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Wirtschaft in Mainfranken 10|2010 MEINUNG Das regionale Magazin 01|13 werben und verkaufen Reform der Rundfunkfinanzierung Wirtschaft trifft Wissenschaft gasuf stellt Weichen für die Zukunft MAINFRANKEN exklusiv_ 01/13 Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt | www.wuerzburg.ihk.de IHK Würzburg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 Würzburg | PVSt | Deutsche Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 MEINUNG Starke Unternehmen brauchen starke Regionen egionen stehen in einem globalen Wettbewerb und konkurrieren um Unternehmensansiedlungen, öffentliche Investitionen und immer mehr um qualifizierte Arbeitskräfte. Die Region Mainfranken GmbH hat eine klare Aufgabe. In gemeinsamer Arbeit wollen die Gesellschafter die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Lebensqualität der Region langfristig sichern und weiter ausbauen. Hier ergeben sich erhebliche Schnittmengen zwischen den Interessen der regionalen Unternehmen und den Gebietskörperschaften. Durch die Initiierung und Koordination von Kompetenznetzwerken trägt die Region Mainfranken GmbH zu einer engeren Kooperation zwischen Wissen­ schaft und Wirtschaft bei. So entsteht spezifisches Wissen, von dem die Innovationskraft der Unternehmen profitiert, was wiederum ein Wettbewerbsvorteil für die Region ist. Weiche Faktoren dominieren zunehmend den Standortwettbewerb der Regionen im Kampf um Inves­ toren und Talente. Kurzum: Was Menschen aus dem einen Ort weg­ und dem anderen Ort zutreibt, ist neben dem besseren Job der Wunsch nach mehr Lebensqualität. Ein hochklassiges Kulturangebot gehört genauso dazu wie auch Nähe zur Natur, lebenslanges Lernen und gute Gesundheit. Aber auch der Umgang mit Neuem und Fremdem hat einen Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit. In einer globalisierten Welt profitieren die Orte am meisten, die Migranten und Minderheiten gegenüber offen sind. Vor allem aber haben Menschen immer weniger Zeit. Eine ausgewogene Work­Life­Balance, die ein har­ monisches Familienleben ermöglicht, steigert somit die Lebensqualität. Deshalb sind erfolgreiche Stand­ orte auch Problemlöser. Kundenorientierte Öffnungszeiten in Ämtern, flexible Kinderbetreuungszeiten und Busse auf Abruf sind Begeisterungsfaktoren, mit denen eine Region punkten und werben kann. Wenn Unternehmen und Kommunen sich zusammenschließen und mit gemeinsamen Lösungen das Zeitbudget der Einwohner entlasten, entsteht eine Win­Win­Situation für alle Stakeholder. Die Zusammenarbeit unter dem Dach der Region Mainfranken GmbH ist eine Chance für alle. Für die privaten und öffentlichen Akteure in der Region, für Einwohner, Unternehmen, Politik und Verwaltung. Eines ist klar: Wenn wir es nicht hinbekommen, miteinander zu gewinnen, wird jeder für sich alleine verlieren! Åsa Petersson Geschäftsführerin Region Mainfranken GmbH

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4 INHALT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 11|2009 Einen Gambrinus für den Minister Die Gemeinschaft Mainfranken Bier hat den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann mit dem Gambrinus 2012 ausgezeichnet. 20 Reform der Rundfunkfinanzierung Seit dem 1. Januar 2013 beteiligen sich alle Haushalte und Unternehmen an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – mit einem Beitrag, der nicht mehr an das Vorhandensein von Empfangsgeräten gekoppelt ist. Der neue Ansatz ist zwar im Zeitalter von Smartphone und Co. richtig gedacht, aber nach Auffassung des DIHK schlecht umgesetzt. TITELTHEMA Marketing im Mittelstand .................................... 06 Region Mainfranken international ..................... 09 Effektbeleuchtung für Galas und Bühnenshows................................................... 10 KissSalis Therme meets Facebook .......................11 Beste Bank Würzburgs ausgezeichnet .............. 12 Einen Gambrinus für den Minister ..................... 14 Marketing aus Mainfranken................................. 16 Optimierte Zielgruppenansprache ...................... 18 Gefahr, die aus dem Wasser kommt .................. 16 Drum prüfe, wer sich ewig bindet… .................. 18 MAINFRANKEN exklusiv_ 01/13 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Modernes Büro......................................................... 30 Regionalspecial Schweinfurt ............................... 31 Immobilien und Gewerbeflächen ....................... 32 Verpackung und Papier .......................................... 33 Aus- und Weiterbildung ........................................ 35 Personal- und Zeitarbeit ....................................... 37 Energie, Heiz- und Wärmetechnik ..................... 38 zur Fachkräftesicherung........................................ 51 Weinschule Würzburg............................................ 51 Berichte und Termine Wirtschaftsjunioren...... 52 Amtliches............................................................53–56 IHK-INFORMATION Wir, Kunden und Wertschöpfer ........................... 57 Fachinformationen aus der IHK ...................58/59 Neues aus Berlin und Brüssel .............................. 60 ANALYSEN Reform der Rundfunkfinanzierung..................... 20 WiM-Serie (1): Aus Leidenschaft Unternehmerin ....................... 22 Würzburger Mediziner ganz weit vorn ............. 24 TRANSPARENT Wirtschaft trifft Wissenschaft ............................ 41 Ehrenmedaille für verdiente Unternehmer ...... 42 Ehrung für die bundesbesten Azubis aus Mainfranken ..................................................... 44 IHK-Unternehmenssymposium............................ 44 Fremdsprachenweiterbildung .............................. 44 BusinessClass in der IHK ....................................... 46 IHK-Gründermesse .................................................. 46 Eldercare .................................................................... 47 IHK-Mitarbeiterkindertag 2012 .......................... 47 Rückblick auf das IHK-Jahresthema 2012 ....... 48 Energiekompetenz Mainfranken 2012 .............. 48 Neue IHK-Lehrgänge .............................................. 48 Innovationstag in der FHWS ................................ 50 Energiewende – IHK befürchtet Stromengpässe ........................... 50 IHK-Landkreis-Roadshow REGIONALES Haßberge | Kitzingen | Main-Spessart ............. 61 Main-Spessart | Rhön-Grabfeld | Schweinfurt .............................. 62 Schweinfurt | Würzburg .................................63/64 UNTERNEHMEN & MÄRKTE „Schneider Electric verstärkt Maschinenbau-Präsenz ....................... 26 Wirtschaftstage in Karlstadt ................................ 28 RUBRIKEN Onlinebranchenführer ............................................ 45 Marktteil .................................................................... 65 Inserentenverzeichnis ............................................ 65 Vorschau | Impressum ........................................... 66

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Wirtschaft in Mainfranken 11|2009 01|2013 INHALT 41 Wirtschaft trifft Wissenschaft Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft triff Wissenschaft“ der IHK und der Universität Würzburg will Praxiserfahrung aus Unternehmen und wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden. Beim Auftakt der Reihe sprachen Wirtschaftsexperten vor rund 320 Zuschauern im Audimax der Universität Würzburg. VERANSTALTUNGEN - TERMINE 10.01.2013, Finanzierungssprechtag von 09:00 bis 17:00 Uhr, Würzburg 15.01.2013, Seminar „Wie mache ich mich selbstständig?“ von 13:00 bis 20:00 Uhr, Würzburg 17.01.2013, Unternehmersymposium „Europa im Umbruch - Und wo bleibt der Mittelstand?“ von 14:00 bis 17:00 Uhr, Würzburg 29.01.2013, Seminar „Richtig entscheiden - Entscheidungsmanagement mit Erfolg“ von 14:00 bis 18:00 Uhr, Würzburg 05.02.2013, Seminar „Wie mache ich mich selbstständig?“ von 13:00 bis 20:00 Uhr, Schweinfurt IHK-TV, das Wirtschaftsfernsehen der IHK für die Region. Nächster Sendetermin: Freitag, 01.02.2013 IHK-TV wird jeweils am ersten Freitag des Monats von 18.30 bis 18.45 Uhr ausgestrahlt.

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6 wErbEN UNd vErkAUfEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Marketing im Mittelstand b2b-koMMUNIkATIoN | Die Würzburger pth-mediaberatung ist mit ihren rund 20 Mitarbeitern eine der bundesweit größten Agenturen im B2B-Fachbereich Elektronik. Zu ihren Kunden zählen rund 20 nationale und internationale Unternehmen – auch aus den Bereichen Industriewerbung, industrielle Bildverarbeitung und Maschinenbau. Ein weiterer Schwerpunkt der Agentur liegt im Fachbereich Getränke mit den Sparten Bier, Sekt und Wein. Zusätzlich hat sich das Unternehmen spezialisiert auf den Bereich „Buchhandel“ mit der Konzeption und Produktion von Büchern im Segment Kunst, Architektur und Geschichte – und die Agentur setzt auf Expansion. Mitte des letzten Jahres zog der Full-Service-Kommunikationsdienstleister für mittelständische Unternehmen in ein neues 700 Quadratmeter großes Bürogebäude ins Industriegebiet Ost an den Friedrich-Bergius-Ring. WiM sprach mit pth-Geschäftsführer Paul-Thomas Hinkel über die heutigen Herausforderungen für Marketingentscheider im Mittelstand und den jährlichen „heißen Messeherbst“.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN WiM: Herr Hinkel, Ende eines jeden Jahres ist immer Messezeit – wie haben Sie den sogenannten „heißen Messeherbst“ erlebt? Hinkel: Na ja, für uns geht es ja im Wesent­ lichen um technische Messen. Mitte November 2012 fand in München mit der electronica die weltgrößte Elektronikmesse statt, zehn Tage später die SPS Drives in Nürnberg, ebenfalls eine der größten Ent­ wicklermessen weltweit. Wir waren auf der electronica die Agentur mit den meisten Kunden (zehn), haben insgesamt innerhalb von zehn Tagen rund 60 technische Pres­ seinformationen auf Deutsch, in Englisch und Französisch verschickt. Dazu kamen Pressekontakte, Messebau und Kundenver­ anstaltungen. Man konnte den Stress und die Hektik förmlich greifen. Es ging sprich­ wörtlich rund! Sie bezeichnen sich selbst als klassische Full-Service-Agentur. Da ist der Messeauftritt eines Unternehmens für Sie sicherlich nur ein Teilbereich Ihres Dienstleistungsangebotes. Was macht Ihrer Ansicht nach die Kommunikationsarbeit in einem Unternehmen heute aus? Heute liegt der Knackpunkt darin, aus den Unmengen von Werbemöglichkeiten die geeigneten Mittel auszuwählen, um die Ent­ scheider in einer Zielgruppe auch tatsäch­ lich zu erreichen. Das ganze Thema Wer­ bung ist wesentlich komplexer geworden und aufgrund der Flut der Werbebot­ schaften wird es immer schwieriger, sich gegenüber dem Wettbewerb abzuheben. Im Grunde unterscheidet sich unsere Arbeit heute aber nicht von den Aufgaben von früher. Es galt und gilt noch immer, ein Marketingkonzept – zugeschnitten auf das jeweilige Unternehmen – zu entwickeln. Und dann dieses zur Erreichung der defi­ nierten Ziele umzusetzen, Bekanntheitsgrad und Image zu stärken und letztendlich die Marke so zu positionieren, damit mehr Nachfrage generiert wird. Früher wie heute

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8 wErbEN UNd vErkAUfEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Der Schlüssel für den Erfolg ist eine konti­ nuierliche, länger währende Zusammen­ arbeit von Mediaberater und Kunde. In unserer immer schnelllebigeren Zeit mit immer kürzeren Innovations­ und Markt­ veränderungszyklen und zunehmender Vielfalt der Kommunikationsmedien sind auch die Anforderungen an die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Mediaberater und Kunde gestiegen. Ist Werbung (zu machen) heute schwieriger geworden? Diese Frage lässt sich meines Erachtens nicht mit einem klaren „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Früher war es insofern ein­ facher, Werbung zu machen, da zum einen die Wettbewerbssituation eine ganz andere und zum anderen das Angebot von Werbe­ mitteln und auch Werbeträgern weitaus geringer war. Es gab die klassische Wer­ bung und Schluss. Schwieriger war es aller­ dings in technischer Hinsicht. Was Grafik­ programme oder allein Computer anging, war der Rahmen der Möglichkeiten begrenzter. Viele Ideen ließen sich einfach nur langsamer realisieren und auftretende Probleme nicht ganz so schnell lösen. Über­ legen Sie einmal, vor 20 Jahren benötigte man in den alten electronica­Hallen zum Telefonieren noch ein Hallentelefon und musste zum Hallenmeister. Für ein Skribble benötigte man einen ganzen Satz Bunt­ stifte! Nein, früher war es nicht einfacher! Aber früher gab es in jedem Bereich einen Fachmann wie Layouter, Reinzeichner, Bildbearbeiter, das heißt gelernte Berufe. Heute glaubt mancher, selbst ein kleiner Prof. Holger Jung oder auch ein Jean­Remy von Matt zu sein. Aufgrund der technischen Möglichkeiten ist es heute für viele ein­ facher, nicht kommunizierende Werbung zu produzieren. Es scheint, dass gerade mittelständische und kleine Unternehmen sich mit einer Präsentation in den Medien noch immer etwas schwer tun. Was sind für Sie die wichtigsten Schlagworte einer erfolgreichen Marktkommunikation? Erstens eine zielgruppenorientierte, ganz­ heitliche Kommunikationsarbeit. Zweitens eine beständige Marktpräsenz und drittens ein durchgängiges, unverwechselbares Erscheinungsbild. Kontinuität, Glaubwür­ digkeit und Unternehmertum gehören eben­ falls dazu. Kommunikation findet einfach nicht statt, wenn man einmal im Jahr eine Pressemitteilung verfasst. Wie sehen Sie dabei das Verhältnis Print zu Internet? Fachzeitschriften sind auch weiterhin ein wesentlicher, unverzichtbarer Baustein jeder Unternehmenskommunikation. Seriosität, die Glaubwürdigkeit des Unternehmens als Imagefaktor, kann am besten auf der Basis journalistischer Arbeit in guten Fachzeit­ schriften aufgebaut werden. Das Internet hat die Responsefunktion übernommen und erfüllt eine bedeutende Aufgabe im Social Marketing. Welche Tipps würden Sie kleinen Unternehmen geben, um am Markt aufzufallen – vor allem unter der Berücksichtigung immer kleiner werdender Werbebudgets? Mut zum konsequenten Handeln! Jede Kommunikation, jede Presseinformation sollte am besten von Fachleuten geplant und ausgeführt werden. Interessanterweise habe ich noch kein einziges Unternehmen getroffen, das die neueste Berechnung, sagen wir mal von der Leistung eines elek­ tronischen Bauelementes, nicht vom Chef­ ingenieur oder Entwicklungsleiter, sondern vom Versand oder einer Mitarbeiterin der Rechnungsabteilung durchführen lässt. Man staunt ganz schön, wer manchmal so alles für Werbung zuständig ist! Mut zur Reduzierung! In einer 1/8­seitigen Anzeige kann die Kernaussage für ein Unternehmen erfolgreich vermittelt werden, eben reduziert auf das wirklich Wesentliche. Aber in einer ganzseitigen Anzeige kann man eben nicht die ganze Historie sowie alle Neuheiten und Produktvorteile gleich­ wertig abhandeln, trotzdem ist dies immer wieder zu beobachten. Mut zur eigenen Identität! Wofür steht das Unternehmen, was bietet es seinen Kunden tatsächlich? Mut zu Professionalität! Auch und gerade für die Kommunikationsarbeit sollten Fach­ leute eingesetzt werden, die ihr Handwerk verstehen und mit der Materie vertraut sind. Herr Hinkel, abschließend noch eine Frage zum Wachstum in Ihrem eigenen Unternehmen. Mit welchem Hintergrund und welchen Erfahrungen haben Sie Ihr Unternehmen damals gegründet und wie hat es sich bislang entwickelt? Nach Studium und publizistischer Arbeit als Journalist war ich viele Jahre in der Industrie in leitender Funktion in der Unter­ nehmenskommunikation tätig. Die dort erworbenen, sehr umfassenden Erfahrungen aus der Kommunikationsarbeit in der Wirt­ schaft führten dann schließlich zum Sprung in die Selbstständigkeit als Mediaberatung und Full­Service­Agentur. Wir betreuen heute national und international agierende, meist mittelständische Unternehmen im Bereich B2B und bedienen europaweit Medien und Märkte mit Kommunikations­ mitteln aller Art. Das Gespräch führte Elmar Behringer. | Fotos: Behringer/pth ist eine inhaltlich stimmige, ganzheitliche Konzeption notwendig, die zu einem eben­ falls ganzheitlichen Marktauftritt – Print, Anzeigen, Messebau, Internet – umgesetzt werden muss. Also Kommunikation aus einer Hand? Nicht unbedingt aus einer Hand, aber aus einem Guss. An der Realisierung von Kam­ pagnen sind naturgemäß eine Vielzahl von Personen aus verschiedenen Branchen und Unternehmen an verschiedenen Orten betei­ ligt. Diese immer wieder auf die Fokussie­ rung auf die gemeinsamen Zielsetzungen einzuschwören und deren Arbeit zu koor­ dinieren, ist eine Aufgabe, die jedoch am besten in einer Hand liegen sollte. Sie sind seit 16 Jahren im Dienstleistungswettbewerb für mittelständische Unternehmen. Seit Anfang an haben Sie das Wort „Mediaberater“ verwendet. Was muss ein Mediaberater heute können, um den Kunden wirklich zu helfen? In der Tat wurde das Wort „Mediaberatung“ von mir erstmals in diesem Zusammenhang benutzt. Aus meiner Sicht ist ein Media­ berater kein Verkäufer – egal ob von Anzei­ gen, Produkten oder Dienstleistungen –, sondern eben ein Berater, vergleichbar viel­ leicht mit einem Steuerberater oder Arzt. Auf die Analyse oder Anamnese der beste­ henden Probleme erfolgt die Strategie­ oder Therapieempfehlung. Ein Mediaberater muss für seinen Kunden auch ein „Coach“ sein können. Ein Media­ berater muss das Unternehmen seines Kun­ den und dessen Leistungen sehr gut kennen, praktisch verinnerlichen. Die Arbeit ver­ langt neben sehr gutem Fachwissen und sehr guter Marktkenntnis auch viele persön­ liche Eigenschaften wie Offenheit, Men­ schenkenntnis, Vertrauenswürdigkeit und vor allem Ehrlichkeit als Voraussetzung, um eine gute und dauerhafte Kundenbeziehung aufbauen zu können.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN 9 08 :20 01 90 Region Mainfranken international MEdICA 2012 | Auf der letztjährigen Weltleitmesse für Medizintechnik, der Medica in Düsseldorf, präsentierte sich die Region Mainfranken gemeinsam mit starken regionalen Partnern einem internationalen Publikum. Arbeitsbühnen • Teleskopstapler • Gabelstapler Liftroller • Indoor-Lifte • Sicherheitsschulungen ie zahlreichen Gespräche während der Messe belegen das große Inte­ resse an den regionalen Innova­ tionen und Leistungen der Region Main­ franken“, zieht Theresia Oettle­Schnell von der Geschäftsstelle der Region Mainfran­ ken GmbH eine positive Bilanz. Die Regio­ nalentwicklungsgesellschaft bietet mit dem Messeauftritt eine nachhaltige Unterstüt­ Würzburger Unternehmens Pure­Devices erlaubt Schulungen an einem echten Kern­ spintomografen direkt vor Ort und damit eine realitätsnahe und praxisbezogene Aus­ bildung. „Die Medica bietet für uns die optimale Plattform für die Präsentation und Vermarktung unseres Produktes“, zeigt sich Stefan Wintzheimer, Geschäftsführer der Pure­Devices GmbH, überzeugt. Telefon: 09 31 - 25 09 09 43 Telefon: 0 97 21 - 4 74 06 83 www.wagert.de Würzburg Sennfeld bei Schweinfurt Kommunikation CrossmediaPakete für den Mittelstand Regionalvertreter bei der Medica 2012 in Düsseldorf (v. l.): Sebastian Dresbach, Zentrum für Telemedizin, Susanne Stäblein, RSG Bad Kissingen, Theresia Oettle-Schnell, Region Mainfranken GmbH, Stefan Wintzheimer und Toni Drießle von Pure-Devices. zung mainfränkischer Akteure aus Wissen­ schaft und Forschung, unterstützt die wirt­ schaftliche Verwertung von Innovationen und fördert die Profilierung Mainfrankens im Wettbewerb der Regionen. Am Gemein­ schaftsstand der Region Mainfranken GmbH beteiligten sich die Firma Pure­ Devices GmbH, das Zentrum für Telemedi­ zin e. V. sowie die Gründerzentren IGZ Würzburg und RSG Bad Kissingen. Das Schulungssystem „portable Lab“ des jungen Eine Plattform zur Entwicklung und Imple­ mentierung von telemedizinischen Dienst­ leistungen zur Verbesserung der Patienten­ versorgung in der Region bietet das Zen­ trum für Telemedizin aus Bad Kissingen. „Durch die Kontakte am mainfränkischen Gemeinschaftsstand nutzen wir die Chance, unser Zentrum weiter zu vernetzen“, so Geschäftsführer Sebastian Dresbach. Text/Foto: WiM Für eine verstärkte und dauerhafte Werbewirkung in der Wirtschaft in Mainfranken und auf B4B MAINFRANKEN. Das regiona le Magazin 04|11 Finanzwelt Fachkräftemonit oring erkennen, zukunfts – Bedarf orientiert handeln Arbeit nehmerf reizügigkeit Keine Angst : vor dem 1. Mai Hackschnitzel aus dem Weinber g MAINFRAN exklusiv _KEN 04/11 Infohotline: 0931/6001-1800

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10 wErbEN UNd vErkAUfEN Unterfränkische Kooperation: Horst Vollhardt (links), Geschäftsführer VCC Würzburg, und Julius Schrenk, Geschäftsführer Ape Labs Lichtprodukte GmbH in Eisingen. Effektbeleuchtung für Galas und Bühnenshows kAbELLosEs LEd-LICHT | Das Vogel Convention Center (VCC) ist einer der führenden Event-Veranstalter Würzburgs. Rund 3.000 Quadratmeter Fläche bieten dort Raum für Kongresse, Ausstellungen, Galas, Konzerte und Veranstaltungen jeder Art. Seit einigen Wochen setzt der Veranstalter die Shows und Events für seine Gäste noch wirkungsvoller in Szene. Möglich machen sollen dies die neuen Mobilight3-Scheinwerfer der Eisinger Firma Ape Labs, die zudem noch bis zu 80 Prozent der bisherigen Kosten für Energieverbrauch und Arbeitsleistung einsparen. und Möglichkeiten sowie modernster LED­ Technik eignet sich vor allem für individu­ ell zu gestaltende Corporate­ und Galaver­ anstaltungen. „Da unsere Produkte kabellos im Akkubetrieb funktionieren, sind diese sehr flexibel und mobil einsetzbar. Der Auf­ und Abbau gehen minutenschnell, zeitauf­ wendiges Verkabeln entfällt – auch das spart enorme Kosten“, erläutert der Ape­ Labs­Geschäftsführer, Julius Schrenk, seine Produktidee. Knapp drei Jahre ist Julius Schrenk mit sei­ nem Unternehmen in der Entwicklung, Her­ stellung und Vermarktung von akkubasier­ ten LED­Leuchten für die Eventbranche aktiv – und stellt dem Markt kontinuierlich innovative Lösungen für verschiedenste Einsatzzwecke vor. Text/Fotos: WiM ereits 2011 investierte das VCC in das Vorgängermodell der hochwertigen Floorspots von Ape Labs. „Die Leuch­ ten sind sehr schnell aufgebaut und über Funk steuerbar, das hat uns einfach über­ zeugt“, bestätigt Horst Vollhardt, Geschäfts­ führer der Vogel Immobilien & Marketing GmbH. „Unsere Kunden und Gäste schätzen die individuelle Illuminierung, wir können die LEDs zum Beispiel in den Farben unserer Kunden einstellen.“ Im März 2012 hat Ape Labs die neueste Serie seiner akkubasierten Scheinwerfer Mobilight3 auf der Weltleitmesse „prolight+sound“ vorgestellt. Entwickelt und hergestellt werden die innovativen Spots in Eisingen im Landkreis Würzburg. Das ästhetische Design der Leuchten ver­ bunden mit einer Vielfalt an Funktionen

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN KissSalis Therme meets Facebook sCHNApszAHL-ÜbErrAsCHUNG | Ende letzten Jahres hatten alle Facebook­Fans der KissSalis Therme gut lachen: Sie konnten nämlich eine Stunde gratis baden und saunieren. Kein Wunder, dass zahlreiche Fans das Angebot annahmen. Die KissSalis Ther­ me hatte auf ihrer Facebook­Seite eine Überraschung angekündigt, sobald man die Schnapszahl von 5.555 Fans erreichen würde. Die Fans waren gespannt, rührten unter ihren Freunden kräftig die Werbetrommel und die angepeilte Anzahl an Fans war schnell erreicht. Die Fan­Seite der KissSalis Therme ist seit ihrem Start im Spätsom­ mer 2009 stetig gewachsen. Sie zählt mittlerweile zu den größten Facebook­Fan­Seiten in Bad Kissingen und Umgebung. „In den letzten drei Jahren hat sich einiges getan“, so Natascha Kiesel aus dem Marketing der Therme. „Am Anfang waren die Fans eher zurückhaltend, inzwischen gibt es einen regen Austausch der Fans untereinander und mit uns: Lob, Kritik, Wünsche und Anregungen – und das alles aus erster Hand. Es macht einfach Spaß, so unkom­ pliziert mit unseren Gästen zu kommunizieren.“ KissSalis-Fans Johannes und Jeanette aus Karlstadt waren die Ersten, die am Aktionstag die Zusatzstunde nutzten. Die beiden relaxen etwa einmal im Monat in der Therme und entschieden aufgrund der Aktion spontan, auch den Fan-Tag in der KissSalis Therme zu verbringen. Foto: KissSalis Therme Bad Kissingen Köstlich schlemmen. Stilvoll feiern. Entspannt tagen. Raum für Ihren Erfolg Mieten Sie provisionsfrei effiziente Büroräume oder werbewirksame Einzelhandelsflächen in Würzburg, Schweinfurter Straße 7-11. essen & geniessen · übernachten & träumen · tagen & veranstalten � � � � Schloss Steinburg · Mittlerer Steinbergweg 100 · 97080 Würzburg Tel +49 (0) 931 - 97020 · Fax +49 (0) 931 - 971 21 hotel@steinburg.com · www.steinburg.com Besichtigen Sie unser Musterbüro, Tel. 0931.322120 Bader Fonds 10 GmbH & Co. KG, Gerold Bader AZ_Wirtschaftsmagazin_RZneu2.indd 1 19.12.12 10:35

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12 wErbEN UNd vErkAUfEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Beste Bank Würzburgs ausgezeichnet NATIoNALEr bANkENTEsT | Die Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG geht als Sieger im regionalen Bankentest in Würzburg hervor. Focus Money und das Institut für Vermögensaufbau (IVA) AG führten zum dritten Mal deutschlandweit einen der bislang umfangreichsten Bankentests durch. Bei der Preisübergabe (v. l.): Bankvorstand Rainer Wiederer, Kai Fürderer, IVA, und Bankvorstand Joachim Erhard. as Team des Instituts für Vermögens­ aufbau (IVA) macht bundesweit „Testkäufe“ in Banken und kürt am Ende den jeweiligen lokalen Sieger, der in den Filialen oder Geschäftsstellen am besten und umfassendsten berät. Das Ziel der Tests besteht darin, sowohl den Banken als auch den Kunden einen Vergleichsmaßstab zu bieten, der auch in der Öffentlichkeit wahr­ genommen wird. Beim regionalen Test in Würzburg im Herbst 2012 wurden insge­ samt fünf Institute getestet: Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Oberbank AG, Sparkasse Mainfranken Würzburg und Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG. Mit einer Gesamtnote von 2,0 erreichte die Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG in diesem Wettbewerb Platz 1, gefolgt von der Sparkasse Mainfranken (2,2) und der Deut­ schen Bank AG (2,5). Laut Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung des IVA, liege der Bundesdurchschnitt der insgesamt in diesem Jahr getesteten rund 260 Banken bei 2,8. „Für die Würzburger ein mehr als gutes Ergebnis“, so Fürderer. Als Testkonstellation war vorgegeben, dass sich ein potenzieller Neukunde (auf der Suche nach einer neuen Hausbank) sowohl für ein Girokonto als auch für die Beratungsleistung im Allgemeinen (beispielsweise bezüglich der Altersvorsorge) interessiert und somit die Bank unvoreinge­ nommen und ohne Produktschwerpunkt „frei agieren lässt“. Die Beurteilung im Rahmen des Tests erfolgte nach insgesamt fünf Hauptkriterien: Vor­ und Nachbetreuung, Atmosphäre und

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN Interaktion, Kundengerechtigkeit, Sachge­ rechtigkeit und Konditionen. Die Dokumen­ tation der Beratungsgespräche erfolgte durch die Tester auf Basis von 101 Detailkriterien, die insgesamt dazu führten, dass eine Bewer­ tung und Vergleichbarkeit in den genannten Hauptkriterien möglich war. „In der Regel unterscheiden sich die Finanz­ dienstleister am meisten bei den Kriterien „Kunden­ und Sachgerechtigkeit“, so Kai Fürderer. Bei der Kundengerechtigkeit wird der Gesprächsprozess von der Bedarfs­ analyse über die Individualisierung und Verständlichkeit bis hin zur Einwandbe­ handlung bewertet. Bei der Sachgerechtig­ keit hingegen legen die Tester Wert auf die Systematik, die Darstellung der Produktvor­ schläge und nicht zu guter Letzt auf die Erklärungen der Produktideen. „Gemäß den erhobenen Daten war das Ergebnis in Würzburg eindeutig. Die Volksbank Raiffei­ senbank setzt den Beratungsprozess für Neukunden aktuell am besten um“, so Für­ derer. „Die Gesprächsführung und Aufnah­ me der Kundensituation, auf Basis derer man über Veränderungen und neue Pro­ duktvorschläge sprechen kann, ist beim Sieger in Würzburg gut gelöst.“ „Es ist immer wieder schwierig, als poten­ zieller Neukunde ein Gefühl für die Bera­ tungsleistung zu erhalten, wenn man als Interessent nicht die Möglichkeit hat, die Leistungsfähigkeit im Erstgespräch in Erfahrung zu bringen“, so Fürderer aus sei­ ner langjährigen Erfahrung, auch als Bank­ kunde. Deshalb sei das Engagement und die Struktur der Erstberatung bei der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG gut umgesetzt, wie man es sich als Bankkunde wünschen würde. Text: WiM/eb | Foto: Elmar Behringer Reichweitensieger im Segment Business-Entscheider! Themenspezial in der Februar-Ausgabe - UMWELT, ABFALLENTSORGUNG UND RECYCLING - SERVICE- UND DIENSTLEISTUNGEN + Print-Anzeige im Themenspecial der Wirtschaft in Mainfranken + PR-Beitrag flächengleich zur Anzeige im aktuellen Themenspecial + Verlinkung von Anzeige/PR-Beitrag im Online Magazin der Wirtschaft in Mainfranken auf Ihre Firmenwebsite + Firmenportrait auf B4B MAINFRANKEN.de – 12 Monate Webpräsenz inkl. Bildergalerie, Videoclips, Verlinkung auf Website, aktuelle Firmen-News + Content Ad (Banner) auf der Startseite von www.B4BMAINFRANKEN.de JETZT SCHNELL SCHALTEN! Erfolgreiche Werbung aus einem Guss bietet Ihnen die nächste Ausgabe von „Mainfranken Exklusiv“! Ihre Ansprechpartnerin: Vorschau Themenspezial Anzeigenschluss: 21.1.2013 Erscheinungstermin: 5.2.2013 Daniela Dobresko · Tel.: 0931 6001-1801 daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de

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14 wErbEN UNd vErkAUfEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Einen Gambrinus für den Minister brAUEr-prEIs 2012 | Die Gemeinschaft Mainfranken Bier hat den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann mit dem Gambrinus 2012 ausgezeichnet. druck. Der Brauereienreichtum sei ein kei­ nesfalls zu unterschätzender touristischer und damit auch wirtschaftlicher Faktor. Unverwechselbarkeit und Qualität. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Bezeichnung „Mainfranken Bier“ inzwi­ schen von der EU als europäisches Waren­ schutzzeichen anerkannt ist.“ Der Vorsitzende der Gemeinschaft, Karl­ Heinz Pritzl, würdigte in seiner Laudation Innenminister Herrmann als „Botschafter unserer fränkischen Bierspezialitäten“ und einen Verfechter der Regionalität, deren Bewahrung eines der Hauptanliegen der Gemeinschaft sei. „Wir wollen den Men­ schen, die hier leben und die uns besuchen ein Gegenmodell zum Einerlei bieten, das sich nur an Kommerz, Rendite und Dividende orientiert“, betonte Pritzl. Häufig sei dies mit einem Verlust an Viel­ falt, regionaler Identität und Wirtschafts­ kraft verbunden. Deshalb müsse man im Zeitalter der Globalisierung „den wichtigen Besonderheiten, die uns prägen“, einen Platz geben. Dazu gehörten auch die ganz „originären Produkte wie unser Bier, die nicht irgendwo auf der Welt, sondern in der unmittelbaren Nachbarschaft entstehen“. Die Anerkennung des Begriffs „Mainfran­ ken Bier“ als geschützte europäische Her­ kunftsbezeichnung sei ein wichtiger Schritt auf diesem Weg, so Pritzl. Der jährlich ver­ gebene Gambrinus­Preis würdige gleicher­ maßen Herrmanns Tätigkeit als Vorsitzender des Tourismusverbandes Franken. Seit sei­ ner Amtsübernahme habe er „auch bei uns in Unterfranken“ viel für die Weiterentwick­ lung der Fremdenverkehrsstruktur und Organisation bewirken können. Das mache sich bei der Zahl der Besucher, der Gäste­ übernachtungen und auch in der Gastrono­ mie positiv bemerkbar. Dadurch würden viele Arbeitsplätze geschaffen und erhalten – „und es belebt unsere historischen Dörfer und Städte“, so Pritzl. „Franken – Heimat der Biere“ Der Bayerische Innenminister Joachim Herr­ mann setzt deshalb, auch in seiner Funkti­ on als Vorsitzender des Tourismusver­ bandes Franken, auf Kampagnen wie „Franken – Heimat der Biere“, die seit dem Jahr 2008 The­ men, die das fränkische Bier ausmachen, bün­ delt. Frankens zahl­ reiche Bier­ und Brauereimuseen würden ebenso thematisiert wie Rad­ und Wan­ dertouren durch Frankens Bier­ landschaften. Hoffnungsvoll für die Zukunft stim­ men den Minister die Umfrageergebnisse des Verbandes Freier Brauer. Demnach sei eine steigende Zahl von Ver­ brauchern auf der Suche nach regionalen Bierspezialitäten und Genusserlebnissen in Braugasthöfen. Regionalität rangiere somit noch deutlich vor Biobier. Herrmann versicherte der Gemeinschaft Mainfranken Bier, dass er als Träger des Gambrinus­Preises weiterhin fest an der Seite der regionalen Brauereien stehen werde. „Ich weiß, welche Bedeutung sie für die Identität Frankens haben und welches Zukunftspotenzial sie verkörpern. Sie sind wesent­ licher Bestand­ teil bewährter fränkischer Tradition. Sie stehen für Indi­ vidualität, Der Vorsitzende der Gemeinschaft Mainfranken Bier, Karl-Heinz Pritzl (links), überreichte Innenminister Joachim Herrmann den Gambrinus des Jahres 2012. ie Verleihung eines Bundes­ verdienstkreuzes ist ja weitläu­ fig bekannt – aber wer bekommt schon einen Gambrinus?“, freute sich Herr­ mann sichtlich über die seltene mainfrän­ kische Auszeichnung. Bei der Überreichung des Brauer­Preises in den neuen Räumen der Würzburger pth­ mediaberatung GmbH machte sich der Minister erneut stark für die fränkische Brauwirtschaft. „In der Regionalität liegt unsere Stärke“, betonte der Minister. Leider habe die Zahl der fränkischen Braue­ reien gerade in letzter Zeit deutlich nach­ gelassen. Etliche Betriebe hätten ihre Türen für immer geschlossen, was einen schmerzlichen Verlust an Tradition bedeute. „Diesem Trend, der auch durch die Neugründung einzelner Gasthausbrauereien nicht aufgehalten wird, müssen wir mit aller Kraft entgegenwir­ ken“, forderte Herrmann mit Nach­ Gemeinschaft Mainfranken Bier Tradition und die hohe Braukunst nach dem Reinheitsgebot sind der Grundstock für den außergewöhnlichen Stellenwert, den die mainfränkischen Biere genießen. Mit ihrer

