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Wirtschaft in Mainfranken 10|2010 MEINUNG Das regionale Magazin 03|11 Fachkräfte finden & binden ZAE Bayern baut Energy Efficiency Center in Würzburg IHK-Konjunkturumfrage: Der Aufschwung setzt sich fort Würzburger Max Lamb GmbH erhält Supplier Award MAINFRANKEN Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion exklusiv_ 03/11 Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt | www.wuerzburg.ihk.de IHK Würzburg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 Würzburg | PVSt | Deutsche Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 MEINUNG Fachkräfte finden und binden! ie Wirtschaft ist kraftvoll ins neue Jahr gestartet. Die optimistische Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern spricht dafür, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Die Ampel steht auf Grün! Wichtige Voraussetzung und Ausgangspunkt für diese konjunkturelle Entwicklung ist der stabile mainfränkische Arbeitsmarkt also die Menschen, die ihn tragen. Der Mensch und seine Leistung sind die Grundlagen unseres Wohlstands! Für die branchenmäßig breit gefächerte, spezialisierte und exportstarke mainfränkische Wirtschaft ist der Produktionsfaktor "qualifiziertes Fachpersonal" von großer Bedeutung. Dabei zeigt sich ein zunehmender Bedarf nicht nur an Ingenieuren, sondern auch bei Arbeitskräften mit dualer Ausbildung sowie Fachwirten und Meistern! Hatte Anfang 2010 noch jeder siebte Unternehmer im Fachkräftemangel ein Risiko für die Entwicklung seiner Firma gesehen, sagt jetzt schon fast jeder Zweite, dass er die Auswirkungen des Fachkräftemangels spürt. Und jeder Zweite rechnet damit, dass sich die Situation noch weiter verschärfen wird. Wenn wir also unseren Wohlstand halten wollen, dann brauchen wir in erster Linie genügend qualifizierte Arbeitskräfte! Deshalb greift die IHK-Organisation unter dem Titel "Gemeinsam für Fachkräfte bilden, beschäftigen, integrieren" in diesem Jahr ein mehr als bedeutendes Thema auf: den demografischen Wandel, den wir nicht nur als Schwerpunktthema für ein Jahr, sondern als maßgebliches Thema der kommenden Dekade verstehen. Denn seine Herausforderungen werden wesentlichen Einfluss auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft haben. Nicht von ungefähr weise ich darauf hin, dass der demografische Wandel unaufhaltsam ist mit der Folge, dass weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden. Nicht von ungefähr appellieren wir zum Beispiel in der Ausbildung seit vielen Jahren an die Betriebe, sich frühzeitig ihren Nachwuchs selbst heranzubilden. Nicht von ungefähr sage ich den Firmen: "Werdet flexibler!" Viele Unternehmen haben das zum Glück verstanden! Sie machen sich attraktiv, binden ihre guten Leute und tun vieles, um neue Fachkräfte zu finden. Für die anderen ist es höchste Zeit! Dieter Pfister Präsident IHK Würzburg-Schweinfurt
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4 INHALT Wirtschaft in Mainfranken 11|2009 03|2011 Start frei fürs Würzburger Energy Efficiency Center Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) errichtet auf dem Konversionsgelände im Würzburger Stadtteil Am Hubland ein innovatives Forschungs- und Demonstrationsgebäude. Vier Jahre International School Mainfranken Im Jahre 2006 wurde die International School Mainfranken (ISM) in Grafenrheinfeld gegründet. Mittlerweile ist die Schule in ein größeres Gebäude nach Unterspiesheim umgezogen. WiM sprach mit Dr. HubertRalph Schmitt, Vorsitzender und Mitgründer des Trägervereins der ISM. Der Aufschwung setzt sich fort Die mainfränkische Wirtschaft hat den Aufschwung aus dem Jahr 2010 mit in das neue Jahr genommen. Die Erholung gewinnt weiter an Breite, wenngleich das Tempo nicht beibehalten werden kann. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Würzburg-Schweinfurt zu Jahresbeginn 2011. TITELTHEMA Wirtschaftskammer läutet Jahr der Fachkräftesicherung ein ...................................6 Arbeiten in der EU......................................................8 Zeitgemäße Suche nach Auszubildenden ........ 10 Duales Studium immer beliebter .........................11 Beruflich weiterbilden mit der IHK ..............12/13 Familie und Beruf im Einklang ............................ 14 Technologie aus Schweinfurt.........................14/15 Heiligenfeld Kliniken: Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen..................... 16 Von der Uni ins Unternehmen ............................. 17 International School in Mainfranken ein Schulmodell hat sich bewährt ..................................................... 18 Modernes Standortmarketing.............................. 21 UNTERNEHMEN & MÄRKTE flyeralarm expandiert in Sachsen ....................... 31 Sparkasse Mainfranken nimmt Fahrt auf......... 33 Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Erfinderfachauskunft und Innovationsförderung ............................................ 66 WJ Meldungen und Termine ..........................67/68 IHK-INFORMATION Befristung von Arbeitsplätzen (Teil 1)............... 69 Fachinformationen der IHK ............................ 70/71 Neues aus Berlin und Brüssel .............................. 72 MAINFRANKEN exklusiv_ 03/11 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Recht und Steuern .................................................. 36 Main-Spessart, Karlstadt ...................................... 44 Marketing, Werbung und Druckdienstleistungen ........................................... 47 Unternehmen in Mainfranken ............................. 53 REGIONALES Haßberge ................................................................... 73 Haßberge / Bad Kissingen..................................... 74 Kitzingen / Main-Spessart .................................... 75 Rhön-Grabfeld / Schweinfurt .............................. 76 Schweinfurt .............................................................. 77 Würzburg ................................................................... 78 TRANSPARENT Erfolgreich wachsen im Unternehmen.............. 59 Der Aufschwung setzt sich fort ....................60/61 70 geprüfte Bilanzbuchhalter erhielten Zeugnisse................................................. 62 Charta für familienbewusste Arbeitszeiten ..... 62 Wieder Rotary Betriebspraktika für Gymnasiasten .................................................... 64 DIHK legt VE-Statistik 2009 vor ......................... 65 ANALYSEN Start frei fürs Würzburger Energy Efficiency Center .................................24/25 Die besten Geschäftsideen ................................... 28 RUBRIKEN Onlinebranchenführer ............................................ 63 Marktteil / Inserentenverzeichnis....................... 81 Vorschau / Impressum............................................ 82
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 INHALT Team Weber Seitenweise Kompetenz. Die bessere Art zu drucken. Umweltfreundlich, ohne Kompromisse: Wein Seminare Weinvermarktung Ihre Weine, Ihre Kunden ... eine natürliche Verbindung Würzburg, 18.03.2011 Tagesseminar, 8 U-Std. 199,00 Das Rotweinseminar Würzburg, 03.04.2011 Tagesseminar, 8 U-Std. 199,00 Die Weinsensorik Weingenuss mit allen Sinnen Würzburg, 04.-05.04.2011 2-Tagesseminar, 16 U-Std. 399,00 Wein Lehrgänge Wine Expert Bronze Würzburg, 01.04. bis 22.05.2011 Teilzeit, 64 U-Std. (zzgl. 140,- Prüfungsgebühr) 1.490,00 VERANSTALTUNGEN - TERMINE 2.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Zwischenprüfung Frühjahr 2011 IT-Berufe, schriftliche Prüfungen 2.3., IHK-Bezirk, Kaufmännische Zwischenprüfung Frühjahr 2011 15.3., 15:00 Uhr, Ausbilderforum Haßberge, Besichtigung Naturstein Vetter GmbH, Eltmann 15.3., Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Würzburg 16.3., Seminar "Richtig entscheiden - Entscheidungsmanagement mit Erfolg" von 14:00 bis 17:00 Uhr, Würzburg 16.3., 14:00 Uhr, Ausbilderforum Würzburg, Besichtigung Süddeutsches Kunststoffzentrum, Würzburg 16.3., 15:00 Uhr, Ausbilderforum Rhön-Grabfeld, Besuch im Kloster Kreuzberg mit Besichtigung der Franziskaner Klosterbetriebe GmbH, Bischofsheim 16.3., 15:00 Uhr, Ausbilderforum Schweinfurt/Bad Kissingen, Besichtigung Kummert Inspektionssysteme e. K., Gerolzhofen 17.3., 16:00 Uhr, Ausbilderforum Main-Spessart, Vortrag "Neue Weiterbildungsmöglichkeiten für Ausbilderinnen und Ausbilder Geprüfter Ausund Weiterbildungspädagoge", Berufsschule MainSpessart, Lohr 17.3., Würzburg, Infoveranstaltung "Innovatives Prozessmanagement" 22.3., Würzburg, Fachseminar "Basisseminar Lohnsteuerrecht" 22.3., Seminar "Erfolg durch Ordnung und Professionalität" von 09:00 bis 17:00 Uhr, Würzburg 23.3., Seminar "Gelassen im Business" von 14:00 bis 18:00 Uhr, Würzburg 28.3., Würzburg, QM-Workshop I "Dokumentation" 29.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Abschlussprüfungen Teil 1 Metallberufe Frühjahr 2011, schriftliche Prüfungen 29.3., Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Schweinfurt 30.3., Seminar "Sprechen ohne zu reden was die Körpersprache verrät", Würzburg 30.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische. Abschlussprüfungen Teil 1 Elektroberufe Frühjahr 2011, schriftliche Prüfungen 30.3., IHK-Bezirk, Gew./Techn. Zwischenprüfung Frühjahr 2011 "Technische/r Zeichner/in", gesamte integrierte Prüfung 31.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische. Abschlussprüfungen Teil 2 Sommer 2011, Abgabetermin Antrag auf Genehmigung des betrieblichen Auftrags 31.3., Seminar "Geschäftsnachfolge richtig gestalten" von 14:00 bis 17:00 Uhr, Würzburg 31.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Abschlussprüfungen Teil 1 "Technische/r Modellbauer/in" Frühjahr 2011, schriftliche Prüfungen 31.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Zwischenprüfung Frühjahr 2011, schriftliche Prüfungen 31.3., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Zwischenprüfung Frühjahr 2011 "Bauzeichner/-in", gesamte integrierte Prüfung 4.4., 15:00 Uhr Ausbilderforum Hassberge, Vortrag und Diskussion zum Thema "Jugendkriminalität", Fränkische Rohrwerke, Königsberg 4.4.-27.5., Bad Neustadt, Manueller Grundlehrgang "Metall" für Auszubildende "Verpackungsmittelmechaniker/innen" 11.-15.4., Würzburg, Intensivlehrgang für Auszubildende zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung für "Fertigungsmechaniker/innen" 12.4., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Zwischenprüfung Frühjahr 2011 "Mechatroniker/-in", gesamte integrierte Prüfung IHK-TV, das Wirtschaftsfernsehen der IHK für die Region. Nächster Sendetermin: Freitag, 01.04.201 1 IHK-TV wird jeweils am ersten Freitag des Monats von 18.30 bis 18.45 Uhr ausgestrahlt. Team Weber GmbH Xerox Vertragspartner Nürnberger Straße 117 97076 Würzburg Telefon 09 31 / 27 93 - 0 Fax 09 31 / 27 93 - 100 www.gruener-drucken.com
