Zwischenbilanz

Rhön-Klinikum verzeichnet deutlich mehr Gewinn in den ersten neun Monaten

Der Klinik-Konzern Rhön-Klinikum hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 928,5 Millionen Euro erwirtschaftet, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von knapp 3 Prozent (Q1-3/2017: 902,5 Mio. Euro).

Ein deutliches Wachstum verzeichnete der Konzern beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Dieses lag mit 102,5 Millionen Euro rund 32 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Auch beim Konzerngewinn stand ein erhebliches Wachstum. Unterm Strich verdiente der Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 47,6 Millionen Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht diesem einem Plus von mehr als 76 Prozent. Die Zahl der Patienten ist um zwei Prozent auf 644.177 gestiegen. „Wir haben in einem von unverändert zunehmenden regulatorischen Eingriffen geprägtem schwierigen Marktumfeld die richtige Strategie“, kommentierte Stefan Holzinger, Vorstandsvorsitzender des Klinik-Konzerns, die Zahlen. 

Regulatorische Eingriffe drücken das Ergebnis

Positiv auf die Bilanz des Konzerns hat sich nach seiner Aussage die im Vorjahr erzielte Einigung mit der hessischen Landesregierung und den Universitäten in Gießen und Marburg ausgewirkt. Hierdurch habe sich ein Einmaleffekt von 20 Millionen Euro ergeben. Auf der Gegenseite hätten sich vor allem regulatorische Eingriffe negativ im Ergebnis bemerkbar gemacht. Holzinger nannte dabei konkret „die verminderte Vergütung für kardiologische und spezialorthopädische Leistungen sowie der seit dem 1. Januar 2017 geltende Fixkostendegressionsabschlag in Höhe eines mittleren einmaligen Millionenbetrags“. Und auch der anstehende Umzug der bisher fünf Kliniken in den neuen Campus in Bad Neustadt habe das Ergebnis belastet.

Für das Gesamtjahr rechnet der Krankenhausbetreiber weiterhin mit einem Umsatz von rund 1,24 Milliarden Euro mit einer Bandbreite von fünf Prozent nach oben und unten. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet der Konzern eine Summe zwischen 117,5 und 127,5 Millionen Euro.

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Rhön-Klinikum verzeichnet deutlich mehr Gewinn in den ersten neun Monaten

Der Klinik-Konzern Rhön-Klinikum hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 928,5 Millionen Euro erwirtschaftet, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von knapp 3 Prozent (Q1-3/2017: 902,5 Mio. Euro).

Ein deutliches Wachstum verzeichnete der Konzern beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Dieses lag mit 102,5 Millionen Euro rund 32 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Auch beim Konzerngewinn stand ein erhebliches Wachstum. Unterm Strich verdiente der Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 47,6 Millionen Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht diesem einem Plus von mehr als 76 Prozent. Die Zahl der Patienten ist um zwei Prozent auf 644.177 gestiegen. „Wir haben in einem von unverändert zunehmenden regulatorischen Eingriffen geprägtem schwierigen Marktumfeld die richtige Strategie“, kommentierte Stefan Holzinger, Vorstandsvorsitzender des Klinik-Konzerns, die Zahlen. 

Regulatorische Eingriffe drücken das Ergebnis

Positiv auf die Bilanz des Konzerns hat sich nach seiner Aussage die im Vorjahr erzielte Einigung mit der hessischen Landesregierung und den Universitäten in Gießen und Marburg ausgewirkt. Hierdurch habe sich ein Einmaleffekt von 20 Millionen Euro ergeben. Auf der Gegenseite hätten sich vor allem regulatorische Eingriffe negativ im Ergebnis bemerkbar gemacht. Holzinger nannte dabei konkret „die verminderte Vergütung für kardiologische und spezialorthopädische Leistungen sowie der seit dem 1. Januar 2017 geltende Fixkostendegressionsabschlag in Höhe eines mittleren einmaligen Millionenbetrags“. Und auch der anstehende Umzug der bisher fünf Kliniken in den neuen Campus in Bad Neustadt habe das Ergebnis belastet.

Für das Gesamtjahr rechnet der Krankenhausbetreiber weiterhin mit einem Umsatz von rund 1,24 Milliarden Euro mit einer Bandbreite von fünf Prozent nach oben und unten. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet der Konzern eine Summe zwischen 117,5 und 127,5 Millionen Euro.

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