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN GAMbrINUs-prEIsTräGEr: 2011: Thomas Schiebel, Landrat 2010: Erwin Dotzel, Bezirkstagspräsident Prof. Dr. Klaus Reder, Bezirksheimatspfleger und Kulturdirektor (Ehren-Gambrinus) 2009: Dipl.-Ökonom Georg Fahrenschon, Bayerischer Staatsminister der Finanzen 2008: Dr. Dr. h.c. Adolf Bauer, Bischöflicher Finanzdirektor und 2. Bürgermeister 2007: Dr. Paul Beinhofer, Regierungspräsident 2006: Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen 2005: Manfred Ach, MdL 2004: Graf von Ingelheim-Echter, Bezirkstagspräsident 1998: Eberhard Schellenberger, Leiter Hörfunkredaktion Mainfranken, Bayerischer Rundfunk 1997: Hasenterzett, Haßfurt 1996: Eberhard Sinner, Mitglied des Bayerischen Landtages 1995: Michael Glos, Landesgruppenchef der CSU im Deutschen Bundestag 1994: Johann Böhm, Präsident des Bayerischen Landtages 1993: Dr. Franz Gerstner, Bezirkstagspräsident 1992: Barbara Stamm, Staatssekretärin 1991: Dr. Albert Meyer, Finanzstaatssekretär 1990: Dr. Franz Vogt, Regierungspräsident 1989: Dr. Wolfgang Bötsch, Vorsitzender CSU Landesgruppe 1988: Dr. Rosenbauer, Staatssekretär 1987: Dr. Reinhard Worschech, Bezirksheimatpfleger Initiative möchte die Gemeinschaft Mainfranken Bier (gegründet im Jahr 1986) ihr gemeinsames Produkt „Bier aus Mainfranken“ in das Bewusstsein und ins Blickfeld des Verbrauchers rücken. Einmal im Jahr zeichnet die Gemeinschaft Mainfranken Bier Persönlichkeiten und Institutionen aus, die die Gemeinschaft in ihrem Bemühen um die Pflege und den Erhalt von Brauchtum rund um die main­ fränkische Braukultur unterstützen und för­ dern. Mitgliedsbrauereien sind derzeit die Kauzen Bräu GmbH, Ochsenfurt, die Privat­ brauerei Öchsner, Ochsenfurt, die Privat­ brauerei Kessel­ ring, Marktsteft, die Wernecker Bier­ brauerei, Werneck, die Brauerei Friedrich Düll GmbH & Co. Kg, Volkach­Kraut­ heim, die Klosterbrauerei Münnerstadt GmbH, Münnerstadt, die Brauerei Göller „Zur Alten Freyung“, Zeil am Main, und die Rother Bräu Bayer. Exportbierbrauerei Roth Ida Schneider GmbH, Hausen. Mit rund 1.000 Beschäftigten stellt die Braubranche in der Region einen wichtigen und stabilen Wirtschaftsfaktor dar. Hinzu kommt die Bedeutung für die Landwirt­ schaft durch den jährlichen Verbrauch von regional angebautem Gersten­ und Weizen­ malz. Text: WiM | Fotos: Elmar Behringer; Gunnar Assmy/fotolia.com Winter-Relax-Tage 12.1. – 2.2. & 2.3. – 23.3.2013 3 ÜN inkl. Wohlfühlpension ab 291,- Euro p.P. Ganz dahoam. r Wildschönau. h fühlho Ih Ihr Wohllfühlhotel in de Der Wastlhof **** Wildschönauerstr. Niederau 206 · A - 6314 Wildschönau/Tirol Telefon +43/(0)5339/8247 info@hotelwastlhof.at · www.hotelwastlhof.at

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16 wErbEN UNd vErkAUfEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Marketing aus Mainfranken MCM vErGIbT MArkETINGprEIsE 2012 | Mit dem Marketingpreis 2012 des Marketing-Clubs Mainfranken e. V. (MCM) wurden die Konzept° Full-Service-Werbeagentur und das Expocamp Wertheim ausgezeichnet. Zwölf Monate arbeiteten Agentur und Kunde intensiv zusammen und entwickelten die Strategie „Wir sind fünfverrückt!“. as Expocamp feierte 2011 seinen fünften Geburtstag, weshalb sich ein Jahr lang alles um die Zahl ,fünf‘ drehte“, so Geschäftsführer Dierk Münch. Zusammen mit Dirk Eisenmann von Konzept° stellte er den rund 120 Gästen die Kampagne vor. Mit dieser Kampagne konn­ ten die Sieger des Marketingpreises die Besucher im Expocamp um rund ein Viertel von 43.750 auf 54.150 steigern. „Marketing erwirtschaftet für Unternehmen mehr öko­ nomischen Wert als jede andere Disziplin“, sagte Präsident Stefan Farnschläder in seiner Laudatio. Gemeinsam mit der Schirmherrin der Veranstaltung, Würzburgs Bürgermeisterin Marion Schäfer­Blake, und der Moderatorin Sabine Ziegler (Fränkische Weinkönigin 2011/2012), stellte er die ein­ zelnen Projekte vor. Nominiert waren zwei weitere Marketing­ projekte. „Die Markenstrategen“ landeten unter Federführung von Christian Knies mit ihrem Projekt „stadtratTV“ knapp hinter dem Sieger. stadtratTV ist ein Videokanal im Internet, der die mediale Begleitung der Stadt­ und Gemeinderatssitzungen vor Ort mit Interviews der kommunalpolitischen Entscheider zu aktuellen Themen vornimmt. Auch die all ahead composites GmbH darf sich zweiter Sieger nennen, denn dem Unternehmen ist es gelungen, Verbund­ werkstoffe (Carbon) zu vermarkten, die dem aktuellen Stand der Technik nach eigener Aussage weit voraus sind. Wie Onlinemarketing funktioniert Abschließend erklärte Professor Dr. Mario Fischer von der Fachhochschule für ange­ wandte Wissenschaften (FHWS) in seiner Laudatio auf vier FHWS­Studenten, an die der diesjährige Studentenpreis ging, wie Onlinemarketing funktioniert. Mit ihrem Know­how über Suchmaschinenoptimierung wurden sie Gewinner der „Google Online Marketing Challenge 2012“ in Europa und dafür vom Marketing­Club Mainfranken geehrt. Der Marketing­Club Mainfranken gründete sich im Jahr 1973 und wird von rund 100 Mit­ gliedern aus unterschiedlichen Branchen getragen. Im Jahr 2013 wird er sein 40­jäh­ riges Bestehen feiern. Text: WiM | Fotos: Dr. Bernhard Rauh/FHWS sTUdENTENMArkETINGprEIs 2012 Der Marketing-Club Mainfranken hat in diesem Jahr ein Team mit vier Studierenden des Studienganges Wirtschaftsinformatik, Schwerpunkt E-Commerce, an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt mit dem „Studenten-Marketingpreis Mainfranken 2012“ ausgezeichnet. Darüber hinaus zählte der Absolvent des Studienganges Kunststoff- und Elastomertechnik Christian Gemperlein von der all ahead composites GmbH zu den drei nominierten Unternehmen des Marketingpreises 2012. Bei der Überreichung des Studentenpreises 2012 erläuterte der Laudator Professor Dr. Mario Fischer das Projekt: Bei dem Wettbewerb „Google Online Marketing Challenge“ nahmen 11.000 Studierende aus 86 Ländern teil, unter ihnen die Studierenden Christian Pregitzer, Urs Merkel, Martin Gelowicz und Stefanie Niggemann. Ziel war es, mit einem Startgeld von 250 Dollar innerhalb von drei Wochen den Umsatz einer lokalen Firma mit geeigneten Marketingmaßnahmen zu steigern. Das FHWS-Team belegte den zweiten Platz und wurde Sieger im Wirtschaftsraum Europa. Innerhalb der gesetzten Zeitspanne konnten sie einen Umsatz von über 18.000 Dollar erzielen. Das Team von Professor Dr. Mario Fischer mit den Studierenden Christian Pregitzer, Urs Merkel, Martin Gelowicz und Stefanie Niggemann – sie wurden mit dem „Studenten-Marketingpreis Mainfranken 2012“ ausgezeichnet. Im Bild (v. l.): Stefan Farnschläder, Präsident MCM, Sabine Ziegler, Moderation, Marcus Arlt, Christian Knies, Michael Kolb, alle drei stadtratTV, Marion Schäfer-Blake, Bürgermeisterin, Corinna Dümig, Expocamp, Christian Gemperlein, all ahead composites GmbH, Alexandra Fleischmann, Konzept°, Carsten Müller, MCM, Dierk Münch, Geschäftsführer Expocamp, Oliver Farnschläder, MCM, und Dirk Eisenmann, Konzept°.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN TIROLER GASTLICHKEIT DIE VON HERZEN KOMMT! Ein familiär geführtes Wellnesshotel inmitten der Kitzbüheler Alpen! „Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental“ – das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Skifahren bis zur Haustüre! “Bin mal nicht erreichbar…” Für die perfekte Entspannung zwischendurch! 2 Übernachtungen und 3 Tage Wohlgefühl! Mit allen Schermer-Inklusivleistungen und mit einer Anwendung aus unserer „Beauty- & Verwöhnauswahl“. Ab € 240,00 p.P. (buchbar in der Vorweihnachtszeit, im Januar und ab Mitte März) “Kurz mal weg”Wellnesspaket Kurz vom Alltag Abstand nehmen und neue Energien tanken. 3 oder 4 Übernachtungen mit allen Schermer-Inklusivleistungen, dazu zwei Anwendungen aus unserer „Beauty- & Verwöhnauswahl“. Ab € 320,00 p.P. (buchbar in der Vorweihnachtszeit, im Januar und ab Mitte März) Stressfreie Anreise an allen Wochentagen! Vitalhotel Schermer Dorfstraße 106 | A-6363 Westendorf | Westendorf / Kitzbüheler Alpen Tel. +43 5334 6268 | Fax +43 5334 6268 66 welcome@schermer.at | www.vitalhotelschermer.at

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18 wErbEN UNd vErkAUfEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Optimierte Zielgruppenansprache MULTI-CHANNEL-wELT | Kunden haben heute die Möglichkeit, unterschiedliche Informations- und Kaufkanäle zu wählen und zu kombinieren. Wie können Händler ihre Zielgruppen genau ansprechen? om stationären Handel über Online­ shops bis hin zum klassischen Kata­ log gibt es viele verschiedene Kom­ binationsmöglichkeiten, wie sich Kunden erstens über einzelne Produkte informieren und wo sie schlussendlich ein Produkt auch einkaufen. Um eine genaue Zielgruppenan­ sprache zu ermöglichen, hat das E­Com­ merce­Center Handel (ECC Handel) eine umfassende Verbrauchertypologie erstellt. Über 4.000 Teilnehmer wurden in einer repräsentativen Umfrage befragt (online und per Telefon) mit dem Ziel, Präferenzen für unterschiedliche Marketing­, Informati­ on­ und Sales­Channels zu identifizieren. Erstmals wurden dabei auch detaillierte Erkenntnisse über Konsumentenverhalten im Multi­Channel­Kontext erfasst. Werbung – akzeptierter als gedacht Doch wie können die verschiedenen Infor­ mations­ und Kaufkanäle nun optimal zur Kundenansprache eingesetzt werden? Erstaunlich ist auf den ersten Blick, dass Werbung von den Verbrauchern insgesamt als nützlich eingestuft wird. Die höchste Akzeptanz (87 Prozent) haben persönlich adressierte Werbebriefe von Anbietern, zu denen bereits Kundenbeziehungen bestehen, sowie Werbung in Zeitschriften und Zei­ tungen. Sie werden auch als vergleichsweise nützlich eingestuft. Die letzten Plätze bele­ gen Werbebanner und Werbe­SMS, sowohl bei der Akzeptanz als auch bei der Ein­ schätzung der Nützlichkeit. Zusammenge­ fasst lässt sich auch in der Werbung ein ausgeprägtes Cross­Channel­Verhalten der Kunden nachvollziehen. Aus den vielen Informationen wurde abschließend eine Konsumententypologie erstellt, die sechs verschiedene Käufertypen unterscheidet. 1. Der werbeinteressierte Onlinekäufer Die größte Käufergruppe (28 Prozent) besitzt eine mittlere bis hohe Werbeaffinität sowohl gegenüber Werbung in Massenme­ dien als auch gegenüber klassischen oder modernen Formen des Direktmarketings. Informationen werden vor allem im statio­ nären Handel und online gesucht. Gleiches gilt für den Kaufabschluss, wobei insgesamt eine höhere Affinität zu Onlinekäufen besteht. Überdurchschnittlich oft gehören dieser Gruppe Männer an. 2. Der werbeinteressierte Store-Käufer Dieser Kundentyp (etwa 18 Prozent der Bevölkerung) unterscheidet sich vom wer­ beinteressierte Onlinekäufer vor allem durch eine höhere Affinität zum stationären Einzelhandel. Außerdem entspricht die Ver­ teilung zwischen Frauen und Männer der Gesamtbevölkerung. 3. Der Werbe- und Cross-Channel-Enthusiast Dieser Käufertyp, der 13 Prozent der Bevöl­ kerung entspricht, besitzt eine hohe bis sehr hohe Werbeaffinität. Er ist aufgeschlossen gegenüber Massenmedien und klassischen und modernen Formen des Direktmarke­ tings und zeigt ein ausgeprägtes Multi­ Channel­Verhalten bei der Informations­ Verbraucheralltag Es zeigt sich: Unterschiedliche Informa­ tions­ und Kaufkanäle gehören zum Alltag der Verbraucher. Rund zwei Drittel der Befragten lassen sich im Geschäft persön­ lich über ein Produkt informieren und kau­ fen dieses im Anschluss online. Erstaunlich ist: Dies gilt auch umgekehrt. 65 Prozent der Befragten informieren sich online, kau­ fen dann allerdings im stationären Handel. Bis heute werden gedruckte Kataloge und Broschüren von den Konsumenten als nütz­ liche Informationsquelle eingestuft, die für 79 Prozent der Befragten ein entscheidender Impulsgeber für den stationären Einkauf sind. Deutlich wird, dass jeder Kaufkanal seine spezifischen Vorteile besitzt. So lädt der stationäre Handel durch Anfassen und Ausprobieren ein, glänzt mit persönlicher Beratung und Ruhe bei der Kaufentschei­ dung, während der Onlinehandel vor allem durch den Einkauf in den Abendstunden und am Wochenende, die Bequemlichkeit des Einkaufs sowie die schnelle und ein­ fache Verfügbarkeit von Produktinformati­ onen und Preisvergleichen punktet. So wundert es nicht, dass die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass die Verbraucher die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kauf­ kanäle nutzen und diese vielfältig kombi­ nieren. Nur jede Zehnte nutzt ausschließlich stationäre Läden für seinen Einkauf. suche. Dabei kombinierter er alle Informa­ tions­ und Kaufkanäle. Der Anteil jüngerer Verbraucher ist überdurchschnittlich hoch, Männer sind stark überrepräsentiert. 4. Der Werbe-Enthusiast mit eingeschränktem Cross-Channel-Verhalten Auch dieser Käufertyp (rund zwölf Prozent der Konsumenten) besitzt eine hohe bis sehr hohe Werbeaffinität. Er unterscheidet sich allerdings vom Werbe­ und Cross­Channel­ Enthusiasten durch sein eingeschränktes Verhalten. Kaufabschlüsse per Telefon oder Post lehnt er ab. Als Informationsmedium haben aber Kataloge und Broschüren den­ noch einen hohen Nutzen. Die Frauenquote ist überdurchschnittlich hoch. 5. Der Werbe- und Konsumtraditionalist Dieser Konsumententyp hat nur eine geringe bis mittlere Werbeaffinität. Kaum empfänglich sind diese 17 Prozent für moderne Formen des Direktmarketings, ins­ besondere für Onlinemarketing. Gegenüber klassischen Formen und Werbung in Mas­ senmedien ist der Traditionalist dagegen offen. Beim eigentlichen Kauf zeigt er dage­ gen ein intensives Multi­Channel­Verhalten. Der Anteil der Generation 60­Plus ist hier besonders hoch, die Frauenquote ist über­ durchschnittlich. 6. Der Werbe- und Konsumminimalist Insgesamt zwölf Prozent der Käufer fallen auf diese Gruppe. Sie zeigen grundsätzlich eine kritische Haltung gegenüber Werbung und Konsum. Deshalb sind Werbemaßnahmen ins­ gesamt wenig Erfolg versprechend. Zur Infor­ mationssuche und zum Kaufabschluss sucht der Minimalist allenfalls den stationären Han­ del auf. Die Verteilung von Männern und Frauen ist dabei ungefähr gleich. Vergleicht man nun alle Käufergruppen, stellt man fest, dass bestimmte Affinitäten zu bestimmten Marketingchannels nicht unbedingt ein entsprechendes Käuferverhal­ ten verursachen. Käufer, die im stationären Einzelhandel einkaufen, können auch online angesprochen werden, während auch viele Onlinekunden beispielsweise Kataloge zur Meinungsbildung nutzen. Text: Dr. Sibylle Holste Das White­Paper dieser Studie kann unter www.ecc­handel.de kostenfrei heruntergeladen werden.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wErbEN UNd vErkAUfEN Drum prüfe, wer sich ewig bindet … Die Herbstsitzung des Handels- und Dienstleistungsausschusses hatte die Teilnehmer diesmal in das Weinreich Sommerach geführt. Dort erhielten sie von Volker Paff, Winzerkeller Sommerach eG, kurzweilige Informationen über Rebsorten, Weinberge und den Facettenreichtum der Weine. Neben einem Vortrag von Elmar Fedderke stellte Dr. Hermann Kolesch, Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG), Veitshöchheim, das Weintourismuskonzept Franken vor. kUNdENbINdUNG | Der Handels- und Dienstleistungsausschuss der IHK Würzburg-Schweinfurt hat Möglichkeiten der Kundenbindung thematisiert. an muss nicht schlecht sein, um besser zu werden.“ Mit dieser Fest­ stellung begann Elmar Fedderke seinen Vortrag zur letztjährigen Ausschusssit­ zung in Sommerach (Lkr. Kitzingen), um auf das Thema „Qualität und Leistung im Fachein­ zelhandel“ einzustimmen. „Qualität und Lei­ stung sind notwendig, um im Wettbewerb mit preisaggressiven Vertriebsformen und dem Internet bestehen zu können“, betonte der Referent, selbst Geschäftsführer der Walgen­ bach GmbH & Co. KG aus Düsseldorf. Bei einem Blick auf die Konkurrenz aus dem Netz wird schnell klar: Der Internet­ handel definiert sich vor allem über den Preis. „Doch Preise binden keine Kunden“, so Fedderke mit Blick auf den in Deutsch­ land ausgeprägten Preis­ und Rabattwahn. Kundenbindung sei daher die Chance für den stationären Einzelhandel. Die Schlüs­ selfrage laute: „Was müssen wir heute tun, damit der Kunde morgen wiederkommt?“ Für Fedderke steht bei der Kundenbindung der „Faktor Mensch“ im Mittelpunkt. Unter­ suchungen zufolge wechseln langjährige Kunden „ihren“ Händler vor allem wegen Unfreundlichkeit, Inkompetenz und langen Wartezeiten. Der Preis spiele seltener eine Rolle, betont der Referent. Deswegen sei es wichtig, sich selbst und sein Umfeld immer wieder infrage zu stellen. Eine Möglichkeit dazu bieten Testeinkäufe. Der Kunde im Fokus Außerdem müssen die Kunden im Fokus stehen: Über deren Wünsche und Bedürf­ nisse können Kunden­ und Passantenbefra­ gungen Aufschluss geben. Aus den Ergeb­ nissen lassen sich oft kleinteilige Maßnah­ men ableiten, die für die Kunden mehr Qualität bringen. Ebenfalls wichtig sei es, das Internet zu „entmystifizieren“. Dem Kunden müsse erklärt werden, dass er Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann. Zu den vermeintlich günstigeren Internetpreisen kommen beispielsweise bei Elektro­Groß­ geräten in der Regel noch Kosten für die Lieferung/Transport, den Anschluss und die Entsorgung hinzu. In der Summe sei der stationäre Facheinzelhändler oft mindestens genauso günstig – und dies bei besserer Beratung. Text: Petra Scheller Foto: WiM

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20 ANALYsEN & bErICHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Reform der Rundfunkfinanzierung NEUrEGELUNG bENACHTEILIGT UNTErNEHMEN | Seit dem 1. Januar 2013 beteiligen sich alle Haushalte und Unternehmen an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – mit einem Beitrag, der nicht mehr an das Vorhandensein von Empfangsgeräten gekoppelt ist. Der neue Ansatz ist zwar im Zeitalter von Smartphone und Co. richtig gedacht, aber nach Auffassung des DIHK schlecht umgesetzt: Er benachteiligt bestimmte Branchen, er belastet Filialunternehmen überproportional und er wird insgesamt zu einer Mehrbelastung der deutschen Wirtschaft führen.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 ANALYsEN & bErICHTE icht der Bund, die Bundesländer haben mit dem 15. Rundfunkände­ rungsstaatsvertrag (RÄndStV) eine grundlegende Neuausrichtung der Finanzie­ rung des öffentlich­rechtlichen Rundfunks beschlossen. Kern der Reform: Die Abkopp­ lung der Beiträge (bisher: Gebühren) von der Anzahl der Empfangsgeräte pro Woh­ nung bzw. Unternehmen. Dieser geräteun­ abhängige Ansatz ist im Grunde begrüßens­ wert: Der Rundfunkempfang konnte spätes­ tens seit Einführung von TV­Streaming im Internet und Onlineradio nicht mehr daran festgemacht werden, ob jemand ein her­ kömmliches Radio oder einen Fernseher besaß. Abschied von der umstrittenen PC-Gebühr Mit der Abkehr vom Geräteansatz verab­ schiedet man sich auch endlich von der umstrittenen PC­Gebühr, mit der insbeson­ dere kleinere Filialunternehmen und Selbst­ ständige, die von zu Hause aus arbeiten, zur Kasse gebeten wurden. Den neuen Beitrag müssen grundsätzlich alle Bürger, Unter­ nehmen und Institutionen sowie Einrich­ tungen des Gemeinwohls bezahlen. Unter­ stellt wird ein potenzieller Nutzen durch den öffentlich­rechtlichen Rundfunk, der eine finanzielle Belastung sowohl des pri­ vaten als auch des nicht­privaten Bereichs rechtfertigt. Ob sich hinter den Türen der Haushalte, Unternehmen und anderen Ein­ richtungen auch Rundfunkgeräte – gleich welcher Art – befinden, spielt dann keine Rolle mehr. Für Unternehmen wird zunächst grundsätz­ lich die Anzahl der sozialversicherungs­ pflichtig beschäftigten Mitarbeiter pro Betriebsstätte über die Höhe des zu ent­ richtenden Beitrags entscheiden. Je mehr Mitarbeiter, umso höher der Beitrag. Der Beitrag fällt jedoch nicht „pro Kopf“ an, sondern wird mit einer degressiven Staffel berechnet, nach oben hin werden die Bei­ träge, relativ gesehen, kleiner. Der kleinste Beitrag für Betriebe mit weni­ ger als neun Mitarbeitern liegt bei einem sogenannten Drittelbeitrag von 5,99 Euro monatlich (bzw. 71,88 Euro pro Jahr), der höchste Beitrag liegt bei rund 3.200 Euro pro Monat (bzw. ca. 39.000 Euro pro Jahr). Dieser fällt für Betriebe mit mehr als 20.000 Mitarbeitern an. Verfügt ein Unternehmen über mehrere Betriebsstätten mit jeweils einer großen Mitarbeiterzahl, summieren sich die Beiträge für die einzelnen Betriebsstätten schnell. Ob und wie viele Rundfunkempfangsgeräte vorhanden sind, spielt dabei keine Rolle. Bei der Erfassung der Mitarbeiterzahl spielt es keine Rolle, ob Mitarbeiter voll­ oder teilzeitbeschäftigt sind. Bei der Beitragser­ mittlung werden alle sozialversicherungs­ pflichtig Beschäftigten gleichermaßen erfasst, es erfolgt keine Orientierung am Vollzeitäquivalent. Dadurch werden Bran­ chen mit besonders hoher Teilzeitbeschäf­ tigtenquote ungleich stärker belastet. Mehrkosten durch Detailregelungen Aber Unternehmen werden nicht nur in Abhängigkeit von der Mitarbeiterzahl zur Kasse gebeten. Weitere Detailregelungen verhelfen den Rundfunkanstalten zu zusätzlichen Einnahmen. Der neue Beitrag wird nicht für ein Unternehmen insgesamt berechnet, sondern pro Betriebsstätte. Dies führt dazu, dass Unternehmen mit mehreren Standorten, insbesondere größere Filialbe­ triebe, deutlich schlechter gestellt werden als Unternehmen mit nur einem Standort. Diese unterschiedliche Behandlung ver­ schiedener Betriebsmodelle ist sachlich nicht zu rechtfertigen. Pkw, Lkw und Omnibusse werden zusätzlich zur Mitarbei­ terzahl weiterhin in die Berechnung des Rundfunkbeitrags einbezogen. Für sie muss (bis auf das erste KfZ pro Betriebsstätte) jeweils ein Drittelbeitrag (5,99 Euro) ent­ richtet werden. Somit kommt es auch zu einer vergleichsweise stärkeren Belastung KfZ­intensiver Branchen. Schon bisher Unternehmen zahlen drauf Die Reform, die im Grunde richtig und not­ wendig war, ist bewusst so angelegt, dass einzelne Unternehmen und Branchen über­ proportional belastet werden. Der neue Rundfunkbeitrag lässt sich in folgenden Schritten ermitteln: Beitrag Betriebsstätte (nach Mitarbeiter-Beitragsstaffel) + ggf. Beiträge für weitere Betriebsstätten (nach Mitarbeiter­Beitragsstaffel) + Anzahl der betrieblich genutzten Kraft­ fahrzeuge (abzüglich ein Kfz pro Betriebsstätte) *5,99 Euro + Anzahl der Hotel­/Gästezimmer, Ferien­ wohnungen (abzüglich ein Zimmer/Wohnung pro Betriebsstätte) *5,99 Euro = Rundfunkbeitrag für das Unternehmen spülen die Gebühren für gewerblich genutzte KfZ mehr als 300 Millionen Euro jährlich in die Kassen der Öffentlich­Recht­ lichen. Auf diese Einnahmen will man auch künftig nicht verzichten. Auch Hotelzim­ mer, Gästezimmer und Ferienwohnungen wirken sich zusätzlich auf den Rundfunk­ beitrag aus. Bis auf das jeweils erste Zim­ mer pro Betriebsstätte muss für jedes Zim­ mer zusätzlich zur Mitarbeiterstaffel ein weiterer Drittelbeitrag von 5,99 Euro im Monat entrichtet werden. Neben den hohen Einnahmen über die Kraftfahrzeuge führt die Berechnung auf Grundlage des Betriebsstättenansatzes unweigerlich zu einer Aufkommenssteige­ rung. Und dies alles, obwohl Mitarbeiter in Unternehmen in der Regel während der Arbeitszeit kein Radio hören. Bei den Bera­ tungen in den Ländern wurden trotz mas­ siver Kritik der IHK­Organisation nur geringe Anpassungen vorgenommen: Wenigstens wurde der geringe Einstiegs­ beitrag (sogenannter Drittelbeitrag) von 5,99 Euro auch auf Betriebsstätten mit fünf bis acht Mitarbeitern (vorher: null bis vier Mitarbeiter) ausgedehnt. Außerdem ist nun das jeweils erste Kraftfahrzeug pro Betriebs­ stätte beitragsbefreit. Beide Änderungen führen dazu, dass vor allem kleine Unter­ nehmen entlastet werden. In der Diskussion um die Ausgestaltung des neuen Modells hatte sich die IHK­Organisa­ tion insbesondere auch dafür eingesetzt, dass unterschiedliche Betriebsmodelle nicht unterschiedlich behandelt werden. Der Bei­ trag sollte rein nach der Anzahl der Mitar­ beiter eines Unternehmens – unabhängig von der Anzahl der Betriebsstätten – berechnet werden. Die Länder sind auf die­ sen Kritikpunkt nicht eingegangen. Dies wird nur nachvollziehbar, wenn man begreift, dass insbesondere die Einbezie­ hung von Kraftfahrzeugen in die Beitrags­ pflicht und der Betriebsstättenansatz dazu beitragen sollen, zusätzliche Einnahmen aus dem Bereich der Wirtschaft zu generieren. Denn die Rundfunkanstalten erwarten in den kommenden Jahren Einnahmenausfälle von zehn bis 15 Prozent im Bereich der pri­ vaten Haushalte – bedingt durch die demo­ grafische Entwicklung und aufgrund zuneh­ mender Beitragsbefreiungen. Text: Dr. Katrin Sobania, Dr. August Ortmeyer, DIHK | Foto: N-Media-Images/fotolia.com

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22 ANALYsEN & bErICHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Aus Leidenschaft Unternehmerin Existenzgründer stellen sich vor wIM-sErIE (1) | WiM stellt in diesem Jahr jeden Monat einen Existenzgründer aus Mainfranken vor. In dieser Ausgabe: Iris Bothe aus Würzburg. Sie verhilft ihren Kunden zu individuellen Einrichtungslösungen in den eigenen vier Wänden. ach Jahren der Vertriebstätigkeiten im Angestelltenverhältnis machte Iris Bothe 2008 ihre Leidenschaft zum Beruf und wagte mit damals fast 50 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit in Würzburg. Auf der Inter­ netseite ihres Unternehmens wirbt die gebürtige Westfälin damit, ihren Kunden durch individuell geplante Schrank­ und Schlafsysteme, insbesondere der Mar­ kenhersteller Cabinet und Schramm, wertvollen Wohnraum zu schaffen. Egal welcher Wohnstil, im qualitativ gehobenen Segment bietet sie für die unterschied­ lichsten Wohnbereiche eine auftragsbezogene Wohnraumgestaltung an. Nach dem Grund für ihre Selbstständigkeit gefragt, antwortet die Einzelunter­ nehmerin: „Ich bin gerne und mit Freude Unternehmerin.“ Selbstverwirklichung und der Wille, Dinge selbst anzupacken und nach eigenen Vorstellungen umset­ zen zu können, seien die Vorteile, die sie in ihrer heutigen Arbeit sehe. „Was ich anfangs jedoch eindeutig unterschätzt habe, waren der Aufwand und der Preis, der mit dem Gewinn an Freiheit und Selbstverwirklichung einherging.“ Neben den finanziellen Risiken und dem erforderlichen Startkapital kostete Bothe die Selbstständigkeit insbesondere Zeit und Arbeitseinsatz. Aber rückblickend hät­ ten sich alle Mühen gelohnt und sie habe noch keinen Tag bereut, so Bothe. Neben einer Finanzierunghilfe durch öffentliche Mittel der KfW Förderbank hat Bothe insbesondere die gründliche Vorbereitung ihrer Selbstständigkeit gehol­ fen. Genutzt hat sie hierbei unter anderem die zahlreichen Angebote der IHK im Bereich Existenzgründung. Persönliche Recherchen, beispielsweise durch offene Gespräche mit anderen Händlern, halfen ihr, sich ein möglichst realistisches Bild ihrer Chancen vor der Gründung zu verschaffen. „Konsequente Planung hat sicher stark dazu beigetragen, dass ich meine Geschäftsidee in den zurücklie­ genden, wirtschaftlich turbulenten Zeiten etablieren konnte.“, meint Bothe. Gründern empfiehlt sie neben der guten Vorbereitung zwei Dinge: Vor Beginn der Selbstständigkeit müsse sich jeder Gründer einer schonungslosen Selbstana­ lyse unterziehen und prüfen, ob er ein Unternehmertyp sei. „Zweitens ist es dringend notwendig, Familie, Partner und Freunde von Beginn an in die Gründung miteinzubeziehen.“ Nur mit dem persönlichen Rückhalt könne man auch sTECkbrIEf: Schwächephasen erfolgreich überwinden. Dass sich die Unternehmerin neben aller Das Unternehmen FREIRAUM Iris Bothe e. K., Karmelitenstraße 35 Leidenschaft für ihren Beruf auch ausrei­ 97070 Würzburg, www.cabinet-freiraum.de chend Zeit für sich selbst und ihr Privat­ Die Person Iris Bothe leben nimmt, zeigt sich nicht zuletzt darin, Die Idee Wohnraumgestaltung im gehobenen Segment dass sie einmal pro Jahr ihr Geschäft für Das Startkapital 150.000 Euro zwei Wochen schließt, um in diesen Größte Herausforderung Ein langer Atem, um anfängliche Krisen zu meistern Betriebsferien konsequent zu entspannen Pläne So lange erfolgreich arbeiten, wie es Gesundheit und und neue Kräfte für zukünftige Aufgaben private Situation ermöglichen zu schöpfen. Die anfängliche Furcht, durch die Nichterreichbarkeit Kunden zu ver­ Sie haben in den letzten Jahren neu gegründet und etwas zu erzählen? Sie möchten anderen prellen, habe sie dank des positiven Feed­ Mut machen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen? Sie können sich vorstellen, backs seitens ihrer Kundschaft schnell mit Ihrer eigenen Erfolgsgeschichte in dieser Rubrik zu erscheinen? Kontaktieren Sie uns: überwunden. Katja Reichert, Tel.: 0931 4194-311, E-Mail: katja.reichert@wuerzburg.ihk.de Text: Dr. Sascha Genders | Foto: WiM

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 ANALYsEN & bErICHTE Minijob­Neuregelung zum Jahresbeginn GEsETzEsäNdErUNG | Kurzfristige Beschäftigungen und Minijobs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Insge­ samt waren im Jahr 2012 knapp 7,5 Mil­ lionen Arbeitsverhältnisse auf geringfü­ giger oder kurzfristiger Basis abge­ schlossen. Anlass genug für den Gesetzgeber, die Minijobs zum 1. Januar 2013 teilweise zu reformieren. Der Vorteil dieser Beschäftigungsformen liegt darin, dass entweder bis zu einer zeitlichen Begrenzung von zwei Mona­ ten (bei einer Fünf­Tage­Woche) bzw. 50 Arbeitstagen jährlich oder aber bis zu einer Einkommensgrenze von 450 Euro monatlich das Arbeitsverhältnis grund­ sätzlich sozialversicherungsfrei gestellt ist. Lediglich der Arbeitgeber muss geringe Pauschalbeträge abführen. Ansonsten ist der Minijob allen anderen Arbeitsverhältnissen gleichgestellt und fällt insbesondere unter den Anwen­ dungsbereich des Teilzeit­ und Befris­ tungsgesetzes. Die Zeit­ und Einkom­ menswerte parallel ausgeübter Minijobs sind übrigens zusammenzurechnen. Seit Januar 2013 hat der Gesetzgeber die sozialversicherungs­ und steuerfreie Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro auf 450 Euro (Midijobs: 850 Euro) ange­ hoben. Und auch im Bereich der Renten­ versicherungspflicht gibt es eine Ände­ rung: Minijobs, die seit dem 1. Januar 2013 aufgenommen werden, sind nun grundsätzlich rentenversicherungspflich­ tig. Mit einem Eigenbeitrag in Höhe vom 3,9 Prozent stocken die Minijobber nun den pauschalen Arbeitgeberbeitrag auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag von 18,9 Prozent (bisher: 19,6 Prozent) auf. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, den Arbeitgeberbeitrag frei­ willig zu erhöhen. Hierdurch erfahren die Beschäftigten den vollen Schutz der gesetzlichen Rentenversicherung. Wer hierauf verzichten möchte, kann jedoch von einem Optionsrecht („Opt­out“) Gebrauch machen. Personen, die nach der alten Rechtslage rentenversiche­ rungsfrei waren, verbleiben dies weiter­ hin. Sie können jedoch freiwillig die Anpassung an die Neuregelungen erklä­ ren („Opt­in“). Ansprechpartner und Meldestelle ist die Minijob­Zentrale bei der Deutschen Ren­ tenversicherung Knappschaft­Bahn­See (www.minijob­zentrale.de, Tel.: 0355 2902­70799). Zudem müssen die Mini­ jobber bei der Berufsgenossenschaft zur Unfallversicherung angemeldet werden. Ferner hat der Arbeitgeber die Pflicht, sich vom Minijobber eine Bescheinigung aushändigen zu lassen, auf welcher die­ ser alle weiteren laufenden Arbeitsver­ hältnisse erklärt und zudem zusichert, künftige weitere Beschäftigungen anzu­ zeigen. Die IHK empfiehlt, die Neuregelung zum Anlass zu nehmen, die geringfügigen Beschäftigungen im Unternehmen einem kurzen Check­up zu unterziehen und die Arbeitnehmer gegebenenfalls auf die Opt­in­Möglichkeit hinzuweisen. Ihr Ansprechpartner: Ass. Christian Sturm, Tel.: 0931 4194 249, E­Mail: christian. 4194­249, E Mail: sturm@wuerzburg.ihk.de Wälzlager auf dem Prüfstand an der FHWS prodUkTENTwICkLUNG | Künftig haben Mechatronik­, Maschinenbau­ sowie Wirt­ schaftsingenieur­Studierende an der Hoch­ schule für Angewandte Wissenschaften (FHWS) in Schweinfurt­Würzburg die Mög­ lichkeit, Wälzlager auf Prüfständen zu untersuchen. Diese steht ihnen im Labor für Qualitätsmanagement, Fertigungsmess­ sowie Wälzlagertechnik von Professor Dr. Stephan Sommer, Dr. Arbogast Grunau, Leiter der Produktentwicklung Industrie, Schaeffler Technologies AG & Co. KG, zur Verfügung. Die Prüfstände dienen unter anderem zur Untersuchung von bauartspe­ zifischen Einflüssen auf das Reibungsver­ halten von Wälzlagern. Die Studierenden erlernen Messmethoden, um das Reibver­ halten von Wälzlagern unter dem überge­ ordneten Aspekt der Energieeffizienz zu testen. Der Präsident der FHWS, Professor Dr. Robert Grebner (im Bild links vorn) dankt Dr. Arbogast Grunau, Leitung Scha­ effler Technologies AG & Co. KG (rechts vorn) für die Bereitstellung dreier Wälzla­ ger­Prüfstände, die künftig den Studieren­ den im Labor von Professor Dr. Stephan Sommer (rechts hinten) zur Verfügung ste­ hen. Rita Rohmfeld (links hinten) pflegt die Personalrekrutierung bei Schaeffler. Foto: FHWS/Klein