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6 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Im Bild (v. l.): IHK-Präsident Dieter Pfister, Dr. Michael Ruf, Leiter Internationales Personalmarketing der ZF Friedrichshafen AG, Dr. Thomas Klein, Leiter Personalmanagement von Warema Renkhoff SE, Ralf Holtzwart, Leiter der Regionaldirektion Bayern, und Jürgen Bode, stv. IHK-Hauptgeschäftsführer. Wirtschaftskammer läutet Jahr der Fachkräftesicherung ein GEMEINsaM für fachkräftE | Die mainfränkische Wirtschaft ist kraftvoll ins neue Jahr gestartet. Die anhaltend optimistische Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern spricht dafür, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Die Ampel steht auf Grün! oraussetzung und Ausgangspunkt für diese konjunkturelle Entwicklung ist der stabile mainfränkische Arbeitsmarkt. Für die branchenmäßig breit gefächerte, spezialisierte und exportstarke mainfränkische Wirtschaft ist der Produktionsfaktor "qualifiziertes Fachpersonal" von großer Bedeutung. "Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, dann brauchen wir also in erster Linie die dafür qualifizierten Menschen!", sagte IHK-Präsident Dieter Pfister auf der Auf- taktveranstaltung zum Start des IHK-Jahresthemas "Gemeinsam für Fachkräfte" vor rund 100 Zuhörern in Würzburg. Anfang 2010 hatte noch jeder Siebte im Fachkräftemangel ein Risiko für die Entwicklung seines Unternehmens gesehen. Nun spüre schon fast jeder Zweite (44 Prozent) bereits die Auswirkungen des Fachkräftemangels, ebenfalls jeder Zweite rechne damit, dass sich der Mangel an Fachkräften noch weiter verschärfen werde, so Pfister. Zu den Kernaufgaben der Fachkräftesicherung zählen laut IHK die Stärkung der betrieblichen Ausbildung und Ausschöpfung der unterschiedlichen Bildungspotenziale. Auch müssten die Erwerbsquote von Frauen und Älteren erhöht werden sowie Mitarbeiter weiterqualifiziert werden. Neben einer verbesserten Ausschöpfung des vorhandenen Erwerbspersonenpotenzials würde man wohl nicht um eine bedarfsgerechte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte herumkommen, um dauerhaft den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften decken zu können.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN fachkräftEMoNItor bEdarf ErkENNEN, zUkUNftsorIENtIErt haNdElN Nur mit einer ausreichenden Anzahl an Fachkräften kann es gelingen, Mainfranken fit für die Zukunft zu halten. Hierbei gilt es für Unternehmen und Kommunen gleichermaßen, den Bedarf rechtzeitig zu erkennen und zukunftsorientiert danach zu handeln. Im Rahmen des IHK-Jahresthemas "Gemeinsam für Fachkräfte bilden, beschäftigen, integrieren" informiert die IHK Würzburg-Schweinfurt am 14. März 2011 ab 13:30 Uhr in Würzburg über das innovative Instrument eines Fachkräftemonitors, den die bayerischen IHKs gemeinsam entwickelt haben. Dieser ermittelt Angebot und Nachfrage an Fachkräften nach Region und Wirtschaftszweig, stellt diesen übersichtlich dar und ermöglicht eine Zukunftsprognose. Im Abgleich dieser fundierten Information mit ihren individuellen Zielen können Unternehmen ihre Erfolgsstrategien festlegen. Der Fachkräftemonitor steht online zur freien Nutzung zur Verfügung. Die Veranstaltung gibt zudem einen Überblick über die verschiedenen Facetten des Themas "Fachkräftesicherung". Interessierte sind herzlich eingeladen. Details zum Thema "Fachkräftemonitor Bayern", zum Programm sowie den Referenten unter: www.wuerzburg.de/standort. Telefonische Anmeldungen unter: 0931 4194-291. Ansprechpartner: Lukas Kagerbauer, E-Mail: lukas.kagerbauer@ wuerzburg.ihk.de Regionale und betriebliche Handlungsfelder im Fokus Die Referenten Ralf Holzwarth, Leiter der Regionaldirektion Bayern, Dr. Michael Ruf, Leiter Internationales Personalmarketing der ZF Friedrichshafen AG, und Dr. Thomas Klein, Leiter Personalmanagement von Warema Renkhoff SE aus Marktheidenfeld, bestätigten, dass sich der zunehmende Mangel nicht nur bei Ingenieuren manifestiert, sondern gerade auch bei Arbeitskräften mit dualer Ausbildung sowie Fachwirten und Meistern. Ralf Holzwarth informierte über das Arbeitskräftemonitoring der Bundesagentur für Arbeit. Dr. Michael Ruf, referierte über bildungspolitische und personalstrategische Lösungsansätze des Global Players ZF. Dr. Thomas Klein zeigte, welche Möglichkeiten mittelständische Familienunternehmen besitzen, um auf die Folgen des demografischen Wandels zu reagieren. Ein Allheilmittel darin waren sich alle Referenten einig gibt es gegen den Fachkräftemangel nicht. Es kommt vielmehr darauf an, regionale und betriebliche Handlungsfelder zu erkennen und daraus entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Die IHK hat eine Jahresplanung mit drei Leuchtturmveranstaltungen erstellt. Umrahmt von einer Auftakt- und einer Abschlussveranstaltung werden Projekte in den drei Kernaspekten des Fachkräftethemas "Beschäftigung, Bildung und Integration" durchgeführt. Die nächste Veranstaltung am 14. März 2011 widmet sich dem Fachkräftemonitor. Text/Foto: Radu Ferendino | Illu: fotolia.de
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8 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Höhere Mobilität für Fachkräfte arbEItEN IN dEr EU | Die Europäische Kommission will Konzernen aus Drittstaaten die Entsendung von Fach- und Führungskräften in ihre europäischen Niederlassungen erleichtern. Dazu schlägt diese vor, dass in Drittstaaten niedergelassene Konzerne ihre Fach- und Führungskräfte auch in die europäischen Niederlassungen entsenden können sollen. n allen Mitgliedstaaten sollen dazu die gleichen Bedingungen für die Erteilung der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis gelten. Die Erlaubnis wird für die Dauer der Entsendung erteilt und kann um bis zu drei Jahre verlängert werden. Sie gilt auch für eine auf zwölf Monate beschränkte Entsendung in eine Niederlassung in einem anderen Mitgliedstaat. Den Familienangehörigen des Arbeitnehmers soll es erlaubt werden, mit ihm in die EU einzureisen, ohne vorher Integrationsmaßnahmen zu durchlaufen. Nach Ansicht des Freiburger Centrums für Europäische Politik (CEP) ist der Vorschlag grundsätzlich zu begrüßen. So hat die Kommission auf einige der protektionistischen Beschränkungen der Arbeitnehmer-Freizügigkeit, beispielsweise die Arbeitsmarktprüfung, verzichtet. Die Richtlinie erleichtert es den außereuropäischen Konzernen, ihre Führungs- und Fachkräfte dort einzusetzen, wo sie am stärksten nachgefragt werden, und ermöglicht es gleichzeitig, dass sich diese Arbeitnehmer um einen Einsatz in einer Niederlassung in der EU bemühen können. Dies erhöht die Arbeitnehmermobilität und verbessert damit die gesamtwirtschaftliche Effizienz, auch in der EU. Allerdings bleibt der Vorschlag noch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der Richtlinienvorschlag erschwert entsandten Arbeitnehmer den direkten Zugang zum EU-Arbeitsmarkt und benachteiligt sie dadurch gegenüber Inhabern einer EU-Blue-Card. Die Beschränkung auf Führungs- und Fachkräfte sowie Trainees sollte abgeschafft werden: Die Abgrenzung zu anderen Qualifikationen ist zwangsläufig unscharf, was protektionistischen Spielraum zulässt. Gleiches gilt für die Möglichkeit der Mitgliedstaaten, die Entsendung nur dann zuzulassen, wenn der Arbeitnehmer bereits seit mindestens einem Jahr im Konzern arbeitet. Zudem fehlt für entsandte Arbeitnehmer die Möglichkeit des freien Zugangs zum Arbeitsmarkt. Einige der Defizite bei der Regulierung der Zuwanderung von Hochqualifizierten (EU-Blue-Card) wurden freilich nicht wiederholt: Die Kommission verzichtet auf staatlich vorgegebene Lohn- untergrenzen und Arbeitsmarktprüfungen; beides trägt zur Abschottung der Arbeitsmärkte bei. Zudem führen getrennte Verfahren zur Erteilung der Aufenthaltserlaubnis des Arbeitnehmers und seiner Familie zu unnötiger Bürokratie und zu Verzögerungen beim Einsatz des Arbeitnehmers: Die vorgesehenen getrennten Verfahren benachteiligen die Familienangehörigen wegen der mit 60 Tagen doppelt so langen Dauer ihres Verfahrens. In der Praxis führen diese Unterschiede dazu, dass der Arbeitnehmer später als möglich in die EU umziehen wird: erst dann, wenn er die Gewissheit hat, dass seine Familienangehörigen ebenfalls in die EU einreisen dürfen. Allein sinnvoll wäre daher ein einheitliches Verfahren mit einer Regelfrist von 30 Tagen, die bei Bedarf um bis zu 60 Tage verlängert werden kann, z. B. wenn Zweifel an den Angaben zu Familienangehörigen bestehen. Text: Klaus-Dieter Sohn Der Autor ist Wissenschaftlicher Referent des Centrums für Europäische Politik. | Foto: fotolia.de kErNpUNktE Ziel der Richtlinie: Führungs- und Fachkräfte sowie Trainees, die bei Unternehmen aus Drittstaaten beschäftigt sind, sollen leichter in Niederlassungen in der EU entsendet werden können. Betroffene: Arbeitnehmer und Konzerne in Drittstaaten sowie deren Unternehmenstöchter in der EU. Pro: (1) Die protektionistischen Beschränkungen der Arbeitnehmer-Freizügigkeit werden reduziert, wodurch auch die gesamtwirtschaftliche Effizienz in der EU verbessert wird. (2) Die Arbeitnehmerentsendung aus Drittstaaten entfaltet positive Wachstums- und Beschäftigungseffekte, wenngleich in geringerem Umfang, als es möglich wäre. Contra: (1) Die Richtlinie erschwert entsandten Arbeitnehmer den direkten Zugang zum EU-Arbeitsmarkt und benachteiligt sie dadurch gegenüber Inhabern einer EU-Blue-Card. (2) Getrennte Verfahren zur Erteilung der Aufenthaltserlaubnis des Arbeitnehmers und seiner Familie führen zu unnötiger Bürokratie und zu Verzögerungen beim Einsatz des Arbeitnehmers. Centrum für Europäische Politik Das Centrum für Europäische Politik (CEP) in Freiburg ist der europapolitische Think Tank der Stiftung Ordnungspolitik. Es versteht sich als ein Kompetenzzentrum zur Recherche, Analyse und Bewertung von EU-Politik. Das CEP ist eine gemeinnützig anerkannte Stiftung, ihre Analysen beruhen auf den Grundsätzen einer freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Vereinbarkeit von Beruf und Familie aok zErtIfIzIErt | Die gemeinnützige Hertie-Stiftung hat der AOK Bayern das Zertifikat "audit berufundfamilie" für familienfreundliche Arbeitgeber verliehen. In ausgewählten Handlungsfeldern haben die Experten der Stiftung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der größten Krankenkasse im Freistaat beleuchtet. So gibt es bereits Regelungen zu familienfreundlichen Arbeitszeiten und zum Arbeiten von zu Hause aus. Bei diesem Audit geht es auch darum, weitere Potenziale zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. "Wir sind stolz auf die Zertifizierung und werden uns künftig noch stärker dafür engagieren, dass auch unsere rund 350 Mitarbeiter Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können," so Horst Keller, Direktor der AOK in Würzburg. Schon jetzt seien 116 Mitarbeiter in Teilzeitmodellen für die Direktion Würzburg tätig. Die bayerische Gesundheitskasse setzt jetzt auf den Ausbau der familienfreundlichen Regelungen, wie beispielsweise wohnortnahes Arbeiten, Kinderbetreuungsservice oder bedarfsgerechte Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern. "Die im Rahmen des Audits vereinbarten weiteren Ziele zur Verwirklichung eines familiengerechten Arbeitsumfelds setzen wir in den kommenden drei Jahren um", so Keller. Foto: fotolia.de