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24 ANALYsEN & bErICHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Würzburger Mediziner ganz weit vorn MEdIzINIsCHE bILdGEbUNGsvErfAHrEN | Gehirnoperationen waren für Mediziner früher oft voller Überraschungen. So hat sich etwa die tatsächliche Lage und Größe eines Tumors oder einer Arterienerweiterung oftmals erst nach dem Öffnen der Schädeldecke gezeigt. Durch die Kombination modernster Bildgebungsverfahren lassen sich Planung und Durchführung solcher Operationen wesentlich verbessern. Mit führend ist hierbei das Universitätsklinikum Würzburg. a sind wir sehr weit vorne im Moment“, sagt der Direktor der Neu­ rochirurgischen Klinik Prof. Ralf­ Ingo Ernestus. So habe Würzburg als zweites Klinikum in ganz Deutschland einen sogenannten „O­Arm“ angeschafft. Dieser nutzt eine der Computertomographie ähnliche Bildwandlertechnik mit der Mög­ lichkeit dreidimensionaler Aufnahmen. Integriert ist auch das Navigationssystem „Stealth­Station“ zur exakten anatomischen Lokalisation während neurochirurgischer Operationen. „So sehe ich genau, wo ich mit der Spitze meines Instrumentes gerade bin“, führt Ernestus aus. „Bei medizinischen Bildgebungsverfahren sind wir ganz weit vorne im Moment“ – Professor Ralf-Ingo Ernestus, Direktor der Neurochirurgischen Klinik in Würzburg. Wichtig für Diagnostik und im OP Um zu demonstrieren, wie die einzelnen Verfahren zusammenspielen, zeigt er auf seinem Notebook eine Präsentation. In die­ ser werden die Daten des Kernspintomo­ graphen verbunden mit denen der Positro­ nen­Emissions­Tomographie (PET). Erstere zeigt die anatomischen Strukturen, letztere macht dank bestimmter Marker den Stoff­ wechsel sichtbar. Dies sei etwa wichtig, um die genaue Lage eines Tumors von funktio­ nell relevanten Hirnarealen abgrenzen und die Geschwulst dann auch möglichst voll­ ständig und schonend zugleich entfernen zu können. „Wir versuchen, die anatomischen und funktionellen Gegebenheiten so exakt wie möglich sichtbar zu machen“, ergänzt Prof. Ernestus. Dies gelte sowohl bei der Diagnostik vor als auch während einer Ope­ ration. Im konkreten Beispiel erfolgte die Tumorrresektion bei einem während der Operation teilweise wachen Patienten, so dass eine unmittelbare Kontrolle von Spra­ che und Motorik möglich war. Ernestus und seine Kollegen operierten im Jahr 2011 knapp 1700 Patienten und ver­ sorgten rund 6000 ambulant. „Unsere Pati­ enten kommen aus dem ganzen Bundesge­ biet. Und die Tendenz ist steigend, alleine aufgrund der demographischen Entwicklung und des technischen Fortschritts“, kommen­ tiert er. Aber nicht nur der Andrang der Pati­ enten ist groß. Würzburg sei inzwischen bei bildgebenden Verfahren ein Referenzzentrum für Fachkollegen aus dem In­ und Ausland. Im geplanten Neubau alles enthalten Mit der Ausstattung ist der Spezialist an und für sich zufrieden, „uns fehlt jetzt nur noch die intraoperative Kernspintomogra­ phie“. Diese koste je nach Feldstärke zwi­ schen 2,5 und 4 Millionen Euro und soll im Neubau der Kopfklinik auch als sogenannte Hochfeldtechnologie zur Verfügung stehen. Ernestus beklagt in diesem Zusammenhang, wie lange es dauert, bis neue Geräte ange­ schafft werden. „Da haben es sicher private Träger einfacher, die nicht so komplexen Antragsverfahren unterworfen sind“, for­ muliert er. Er konkretisiert, dass es oft meh­ rere Jahre dauere, bis neue Techniken nach der Entwicklung Einzug in die Kliniken halten. „Da hat der Standort Deutschland ein Problem in der raschen Umsetzung ent­ sprechender Innovationen“, kritisiert der gebürtige Potsdamer. Seit 2010 ist er in Würzburg, zuvor hatte er die Klinik für Allgemeine Neurochirurgie der Uniklinik Köln kommissarisch geleitet. Um neue Verfahren bei der Krebs­ und Tumorbehandlung zu entwickeln, setzt Ernestus auf interdisziplinäre Zusammenar­ beit der Fachbereiche des Universitätsklini­ kums. Ziel sei es, mikrochirurgische Opera­ tionstechniken weiter zu entwickeln, aber auch beispielsweise Chemo­, Immun­, Gen­ oder Stammzelltherapien alleine oder in Kombination mit mikrochirurgischen Ein­ griffen einzusetzen. „Das ist die innovative Zukunftsentwicklung des Faches“, unter­ streicht er. Und Würzburg ist mit an der Spitze in Deutschland. Text/Foto: Ralph Bauer

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 ANALYsEN & bErICHTE 10 |12 ale Ma Das region gazin 92 Seiten Bund für Bundb g: erechnun ahl * 0,0 Seitenanz 2 01* 60 g/m um IHK-Zentr 25 Jahre bildung für Weiter szahlen Ausbildung en ank in Mainfr len des origina 200. Filiale ffnet erö EuroShop Das regionale Magazin 11|12 Bund für 92 Seiten 09 |12 recht Bundbe ratgeber rechnung: Seitenanzahl * 0,001* 60 g/m2 Mainfrankens familienfreundlichste Arbeitgeber Wirtschaft tritt auf die Euphoriebremse CWT baut Anlagen zur Wasseraufbereitung 12 |12 gion Das re in Magaz NKEN / MAINFRA _ 10/12 klusiv e das r heut Wie wi gestalten n Morge nde - rderungen giewe fo e Ener und Heraus Di n Chance Porsche erhält d Preh r Awar pplie Su e A 04918 zburg.ihk.d bezahlt | www.wuer | Entgelt einfurt | Post AG burg-Schw Deutsche mmer Würz | PVSt | Handelska 4 Würzburg trie- und 58 40 | 9706 der Indus Postfach Zeitschrift einfurt | burg-Schw IHK Würz eM verkehrsland agaz gional Das re Mainfranken 2 60 g/m MAINFRANKENdberec n _ 11/12 exklusivBu nzah Seitena l * 0,00 hnung 1* 60 2 g/m Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt | www.wuerzburg.ihk.d e IHK Würzburg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 Würzburg | PVSt | Deutsche Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918 KEN FRAN /12 MAIN klusiv_ 09 ex 18 t | A 049 hk.de bezahl zburg.i w.wuer | Entgelt urt | ww Post AG tsche hweinf t | Deu urg-Sc | PVS rzburg r Würzb kamme Wü Handels | 97064 rie- und h 58 40 Indust | Postfac rift der einfurt Zeitsch -Schw rzburg IHK Wü KEN FRAN /12 MAIN klusiv_ 12 ex 18 A 049 hk.de ahlt | zburg.i gelt bez w.wuer AG | Ent urt | ww e Post hweinf Deutsch urg-Sc PVSt | r Würzb urg | kamme Würzb Handels | 97064 rie- und h 58 40 Indust | Postfac rift der einfurt Zeitsch -Schw rzburg IHK Wü wIrTsCHAfTsMAGAzINE | IHK-Zeitschriften genießen im Vergleich mit anderen Wirtschaftsmagazinen, Nachrichtenmagazinen und überregionalen Tageszeitungen eine Ausnahmestellung bei den Entscheidern und Führungskräften in mittelständischen Unternehmen in Deutschland. enberichtes ist die Zahl der Leser pro Aus­ gabe der untersuchten Medien innerhalb des Zielkreises „Entscheider in mittelstän­ dischen Unternehmen“. Davon erreichen die IHK­Zeitschriften 43,4 Prozent als Leser pro Ausgabe, das sind 1,47 Millionen Personen. Dies ist weitaus die höchste Reichweite im Vergleich zu 25 anderen untersuchten Wirt­ schaftszeitschriften, Nachrichtenmagazinen und überregionalen Tageszeitungen. Von diesen erzielen die fünf Nächstplatzierten die folgenden Reichweiten: ­ IHK­Zeitschriften 43,4 Prozent bzw. 1.470.000 Leser pro Ausgabe ­ Der Spiegel : 20,6 Prozent bzw. 699.000 Leser pro Ausgabe ­ Stern : 17,0 Prozent bzw. 575.000 Leser pro Ausgabe ­ Focus: 16,1 Prozent bzw. 545.000 Leser pro Ausgabe ­ Creditreform Magazin: 9,6 Prozent bzw. 324.000 Leser pro Ausgabe ­ Welt am Sonntag : 8,1 Prozent bzw. 275.000 Leser pro Ausgabe Wie schon bei der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2007 wurde auch dieses Mal wieder nach Wirtschaftsbereichen strukturiert befragt. Danach kamen 43 Prozent der befragten Betriebe aus dem Dienstleistungs­ bereich, 30 Prozent aus der lndustrie sowie 27 Prozent aus dem Handel. Aufgeteilt nach Beschäftigtenzahlen domi­ nierten Betriebe mit bis zu fünf Mitarbei­ tern (34,4 Prozent) sowie fünf bis unter zehn Mitarbeitern (33,0 Prozent), gefolgt von Firmen mit zehn bis unter 20 Beschäf­ tigten (16,6 Prozent). Alle Ergebnisse der repräsentativen Studie wurden nach den strengen Richtlinien des Rahmenschemas für Medienuntersuchungen des Zen­ tralverbandes der deutschen Werbewirt­ schaft e. V. (ZAW) ermittelt. Auftraggeber der Studie waren der DIHK, stellvertretend für die 80 IHKs in Deutsch­ land, die IHK­Zeitschriften eG, stellvertre­ tend für 59 Verlage sowie die IHK­Kombi West, stellvertretend für 14 Verlage in NRW. Text: WiM Das Heft für den Mittelstand nternehmer sagen, IHK­Magazine gehören eindeutig zur Pflichtlektüre und sind von außerordentlich hohem beruflichen Interesse. Dies sind die Kerner­ gebnisse der jüngsten Reichweitenstudie „Entscheider im Mittelstand 2012“, die vom renommierten Bielefelder Marktforschungs­ institut TNS Emnid durchgeführt wurde. Die Anzahl der mittelständischen Unternehmen in Deutschland und damit die institutionelle Grundgesamtheit der Untersuchung beträgt 1,47 Millionen Betriebe, die jeweils einen Jahresumsatz zwischen 100.000 und 50 Millionen Euro erwirtschaften. Der in diesen Unternehmen untersuchte Personenkreis der betrieblichen Entscheider, also Inhaber, Geschäftsführer sowie leitende Angestellte, beträgt 3,4 Millionen Personen. Daraus wie­ derum wurden als Stichprobe 3.000 Ent­ scheider befragt. Wiederum höchste Reichweite im Vergleich zu anderen Medien Eines der markantesten Untersuchungser­ gebnisse des 238 Seiten umfassenden Studi­ d ng un Erholu dheit sun Ge e smärkt Ausland nft ku der Zu herung zur Sic Allianz kräfte ch der Fa Zeichen setzt Knauf haltigkeit Nach für n ranke Mainf ernetzt v Bund für 92 Seite

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26 UNTErNEHMEN & MärkTE Schneider Electric verstärkt Maschinenbau­Präsenz NEUbAU IN MArkTHEIdENfELd EINGEwEIHT | Schneider Electric weihte mit einem offiziellen Festakt und 600 Gästen aus Politik und Wirtschaft sein neu errichtetes Firmengebäude in Marktheidenfeld ein. Hausherr ist die Schneider Electric Automation GmbH, die unterschiedliche Bereiche des internationalen Lösungsgeschäftes von Schneider Electric unter einem Dach vereint. Die Zusammenfassung der über den Konzern verteilten Branchen- und Lösungskompetenz ist für Schneider Electric ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum führenden Automatisierer im Maschinenbau. Bei der Einweihungsfeier (v. l.): Jochen Weiland, Vice President Communication, Henri Lachmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Schneider Electric, Rada Rodriguez, Zone President Germany, und Clemens Blum, Executive Vice President Industry Business. chneider Electric setzt mit dieser Investition „auf der grünen Wiese“ ein deutliches Zeichen für die Intensivie­ rung des Engagements im internationalen Maschinenbau: Binnen der nächsten zwei bis drei Jahre will Schneider Electric von der bereits jetzt durchaus starken Aus­ gangssituation zu einem der führenden Glo­ bal Player im Bereich der Maschinenauto­ matisierung vorrücken. Die Schneider Electric Automation GmbH mit Sitz in Marktheidenfeld ist Teil des Schneider­Electric­Konzerns. Das Unterneh­ men entwickelt und produziert mit den Bereichen Machine Solutions und System Consistency insbesondere Hard­ und Soft­ wareprodukte für Automatisierungslösungen im Maschinen­ und Anlagenbau. Von Markt­ Die neuen Firmengebäude von Schneider Electric in Marktheidenfeld. heidenfeld aus steuert der Bereich Machine Solutions darüber hinaus seine internationa­ len Aktivitäten im Konzernverbund. Das neu errichtete Gebäude mit einer Nutz­ fläche von ca. 24.000 Quadratmetern ist für eine gemischte Nutzung ausgelegt. Neben Büros, Laboren, Schulungsräumen, einer großen Mall und Konferenzräumen für Ver­ anstaltungen vereint es auch Logistik­ und Produktionsflächen unter einem Dach. Für bis zu 500 Mitarbeiter bietet das verkehrs­ günstig direkt an der A­3­Autobahnausfahrt Marktheidenfeld gelegene Gebäude Platz. Das Gebäude selbst spiegelt in vielen Facet­ ten die Kompetenz wider, über die Schnei­ der Electric auch in der Gebäudeautomation verfügt. Die elektrotechnische Haus­ und Versorgungstechnik des Gebäudekomplexes stammt aus dem eigenen Portfolio, die Kompetenz für HVAC befindet sich ohnehin im Haus. Fortschrittlichkeit zeigen auch die auf dem Gelände installierten elektro­ nischen Ladestationen für Elektromobile. Ein besonderer Fokus bei der Konzeption des Gebäudes lag auf der energetischen Optimierung: So konnte der Energiever­ brauch des Gebäudes durch innovative Lösungen auf einen Wert von 15 Prozent unterhalb der Forderungen der gültigen Energieeinsparverordnung reduziert werden. Als weltweit tätiger Spezialist in den Bereichen Energiemanagement und Auto­ mation mit Niederlassungen in mehr als 100 Ländern bietet Schneider Electric integ­ rierte Lösungen für Energie und Infrastruktur, industrielle Prozesse, Maschinen­ und Indus­ trieausrüstung, Gebäudeautomatisierung, Rechenzentren und Datennetze sowie Wohn­ gebäude. Mit über 130.000 Mitarbeitern welt­ weit hat Schneider Electric im Jahr 2011 einen Umsatz von 22,4 Milliarden Euro erzielt. Text/Fotos: WiM

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 UNTErNEHMEN & MärkTE Servicebotschafter im Freistaat 4. bAYErIsCHEr QUALITäTsTAG | Der Bayerntourismus und die Dienstleistungsbranche setzen auf Servicequalität. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel und Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e. V., zeichneten auf dem 4. Bayerischen Qualitätstag in Bad Kissingen über 60 Betriebe, kommunale Einrichtungen und Verbände mit dem Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland in Bayern“ aus. Servicequalität ist das entscheidende Wettbewerbsinstrument der Zukunft und ein wichtiger Standortfaktor. it inzwischen rund 470 zertifizier­ ten Betrieben in allen Regionen, 2.700 Qualitätscoaches, 100 Quali­ tätstrainern und drei ,Qualitätsstädten‘ ist Bayern auf dem Weg zu einer Serviceoase“, ist Hessel überzeugt. „Die Auszeichnungen signalisieren dem Gast, dass er an erster Stelle steht. Sie heben das Image der einzel­ nen Einrichtungen und stärken den Ruf Bayerns als Urlaubsland erster Güte.“ Das Qualitätssiegel hat seinen Ursprung bei Hotels, Restaurants und Tourismuseinrich­ tungen. DEHOGA­Bayern­Präsident Brandl freut sich, dass die Initiative inzwischen viele Branchen außerhalb des Gastgewerbes erreicht hat. „Dies zeigt einmal mehr, dass der Ursprung des Servicegedankens in unserer Branche liegt. Unser Angebot steht allen Serviceleistern offen, denn Service­ qualität und Serviceorientiertheit dürfen keine Grenzen haben“, betont Brandl. Unter den ausgezeichneten Einrichtungen sind beispielsweise mehrere Gesundheitsdienst­ leister und Unternehmensberatungen, eine Arztpraxis und ein Fotostudio. Mit dem Veranstaltungsort Bad Kissingen wird nach Beilngries und Volkach die dritte bayerische „Qualitätsstadt“ ausgezeichnet. „In den ,Qualitätsstädten‘ wird Servicequali­ tät in geballter Form gelebt. Sie sind wahre Servicemeister im Freistaat. Bad Kissingen zählt seit heute dazu“, erklärt Hessel. „Ich hoffe, dass viele weitere Orte folgen werden.“ Als Ergänzung zur Sterne­Klassifizierung, die ein Gütesiegel für die Hardware im Beherbergungsbereich ist, setzt die Initiative „ServiceQualität Deutschland in Bayern“ bei den Serviceprozessen, der Software, an. Sie ist Teil der Qualitätsmanagement­Aktion „ServiceQualität Deutschland“ des Deut­ schen Tourismusverbandes DTV. Das Siegel wird für drei Jahre vergeben. Teilnehmen können nicht nur touristische Betriebe, son­ dern alle Dienstleister. Text: WiM Spende für Hospiz krICk sTIfTUNG | Die Robert und Margret Krick Stiftung fördert seit vielen Jahren soziale, caritative und innovative Projekte in der Stadt Würzburg. Für das derzeit entstehende stationäre Hospiz des Juliusspitals spendete die Stiftung jetzt 20.000 Euro. „Wir sind dankbar, angesichts der finanziellen Größenordnung des Projektes solch eine großzügige Zuwendung zu erhalten“, bedankte sich Oberpflegeamtsdirektor Walter Herberth beim dreiköpfigen Vor­ stand der Krick­Stiftung, bestehend aus den Gründern Robert und Margret Krick sowie Senator e. h. Professor Dr. Dieter Salch. Die Eröffnung des für zehn Hospizgäste konzipierten Hauses ist für Sommer 2013 geplant. „Es ist wichtig, finanzielle Zuwendungen zu erhalten, aber ebenso wichtig ist das Wissen, dass die Bürger der Stadt Würzburg diese Einrichtung mittragen“, sagte Herberth. Der Hospizgedanke liege ihnen sehr am Herzen, erklärten Margret und Robert Krick. Maritim Würzburg unter neuer Führung Robert und Margret Krick (vorne) spendeten durch ihre Stiftung 20.000 Euro für das derzeit entstehende stationäre Hospitz des Würzburger Juliusspitals. Seit 1. Januar 2013 ist das Maritim Hotel Würzburg unter neuer Führung. Gut dreieinhalb Jahre hatte Direktor Walter Pint das direkt am Main gelegene Maritim Würzburg geleitet. Pint wechselt nunmehr zum Reiseveranstalter Thomas Cook und wird die Leitung von zwei Ferienclubs an der türkischen Mittelmeerküste übernehmen. „Ein guter Abgang ziert die Kür“ – mit diesem Zitat von Friedrich Schiller verabschiedete sich Walter Pint im Dezember in Würzburg. Sein Nachfolger als Hoteldirektor in Würzburg ist Burkard Otto-Küstner. Der 43-jährige Profi aus der Hotelbranche hatte zuvor in der Maritim-Gruppe acht Jahre lang ein Haus in Braunlage (Harz) geführt. Im Bild (v. l.) Walter und Cory Pint mit Burkard Otto-Küstner.

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28 UNTErNEHMEN & MärkTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 „Landmarks“ Neuer Wirtschaftsförderer LÜCkE GEsCHLossEN | Zehn Monate war sie vakant – die Stelle des Wirtschaftsförderers in der Stadt Bad Kissingen. Seit dem Weggang von Malte Tiedemann im November 2011 klaffte eine Lücke, die nun wieder geschlossen wurde. Mit Michael Wieden, Unternehmensberater und Autor, hat nun erstmals ein auf Honor­ arbasis arbeitender Externer die Aufgabe übernommen, Bad Kis­ singens Wirtschaft in die Zukunft zu führen. Seine strategischen Ziele sind klar. Thematisch basieren diese auf der traditionell hohen Kompetenz Bad Kissingens im Gesundheitsbereich, und hier im Speziellen der Reha, sowie dem verstärkt in den letzten Jahren aufkeimenden Bereich der Telemedizin. Hierauf möchte Michael Wie­ den aufsetzen, und thematisch die Bereiche „Gesund bleiben“, „Gesund leben“ und „Gesund arbeiten“ stärker in den Vordergrund bringen. kUNsT IM UNTErNEHMEN | Ende letzten Jahres ging die Ausstellungsreihe „Sicht­ Stoff“ in die vierte Runde: Der Designer und Fotokünstler Hans­Joachim Hummel und die Mode­ und Schmuckdesignerin Kathari­ na Schwerd präsentierten ihre Arbeiten in der Agentur Hummel + Lang in Würzburg. Mit den Bildern der Serie „Landmarks“ geht Hummel neue Wege, die weit über Fotogra­ fie hinausreichen. Er sucht das Bild, das mehr ist als ein Abbild und mehr ist als ein­ fach schön. Dazu bearbeitet er seine Foto­ grafien, legt das eine über das andere, schichtet und kombiniert. So entstehen Bil­ der, die die Schönheit einer Landschaft infrage stellen, sie brüchig machen und neu erfinden. In diesen „Landmarks“ haben Landschaften eine Geschichte. Hier wachsen Tapeten am Himmel entlang, oben und unten tauschen die Rollen, Mauern werden weite Horizonte. Die Arbeiten finden sich auch im Internet unter: www.hummel­lang.de/fotografie und www.katharina­schwerd.de Beste Finanzkommunikation MITTELsTANdsprEIs | In Düsseldorf wurde zum sechsten Mal der Preis für die beste Finanzkommunikation im Mittelstand vergeben. Mit dem Preis werden Firmen geehrt, die sich durch eine vorbildliche Kommunikation mit ihren Kapitalgebern auszeichnen. In der Kategorie „Großer Mittelstand“ konnte sich die Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG aus Kreuzwertheim gegen die die übrigen Bewerber durchsetzen. Unter der Marke Ersa bietet die Ersa GmbH in Wertheim Komplettlö­ sungen für die Elektronikfertigung. Unter der Marke Kurtz baut und vermarktet die Kurtz GmbH erfolgreich Maschinen zur Verarbeitung von Partikelschäumen und Gießereimaschinen. Stolz auf die Auszeichnung „Beste Finanzkommunikation im Mittelstand 2012“ (v. l.): Rainer Kurtz, Geschäftsführender Gesellschafter und CEO der Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG, Laudatorin Ingeborg Neumann, Geschäftsführende Gesellschafterin Peppermint Holding GmbH und BDI-Präsidialmitglied und Thomas Mühleck, Geschäftsführer (CFO) der Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG bei der Preisverleihung im Capitol-Theater in Düsseldorf. wIrTsCHAfTsTAGE IN kArLsTAdT Vom 9. bis 13. Mai 2013 werden erstmals die Wirtschaftstage Karlstadt stattfinden. Auftaktveranstaltung ist am 8. Mai 2013 im historischen Rathaus. Zukünftig soll es sie alle zwei Jahre im Wechsel mit der Main-SpessartAusstellung EXPO in Lohr geben. Mit dem Motto „Auf alten Wegen lässt sich nichts Neues entdecken!“ wollen die Wirtschaftstage Karlstadt 2013 mit neuem Konzept für eine regionale Leistungsschau Zeichen setzen. Neben der Altstadt mit ihren Geschäften, der Gastronomie und dem historischen Rathaus werden Karlstadts Stadtteile Gambach, Laudenbach, Stetten und Wiesenfeld in die Veranstaltungen eingebunden. Statt einem dicht gedrängten Ausstellungsgelände verwandeln sich die großen Hallen der Stadtteile in Messehallen mit viel Platz für Ideen rund um die thematischen Schwerpunkte „Umwelt und Energie – Mensch und Zukunft“. Über einen ShuttleService sind die „Messehallen“ für Besucher miteinander verbunden. Abgerundet wird das umfangreiche Ausstellungsprogramm durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops im Bürgersaal des historischen Rathauses und einen langen Einkaufsabend in der Karlstadter Innenstadt. Partner der Wirtschaftstage sind die IHK WürzburgSchweinfurt, die Handwerkskammer für Unterfranken, Innungen in Main-Spessart, das Landratsamt Main-Spessart, die Stadtverwaltung Karlstadt und der Gewerbe- und Tourismusverein Karlstadt e. V. Foto: Stadt Karlstadt

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firmenhighlights aus unserer und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN k O M Pa k t | exklusiv_ 01/2013 Ü B E r s i c h t L i c h | i n f O r M at i V MOdErnEs BÜrO Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 30 iMMOBiLiEn und GEWErBEfLächEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 32 VErPackunG Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 33 aus- und WEitErBiLdunG Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 35 Bilder: Fotolia EnErGiE, hEiz- und WärMEtEchnik Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 38 Eine Verlagsveröffentlichung – präsentiert in der Wirtschaft in MainfrankEn

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Modernes Büro MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 MOdErnEs BÜrO Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de tELEsys PräsEntiErt cOntactcEntEr-LösunGEn in BErLin Telesys | auf dem stand der telesys kommunikationstechnik Gmbh auf der callcenterWorld in Berlin und erleben sie die contact-center Lösungen von alcatel-Lucent sowie die call-/ service center softwarelösungen von telesys. usammen mit dem renommierten Hersteller Alcatel-Lucent präsentieren die beiden Unternehmen am TeleSys Messestand und im LiveCallCenter in Halle 5 die TS-Software Mehrwertlösungen. Als Ergänzung zu den CC-Lösungen des Herstellers bietet TeleSys weiteren funktionalen Nutzen wie z.B. Realtime-Informationen für Agenten, Teamleiter und Backoffice-Mitarbeiter, Erfassung von Auflegern inklusive einem Rückrufservice sowie individuelle und automatisierte Reports. Und das alles in einer Applikation! Das Bamberger IT/TK Unter- Service & Consulting Kommunikations-/ VoIP Systeme Unified Communication & Contact Center Software-Entwicklung / Integration Sprechen Sie mit uns! Wir helfen Ihnen weiter: +49 9544 925-0 nehmen TeleSys ist Spezialist für die umfassende Integration zwischen CRM-Systemen, CTI-Software und Call-/ Service Center Lösungen für Inbound und Outbound. Mit dem TS DialogCenter bietet TeleSys eine innovative Software für erfolgreiches Kampagnenmanagement. Mit den branchenübergreifenden Erfahrungen in den Einsatzgebieten wie z.B. der Außendienstterminierung, Mahntelefonie, Bestellwesen, Produktkampagnen und Neukundenakquise kann TeleSys auf diverse Referenzen verweisen. Für weitere Infos zu TeleSys oder der Das führende Systemhaus für Nordbayern – www.telesys.de CallCenter Messe in Berlin kontaktieren Sie uns gerne telefonisch +49 9544 925-0 oder per mail an katharina. foertsch@telesys.de Vista Glastrennwände: maßgeschneidert & flexibel Verlagsveröffentlichung

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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 Modernes Büro nächtLichEr hinGuckEr: LEd-tEchnik sEtzt rOtEn Bau in szEnE er Rote Bau des Würzburger Rathauses wurde 1659-60 von Philipp Preiss und Sebastian Villinger gestaltet, im Jahr 2012 kommt dieser Eingangsbereich gegenüber des Vierröhrenbrunnens erstmals auch nachts perfekt zur Geltung. Die stark gegliederte Rotsteinfassade mit Volutengiebel ergänzt dank modernster LEDTechnik nun auch nach Einbruch der Dunkelheit das Würzburger Altstadt- panorama. Besondere Herausforderung bei dieser Baumaßnahme war es, den denkmalgeschützten Bau unsichtbar mit Beleuchtungskörpern auszustatten. Die vier Bodenstrahler durften zudem niemanden blenden. Die Fachabteilung Hochbau setzte bei der Umsetzung des Lichtkonzepts zusammen mit der Firma Zumtobel konsequent auf Energiespartechnik. Die Stromkosten betragen nun auch d a n k e i n e r Z e i tschaltuhr gerade einmal rund 30 Cent pro Nacht. Die Sparkassenstiftung finanzierte die Installation dieser *Leuchtreklame" für die Stadt Würzburg. Bild: Georg Wagenbrenner en unter t anmeldadt.info Jetz rlst www.ka Das ganz neue Messe-Highlight in der Region: Jetzt noch Plätze sichern! Weitere Infos: Stadtmarketing Karlstadt GmbH · Zum Helfenstein 6 · 97753 Karlstadt Telefon: 09353 981538 · Fax: 09353 981534 · www.karlstadt.info · mail@karlstadt.info SMK-WIM-01-2013neu.indd 1 20.12.2012 10:02:04 rEGiOnaLsPEciaL: schWEinfurt Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de Nachhaltigkeit kommunizieren Substanz gewinnen Verlagsveröffentlichung

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IMMoBIlIen und GewerBeflächen MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 iMMOBiLiEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de fÜr diE EhEMaLiGE fauLEnBErGkasErnE EntstEht Ein zukunftsWEisEndEs EnErGiEkOnzEPt ie ziehen mit Klemmbrett und Fotoapparat durch die ehemalige Faulenbergkaserne, machen sich Notizen, begutachten und beraten Neun Mitarbeiter der Energieagentur Unterfranken sowie Vertreter des Instituts für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Stadt Würzburg waren am 21.11.2012 dabei, eine Bestandsaufnahme für das energetische Quartierskonzept Faulenberg zu sammeln, welches die städtischen Fachbereiche Umwelt- und Klimaschutz sowie Stadtplanung in Auftrag gegeben haben. Für Dr. Björn Dietrich, Leiter des Fachbereichs Umwelt- und Klimaschutz, ist das Ziel im Zeichen der nachhaltigen Standortentwicklung gesetzt : „Das energetische Konzept soll dazu beitragen, die ehemalige Faulenbergkaserne zu einem Musterbeispiel für inner- städtische Konversionslagen werden zu lassen.“ "Besonders viel Energieeinsparpotential steckt im Gebäudebestand", weiß Daniel Miller, der Projektleiter auf Seiten der Energieagentur Unterfranken. Darüber hinaus kann auch bei den geplanten Neubauten z. B. durch die Einhaltung des Passivhaus-Standards der Energiebedarf auf das mindeste reduziert werden. So wurden die denkmalgeschützten Gebäude hinsichtlich der energetischen Ist-Situation und dem möglichen Einsparpotential untersucht. Ebenso wurden erste Aussagen zur Statik, dem Brandschutz, der bestehenden Heiztechnik und den Gebäude-Schadstoffen in Erfahrung gebracht. Mit Hilfe dieser Bestandsaufnehme werden die technischen Grundla- gen zur Abschätzung des zukünftigen Energiebedarfs ermittelt, die für die Bereiche Beheizung, Kühlung sowie Stromverbrauch auszuweisen sind. Mit den ermittelten Jahresdauerlinien des gesamten Gebietes können die Varianten für die zukünftige Energieversorgung ausgearbeitet werden. Weitere Informationen zur Konzepterstellung erhalten Sie bei Christian Göpfert, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Würzburg (Tel. 0931/372686) oder auf www.wuerzburg.de (Thema „Umwelt & Verkehr“, Kategorie „Klima & Energie“). Hochwertige Büro- Reichweitensieger im Segment Business-Entscheider! Werneck: Gewerbegebiet „An der A70“ ■ Mietflächen: von 200 - 1.200 m² ■ Mietpreis: ab 3,00 € je m² ■ Hochwertige Ausstattung: Elektrojalousien, teilweise klimatisiert, schnelle Internetverbing 32 - 100 MBit ■ Gute Parkmöglichkeiten ■ Auf Wunsch kann auch ein komplettes Laden-/Bürohaus (Mietfläche 800 m²) angemietet werden. ■ Baujahr: 2001/2006 Gewerberäume zu vermieten! Themenspezial in der Februar-Ausgabe AUTOHÄUSER IN MAINFRANKEN Anzeigenschluss: 21.1.2013 Erscheinungstermin: 5.2.2013 JETZT SCHNELL SCHALTEN! Erfolgreiche Werbung aus einem Guss bietet Ihnen die nächste Ausgabe von „Mainfranken Exklusiv“! Ihre Ansprechpartnerin: Sabrina Thiele · Tel.: 0931 6001-1802 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de Hiller Grundstücksverwaltung GmbH & Co KG Schweinfurter Straße 106 | 97464 Niederwerrn Tel.: 097214739650 | immoservice.Hiller@t-online.de Verlagsveröffentlichung

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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 VerpackunG VErPackunG Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de sO sParEn siE VErPackunGskOstEn! prodInGer VerpackunG | den Verpackungsprozess optimieren und in den kosten reduzieren – das ist die Motivation und herausforderung für weit über 250 Verpackungsberater von Prodinger Verpackung. Modernes Verpackungs–know-how in Verbindung mit knapp 90 Jahren Erfahrung – da werden alle Probleme optimal gelöst. prodinger-Verpackung ist unschlagbar in preis und leistung. ehr als 8.000 Lagerartikel werden durch unzählige Sonderanfertigungen in allen Variationen ergänzt, auch mit individuellem Aufdruck. Prodinger Verpackungs-maschinen und Handgeräte ermöglichen rationelle Arbeitsabläufe. Der Vorteil des Prodinger- Lagersortiments liegt in der extrem kurzen Lieferzeit und in den besonders günstigen Preisen. Diese erzielt Prodinger Verpackung durch weltweiten Großeinkauf und eigene Lagerhaltung auf mehr als 100.000 Palettenplätzen. Mit über 400 Mitarbeitern ist das inhabergeführte Familienunternehmen heute einer der führenden deutschen Verpackungsmittelhändler. Prodinger -Verpackung ist einfach besser, schneller und leistungsstärker- und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut. Über 20.000 Kunden haben sich bereits davon überzeugt – und was kann Prodinger Verpackung für Sie tun? Coburg Erfurt Nürnberg Freiburg Lörrach Schweiz Gut EssEn fÜr dEn GutEn zWEck ut 80 Mal ging der vegetarische afrikanische Gemüseauflauf „Bobotie“ am Vortag von Nikolaus in der städtischen Kantine über den Tresen. Durch die Bank begeistert zeigten sich sowohl die Mitarbeiter der Stadtverwaltung als auch die Gäste von diesem besonderen Gericht. Begeistert auch deswegen, weil 2,50 Euro pro verkauftem „Bobotie“ der Welthungerhilfe gespendet werden. Stadtbücherei im Falkenhaus und ihren Stadtteilbüchereien, im Brauereigasthof Alter Kranen und in der Kantine der Stadt Würzburg bitten wir weiterhin um Ihre Spenden für die Welthungerhilfe bis Ende des Jahres. Bitte werfen Sie großzügig in die Spendenboxen ein. hintergrund Am 14. Dezember 2012 wird die Welthungerhilfe 50 Jahre alt. Sie entstand 1962 unter dem Dach der UNErnährungs- und Landwirtschaftsorganisation und ist heute eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie setzt sich für eine gesicherte Ernährung aller Menschen ein, für die ländliche Entwicklung und den Erhalt der natürlichen Ressourcen. Insgesamt wurden in 50 Jahren mit gut 2,25 Milliarden Euro rund 4.500 Selbsthilfeprojekte, 1.100 Projekte für Kinder und Jugendliche und über 1.000 Nothilfeprogramme in 70 Ländern gefördert. Trotz aller Erfolge hungern vor allem in den Entwicklungsländern immer noch fast eine Milliarde Menschen weltweit. Verlagsveröffentlichung Besonders Oberbürgermeister Georg Rosenthal unterstützt die Aktion für die Welthungerhilfe: „Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Ihr Engagement auf der gesamten Welt ist beispielhaft. Als Oberbürgermeister der Stadt Würzburg unterstütze ich die Hilfsorganisation sehr gern – besonders zu ihrem 50-jährigen Jubiläum.“ Für den guten Zweck gekocht wurde am 5. Dezember auch im Brauereigasthof Alter Kranen: Hier gab es eine halbe Bauernente an GrandMarnier-Soße mit Kartoffelkloß und Glühweinrotkohl. Mindestens 1 Eu- Das Team in der Kantine der Stadtverwaltung hat am 5.Dezember den afrikanischen Gemüseauflauf „Bobotie“ für den guten Zweck gekocht. 2,50 Euro pro verkauftem Gericht gehen an die Welthungerhilfe. Foto: Penning-Lother ro wird hier pro verkauftem Gericht an die Welthungerhilfe abgeführt. Für den Geschäftsführer des Brauerei-Gasthofs Alter Kranen, Alexandros Kyventidis, war es eine Selbstverständlichkeit, sich an der städtischen Aktion für die Welthungerhilfe zu beteiligen. „Über den Tellerrand hinauszuschauen und Menschen in der Dritten Welt zu unterstützen - hier sollte jeder einen Beitrag leisten. Ich hoffe, dass einiges an Spenden zusammen kommt." Die Aktion für die Welthungerhilfe geht allerdings noch weiter: Im Museum im Kulturspeicher, in der

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VerpackunG MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 auf dEM WEG zur sPitzE… horna GMBh | kompetente Beratung, ein riesiges sortiment an Packmitteln und Verpackungsmaschinen für industrie, handel und Versand, sowie das Gespür für innovationen ließ die hOrna Gmbh Verpackungen seit 1976 bis heute kontinuierlich wachsen. hOrna Gmbh Verpackungen neubau 1992 Geschäftsführer thomas und Josef horna ies ist auch der Grund für die Betriebserweiterung. „Weil wir aus allen Nähten geplatzt sind mussten wir großzügig erweitern!“ so Geschäftsführer Thomas Horna. Die neue 4.500 ² große Lagerhalle mit Hochregal und rund 6.500 Pallettenstellplätzen ist fertig und bereits im Einsatz. Das neue Lager ist mit modernster Logistiktechnik und induktiv geführten Hochregalstaplern ausgestattet. Für die Be- und Entladung der LKWs stehen 8 Überladebrücken zur Verfügung. Mit diesem Schritt werden die logistischen Abläufe noch besser koordiniert, was den Kunden der HORNA GmbH Verpackungen direkt zu Gute kommt. Die Prozesse werden kürzer und damit wesentlich effektiver und schneller. Aber auch das Bürogebäude wird um ca. 300 m² Bürofläche erweitert. Denn mit dem stetigen Wachstum steigt auch der Raumbedarf für unsere motivierten Mitarbeiter. „Wir sind stolz auf das was unser Team erreicht hat und blicken positiv in die Zukunft“ so Thomas Horna. „Wir stecken voller Ideen und werden in nahe Zukunft noch das Ein oder Andere umsetzen.“ Man darf gespannt sein. Haben Sie Fragen zum Thema Verpackungen? Dann wenden Sie sich an einen der Verpackungsprofis der HORNA GmbH Verpackungen, die helfen Ihnen gerne, die für Sie passenden Verpackungslösungen zu finden! 100%ig! Info/kontakt: www.horna.de hOrna Gmbh Verpackungen 2012 Mit u ns bl icken Sie d urch! Hohe Heide 11 D-97506 Grafenrheinfeld Tel. +49 9723 9146-0 Fax +49 9723 9146-91 info@horna.de www.horna.de Auch im Ne uen J ahr. Verlagsveröffentlichung

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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 aus- und weITerBIldunG taLEntfördErunG Mit traditiOnsBEWusstsEin die Julius-Maximilians-universität fördert systematisch begabte nachwuchswissenschaftler. das deutschlandstipendium gehört dazu. Mehr als 60 stipendien hat die universität im ersten Jahr eingeworben. die Liste der förderer kann sich sehen lassen. ie Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist stolz auf 14 Nobelpreisträger und zahlreiche berühmte Wissenschaftler. Wer heute in die Fußstapfen solcher Größen wie Rudolf Virchow, Conrad Röntgen oder Franz Brentano treten will, erfährt an der Universität Würzburg umfassende Unterstützung. Förderer für 60 begabte Studierende hat die Universität im ersten Jahr des Deutschlandstipendiums gewinnen können, darunter langjährige wie neue Kooperationspartner. Namhafte Unternehmen, wie der Paketzusteller UPS oder der Automobilzulieferer Brose, zählen ebenso dazu wie der bekannte Verleger Michael Klett. Bestmögliche Perspektiven „Unser Ziel ist es, möglichst viele junge Talente in die Region Mainfranken zu holen und ihnen bestmögliche Perspektiven zu bieten“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Alfred Forchel. Talentförderung beginnt an der Würzburger Universität schon vor dem Abitur. Als eine der ersten in Deutschland richtete sie 2004 ein Frühstudium für besonders begabte Schülerinnen und Schüler ein. Mit der „International Graduate School“ legte sie im Jahr zuvor außerdem den Grundstein für vier Graduate Schools, an denen sich Promovierende besonders auf ihre Ausund Weiterbildung konzentrieren können. „Das Deutschlandstipendium ergänzt den Förderkatalog der Universität in idealer Weise“, ist Prof. Dr. Forchel überzeugt. neuer Studiengänge trägt dabei auch dem veränderten Fachkräftebedarf vor Ort Rechnung. Dazu zählen die Nanostrukturtechnik, die Luft- und Raumfahrtinformatik und die Biomedizin, aber auch Fächer an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften, Technik und Wirtschaft, wie Mensch-Computer-Systeme oder Modern China. Wer Förderer des Deutschlandstipendiums an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg werden möchte, wendet sich an: Bettina Dempewolf Referentin für Universitätsentwicklung Telefon: 0931 31-83331 E-Mail: bettina.dempewolf@uni-wuerzburg.de www.deutschlandstipendium.uniwuerzburg.de Jedes Stipendium hat einen Gesamtwert von 3.600 Euro pro Jahr – ein Betrag, der je zur Hälfte vom Bundesforschungsministerium und von privaten Förderern getragen wird. So können Sie mit einem Beitrag von 1.800 Euro einem jungen und begabten Menschen den Freiraum verschaffen, sich auf sein Studium zu konzentrieren und sich gleichzeitig für die Gesellschaft zu engagieren. Breites fördererspektrum Den Kreis der Förderer für das Deutschlandstipendium will der Universitätspräsident zügig weiter ausbauen. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist das Deutschlandstipendium ein gutes Instrument für Mittelständler, um frühzeitig herausragende Nachwuchskräfte für ihr Unternehmen zu begeistern“, so Forchel. Viel spricht dafür, dass das gelingt. Schon jetzt deckt das Spektrum unterschiedliche Branchen ab und reicht dabei vom kleineren mittelständischen Betrieb über das international tätige Großunternehmen bis zum privaten Bildungsliebhaber. Vorteile für förderer • Sie bestimmen, welcher Fachrichtung oder welchem Studiengang das Stipendium zu Gute kommen soll. • Sie können einen persönlichen Kontakt zu hoch motivierten und besonders engagierten jungen Menschen aufbauen. • Sie können auf eine Auswahl hochqualifizierter Nachwuchskräfte zurückgreifen. • Jeder von Ihnen aufgebrachte Euro wird durch den Bund verdoppelt. • Sie können die Förderung steuerrechtlich geltend machen. • Sie erzielen eine positive Imagewirkung für Ihr Unternehmen: - Stipendien können nach dem Förderer benannt werden - In festlichem Rahmen findet eine öffentlichkeitswirksame Vergabefeier statt - Sie können damit werben, Partner des Deutschlandstipendienprogramms zu sein. Verlagsveröffentlichung Deut schlandst ipendium Talente fördern – Zukunft gestalten Begeistern Sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte für Ihr Unternehmen. Unterstützen Sie engagierte und leistungsstarke Studierende der Universität Würzburg mit einem Deutschlandstipendium! steckbrief universität Würzburg Die 1402 gegründete Julius-Maximilians-Universität Würzburg gehört zu den traditionsreichsten Universitäten Deutschlands. An insgesamt zehn Fakultäten studieren heute mehr als 22.000 Studierende auf den Spuren berühmter Wissenschaftler wie Wilhelm Conrad Röntgen oder Franz Brentano. Geisteswissenschaften, Recht und Wirtschaft, Lebenswissenschaften, Naturwissenschaft und Technik bilden die Säulen der modernen Hochschule, die in den Fächern Biologie, Germanistik, Medizin, Psychologie, Physik und Chemie internationales Renommee genießt, wie zahlreiche Hochschulrankings belegen. Mit gemeinsam rund 10.000 Beschäftigten sind Universität und Universitätsklinikum größter Arbeitgeber in der Region Mainfranken. Eine Reihe Bettina Dempewolf Referentin für Universitätsentwicklung Telefon (0931) 31-83331 bettina.dempewolf@uni-wuerzburg.de www.deutschlandstipendium.uni-wuerzburg.de Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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aus- und weITerBIldunG MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 Wir bilden Sie aus! Sachkundigenschulungen für • PSAgA gemäß BGG 906 • Rollgliss R200 + R300, R350, Rollgliss-Handwinde, Dreibein AM100 stEfan MOOs ist nEuEr LEitEr dEr VOLkshOchschuLE WÜrzBurG und uMGEBunG In seiner konstituierenden Sitzung hat der Vorstand Stefan Moos einstimmig zum neuen Leiter berufen. "Stefan Moos hat seine Kompetenz und seine Leistungsfähigkeit seit Jahren in der Geschäftsleitung und seit 22 Monaten als kommissarischer Leiter unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, in ihm einen erfahrenen und hoch kompetenten sowie motivierten neuen Leiter gefunden zu haben" sagte Oberbürgermeister Georg Rosenthal, zum Sitzungsende. Der Diplompädagoge war vor seinem Wechsel nach Würzburg 1991 als pädagogischer Referent des Bayerischen Volkshochschulverbandes für den Regierungsbezirk Schwaben zuständig. Schon 1989 leitete er das Projekt "Seniorenuniversität" begleitet von der damaligen Familienministerin Ursula Lehr. An der vhs Würzburg war Moos bisher als stellvertretender Leiter auch zuständig für den Fachbereich Kultur und die Koordination der vhs- Arbeit in den 24 Außenstellen. Anwenderkurs PSA gegen Absturz • Ausbildung PSAgA (1-2 Tage) z. B. Stahlbau, Mobilfunk, Windenergieanlagen, Brückenbau, Kraftwerke, Wasserbau, Hochregallager, Freileitungsbau, etc. • jährliche Wiederholungsunterweisung PSAgA Industriekletterkurse • SZP = Seilzugangs- und Positionierungstechniken Level (1/2/3) TRBS 2121 Teil 3 (FISAT-zertifiziert) • jährliche Wiederholungsunterweisung SZP Ausbildung für Feuerwehren • Anwendungslehrgang Rollgliss (3-4 Std) • Lehrgang Gerätesatz Absturzsicherung nach AGBF (3 Tage) • Höhenrettung Grundkurs (10 Tage) 97342 Marktsteft, Am Traugraben 8 Tel. 09332/50610, Fax 09332/506118 www.wiedenmannseile.de, info@wiedenmann-seile.de WIEDENMANN SEILE GMBH Stefan Moos sieht seine künftige Arbeit als Synthese aus Kontinuität der bisherigen erfolgreichen vhs-Arbeit und Impulsgeber für neue Projekte einer zukunftsorientierten Weiterbildung. Erwachsenenbildung wird in unserer schnell wandelbaren Gesellschaft immer wichtiger. Speziell die Volkshochschule als überparteiliche und kommunal verankerte Einrichtung leistet hier einen wichtigen Beitrag als Seismograph gesellschaftlicher, beruflicher, kultureller und gesundheitsorientierter Entwicklungen. PErsOnaLBEratEr VErMittELn nEuE PErsPEktiVEn! Beckhäuser ® personal & lösunGen | auch bei einer unsicheren konjunkturlage setzt sich der fachkräftemangel fort: die demografie greift, Mitarbeiter wechseln das unternehmen oder gehen in rente. ie Würzburger Personalberatung Beckhäuser Personal & Lösungen ist dann die erste Adresse für die Besetzung wichtiger Positionen. Dazu der Geschäftsführer Michael Beckhäuser, einer der Gründer des BeraterNetz Mainfranken: „Wir gewinnen künftige Leistungsträger für Mainfrankens Unternehmen durch gezielte Identifikation, Direktansprache und Auswahl geeigneter Kandidaten. Dabei wird eine strukturierte und diskrete Marktbearbeitung vorgenommen und ein bundesweites bzw. internationales Netzwerk aktiviert. Unsere Kunden vertrauen unserer Expertise mit langjähriger Berufserfahrung unseres Teams im Bereich Personalmanagement!“ Ergänzend führen die Personalberater Potenzialanalysen durch und begleiten Ihre Mitarbeiter in Veränderungs- prozessen durch strukturiertes Coaching. Eine Auswahl interviewter (!) Fach- und Führungskräfte finden Sie im exklusiven Jobportal www.bewerbersuche. net unverbindlich und kostenfrei. Zur Nachwuchssuche per Karrierevideo in Social Networks ist das innovative Tool „Ausbildungsagent“ zu empfehlen. Der aktuelle Trend im Personalmarketing! www.beckhaeuser.com und www.ausbildungsagent.de Info/kontakt: Beckhäuser Personal & Lösungen nürnberger straße 118 97076 Würzburg telefon: 0931/7801260 telefax: 0931/78012629 E-Mail:info@beckhaeuser.com Verlagsveröffentlichung

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Mainfranken exklusiv_ 01/2013 Personal und Zeitarbeit PErsonal und ZEitarbEit starkEs Job-Portal in WürZburG nEuEs onlinE-rEcruitinG für firmEn Weitere informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.b4bmainfrankEn.de it rund 20.000 Besuchern seit Juli 2012 gehört das neue Stellenportal www.jobs-wuerzburg.de zu den führenden regionalen Jobbörsen im Internet. Mit einer niedrigen Arbeitslosenquote von gerade mal 3% ist Würzburg im bundesweiten Vergleich weit vorne. Gerade der Fachkräftemangel macht es für Industrie, Handwerk, Einzelhandel sowie Organisationen häufig schwierig, neue und qualifizierte Bewerber zu finden. „Unsere regionale Stellenbörse für Würzburg und Umgebung soll die Unternehmen und Arbeitssuchende dabei unterstützen“, erläutert der Inhaber und Initiator von Jobs Würzburg, Daniel Werner (28). Ursprünglich als Projekt seiner Koo- perationsagentur Marketing Würzburg gedacht, entwickelt Werner bereits neue Ideen für weitere Job-Plattformen in bayrischen Städten. Ein Blog informiert und lädt zum Dialog ein: Allgemeine und lokale Themen und Tipps der Arbeits- und Berufswelt werden kontinuierlich eingestellt. Kunden der Online-Jobbörse profitieren von einer zusätzlichen Reichweite der Veröffentlichung über Facebook und Twitter; alle neu eingestellten Stellen werden auf Facebook gepostet. In den ersten fünf Monate stiegen die Facebook-Fans auf insgesamt 2.500 an, täglich kommen neue Fans hinzu. Der Unterschied zu den großen Jobportalen liegt darin, dass alle Inserate im Hause selbst eingestellt und ge- pflegt werden und der direkte Kontakt zu den inserierenden Unternehmen besteht. Mit der Plattform werden Unternehmen unterschiedlichster Branche und Größe angesprochen, sowohl Mittelstand als auch Großindustrie oder Verwaltungen haben schon Ausschreibungen platziert. Gerade für kleine Unternehmen, Handwerker, Gastronomen und Gründer mit geringerem Budget ist das Online-Inserat interessant – denn auch Teilzeitstellen, Freelancer-Gesuche, Minijobs, Ausbildungsplätze wie Praktika-Angebote werden bei Jobs Würzburg aufgenommen. Weitere Informationen: www.jobs-wuerzburg.de Job aG – ihr PartnEr für PErsonal in mainfrankEn Job aG | Personaldienstleister wurde im rahmen des Wettbewerbs „deutschlands kundenorientierteste dienstleister“ ausgezeichnet ⁄⁄ Partner für Personal! hweinfurt Ihr JOB AG Team Sc ie JOB AG ist der Spezialist im Personal Management für Unternehmen und Job Management für Bewerber. Das Unternehmen ist mit 78 Niederlassungen und aktuell rund 5.000 Mitarbeitern einer der führenden Personaldienstleister Deutschlands. Die JOB AG Niederlassung im Stadtzentrum von Schweinfurt, ist erster Ansprechpartner für Unternehmen aus den Bereichen Handwerk und Technik. Das kompetente Niederlassungsteam ist darauf spezialisiert, für sämtliche mit Personal verbundene Herausforderungen eine Lösung zu finden. Der Einsatz von qualifizierten Fachkräften reicht von der klassischen Arbeitnehmerüberlassung über die Personalvermittlung bis hin zu unternehmensspezifischen Business Process Outsourcing-Lösungen. Die konsequente Kundenorientierung wurde zuletzt eindrucksvoll bestätigt: Die JOB AG wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet. Die Fokussierung aller Unternehmensbereiche auf die Bedürfnisse der Kunden hat dazu beigetragen, die JOB AG innerhalb von sieben Jahren am Wirtschaftsstandort Schweinfurt und darüber hinaus als starken Partner für Personal zu positionieren. „Wir blicken positiv in das Jahr 2013“, so Niederlassungsleiterin Tanja Herrmann abschließend. „Aufgrund unserer Kompetenz im Personal Management sind wir davon überzeugt, trotz zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheiten auch zukünftig ein Qualitätsanbieter für zuverlässige Personallösungen in Mainfranken zu sein.“ ⁄⁄ Sie suchen Mitarbeiter, auf die Sie zählen können? Wir haben, wen Sie brauchen! Job Management Personal Management Wir kennen den Arbeitsmarkt auf allen Ebenen und finden für Sie qualifizierte und motivierte Mitarbeiter/-innen. Wir ermöglichen flexible und bedarfsgerechte Lösungen Ihrer Personalbedürfnisse. Sie sparen Zeit und Kosten. Mitglied im Weitere infos: www.job-ag.com/schweinfurt JOB AG ⁄ Albrecht-Dürer-Platz 2 ⁄ 97421 Schweinfurt T 09721-73066-0 ⁄ schweinfurt@job-ag.com ⁄ www.job-ag.com/sw Verlagsveröffentlichung

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enerGIe, heIZ- und wärMeTechnIk MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 EnErGiE, hEiz- und WärMEtEchnik Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de EnErGiEsParEn ist auch fÜr untErnEhMEn WichtiGEr dEnn JE senerTec | Vor allem unternehmen mit hohem Energieverbrauch spüren die unentwegt steigenden Preise auf dem Energiemarkt. strom- und Wärmekosten belasten den Betriebshaushalt, daher suchen viele unternehmer nach zukunftssicheren Methoden, um ihre kosten dauerhaft zu senken. ine umweltschonende Alternative bieten sogenannte Mikro-KWKAnlagen, die Strom und Wärme gleich vor Ort und in nur einem Schritt erzeugen. Die meisten Unternehmer finden es inzwischen reizvoll, ihre Energie selbst zu produzieren und damit unabhängiger von Energieversorgern zu sein. Denn vor allem für Gewerbebetriebe lohnt sich eine Mikro-KWKAnlage wie der Dachs von SenerTec. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung des Kleinkraftwerks können Betriebe aus sämtlichen Branchen – von der Industrie über das Handwerk bis hin zur Gastronomie – deutlich Energie und damit bares Geld sparen. Denn KWK-Anlagen nutzen den eingesetzten Brennstoff doppelt: Sie decken nicht nur den Wärmebedarf, sondern produzieren zusätzlich klimaschonend kostengünstigen Strom direkt am Ort des Verbrauchs. Der Einbau wird staatlich gefördert, Betreiber erhalten eine Vergütung für jede erzeugte Kilowattstunde Strom. Info/kontakt: senertec-center Gmbh heini-dittmar-str. 8 97424 schweinfurt telefon 09721 476959-0 fax 09721 476959-39 www.dachsinfo.com info@dachsinfo.com Eine ideale Kombination: Flüssiggas als Brennstoff für eine eigene KWK-Anlage stellt die umweltschonende Produktion von Heizenergie und Strom direkt vor Ort sicher. Gleichzeitig macht die Technologie deutlich unabhängiger von Energieversorgern – ein Aspekt, der besonders für Unternehmen immer wichtiger wird. Grafik: SenerTec/txn Alles spricht dafür. Jetzt kann jedes Haus beim Heizen Strom erzeugen SENERTEC-Center GmbH Heini-Dittmar-Straße 8 97424 Schweinfurt Tel. 09721 476959-0 Fax 09721 476959-39 www.dachsinfo.com info@dachsinfo.com Die Zukunft liegt nicht in Wärmesystemen, die Strom verbrauchen, sondern in Heizanlagen, die Strom erzeugen. Verlagsveröffentlichung

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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2013 enerGIe, heIZ- und wärMeTechnIk aGEnda 21 arBEitskrEis ELEktrOsMOG rät zu VErantWOrtunGsVOLLEM uMGanG Mit MOBiLfunk Die Nutzung von Handys, Smartphones, Schnurlos-Telefonen und WLAN sind aus dem Alltag nur schwer wegzudenken. Mögliche gesundheitliche Risiken werden dabei selten berücksichtigt. So stuft die internationale Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) die Mobilfunkstrahlung als potentiell krebserregend ein. Auch die von den Mobilfunkbetreibern unabhängige Wissenschaft warnt bereits seit Jahren vor dieser extrem zunehmenden Strahlung. Des Weiteren hält das Bundesamt für Strahlenschutz einen vorbeugenden Gesundheitsschutz (Vorsorge) weiterhin für erforderlich: Die Exposition durch elektromagnetische Felder sollte so gering wie möglich sein. Speziell Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet, da ihre Schädelknochen noch dünner und ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt sind. Eine verantwortungsvolle und angemessene Nutzung der Mobilfunktechnologien ist daher wichtig. Deutschland (1mW/m² statt 10.000 mW/m²). Auch in Italien, der Schweiz, Russland und China sind deutlich niedrigere Werte zugelassen (100 mW/m²). Da an Weihnachten wohl auch wieder viele Mobiltelefone auf dem Gabentisch liegen werden, rät der Agenda 21 AK E-smog beim Kauf eines neuen Gerätes, sich über die Strahlungsintensität der Geräte zu informieren. Der SAR-Wert (je niedriger, desto besser) gibt darüber Auskunft, wird aber leider noch nicht von allen Anbietern angegeben. Als Hilfe dient seit einigen Jahren das Umweltzeichen „Blauer Engel“, das besonders strahlungsarme Handys erhalten. Zudem gehören Altgeräte nicht in die Mülltonne sondern fachgerecht entsorgt und recycelt. Nähere Auskunft zur Handynutzung, zum Recycling und zum Agenda 21 AK E-smog erteilt die Umweltstation der Stadt Würzburg, Zeller Str. 44, 97082 Würzburg. Deshalb sollten Handys und Smartphones, DECT-Telefone sowie WLAN so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig eingesetzt werden. Besonders im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man auf das Handy verzichten, weil dort die Leistung aufgrund der Abschirmung nach dem Prinzip des faradayschen Käfigs be- sonders hoch ist und so eine starke Strahlenbelastung auftritt. Der Agenda 21 AK E-smog fordert aus gesundheitlichen Gründen und zur Vorsorge eine Absenkung der Grenzwerte, zumal dadurch die Mobilfunkversorgung nicht eingeschränkt ist. In Salzburg sind z.B. die Grenzwerte um das 10.000 fache niedriger als in Verlagsveröffentlichung

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40 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 IHk die weiterbildung IT/MEDIEN Tabellenkalkulation mit MS Excel - Grundkurs Würzburg, 10.01.2013 2-Tage-Seminar Controlling mit MS Excel Würzburg, 18.01.2013 Wochenendseminar FüHRUNGSKRäFTE Business Coach (IHK) – Intensiv-Kompakt-Lehrgang Schweinfurt, ab 14.01.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 610 Zertifizierung, zzgl. € 150,00 Unterrichtsmaterial Trainer/in (IHK) Schweinfurt, 21.01.2013 Zertifizierung FREMDSPRACHEN Sprachkurse ab Februar/März 2012 in Englisch, Spanisch und Französisch in Würzburg und Schweinfurt. Nähere Informationen auf Anfrage! € 1.980,00 Einstufungstest in Englisch mit Infoabend Schweinfurt, 18.02.2013/ Würzburg, 20.02.2013 kostenfrei € 235,00 € 235,00 BETRIEBSWIRTSCHAFT Buchführung I – Grundkurs Schweinfurt, 12.01.2013, Wochenendseminar – 4 Samstage € 240,00 Buchführung II – Aufbaukurs mit Zertifikat Schweinfurt, 14.01.2013 4-Tage-Seminar, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest € 610,00 TECHNIK AutoCAD Kompakt Würzburg, 15.01.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest Delegieren – aber richtig! Wege aus dem Hamsterrad Würzburg, 22.01.2013 Tagesseminar NEU! € 145,00 € 480,00 LEHRGäNGE MIT IHK-PRüFUNG € 340,00 Geprüfte/r Industriefachwirt (IHK) Würzburg/Schweinfurt, September 2013 Teilzeit, ca. 650 U-Std. zz. € 2.850,00 Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in Würzburg, September 2013 Teilzeit, ca. 720 U-Std. Vollzeit, ca. 760 U-Std. zz. € 3.400,00 Geprüfte/r Küchenmeister/in Würzburg, September 2013 Vollzeit, ca. 590 U-Std. zz. € 2.200,00 Geprüfte/r Technische/r Fachwirt/in Schweinfurt, Vollzeit Mai 2013/ Teilzeit September 2013 Würzburg, Teilzeit September 2013/ Vollzeit Januar 2013, ca. 800 U-Std. zz. € 3.600,00 Geprüfte/r Diätkoch/köchin Bad Kissingen, Vollzeit Oktober 2013, ca. 240 U-Std. zz. € 1.450,00 Geprüfte/r Medienfachwirt/in Printmedien Würzburg, September 2013, Teilzeit, ca. 859 U-Std. zz. € 4.000,00 Geprüfte/r Industriemeister/in Metall Würzburg, Schweinfurt, Vollzeit August 2013 Würzburg, Schweinfurt, Teilzeit September 2013, ca.1.100 U-Std. zz. € 4.150,00 CAD-Technik – Aufbaustufe AutoCAD in der 3D-Konstruktion – Teil III Würzburg, 25.01.2013 Wochenendseminar € 240,00 Industriefachkraft (IHK) Steuerungstechnik – Grundstufe Pneumatik Würzburg, 31.01.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest € 255,00 Referent/in für Marketing und Unternehmenskommunikation (IHK) Würzburg, 15.01.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest € 1.580,00 Produktmanager/in (IHK) Schweinfurt, 15.01.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest Telefonieren im Vertrieb Schweinfurt, 17.01.2013 2-Tage-Seminar WEIN WEIN-SEMINARE Der professionelle Weinprobenleiter Würzburg, 23.01.2013 Tagesseminar, 8 U-Std. € 199,00 Weinvermarktung – Ihre Weine, Ihre Kunden … eine natürliche Verbindung Würzburg, 18.02.2013 Tagesseminar, 8 U-Std. € 199,00 Das Rotweinseminar Würzburg, 20.03.2013 Tagesseminar, 8 U-Std. WEIN-LEHRGäNGE Wine Expert – Bronze Würzburg, 11.01.-24.02.2013 Teilzeit, 64 U-Std. zzgl. € 140,00 Prüfungsgebühr Wine Expert – Silber Würzburg, 22.03.-12.05.2013 Teilzeit, 64 U-Std. zzgl. € 170,00 Prüfungsgebühr € 1.490,00 € 265,00 Managementassistent/in (IHK) Schweinfurt, 24.01.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest € 1.490,00 Produktivitätssteigerung in Büro und Verwaltung Schweinfurt, 29.01.2013 Tagesseminar Social Media Schweinfurt, 04.02.2013 Tagesseminar Controlling (IHK) Würzburg, 05.02.2013 Zertifikatslehrgang, zzgl. € 80,00 Zertifikatstest € 199,00 € 145,00 € 145,00 € 1.490,00 € 1.490,00 € 1.550,00 www.wuerzburg.ihk.de Telefonische Information unter: 0931 4194-254

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 TrANspArENT Eurokrise, Globalisierung und die Wirtschaft vor Ort wIrTsCHAfT TrIffT wIssENsCHAfT | Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft triff Wissenschaft“ der IHK und der Universität Würzburg will Praxiserfahrung aus Unternehmen und wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden. Beim Auftakt der Reihe sprachen Wirtschaftsexperten vor rund 320 Zuschauern im Audimax der Universität Würzburg. Im Bild (v. l.): Logistikprofessor Richard Pibernik, IHK-Präsident Dieter Pfister und der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing. arum „brummt“ die deutsche Wirtschaft trotz Eurokrise? Und wo liegen die Erfolgsfaktoren für Unternehmen? Zur Diskussion dieser Fragen hatten die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität und die IHK Würzburg-Schweinfurt zur Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ ins Audimax der Universität eingeladen. Zum Auftakt der Reihe hieß das Thema „Zwischen Finanzkrise und gefüllten Auftragsbüchern“. Vor rund 320 Gästen sprachen der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, der Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, Dieter Pfister, und Logistikprofessor Richard Pibernik (Uni Würzburg). kritik an Euro, EU und finanzhilfen „Ich hätte gerne über die vollen Auftragsbücher geredet“, kommentiert Ökonom Issing das Thema des Abends. Stattdessen setzt der Volkswirt zu einer Kritik an – am Euro, der EU und der Solidarität zulasten des Marktprinzips. Issings These: Maßnahmen wie der Euro-Rettungsschirm bedrohen Deutschland. Andere Staaten dagegen würden „selektiv begünstigt“, obwohl ihr Fehlverhalten selbst verschuldet sei. Finanzhilfen, etwa für Griechenland, kommen für Issing einer „Perversion des Solidaritätsgedankens“ gleich. Solidarität und nationale Souveränität sind für Issing Werte, die sich in der EU entgegenstehen. Hilfsmaßnahmen hält er für problematisch, weil sie nicht demokratisch legitimiert seien. Und selbst wenn kein EU-Staat zu Hilfen verpflichtet sei: „Das Erpressungspotenzial wird immer größer“, fürchtet der Notenbanker. EZB-Volkswirt gleich an mehreren Stellen. Nicht nur einzelne Mitgliedsstaaten, auch Instanzen wie der Europäische Gerichtshof seien – mit ihrer „äußerst europafreundlichen“ Auslegung von EU-Verträgen – verantwortlich für die Krise. Issings ehemaliger Arbeitgeber bekommt den größten Tadel ab: Die Europäische Zentralbank greife viel zu sehr in das Marktgeschehen ein – für den Marktoptimisten Issing ein Graus. Einen Kurswechsel sieht der Banker so schnell nicht kommen: „Ich fürchte, dass die schiefe Ebene der Gemeinschaftshaftung weiterhin bestehen bleibt.“ Der 76-Jährige hat selbst an der Uni Würzburg studiert und als Professor gelehrt. Nach einer Tätigkeit im Direktorium der Deutschen Bundesbank arbeitete er von 1998 bis 2006 als Chefvolkswirt bei der Europäischen Zentralbank. solide wirtschaft in Mainfranken Etwas optimistischer fällt die Analyse von Dieter Pfister aus. Der Präsident der IHK WürzburgSchweinfurt stellt die Wirtschaftslage der Region Mainfranken vor. „Wir steuern zwar auf einen Dämpfer im nächsten Jahr zu, schuld an der Eurokrise und zukunftsprognose Die Schuld für Europas kritische Lage sieht der ehemalige

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42 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 der allerdings auf ein hohes Niveau treffen wird“, erklärt Pfister. Nach wie vor herrsche nahezu Vollbeschäftigung in der Region, weiterhin würden Fachkräfte gesucht. Die solide Lage in Mainfranken sei nicht zuletzt auf die mittelständischen Unternehmen in der Region zurückzuführen – deren Flexibilität sei eine große Stärke: „Umsatzverluste in einer Region können wir durch Export in andere Regionen wieder ausgleichen“, so Pfister. Immer mehr werde momentan nach Nordamerika und China exportiert. Pfister weist auf große Herausforderungen in der Zukunft hin, etwa auf die Energiewende: „Man muss sich von der Wild-West-Romantik entfernen, in der jeder ein Windrad vor der Haustüre stehen hat“, erklärt der IHK-Vertreter. Stattdessen sollten klare Konzepte auf den Tisch. Aber Pfister übt sich auch in Selbstkritik: „Woran wir in Franken noch arbeiten müssen, ist unsere Willkommenskultur.“ Gebe man sich dabei mehr Mühe, werde die Region noch attraktiver für ausländische Fachkräfte. Aufträgen – wie etwa die Größenvorteile, die ausländische Unternehmen bieten. warum kommt mein pullover aus bangladesch? Auf globaler Ebene setzt schließlich der letzte Vortrag des Abends an: „Warum kommt mein Hemd aus Portugal und mein Pullover aus Bangladesch?“, das fragt Prof. Richard Pibernik, Inhaber des Lehrstuhls für Logistik der Uni. Zur Anschauung hat er nicht nur eine bunte Präsentation im Gepäck – sondern auch ein Hemd und einen Pullover aus dem eigenen Kleiderschrank. Pibernik erklärt die Mechanismen und Gründe, die globalen Handel möglich machen: „Die geringen Lohnkosten in anderen Ländern sind ein bekannter Faktor.“ So werden deutsche Nordseekrabben in Marokko gepult, weil dort die Löhne niedriger sind. Es gibt aber auch viele andere Gründe für die Auslagerung von subunternehmer als Treiber der Globalisierung „Die großen Treiber der Globalisierung sind Subunternehmer“, erläutert Pibernik. Diese oft unbekannten Firmen führen Aufträge für die bekannten Marken der Welt aus. Im Vergleich zu klassischen Unternehmen verfügen sie über größere Strukturen und ein breites Netz an Produktionspartnern in der ganzen Welt. Der taiwanesische Konzern Foxconn gehört beispielsweise zu den größten Subunternehmern – er beschäftigt knapp eine Million Mitarbeiter. „Über solche Subunternehmen läuft die gesamte Wertschöpfung“, so Pibernik. Warum der Pulli aber auch aus Portugal kommen kann, erklärt Pibernik im Anschluss. Die Gründe sind „Hybridstrategien“ von Unternehmen: Wenn Mode schnell im Laden stehen soll, kann sie auch vor Ort produziert werden. Hier gleicht dann der schnelle Lieferweg die hohen Lohnkosten aus. Was heißt das für die heimische Produktion? Chancen für die deutsche Wirtschaft sieht Pibernik dort, wo Arbeit nicht wegen Transport- oder Größennachteilen ins Ausland verlagert werden kann. Die mittelständische Industrie mit ihren kleinen spezialisierten Produkten sei dafür ein Beispiel. „Viele große Unternehmen produzieren sehr spezielle Produkte in Deutschland, die nicht zur standardisierten Massenproduktion geeignet sind“, so der Professor. Ein Grund zum Zurücklehnen sei diese Tatsache aber nicht: „Entkopplung kann auch den Mittelstand treffen.“ Allgemein gelte: „Wertschöpfungsmodelle ändern sich.“ Die Herausforderung für ein erfolgreiches Unternehmen liege darin, diesen Wandel früh genug zu erkennen. Text: Valentin Niebler Ehrenmedaille für verdiente Unternehmer IHk-voLLvErsAMMLUNG TAGTE IN sCHwEINfUrT | Die diesjährige Jahresabschlussvollversammlung der mainfränkischen IHK fand im Schweinfurter Konferenzzentrum auf der Maininsel statt. In den Mittelpunkt rückte die Wirtschaftskammer neben dem Thema Fachkräftesicherung nochmals das IHK-Jahresthema „Energie und Rohstoffe für morgen“ und hier insbesondere den Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Sextl, Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung aus Würzburg. Sextl sprach über die „Verfügbarkeit strategisch wichtiger Metalle und Materialien“ und betonte die Bedeutung der Rohstofffrage für Produktionsbetriebe in allen Industriezweigen, die kritische Metalle bzw. Mineralien benötigen. Die Maschinen- und Fahrzeugindustrie könne zunehmend davon betroffen sein, ebenso wie die Zulieferindustrien. Steigende Rohstoffpreise und die Steuerung des Angebotes und Marktzuganges durch die Erzeugerländer verteuern auch hierzulande die Herstellung. „RessourcenGEbrauch, statt RessourcenVERbrauch“, brachte Prof. Sextl die Aufgabe für Industrie und Forschung auf den Punkt. Das Fraunhofer ISC hat im vergangenen Jahr im bayerischen Alzenau die Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategien IWKS gegründet, deren Aufgabe die Unterstützung der Industrie bei der Verbesserung der effizienten Nutzung von Rohstoffen, der Entwicklung von Recyclingverfahren und -technologien wie auch bei der Substitution von kritischen Rohstoffen ist. In diesem Jahr erfolgte der Aufbau eines zweiten Standortes der Gruppe im hessischen Hanau. Im Rahmen des traditionellen Jahresabschlussessens im Anschluss an die Sitzung zeichnete IHK-Präsident Dieter Pfister zwölf verdiente Persönlichkeiten mit der Großen Ehrenmedaille der IHK aus. Für ihr Engagement zum Wohle der mainfränkischen Wirtschaft geehrt wurden: • Prof. Dr. Wolfgang Freericks, Würzburg • Dr. Rudolf Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Würzburg • Susanne Grom, geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. Phoenycs GmbH & Co. KG, Bad Kissingen • Dr. Roland Horster, vormals Mitglied des Aufsichtsrates der Fürstlich Castell’schen Bank Credit-Casse AG, Würzburg • Ingrid Hunger, geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. Hunger DFE GmbH Dichtungs- und Führungselemente, Würzburg • Peter Keil, vormals geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Glas-Keil GmbH & Co. KG, Würzburg • Otto Kirchner, geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Königsberg in Bayern • Hans-Werner Kraft, geschäftsführender Gesellschafter der Im Bild (v. l.): Klaus Stapf, Dr. Roland Horster, Professor Dr. Wolfgang Freericks, Susanne Grom, Otto Kirchner, Peter Keil, Hans-Werner Kraft, Lorenz Ruppenstein und Dr. Rudolf Fuchs wurden vom IHK-Präsidenten Dieter Pfister (r.) für ihren ehrenamtlichen Einsatz mit der Großen Ehrenmedaille ausgezeichnet.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Zielgruppe: Über 30.000TrANspArENT 43 Entscheider/ Kontakte in Unternehmen 2 06 |1 region ale M agaz 07|12 Das regionale Magazin z plat n dels Han franke Main Das regionale Magazin geht olke“Erneuerbare IHK W Energien – r„in die nktu Konju „grüne“ Zukunft IHK- se hreranaly raftfa rufsk bst 1. Be bei Pa se Mes Unterwegs in Mainfranken Jopp baut Werk EN K in Mexiko ausN_ 06/12 FRA eis Universitätsförderpr der Mainfränkischen Wirtschaft 08|12 iv IN MA exklus Schum stärk t Standort Dette lbach Trends im Hand und Vertrieb el 25 Jahre Kuns t in der IHK e ahlt rg.ihk.d gelt bez uerzbu AG | Ent www.w e Post urt | tsch einf chw t | Deu PVS rg-S rg | Würzbu rzbu Wü mer kam 97064 dels 40 | Han h 58 ie- und Postfac ustr | Ind urt rift der chweinf Zeitsch rzburg-S Wü IHK 18 | A 049 Marken und Werte exklusiv_ KEN 08/12 MAINFRANKEN _ 07/12 exklusiv | www.wuerzburg.ihk.de | A 04918 Würzburg-Schweinfurt AG | Entgelt bezahlt und Handelskammer | PVSt | Deutsche Post Zeitschrift der Industrie40 | 97064 Würzburg einfurt | Postfach 58 IHK Würzburg-Schw MAINFRAN Zeitschrift der Industri e- und Handels IHK Würzbu kammer Würzbu rg-Schweinfurt rg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 | www.wu erzburg.ihk.de Würzburg | PVSt | Deutsch e Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918 Im Bild (v. l.): Dieter Pfister, Professor Dr. Gerhard Sextl und Professor Dr. Ralf Jahn bei der Dezembersitzung der IHK-Vollversammlung in Schweinfurt. Fa. Werner Kraft GmbH & Co. Bauunternehmung, Würzburg • Lorenz Ruppenstein, vormals Bevollmächtigter der Fa. Unterfränkische Überlandzentrale eG, Lülsfeld • Dr. Rainer Schum, geschäftsführender Gesellschafter der Fa. J. E. Schum GmbH & Co. KG, Würzburg • Klaus Stapf, Geschäftsführer der Fa. Dipl.-Kfm. Klaus Stapf GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Haßfurt • Prof. Dr.-Ing. Horst Peter Wölfel, Inhaber der Fa. Wölfel Beratende Ingenieure GmbH & Co., Höchberg Die IHK Würzburg-Schweinfurt verleiht die Große Ehrenmedaille für ununterbrochenes 25-jähriges aktives ehrenamtliches Engagement. Rubrik Wirtschaft in Mainfranken Zeitschrift der IHK Würzburg-Schweinfurt 10 |12 Das regional e Magazin rum 25 Jahre IHK-Zent ldung für Weiterbi n Ausbildungszahle ken in Mainfran n des originale 200. Filiale EuroShop eröffnet Das region ale Magaz 08|12 ht Ratgeber Rec Die IHK Würzburg-Schweinfurt trauert um Kurt Schlier, der im Alter von 88 Jahren am 8. Dezember 2012 verstorben ist. Kurt Schlier war eine herausragende mainfränkische Unternehmerpersönlichkeit. Er hat sich von 1967 bis 1986 aktiv im Präsidium, in der Vollversammlung und in anderen Gremien der IHK für die Interessen der mainfränkischen Wirtschaft engagiert. Dieses herausragende Engagement wurde 1992 mit der Großen Ehrenmedaille der IHK Würzburg-Schweinfurt geehrt. Im Jahre 1996 wurde Kurt Schlier für seine außergewöhnlichen Leistungen zum Wohle der Wirtschaft und Mitmenschen über die Grenzen Mainfrankens hinaus das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die IHK wird Kurt Schlier ein ehrendes Andenken bewahren. IHK Würzburg-Schweinfurt Dieter Pfister Präsident Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer Mediadaten 2013 Preisliste Mehr Informationen unter www.vmm-wirtschaftsverlag.de Schum stärkt Sc Standort St Standor Dettelbach EN MAINFRANK v_ 10/12 exklusi Trends im Handel und Vertrie b 25 Jahre Kunst in der IHK Marken Marken ark k und Werte MAINFRAN exklusiv_ KEN 08/12 Nr. 17 Gültig ab 1.11.2012 Fordern Sie jetzt Ihre Mediadaten 2013 an! Daniela Dobresko Tel. 0931/6001-1801 daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Sabrina Thiele Tel. 0931/6001-1802 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de