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10 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Zeitgemäße Suche nach Auszubildenden eim sogenannten "Ausbildungsagenten" (www.ausbildungsagent.de) lassen Unternehmen ihre aktuellen Ausbildungsangebote in einem Video von einer realen Person dem Ausbildungsagenten vorstellen. Dieser tritt als Moderator auf und gibt Basisinformationen rund um das Unternehmen und Ausbildungsstellen. Eigene Azubis aus dem Unternehmen kommen ebenfalls zu Wort. Sie präsentieren potenziellen neuen Auszubildenden ihren zukünftigen Arbeitsplatz. Abgerundet werden diese Informationen mit visuellen Eindrücken über das Unternehmen und Kommentaren von Kollegen, Vorgesetzten und leitenden Mitarbeitern. Der Vorteil dieses Werbemittels gegenüber üblichen Berufsbildfilmen besteht darin, dass der potenzielle Nachwuchs das individuelle Arbeitsumfeld, konkrete Aufgaben und spätere Teammitglieder authentisch kennenlernt - nicht nur Berufsbilder, auch Aufgabengebiete und Einsatzmöglichkeiten. "Wir haben uns bewusst dazu entschieden, als Erstes unseren eigenen freien Ausbildungsplatz mit dem neuen Ausbildungsagenten zu bewerben", so Michael Beckhäuser, Geschäftsführer von Beckhäuser Personal & Lösungen. Der Würzburger steht gemeinsam mit Michael Kolb von SOC Media aus Prichsenstadt hinter PersonalTV, das Videos für Bewerbung und Recruiting produziert und zu dem als Sublabel auch www.ausbildungsagent.de gehört. Dieser übernimmt zudem das Videomarketing auf weiteren Plattformen wie YouTube und Facebook. dEr aUsbIldUNGsaGENt | Junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in der Region verlangen eine individualisierte, ihrem eigenen Lebensstil entsprechende Ansprache. Hier kann ein neues Online-Angebot helfen. Initiativprojekt in Würzburg Auch das Jobcenter Stadt Würzburg setzt mit einem Initiativprojekt in Zusammenarbeit mit PersonalTV auf das neue Werkzeug. Statt eines Fotos können dort Arbeitssuchende ihren Bewerbungsunterlagen auch ein Video über ihre Person beifügen. Das bewegte Bild transportiert vor allem einen authentischen Eindruck. Zukünftige Arbeitgeber oder Auftraggeber können sich im Video direkt von der Ausstrahlung und Präsenz des Gegenübers überzeugen, noch bevor man ein erstes gemeinsames Gespräch geführt hat. Eine professionelle Moderatorin interviewt die Kandidaten vor der Kamera und hebt individuelle Stärken heraus. Vor Drehbeginn sollte man sich genau überlegen, was die Hauptaussagen des Spots sein sollen. Dazu empfiehlt es sich, sich auf etwa zwei bis drei Fragen zu konzentrieren, die man auf jeden Fall beantworten möchte. Die Videos dienen vor allem zur Unterstützung der eigenen Kommunikation im Bewerbungsprozess und sind Ergänzungen zu den eigenen Bewerbungsunterlagen. Bei der Präsentation geht es vor allem darum, die Persönlichkeit des Bewerbers zur Geltung zu bringen. Die Dauer des Videos sollte nicht zu lang sein. Drei Minuten gel- ten als Maximum. Der Film sollte den Bewerber und seine Fähigkeiten allgemein vorstellen, damit das Video für unterschiedliche Bewerbungen verwendet werden kann. Suchmaschinenoptimiert verbessert man so unter anderem die eigene Online-Reputation und macht mit einem Video im Internet, z. B. bei Google-Suchergebnissen, leichter auf sich aufmerksam. Gleichzeitig unterstützt ein Video zur eigenen Person aber auch das Selbstmarketing z. B. beim Aufbau einer selbstständigen Tätigkeit. Alle Bewerber können ihr persönliches Video z. B. als Link zu ihren Bewerbungen oder E-Mail-Signaturen hinzufügen, in eigene Internetpräsenzen einbinden und so vielleicht schon bald den neuen Arbeitgeber oder Projektpartner überzeugen. Auf das persönliche Profil mit Video auf www.personaltv.de lassen sich weitere Angaben zur Person sowie berufliche Eckdaten integrieren. Über ein integriertes Kontaktformular auf der Profilseite können potenzielle Arbeitgeber die Bewerber ansprechen. Die Kosten für diese Dienstleistung übernimmt das JobCenter Stadt Würzburg aus dem Vermittlungsbudget jedes teilnehmenden Kunden. Text: Radu Ferendino/eb | Fotos: Beckhäuser
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Duales Studium immer beliebter arbEItEN UNd stUdIErEN | Die aktuellen Zahlen von hochschule dual zeigen: Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein duales Studium. in duales Studium an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften überzeugt immer mehr Studieninteressenten. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Initiative hochschule dual: Gab es im Wintersemester 2008/2009 noch rund 1.750 Studierende, waren im Wintersemester 2010/2011 bereits fast doppelt so viele Studierende im dualen Studienprogramm immatrikuliert: Rund 3.350 Studierende kombinieren heute akademisches Studium und betriebliche Praxis. Den Großteil mit knapp 1.600 Studierenden nehmen dabei die Ingenieurwissenschaften ein. "Dieser enorme Zuwachs zeigt, dass hochschule dual nicht nur für Studierende an Attraktivität gewonnen hat, sondern auch für teilnehmende Unternehmen", unterstreicht Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Leiter der Initiative hochschule dual und Präsident der Hochschule Kempten, das Ergebnis. "Immer mehr Unternehmen erkennen das große Potenzial des dualen Studiums, das ideal geeignet ist, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken", so Schmidt über die Entwicklung. hochschule dual verzeichnet inzwischen über 550 feste Kooperationspartner aus Industrie und Handwerk. Präsentiert wurden die Zahlen erstmalig bei einem Arbeitstreffen der 19 teilnehmenden Hochschulen, bei dem sich Präsidenten, Vizepräsidenten, Professoren, Praxisbeauftragte, Studienberater und hochschule- dual-Koordinatoren aus den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Augsburg trafen. Die rund 70 Experten des dualen Studiums tauschten sich über die Erfahrungen mit den hochschuleigenen dualen Studienangeboten aus, stellten Beispiele zur Bindung von Unternehmen und Betreuung von Studierenden vor und erörterten neue Modelle im Rahmen des dualen Studiums. Gesprächsstoff gab es genug: So bieten die 19 beteiligten Hochschulen inzwischen 240 duale Studienangebote in den unterschiedlichsten Studienfächern von Betriebswirtschaft und Recht über Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu Umwelttechnik und Landschaftsbau. Zwei Studienmodelle gibt es: Das Verbundstudium (VB) kombiniert Studium und Berufsausbildung, das Studium mit vertiefter Praxis (SmvP) verbindet das Studium mit umfassender Berufspraxis ohne integrierte Lehre. Während das Verbundstudium, so die Auswertung der Zahlen, besonders bei Studierenden der Ingenieurwissenschaften beliebt ist, wird das Studium mit vertiefter Praxis häufig im Informatikbereich gewählt. Im kaufmännischen Bereich liegen Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis gleichauf. "Eigentlich ist das lebhafte Interesse an hochschule dual nicht verwunderlich, schließlich bietet das duale Studium in Bayern eine qualitativ hochwertige Theorieausbildung gepaart mit der Möglichkeit, früh ins Arbeitsleben hineinzukommen und bereits im Studium ein festes Gehalt zu beziehen," so das Fazit von Miriam Weich aus der Geschäftsführung von hochschule dual. hochschule dual wurde 2006 als Initiative von Hochschule Bayern e. V. gegründet, um alle dualen Studienangebote an den staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Fachhochschulen unter einem Dach zu bündeln. An den beteiligten Hochschulen gibt es nunmehr rund 240 duale Studienangebote, die eine Verknüpfung von Hochschulstudium und praktischer Ausbildung in einem Unternehmen bieten. Seit der Gründung der Initiative ist die Zahl der Studierenden auf über 3.300 angewachsen. Mehr Informationen unter: www.hochschule-dual.de Text: WiM | Foto: fotolia.de NEUE Ihk-broschürE für aUsbIldEr Die IHK arbeitet daran, dass Ausbilder möglichst gut ausgebildet sind denn auch von der Person des Ausbilders hängt eine gute Ausbildungsleistung ab. Über IHK-Maßnahmen für Ausbilder informiert eine neue Broschüre. In Gesprächen mit jungen Fachkräften über ihre bisherige Karriere geht es meist um das Thema "Ausbildung". Darin spielt fast immer die Person des Ausbilders die größte Rolle. Diese sind somit zugleich die wichtigsten "Werbeträger" eines Unternehmens zur Gewinnung von Auszubildenden. Deshalb hat die IHK WürzburgSchweinfurt das Gesamtkonzept zum Thema "Ausbildung" neu strukturiert und auch auf die Ausbilder zugeschnitten. Sehr viele Maßnahmen wurden umgestaltet oder neu geschaffen: Nicht nur spezifische Schulungsangebote für Auszubildende sind Bestandteil, sondern auch Seminare für Ausbilder bis hin zu Zusatzzertifizierungen. Über diese Neustrukturierung und das damit verbundene Angebot informiert eine Broschüre, die Interessierte bei der IHK erhalten können. Ansprechpartner: Michael Siewers, Tel.: 0931 4194-251, E-Mail: michael.siewers@wuerzburg.ihk.de
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12 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Fachkräfte? Geschenkt! bErUflIchE WEItErbIldUNG | Mit dem Meister-BAföG hilft das Bundesministerium für Bildung und Forschung Teilnehmern der beruflichen Weiterbildung bereits seit 1996, ihre Unterrichtsmaßnahmen zu finanzieren. In den letzten zwei Jahren stieg die Nachfrage nach dieser Förderung noch einmal deutlich an. as Meister-BAföG ist anders als das schulische BAföG nicht an das Einkommen geknüpft, sondern allein von der Förderfähigkeit der jeweiligen Maßnahme abhängig. Lehrgänge mit IHK-Prüfung erfüllen in der Regel diese Voraussetzung. Exakt 30,5 Prozent der Lehrgangskosten übernimmt das Amt für Ausbildungsförderung. Die restlichen 69,5 Prozent werden zunächst als Darlehen gewährt. Schließt der Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich ab, werden ihm von der Restsumme weitere 25 Prozent erlassen. Absolventen kommen somit auf eine Unterstützung von fast 50 Prozent. Pro Weiterbildungsstufe kann das MeisterBAföG einmal gewährt werden. Somit ist also auch eine zweimalige Bewilligung (einmal z. B. für eine Fachwirt-Qualifikation, einmal für eine Betriebswirt-Qualifikation) möglich. Diese attraktiven Bedingungen wurden 2009 noch einmal verbessert. So werden jetzt auch Personen unterstützt, die bereits eine selbst finanzierte Fortbildung in Anspruch genommen haben. Absolventen, die in die Selbstständigkeit gehen und dort mindestens zwei dauerhafte Arbeitsplätze schaffen, erhalten nochmals einen Nachlass von 66 Prozent auf das Restdarlehen. Die Bemühung des Staates, berufliche Fortbildung zu unterstützen, trägt ihre Früchte: 2009 stieg die Zahl der bewilligten Förderungen um 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, dies waren also rund 185.000 Per- sonen. Die Förderzusagen lagen bei ca. 456 Millionen Euro. In den letzten Jahren stieg jedoch nicht nur die Nachfrage nach Fördermitteln. Auch das Durchschnittsalter der Teilnehmer sinkt beständig. Die Jungen zeigen