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44 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 drei aus Mainfranken EHrUNG dEr bUNdEsbEsTEN | Exakt 4.667 Auszubildende nahmen 2012 an den IHK-Abschlussprüfungen in Mainfranken teil. 102 von ihnen heben sich als Sieger in ihrem Beruf besonders hervor – und drei sind die besten in ganz Deutschland. Sie heißen Melanie Eckhardt, Kathrin Glaser und Alexander Ixmeier und wurden bereits Mitte Oktober 2012 in Bad Kissingen von IHK-Präsident Dieter Pfister als Prüfungsbeste ausgezeichnet. Vor Kurzem standen sie in Berlin im Rampenlicht – als bundesweit Beste in ihren Ausbildungsberufen der insgesamt rund 300.000 Prüfungsteilnehmer dieses Jahrganges. Bei der „Nationalen Bestenehrung in den IHK-Berufen“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin, moderiert von Barbara Schöneberger, würdigen DIHK-Präsident Professor Dr. Hans Heinrich Driftmann und Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ihre Leistungen – per Lifestream im Internet übertragen. Melanie Eckhardt stammt aus Großlangheim und ist Fachkraft für Süßwarentechnik in der Fachrichtung Schokolade. Ihre Ausbildung hat sie bei den Frankonia Schokoladenwerken in Veitshöchheim erhalten. Kathrin Glaser aus Oberthulba ist die bundesweit beste Veranstaltungskauffrau, ausgebildet bei der Bayerischen Staatsbad GmbH in Bad Kissingen. Alexander Ixmeier schließlich aus Iphofen ist der beste deutsche Maschinenund Anlagenführer des Jahrganges. Er hat bei der Knauf Gips KG in Iphofen gelernt. Selbstverständlich haben alle drei ihre Prüfung mit mindestens „Sehr gut“ bestanden. Mit ihnen freuen sich auch ihre ehemaligen Ausbildungsverantwortlichen, Ludwig Schmer, Frankonia Schokoladenwerke GmbH, Petra Schröder, Bayerisches Staatsbad Bad Kissingen GmbH, und Walter Stark, Knauf Gips KG, und natürlich die mainfränkische IHK: „Wir sind stolz darauf, dass sich erneut drei hervorragende Absolventen aus Mainfranken auf Bundesebene durchgesetzt haben und die Leistungsfähigkeit mainfränkischer Unternehmen und Auszubildender in Berlin demonstrieren“, so der für den Bereich Bildung verantwortliche stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bode. Er begleitete die Bundesbesten gemeinsam mit dem Bereichsleiter Berufsausbildung, Max-Martin Deinhard, nach Berlin: „Seit der ersten Bundesbestenehrung im Jahr 2006 ist dies immerhin insgesamt schon 16 ehemaligen Auszubildenden aus Mainfranken gelungen.“ Die erfolgreichen Prüfungsabsolventen haben nicht nur hervorragende Chancen auf einen glänzenden Start ins Berufsleben, sie zeigen auch anderen Jugendlichen positive Perspektiven auf. Von den insgesamt 229 Bundesbesten in ihrem Beruf kommen insgesamt 34 aus Bayern, drei aus Mainfranken. Im Bild (v. l.): Dipl.-Bw. (FH) Jürgen Bode (stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer), Walter Stark (Ausbilder der Knauf Gips KG), Melanie Eckhardt (Bundesbeste „Fachkraft für Süßwarentechnik“ in der Fachrichtung Schokolade), Kathrin Glaser (Bundesbeste „Veranstaltungskauffrau“) und Alexander Ixmeier (Bundesbester „Maschinen- und Anlagenführer“) wurden in Berlin für ihre Leistungen geehrt. IHk-UNTErNEHMErsYMposIUM 2013 Antworten auf die Zukunft des Mittelstandes in Zeiten von Staatsschuldenkrise, der Sorge um den Euro und den zunehmenden sozialen und politischen Spannungen in Europa will am 17. Januar 2013 das „IHK-Unternehmersymposium 2013“ in der IHK Würzburg geben. Motto der Veranstaltung: „Europa im Umbruch – und wo bleibt der Mittelstand?“ Ab 14:00 Uhr referiert Professor Dr. h.c. Ludwig Georg Braun, Aufsichtsratsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG, erfolgreiches Familienunternehmen mit mehr als 43.000 Mitarbeitern. Braun, seit 2009 Ehrenpräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin, berichtet, warum gerade der Mittelstand mehr denn je von einem „starken“ Europa profitieren wird. Professor Dr. Christoph M. Schmidt, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) Essen, zeigt als „Wirtschaftsweiser“, welche Zukunftsszenarien für Europa existieren und wie dauerhafte, stabile Lösungen für Staatsfinanzen und Finanzsystem gefunden werden. Dr. Christian Kastrop, Ministerialdirigent und Leiter der Unterabteilung „Grundsatzfragen der Finanzpolitik“ im Bundesfinanzministerium, leitete von 2005 bis 2009 das Projekt „Schuldenbremse“ und macht in seinem Vortrag die Folgen der europäischen Entwicklungen für die deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik deutlich. Anmeldung und Information: Daniela Issing, Tel.: 0931 4194-302, E-Mail: daniela.issing@wuerzburg.ihk.de Informationsabende für fremdsprachenkurse wEITErbILdUNG | Gute Fremdsprachenkenntnisse sind nicht nur privat, sondern vor allem in vielen Berufen entscheidend. Die IHK Würzburg-Schweinfurt bietet ab Februar 2013 an beiden Standorten ein breites Spektrum an Sprachkursen in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch an. Der Unterricht findet jeweils in kleinen Gruppen statt. Dazu finden am 18. Februar 2013 in Schweinfurt und am 20. Februar 2013 in Würzburg Informationsabende jeweils um 18:00 Uhr statt. Die IHK informiert über das gesamte Sprachangebot und die zusätzliche Möglichkeit zum betreuten Üben auf der Online-Lernplattform „Moodle“. Im Anschluss können Interessierte an einem kostenfreien Einstufungstest teilnehmen. IHK-Ansprechpartnerin: Sonja Konrad, Tel.: 0931 4194-254, E-Mail: sonja.konrad@wuerzburg.ihk.de oder für Schweinfurt Lisa Dorn, IHK, Tel.: 09721 7848-640, E-Mail: lisa.dorn@wuerzburg.ihk.de www.wuerzburg.ihk.de

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schuberts messe + mehr Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 TrANspArENT ONLINE-BRANCHENFÜHRER Betriebseinrichtung KRÖNLEIN Bau- und Wohnbedarf GmbH + Co. KG Carl-Zeiss-Str. 15 97424 Schweinfurt Tel. 09721/7755-441 Beckhäuser Personal & Lösungen M. Beckhäuser & T. Blum GbR Nürnberger Str. 118 97076 Würzburg Tel. 0931/780126 – 0 10 Jahre Personalvermittlung www.beckhaeuser.com Bonitätsprüfung & Inkasso www.bid-inkasso.de Bayerischer Inkasso Dienst UNTERNEHMENSGRUPPE Computersysteme www.ems-computer.de EMS Computersysteme GmbH Goerdelerstr. 4 97084 Würzburg Tel. 0931/797820 BID Bayerischer Inkasso Dienst AG Weichengereuth 26 96450 Coburg Tel. 09561/8060-0 IT besser nutzen Industrieelektronik www.ziegler-ie.de Ziegler GmbH Hofweg 37 97737 Gemünden Tel. 09351/2262 Marketing www.medioton.de Spezialisten für Internetmarketing Mergentheimer Str. 33 97232 Giebelstadt Tel. 0 93 34 / 97 04 - 0 Messebau www.schuberts-messeundmehr.de schuberts messe + mehr neue siedlung 47 a 97222 rimpar Tel. 09365/88089-2 Transport www.spedition-grimm.de Grimm GmbH Spedition Röckertstraße 17 97271 Kleinrinderfeld Tel. 09366/ 98282-0 Sicherheitskonzepte www.doitsmart.de doitsmart.eventmanagement Obere Johannitergasse 10 97070 Würzburg Tel. 0931/ 88065950 IT-Dienstleistungen www.takenet.de TakeNet GmbH Alfred-Nobel-Straße 20 97080 Würzburg Tel. 0931/903-3060 Eintrag Online-Branchenführer (90 x 30 mm) monatlich 50,- €, buchbar ab 3 Monaten KOMBI-SPEZIAL: 12 x Eintrag im Online-Branchenführer + Firmenportrait auf www.B4BMAINFRANKEN.de für ein Jahr Kontakt: branchenfuehrer@B4BMAINFRANKEN.de oder Tel: 0931/ 6001-1802 www.B4BMAINFRANKEN.de

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46 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Ein reizvolles puzzle bUsINEssCLAss | Mitte November letzten Jahres trafen sich 37 Gründerinnen und Unternehmerinnen zur vierten „BusinessClass“ des Jahres in der IHK in Würzburg. Unter dem Motto „Die Kunst der Verführung – Marketing schmackhaft gemacht“ verführte Sabine Moser, persönlich haftende Gesellschafterin von moser kommuniziert. oHG in Würzburg, die Teilnehmerinnen zu mehr Werbeerfolg. Potenzial im Bereich „neuer“ Medien schlummert, machte Hartenstein am Beispiel von QR-Codes deutlich. Sie berichtete, dass beispielsweise in Japan der QR-Code zunehmend die persönlichen Visitenkarten ersetze oder dass die Menschen vielfach die Einkäufe ihres täglichen Bedarfs mithilfe dieses zweidimensionalen Codes abwickelten. „Musste man früher auf internationalen Messen in Deutschland noch Block und Stift sowie Printmedien zur Hand haben, um Besuchern Informationen mitgeben zu können, so übernehmen diese Aufgabe heute zunehmend Smartphones in Verbindung mit QR-Codes“, so die Unternehmerin. Die Veranstaltungsreihe „BusinessClass“ wird 2013 fortgesetzt. Den Anfang macht das Thema „Kein Buch mit sieben Siegeln – top vorbereitet für das Finanzamt“ am 13. März 2013, von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr, in der IHK in Würzburg. Interessierte Unternehmerinnen sind herzlich eingeladen. www.wuerzburg.ihk.de „Für eine erfolgreiche Kommunikation und Werbung gibt es kein ,Egal‘, jeder Bestandteil ist wichtig“, so Moser. Wie bei einem Puzzle sei entscheidend, dass alle Elemente perfekt zusammenpassen, denn der Kunde registriere jede Unstimmigkeit im Gesamtkonzept. Unabhängig davon, ob Corporate Spirit (Marketing nach innen), Marketing, Rundfunk- und Printmedien, Öffentlichkeitsarbeit oder Sponsoring, alle Bereiche müssten unabhängig vom Budget gleichermaßen bedacht werden. Selbst wenn nur ein „kleiner Kuchen“ zu verteilen sei, jedes Stück solle gleich gut schmecken. Das Wichtigste sei die Unternehmerin selbst, berichtet Moser weiter. Sie dürfe ihre Selbstständigkeit nicht einfach als einen Job ansehen, sondern muss „ehrliche“ Begeisterung für ihre Tätigkeit haben und diese auch offen zeigen. Wichtig sei es zudem, eine eigene Marke aufzubauen und konsequent zu kommunizieren, so die Agenturleiterin. Bei den Kommunikationsthemen sollten insbesondere aktuelle Trends beachtet werden: Nach dem Bio-Boom seien nun beispielsweise die Regionalität und Heimatverbundenheit Schwerpunktthemen. Gerade kleine Unternehmen hätten hier eine gute Chance, eine eigene Marke zu etablieren und sich so von Wettbewerbern abzugrenzen. Weitere Erfolgsgaranten für den unternehmerischen Erfolg seien Professionalität, Offenheit und Einfühlungsvermögen gegenüber dem Kunden und respektvoller Umgang. Von der immer stärkeren Beziehung zwischen Unternehmen und Kunde berichtete auch Astrid Hartenstein, Geschäftsführerin der GLW Storing Systems GmbH in Würzburg. Sie bestätigte aus der unternehmerischen Praxis, dass gerade SocialMedia-Netzwerke eine perfekte Plattform zum Austausch mit den Kunden bieten. Voraussetzung sei aber, dass auch entgegengebrachte Kritik und Anregungen über diese Kommunikationskanäle ernst genommen werden. Dass gerade in Deutschland noch IHK-Ansprechpartnerin: Sonja Weigel, Tel.: 0931 4194-322, E-Mail: sonja.weigel@wuerzburg.ihk.de schnelle problemlösung für Existenzgründer IHk-GrÜNdErMEssE | Eine gute Vorbereitung ist in vielen Lebenslagen ein wichtiger Schritt, wenn etwas gelingen soll – das macht sich besonders bei der Existenzgründung bezahlt. Aber es gibt auch Fälle, in denen die Vorbereitung nicht gründlich genug war oder sich Probleme erst später gezeigt haben. Um in solchen Fällen helfend einzugreifen, bietet die IHK jedes Jahr eine Gründermesse an, auf der Unternehmer in der Startphase oder angehende Selbstständige mit Gründungsabsichten auf all diejenigen Institutionen treffen, die für ihre Fragestellungen wichtig sind. Auf der Messe Ende 2012 hatten Gründer die Chance, alle im Rahmen einer Gründung wichtigen Anlaufstellen antreffen zu können. Das bot den großen Vorteil, dass Probleme sofort vor Ort von kompetenten Ansprechpartnern behandelt werden konnten. Andernfalls sind in solchen Fällen meist zeitaufwendige Recherchen und Terminplanungen erforderlich, die individuelle Lösungen hinauszögern. Dieses Mal boten 20 Aussteller umfassende Informationen aus erster Hand in Einzelgesprächen an. Mit dabei waren beispielsweise die Sparkasse Mainfranken, die Steuerberaterkammer Nürnberg, der Bund der Selbstständigen, das Innovations- und Gründerzentrum und die Agentur für Arbeit. Es konnten Fragen zu den unterschiedlichsten Themen behandelt werden wie zu möglichen Gründungszuschüssen der Arbeitsagentur, Unternehmensnachfolgekonzepte bei einem Generationswechsel, Abschreibungs- und Rückstellungsmöglichkeiten für eine reduzierte Steuerbelastung und so weiter. Umfassende Informationen im Vorfeld einer Existenzgründung sind wichtig: „Die Erfahrung aus vielen Beratungsgesprächen zeigt, dass Krisen zum unternehmerischen Risiko, also zum Unternehmen selbst gehören. Deshalb lassen sich Krisen im Laufe des Firmenlebens wohl nicht vermeiden. Es kommt vielmehr darauf an, dass der Unternehmer die herannahende Krise frühzeitig erkennt und konsequent handelt“, so Dr. Sascha Genders, Leiter des Bereiches Existenzgründung und Unternehmensförderung der IHK Würzburg-Schweinfurt. Ein möglicher Schritt in diese Richtung sei die Information auf der Gründermesse. Text: Dr. Bernhard Rau

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 TrANspArENT vereinbarkeit von familie, pflege und beruf ELdErCArE | Die Initiative Familienorientierte Personalpolitik der Agentur für Arbeit und des Landkreises Schweinfurt hatte Ende 2012 in die Parkklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen zum letztjährigen Jahresthema „Eldercare“ eingeladen. Die Gesellschaft wird immer älter und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass vermehrt Pflegebedürftigkeit eintritt. „Eldercare“ bedeutet, sich um die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen zu kümmern. Die Betreuungs- und Pflegeaufgaben übernehmen verstärkt beschäftigte Angehörige, oft kommt es durch die Doppelbelastung zwischen Beruf und Pflege zu Überforderungssituationen der Pflegenden. Ulrich F. Schübel, Dipl.Psychologe, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass Unternehmen sich mehr und mehr dem Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf widmen müssen. Hierbei spiele auch das betriebliche Gesundheitsmanagement als Vorbeugeinstrument eine Rolle. Ist die seelische Belastung zu groß, wird oft von Burn-out gesprochen. Die Leiterin des Personalmanagements der Heiligenfeld GmbH, Dorothea Galuska, gab den Zuhörern einen Einblick darüber, wie ein solcher Erschöpfungszustand mit einer Therapie überwunden werden kann. 6. praxistag des bündnisses für familie und Arbeit Arbeitszeiten so gestalten, dass den Beschäftigten noch genug Zeit für die Familie bleibt, war das Hauptthema, das Unternehmer und Personalleiter beim 6. Praxistag des Bündnisses für Familie und Arbeit in Würzburg beschäftigte. Vor allem ging es darum, wie Drei Unternehmen wurden beim 6. Praxistag neue Mitglieder im Bündnis für Familie und Arbeit in der Region Würzburg. Für die memo AG, Greußenheim, nahm die Urkunde Pressesprecherin Claudia Silber (links) von Landrat Eberhard Nuß (2. v. l.) entgegen, für Steinigke Showtechnik Waldbüttelbrunn Ulli Steinigke (4. v. l.) aus den Händen von Robert Scheller (4. v. r.), Sozialreferent der Stadt Würzburg. Christiane Matzewitzki (2. v. r.) von der Bündnis-Steuerungsgruppe überreichte die Urkunde für die Blindeninstitutsstiftung Würzburg an den Institutsleiter im Kinder- und Jugendbereich, Hubert Hertlein (3. v. r.). Mit im Bild: Moderator Claus Schreiner (rechts) und Klaus Rostek, Familienbeauftragter des Landkreises und Mitglied der Bündnis-Steuerungsgruppe (3. v. l.). Foto: Landratsamt Wünsche von Familien berücksichtigt werden können. Ernst Röhner, Geschäftsführer der Abteilung Interner Service der Arbeitsagentur Würzburg, zeigte, wie die Behörde mit Langzeitarbeitskonten sowie Telearbeit auf individuelle Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht. Sowohl die memo AG wie auch die Blindeninstitutsstiftung gestalten die Arbeitszeiten für ihre Mitarbeiter individuell, weg von der zeit-, hin zu ergebnisorientierter Arbeit. Reinhold Werthmann, Personalleiter des Rottendorfer Unternehmens s. Oliver, stellte die 2009 eingeführte Vertrauensarbeitszeit vor, die unter den Mitarbeitern vor allem für einen großen Motivationsschub sorgte. Prof. Dr. Helmut Schneider vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik appellierte beim Thema flexiblere Arbeitszeitmodelle an die Unternehmerschaft, mehr Kreativität zu wagen und sich von starren Anwesenheitszeiten zu verabschieden. „Geschäftstermin“ mit brötchen, Müsli und viel Lärm IHk-MITArbEITErkINdErTAG 2012 | Mittlerweile Tradition und überaus beliebt bei Eltern und Kindern ist der Mitarbeiterkindertag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt. Wie in den vergangenen fünf Jahren müssen sich die Mitarbeiter der IHK keine Gedanken machen, wer ihre Kinder während des schulfreien Buß- und Bettages betreut. Die Wirtschaftskammer bietet den schulpflichtigen Sprößlingen der Mitarbeiter ein abwechslungsreiches Tagesprogramm am Arbeitsplatz ihrer Eltern. „Idee des Mitarbeiterkindertages ist es, allen Eltern in der IHK während des in Bayern schulfreien Buß- und Bettages eine ganztägige und kostenlose Kinderbetreuungsmöglichkeit anzubieten. So wissen die Mitarbeiter ihren Nachwuchs in guten Händen und die IHK schafft eine einfache, aber wirksame Möglichkeit, Beruf und Familie zu kombinieren“, so Sonja Mann, Referentin für Zentrale Aufgaben bei der IHK Würzburg-Schweinfurt. Bereits früh am Morgen hatten die Kleinen ihren ersten „Geschäftstermin“. Bei belegten Brötchen, Müsli und Saft wurde zunächst getestet, trotz wie viel Lärm ein IHK-Vorstand noch interessante Geschichten über Professor Dr. Ralf Jahn die verschiedenen Abteilungen der (links), IHK-HauptgeIHK erzählen kann. Zufrieden und schäftsführer, bastelt gemeinsam mit den Spröss- gestärkt starteten die Kinder nach dem gemeinsamen Frühstück zu lingen der IHK-Mitarbeiter ihrem „Juniorhelfer-Lehrgang“ in am schulfreien Buß- und die Rettungswache des Bayerischen Bettag Papierflieger in der Roten Kreuzes. Unter dem Motto Wirtschaftskammer. „Keiner ist zu klein, um Helfer zu sein“ führten ehrenamtliche Rettungshelfer die kleinen Teilnehmer kindgerecht an das Thema „Erste Hilfe“ heran. Sie erfuhren beispielsweise, wie man ein Kind tröstet, das vom Rad gefallen ist, und wie man richtig Hilfe holt. Die positive Grundeinstellung der Kinder zum Helfen wurde durch einfaches Handwerkszeug ergänzt. Schnell erkannten die Kinder, dass auch ihr Einsatz wichtig ist und dass jeder mit ein paar Handgriffen helfen kann. Zum Abschied erhielten die Teilnehmer noch ein „Erste-HilfeKid“ für die Schultasche, damit sie im Notfall auch die passende Ausrüstung zum Helfen dabeihaben.

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48 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 rückblick auf das Jahresthema 2012 ENErGIE UNd roHsToffE | „Energie und Rohstoffe für morgen“ hieß das Jahresthema des soeben abgelaufenen Jahres. Der Leiter des IHK-Bereiches Innnovation und Umwelt, Oliver Freitag, gab in der Jahresabschluss-Vollversammlung einen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten der IHK Würzburg-Schweinfurt. Mit dem Ende des Jahresthemas sei keinesfalls die Brisanz der Thematik beendet, so Freitag. Der Geschäftsbereich arbeite aktuell an der Erstellung eines „Energie-Atlas Mainfranken“ mit Unterstützung des Geografischen Instituts der Universität Würzburg und den Energieversorgern und Netzbetreibern der Region. Beim Jahresthema 2013 „Infrastruktur – Wege für morgen“ werden die Themen Ausbau der Übertragungsund Verteilnetze, Speichertechnologien und Smart Grid vom Geschäftsbereich Innovation und Umwelt bearbeitet. Grundlage der IHK-Aktivitäten im vergangenen Jahr war eine Unternehmerbefragung zu Energie und Rohstoffen. Daraus resultierten sechs „Leuchtturmprojekte“ und vier hochkarätig besetzte Kooperationsveranstaltungen mit Bayern Design GmbH, Region Mainfranken GmbH, TGZ GmbH, Stadt Würzburg und dem Förderkreis Umweltschutz Unterfranken. Allein mit diesen zehn anspruchsvollen Veranstaltungen konnte die IHK rund 900 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an das Jahresthema heranführen. Begleitet wurden die Aktivitäten durch Fachseminare, Informationsveranstaltungen und Beratungsgespräche. Der IHK Energie- und Umweltausschuss hatte zur Vorbereitung bereits 2011 ein Positionspapier mit zehn energiepolitischen Forderungen der Region an die Politik erstellt. Dieses diente vielfach als Grundlage für individuelle Gespräche und Veranstaltungen. Die Studie „Ökologische Nachhaltigkeit in klein- und mittelständischen Betrieben“ wurde in Form einer Bachelorarbeit in Kooperation mit der Fachhochschule WürzburgSchweinfurt, Fachbereich „Betriebswirtschaft/Innovationsmanagement“ zu Jahresbeginn 2012 erstellt und als Publikation in die IHK-Schriftenreihe aufgenommen. Flankierend wurde eine monatliche Artikelserie in der Wirtschaft in Mainfranken zu Rohstoff- und Energiethemen veröffentlicht. Weitere Kooperationen fanden mit der Stadt Würzburg (Klimaschutzkonzept) im Fachforum erneuerbare Energie der Region Mainfranken GmbH, beim Nachhaltigkeitspreis der Region Mainfranken GmbH wie auch beim Infotag der LfA Förderbank Bayern (Messestand und Podiumsdiskussion) statt. Ergebnisse der Zusammenarbeit mit den anderen bayerischen IHKs waren der BIHK-Rohstoffreport 2012, der BIHK-Energiereport 2012, die BIHK-Studie „Energiewende im Strommarkt“ und einige Kooperationsveranstaltungen. Ein bundesweites Energie-Monitoring durch den DIHK hat die Kooperationen zum Jahresthema abgerundet. Die Themen und Aktivitäten sind weiterhin auf der IHK-Homepage unter www.wuerzburg.ihk.de nachzulesen. Energiekompetenz Mainfranken 2012 INNovATIoNsTAG | Im zentralen Hörsaalgebäude der Universität Würzburg trafen sich Ende letzten Jahres Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um den mainfränkischen Beitrag zur nationalen Energiewende aufzuzeigen. Nach einem Überblick über die bayerische und europäische Energiepolitik stellten Vertreter der Wirtschaft Ansätze zur Energieeinsparung, intensiverer Nutzung erneuerbarer Energien und neue Modelle der Beteiligung von Bürgern an der Wertschöpfung in der Energiewirtschaft vor. Die Universität Würzburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften WürzburgSchweinfurt, das Zentrum für Angewandte Energietechnik Bayern und das Fraunhofer Institut für Silicatforschung gaben einen Überblick über ihre zahlreichen Energieprojekte. Abschließend drückte der Sprecher des Fachforums Erneuerbare Energien der Mainfranken GmbH seinen Wunsch nach einer Intensivierung der Zusammenarbeit Wirtschaft/ Wissenschaft im Rahmen eines Kompetenznetzwerkes Energie aus. Die Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber fokussierte in ihrem Vortrag die Klimaziele der EU an den Anfang ihres Vortrages: 20 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen, 20 Prozent mehr Energieeffizienz und 20 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020. Gerade die 20 Prozent mehr Energieeffizienz stellten nach Weisgerber eine große Herausforderung dar. Die Steigerung der Energie aus erneuerbaren Quellen und die Reduzierung der Treibhausgasemissionen hält sie jedoch nach wie vor für erreichbar. Nach den Vorstellungen der Europäischen Union sei die Nutzung der Kernenergie auch in Zukunft die alleinige Entscheidung der einzelnen Mitgliedsstaaten. Der mutige Ausstieg der Bundesregierung nach dem Reaktorunfall von Fukushima Anfang 2011 sei eine große Herausforderung für das Hochtechnologieland Deutschland. Dr. Otto Hünnerkopf, Landtagsabgeordneter, stellte die bayerische Politik zur Erreichen der Energiewende vor. Das bayerische Energiekonzept sehe eine Steigerung der erneuerbaren Energien, einen Ausbau der Energienetze und die Wertschöpfung in der Region vor. Gerade in Mainfranken stelle sich mit der Abschaltung des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld 2015 die Frage alternativer Energieversorgung durch die sogenannte Thüringer Strombrücke oder ein leistungsfähiges Gaskraftwerk. Das oberste Ziel sollte die Energiesicherheit und die Bezahlbarkeit der Energie sein. Zur Verwirklichung der Energiewende werden alle Komponenten benötigt werden, wie neue Speichertechniken, effektivere Kraft-Wärme-Kopplung, dezentrale Eigenversorgung usw. Ein großes Thema sei die steuerliche Abschreibbarkeit von Maßnahmen der Energieeffizienz. Leider fehlt es auf Bundesebene an der Bereitschaft zur Einführung von Steuererleichterung für Maßnahmen der Energieeffizienz. Der Sprecher des Clusters Energietechnik Bayern Prof. Dr. Jochen Fricke gab einen Überblick über die inhaltlichen Ausrichtungen des Energieclusters Bayern. Schwerpunkte sind Fotovoltaik, thermische Kraftwerke, Windkraft, Energieeffizienz und Speichertechnologie. Ein Schwerpunkt der Arbeit sei der Aufbau der Windenergie. Bayern braucht 1.000 bis 1.500 neue Windkraftanlagen. Im Bereich Fotovoltaik kann Bayern einen starken Ausbau verzeichnen. Derzeit werde ein Simulationsprogramm zur Energiewende in Bayern erstellt. Das größte Problem sei die Langzeitspeicherung. Denkbar ist die Speicherung über Methan bzw. Methanol. Probleme sieht er auch bei großen Gaskraftwerken, die nicht so effizient betrieben werden wie kleine Gaskraftwerke mit Kraftwärmekopplung. Ohne Energieeffizienz sei laut Fricke die Energiewende nicht zu bewältigen. In einem ersten Forum stellten Vertreter der Wissenschaft aktuelle Projekte vor. Prof. Dr. Lukas Worschech löste Erstaunen aus, als er den Stromverbrauch des Google-

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 TrANspArENT Unser Bild zeigt (v. l.): Professor Dr. Vladimir Dyakonov, ZAE Bayern, Professor Dr. Barbara Sponholz, Vizepräsidentin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Dr. Anja Weisgerber, MdEP, Dr. Alexander Zöller, TGZ Würzburg, und Rudolf Trunk, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK WürzburgSchweinfurt. Zentralrechners nannte: Dieser entspricht der Leistung eines kleinen Kernkraftwerkes. In der Informationsgesellschaft werde zunehmend Energie benötigt für die Speicherung und auch das Löschen von einer zunehmenden Datenmenge. Die Stärke der Universität Würzburg liegt in der Interdisziplinarität. So werde an energieeffizienten Technologien, erneuerbaren Energien, Netzstrategien und Stromspeichertechnologien gearbeitet. Nach Fachbereichen findet die Forschung im Bereich Funktionswerkstoffe, Nanostrukturtechnik und MenschComputer-Systeme statt. Ausschnitte aus den Energiethemen sind Dünnschicht, Fotovoltaik, Fotovoltaik der dritten Generation, organische Fotovoltaik, elektrochemischer Speicher, elektrochrome Fenster und beispielsweise Smart Microgrids. Insbesondere hocheffiziente Solarzellenentwicklung erfordere eine interdisziplinäre Herangehensweise. In seinem Überblick über die Energieaktivitäten an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt hob Professor Dr.-Ing. Bernhard Arndt die Kooperation mit der Universität Würzburg hervor, was sich beispielsweise beim Studiengang der Funktionswerkstoffe konkretisiere. Im Bereich regenerative Energien werde etwa an Solarthermie mit Stirlingmotor, an Spiegeln aus Faserverbund und an Kleinwindkraftanlagen gearbeitet. Im Bereich Energiesystem gehe es um Power-To-Gas sowie Wasserstoffbeimischung zu Erdgas. Im Bereich Energieeffizienz werden Themen wie Hilfsantriebe im Kfz oder regelbare Ortsnetztransformatoren erarbeitet. Weitere Felder sind Komponenten der Elektroenergieversorgung, zerstörungsfreie Prüfung von Bauteilen und die Elektromobilität, insbesondere im Technologietransferzentrum Bad Neustadt. Nach Professor Dr. Vladimir Dyakonov vom Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) Bayern werde sich das Wort „Energiewende“ international durchsetzen, so wie die deutschen Wörter „Sauerkraut“ und „Autobahn“. Seiner Ansicht nach wird der Anteil erneuerbarer Energie am Bruttostromverbrauch bis 2020 auf rund 35 Prozent und bis 2030 auf rund 50 Prozent steigen. Das ZAE Bayern arbeitet derzeit mit rund 200 Mitarbeitern, habe bisher zehn Ausgründungen und über 200 Patente hervorgebracht. Schwerpunkt seien Messtechnik, Simulation und neue Materialien. Im Einzelnen liegen die Schwerpunkte auf Wärmespeichern, Stromspeichern und druckbarer Fotovoltaik. Neue Erkenntnisse wird der Neubau des sogenannten „Energy Efficiency Center“ am Hubland bringen. In einem Experiment sollen Wechselwirkungen im Leichtbau erforscht werden. Der Schlüssel zu mehr Energieeffizienz liege im Gebäudebereich. Dr. Victor Trapp vom Fraunhofer Institut für Silicatforschung gab einen Überblick über Forschung und Entwicklung an elektrochemischen Energiespeichern durch das Fraunhofer Institut für Silicatforschung. Eine große Herausforde- rung sei der Bleiakku, da er zukünftig nicht nur als Autobatterie, sondern als Kleinspeicher in Gebäuden verstärkt benötigt werden wird. Auch die Erforschung hochleistungsfähiger LithiumIonen-Akkumulatoren könne weitere Steigerungen erwarten lassen. Derzeit werde speziell an sogenannten „Energy-Caps“ gearbeitet, um die Energiedichte von Lithium-Ionenakkus bei gesteigerter Leistungsdichte zu erreichen. In einem zweiten Forum stellten Unternehmen praktische Maßnahmen zur Erreichung der Energiewende vor. Im Mittelpunkt standen hier Smart-Grid-Technologien, Gebäudeleittechnik und energieeffizientes Produzieren. Auch die höhere Effizienz bei der Nutzung erneuerbarer Energien sowie die beispielhafte Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel die Produktion und der Vertrieb von anorganischen Vakuumpaneelen durch die va-Q-tec, eine Ausgründung des ZAE Bayern, wurden vorgestellt. Die Agrokraft GmbH informierte über neue Geschäftsmodelle zur Beteiligung an der Nutzung erneuerbarer Energien. Mithilfe beispielsweise genossenschaftlich gebundenen privaten Kapitals können gemeinsam Windkraftanlagen oder Fotovoltaikanlagen mit hoher Rendite errichtet und betrieben werden. IHK-Bereichsleiter Oliver Freitag gab zum Abschluss einen Überblick über das Jahresthema 2012 „Energie und Rohstoffe für morgen“ der deutschen IHK-Organisation. NEUE IHk-LEHrGäNGE sTArTEN Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt auch mit der Marketingstrategie, die den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen steigert. Dazu gehört nicht zuletzt die Fähigkeit, seine Produkte oder Dienstleistungen wie auch das Unternehmen bekannt zu machen, Märkte zu analysieren und Bedürfnisse potenzieller Kunden zu erkennen. Auf die praktische Umsetzung dieser Aufgabenfelder zielt der Zertifikatslehrgang „Referenten/in für Marketing und Unternehmenskommunikation (IHK)“ der IHK Würzburg-Schweinfurt ab. Der Lehrgang startet in Teilzeit am 15. Januar 2013 in Würzburg. Schwerpunkte sind Marketingstrategien, Gestalten von Texten und Grafiken, das professionelle Texten, Projektpräsentationen und der Umgang mit der Presse und den Medien. Der Lehrgang „Controlling (IHK)“ ab 5. Februar 2013 in Würzburg vermittelt Methoden und Instrumente des Controllings als Teilfunktion der Unternehmensführung. Der Lehrgang richtet sich an berufserfahrene Sachbearbeiter mit betriebswirtschaftlichem Grundwissen. Am 12. März 2013 startet die IHK in Würzburg den Zertifikatslehrgang „Messe- und Eventmanager/in (IHK)“. Ziel ist es hier, die Bedeutung von Messen und Events im Marketingmix kennenzulernen sowie kaufmännische und rechtliche Grundlagen für Projektarbeiten zu erwerben. Der Zertifikatslehrgang umfasst 112 Unterrichtsstunden und wird berufsbegleitend an zwei Abenden in der Woche durchgeführt. IHK-Ansprechpartnerin: Ulrike Langer, Tel.: 0931 4194-254, E-Mail: ulrike.langer@wuerzburg.ihk.de www.wuerzburg.ihk.de

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50 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Technische Informatik 2012 INNovATIoNsTAG IN dEr fHws | In Kooperation mit der Universität Würzburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS), dem Automation Valley Nordbayern, der IHK Würzburg-Schweinfurt und dem TGZ Würzburg fand Ende letzten Jahres der Innovationstag „Technische Informatik 2012“ im neuen Gebäude der FHWS am Sanderheinrichsleitenweg statt. Zentrales Thema war die Intensivierung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Kompetenzfeld Maschinen- und Anlagenbau bzw. technischer Informatik. Ein Schwerpunkt der mainfränkischen Wirtschaft liegt bekanntlich im Maschinen und Anlagenbau mit rund 200 Handelsregisterunternehmen, rund 35.000 Mitarbeitern, rund 8,5 Milliarden Euro Umsatz und einer Exportquote von rund 60 Prozent. Zunehmende Bedeutung gewinnt die technische Informatik an den Hochschulen. Professor Dr. Klaus Schilling stellte die aktuellen Aktivitäten des Zentrums für Telematik vor. Robotik und Telematik steigern die Wettbewerbsfähigkeit des mainfränkischen Maschinen- und Anlagenbaus. Ein beispielhaftes Projekt der Zusammenarbeit Wirtschaft/Wissenschaft präsentierte Professor Dr. Hans-Georg Stark. Im Rahmen des Projektes ZeWiS (Zentrum für wissenschaftlichen Service und Transfer Aschaffenburg) werden konkrete Projekte der Zusammenarbeit Wirtschaft/ Wissenschaft praktiziert, die aus handverlesenen Workshops entstehen, in denen Vertreter der Wirtschaft auf ausgesuchte Vertreter der Wissenschaft treffen. IHK-Präsident Dieter Pfister und FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner wollen auch in Mainfranken die Zusammenarbeit Wirtschaft/Wissenschaft weiter vertiefen, weil sie dadurch eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes sehen. Im Bild (v. l.): Professor Dr. Bernhard Arndt, Vizepräsident der FHWS, Professor Dr. Lukas Worschech, SFT und Lehrstuhl für Technische Physik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Professor Dr. Arndt Balzer, FHWS, Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der FHWS, Student der FHWS, Dr. Alexander Zöller, TGZ Würzburg, Professor Dr. Klaus Schilling, Zentrum für Telematik, und Dr. Stefan Möhringer, Simon Möhringer Anlagenbau GmbH. IHk befürchtet stromengpässe ENErGIEwENdE | Die bayerische Wirtschaft sieht durch die Energiewende den Wirtschaftsstandort Bayern gefährdet. „Die Stabilität des bayerischen Stromnetzes ist bislang ein wichtiger Standortvorteil für die Wirtschaft“, sagte Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK), beim Energie-Kongress der bayerischen IHKs in München vor rund 160 Gästen und Unternehmensvertretern aus ganz Bayern, darunter Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP). Durch den rasanten Zubau von Windkraft und Fotovoltaik werde es für die Netzbetreiber jedoch immer schwieriger, die Stabilität der Stromnetze zu gewährleisten, so der BIHK-Chef. Auch Stromausfälle unter drei Minuten seien eine Gefahr für die Wirtschaft. Die daraus resultierenden Störungen der Stromversorgung verursachten laut Driessen vor allem im produzierenden Gewerbe Schäden mit hohen Folgekosten. Es sei höchste Wachsamkeit geboten, damit die Wahrscheinlichkeit von Stromausfällen nicht steige. Bereits in diesem Winter könne es bei Engpässen im Gasnetz auch mit der Stromversorgung eng werden. Mit der planmäßigen Abschaltung weiterer bayerischer Kernkraftwerke, die bislang als Grundlastversorger eine wichtige Rolle für die bayerische Stromversorgung spielen, werde sich die Situation in den kommenden Jahren noch weiter zuspitzen. Netz-Monitoring bislang erfasst werden. Damit würde nur ein unvollständiges Bild über die Auswirkungen der Energiewende vorliegen. „Welche Auswirkungen Stromversorgungsstörungen haben, konnte man beim Münchner Stromausfall im November 2012 live erleben. Verkehrschaos auf den Straßen und Schienen, Menschen, die in Aufzügen stecken bleiben, stillstehende Produktionen, defekte Maschinen: Das will niemand täglich haben“, so der BIHK-Hauptgeschäftsführer. Gleichzeitig machen die steigenden Strompreise der Wirtschaft zunehmend Probleme. Bei vielen Unternehmen ist die Belastungsgrenze bei den Umlagen und Abgaben bereits heute erreicht. Den im nächsten Jahr anstehenden weiteren Erhöhungen, insbesondere der EEG-Umlage, müsse daher durch Senkung anderer Abgaben wie der Stromsteuer entgegengewirkt werden, so der Tenor in der Podiumsdiskussion. Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil kam in seiner Rede zu dem Schluss, dass „die Energiewende eben nicht für einen Cappuccino zu haben ist, wie manch ein Politiker uns noch vor Kurzem glauben machen wollte“. Der Minister rechnete vor, dass allein die EEG-Umlage im nächsten Jahr eine Belastung von 240 Euro pro Einwohner bedeutet. Zeil äußerte in seiner Rede auch die Befürchtung, dass in Bayern entwickelte, energieintensive Zukunftstechnologien, wie etwa die Carbonfertigung, aufgrund der hohen Strompreise dem Freistaat verloren gingen. Die bayerischen IHKs haben mit der Studie „Die Energiewende im Strommarkt“ einen Leitfaden für Unternehmen entwickelt. Diesen können Sie unter www.wuerzburg. ihk.de downloaden. bessere versorgungsqualität Zwar habe Bayern den wachsenden Anteil volatiler Einspeisung von Wind- und Solarkraftwerken bisher gut verkraftet. Das Monitoring der Stromversorgungsqualität müsse aber verbessert werden, um mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und gegensteuern zu können, sagte Driessen. Er wies darauf hin, dass Stromausfälle unter drei Minuten Dauer nicht im

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 TrANspArENT Landkreis-roadshow zur fachkräftesicherung UNTErwEGs IM LANdkrEIs HAssbErGE | Die IHK Würzburg-Schweinfurt führte ihre Veranstaltungsreihe im Landkreis Haßberge fort und informierte zusammen mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die Herausforderungen und Aufgaben der Kommunen in Zeiten des demografischen Wandels. Bei der Zukunftsgestaltung der Region spielen neben den Unternehmen auch die Städte, Kommunen und Kreise eine zentrale Rolle. Denn wie attraktiv es für eine Fachkraft ist, in einem regionalen Unternehmen tätig zu sein, hängt nicht nur von den Leistungen des Unternehunterschiedlich entwickelt, braucht es auch unterschiedliche Maßnahmen. Der Landkreis Haßberge etwa wird im Jahr 2030 einen Bevölkerungsrückgang von knapp 10.000 Menschen zu verzeichnen haben. Das ist prozentual gesehen der Landkreis in Mainfranken mit Raum gelten. Prof. Dr. Jürgen Rauh vom Zentrum für Regionalforschung der Universität in Würzburg forderte in seinem Vortrag die Kommunen Mainfrankens auf, sich zeitnah und vorausschauend auf die anstehenden demografischen Veränderungen einzustellen: „Vor allem in kleinen, im peripheren Raum gelegenen Kommunen sind es nicht die Einzelmaßnahmen, sondern langfristig angelegte strategische Konzepte, die zum Erfolg führen.“ Wie konkret die Kommunen in der Region den Herausforderungen des demografischen Wandels entgegentreten, zeigte Stefan Paulus, 1. Bürgermeister der Gemeinde Knetzgau, auf. Die Kommune wurde Mitte des Jahres 2012 zur familienfreundlichsten Gemeinde in den Haßbergen gewählt. Für Paulus ist es entscheidend, im Zuge der sich verändernden Bevölkerungsstruktur ein Gesamtpaket für die Gemeinde Ketzgau zu schnüren, das auf alle Lebenssituationen im Zusammenleben von jungen und alten Menschen abgestimmt ist. Frei nach dem Motto „die Gemeinde lebendig halten und dort, wo nötig, Leben in die Gemeinde bringen“, setzt Paulus vor allem auf interkommunale Zusammenarbeit, Förderung von Vereinen und bürgerschaftliches Engagement, Dorferneuerung und das Zusammenleben von Jung und Alt. Dass das Thema Fachkräftesicherung nicht nur die Unternehmen angeht, sondern auch die Kommunen, stellte Max-Martin W. Deinhard besonders heraus. „Vor allem geht es darum, vom Kirchturmdenken wegzukommen und Kooperationen und die Bildung von Netzwerken als richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen zu sehen.“ Es sei wichtig, dass Gemeinden und ansässige Unternehmen im ständigen Austausch miteinander stehen. Nur so könnten Missstände frühzeitig erkannt werden. Deinhard betonte, dass die IHK WürzburgSchweinfurt das Thema Fachkräftesicherung als Zukunftsaufgabe verstehe. Infos zu „Demografie und Fachkräftesicherung“ unter: www.fachkraefte-mainfranken.de www.wuerzburg.ihk.de Im Bild v. l.: Max-Martin W. Deinhard (Bereichsleiter IHK-Berufsausbildung), Stefan Paulus (Erster Bürgermeister Gemeinde Knetzgau), Rudolf Handwerker (Landrat Haßberge), Professor Dr. Jürgen Rauh (ZfR Universität Würzburg). mens ab. Auch das Image der Region und die dort vorhandenen Angebote spielen eine wichtige Rolle. Aufgrund von Alterung und Schrumpfung wird die Anzahl der Menschen im Erwerbsalter erheblich zurückgehen. Bedingt durch die Abwanderung junger Menschen sind ländliche, strukturschwächere Regionen stärker von dieser Entwicklung betroffen als urbane Gebiete. Weil die Demografie sich in den Kommunen Mainfrankens dem höchsten Bevölkerungsschwund. „Dies erfordert schnelles Handeln“, so Rudolf Handwerker, Landrat des Landkreises Haßberge in seiner Begrüßung, denn „demografischer Wandel betrifft alle, Kommunen brauchen konkrete Handlungsansätze“. Dies würde etwa für die Verbesserung von Betreuungsangeboten, Kindertagesstätten und Ganztagsschulen ebenso wie für neue Wohnformen oder Pflegeangebote im ländlichen IHK-Ansprechpartnerin: Isabel Linz, Tel.: 0931 4194-358, E-Mail: isabel.linz@wuerzburg.ihk.de AkTUELLE ANGEboTE dEr wEINsCHULE wÜrzbUrG Wine Expert BRONZE (Zertifikatslehrgang) Als ambitionierter Weinkenner, der sich intensiv mit Wein beschäftigen will, als Winzer oder auch als Berufsquereinsteiger im Weinhandel sowie in der Gastronomie wünschen Sie sich eine professionelle Fortbildung, bei der Sie Weinwissen auf höchstem Niveau erwerben können? Dieser Lehrgang legt den Grundstein für die Lehrgangstrilogie Wine Expert BRONZE, SILVER und GOLD, die zusammengenommen einen umfassenden Einblick in alle Bereiche zeitgenössischen Wissens über Wein gewährt. Termine: Modul 1 11.01.-13.01.2013 Modul 2 25.01.-27.01.2013 Modul 3 08.02.-10.02.2013 Modul 4 22.02.-24.02.2013 Lehrgangsgebühren: 1.490,00 Euro, Prüfungsgebühren: 140,00 Euro „Der professionelle Weinprobenleiter“ (Tagesseminar) Eine kommentierte Weindegustation will gut vorbereitet sein. Die Teilnehmer dieses Seminars lernen, erfolgreich eine schlüssige und logisch aufgebaute Weindegustation durchzuführen. Die überreichten Unterlagen dürfen Sie in eigenen Weinseminaren nutzen. Seminartermin: 23. Januar 2013, 09:00 -16:30 Uhr, Seminargebühr: 199,00 Euro „Weinvermarktung – Ihre Weine, Ihre Kunden … eine natürliche Verbindung“ (Tagesseminar) Die zeitgemäße Ausrichtung und das anhaltende Qualitätsstreben der Winzer/Winzergenossenschaften tragen eine Menge Früchte. Genauso wie die Weinerzeugung, so sollte sich auch die Weinvermarktung modernster Instrumente bedienen. In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, wie Kundenbindung auf eine faire und partnerschaftliche Weise funktioniert und erhalten wertvolle Informationen über Verkauf und Marketingaktionen. Seminartermin: 18. Februar 2013, 09:00-16:30 Uhr, Seminargebühr: 199,00 Euro IHK-Ansprechpartnerin: Christiana Reichert, Tel.: 0931 4194-291, E-Mail: christiana.reichert@wuerzburg.ihk.de www.weinschule.com

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52 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Neuer wJ-vorstand gewählt wJ bAd kIssINGEN | Ende November letzten Jahres trafen sich die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bad Kissingen im Hotel Rhöner Land in Oberthulba zu ihrer Jahreshauptversammlung und wählten den Vorstand für das Jahr 2013. Einen Kreissprecher im herkömmlichen Sinne wird es 2013 nicht geben. Stattdessen teilen sich die sechs Vorstandsmitglieder diesen Posten. Jeder ist für zwei Monate für den Kissinger WJ-Kreis verantwortlich. WJ-Kreissprecher Andreas Kröckel: „Das ist ein Projekt für ein Jahr, weil sich keine andere Lösung gefunden hat. Ab 2014 haben wir wieder fest geplant, einen Kreissprecher zu haben. Da wir 2012 als Vorstand bereits sehr harmonisch und teamorientiert zusammengearbeitet haben, bin ich mir ganz sicher, dass auch die Aufteilung des Kreissprecheramtes gut funktionieren wird. In der Außenwirkung auf Bayern- und Deutschlandebene werde weiterhin ich der Kissinger Ansprechpartner sein.“ Andreas Kröckel dankte in einem Rückblick für die gute Zusammenarbeit und blickte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und den zahlreich erschienenen Mitgliedern, Fördermitgliedern und Gästen auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjuniorenjahr zurück. Höhepunkte des vergangenen Jahres seien das Sommerfest mit der Feier des 25-jährigen Jubiläums des Kreises gewesen sowie der Landespreis der WJ in der Kategorie „Nationale und internationale Netzwerke knüpfen“. Der Vorstand für 2013 der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen (v. l.): Sebastian Zuber, Ulli Zettner, Helga Vogl, Andreas Kröckel, Petra Scheller, Geschäftsführerin der WJ Bad Kissingen bei der IHK, Steffen Krambo und Lydia Molea. Foto: Sigrid Metz TErMINE wIrTsCHAfTsJUNIorEN (wJ) Auf dem Programm der unterfränkischen Wirtschaftsjunioren (WJ) stehen im Januar 2013 folgende Veranstaltungen: Datum 08.01.2013 08.01.2013 11./12.01.2013 15.01.2013 23.01.2013 29.01.2013 06.02.2013 Uhrzeit 19:00 Uhr 19:00 Uhr 18:30 Uhr 19:00 Uhr 19:30 Uhr WJ-Kreis Würzburg Aschaffenburg Regen MSP Würzburg Würzburg Bad Kissingen Veranstaltung/Ort Vogelpeter, Würzburg IHK Aschaffenburg Regen Weinhaus Mehling, Lohr Würzburg Business-Lounge Jahresmitgliederversammlung TakeOff in Regen Neujahrsstammtisch Arbeitskreistag Betriebsbesichtigung Heizkraftwerk Klaushof in Bad Kissingen Stammtisch WJ-Regionalsprecher Unterfranken: Christian Reinschlüssel, Tel. 09721 9453499, E-Mail: wj@mobile-IT.biz Bio-Landhotel Reiterhof A-6215 Achenkirch 380, Tel. +43(0)5246 6600, info@reiterhof.com Reiters Verwöhntage 4 Übernachtungen im DZ Achenkirch inkl. Genießerkulinarium, Benutzung aller Wohlfühleinrichtungen und Aktivprogramm zum Kennenlern-Preis ab 390,- EUR/Person IHR LOGENPLATZ AM ACHENSEE Tolle Last-Minute-Angebote auf www.reiterhof.com

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 AMTLICHEs Aufgabenübertragung register-, Erlaubnis- und ordnungswidrigkeitenbehörde Die Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt hat in ihrer Sitzung am 5. Juli 2012 die nachfolgende Vereinbarung über die Übertragung der Aufgaben der Register-, Erlaubnis- und Ordnungswidrigkeitenbehörde nach dem Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts vom 6. Dezember 2011 in Verbindung mit der Finanzanlagenvermittlungsverordnung vom 2. Mai 2012, der Verordnung zur Durchführung der Gewerbeordnung vom 9. Februar 2010 sowie der Verordnung über Zuständigkeiten im Ordnungswidrigkeitenrecht vom 21. Oktober 1997 auf die IHK für München und Oberbayern beschlossen. IHK Würzburg-Schweinfurt 5. Juli 2012 _______________________ Dieter Pfister Präsident ______________________ Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer II. Obwohl sich die bayerischen Industrie- und Handelskammern für eine Lösung aus einer Hand ausgesprochen und auch eine Zuständigkeit für die Durchführung des Erlaubnisverfahrens gefordert haben, steht eine Entscheidung des bayerischen Verordnungsgebers noch aus, ob er bei der Erlaubnis- bzw. Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit von der Regelzuständigkeit der Kreisverwaltungsbehörden abweichen wird. Um die rechtzeitige Umsetzung einer bereits im Rahmen von § 34 d/e GewO praktizierten erfolgreichen Verbundlösung auch für den Fall der Übertragung zusätzlicher Aufgaben im Bereich „Finanzanlagenvermittler“ auf die Industrie- und Handelskammern sicherzustellen, sehen es die Vertragsparteien als notwendig an, die in Betracht kommenden weiteren Zuständigkeiten, welche sich primär aus der BayGewV sowie der BayZuVOwiG ergeben, in ihren künftigen Planungen zu berücksichtigen und unter der bedingung der möglichen Aufgabenfestlegung in dieser Vereinbarung zu verankern, ohne jedoch damit die Entscheidung des bayerischen Gesetzgebers vorwegzunehmen. III. Die positiven Erfahrungen einer Verbundlösung im Bereich „Versicherungsvermittler und -berater“ haben gezeigt, dass es zur einheitlichen und effizienten Anwendung der neuen gesetzlichen Bestimmungen sinnvoll ist, die Aufgaben der Erlaubnis- und Registerbehörde (Verwaltungsverfahren) zu zentralisieren. Das bayerische Verbundsystem soll deshalb auch im Bereich des Finanzanlagenvermittlerrechts Anwendung finden und dabei die Zuständigkeiten für die Registerführung sowie für die vom Landesgesetzgeber übertragenen weiteren Aufgaben regeln. Die Zuständigkeit für die Durchführung der Sachkundeprüfung bleibt von dieser Vereinbarung unberührt. Iv. Die IHK Aschaffenburg erklärt, dass sie die Erlaubnis- und Registerzuständigkeit nur dann auf die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern übertragen wird, wenn die Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit in Bayern bei den Industrie- und Handelskammern angesiedelt wird. In diesem Falle sollen die Aufgaben komplett auf die IHK München übertragen werden. Anderenfalls verbleiben die Erlaubnis- und Registerzuständigkeit bei der IHK Aschaffenburg. v. Auf der Grundlage der vorstehenden Überlegungen schließen die • IHK Aschaffenburg • IHK für Oberfranken Bayreuth • IHK zu Coburg • IHK Nürnberg für Mittelfranken • IHK für Niederbayern in Passau • IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim • IHK Schwaben • IHK Würzburg-Schweinfurt (nachfolgend IHKs) mit der IHK für München und Oberbayern (nachfolgend IHK München) folgende vereinbarung § 1 Übertragung der Aufgaben (1) 1Gemäß § 10 Abs. 1 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) übertragen die IHKs vorbehaltlich der Vereinbarung in § 1 Abs. 2 und unter Beachtung der Sonderregelung in § 9 ihre jeweiligen Rechte und Pflichten, welche der Bundesgesetzgeber mit Art. 5 des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts sowie damit verbundener Gesetzesänderungen (insbesondere Art. 1 Nr. 8 des Diskussionsentwurfs eines Gesetzes zur Änderung der Gewerbeordnung vom 22.02.2012) und der FinVermV sowie der bayerische Gesetzgeber auf Grundlage von Art. 5 des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts i. V. m. den Bestimmungen der BayGewV sowie der BayZuVOwiG bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern angesiedelt hat oder ansiedeln wird, auf die IHK München. 2Die Aufgabenübertragung betrifft die bereits feststehende Registerzuständigkeit sowie die bisher vom bayerischen Gesetzgeber noch nicht auf die Industrie- und Handelskammern übertragenen Erlaubnis- und Ordnungswidrigkeitenzuständigkeiten. (2) Nicht übertragen wird die Zuständigkeit für die Durchführung der Sachkundeprüfung. Diese Zuständigkeit verbleibt bei der jeweiligen bayerischen Industrieund Handelskammer. (3) Die IHK München erledigt die ihr nach dieser Vereinbarung übertragenen Aufgaben nach Maßgabe der jeweils gültigen Fassung der für die Erlaubnis Die Aufgabenübertragung auf die IHK für München und Oberbayern wurde mit Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vom 18.12.2012 (Aktenzeichen: Nr. IV/3-6011k/22) rechtsaufsichtlich genehmigt. Ausgefertigt: IHK Würzburg-Schweinfurt 20. Dezember 2012 _______________________ Dieter Pfister Präsident ______________________ Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer vereinbarung über die Übertragung der Aufgaben der register- und Erlaubnisbehörde sowie weiterer zuständigkeiten nach dem Gesetz zur Novellierung des finanzanlagenvermittler- und vermögensanlagenrechts vom 6.12.2011 (bGbl I 2011, s. 2481) sowie künftiger änderungen in verbindung mit der finanzanlagenvermittlungsverordnung in der jeweils aktuellen fassung, derzeit vom 2.5.2012 (bGbl I 2012, s. 1006), der verordnung zur durchführung der Gewerbeordnung in der jeweils aktuellen fassung, derzeit vom 9.2.2010 (Gvbl 2010, s. 103) sowie der verordnung über zuständigkeiten im ordnungswidrigkeitenrecht in der jeweils aktuellen fassung, derzeit vom 21.10.1997 (Gvbl 1997, s. 727) präambel I. Art. 5 des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts überträgt die Zuständigkeit für das Führen des Finanzanlagenvermittlerregisters (FAV-Register) (im Folgenden „registerzuständigkeit“ genannt) sowie für die Abnahme der Sachkundeprüfung den Industrie- und Handelskammern. Weitere Zuständigkeitsregelungen hat der Bundesgesetzgeber im Gegensatz zu den Bestimmungen des Versicherungsvermittler und -beraterrechts (§§ 34d, 34e Gewerbeordnung [GewO]) nicht getroffen, sondern deren Festlegung dem jeweiligen Landesgesetzgeber überlassen (§ 155 Abs. 2 GewO). Die GewO enthält in dem durch Art. 5 geregelten Finanzanlagenvermittlerbereich für das stehende Gewerbe folgende Aufgaben, deren Zuständigkeit in Bayern durch die Verordnung zur Durchführung der Gewerbeordnung (BayGewV) festgelegt wird: Auskunfts- und Nachschaurecht (§ 29 GewO), Erlaubnis- und Aufhebungsverfahren (§ 34f GewO) sowie Stellvertretung in besonderen Fällen (§ 47 GewO). Mit der Festlegung der Zuständigkeit für das Erlaubnisverfahren nach § 34f Abs. 1 GewO durch den Landesgesetzgeber wären auch die Zuständigkeiten für den Vollzug der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) geklärt. Die mit den dargestellten Aufgaben zusammenhängenden Zuständigkeiten, insbesondere für die Entgegennahme und Überprüfung der Prüfberichte (§ 24 FinVermV) sowie der Anerkennung von ausländischen Sachkundenachweisen, werden im Folgenden als „Erlaubniszuständigkeit“ bezeichnet. Die Zuständigkeit für die Ermittlung des Sachverhalts sowie das Verfolgen und Ahnden von Ordnungswidrigkeiten liegt regelmäßig bei der vollziehenden Stelle (§ 1 S. 1 BayZuVOwiG), kann jedoch vom Verordnungsgeber auch bei anderen Stellen angesiedelt werden (§ 1 S. 2 BayZuVOwiG). Die mit dieser Aufgabe zusammenhängende Zuständigkeit wird im Folgenden als „ordnungswidrigkeitenzuständigkeit“ bezeichnet.

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54 AMTLICHEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 (Erlaubniszuständigkeit), Registrierung (Registerzuständigkeit) und Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit von Finanzanlagenvermittlern geltenden Vorschriften. § 2 verfahren 1Die IHKs wirken beim Vollzug der übertragenen Aufgaben mit. 2Für die Aufgabenverteilung zwischen den IHKs und der IHK München gelten folgende Grundsätze: 1. 1Die IHKs können Anträge auf Registrierung von Antragstellern ihres Kammerbezirks entgegennehmen. 2Dies gilt auch für die Entgegennahme von Mitteilungen i. S. v. § 34 f Abs. 6 GewO. 3In beiden Fällen leiten sie diese unverzüglich nach Prüfung der Vollständigkeit an die IHK München weiter. 2. Antragsbezogen können die IHKs die Antragsteller ihres Kammerbezirks informieren und beraten. Zu diesem Zweck stellen sie den Antragstellern Antragsunterlagen der IHK München zur Verfügung. Informationsmaterial zum Thema „Finanzanlagenvermittler“ wird in BIHK-Absprache erstellt, jedoch können die Verbundkammern auch eigenes Informationsmaterial zur Verfügung stellen. 3. Die IHK München führt die Registrierung der Finanzanlagenvermittler (inklusive der Personen i. S. v. § 34 f Abs. 6 GewO) durch. 4. Sollte die Erlaubniszuständigkeit vom bayerischen Gesetzgeber bei den IHKs angesiedelt werden, gelten zusätzlich folgende Grundsätze: a. Die IHKs können Anträge auf Erlaubnis von Antragstellern entgegennehmen. Im Übrigen gilt § 2 Nr. 1 S. 3 der Vereinbarung. b. Werden Beendigungsmitteilungen i. S. v. § 10 Abs. 2 FinVermV vom Versicherungsunternehmen an die Verbundkammer geschickt, so leitet diese die Mitteilungen unverzüglich an die IHK München weiter. c. Sind bzw. werden der jeweiligen IHK weitere Umstände bekannt, welche die Zuverlässigkeit oder die geordneten Vermögensverhältnisse des Antragstellers bzw. des Erlaubnisinhabers (auch als gesetzlicher Vertreter einer juristischen Person) fraglich erscheinen lassen (insbesondere Mitteilungen über Verurteilungen aufgrund der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen), so sind diese Tatsachen unverzüglich an die IHK München weiterzuleiten. d. Die IHK München prüft anhand der vorgelegten Antragsunterlagen die jeweiligen Tatbestandsvoraussetzungen, entscheidet über den Antrag nach § 34 f Abs. 1 GewO und erteilt die Erlaubnis. Die IHK München überwacht die Finanzanlagenvermittler, führt die Verfahren zur Rücknahme oder zum Widerruf der Erlaubnis durch, bearbeitet verwaltungsgerichtliche Klageverfahren einschließlich deren Vertretung und ist auch für die Ein- und Austragungen im Gewerbezentralregister zuständig. Sie trifft ferner die Entscheidungen für entsprechende Vollstreckungsmaßnahmen nach dem Bayerischen Verwaltungszustellungs- und Vollstreckungsgesetz (BayVwZVG). 5. Wird zudem die Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern angesiedelt, so gelten zusätzlich folgende Grundsätze: a. Die IHK München ermittelt den Sachverhalt. Sie kann hierbei Gebrauch von allen Möglichkeiten und Maßnahmen des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OwiG) Gebrauch machen. Dies betrifft insbesondere die Rechte und Pflichten nach § 46 Abs. 2 OwiG. b. Die IHK München ist zuständig für alle im Zusammenhang mit der Ahndung und Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten zustehenden Aufgaben, insbesondere die Einleitung von Bußgeldverfahren, Aussprechen von Verwarnungen, Verfahrensführung zum Abschluss des Ordnungswidrigkeitenverfahrens, Bearbeiten von Einsprüchen gegen Bußgeldbescheide, Bearbeiten von Klageverfahren gegen Bußgeldbescheide und deren gerichtliche Vertretung, Vollstreckung der Bußgeldbescheide sowie Ein- und Austragungen im Gewerbezentralregister. 6. Die IHKs unterstützen die IHK München im Einzelfall, zum Beispiel bei der Sachverhaltsermittlung über Antragsteller und Finanzanlagenvermittler (unabhängig ob mit oder ohne Erlaubnis nach § 34 f GewO) ihres Kammerbezirks. Dies betrifft insbesondere Auskünfte über den Gewerbetreibenden (zum Beispiel Beitragsrückstände) sowie Recherchen über den Gewerbetreibenden vor Ort. 7. Die IHK München erteilt im Rahmen des gesetzlich Zulässigen auf Antrag Dritter bzw. des Finanzanlagenvermittlers schriftliche Auskünfte aus dem Register. Dies gilt ferner auch für Anfragen von Behörden. § 3 Einrichtungen, betrieb und Haftung (1) 1Die IHK München bedient sich bei der Führung des Vermittlerregisters gemäß § 11a Abs. 1 S. 4 GewO namens und im Auftrag der IHKs der in § 32 Abs. 2 Umweltauditgesetz (UAG) bezeichneten gemeinsamen Stelle. 2Diese ist für den technischen Aufbau, den Betrieb sowie die erforderliche Anpassung und Weiterentwicklung der Registeranwendungen verantwortlich. 3Dies gilt gegebenenfalls auch für Erweiterungen des Registers, die im Zusammenhang mit der Erlaubnis und/oder Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit vorgenommen werden. 4Die IHKs treten insoweit sämtliche Ansprüche (auch bezüglich der im Rahmen der Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit ausgesprochene Entscheidungen, in diesem Zusammenhang ausgesprochene Nebenfolgen und Kosten) an die IHK München ab. 5Im Gegenzug verpflichtet sich die IHK München, die Ansprüche der IHKs durchzusetzen. 6Eine weitergehende Haftung der IHK München besteht nicht. (2) 1Die IHK München erledigt die ihr im Rahmen der Übertragung der Registerzuständigkeit übertragenen Aufgaben mit der größtmöglichen Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen auf Grundlage der ihr von den Antragstellern und den gegebenenfalls von den IHKs zur Verfügung gestellten Unterlagen, Daten und sonstigen Informationen. 2Satz 1 gilt auch für die unter Bedingung übertragene Erlaubnis- und Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit. 3Die Haftung wegen Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen. 4Dies gilt nicht bei einer Verletzung vertragswesentlicher Hauptpflichten (Kardinalpflichten). (3) Die Haftung wird auf den typischerweise entstehenden Schaden begrenzt. 1Die Kosten für die Errichtung der registerführenden Stelle trägt die IHK München. 2Bei Übertragung der Erlaubnis- und/oder Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit auf § 4 finanzierung die bayerischen Industrie- und Handelskammern gilt dies auch für die in diesem Zusammenhang stehenden Kosten. 3Die IHK München erhebt zu der Deckung dieser Kosten von den Antragstellern und Finanzanlagenvermittlern Gebühren und Auslagen nach Maßgabe ihrer Gebührenordnung. 4Zur Deckung der Kosten aus den Ordnungswidrigkeitsverfahren werden Gebühren aus Auslagen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 107 OwiG, erhoben. 5Erlöse aus ordnungswidrigkeitsrechtlichen Entscheidungen der IHK München (insbesondere Verwarnungsgelder, verhängte Bußgelder und deren Nebenfolgen) verbleiben bei der IHK München. § 5 dauer und kündigung der vereinbarung (1) 1Diese Vereinbarung tritt mit Vertragsunterzeichnung durch die jeweils übertragende IHK in Kraft. 2Sie gilt unbefristet und kann unter Einhaltung einer einjährigen Frist zum Jahresende gegenüber der IHK München gekündigt werden. 3Die Kündigung bedarf der Schriftform. (2) Die Kündigung der Vereinbarung durch eine der IHKs berührt das Verhältnis zwischen den anderen IHKs und der IHK München nicht. (3) 1Nach der Beendigung des Vertragsverhältnisses tritt die ursprüngliche gesetzliche Zuständigkeit wieder in Kraft. 2Die IHK München übergibt der nach den Vorschriften des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts sowie der FinVermV für die Registrierung zuständigen IHK alle Unterlagen, die es ermöglichen, die Aufgaben der im Sinne der genannten Vorschriften zuständigen Stelle zu erledigen. 3Wurde die Erlaubniszuständigkeit und weitere damit im Zusammenhang stehende Aufgaben vom bayerischen Verordnungsgeber auf die bayerischen Industrie- und Handelskammern übertragen, so gelten die Pflichten der IHK München auch für diese Aufgaben. 4Zum Zeitpunkt der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht abgeschlossene Verfahren (auch Ordnungswidrigkeiten) werden von der IHK München vollständig abgewickelt. § 6 datenschutz 1Soweit die IHKs mit dieser Vereinbarung Aufgaben auf die IHK München übertragen, handelt es sich um eine Funktionsübertragung. 2Die Vertragsparteien erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten auf der Grundlage und unter Beachtung der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. § 7 Mediationsklausel Die Parteien verpflichten sich, im Falle einer sich aus diesem Vertrag ergebenden oder sich darauf beziehenden Streitigkeit vor Klageerhebung bei einem ordentlichen Gericht (oder Schiedsgericht) eine Mediation nach den Bestimmungen des IHK-MediationsZentrums der IHK München durchzuführen. 1Änderungen § 8 schriftform dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform. 2Änderungen des Schriftformerfordernisses bedürfen ebenfalls der Schriftform. 3Mündliche Nebenabreden zu dieser Vereinbarung wurden nicht getroffen. § 9 sonderbestimmung für die IHk Aschaffenburg Die IHK Aschaffenburg macht die Aufgabenübertragung von Erlaubnis- und Registerzuständigkeit davon abhängig, ob der bayerische Verordnungsgeber auch die Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern ansiedelt. Weist der Verordnungsgeber mit Wirkung vor dem bzw. zum 1. Januar 2013 die Zuständigkeit für das Ordnungswidrigkeitsverfahren einer anderen Stelle als den Industrie- und Handelskammern zu, so verbleiben alle bestehenden Zuständigkeiten bei der IHK Aschaffenburg. Fällt die durch den bayerischen Verordnungsgeber übertragene Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit der Industrie- und

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 AMTLICHEs Handelskammern nach dem 1.1.2013 nachträglich weg (maßgeblicher Zeitpunkt hierfür ist das Inkrafttreten der entsprechenden Regelung), so ist für die Rückführung der Aufgaben der in § 5 der Vereinbarung dargestellte Weg zu beschreiten. § 10 salvatorische klausel Soweit einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung unwirksam sind oder unwirksam werden, wird dadurch die Gültigkeit des Inhalts der Vereinbarung im Übrigen nicht berührt. Die Registrierungszuständigkeit soll nach dem Willen der IHKs in jedem Falle auf die IHK München unabhängig von der Verlagerung weiterer Zuständigkeiten übertragen werden. § 11 Genehmigung Die Aufgabenübertragung (durch die IHKs) sowie die Aufgabenübernahme (durch die IHK München) bedürfen eines Beschlusses der Vollversammlung der jeweiligen IHK. Diese Vereinbarung bedarf ferner der Genehmigung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (BayStMWIVT). Die Vereinbarung ist von der jeweiligen IHK sowie der IHK München auszufertigen und zu veröffentlichen. § 12 Inkrafttreten (1) Die Übertragung der Registrierungszuständigkeit tritt zum 1. Januar 2013 in Kraft. Dies gilt auch für die weiteren vom bayerischen Verordnungsgeber bis dahin übertragenen Zuständigkeiten. (2) Sollte der Gesetzgeber bis zum 1. Januar 2013 keine Übertragung der Erlaubnisund/oder Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit auf die bayerischen Industrie- und Handelskammern vorgenommen haben, gilt folgende Regelung: Die Übertragung der weiteren Zuständigkeiten tritt einen Tag nach Inkrafttreten der Bestimmungen in Kraft, welche die Erlaubnis- und/oder Ordnungswidrigkeitenzuständigkeit bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern ansiedelt. Gemeinsame richtlinien der Industrie- und Handelskammern gemäß § 5 Abs. 14 der satzung/des statuts betreffend die prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation der fahrer im Güterkraft- und personenverkehr Gemäß § 5 Abs.14 der Satzung betreffend die Prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation der Fahrer im Güterkraft- und Personenverkehr vom 10. Juli 2008 erlässt die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt folgende verwaltungsvorschrift: Die Gemeinsamen Richtlinien der Industrie- und Handelskammern gemäß § 5 Abs. 14 der Satzung betreffend die Prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation der Fahrer im Güterkraft- und Personenverkehr vom 13. September 2012 finden auf die Prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation der Fahrer im Güterkraft- und Personenverkehr Anwendung. Auf Anforderung wird diese Verwaltungsvorschrift zur Verfügung gestellt. Würzburg, den 21.11.2012 Nachtrag zur wirtschaftssatzung der IHk würzburgschweinfurt für das Geschäftsjahr 2012 Die Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt hat am 13.12.2012 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBI I, S. 920), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntmachungen sowie der Zivilprozessordnung, des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung und der Abgabenordnung vom 22.12.2011 (BGBl. I, S. 3044) und der derzeit gültigen Beitragsordnung folgenden Nachtrag zur Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2012 beschlossen: I. wirtschaftsplan Der Wirtschaftsplan wird wie folgt verändert und festgestellt. 1. im Plan-GuV mit der Summe der Erträge um auf mit der Summe der Aufwendungen um auf mit dem Saldo der Rücklagenveränderung einschließlich Gewinnvortrag um auf 2. im Finanzplan mit der Summe der Investitionseinzahlungen um auf mit der Summe der Investitionsauszahlungen um auf mit der Summe der Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit um auf mit der Summe der Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit um auf mit der Summe der sämtlichen Einzahlungen in Höhe von mit der Summe der sämtlichen Auszahlungen in Höhe von -1.258.200,00 € 15.220.500,00 € 100.800,00 € 16.554.500,00 € 364.000,00 € 1.334.000,00 € -1.262.600,00 € 4.742.400,00 € -1.279.100,00 € 4.930.900,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 4.742.400,00 € 5.855.500,00 € Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer verwaltungsvorschrift zur Festsetzung der Kurspläne für Lehrgänge zur Schulung von Fahrzeugführern für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße Gemäß § 4 der Satzung betreffend die Schulung, die Prüfung und die Erteilung der ADR-Bescheinigung für Fahrzeugführer für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße vom 16. Dezember 2004 werden die den Schulungsmaßnahmen zugrunde zu legenden Kurspläne als Verwaltungsvorschriften wie folgt festgesetzt: 1. Kursen der Erstschulung sind die als Anlage beigefügten Kurspläne BK, AKT, AK 1 und AK 7 zugrunde zu legen. 2. Dem Kurs der Auffrischungsschulung ist der in der Anlage beigefügte Kursplan AF zugrunde zu legen. Die Verwaltungsvorschrift tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in der „ Wirtschaft in Mainfranken“ in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verwaltungsvorschrift zur Festsetzung der Ausbildungsrahmenpläne für Lehrgänge zur Schulung von Fahrzeugführern für den Transport gefährlicher Güter auf der Straße vom 29.09.2010 außer Kraft. Würzburg, den 21. November 2012 Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Hauptgeschäftsführer Im Übrigen bleiben die Festsetzungen der von der Vollversammlung am 08. Dezember 2011 beschlossenen Wirtschaftssatzung 2012 unverändert. Würzburg, 13. Dezember 2012 IHK Würzburg-Schweinfurt Präsident Hauptgeschäftsführer Dieter Pfister Prof. Dr. Ralf Jahn Die vorstehende Wirtschaftssatzung wird hiermit ausgefertigt und in der IHK-Zeitschrift „Wirtschaft in Mainfranken“ veröffentlicht: Würzburg, den 13. Dezember 2012 IHK Würzburg-Schweinfurt Präsident Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn Dieter Pfister Prof. Dr. Ralf Jahn Der Wirtschaftsplan kann während der Öffnungszeiten in der Hauptgeschäftsstelle der IHK Würzburg-Schweinfurt, Mainaustr. 33, 97082 Würzburg, eingesehen werden.