damit, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind und sich um ihr berufliches Fortkommen sorgen. Text: Stefan Göbel | Foto: fotolia.de Ihr Ansprechpartner bei der IHK Würzburg-Schweinfurt: Stefan Göbel, Tel.: 0931 4194263, E-Mail: stefan.goebel@ wuerzburg.ihk.de Weitere Informationen unter: www.meister-bafoeg.info schlUMMErNdE rEsErvEN WEckEN Die Fachkräftesicherung ist eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Hierzu sind neue Konzepte nötig. Die IHK wirkt aktiv an dieser Aufgabe mit. Weiterbildung spielt eine zentrale Rolle bei der Fachkräftesicherung. Denn Wissen entsteht zwar auch durch praktische Anwendung, jedoch kann es schneller und sicherer transferiert werden, wenn es systematisch und professionell aufbereitet und zur Verfügung gestellt wird. Aber noch hängt die Weiterbildungsbereitschaft oft von der Betriebsgröße ab. Große Unternehmen investieren häufiger in ihre Mitarbeiter. Hier hat man erkannt, dass der Weiterbildungsbedarf in direktem Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg steht. Hier steht eher das Problem der Freistellung der Mitarbeiter im Raum. Das bedeutet, laufen die Geschäfte gut, steht keine Zeit für Weiterbildungen zur Verfügung. Immer wichtiger werden deshalb für Unternehmen langfristige personalpolitische Maßnahmen. Hilfe verspricht die IHK-Weiterbildung. Sie ist klassisch im Bereich von Lehrgängen, Seminaren und Workshops angesiedelt und sorgt für hochwertige Wissensvermittlung vor Ort. "Wir verstehen uns darüber hinaus als Berater für die regionalen Unternehmen bei ihrer Personalentwicklung", so IHK-Bereichsleiter Udo Albert. Der gezielte Wissenstransfer von älteren auf jüngere Mitarbeiter, das Aktivieren und Reaktivieren von Berufsschulrückkehrern, Studienabbrechern und Migranten seien bisher wenig ausgeschöpfte Potenziale, berichtet Albert. Auch altersgerechte Arbeitsplätze zu gestalten oder auf die Gesundheitsförderung zu achten, sind Aspekte, die Unternehmen berücksichtigen müssen. "Hier gilt es, die Kräfte zu lokalisieren, zu informieren, weiterzubilden und in den Arbeitsprozess zu integrieren", beschreibt Bereichsleiter Stefan Göbel die zukünftigen Aufgaben der IHK-Weiterbildung. Diese unterstützt die regionalen Betriebe bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter auch im Bereich Firmenseminare. Auf Anfrage arbeitet die IHK maßgeschneiderte Weiterbildungskonzepte aus und führt diese im Unternehmen durch. Ihre Ansprechpartner: Doris Kunkel (Foto), Tel.: 09721 7848-641 (Schweinfurt) und Cornelia Preissler, Tel.: 0931 4194-303 (Würzburg)
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Erfolgreiche Fachwirt-Absolventen WEItErbIldUNG IM UNtErNEhMEN | Nach erfolgreich abgelegter IHK-Prüfung konnten jeweils zwölf Teilnehmer der Lehrgänge "Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK)" sowie "Fachwirt/in im Gastgewerbe (IHK)" in Bad Kissingen ihre Urkunden und Zeugnisse entgegennehmen. Bereits im Oktober 2008 starteten die beiden Lehrgänge im Rahmen der "Akademie für Gesundheitswirtschaft" des RSG Bad Kissingen in Zusammenarbeit mit der IHK Würzburg-Schweinfurt. Der Lehrgang "Fachwirt/in im Gastgewerbe" wird zudem mit Empfehlung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Bezirk Unterfranken, durchgeführt. Zur Unterstützung der regionalen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und des Gastgewerbes konnten Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für eine kostengünstige Teilnahme eingesetzt werden. Im Lehrgangsverlauf der letzten beiden Jahre haben sich die Teilnehmer neben Beruf und Familie in insgesamt 590 Unterrichtsstunden umfangreiche Kenntnisse angeeignet und diese in den IHKPrüfungen nachgewiesen. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen, etwa aus den Bereichen VWL, BWL, Steuern, Unternehmensführung, Rechnungswesen, Personalwirtschaft und Kommunikation, lernten sie entsprechend den Lehrgangsrichtungen branchenbezogene Qualifikationen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Lehrgänge sind die Absolventen nun Marktführer in ihren Qualifizierungen. Damit profitieren auch "ihre" Unternehmen von ihren ausgezeichneten Kenntnissen. Auch in 2011 bietet die Akademie für Gesundheitswirtschaft des RSG Bad Kissingen wieder Fachwirt- und Zertifikatslehrgänge in Kooperation mit der IHK Würzburg-Schweinfurt an. Für einige der Lehrgänge werden EU-Fördermittel beantragt, sodass insbesondere für Mitarbeiter aus Unternehmen der Gesundheitswirtschaft eine kostengünstige Teilnahme ermöglicht werden kann. Informationen: RSG Bad Kissingen, Tel.: 0971 7236-0, E-Mail: buero@rsg-bad-kissingen.de Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrgänge "Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK)" und "Fachwirt/in im Gastgewerbe (IHK)" konnten die Teilnehmer ihre IHK-Zeugnisse im RSG Bad Kissingen entgegennehmen. Bild oben: Absolventen und Dozenten des Lehrgangs "Fachwirt/in im Sozialund Gesundheitswesen (IHK)"; Bild unten: Absolventen des Lehrgangs "Fachwirt/ in im Gastgewerbe (IHK)"; 2. v. l. bzw. links: IHK-Bereichsleiter für Aufstiegsfortbildung Stefan Göbel, jeweils rechts: RSG-Geschäftsführer Dr. Matthias Wagner. 35 Jahre Erfahrung mit dem Frühjahrsaufschwung Der Frühjahrsaufschwung benötigt Arbeitskräfte Nutzen Sie die Erfahrung älterer Arbeitnehmer Die ausgleichende Souveränität Älterer ergänzt die Spontanität und den Ideenreichtum Jüngerer und bringt Ihr Unternehmen voran Sie sind an Erfahrung interessiert? Wir vermitteln sie Ihnen Ihr Arbeitgeberservice: 0180 1 664466 Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min
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14 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Familie und Beruf im Einklang pErsoNalpolItIk | Das Kommunalunternehmen (KU) des Landkreises Würzburg ist mit seinen rund 800 Beschäftigten nicht nur einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Würzburg, sondern hat sich auch über eine familienbewusste Personalpolitik Gedanken gemacht. Beschäftigte aus allen Bereichen und Berufsgruppen haben sich zu einem Workshop getroffen, Ideen entwickelt und Vorschläge erarbeitet. Gemündet ist dieses Engagement im Konzept "Familienfreundlicher Arbeitgeber", das am 7. Oktober 2010 zusammen mit Staatssekretärin Melanie Huml der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. esundheitsstaatssekretärin Melanie Huml: "Zwei Drittel aller Krankenhäuser haben schon jetzt Probleme bei der Besetzung offener Stellen im ärztlichen Dienst. Bis 2017 werden altersbedingt rund 18.000 Krankenhausärzte ausscheiden. Die Wiederbesetzung dieser Stellen wird die Krankenhäuser vor große Herausforderungen stellen. Der Vereinbar- Würzburg, das team orange und die MainKlinik Ochsenfurt seit 2011 zwei Tage zusätzlichen Urlaub pro Jahr und Kind. Voraussetzung ist, dass das Kind das zehnte Lebensjahr noch nicht überschritten hat. Hat ein Beschäftigter mehrere Kinder, für die ein Zusatzurlaub gewährt werden könnte, so wird der Zusatzurlaub nur einmal bewilligt. sich in Elternzeit befindende Mitarbeiter können auch während ihrer "Auszeit" Kontakt zum Arbeitgeber halten, in dem sie bei Fortbildungen oder anderen Veranstaltungen, wie beispielsweise Betriebsfeiern, teilnehmen. Und auch die Mitarbeiterzeitung erhalten die Beschäftigten, die sich in Elternzeit befinden oder Sonderurlaub in Anspruch nehmen, auf dem Postweg zugesandt. Attraktive Arbeitsplätze gestalten "Wir möchten mit unseren Maßnahmen für attraktive Arbeitsplätze sorgen und unseren Beschäftigten Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bieten. Denn mit einem Frauenanteil von über 70 Prozent ist uns die familienbewusste Personalpolitik besonders wichtig" erklärte Dr. Alexander Schraml, Vorstand des Kommunalunternehmens, den Hintergrund des Konzeptes. Zu guter Letzt strebt das Kommunalunternehmen die Aufnahme im "Bündnis für Familie und Arbeit in der Region Würzburg" an. Landrat Eberhard Nuß zeigte sich erfreut über diese Initiative und setzt auf die Vorbildwirkung für andere Betriebe im Landkreis. Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg eine Anstalt des öffentlichen Rechts wurde im Februar 1998 vom Landkreis Würzburg gegründet. Die Zuständigkeit des Kommunalunternehmens umfasst im Wesentlichen die beiden Bereiche "Gesundheit und Pflege" (MainKlinik Ochsenfurt, Senioreneinrichtungen, Vollzug des Pflegeversicherungsrechtes) sowie "Ver- und Entsorgung" (ÖPNV, Schulwegkostenfreiheit, Abfallwirtschaft team orange). Darüber hinaus erbringt das KU aber auch Dienstleistungen für den Landkreis Würzburg. Text: Julia Fröhling | Foto: Daniela Thorwarth Beim Startschuss zum neuen Konzept "Familienfreundliches Kommunalunternehmen" (v. l.): Personalleiter Bernhard Wallrapp, stv. Landrätin Elisabeth Schäfer, Landtagsabgeordneter Manfred Ländner, Kreisrat Wolfgang Kuhl, Staatssekretärin Melanie Huml, Krankenschwester Jannette Kähler mit Tochter Anna-Lena, Betriebsratsmitglied Dr. Lotte Possler, Krankenschwester Christine Schmitt mit den Söhnen Philipp und Manuel, Wolfgang Duscher von der Stadt Ochsenfurt und Kommunalunternehmen-Vorstand Dr. Alexander Schraml. keit von Familie und Beruf kommt deshalb eine Schlüsselrolle bei der Frage zu, wie wir die Arbeit für junge Menschen attraktiver machen und auch zukünftig qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen können." Dem Konzept zufolge erhält jeder Mitarbeiter des Kommunalunternehmens und seiner Gesellschaften darunter beispielsweise die Senioreneinrichtungen des Landkreises Außerdem gibt es einen Betreuungszuschuss für nichtschulpflichtige Kinder. Dieser beträgt maximal 50 Euro im Monat und ist beispielsweise für die Finanzierung von Kinderkrippen, Kindergärten oder Tagesmüttern vorgesehen. Als weitere Maßnahme wirken die Vorgesetzten auf familienfreundliche Arbeitsund Urlaubszeiten hin. Beurlaubte oder