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56 AMTLICHEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 wirtschaftssatzung der IHk würzburg-schweinfurt für das Geschäftsjahr 2013 Die Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt hat am 13.12.2012 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBI I, S. 920), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntmachungen, sowie der Zivilprozessordnung, des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung und der Abgabenordnung vom 22.12.2011 (BGBl. I, S. 3044) und der derzeit gültigen Beitragsordnung folgende Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2013 beschlossen: I. wirtschaftsplan Der Wirtschaftsplan wird 1. im Plan-GuV mit der Summe der Erträge in Höhe von mit der Summe der Aufwendungen in Höhe von mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von 17.165.500,00 € 20.177.200,00 € 3.011.700,00 € 2.6. allen IHK-Zugehörigen mit Sitz oder Betriebsstätte im IHK-Bezirk, die am 1. Januar des Bemessungsjahres folgende Kriterien erfüllen: • mehr als 16.000.000 € Bilanzsumme • mehr als 33.000.000 € Umsatz • mehr als 500 Beschäftigte auch wenn sie sonst nach Ziffern 2.1. - 2.4. zu veranlagen wären 5.000 € 2.7. Für Kapitalgesellschaften, die nach Ziffer 2.2. zum Grundbeitrag veranlagt werden und deren Tätigkeit sich in der Komplementärfunktion in einer ebenfalls der IHK zugehörigen Personenhandelsgesellschaft erschöpft (persönlich haftende Gesellschafter i. S. v. § 161 Abs. 1 HGB), wird auf Antrag der zu veranlagende Grundbeitrag um 50% ermäßigt. 3. Neben dem Grundbeitrag ist eine Umlage in Höhe von 0,16% des Gewerbeertrages, hilfsweise Gewinns aus Gewerbebetrieb des Jahres 2013 zu erheben. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von 15.340 € für das Unternehmen zu kürzen. 4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag und Umlage ist das Jahr 2013 (Geschäftsjahr). 5. Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Bemessungsjahr nicht bekannt ist, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage auf der Grundlage des letzten der IHK vorliegenden Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb erhoben. Dies gilt entsprechend für die Bemessungsgrundlagen Umsatz, Bilanzsumme und Zahl der Beschäftigten, soweit diese für die Veranlagung zum Grundbeitrag oder für die Freistellung vom Beitrag erheblich sind. 6. Soweit ein IHK-Zugehöriger, der nicht im Handelsregister eingetragen ist und dessen Gewerbebetrieb nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert, die Anfrage der IHK nach der Höhe des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb nicht beantwortet hat, wird die Bemessungsgrundlage entsprechend § 162 AO geschätzt. Diese Wirtschaftssatzung tritt zum 1. Januar 2013 in Kraft. Würzburg, den 13. Dezember 2012 IHK Würzburg-Schweinfurt Präsident Hauptgeschäftsführer 2. im Finanzplan mit der Summe der Investitionseinzahlungen in Höhe von 6.031.600,00 € mit der Summe der Investitionsauszahlungen in Höhe von 3.235.600,00 € mit der Summe der Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,00 € mit der Summe der Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,00 € mit der Summe der sämtlichen Einzahlungen in Höhe von 6.031.600,00 € mit der Summe der sämtlichen Auszahlungen in Höhe von 5.670.300,00 € festgestellt. II. beitrag 1. Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen und Personengesellschaften, deren Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb im Bemessungsjahr 5.200 € nicht übersteigt, sind vom Beitrag freigestellt. Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen, die ihr Gewerbe nach dem 31.12.2003 angezeigt und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben, noch an einer Kapitalgesellschaft mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind für das Geschäftsjahr der IHK, in dem die Betriebseröffnung erfolgt und für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom Grundbeitrag sowie für das dritte und vierte Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 € nicht übersteigt. 2. Als Grundbeiträge sind zu erheben von 2.1. IHK-Zugehörigen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbebetrieb nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 24.500 €, soweit nicht die Befreiung nach Ziffer 1. eingreift 40 € b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von 24.500,01 € bis 250.000 € 130 € 2.2. IHK-Zugehörigen, die im Handelsregister eingetragen sind oder deren Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 250.000 € 130 € 2.3. allen IHK-Zugehörigen mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von 250.000,01 € bis 500.000 € 2.4. allen IHK-Zugehörigen mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb über 500.000,01 € 2.5. allen IHK-Zugehörigen mit Sitz oder Betriebsstätte im IHK-Bezirk, die am 1. Januar des Bemessungsjahres folgende Kriterien erfüllen: • mehr als 8.000.000 € Bilanzsumme • mehr als 16.500.000 € Umsatz • mehr als 250 Beschäftigte auch wenn sie sonst nach Ziffern 2.1. - 2.4. zu veranlagen wären 240 € 480 € Dieter Pfister Prof. Dr. Ralf Jahn Die vorstehende Wirtschaftssatzung wird hiermit ausgefertigt und in der IHK-Zeitschrift „Wirtschaft in Mainfranken“ veröffentlicht: Würzburg, 13. Dezember 2012 IHK Würzburg-Schweinfurt Präsident Hauptgeschäftsführer Dieter Pfister Prof. Dr. Ralf Jahn Der Wirtschaftsplan kann während der Öffnungszeiten in der Hauptgeschäftsstelle der IHK Würzburg-Schweinfurt, Mainaustr. 33, 97082 Würzburg, eingesehen werden. 2.500 €

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 IHk-INforMATIoN Wir, Kunden und Wertschöpfer HANdEL | Die Rolle des Kunden innerhalb des Wertschöpfungsprozesses hat sich stark gewandelt. Er ist mittlerweile ein integraler Teil der Wertschöpfungskette. Was heißt das für den Handel? Foto: Sergejs Rahunoks/fotolia.com am dem Kunden in der Vergangenheit eine eher passive Rolle zu, der Produkte und Dienstleistungen vor allem konsumiert, hat sich durch die Interaktivität des Internets seine Funktion völlig verändert. Er ist aktiver Part der Wertschöpfungskette geworden. In der Vorkaufsphase wird der Kunde zum Informationsbeschaffer und Berater, in der Kaufphase ist er Sortimentsgestalter und in der Nachkaufphase wird er durch Erfahrungswerte zum Dienstleister und Problemlöser. Zugleich drängen immer mehr Hersteller in den stationären Handel. Klassische Hersteller wie beispielsweise Adidas eröffnen eigene Geschäfte und Flagshipstores in den Fußgängerzonen, betreiben daneben Online-Shops und sorgen für eine Verschiebung der Wettbewerbsverhältnisse. Sie riskieren damit hohen Investitionsbedarf und Konflikte mit dem Handel. Warum? Chance für den stationären Handel Klassische Motive, wie Effizienzsteigerungen oder interne und externe Unsicherheiten gehören heute weniger zu den Gründen für die Vorwärtsintegration. Vielmehr stehen die Markenführung (Brand Management), das Kundenmanagement (Customer Relationship Management) sowie Produkt- und Prozessinnovationen zu den entscheidenden Faktoren. Zudem können neue Services frühzeitig angeboten und getestet werden. Beide Prozesse sind auf den ersten Blick eine Herausforderung für den stationären, inhabergeführten Einzelhandel. Die Wertschöpfungsketten werden diffuser und die Komplexität und Geschwindigkeit der Veränderungen erhöhen sich - gerade für inhabergeführte Geschäfte keine einfache Situation. Zugleich bieten sich aber für Händler auch Möglichkeiten, ihre klassische Stärke - den direkten Kontakt zum Kunden - zu nutzen. Denn in einem relativ unübersichtlichen Marktumfeld können Händler „Licht ins Dunkel“ bringen und auch Reaktionen direkt an die Hersteller melden. Dazu können beispielsweise Anregungen zur Produktentwicklung, Prozessoptimierung oder Qualitätskontrolle gehören, die von Händlern gebündelt an die Hersteller weitergeleitet werden. Der Händler kann so seine produktbezogene Vermittlerrolle zwischen Kunde und Hersteller ausbauen. Andererseits müssen Händler darauf achten, auch gegenüber den Kunden Alleinstellungsmerkmale zu positionieren. Hier können innovative Dienstleistungen und Angebote den entscheidenden Unterschied machen. Wie kann so etwas konkret aussehen? Mit dienstleistung punkten Eine digitale Spiegelreflexkamera kann man grundsätzlich online kaufen. Testberichte und Nutzererfahrungen in verschiedenen Onlineforen helfen dem Kunden außerdem, eine Kaufentscheidung zu treffen. Hier kann der stationäre Einzelhandel eigentlich nur durch zusätzliche Dienstleistungen punkten, etwa Schnupperkurse, bei denen Kameras und ihre verschiedenen Vor- und Nachteile ausprobiert werden können, Kurse zur digitalen Fotografie oder Schulungen zum Umgang mit der neuesten Bearbeitungssoftware. Durch das direkte Feedback der Kunden können Händler dann auch ihre Rolle gegenüber den Herstellern verbessern und schnell Probleme im Umgang mit den neuesten Modellen weitergeben. Der Kunden bekommt durch die zusätzlichen Dienstleistungen über den Produktnutzen hinaus ein unterhaltsames und emotionalen Nutzen stiftendes Einkaufserlebnis und die langfristige Kundenbindung steigt. Text: Dr. Sibylle Holste

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Jedes Kapitel widmet sich einem Trend und schließt mit einer Prognose für diesen. Matthias Horx, Trend-Report 2013 , Dezember 2012, 128 Seiten, ISBN: 978-3-938284-71-1, 125,00 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer. Information: www.zukunftsinstitut.de die GmbH auf Veranlassung und durch die Person des Geschäftsführers, wodurch Rechtsverletzungen der GmbH dem geschäftsführenden Organ zuzuordnen sind. Hat ein GmbHGeschäftsführer demnach Kenntnis von Markenverletzungen und verhindert diese nicht, haftet er Dritten gegenüber unmittelbar persönlich. BGH, Urteil vom 19. April 2012 – I ZR 86/10 rechtsscheinhaftung bei der UG haftungsbeschränkt Tritt eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit dem unrichtigen Rechtsformzusatz „GmbH“ auf, bedingt dies die persönliche Haftung des Handelnden gegenüber dem auf den Rechtsschein vertrauenden Vertragspartner. Da durch den falschen Rechtsformzusatz die unzutreffende Vorstellung geweckt wird, dass der Vertragspartner einen Vertrag mit einer GmbH mit einem Mindeststammkapital in Höhe von 25.000 Euro schließt, greift die Rechtsscheinhaftung analog § 179 BGB. BGH, Urteil vom 12. Juni 2012 – II ZR 256/11 § 10 Stromsteuergesetz geregelt wird, ab dem 1. Januar 2013 auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Voraussetzungen für die Gewährung der Steuerentlastung sind der Nachweis, dass das Unternehmen ein anerkanntes Energiemanagementsystem betreibt, und die Feststellung der Bundesregierung, dass mindestens der für das jeweilige Antragsjahr vorgesehene Zielwert für eine Reduzierung der Energieintensität erreicht wurde. Nachdem das parlamentarische Verfahren nun abgeschlossen ist, steht noch die erforderliche beihilferechtliche Genehmigung durch die Europäische Kommission oder die Freistellungsanzeige bei der Europäischen Kommission aus. kMU haben Nachholbedarf bei der IT-sicherheit Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nutzen 99,7 Prozent aller KMU in Deutschland für ihre Geschäftsprozesse ITSysteme, 88 Prozent arbeiten bereits mit mobilen Endgeräten. 93 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, Erfahrungen mit IT-Sicherheitsproblemen gesammelt zu haben; Ausfall der Technik, Malware, Spam und Datenverlust bilden dabei die größten Probleme. Dennoch messen nur 69 Prozent dem Thema IT-Sicherheit eine hohe bzw. sehr hohe Bedeutung zu. Gängige technische Lösungen wie Virenscanner (99 Prozent) und Firewalls (98 Prozent) sind zwar nahezu flächendeckend im Einsatz, bei der Verschlüsselung von Daten oder beim Management mobiler Endgeräte hingegen besteht noch Nachholbedarf. Sie werden von nur etwa 40 Prozent der Unternehmen genutzt. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen haben beispielsweise keine Notfallpläne für Sicherheitsvorfälle. Etwa 30 Prozent der Unternehmen bieten ihren Beschäftigten IT-Sicherheitsschulungen an. Innovation und Umwelt Ihr Ansprechpartner: Oliver Freitag Telefon: 0931 4194-327 oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de 10.000. Unternehmen erhält zIM-förderzusage Am 8. November 2012 gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekannt, dass 10.000 Betriebe eine Förderzusage aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erhalten haben. Im Fokus der Projekte, die im Rahmen des ZIM gefördert werden, steht die Entwicklung moderner Produktionstechnologien. Der Entwurf des Bundeshaushalts für 2013 sieht für das Programm mehr als 500 Millionen Euro vor. Seit 1. Juli 2012 ist es auch für inhaberund familiengeführte Unternehmen bis 500 Beschäftigte geöffnet. Seit Aufnahme des Programms am 1. Juli 2008 wurden 27.750 Anträge gestellt, wovon für 19.265 Projekte 2,5 Milliarden Euro bewilligt werden konnten. Davon entfallen 14.500 Projekte auf mittelständische Unternehmen und 4.765 auf 340 Forschungseinrichtungen, die mit den Unternehmen kooperieren. Existenzgründung und Unternehmensförderung Ihr Ansprechpartner: Dr. Sascha Genders Telefon: 0931 4194-373 sascha.genders@wuerzburg.ihk.de International Ihre Ansprechpartnerin: Marion Oker Telefon: 0931 4194-353 marion.oker@wuerzburg.ihk.de sonderprüfung eines GmbH-Geschäftsführers Hat eine GmbH-Gesellschafterversammlung einen besonderen Vertreter für eine Sonderprüfung bestellt, kann dieser die GmbH bei einem Sonderprüfungsvertragsabschluss vertreten. Der besondere Vertreter ist ferner berechtigt, Honorarbelange sowie Kostennote mit dem Sonderprüfer abzustimmen. LG Frankental, Urteil vom 9. August 2012, 2 HK O 23/12 Außenhandelsstatistik 2013 Das Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik 2013 wird vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Durch die Verordnung der Kommission der Europäischen Gemeinschaft wird wieder eine Reihe von Änderungen in der Kombinierten Nomenklatur und damit auch im deutschen Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik rechtswirksam. Das Statistische Bundesamt stellt diese Änderungen und die einzelnen Kapitel des aktualisierten Warenverzeichnisses für die Außenhandelsstatistik als Download auf der Seite www.destatis.de zur Verfügung. GmbH-Geschäftsführer haftet für Markenverletzung durch firmierung Der GmbH-Geschäftsführer muss, sofern er nicht selbst Gesellschafter ist, mit der im Handelsregister eingetragenen Firmierung der GmbH im Rechtsverkehr auftreten. Gleichwohl agiert bundesrat billigt Neuregelung des spitzenausgleichs Mit der Billigung des Bundesrates zum Gesetz zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes sowie zur Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes wird der sogenannte Spitzenausgleich für Unternehmen des produzierenden Gewerbes, der in § 55 Energiesteuergesetz sowie

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 IHk-INforMATIoN Neues schema Allgemeiner zollpräferenzen (Aps) ab 2014 Am 31. Oktober 2012 hat die EU mit Verordnung (EU) Nr. 978/2012 das neue Schema Allgemeiner Zollpräferenzen (APS) mit einer Laufzeit von zehn Jahren veröffentlicht. Es sieht eine allgemeine Regelung, eine Sonderregelung für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Staatsführung (APS+) und eine Sonderregelung für die am wenigsten entwickelten Länder vor. Die in der Verordnung genannten Zollpräferenzen gelten ab dem 1. Januar 2014. Der Kreis der präferenzbegünstigten Länder wurde von 176 auf 89 Länder reduziert, wobei der Kreis der am wenigsten entwickelten Länder unverändert bleibt. Weitere Informationen: www.wuerzburg. ihk.de/international/import/einfuhrabgaben Unterschrift auf Tablet-pC wahrt nicht die schriftform Das OLG München hat mit Urteil vom 4. Juni 2012 (Az.: 19 U 771/12) entschieden, dass die Unterschrift auf einem Tablet-PC nicht die Schriftform im Sinne des § 126 BGB wahrt. Auch eine analoge Anwendung scheidet aus. Rechtsgeschäfte, für welche die Schriftform vorgeschrieben ist, können daher weiterhin ohne qualifizierte Signatur nicht elektronisch unterschrieben werden. Veranstaltungen Ihr Ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de 24. fremdsprachenwettbewerb „Team und beruf“ Englisch ist in der Berufswelt längst ein Muss. Unternehmen, die international aufgestellt sind, brauchen aber auch Mitarbeiter, die in anderen Sprachen netzwerken, Aufträge entgegennehmen oder sogar Verträge verhandeln. Beim Bundeswettbewerb „Team und Beruf“ können Auszubildende und Berufsschüler auf Englisch – oder in einer anderen wichtigen Wirtschaftssprache – beweisen, dass sie fit sind für internationale Herausforderungen. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2013. Die Teilnehmer dürfen nicht älter als 25 Jahre bei der Abgabe der Arbeit sein. Informationen: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de Aus- und Weiterbildung | Berufsausbildung Ihr Ansprechpartner: Max-Martin W. Deinhard Telefon: 0931 4194-294 max-martin.deinhard@wuerzburg.ihk.de frankreich: warnung vor betrugsversuch Mit einer Fax-Anfrage, in denen sich Trickbetrüger als französische Finanzbehörde ausgeben, wird versucht, sensible Informationen über deutsche Unternehmen in Frankreich zu erlangen. In einem zweiseitigen Fax wird darum gebeten, das gefälschte Formular „FW-102“ auszufüllen, in dem persönliche Daten und die Bankverbindung abgefragt werden. büroberufe ade – neuer Ausbildungsberuf ab 2014 Anstelle der Ausbildung in den Berufen „Kaufmann/frau für Bürokommunikation“, „Bürokaufmann/frau“ und „Fachangestellte/r für Bürokommunikation“ wird es ab dem 1. August 2014 den neuen, dreijährigen Ausbildungsberuf „Kaufmann/frau für Büromanagement“ geben. Mit der Neuordnung entsteht dann der größte kaufmännische Ausbildungsberuf mit aktuell rund 90.000 Ausbildungsverhältnissen in ganz Deutschland. Das Verfahren zur Novellierung soll noch bis März 2013 dauern, somit bleibt noch ausreichend Zeit für die Umsetzung der neuen Anforderungen in den Ausbildungsbetrieben. Das zuständige Bundesministerium hat sich mit den Sozialpartnern auf die wesentlichen Eckpunkte geeinigt. Neben den Büro- und Geschäftsprozessen soll die neue Ausbildungsordnung durch mindestens zwei Wahlqualifikationen – mit einer Dauer von jeweils fünf Monaten – ergänzt werden. Darüber hinaus können nicht gewählte Wahlqualifikationen als Zusatzqualifikationen vermittelt und geprüft werden. In dem neuen Ausbildungsberuf wird es künftig auch keine Zwischenprüfung mehr geben. Diese entfällt und wird durch die sogenannte „gestreckte Abschlussprüfung“ abgelöst, die es mittlerweile auch schon in anderen Berufen gibt, so etwa bei den Kaufleuten im Einzelhandel. Im Anschluss an das Neuordnungsverfahren wird das Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) Informationen und Umsetzungshilfen für die Ausbildungsbetriebe zur Verfügung stellen. Ihre IHK wird Sie nach der Neuordnung ausführlich informieren. Ansprechpartner: Marco Slodczyk, Ausbildungs- und Fachkräfteberater, Tel.: 0931 4194-293, E-Mail: marco.slodczyk@ wuerzburg.ihk.de Gesellschaftliches Engagement im Mittelstand Die Bertelsmann Stiftung zeichnet im Rahmen des Wettbewerbes „Mein gutes Beispiel“ zum zweiten Mal mittelständische Betriebe für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Unternehmen können sich bis zum 21. Januar 2013 auf der „Landkarte des Ehrenamtes“ eintragen und sich um die Auszeichnung bewerben. Die Ehrung erfolgt Ende Februar 2013 auf der Jahreskonferenz „Unternehmer für die Region“ in Berlin. Informationen: www.mein-gutes-beispiel.de Recht und Steuern Ihr Ansprechpartner: Jürgen Redlin Telefon: 0931 4194-313 juergen.redlin@wuerzburg.ihk.de rückstellungen für preisnachlässe Der BFH hat entschieden, dass wegen Gutscheinen, welche einen Anspruch auf eine Preisermäßigung in den Folgejahren gewähren, im Ausgabejahr weder Verbindlichkeiten noch Rückstellungen zu bilanzieren sind. BFH vom 19. Mai 2012, B 4 AS 154/11 R Existenzgründungsbörse Angebot Für den Ausbau des Produktsortiments sowie der Expansion des Onlineshops wie auch Ladengeschäftes wird ein Investor für die „Sportboutique“ gesucht. Neben einem „state of the art“ Onlineshop mit Anbindung zu eBay und Amazon wird ebenso eine Filiale in Wien betrieben. WÜ-A-716 Erbschaft- und schenkungssteuerbescheide nur noch vorläufig Die Erbschaft- und Schenkungssteuer liegt momentan beim Bundesverfassungsgericht zur Überprüfung ihrer verfassungsrechtlichen Vereinbarkeit. Die obersten Finanzbehörden der Länder weisen daher nun in einem Erlass darauf hin, dass ab sofort jeder Bescheid über eine Erbschaft oder eine Schenkung nach dem 31. Dezember 2008 nur noch vorläufig erlassen wird. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um die Übertragung von privatem oder betrieblichem Vermögen handelt. Es ist daher nicht mehr erforderlich, Einspruch einzulegen, um den Steuerfall bis zu einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes offen zu halten. Nachfrage Ein Café/Eiscafé, Lotto oder Second-Hand-Einzelhandel wird in Schweinfurt als Vollexistenz zur Übernahme gesucht. WÜ-N-1557 Chiffre-zusendung: IHK Würzburg-Schweinfurt, Mainaustraße 33, 97082 Würzburg

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60 IHk-INforMATIoN DIE DIHK-SEI T E 01 · 2013 Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 NEUES AUS BERLIN UND BRÜSSEL Exportschlager „Duale Ausbildung” Berlin. Bei der Entwicklung einer dualen Berufsausbildung außerhalb von Deutschland gibt es erste Erfolge zu verzeichnen. Mit der spanischen (Consejo de Cámaras) und der italienischen Kammerorganisation (Unioncamere) wurden bilaterale Vereinbarungen abgeschlossen. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise haben viele Nachbarstaaten in den vergangenen Monaten großes Interesse am dualen System bekundet. Der DIHK hatte daraufhin in Abstimmung mit dem Bundesbildungsministerium die Länderregierungen gezielt beraten. Hintergrund: Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa erreicht derzeit immer neue Höchststände - allen voran in den Ländern Südeuropas. So liegt die Arbeitslosenquote bei den unter 25-jährigen in Griechenland und Spanien bei etwa 50 Prozent - in Portugal und Italien sind es rund 30 Prozent. In Deutschland hingegen ist die Jugendarbeitslosigkeit mit 8 Prozent am niedrigsten. Der Grund: Das System der dualen Berufsausbildung. Unterzeichneten Vereinbarung im Beisein von Ministerin v. d. Leyen: DIHK-Vorstandsmitglied Richard Weber (rechts), Vizepräsident von Unioncamere Constantino Capone (links). DIHK verstärkt europapolitisches Netzwerk mit EU-Mitglied Malta Qualifizierte Mitarbeiter, steuerliche Anreize, logistisch interessante Lage zwischen Europa und dem nordafrikanischen Raum - damit wirbt Malta für Auslandsinvestitionen. 60 deutsche Unternehmen sind derzeit auf der Insel aktiv. Das kleinste EU-Mitgliedsland (410.000 Einwohner) wünscht sich aber noch mehr Engagement deutscher Firmen. Das machten sowohl der Präsident der Maltesischen Handelskammer, Tancred Tabone als auch die Regierung, allen voran Premierminister Lawrence Gonzi, kürzlich beim Besuch von DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann deutlich. Driftmann unterstrich das Interesse der deutschen Wirtschaft am Ausbau der bestehenden, guten Beziehungen. Er sagte u.a. zu, die Unternehmen in Deutschland stärker über die Möglichkeiten auf Malta zu informieren. Auch die Zusammenarbeit bei europapolitischen Themen wird zwischen DIHK und der Maltesischen Handelskammer künftig ausgebaut, insbesondere im Rahmen des europäischen Dachverbandes Eurochambres. Viel Zustimmung fand der DIHK-Präsident daher auch, als er mit Blick auf Europa dafür warb, „gerade in diesen bewegten Zeiten mehr miteinander statt übereinander zu reden.“ hat sich aus Sicht des DIHK bewährt und wird nun weiterentwickelt; beispielsweise soll künftig ein niedrigerer Steuersatz für gewerblich genutztes Gasöl zugelassen werden. Schweitzer als DIHK-Präsident vorgeschlagen Energiesteuer-Richtlinie: Verhandlungserfolg für die deutsche Wirtschaft Brüssel. Die Energiesteuer-Richtlinie wird nicht allein nach umweltpolitischen Gesichtspunkten überarbeitet – das hat der DIHK zusammen mit anderen Verbänden in Brüssel durchgesetzt. Der Reformvorschlag der EU-Kommission hatte Verschärfungen für die Automobil- und Transportwirtschaft vorgesehen. Für Deutschland hätte das u. a. einen starken Anstieg des Diesel-Steuersatzes bedeutet. Dieser Vorstoß ist vom Tisch. Das bisherige Steuersystem Berlin. Neuer Kopf des DIHK soll Eric Schweitzer, Familienunternehmer, Mitinhaber der Recyclinggruppe Alba (9000 Mitarbeiter) und Präsident der IHK Berlin, werden. Das hat die Findungskommission unter Leitung von Amtsinhaber Hans Heinrich Driftmann der DIHK-Vollversammlung vorgeschlagen. Mit dem 47-Jährigen fände ein Generationswechsel statt, zudem bringe Schweitzer alle wichtigen Voraussetzungen mit, die man sich für dieses Amt wünsche, betonte Driftmann: „Er steht als aktiver Unternehmer einem erfolgreichen Familienunternehmen vor und weiß genau, welche Sorgen, Nöte und Erwartungen Unternehmer in Deutschland umtreiben.“ Schweitzer gehört unter anderem dem von der Bundesregierung gegründeten Rat für Nachhaltige Entwicklung an. Die DIHK-Vollversammlung wählt den neuen Präsidenten am 20. März 2013 in Berlin. Eric Schweitzer, Alba-Chef und Präsident der IHK Berlin.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 rEGIoNALEs HASSBERGE KITZINGEN MAIN-SPESSART Im blickpunkt JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: rösler ehrt langjährige Mitarbeiter Untermerzbach. Im Rahmen einer Betriebsfeier bei der Rösler Oberflächentechnik GmbH ehrte Geschäftsführer Stephan Rösler Mitarbeiter für ihre langjährige Treue und gratulierte zudem ausgelernten kaufmännischen Auszubildenden zur bestandenen Prüfung. Neben der Ehrung der zehnjährigen Jubilare wurden Norbert Fertsch, Peter Fiedler, Claudia Hülß, Gisela Hümmer, Marion Luther, Manuela Müller, Birgit Rosenbaum und Bernd Scholz für 25 Jahre Mitarbeit im Unternehmen ausgezeichnet. Des Weiteren wurden Franz Dütsch, Manfred Scheler und Prokurist Norbert Eichenberg in den Ruhestand verabschiedet. Die Anzahl der Mitarbeiter sei mit weltweit 1.450 auf dem Niveau des Vorjahres geblieben, so Rösler. Ehrung für langjährige Mitarbeiter der Rösler Oberflächentechnik GmbH. bAd kIssINGEN 50 Jahre Am 12. Januar 2013 feiert Thomas Schmöger, Mitglied der Geschäfsleitung der Paul & Co. GmbH & Co. KG in Wildflecken, seinen 50. Geburtstag. HAssbErGE 60 Jahre Am 13. Januar 2013 vollendet Gerald Leithner, geschäftsführender Gesellschafter der Leithner GmbH & Co. KG in Ebelsbach, sein 60. Lebensjahr. frankana und der standort Gollhofen Marktbreit. Die erst vor zwei Jahren neu erbaute Lagerund Eventhalle auf dem Freiko-Firmengelände in Gollhofen war an zwei Tagen der Frankana-Hausmesse mit mehr als 400 angemeldeten Gästen gut besucht. 82 Aussteller zeigten ihre Produkte sowie vielfältige Produktneuheiten für das neue Jahr. Für Frankana ist der Zubehörhandel ein Markt, der auch zukünftig mit guten Umsätzen zu rechnen hat. „Wir glauben fest an den Zubehör-Fachhandel, den auch die Endkunden zu schätzen wissen. Aus diesem Grund investieren wir zehn Millionen Euro in den Neubau einer Lager- und Versandhalle und eines neuen Verwaltungsgebäudes am Standort Gollhofen. Damit wird für uns eine noch leistungsfähigere Zukunft beginnen“, so der Geschäftsführer der Frankana GmbH, Klaus Büttner, zur Zukunft des Unternehmens. kITzINGEN 50 Jahre Am 28. Januar 2013 vollendet Thomas Schneider, Kitzingen, sein 50. Lebensjahr. 60 Jahre Hans-Christian Meuschel, Mitinhaber der Wilh. Meuschel jr. OHG in Kitzingen, feiert am 12. Januar 2013 seinen 60. Geburtstag. MAIN-spEssArT 75 Jahre Am 18. Januar 2013 wird Herbert Piesker aus Lohr am Main 75 Jahre. Gewinner der rotband social kampagne Iphofen. Von August bis Oktober 2012 konnten sich soziale Einrichtungen, Verbände oder anderweitig gemeinnützige Institutionen um eine Renovierung ihrer Räumlichkeiten im Wert von 5.000 Euro im Rahmen der Rotband Social Kampagne bei der Knauf Gips KG bewerben. Über 50 Bewerbungen – zum Teil mit Video oder kreativ gebastelt – gingen bei der Rotband Jury ein. Gewonnen hat letztendlich die Kindertagesstätte „Kinderland“, die dem Verein „Volkssolidarität Kreisverband MansfeldSüdharz e. V.“ angehört. Die Rotband Jury, zu der auch Biathlet Florian Graf (Mitte) und Biathlon-Moderatorin Kati Wilhelm (2. v. r.) zählten, bewerteten zusammen mit Knauf-Mitarbeitern aus Marketing und Marktmanagement die eingegangenen Bewerbungen. dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: bAd kIssINGEN Für 25-jährige Tätigkeit Bertram Schmitt, Mitarbeiter der Paul & Co. GmbH & Co. KG, Wildflecken kITzINGEN Für 25-jährige Tätigkeit Herbert Jamm und Waltraud Moik, beide Mitarbeiter der Weingut Hans Wirsching KG, Iphofen Für 35-jährige Tätigkeit Wolfgang Volkamer und Andreas Weigand, Mitarbeiter der Weingut Hans Wirsching KG, Iphofen Grund zum feiern für 191 Jubilare Lohr. Bosch Rexroth in Lohr hat in der Scherenberghalle in Gemünden am Main 191 verdiente Mitarbeiter ausgezeichnet, die seit 25, 40 und 45 Jahren im Unternehmen arbeiten. Dr. Georg Hanen, Mitglied des Vorstandes, zuständig für Einkauf, kaufmännische Aufgaben und Personal der Bosch Rexroth AG, dankte den Jubilarinnen und Jubilaren und überreichte ihnen eine Urkunde zur Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Tag in ihrem Berufsleben. Von den Jubilaren sind 139 seit 1987 für den Lohrer Antriebs- und Steuerungsspezialisten tätig, 44 seit 1972 und acht bereits seit 1967. Insgesamt kommen die Jubilare auf eine Firmenzugehörigkeit von 5.595 Jahren. Vor 40 beziehungsweise 45 Jahren hatten diese Mitarbeiter ihren ersten Arbeitstag bei Bosch Rexroth. MAIN-spEssArT Für 25-jährige Tätigkeit Achim Kreser, Anne-Marie Losacker und Reinhard Wilhelm, alle Mitarbeiter der Nikolaus Sorg GmbH & Co. KG, Lohr a. Main

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62 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Im blickpunkt JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: MAIN-SPESSART RHÖN-GRABFELD SCHWEINFURT 25 Jahre firmenübernahme Elektro-wagner steinfeld bei Lohr. Vor 25 Jahren übernahmen Peter Grimm und Margret Grimm-Wagner die Firma Elektro-Wagner vom damaligen Inhaber Georg Wagner. Im Zuge der Übernahme wurde die Firma des Vaters Georg Wagner, welcher die Einzelfirma bereits im Jahr 1946 gegründet hat, in eine GmbH und Co. KG umgewandelt. Die Firma beschäftigte sich mit Elektroinstallationen in Lohr und Ölbrennerbau im Zweigbetrieb von Steinfeld. Peter Grimm entwickelte bereits 1975 den WALO-Sonnenkollektor für Brauchwasser und die entsprechenden Solarboiler dazu. Das Hauptabsatzgebiet war Südtirol für die Kollektoren und ganz Deutschland für das Speichergeschäft. Seit 2009 ist Bodo Grimm, Elektromeister und Betriebswirt, alleiniger Geschäftsführer, nachdem er für mehrere Jahre nach dem frühen Tod seines Vaters das Unternehmen zusammen mit seiner Mutter Margret Grimm-Wagner weiterführte. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 30 Mitarbeiter, von denen 15 Mitarbeiter auf über 20 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken können. sCHwEINfUrT 70 Jahre Hans-Jürgen Pressel, Schweinfurt, wird am 20. Januar 2013 70 Jahre. Am 3. Januar 20123 feiert Gerhard Öhring, Schweinfurt, 70. Geburtstag. 80 Jahre Am 29. Januar 2013 vollendet Wolfgang Wehr aus Schweinfurt sein 80. Lebensjahr. wÜrzbUrG 50 Jahre Am 31. Januar 2013 vollendet Jürgen Fischer, geschäftsführender Gesellschafter der Karl Fischer und Söhne GmbH & Co. KG in Würzburg, sein 50. Lebensjahr. Norbert Hufgard, Würzburg, wird am 14. Januar 2013 50 Jahre. Reinhold Gatzka aus Würzburg feiert am 28. Januar 2013 seinen 50. Geburtstag. 60 Jahre Am 16. Januar 2013 feiert Susanne Böcker, Ochsenfurt, ihren 60. Geburtstag. 65 Jahre Dr. Rudolf Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken in Würzburg, feiert am 5. Januar 2013 seinen 65. Geburtstag. Am 2. Januar 2013 wird Franz Karl Ehrbar, Frickenhausen, 65 Jahre. 75 Jahre Heinrich Oswald aus Würzburg feiert am 5. Januar 2013 seinen 75. Geburtstag. 85 Jahre Am 20. Januar 2013 wird Heinz Dörfelt aus Würzburg 85 Jahre. fünf auf einen streich Mellrichstadt. Die Überlandwerk Rhön GmbH unterhält ein rund 3.200 Kilometer langes Leitungsnetz im Versorgungsgebiet Rhön-Grabfeld, Osthessen und Südthüringen. Umso wichtiger ist es, Wartung, Reparatur oder Neuverlegungen zeit- und kostensparend durchzuführen. Immer häufiger kommt deshalb ein Kabelpflug zum Einsatz. Mithilfe dieses Hightechgerätes können bis sechs Erdkabel gleichzeitig verlegt werden. Erfolgreich praktiziert hat dies das ÜW gerade im Bereich Neustädtles. Fünf Kabel hatte das krakenähnliche Gerät innerhalb weniger Stunden vor dem Ortseingang des Rhöndörfchens in einem Arbeitsgang im Erdreich versenkt. Neues werkstattkonzept für Nutzfahrzeuge karlsruhe/München/schweinfurt. Die Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Automotive Aftermarket, die Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, und die ZF Friedrichshafen AG, Geschäftsfeld ZF Services, planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, das als Systemzentrale Full-ServiceDienstleistungen für MehrmarkenNutzfahrzeugwerkstätten anbietet. Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Sitz im Großraum München haben und zunächst rund zehn Mitarbeiter beschäftigen. Der Vollzug des Gemeinschaftsunternehmens steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Das Full-ServiceAngebot des Gemeinschaftsunternehmens soll Hotline, technische Trainings und Informationen, Diagnose, Werkstattausrüstung sowie Qualitätsmanagement beinhalten. Geplant ist, dieses Werkstattkonzept ab Mitte 2013 unter dem Dach einer eigenständigen Marke zunächst in Deutschland und anschließend schrittweise in weiteren europäischen Ländern Mehrmarken-Nutzfahrzeugwerkstätten anzubieten. dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: schaeffler-Geschäft behauptet sich auf hohem Niveau schweinfurt. Der internationale Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut behauptet. „Das Marktumfeld hat sich im Laufe des dritten Quartals weiter eingetrübt. Die schwierige konjunkturelle Lage in Europa und die sich abschwächende Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern haben sich im dritten Quartal insbesondere in unserem Industriegeschäft bemerkbar gemacht. In diesem herausfordernden Umfeld ist es uns dennoch gelungen, auch im dritten Quartal weiter profitabel zu wachsen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG, Dr. Jürgen M. Geißinger. Die Schaeffler Gruppe steigerte ihren Umsatz in den ersten neun Monaten 2012 um vier Prozent auf rund 8,4 Milliarden Euro. rHöN-GrAbfELd Für 25-jährige Tätigkeit Wolfgang Jucht, Mitarbeiter der Ludwig Zehner Agrarhandel OHG, Bad Königshofen

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 rEGIoNALEs SCHWEINFURT WÜRZBURG Im blickpunkt sCHwEINfUrT Für 25-jährige Tätigkeit Katja Müller, Mitarbeiterin der Richter Textilservice GmbH, Gochsheim Für 40-jährige Tätigkeit Peter Reichert, Mitarbeiter der AOK Bayern – Die Gesundheitskasse, Schweinfurt 375 Jahre betriebszugehörigkeit gewürdigt schweinfurt. Bei ZF Services, dem AftermarketGeschäftsfeld der ZF Friedrichshafen AG, können in diesem Jahr am Standort Schweinfurt zehn und am Standort Bremen zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf insgesamt 375 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Während einer Feierstunde ehrten Geschäftsleitung und Betriebsrat die Jubilare für ihre Leistungen in 40- bzw. 25-jähriger Unternehmenszugehörigkeit. Im Bild (v. l.): Pascalis Stamboulakis (Eitorf), Michael Grohn (Betheln), Oskar Schamberger (Schweinfurt), Ludwig Leibert (Üchtelhausen), Karin Luge (Knetzgau), Roland Endres (Grafenrheinfeld), Doris Wegner (Bergrheinfeld), Elke Fritz (Bremen), Sandra Seuffert (Gerolzhofen), Andreas Deuber (Schonungen), Hans-Werner Ruppert (Dittelbrunn), Thomas Henne von der ZF Services-Geschäftsleitung, Armin Hehn, Betriebsratsvorsitzender, Geschäftsleitungsmitglied Dr. Ulrich Walz, Geschäftleitungsvorsitzender Alois Ludwig und Personalchef Markus Felk. wÜrzbUrG Für 25-jährige Tätigkeit Paul Redelberger, Mitarbeiter der Därr-Tische GmbH, Obereisenheim Frank Göb, Klaus Lutz, Monika Keidel, Klaus Markert, Andrea Reichl, Sabine Sattler und Christian Schmitt, alle Mitarbeiter der Stürtz GmbH, Würzburg Rita Bartelmäs, Edeltraud Kotria, Roswitha Seubert und Marianne Uebel, alle Mitarbeiter der Galeria Kaufhof GmbH, Würzburg Hans-Peter Dankert, Georg Dornbusch, Martin Endres, Hermann Hetzer, Jürgen Hock, Harald Mosthaf, Jürgen Roos, Gert Schellenberger, Uwe Stieber und Henry Ost, alle Mitarbeiter der Koenig & Bauer AG (KBA), Würzburg Martina Bausenwein, Anja Leicht, Petra Mayer, Eva-Maria MüllerMuminovic und Alfred Josefs, alle HypoVereinsbank, Würzburg Dieter Bäuerlein, Stefan Kunzelmann, Markus Pfaff, Stefan Schebler, Wilhelm Scheiner und Christian Springer, alle Mitarbeiter der Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg Für 40-jährige Tätigkeit Harald Furth, Dietmar Gutsche und Jürgen Kohrmann, alle Mitarbeiter der Stürtz GmbH, Würzburg Engagement und Treue werden belohnt würzburg. „Ehre, wem Ehre gebührt“ – unter diesem Motto eröffnete Vorstand Dr. Alexander Schraml die traditionelle Ehrungsfeier des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg. Dort wurden über 80 Mitarbeiter aus der Main-Klinik Ochsenfurt, der Seniorenwohnanlage am Hubland, dem Seniorenheim Gollachtal, dem Haus Franziskus, dem Seniorenzentrum Rimpar, dem Kommunalunternehmen sowie aus dem team orange für ihr Engagement und ihre Treue geehrt. Gedankt wurde den Beschäftigten für 15-, 20-, 25-, 30-, 35sowie 40-jährige Betriebszugehörigkeit. Insgesamt kommen die geehrten 51 Mitarbeiter auf 1.165 Jahre Berufserfahrung im Kommunalunternehmen und seinen Einrichtungen. Gleichzeitig wurden 22 Beschäftige in den Ruhestand verabschiedet. Für besondere Verdienste wurde zwölf Mitarbeitern gedankt. Besonderes Engagement meint, dass sich die Person um den Betrieb, seine Patienten, Bewohner oder Kunden, seine Kollegen oder um das Allgemeinwohl besonders verdient gemacht hat. Mitarbeiter für besondere Verdienste geehrt. Im Bild (v. l.): PR-Vorsitzender team orange Otto Gerst, Vorstand Kommunalunternehmen Dr. Alexander Schraml, Peter Heckl, Adolf Spitzig, Otmar Eck, Sinan Herbert, Peter Mrosek, Harald Ille, Gerlinde Mauder, Christiane Münz, Manfred Kramer, Jürgen Hammer, Betriebsleiter team orange Alexander Pfenning, BR-Vorsitzender Senioreneinrichtungen Detlev Münz, Franz Schmitt und Klaus Schuster. weichen für die zukunft bei gasuf gestellt würzburg. Seit 1. Dezember 2012 ist die Gasversorgung Unterfranken GmbH (gasuf) unter neuer Leitung. Dipl.-Ing. (FH) Thomas Merker übernahm die Geschäftsführung von Friedhelm Wallbaum, der sich in die Dipl.-Ing. (FH) Thomas Merker leitet seit Dezember 2012 die Gasversorgung Unterfranken (gasuf). passive Altersteilzeit verabschiedete. Der gebürtige Würzburger Thomas Merker ist bereits seit 15 Jahren in führender Position im Unternehmen tätig und will die 48-jährige Unternehmensgeschichte erfolgreich fortschreiben. Friedhelm Wallbaum zeigt sich nach fast zehn Jahren an der Spitze der gasuf zufrieden: „Trotz des Wettbewerbs konnte die gasuf ihre Position als starker Energieanbieter in Unterfranken und Teilen Südhessens erfolgreich behaupten“, so der scheidende Geschäftsführer. Der Erdgasabsatz lag 2011 bei über 2.300 Millionen Kilowattstunden. Allein in diesem Jahr konnte die gasuf rund 1.200 neue Kunden gewinnen. Die Gasversorgung Unterfranken ist mit 88 Mitarbeitern für die Versorgung von ca. 29.000 Kunden in 68 Städten und Gemeinden in Unterfranken und Teilen Südhessens zuständig. Das Erdgasnetz der gasuf umfasst rund 1.530 Kilometer. Alexandra Bauer, Siegfried Kreutzer und Eva Rother, alle Mitarbeiter der Galeria Kaufhof GmbH, Würzburg Karl-Heinz Forstmeier, Reinhold Feser, Peter Feuerbach, Erika Hemmerich und Inge Schellenberger, alle HypoVereinsbank, Würzburg Marcello Marcinno, Mitarbeiter der Koenig & Bauer AG (KBA), Würzburg Peter Brüderer, Roman Hiltscher, Klaus-Dieter Kuhn, Harald Kümmet, Horst Lorenz, Wolfgang Marschhäuser und Peter Schömig, alle Mitarbeiter der kbA integriert werk Trennfeld in das stammwerk würzburg würzburg. Die Koenig & Bauer AG (KBA) integriert im Herbst 2013 ihr 1964 gegründetes Zweigwerk in Trennfeld (Landkreis Main-Spessart) in das Würzburger Stammwerk. Damit treibt der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller seine aktive Ausrichtung auf den durch die konkurrierenden Onlinemedien, den Strukturwandel in der Druckbranche und die enorm gestiegene höhere Produktivität moderner Anlagen deutlich kleiner gewordenen Weltmarkt für Rollenoffsetdruckmaschinen voran. Diesen Beschluss gab der Vorstandsvorsitzende Claus BolzaSchünemann in einer Mitarbeiterversammlung im Trennfelder Werk bekannt.

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64 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Im blickpunkt Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg Für 50-jährige Tätigkeit Norbert Fischer und Valentin Singer, beide Mitarbeiter der Stürtz GmbH, Würzburg Adam Raich, Mitarbeiter der Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg WÜRZBURG Jubilare bei der firmengruppe Main-post würzburg. Ende letzten Jahres wurden langjährige Betriebsjubilare der Firmengruppe Main-Post in einer Feierstunde geehrt. Es wurden ihnen die IHK-Urkunden überreicht. IN kÜrzE AUs MAINfrANkEN Arno Reuscher, Geschäftsführer der Eisen-Krais GmbH, Münnerstadt, ehrte Silke Vielwerth für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit und überreichte die IHK-Urkunde. Für 25 Jahre im Unternehmen wurden geehrt: (hinten v. l.) Robert Menschick, Manuela Malchow, Monika Heilmann-Hart, Sylvia Weisensel, Walter Schmitz, Personalleiter, und David Brandstätter, Geschäftsführer; (mittlere Reihe v. l.) Roswitha Schulz, Anni Derrer, Rita Deschner, Brigitte Unger, Andreas Köster, Klaus Richter, Detlef Neubert und Elmar Buckel; (vordere Reihe v. l.) Kerstin Hetterich, Barbara Wunder, Waltraud Meyer, Sylvia Emmert, Kornelia Diem, Ingrid Jungbauer und Heike Engel. Für 40 Jahre im Unternehmen wurden geehrt (v. l.): Dietmar Müller, Jürgen Steinmetz, Julius Schmitt, Herbert Erk, Ingrid Anderl, David Brandstätter, Geschäftsführer, Hannelore Grimm, Walter Schmitz, Personalleiter, und Helga Fella. 40 Jahre wäschekompetenz In der Paulig Teppichweberei GmbH in Schwarzach im Landkreis Kitzingen wurde Richard Kohr für 25-jährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. würzburg. „Eigentlich sind die Jahre wie im Flug vergangen“, sagt Rita Jochum anlässlich der Feierstunde aus Anlass ihres 40-jährigen Betriebsjubiläums. Als Auszubildende hatte sie am 1972 bei Schlier begonnen und schon nach nur zwölf Jahren war sie Abteilungsleiterin der Damenwäsche-Abteilung – wahrlich eine Musterkarriere! Dessous und BHs, Tag- und Nachtwäsche, Strümpfe und Bademoden – all das sind ihr Metier. Im Verkauf ist sie immer präsent und steht dort immer ihre „Frau“, wenn sie nicht gerade auf Einkaufsreisen im In- und Ausland unterwegs ist. Für Carl Schlier, Inhaber des gleichnamigen Traditionsgeschäftes in der Würzburger Domstraße, ein freudiger Anlass für eine große Ehrung im Kreise der gesamten Belegschaft. Geschäftsführer Christian Paulig (links) mit Richard Kohr. Langjährige Betriebsjubiläen feierten Mitarbeiter der Rhön-Montage Fernmeldebau GmbH in Frammersbach. Auf 30-jährige Tätigkeit im Unternehmen blicken Roland Hammer und Josef Porkert. 20 Jahre im Unternehmen sind Boris Bauer, Alois Büdel, Thomas Heinzmann, Silvio Rost, Friedrich Schneider, Frank Schlitter, Jerome Voisin, Henrik Weißleder und Achim Wild. Holger Wolf ist 15 Jahre im Unternehmen. Betriebsjubilare in der Eisengießerei. Graziano Sammati, Geschäftsführer der Kurtz GmbH in Hasloch, zeichnete Mitarbeiter für langjährige Treue zum Unternehmen aus. „Spitzenreiter“ war Klaus Diehm mit 35 Jahren Betriebszugehörigkeit, gefolgt von Horst Ostrowski (30 Jahre) und Goran Pejanovic (20), Viktor Friesen (15) sowie Norman Kreutner (10) und Udo Berger (10). Die DEKRA Niederlassung Würzburg hat allen Grund zu feiern. Dipl.-Ing. (FH) Karl Patzelt (61), Fachabteilungsleiter für den Bereich Prüfwesen und gleichzeitig der Stellvertreter des Niederlassungsleiters, ist seit 40 Jahren bei der DEKRA Automobil GmbH beschäftigt. kbA bleibt auf kurs würzburg. In seinem Brief an die Aktionäre zieht der Vorstandsvorsitzende der Koenig & Bauer AG (KBA) trotz der eingetrübten Konjunkturlage im Neunmonatsbericht des weltweit zweitgrößten Druckmaschinenbauers eine insgesamt positive Bilanz der Geschäftsentwicklung in 2012. Claus Bolza-Schünemann: „Wir sind auf Kurs, was die für das Gesamtjahr in Aussicht gestellten Relationen anbelangt.“ Das neben dem traditionellen Geschäft mit Bogen- und Rollenoffsetmaschinen auch in weniger konjunkturabhängigen Bereichen wie Verpackungs-, Sicherheits-, Digital- und Kennzeichnungsdruck tätige Unternehmen hat den Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr um 16,6 Prozent auf 916,2 Millionen Euro gesteigert. Obwohl die Bestellungen bei Bogenoffsetmaschinen dank der Fachmesse drupa gegenüber 2011 um etwa zehn Prozent zulegten, erreichte der Auftragseingang insgesamt mit 826,0 Millionen Euro nicht den durch Großaufträge für Spezialmaschinen geprägten Rekordwert von 2011 (1.155,7 Millionen Euro). kindern zeit schenken würzburg. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur nahmen sich in Würzburg wieder einmal persönlich „Zeit“ und schenkten im Rahmen eines Patenschaftsprojekts des kunstvoll Verlags Kindern des Würzburger Kinderhauses St. Albert „selbst vorgelesene Weihnachts- und Adventsgeschichten“. Vorleser waren unter anderem Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, Rudi Ramming, Pianist, Nele Neitzke, Leiterin des Kinder- und Jugendtheaters im Mainfranken Theater, Dr. Esther Knemeyer-Pereira, Pressechefin von E.ON Bayern in Würzburg , Marion Schäfer-Blake, Bürgermeisterin von Würzburg, Norbert Schmelz, Fotograf, Brigitte Obermeier, Prinzipalin des Theaters Sommerhaus in Sommerhausen , Barbara Schöller, Sängerin am Mainfranken Theater Würzburg, und Hanna Rosenthal, Dipl.-Sozialpädagogin und Ehefrau des Oberbürgermeisters von Würzburg.

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Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Wirtschaft in Mainfranken 1|2013 rEGIoNALEs 65 Marktteil Lagerzelte SCHWEINFURT Lagerzelte RÖDER HTS HÖCKER GmbH verkauf@roeder-hts.de Tel.: +49 (0) 60 49 / 95 10-0 HIER HABEN SIE DEN BEWEIS WÜRZBURG Fertigbau Im blickpunkt Jubilare Top Konditionen - Leasing und Kauf ...dass auch kleine Anzeigen gelesen werden! Fax +49 (0) 60 49 / 95 10-20 www.roeder-hts.de Anzeigenbeispiel Größe: 90 x 52 mm Preis SW: 265,20 EUR Preis 4c: 415,20 EUR Datenträgervernichtung Anzeigen-Hotline 0931 6001-1800 Reichweitensieger im Segment Business-Entscheider! g g Industriebau Inserentenverzeichnis Bader Fonds 10 GmbH & Co.KG................11 Beckhäuser Personal & Lösungen ........OBF Beckhäuser Personal & Lösungen ...........36 BID Bayerischer Inkasso-Dienst AG.....OBF Fuhren Willi Steuerberater ....................... 39 HORNA GmbH ...............................................34 Hotel Reiterhof ..............................................52 Hotel Wastlhof ..............................................15 Immobilienservice Hiller ............................32 JOB AG..............................................................38 Jochen Schreiner DIGITALFOTO ...............19 Julius Friedrich Krönlein Bau- u. Wohnbedarf GmbH & Co.KG .................OBF Julius-Maximilians-Universität...............35 Karl Fischer & Söhne GmbH & Co.KG .................................Marktteil Leopold Michel GmbH ................................15 Ludwig & Höhne GmbH.............................. 31 Prodinger Verpackung.................................33 rbp media GmbH...........................................U4 Röder HTS Höcker GmbH ..............Marktteil Rolf Popp PRO Consult GmbH ..................U2 Schloß Steinburg Hotel & Weinrestaurant e.K. ......................11 schuberts messe + mehr .........................OBF Senertec Center GmbH ...............................39 SPRINTIS Schenk GmbH & Co.KG ..............5 Stadtmarketing Karlstadt GmbH ............ 31 Steinmetz Einrichtungen GmbH .............30 SYBAC Industriebau GmbH ..........Marktteil Telesys Kommunikationstechnik GmbH ................................................30 Wagert GmbH ...................................................9 Wiedenmann-Seile GmbH ........................36 Wolf System GmbH.........................Marktteil Th i l in Themenspezial i der Februar-Ausgabe TAGUNGEN, SEMINARE UND MESSEN Anzeigenschluss: 21.1.2013 Erscheinungstermin: 5.2.2013 J JETZT SCHNELL SCHALTEN! Erfolgreiche Werbung aus einem Guss bietet Ihnen die nächste Ausgabe von „Mainfranken Exklusiv“! Ihre Ansprechpartnerin: Sabrina Thiele · Tel.: 0931 6001-1802 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de

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66 vorsCHAU | IMprEssUM Wirtschaft in Mainfranken 01|2013 Impressum Herausgeber Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Mainaustraße 33 97082 Würzburg Telefon 0931 4194-0 Telefax 0931 4194-100 Internet: www.wuerzburg.ihk.de fEbrUAr 2013 Titelthema: INFRASTRUKTUREN (IHK JAHRESTHEMA) März 2013 Titelthema: PERSONAL UND MANAGEMENT 10.01. 21.01. 24.01. 05.02. Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin: 11.02. 18.02. 21.02. 05.03. redaktion | IHk Radu Ferendino, Telefon 0931 4194-319 E-Mail: wim@wuerzburg.ihk.de ISSN 0946-7378 redaktion | vmm wirtschaftsverlag Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin: Elmar Behringer Sedanstraße 27 97082 Würzburg Telefon 0931 4194 -565 E-Mail: elmar.behringer@vmm-wirtschaftsverlag.de Mitarbeiter der redaktion verlag Annemarie Schneider, Petra Mildenberger, Stefan Pfister, Michael Horling, Ralph Bauer, Hans-Peter Hepp vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Berner Straße 2 97084 Würzburg Telefon 0931 6001-1800 Telefax 0931 6001-1804 Anzeigenleitung MAINFRANKEN exklusiv_ 02/13 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN exklusiv_ 03/13 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Daniela Dobresko E-Mail: daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Telefon 0931 6001-1801 Mediabetreuung Layout Sabrina Thiele, Telefon 0931 6001-1802 Birgit Eckenweber (Disposition), Telefon 0931 6001-1803 Cornelia Anders VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG: • • • • • Regionalspecial Main-Spessart Service- und Dienstleistungen Umwelt, Abfallentsorgung und Recycling Tagungen, Seminare und Messen Autohäuser in Mainfranken VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG: • Wirtschaftsstandort Mainfranken • Finanzen • Computer, IT und Dokumentenmanagement • Baugewerbe • Energie, Solar & Photovoltaik • Haus & Garten Titelbild hubis3d/fotolia.com bildbearbeitung Peter Besel Technik Sven Hauber Anzeigenkompendium Florian Steinkohl Anzeigensatz Lektorat Adnan Badnjevic Gaby Feldmann Anzeigendisposition Daniela Hettler Geschäftsführer Andres Santiago, Renate Dempfle druck und vertrieb Erscheinungsweise Vogel Druck & Medienservice, 97204 Höchberg, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier jeweils am 5. des Monats verbreitete Auflage: 13.832 Exemplare (3. Quartal 2012) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Wirtschaft in Mainfranken ist das offizielle Organ der IHK Würzburg-Schweinfurt und wird IHKzugehörigen Unternehmen auf Wunsch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühren geliefert. Mit Namen oder Zeichen versehene Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der IHK Würzburg-Schweinfurt wieder. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung. Haftung für Druckfehler ausgeschlossen, soweit dies nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung der Redaktion in irgendeiner Form reproduziert oder in Maschinen, insbesondere Datenverarbeitungsanlagen, übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendungen bleiben vorbehalten. Jede im Bereich eines gewerblichen Unternehmens hergestellte oder benützte Kopie dient gewerblichen Zwecken gemäß § 54 (2) UrhG und verpflichtet zur Gebührenzahlung an die VG Wort, Goethestraße 49, 80336 München.

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Das Team von B4B MAINFRANKEN wünscht allen Lesern und Kunden einen guten Start ins neue Jahr 2013. Unternehmen. Menschen. Perspektiven. Das Wirtschaftsleben unserer Region. n. www.B4BMAINFRANKEN.de

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Elmo Hagendorf und Thomas Tänzer Inhaber der Design-Hotels Lux 11 und The Weinmeister in Berlin-Mitte Allianz Kunden seit 1992 bzw. 2008 Die betriebliche Altersversorgung der Allianz: Deutschlands Nummer 1. Sie wollen, dass sich Ihre Mitarbeiter bei Ihnen wohl fühlen und gemeinsam mit Ihnen in die Zukunft blicken? Dann entscheiden Sie sich für die betriebliche Altersversorgung der Allianz. So profitieren Ihre Arbeitnehmer und Sie nicht nur von Steuervorteilen bzw. Sozialabgabenersparnissen, sondern auch von unserer langjährigen Erfahrung und ausgezeichneten Kompetenz sowie unseren hochqualifizierten Mitarbeitern und effizienten Services. Wir ermöglichen Ihnen eine Win-win-Situation, bei der Sie auf verwaltungsarmem Weg Ihre Mitarbeiter fördern und an sich binden. Vertrauen Sie bei Produkt und Partner auf die Allianz. Als Komplettanbieter verfügen wir über besondere Expertise in allen Formen der betrieblichen Altersversorgung. Weitere Informationen unter www.business.allianz.de

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Wirtschaft in Mainfranken 12|2012 rEGIoNALEs RHÖN-GRABFELD SCHWEINFURT WÜRZBURG Im Blickpunkt und Michael Seith als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik von der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt als Kammersieger ausgezeichnet. Michael Seith war in seinem Berufszweig gleichzeitig Bayernbester. Beide ehemaligen Auszubildenden erhalten ein Stipendium der Walter Preh Stiftung für das von ihnen angestrebte Maschinenbaustudium. 500.000. dialysemaschine produziert schweinfurt. Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, hat die 500.000. Dialysemaschine der Unternehmensgeschichte produziert. Das Gerät aus der mehrfach preisgekrönten Serie 5008 lief im Werk in Schweinfurt vom Band und wird an die Deutsche Nierenstiftung gespendet. „Dieser bedeutende Meilenstein ist Beleg für unseren technologischen und unternehmerischen Erfolg“, so Produktionsvorstand Kent Wanzek. „Dank unserer Innovationsstärke haben wir uns zum Weltmarktführer für Dialysemaschinen entwickelt.“ Lieferanten als Erfolgsfaktor von schaeffler schweinfurt/Herzogenaurach. Schaeffler hat seine besten Lieferanten für Produktionsmaterial geehrt. Qualität, Zuverlässigkeit, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, Service, Innovationen und eine globale Präsenz: Diese Attribute erfüllen die 16 ausgezeichneten Zulieferunternehmen aus acht Ländern in hervorragender Weise und erhielten dafür den SchaefflerLieferantenpreis 2012. Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat mehr als 70 Produktionsstandorte weltweit, die von rund 1.250 Lieferanten mit Produktionsmaterial versorgt werden. Die Award-Sieger: Amatsuji Steel Ball MFG Co., Ltd., Japan, ArcelorMittal FCE S. A., Luxemburg, Baumann Federn AG, Deutschland, Brand KG, Deutschland, C. D. Wälzholz KG, Deutschland, GKN Sinter Metals GmbH Radevormwald, Deutschland, Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG, Deutschland, Hupfer GmbH, Deutschland, Jiangyin Xingcheng Special Steel Co., Ltd, China, Johs. Förderer Söhne GmbH & Co. KG, Deutschland, K. D. Feddersen & Co., Deutschland, Massucco Industrie S. p. A., Italien, Oskol Electrometallurgical Kombinat, Russland, Porite Taiwan Co., Ltd., Taiwan, SFS Intec AG, Schweiz, und Uchiyama Manufacturing Corp., Japan. Schaeffler hat seine 16 weltweit besten Lieferanten mit dem SchaefflerLieferantenpreis 2012 ausgezeichnet. Mit zusätzlichen Maßnahmen neben der intensiven Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Partnern will nun das Rhön Park Hotel Aktiv Resort junge Leute für eine Ausbildung im Aktiv Resort begeistern. Über moderne Medien wie Facebook und Internet wird das Haus, das zu den größten Anlagen Deutschlands zählt, die Vorteile der Berufswelt im Hotel näherbringen. Als Besonderheit lobt Direktor Ben Baars ab sofort einen Bonus in Höhe von 1.500 Euro für jeden erfolgreichen Abschluss aus. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Rhön Klinikum AG wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Januar 2013 Dr. med. Dr. jur. Martin Siebert bestellt. Siebert ist seit 1. Oktober 2012 Mitglied des Vorstandes. Das Bädergeschäft in Würzburg soll neu konzipiert werden. Für die anstehenden Herausforderungen wurde nun das Führungsteam der Würzburger Bäder GmbH (WBG) verstärkt: Dipl.Kaufmann Jürgen Athmer wurde mit Wirkung zum 15. Oktober 2012 zum Europa-Medaille für einen überzeugten Europäer Würzburg. Rainer Reichert, der Würzburger Korrespondent des „Main-Echo“, hat die Europa-Medaille der EVPFraktion des Europäischen Parlamentes verliehen bekommen. Die Auszeichnung übergaben in Würzburg die Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber (CSU) und der Vorsitzende der Europa-Union Würzburg Anton Halbich. Beide würdigten die Anstrengungen des Bundesfachausschussvorsitzenden Europa auf internationaler Ebene. „Die Auszeichnung war schon längst überfällig“, sagte Halbig im Hinblick auf die Verdienste Reicherts, den er in seiner Laudatio als „sehr bescheidenen Menschen“ charakterisierte. Reichert ist seit 1994 Gründungsvorsitzender des Fachausschusses Europa im BJV und hat die gleiche Position beim DJV seit 2005 inne. Seit 2006 sei er Mitglied der Labour Right Expert Group der EJF und arbeite seit 2011 im Weltjournalistenverband IJF im „Constitutional Comitee“ mit, das sich um Satzungsreform und deren Einhaltung kümmert. Seine Fachexpertise war bei zahlreichen Vorträgen in ganz Europa gefragt, als Juror war der Initiator von „Pressefoto Bayern“ unter anderem beim tschechischen Wettbewerb dabei. 2009/2010 und 2011 wurde der gelernte Rechtsanwalt vom Europäischen Parlament als Jurymitglied für die deutschsprachigen Beiträge zu dessen Journalistenpreis berufen. Reichert selbst bekam 1987 ebenfalls einen renommierten Publizistikpreis, den der bayerischen Bezirke. kBA bleibt auf kurs Würzburg. In seinem Brief an die Aktionäre zieht der Vorstandsvorsitzende der Koenig & Bauer AG (KBA) trotz der eingetrübten Konjunkturlage im Neunmonatsbericht des weltweit zweitgrößten Druckmaschinenbauers eine insgesamt positive Bilanz der Geschäftsentwicklung in 2012. Claus Bolza-Schünemann: „Wir sind auf Kurs, was die für das Gesamtjahr in Aussicht gestellten Relationen anbelangt.“ Das neben dem traditionellen Geschäft mit Bogen- und Rollenoffsetmaschinen auch in weniger konjunkturabhängigen Bereichen wie Verpackungs-, Sicherheits-, Digitalund Kennzeichnungsdruck tätige Unternehmen hat den Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr um 16,6 Prozent auf 916,2 Millionen Euro gesteigert.

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80 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 12|2012 Im Blickpunkt alleinigen Geschäftsführer der neu gegründeten Bädergesellschaft bestellt. Bei einem Besuch in der Niederlassung der Siemens AG in Würzburg informierte sich Oberbürgermeister Georg Rosenthal über die Geschäftsfelder und das Engagement des Unternehmens. Siemens ist auf den Gebieten Industrie, Energie, Gesundheit und Infrastruktur führender Anbieter und in über 190 Ländern aktiv. Die Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung (GJAV) und die Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung (KJAV) von Schaeffler hatten im Rahmen des globalen Schaeffler-Azubi-Treffens im Mai 2012 durch den Verkauf alkoholfreier Cocktails 500 Euro erwirtschaftet. Diese haben die Jugendvertreter der Schweinfurter Kindertafel e. V. gespendet. SCHWEINFURT WÜRZBURG Agent sucht Auszubildende Würzburg. Die AOK-Direktion Würzburg und Beckhäuser Personal & Lösungen präsentieren den „Ausbildungsagenten“ als Instrument im Personalmarketing. Er ist eine authentische Informationsquelle für Jugendliche und junge Erwachsene auf der Suche nach passenden Berufen in attraktiven Ausbildungsbetrieben. Im Video tritt der „Ausbildungsagent“ als reale Person auf. Er gibt den Usern Basisinformationen rund um die interessierende Ausbildungsstelle. Dazu kommen visuelle Eindrücke aus dem Unternehmen und Kommentare von Mitarbeitern aus allen Hirarchieebenen des angewählten Unternehmens. Das Video stellt Berufsbilder, Aufgabengebiete, Einsatzmöglichkeiten und Fortbildungsmöglichkeiten sowie das Umfeld eines Unternehmens dar. Michael Beckhäuser, Beckhäuser Personal & Lösungen, AOK-Direktor Horst Keller und Produktionsleiter Michael Kolb von SOC Media (v. l.) unterzeichnen den Kooperationsvertrag über den „Ausbildungsagenten“ bei der AOK. vogel startet fachtitel in Indien Würzburg. Vogel Business Media India, die 100-Prozent-Verlagstochter von Vogel Business Media, startet ab Januar 2013 die neue Fachzeitschrift „Modern Manufacturing India“. Der in Indien erscheinende Titel wird eine Startauflage von 15.000 Exemplaren haben und in Kooperation mit dem führenden amerikanischen Verlag Gardner Business Media Inc. sowie dem führenden indischen Verband Indian Machine Tool Builders’ Association (IMTMA) in Bangalore herausgegeben. Zunächst sind jährlich sechs Ausgaben geplant. „Wir haben mit den Gründung unseres indischen Verlags vor zwei Jahren den richtigen Schritt getan und bauen das Angebot für unsere Kunden und deren asiatische Aktivitäten seitdem Schritt für Schritt aus“, kommentiert Stefan Rühling, Geschäftsführer von Vogel Business Media, „der indische Markt ist derzeit einer der interessantesten sowohl für Medien wie auch für den Maschinenbau.“ salt solutions erneut AMs-Provider Würzburg. Salt Solutions ist von der SAP AG erneut als Anbieter von Application Management Services zertifiziert worden. Nach der erstmaligen Zertifizierung 2010 bestätigt das erfolgreiche Audit, dass der ITDienstleister weiterhin sämtliche Anforderungen an die Struktur, die Prozesse und das Qualitätsmanagement von Application Management Services (AMS) erfüllt. 50 jahre im Unternehmen Würzburg. Walter Bauer hat vor Kurzem sein 50-jähriges Betriebsjubiläum bei Uhl GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG in Würzburg gefeiert. Die Geschäftsleitung gratulierte dem Jubilar. Jubilar Walter Bauer ( Mitte) zusammen mit den Geschäftsführern Johannes Schneider (rechts) und Heribert Schneider. Ehrenpreis für koenig & Bauer Würzburg. Anlässlich der Münchner Medientage wurde der Würzburger Koenig & Bauer AG (KBA) im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Printmedienpreises 2012 der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer würdigte mit dieser Auszeichnung den in der Branche als sehr innovativ geltenden, weltweit zweitgrößten Druckmaschinenbauer als echtes bayerisches Vorzeigeunternehmen mit beeindruckender Geschichte und großer Zukunft. In einer festlichen Abendveranstaltung vor mehreren Hundert Ehrengästen im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern überreichte der Bayerische Medienminister Thomas Kreuzer den Ehrenpreis an den KBA-Vorstandsvorsitzenden Claus Bolza-Schünemann. csr-Plattform erreicht Hundertermarke Würzburg. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) begrüßt in Unterfranken das 100. Unternehmen auf der Corporate Social-Responsibility-Plattform „Wirtschaft weiß-blau“. Unter dem Motto „Verantwortung aus Tradition“ präsentieren sich in Bayern damit insgesamt mehr als 640 Betriebe und Verbände aus allen Wirtschaftsbereichen mit ihrem freiwilligen gesellschaftlichen Engagement auf dem Internetportal der vbw. Beste B2B-Marketingkampagne 2012 Würzburg. media-TREFF, der Treffpunkt für Marketing, Kommunikation und Vertrieb, hat die „beste B2B-Marketing-Kampagne 2012“. Die Fachjury bewertete zum einen eine nachvollziehbare und eindeutige Aussage zur Kampagnenstrategie, zum anderen den Nachweis des Erfolgs bzw. der Wirkung und Nachhaltigkeit der Maßnahme. Aus den zahlreichen Einsendungen wählte die Fachjury die Top-Ten-Bewerber. Den ersten Platz belegte die Schöck-Bauteile GmbH – ein internationaler Bauzulieferer.

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Wirtschaft in Mainfranken 12|2012 Wirtschaft in Mainfranken 12|2012 rEGIoNALEs 81 Marktteil Lagerzelte Gewerbebau SCHWEINFURT || WÜRZBURG Fertigbau Im Blickpunkt jubilare Lagerzelte RÖDER HTS HÖCKER GmbH verkauf@roeder-hts.de Tel.: +49 (0) 60 49 / 95 10-0 Top Konditionen - Leasing und Kauf Fax +49 (0) 60 49 / 95 10-20 www.roeder-hts.de IHR VITAL-BUSINESSGEBÄUDE HIER HABEN SIE DEN BEWEIS ...dass auch kleine Anzeigen gelesen werden! > Schnelles Bauen zum Festpreis. > Schlüsselfertig, nachhaltig aus Holz. > Energieoptimiert bis PassivhausStandard. REGNAUER FERTIGBAU • Pullacher Straße 11 D-83358 Seebruck/Chiemsee • Tel. +49 86 67 72-236 Fax +49 86 67 72-265 • mail@regnauer.de Hallenbau Kompetenz für ... Johann-Mois-Ring 18 92318 Neumarkt/Opf. info@koelblbau.de Fon 0 91 81 / 4 06 92-0 Fax 0 91 81 / 4 06 92-19 Datenträgervernichtung Anzeigenbeispiel Größe: 90 x 52 mm Preis SW: 265,20 EUR Preis 4c: 415,20 EUR Industriebau Inserentenverzeichnis AUMA Austellungs- u. Messe-Ausschuss ........................17 Bader Fonds 10 GmbH & Co.KG............................................. 9 Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft............................49 Bayerischer Rundfunk.............................................................13 Beckhäuser Personal & Lösungen ....................................OBF BHS CONSULTING & SOLUTIONS GmbH .......................OBF BID Bayerischer Inkasso Dienst AG..................................OBF bitfire GmbH...............................................................................42 büroforum ...................................................................................52 Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit .........................................33 Deutsche Telekom AG .....................................................19, U4 Eschenbach Zeltbau GmbH & Co.KG ..............................OBF Firmengruppe Riedel Bau.......................................................41 FIS Informationssysteme und Consulting GmbH ..........44 Fischer-Böhnlein Steuerberatung ......................................49 Franken-Treuhand GmbH ......................................................51 Hagenauer GmbH .....................................................................56 Hotel Eisvogel ............................................................................25 Hotel Reiterhof ..........................................................................65 Hotel Wastlhof .......................................................................... 11 i can Eckert communication GmbH ...................................47 iWelt AG.......................................................................................45 Karl Endrich KG..........................................................................43 Karl Fischer & Söhne GmbH & Co.KG .................. Marktteil Kölbl Industriebau ...................................................... Marktteil LBS-Paul-Hupp-Vertriebs-GmbH .......................................53 medioton e.K. .............................................................................43 NÜRNBERGER Lebensversicherung AG .....................50, 55 Oberbank Würzburg .........................................................52, 53 Personalberatung + Vermittlung Alexandra Suhl ......OBF Rechtsanwalt Oliver Wanke...........................................44, 47 Regnauer Fertigbau GmbH & Co.KG .................... Marktteil Reinhart Immobilien Marketing ..........................................48 Schloß Steinburg ........................................................................ 9 Röder HTS Höcker GmbH ......................................... Marktteil Schloß Steinburg ........................................................................ 9 schuberts messe + mehr .....................................................OBF Sparkasse Mainfranken Würzburg .....................................54 SPRINTIS Schenk GmbH & Co.KG ......................................... 5 Stadtmarketing Karlstadt GmbH ........................................40 Steinmetz Einrichtungen GmbH .........................................42 SYBAC Industriebau GmbH ..................................... Marktteil Telefonbuch Verlag Hans Müller GmbH & Co.................35 Telesys Kommunikationstechnik GmbH ...........................45 UniCredit Bank AG .................................................................. U2 Wagert GmbH ............................................................................29 WIRES Nutzfahrzeuge GmbH...............................................57 Wolf System GmbH.................................................... Marktteil Online-Branchenführer=OBF Bitte beachten Sie den Beihefter des Kunden Haufe-Lexware GmbH sowie die Teilbeilage Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt für die Regionen Würzburg und Schweinfurt und die Teilbeilage Sektkellerei J. Oppmann für die Regionen Würzburg, Kitzingen und Schweinfurt.

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82 vorscHAU 2013 | IMPrEssUM Wirtschaft in Mainfranken 12|2012 Impressum Herausgeber Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Mainaustraße 33 97082 Würzburg Telefon 0931 4194-0 Telefax 0931 4194-100 Internet: www.wuerzburg.ihk.de jANUAr 2013 Titelthema: WERBEN UND VERKAUFEN Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin: 10.12. 17.12. 19.12. 07.01. fEBrUAr 2013 Titelthema: INFRASTRUKTUREN (IHK JAHRESTHEMA) Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin: 10.01. 21.01. 24.01. 05.02. redaktion | IHk Radu Ferendino, Telefon 0931 4194-319 E-Mail: wim@wuerzburg.ihk.de ISSN 0946-7378 redaktion | vmm wirtschaftsverlag Elmar Behringer Sedanstraße 27 97082 Würzburg Telefon 0931 4194 -565 E-Mail: elmar.behringer@vmm-wirtschaftsverlag.de Mitarbeiter der redaktion verlag Annemarie Schneider, Petra Mildenberger, Stefan Pfister, Michael Horling, Ralph Bauer, Hans-Peter Hepp vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Berner Straße 2 97084 Würzburg Telefon 0931 6001-1800 Telefax 0931 6001-1804 Anzeigenleitung MAINFRANKEN exklusiv_ 01/13 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN exklusiv_ 02/13 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Daniela Dobresko E-Mail: daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Telefon 0931 6001-1801 Mediabetreuung Layout Sabrina Thiele, Telefon 0931 6001-1802 Birgit Eckenweber (Disposition), Telefon 0931 6001-1803 Cornelia Anders VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG: •   Regionalspecial Schweinfurt •   Modernes Büro •   Verpackung und Papier •   Aus- und Weiterbildung •   Immobilien & Gewerbeflächen •   Energie, Heiz- & Wärmetechnik • Personalmanagement und Zeitarbeit VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG: •   Regionalspecial Main-Spessart • Service- und Dienstleistungen • Umwelt, Abfallentsorgung und  Recycling • Tagungen, Seminare und Messen • Autohäuser in Mainfranken Titelbild Thinkstock Bildbearbeitung Peter Besel Technik Sven Hauber Anzeigenkompendium Florian Steinkohl Anzeigensatz Lektorat Adnan Badnjevic Gaby Feldmann Anzeigendisposition Daniela Hettler Geschäftsführer Andres Santiago, Renate Dempfle druck und vertrieb Erscheinungsweise Vogel Druck & Medienservice, 97204 Höchberg, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier jeweils am 5. des Monats verbreitete Auflage: 13.832 Exemplare (3. Quartal 2012) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Wirtschaft in Mainfranken ist das offizielle Organ der IHK Würzburg-Schweinfurt und wird IHKzugehörigen Unternehmen auf Wunsch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühren geliefert. Mit Namen oder Zeichen versehene Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der IHK Würzburg-Schweinfurt wieder. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung. Haftung für Druckfehler ausgeschlossen, soweit dies nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung der Redaktion in irgendeiner Form reproduziert oder in Maschinen, insbesondere Datenverarbeitungsanlagen, übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendungen bleiben vorbehalten. Jede im Bereich eines gewerblichen Unternehmens hergestellte oder benützte Kopie dient gewerblichen Zwecken gemäß § 54 (2) UrhG und verpflichtet zur Gebührenzahlung an die VG Wort, Goethestraße 49, 80336 München.

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