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Zukunftstrends im Personalmarketing Diskutierten als Expertenrunde über Zukunftstrends im Personalmarketing (v. l.): Moderator Dieter Schneider, Vorstand der Buena la Vista AG, Professor Dr. Steffen Hillebrecht, Medienmanagement FHWS, Tanja Blum, Geschäftsführerin von Beckhäuser Personal & Lösungen, Thomas Götz, Geschäftsführer der Kinkele GmbH & Co. KG, Udo Albert, Anpassungsweiterbildung IHK und Würzburgs Stadtkämmerer Christian Schuchardt. 32. pErsoNalforUM | Wo und wie bekomme ich in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter? Eine grundsätzliche Überlebensfrage für viele Unternehmen, die das nunmehr 32. Beckhäuser Personalforum, diesmal zu Gast im VCC Würzburg, mit zahlreichen Gästen und Referenten stellte. Dass sich bereits in naher Zukunft einiges verändern wird, darin waren sich alle einig. Denn schon ab dem Jahr 2015 geht's demographisch gesehen bergab mit den Zahlen der Erwerbstätigen und somit auch mit qualifiziertem Personal. Nicht zuletzt sind auch MINT-Studienfächer das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik schon bald auf Talfahrt, wie Uni-Präsident Professor Dr. Alfred Forchel in einem Gastbeitrag erläuterte. "War for Talents Trends im Personalmarketing 2.0" lautete das Thema des Forums und wies den Weg zu Antworten. Die Ressource Personal wird knapp, also muss ich mich als Unternehmer um besondere Attraktivität meiner Arbeitsplätze bemühen, so ein Fazit. Dazu gehöre nicht nur ein attraktives Umfeld des Unternehmens wie Historisches, Sprache, Mentalität und Kultur, so Wirtschaftsinformatiker und Aufsichtsratsvorsitzender der Würzburg AG Professor Dr. Rainer Thome. Punkten könne man nur mit attraktiven Arbeitsplätzen und interessanten Tätigkeitsprofilen, so Thomas Götz, Geschäftsführer der Kinkele GmbH & Co. KG in Ochsenfurt. "Mehr Geld zu bieten" bringe gar nichts im "Kampf" um gutes Personal. Eher seien es da schon andere, oft schon vernachlässigte Faktoren, wie ein Kindergartenplatz oder schulische Möglichkeiten für die Kinder, immer häufiger entscheidend für den Zuschlag eines potenziellen Mitarbeiters. Nicht zu unterschätzen sei letztendlich auch Personalmarketing in sozialen Netzwerken aufgrund hoher Multiplikatoren. Alleine auf Facebook sind derzeit weltweit 600 Millionen Nutzer aktiv in Deutschland sind es zum Beispiel in der Altersklasse zwischen 35 bis 44 rund 2,5 Millionen (15 Millionen gesamt) aktive Teilnehmer, so Ludwig Habersetzer, wissenschaftlicher Berater beim Mainfränkischen Electronic Commerce Kompetenzzentrum. Text/Foto: WiM/eb "Erfolg ist die Leistung von Menschen" Mit diesem Motto ist die Personal- und Unternehmensberatung bhs CONSULTING & SOLUTIONS GmbH unter der Führung der beiden Geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Bormann und Hans-Jürgen Hemrich seit 2004 erfolgreich in allen strategischen Aufgabenfeldern in den Themen Personal und Organisation tätig. Jeder der 15 bhs-Berater kommt aus einer Managementposition in der Wirtschaft und ist aufgrund langjähriger Erfahrung ein Spezialist auf seinem Gebiet. Die Schwerpunkte dabei sind: Branchenorientierte Personalberatung/Executive Search Personalentwicklung (Coaching, Training, Teambuilding) Personalmarketing Managementberatung (Führung, Organisation, HR, Vertrieb) Thomas Bormann Hans-Jürgen Hemrich bhs CONSULTING & SOLUTIONS GmbH Beethovenstraße 1a · 97080 Würzburg · Tel.: 0931/32934-0 info@bhscs.de www.bhsgroup.de www.bhsberatung.de
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16 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Im Bild (v. l.): Frank Hauser, Leiter des Great Place to Work® Instituts Deutschland, Dorothea Galuska, Leiterin Personalmanagement Heiligenfeld Kliniken, und Dr. Joachim Galuska, Mitbegründer und Geschäftsführer der Heiligenfeld Kliniken. Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen hEIlIGENfEld klINIkEN aUsGEzEIchNEt | Die Heiligenfeld Kliniken aus Bad Kissingen sind beim bundesweiten Wettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011" mit dem Great Place to Work® Gütesiegel für ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet worden. In der Kategorie "Kliniken" erreichten sie den ersten Platz des Wettbewerbs. erliehen wurde die Auszeichnung in Berlin vom Great Place to Work® Institut Deutschland in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). "In lebenswerte Arbeitsplätze und eine kooperative Unternehmenskultur zu investieren, liegt auf der Hand: Denn nur Mitarbeiter, die primär als Menschen und nicht als Kostenfaktor betrachtet werden, strahlen eine menschliche Atmosphäre aus, in der Patienten einen guten Rahmen für ihre Heilung finden. Eine Klinik ist eben für alle da: die Patienten, die Mitarbeiter, die Leitenden und alle, die in ihr zusammenarbeiten. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung", so Dr. Joachim Galuska, Mitbegründer und Geschäftsführer der Heiligenfeld Kliniken, bei der Veranstaltung in Berlin. nisse des jährlichen Wettbewerbes zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen lassen für insgesamt rund 36.000 Beschäftigte Aussagen über die Qualität und Attraktivität der eigenen Einrichtung als Arbeitgeber zu. "Die Auszeichnung steht für eine glaubwürdige, respektvolle und faire Zusammenarbeit der Führungskräfte mit den Mitarbeitern, hohe Identifikation der Beschäftigten mit ihrer Tätigkeit und für einen starken Teamgeist in der Einrichtung", sagt Frank Hauser, Leiter des Great Place to Work® Instituts Deutschland. Ökologische Ausrichtung und betriebliche Gesundheitsförderung "Als Einrichtung des Gesundheitswesens fühlen wir uns nicht nur der Heilung von Kranken verpflichtet, sondern möchten auch günstige Rahmenbedingungen für Mitarbeiter und Patienten schaffen. Dazu gehört unter anderem ein großes Programm der betrieblichen Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiter, aber auch die ökologische Ausrichtung in allen Bereichen, ob bei Ernährung, Einrichtung, Bauen und Energieverbrauch", führt der kaufmännische Direktor Fritz Lang aus. Dazu gehören eine biozertifizierte vollwertig ausgerichtete Küche, eine ökologische Architektur, ein eigener Betriebsarzt sowie Arbeitsplatzanalysen und Gesundheitsberatung durch die Physiotherapeuten der Klinik. Wichtig sind auch die Schönheitsaspekte und die Wohlfühlatmosphäre. Die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen sind eine Klinikgruppe mit dem Schwerpunkt psychosomatischer Behandlung. Neben vier Kliniken für Psychosomatische Medizin, darunter eine Familienklinik in Waldmünchen in der Oberpfalz, gehören eine orthopädische und internistische Reha-Klinik, ein Medizinisches Versorgungszentrum, eine eigene Akademie sowie eine Unternehmensberatung zum Unternehmen. Die Heiligenfeld Kliniken beschäftigen über 600 Mitarbeiter und zeichnen sich durch eine werteorientierte Unternehmensphilosophie aus, die neben wirtschaftlichen Werten auch humanistische, soziale, ökologische und spirituelle Werte einbezieht. Sowohl in der Patientenbehandlung als auch in der Unternehmenskultur, im öffentlichen Wirken und wirtschaftlichen Handeln werden diese Werte auf eine ganzheitliche Weise realisiert. Text/Foto: WiM Innovative Personalentwicklung Bestätigt in ihrer Arbeit fühlte sich auch die Leiterin der Personalentwicklung Dorothea Galuska, die die Grundlagen der Personalmaßnahmen von Heiligenfeld erläutert: "Wir bieten unseren Mitarbeitern viel Raum, ihre Ideen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen in der Klinik einzubringen. Unsere Geschäftsführer laden auf den Mitarbeiterversammlungen, im hausinternen Meinungsforum oder via Intranet zum Austausch ein. Durch ihre Präsenz in Teams und offenen Gesprächsabenden stehen sie in engem Kontakt zu den Mitarbeitern. Grundlage hierfür ist ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis mit gegenseitigem Respekt", so die Personalexpertin. Einen hohen Stellenwert in Heiligenfeld genießt das Qualitätsmanagement, in das die Mitarbeiter durch regelmäßige QM-Projekte eingebunden werden. Außerdem motiviert, dass die Klinik die Weiterbildung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter engagiert fördert: Ein differenzierter Fortbildungsplan für die einzelnen Arbeitsteams, eine eigene Akademie mit Weiterbildungsangeboten für Externe und Mitarbeiter, Freistellung für Fortbildungen sowie interne und externe Supervisionen sind nur einige der zahlreichen Angebote. Mitarbeiterbefragung und Audit Der Auszeichnung vorausgegangen war eine ausführliche Befragung der Mitarbeiter unter anderem zu den zentralen Arbeitsplatzthemen Führung, Zusammenarbeit und berufliche Entwicklung. Mit durchschnittlich über 90 Prozent Zustimmung schnitten die Heiligenfeld Kliniken dort besonders gut ab. Anschließend fand eine Überprüfung der eingesetzten Maßnahmen und Programme der Personalarbeit durch das Great Place to Work® Institut statt. Zentrale Bewertungskriterien waren Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements, Stolz der Mitarbeiter auf die eigenen Leistungen und die Einrichtung insgesamt und Teamgeist. Insgesamt wurden 30 Kliniken und Pflegeund Betreuungseinrichtungen als "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011" ausgezeichnet. Beworben hatten sich über 80 Gesundheitseinrichtungen. Die Ergeb-
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Von der Uni ins Unternehmen koMpEtENz aUf dEM prüfstaNd | Der DIHK befragt regelmäßig Betriebe, welche Kompetenzen Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg mitbringen sollten und welche Erfahrungen sie mit Bachelor- und Master-Absolventen machen. Die Ergebnisse einer Umfrage unter 2.175 Unternehmen präsentierte überraschende Perspektiven. und ein Drittel (34 Prozent) der Unternehmen haben sich in der Probezeit bereits wieder von Hochschulabsolventen getrennt vor allem, weil diese theoretisches Wissen im Unternehmensalltag nicht praktisch umsetzen konnten. Im Vergleich zur letzten Umfrage aus dem Jahr 2007 ist hier keine Verbesserung eingetreten. Befragt nach den Gründen nicht erfüllter Erwartungen gaben rund 15 Prozent der Betriebe mangelnde praktische Erfahrungen der Bachelor-Absolventen an. Deshalb schlägt die IHK-Organisation Pflichtpraktika, Projektarbeit ab dem ersten Semester, Seminare mit Unternehmen und einen intensiveren Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft vor. Ziel soll es sein, schon während des Studiums Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, um eine noch bessere Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventen zu erreichen, so Stefan Göbel, Bereichsleiter der Aufstiegsfortbildung der IHK Würzburg-Schweinfurt. Hier können Interessierte die Resultate der Umfrage anfordern oder online unter www. dihk.de/hochschulumfrage abfragen. Stocken zu geraten, denn im Vergleich zur letzten Umfrage hat sich die Akzeptanz der neuen Abschlüsse nicht verbessert. Fortschritte bei der Verbesserung der Berufsbefähigung der Absolventen, eines der zentralen Ziele der Reform, sind nicht überall eingetreten. Viele Hochschulen haben im Wesentlichen die Inhalte der alten Studiengänge übernommen, ohne sie auf die neuen Studienziele passgenau auszurichten. Der DIHK fordert deshalb: Die Hochschulen dürfen in ihren Reformbemühungen nicht nachlassen und müssen die Studieninhalte im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktrelevanz ständig hinterfragen, um so die Qualität des Studiums weiter zu verbessern. Stattdessen werfen die Unternehmen einen wesentlich detaillierteren Blick auf die Absolventen. Duale Studiengänge im Trend Viele Unternehmen haben bereits in der Regel positive Erfahrungen mit dualen Studiengängen gemacht. Duale Studiengänge an Fachhochschulen und Berufsakademien verknüpfen ein Hochschulstudium mit einer betrieblichen Ausbildung. Studierende erhalten so schon während des Studiums praktische Einblicke in das Berufsleben. Und die Lehrinhalte aus der Ausbildung helfen beim Verständnis der Theorie in den Vorlesungen und Seminaren. Gerade in strukturschwachen Regionen sind duale Studiengänge zugleich eine gute Möglichkeit, um Fachkräfte in der Region zu halten. 23 Prozent der Unternehmen planen, in der Zukunft ihre Mitarbeiter über duale Studiengänge zu qualifizieren. Hier herrscht also noch ein großes Potenzial für Angebote seitens der Hochschulen. Text: WiM | Foto: fotolia.de Soziale Kompetenzen sind wichtig Die Top-Kompetenzen, die die Unternehmen von Hochschulabsolventen erwarten, sind Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Auch Kommunikations- und Teamfähigkeit werden von den Unternehmen sehr geschätzt. Fachwissen ist zwar wichtig, wird aber als selbstverständlich vorausgesetzt. Konkret bedeutet dies: Wenn sich zwei fachlich gute Absolventen bewerben, bekommt derjenige mit mehr Soft Skills den Zuschlag. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung spielen Auslandserfahrungen und das Einhalten der Regelstudienzeit nicht die allein ausschlaggebende Rolle für die Mehrheit der Unternehmen. Bachelor und Master noch nicht überall erfolgreich Demgegenüber bewerten rund zwei Drittel der Unternehmen die Absolventen der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge positiv. Allerdings scheint die Reform ins Weitere Informationen: Stefan Göbel, IHK, Tel.: 0931 4194-263, E-Mail: stefan.goebel@wuerzburg. ihk.de oder im Internet unter: www.wuerzburg.ihk.de
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18 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Vier Jahre International School Mainfranken EIN schUlModEll hat sIch bEWährt | Im Jahr 2006 wurde die International School Mainfranken (ISM) in Grafenrheinfeld gegründet. Mittlerweile ist die Schule in ein größeres Gebäude nach Unterspiesheim, Gemeindeteil Kolitzheim, umgezogen. WiM sprach mit Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Vorsitzender und Mitgründer des Trägervereins der ISM, über die Bedeutung der Schule für den Wirtschaftsstandort Mainfranken, eine Erfolgsstory und über schulische Zukunftsperspektiven. WiM: Herr Schmitt, der Schultyp der ISM in Mainfranken scheint sich zu einem Erfolgsmodell zu entwickeln. Was unterscheidet die ISM von anderen Schulen? Was wird den Schülern geboten? dr. hubert-ralph schmitt: Für wahr ist die ISM im Moment eine Erfolgsstory. Wir haben nach anfänglich sehr großen Schwierigkeiten nun 74 Schüler und konnten zum Schuljahresanfang nach Unterspiesheim umziehen. Die ISM ist eine klassische internationale Schule. Das heißt die Umgangssprache in der ISM sowie auch die Unterrichtssprache ist ausschließlich Englisch, Deutsch wird als Fach für "native speaker" und "nicht native speaker" angeboten. Die Schule richtet sich nach einem internationalen Lehrplan, der an rund 2.000 Schulen weltweit gültig ist. Dies bedeutet, dass Schüler der ISM mit ihren Eltern den Wohnort und die Schule wechseln können, nicht jedoch den Schultyp und den Lehrplan. Die Lehrpläne aller Schulen sind aufeinander abgestimmt und ermöglicht somit allen Kindern den Lebensmittelpunkt entsprechend zu ändern. Der Lehrplan wird nach dem sog. International Baccalaureate Organisation Lehrplan gestaltet. Dies bedingt, dass in der Klasse 10 ein der Mittleren Reife gleichwertigen Abschluss in Form eines Cambridge Zertifikates und in der Klasse 12 das sogenannte International Baccalaureate Diploma abgeschlossen werden können. Mit dem sogenannten IBO kann an allen Universitäten dieser Welt studiert werden. Vorteil der ISM ist, dass wir uns völlig international ausgerichtet haben. Kinder der ISM können an jedem Platz dieser Welt einerseits eine Schule besuchen und sich andererseits sprachlich durchsetzen. Die Abschlüsse der ISM sind international anerkannt. Studien etc. sind jederzeit möglich. Welche Kapazitäten hat Ihre Schule und wie viele Schüler werden derzeit unterrichtet? Die Gebäude in Unterspiesheim haben eine Kapazität von rund 400 Schülern. Zurzeit werden 74 Schüler unterrichtet. Wir möchten für das nächste Jahr 90 Schüler erreichen. Wir haben für die Klasse 1 wie aber auch für die Klassen 2, 3 und 4 in der Zwischenzeit einige Anmeldungen und viele Interessenten. Wie finanziert sich die Schule? Die Schule finanziert sich einerseits durch einen klassischen öffentlichen Zuschuss zu einem geringen Teil, zu einem großen Teil aus privaten Schulgeldern und Spenden. Die ISM ist eine private Initiative und eine private Schule. Aus diesem Grund muss Schulgeld entsprechend erhoben werden. Die Schule bietet ca. 20 Prozent der Schüler ein Stipendium bzw. Teilstipendium an. Dies wird nach Qualität der Schüler und nach entsprechendem sozialem Härtegrat ausgesucht. Zu dem normalen Schulgeld kommt die Schulkleidung, die an der ISM Pflicht ist. Welche Lehrkräfte unterrichten an der ISM? Die ISM hat zurzeit 14 Lehrkräfte, die einerseits klassische Lehrkräfte in den Fremdsprachen wie aber auch in den entsprechenden Fachfächern sind. Die Lehrkräfte stammen aus allen Ländern der Welt, Indien, Kanada, Pakistan, USA, Deutschland, etc. Der ISM ist es wichtig, dass wir internationale Lehrkräfte mit internationalem Hintergrund und Erfahrung haben. Nur so können wir die jungen Menschen auf eine globalisierte Welt entsprechend vorbereiten. Aus welchen Ländern kommen Eltern und Schüler der ISM? Die Eltern und Schüler der ISM kommen in der Zwischenzeit aus 17 Nationen dieser Welt. Etwa 40 Prozent sind Familien, die es beruflich in unsere unterfränkische Heimat verschlagen hat, ca. 60 Prozent stammen aus Unterfranken. Allen Eltern ist gemein, dass Sie in der Regel internationale Erfahrung und internationale Kontakte haben. Sie haben erkannt, dass die Welt immer kleiner wird und die Kinder auf eine größere Welt vorbereitet werden müssen. Ein Schultyp also, der sich an Eltern richtet, die aus aller Welt mit ihren Kindern als Facharbeiter oder Berufsspezialisten nach Mainfranken kommen? Die Wirtschaft in Mainfranken sucht genauso wie an anderen Standorten Internationa-
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Internationaler Schulungsort Schweinfurt lität. Betrachten Sie die Unternehmen in Schweinfurt und Würzburg, die sich in den letzten Jahren international ausgerichtet haben, betrachten Sie aber auch viele mittelständische Unternehmen, die als Absatzmärkte nicht nur das Inland sondern entsprechend auch das Ausland auf allen fünf Kontinenten haben. Dies bedingt, dass sowohl Menschen aus Unterfranken hinausgehen wie aber auch Menschen hineinkommen. Die Welt wird internationaler und globaler. Die Idee ist es, dass wir gerade Menschen, die in unsere unterfränkische Heimat kommen oder sich auf einer Tätigkeit im Ausland vorbereiten, die Möglichkeit geben, ins Inland zu kommen oder das Ausland entsprechend zu besuchen. Familie und Kinder sind hier ein wesentliches Element. Wir arbeiten mit verschiedenen unterfränkischen Unternehmen zusammen. Diese sind dankbar, dass wir ihren Mitarbeitern diesen schulischen Service entsprechend bieten. Also auch ein Ansatz, dem Facharbeitermangel Hierzulande zu entgegnen? Selbstverständlich ist auch die ISM ein Ansatz, den Facharbeitermangel Hierzulande zu entgegnen. Ein sauberes und farbreiches soziales Spektrum gehört dazu, dass auch Unterfranken für viele Menschen aus unterschiedlichen Heimaten interessant wird. Wie ist aus Ihrer Erfahrung das Echo der mainfränkischen international tätigen Unternehmen auf ihre Schule? Wie alles im Leben was neu ist, ist unsere Erfahrung in den ersten vier Jahren etwas verhalten gewesen. Nun öffnen sich langsam die Unternehmen und helfen auch uns, ein wenig Schritt für Schritt die notwendigen Investitionen durchführen zu können. Dieses Schulprojekt benötigt nach wie vor einen hohen finanziellen Einsatz, den der Trägerverein alleine nicht aufbringen kann. Zurzeit ist die Schule in der Investitionsphase für technische Investitionen wie aber auch für den Chemie-, Biologie- und Physikraum. Hier wird die mainfränkische Wirtschaft sicherlich ein Ansprechpartner für Sponsoring sein. Wie kommt die Schule bei den Eltern an, die aus aller Welt zum Arbeiten nach Mainfranken gezogen sind? Die ISM ist eine Privatschule, dies heißt, dass alle Kinder "freiwillig" und aufgrund der Tatsache, dass die Eltern Schulgeld aufbringen, bei uns sind. Sie sehen, dass wenn 74 Schüler mit einem 20-prozentigen Wachstum jedes Jahr die Schule gut bei den Eltern ankommt. Wir haben zurzeit keine Kinder, die von der ISM auf andere Schultypen innerhalb der Region Schweinfurt wechseln. Hauptaugenmerk der ISM ist, dass wir auch in Zukunft unsere Qualität in der Betreuung und der Erziehung, wie aber auch der schulischen Ausbildung unserer Kinder steigern. Wir arbeiten hier mit vielen Organisationen und auch mit den Eltern äußerst eng zusammen. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht die Erfüllung eines einwandfreien, qualitätsmäßig sehr hohen Anspruchs. Im Zuge einer zunehmenden Internationalisierung ein kurzer Blick in die Zukunft der ISM? Ich selber bin Unternehmer und leite ein Unternehmen in der zweiten Generation. Auch unser Unternehmen richtet sich eher in verschiedenen Beziehungen in der Zwischenzeit aus Unterfranken heraus international auf. Die Internationalisierung lässt sich im Rahmen des Globalisierungsprozesses nicht mehr aufhalten. Wir müssen unsere Kinder auf eine entsprechende Zukunft vorbereiten. Hierzu gehört perfektes Englisch, perfektes internationales Auftreten wie auch ein interkulturelles Verständnis für die verschiedenen Weltkulturen. Die ISM ist hier eine gute Chance, um Kindern eben auf diese Zukunft vorzubereiten. Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Elmar Behringer zf sErvIcEs | Von A wie Achssystem bis Z wie Zweimassenschwungrad über 10.000 Teilnehmer aus 30 Ländern nutzten im vergangenen Jahr das Schulungsangebot der ZF Services. ur wer sich ständig weiterbildet, ist und bleibt erfolgreich" so lautet eine Maxime der ZF Services mit der fortwährenden Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter und seiner Kunden und Partner. Das Fazit: Mechaniker in der Kfz-Werkstatt und den ZF Service Betrieben müssen Schritt halten mit technischen Entwicklungen, um Diagnose, Service und Reparaturarbeiten an modernen Fahrzeugen professionell durchführen zu können. Neben dem langjährig etablierten Trainingsprogramm des Schweinfurter Unternehmens startete im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit zwischen ZF Services und Bosch im Schulungsbereich für Werkstätten. Die Kooperation der beiden führenden Aftermarket-Spezialisten wird in diesem Jahr fortgesetzt und um Schulungen im Bereich Nutzfahrzeuge erweitert. ZF Services in Schweinfurt organisierte im Jahr 2010 insgesamt weltweit 294 technische Trainings und Produktschulungen mit über 7.000 Teilnehmern darunter Werkstätten, Werksvertreter, Verbände, Großhändler und Schulen. Weitere 2.000 Geschäfts- und Servicepartner besuchten bei ZF Services an den Standorten Friedrichshafen, Passau, Saarbrücken und Schwäbisch Gmünd Schulungen zu den Themen Getriebe- und Achssysteme. Text: WiM | Foto: ZF
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20 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Standortfaktor Hochschule dIE bEstEN fhWs-absolvENtEN | In feierlichem Rahmen wurden im Schweinfurter Rathaus die FHWS-Absolventen des Sommersemesters 2010 mit den besten Notenergebnissen geehrt und durch das Unternehmen Ferchau Engineering GmbH sowie durch den Verein Deutscher Ingenieure VDI und Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik VDE ausgezeichnet. chweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé beglückwünschte die Hochschulabsolventen zu ihren herausragenden Leistungen und bekräftigte in seiner Festrede die Wichtigkeit der Hochschule Würzburg-Schweinfurt als einen wichtigen Standortfaktor. Die jungen Akademiker seien in einer Epoche des Friedens, der Freiheit und des Wohlstandes aufgewachsen und hätten Schweinfurt als ihren Studienort gewählt, der hoffentlich auch zukünftig ihr Arbeits- und Lebensmittelpunkt bleiben werde. Präsident Prof. Dr. Heribert Weber dankte der Stadt für ihre hervorragende Kooperationsbereitschaft mit der Hochschule. Durch ihren tatkräftigen Einsatz stehe ab dem Wintersemester der dringend für den doppelten Abiturjahrgang benötigte Neubau am Grünen Markt zur Verfügung. Für die zusätzlichen rund 200 Bewerber im anstehenden Sommersemester sei man personell wie räumlich bestens gerüstet, im Wintersemester rechne die Hochschule statt der bisherigen 685 mit rund 900 bis 1.000 Studienanfängern. Zahlreiche neue Stellen seien an der Hochschule in der Verwaltung, dem Labor-Personal sowie bei den hauptamtlich Lehrenden geschaffen worden; mit der Fertigstellung des "Bestellbaus" zum 30. Juni 2011 sowie dem Kompetenzzentrum Mainfranken und den Sanierungsarbeiten am Campus I stünden zu- sätzliche 5.000 Quadratmeter Hauptnutzfläche, ein Zuwachs von rund 20 Prozent, für Lehre und Forschung zur Verfügung. Als beste Absolventen des Sommersemesters 2010 wurden folgende Studierende ausgezeichnet: aus dem Studiengang Elektrotechnik Christian Uebelacker, Christoph Hergenhan, Florian Stark, Markus Kraus und Martin Leja; aus dem Studiengang Ingenieurinformatik Eva Neugebauer; aus dem Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik Philipp Schmitt; aus dem Studiengang Maschinenbau Benedikt Schneider, Fabian Koch, Michael Zöller, Mustafa Akin, Andreas Tschishakowski, Florian Postler und Markus Werner; aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieur- wesen Robert Gruschka, Claudia Berz und Marina Roth. Ferchau-Niederlassungsleiter Mario Zachmann zeichnete die drei Hochschulabsolventen Benedikt Schneider, Christoph Hergenhan sowie Christian Uebelacker der Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Ingenieurinformatik aus. Mit den Auszeichnungen wolle man einen bewussten Brückenschlag bilden von der Technik zur Kunst. Prof. Dr. Bernhard Arndt vom VDE betonte, der Innovationsstand werde maßgeblich durch den Ausbildungsstand bestimmt. Dr. Thomas Bobke vom VDI freute sich darüber, dass die Absolventen in feierlichem Ambiente verabschiedet werden in Schweinfurt; die Absolventen lebten in einer Zeit, in der die Ressourcen endlich seien und sie mit ihrem Start im Berufsleben vor spannenden Aufgaben stünden. Text/Foto: FHWS Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé gratulierte mit dem Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Heribert Weber (rechts) den Diplomanden Fabian Koch, Florian Postler, Andreas Tschishakowski, Markus Werner, Mustafa Akin, Philipp Schmitt, Benedikt Schneider, Martin Leja, Markus Kraus, Michael Zöller, Florian Stark, Claudia Berz, Eva Neugebauer, Christoph Hergenhan sowie Christian Uebelacker. Frauen netzwerken bei der Bosch Rexroth AG hIlfEstEllUNG | Über eine Spende von 500 Euro und Sachspenden in Form von Kinderbüchern und Spielen kann sich das Frauenhaus in Schweinfurt freuen. Zustande kam der Betrag durch eine Sammelaktion für Bücher, CDs und DVDs, die das Frauennetzwerk women@bosch in Schweinfurt unter den Mitarbeitern der Bosch Rexroth AG in Schweinfurt und Volkach initiierte. Zudem unterstützten einige Beschäftigte die Aktion mit direkten Geldspenden und die Geschäftsleitung rundete die eingenommene Summe auf. Es ist bereits die dritte Spendenaktion der engagierten Rexroth-Mitarbeiterinnen. women@bosch ist ein Netzwerk, das sich an alle Frauen richtet, die sich beruflich und/oder persönlich weiterDie Schweinfurter Frauennetzwerker bei der Scheckübergabe. entwickeln sowie ihre Chancen im Unternehmen aktiv nutzen wollen. Es treffen sich Frauen aller Standorte, Geschäftsbereiche und Hierarchieebenen. Seit der Gründung des ersten Frauennetzwerkes 1994 haben sich an vielen Bosch-Standorten in Deutschland Frauennetzwerke gebildet. Die einzelnen Standort-Netzwerke werden von einem zentralen women@bosch betreut, haben eine Patin bei Bosch und einen lokalen Schirmherrn. "Wir freuen uns, dieses Mal dem Frauenhaus in Schweinfurt helfen zu können. Jede noch so kleine Unterstützung ist hier an der richtigen Stelle", sagt Susanne Geck, die Hauptinitiatorin dieser Spendenaktion und aktives Kernteammitglied von women@bosch in Schweinfurt.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN 21 08 :20 01 90 Modernes Standortmarketing GrUNdlaGEN | Nicht nur Unternehmen müssen um Fachkräfte kämpfen, sondern auch Regionen. Zunehmend werden gut ausgebildete Menschen zum Standortfaktor und sind ein Grund für Unternehmensansiedlungen. tandortmarketing beschränkt sich heute nicht nur auf die Fragen, welche Straßen-, Bahn- oder Flugverbindungen eine Region aufweisen kann. Modernes Standortmarketing umfasst sowohl die harten, als auch die weichen Standortfaktoren der kommunalen Einrichtung oder Gebietskörperschaft. Regionale Besonderheiten sowie eine lebendige Unternehmerlandschaft runden die Darstellung ab. Nur, wer seine Vorteile klar und dauerhaft kommuniziert, kann sich gegenüber Mitbewerbern durchsetzen. Profile entwickeln Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat Kompetenzprofile für einzelnen Städte und Landkreise Mainfrankens entworfen, die regionale Highlights und Schlüsselinformationen rund um die Kernkompetenzen detailliert und transparent darstellen. Dass auch die Region selbst die erstellten Kompetenzprofile für ihre regionalen Marketingaktivitäten einsetzen kann, um im regionalen oder überregionalen Standortwettbewerb zu punkten, gibt es die Profile als PDF zum Herunterladen auf der Homepage der IHK Würzburg-Schweinfurt unter www.wuerzburg.ihk.de im Bereich Standort. Kommunikation CrossmediaPakete für den Mittelstand Familienfreundlichkeit Eine immer wichtiger werdende Komponente ist die Familienfreundlichkeit von Regionen. Im Wettbewerb um Investoren, Unternehmen und Fach- und Führungskräfte ist zunehmend auch eine bessere Lebensqualität entscheidend. Die Initiative "Familienorientierte-Personalpolitik.de" unterstützt Unternehmen im Landkreis Schweinfurt bei der Umsetzung von familienfreundlichen Maßnahmen, zeigt die möglichen Handlungsfelder auf, leistet Hilfestellung und knüpft Netzwerke. "Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sollen die Angebote übersichtlich gebündelt und lösungsorientiert vorgestellt werden", so Landrat Harald Leitherer. Dadurch soll die Region Schweinfurt sowohl für Familien als auch für Betriebe attraktiv bleiben und es soll einem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in der Region entgegengewirkt werden. Investitionen in Bildung Drei Hochschulen mit insgesamt über 25.000 Studierenden im Jahr 2010 prägen den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Würzburg. "Zahlreiche bedeutende universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Rudolf-Virchow-Zentrum oder das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung bieten den Unternehmen in der gesamten Region den universitären Hintergrund. Die Erweiterung der Universität am Hubland läuft auf Hochtouren und wird künftig ein noch größeres Netzwerk ermöglichen", so Klaus Walther von der Wirtschaftsförderung der Stadt Würzburg. Text: Petra Scheller | Foto: fotolia.de Für eine verstärkte und dauerhafte Werbewirkung in der Wirtschaft in Mainfranken und auf B4B MAINFRANKEN. WIRTSCHA FT in Mainfrank Magazin Das regionale 11|10 Ökodesign Brüssels neue Herausfor derung Die IHKKonjunkturanalyse Dirk Denzer k Denze ill nzer illumini nzer illuminiert illumin lluminie lumin umin uminie ni Würz urger minie te Würzbu ge Würzburger min rte ürzburger Theate ü ürzb ger Theaterb ürzburger Theaterbü Theate büh Theaterbühne Theaterbüh ühne ü ne Wirtschaft und Rec und Recht Jetzt N EU! MA N RAN MAINFRANKE AIN AINF exklusi exk v exklusiv xk Infohotline: 0931/4194-568
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22 fachkräftE fINdEN & bINdEN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Mitarbeiter den Rücken stärken fIt IM Job | Nachhaltig etwas für Gesundheit und Fitness zu tun, stand in Haßfurt bei den guten Vorsätzen für dieses Jahr an erster Stelle. In Zusammenarbeit mit der Barmer GEK und der Praxis "Fit und Physio Cathrin Theissen" aus Üchtelhausen (Landkreis Schweinfurt) hat die Firma Uponor einen wöchentlichen Workshop "Rücken aktiv" für ihre Mitarbeiter initiiert. "Für uns sind unsere Mitarbeiter der Erfolgsfaktor im Unternehmen", so Personalleiter Dr. HansGeorg Rottenegger. "Deshalb übernehmen wir als Arbeitgeber auch im Bereich Gesundheitsvorsorge Verantwortung. Das zahlt sich für uns doppelt aus: Zum einen sind die Mitarbeiter motivierter und leistungsfähiger. Zum anderen wirken wir so langen krankheitsbedingten Ausfällen entgegen." Ziel des Workshops zur Rückenentlastung ist es, dass die Teilnehmer Techniken und Übungen erlernen, die sie am Arbeitsplatz und auch zu Hause durchführen können. Der Workshop wird den Mitarbeitern natürlich kostenfrei von Uponor und der Barmer GEK zur Verfügung gestellt. Gesundheit und Wohlbefinden sind wichtige Voraussetzungen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Laut Barmer GEK Gesundheitsreport entfielen im Jahr 2010 von allen krankheitsbedingten Fehltagen 23 Prozent auf Erkrankungen des MuskelSkelett-Systems. 80 Prozent aller Menschen in Deutschland erkranken mindestens einmal im Leben an einem Rückenleiden. Sportlich geht es seit dieser Woche bei der Uponor Rückenschule zu. Mit den Mitarbeitern im Bild ist Anja Huth von Uponor (links), die die Aktion von Firmenseite begleitet, außerdem Cathrin Theissen und Rüdiger Wolf von der Praxis "Fit und Physio Cathrin Theissen" und Karin Gebhardt, Bezirksgeschäftsführerin der Barmer GEK (v. l.). Notenbeste ausgezeichnet haNs-WIlhElM-rENkhoff-stIftUNG | In feierlichem Rahmen wurden im Schweinfurter Rathaus die diesjährigen Diplomanden der Hochschule Würzburg-Schweinfurt mit den besten Notenergebnissen ausgezeichnet durch die Hans-Wilhelm-Renkhoff-Stiftung sowie die Gesellschaft der Förderer und Freunde der FHWS e. V. Im Anschluss an die Begrüßung durch Angelique Renkhoff-Mücke, Vorsitzende des Stiftungsrates der Hans-Wilhelm-Renkhoff-Stiftung, betonte Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, dass Bayern in den Hochschulbau 438 Millionen Euro investiere und so den Baubestand der Hochschulen erneuere. Konkret sei am Hochschulstandort in Schweinfurt das Schulund Werkstattgebäude der FHWS für rund 15 Millionen Euro saniert worden, aktuell werde das Kompetenzzentrum Mainfranken errichtet für zehn Millionen Euro aus dem Programm zur Förderung der Forschungskompetenzen in Nord- und Ostbayern, darüber hinaus werde am "Grünen Markt" der Campus II, ein sogenannter Bestellbau mit weiteren 700 Studienplätzen geschaffen. Um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssten, so der Minister weiter, "durchlässige Bildungswege" geschaffen werden: Zum einen sei eine StudienaufnahUnser Bild zeigt (v. l.): Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Kathrin Schmitt, Christian Irtel, Mustafa Akin, Daniel Schütz, Irina Lutz, Sven Schmelzing, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Christian Uebelacker, Angelique Renkhoff-Mücke sowie der Präsident Prof. Dr. Heribert Weber. me durch Meister und fachlich Qualifizierte ermöglicht worden, zum anderen müsse es ein verstärktes berufsbegleitendes Studienangebot geben. Weiterhin entscheidend sei die Einrichtung von Technologie-Transferzentren, deren Aufgabe es sei, Forschungsergebnisse zügig in erfolgreiche Produkte münden zu lassen. Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt werde ein solches Zentrum in Bad Neustadt an der Saale als "Modellregion Elektromobilität" gründen in Kooperation mit der Wirtschaft, gefördert mit 4,5 Millionen Euro im Rahmen des Programms "Aufbruch Bayern". Ausgezeichnet wurden durch die Hochschulleitung, Präsident Prof. Dr. Heribert Weber sowie die Vizepräsidenten Prof. Bernd Breutmann, Prof. Dr. Rudolf und Prof. Dr. Manfred Kiesel, und Angelique Renkhoff-Mücke die Diplomanden Mustafa Akin, Christian Irtel, Irina Lutz, Sven Schmelzing, Kathrin Schmitt, Daniel Schütz sowie Christian Uebelacker. Brose beteiligt Mitarbeiter am Erfolg präMIEN UNd lohNErhöhUNG | Wie Jürgen Otto, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Brose Unternehmensgruppe, in der 163. Versammlung der Gesellschafter und Beiräte berichtete, kann der internationale Automobilzulieferer auf einen sehr erfreulichen Geschäftsverlauf in 2010 zurückblicken. So hat sich das weltweite Geschäft nach dem schwierigen Jahr 2009 deutlich schneller erholt als erwartet; in allen Produktfeldern verzeichnet Brose hohe Auftragsabrufe. Vor diesem Hintergrund haben Gesellschafter und Beiräte beschlossen, im Jahr 2011 in den Auf- und Ausbau neuer Produktionsstätten die Rekordsumme von 300 Millionen Euro zu investieren (davon 84 Millionen Euro in Deutschland), sowie auch die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen: Im Vergleich zu wenigen Firmen in der Branche können die Mitarbeiter der deutschen Brose-Standorte, die schon im Krisenjahr eine Prämie erhalten haben, in 2011 mit einer deutlich höheren Erfolgszahlung rechnen. Darüber hinaus erhalten sie seit Februar 2011 eine Einkommenserhöhung von 2,7 Prozent. Gegenwärtig sind weltweit rund 300 offene Stellen in zahlreichen technischen und kaufmännischen Funktionen zu besetzen, davon allein 150 in Deutschland. Angesichts der anhaltend guten Nachfrage und zahlreicher Produktanläufe erwartet das Unternehmen in 2011 eine Steigerung des weltweiten Umsatzes um rund sieben Prozent.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 fachkräftE fINdEN & bINdEN Verträge schon im Januar 2011 unterzeichnet aok-azUbIs | Die AOK-Direktion Würzburg stellt zum 1. September 2011 zehn Auszubildende ein und hat bereits im Januar 2011 die Ausbildungsverträge unterzeichnet. Um für Schulabgänger und deren Eltern die lange Wartezeit zwischen Bewerbung und Entscheidung des Ausbildungsbetriebes zu verkürzen, hat die AOK ihr Auswahlverfahren schon seit einigen Jahren vorverlegt und unterzeichnet die Verträge bereits weit vor Ausbildungsbeginn. In diesem Jahr konnte die Zahl der Ausbildungsplätze auf dem erfreulich hohen Niveau der Vorjahre, in denen jeweils rund zehn junge Menschen einen Ausbildungsplatz bei der AOK in Würzburg angetreten haben, gehalten werden. "Aufgrund der nach wie vor äußerst erfreulichen Mitgliederentwicklung können wir auch dieses Jahr wieder zehn Ausbildungsplätze anbieten. Die jungen Menschen erhalten eine kontinuierliche und hochwertige Ausbildung. Damit sichern wir auch in Zukunft einen optimalen Kundenservice vor Ort", freut sich Thomas Michel, Personalchef der AOK in Würzburg. Damit auch die Eltern der "Neuen" wissen, was ihre Kinder bei der AOK erwartet, organisierte die AOK in Würzburg einen Informationsnachmittag. Hierbei lernten sich die Jugendlichen nicht nur kennen, sie erhielten auch einige Informationen über ihren künftigen Arbeitgeber und ihren Arbeitsplatz. Mit insgesamt rund 600 Auszubildenden ist die AOK Bayern einer der größten Ausbildungsbetriebe im Freistaat. Im Jahr 2011 werden landesweit etwa 250 Berufsstarter bei der AOK neu eingestellt. Zukünftige AOK-Auszubildende: Sie freuen sich schon heute auf den Berufsstart am 1. September 2011 bei der AOK-Direktion Würzburg. Mitarbeiter profitieren vom Aufschwung rEIch GMbh | Seit Jahren beteiligt die Reich GmbH in Mellrichstadt als führender Hersteller von Fahrzeugteilen und Spezialkugellagern seine Mitarbeiter durch die Ausschüttung von Prämien am Unternehmenserfolg. Auch in diesem Jahr wurden bereits zwei Prämien an alle Mitarbeiter ausgezahlt. Einerseits, um sich bei den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit zu bedanken, andererseits um Anreize für kommende Aufgaben zu setzen. Nachdem in diesem Jahr Kurzarbeit direkt in einen Aufschwung gewandelt werden konnte, hatte die Geschäftsleitung der Reich GmbH mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, um Mitarbeiter an Geschäftsführer Karl-Hermann Reich (links) und Betriebsratsvorsitzender Anton Bach beim Unterzeichnen der Betriebsvereinbarung. diesem Aufschwung partizipieren zu lassen. Die tarifliche Lohnerhöhung von 2,7 Prozent, die von den Tarifvertragsparteien für den 1. April 2011 vorgesehen ist, wurde bei der Reich GmbH auf den 1. Februar 2011 vorgezogen. Nach Auffassung der Geschäftsleitung gebietet es die Fairness, sich so bei den Mitarbeitern nicht nur für die geleistete Arbeit, sondern vor allem für die Unterstützung im Rahmen der Kurzarbeit, in der verschiedene erforderliche Maßnahmen gemeinsam getragen wurden, zu bedanken. Die Reich GmbH sieht sich mit dieser Maßnahme auf Augenhöhe mit Weltkonzernen wie Bosch, Audi, VW oder Ford. Führungskräfte übernehmen PrehKeyTec MaNaGEMENt-bUy-oUt | Das Management der PrehKeyTec GmbH, Mellrichstadt, hat den Spezialisten für Dateneingabesysteme von der ehemaligen Muttergesellschaft Preh GmbH, Bad Neustadt, übernommen. Neben den beiden Geschäftsführern Rolf Ilsemann und Karl Krenig haben sich vier weitere Führungskräfte der PrehKeyTec an dem Management-Buy-Out (MBO) beteiligt. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Für die Kunden und die weltweit rund 50 Mitarbeiter der PrehKeyTec GmbH hat die gesellschaftsrechtliche Veränderung keine Auswirkungen: Durch den MBO ist größtmögliche Kontinuität in Geschäftsstrategie und Kundenbeziehungen sichergestellt. Die PrehKeyTec GmbH entwickelt und produziert als Spezialist für innovative Dateneingabesysteme vor allem hochwertige Tastaturen für den "Point-of-Service" im Einzelhandel sowie für Banken und Airlines. Sie beschäftigt weltweit an drei Standorten 50 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Mellrichstadt mit rund 40 Mitarbeitern unterhält die Preh KeyTec Vertriebsniederlassungen in Frankreich (Cergy-Pontoise) und in den USA (Buffalo Grove, Illinois). Rolf Ilsemann, Geschäftsführer der PrehKeyTec: "Unser Managementteam ist vom Potenzial der PrehKeyTec ohne Wenn und Aber überzeugt, sodass wir unser Unternehmen unter eigener Regie weiterentwickeln wollen. Zudem hat uns unsere ehemalige Muttergesellschaft gute Startvoraussetzungen für den Weg in die Eigenständigkeit geschaffen. Um unsere ambitionierten Wachstumsziele erreichen zu können, sind wir auch für strategische Partnerschaften offen." Die Preh GmbH ist ein weltweit tätiger Automobilzulieferer mit rund 2.400 Mitarbeitern in Deutschland, Portugal, Mexiko, den USA, Rumänien und China.
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24 aNalysEN & bErIchtE Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Start frei fürs Würzburger Energy Efficiency Center zaE bayErN plaNt NEUbaU | Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) errichtet auf dem Konversionsgelände im Würzburger Stadtteil Am Hubland ein innovatives Forschungs- und Demonstrationsgebäude. as Projekt mit der Prämisse, die Funktionsfähigkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit der innovativen Entwicklungen anhand des eigenen Gebäudes zu präsentieren, besticht durch seine einzigartige Kombination verschiedenster innovativer Technologien, Materialien und Komponenten. Es wird außerdem über den gesamten Gebäudelebenszyklus von unterschiedlichen wissenschaftlichen Untersuchungen begleitet werden und durchläuft gleichzeitig ein kontinuierliches Monitoring. Bei der Realisierung des von den Architekten der Lang Hugger Rampp GmbH entworfenen Gebäudes wird das ZAE Bayern von dem Planer für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG sowie dem Tragwerksplaner und Projektsteuerer SSF Ingenieure AG unterstützt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie geförderte und von namhaften Industriepartnern finanziell unterstützte Projekt avanciert durch seine Zielsetzung und die technische Varianz bundesweit zu einem Referenzobjekt. "Dieser Neubau wird unsere Visitenkarte", erklärt der Vorstandsvorsitzende des ZAE Bayern, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov die Vision des Energy Efficiency Center. "Wir werden hier nicht nur ab 2013 ein neues Forschungs- und Demonstrationsgebäude mit Labor- und Technikumsflächen von 1.200 Quadratmetern haben, sondern gemeinsam mit den Industriepartnern die eingebaute Technik und neue innovative Ansätze im Detail testen und bewerten. Für uns eine gute Möglichkeit, aus erster Hand so viel wie möglich an Erfahrungswerten und langfristigen Messdaten aus den technischen Lösungen zu erhalten und die einmalige Chance zu nutzen, wissenschaftlich fundierte Aussagen zu der Energieeffizienz der einzelnen Lösungen machen zu können. Diese haben wir zum großen Teil selbst mit den beteiligten Industriepartnern entwickelt." Die Quadratur des Kreises In dieser außergewöhnlichen Konstellation war die Ausgangssituation für die Architekten anfangs die Quadratur des Kreises, um allen Anforderungen gerecht zu werden. "Architekten lieben es, mit neuen Materialien und deren Eigenschaften zu spielen", gibt Thomas Rampp unverblümt zu. "Der
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 aNalysEN & bErIchtE Das zukünftige Forschungsgebäude Energy Efficiency Center in SO-Ansicht. zaE IN bayErN Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) betreibt an den Standorten Würzburg, Erlangen und Garching seit 1991 Energieforschung. Die Hauptforschungsschwerpunkte des ZAE Bayern sind den Bereichen verstärkter Einsatz von erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz zugeordnet. Ein besonderes Merkmal des ZAE Bayern ist die wissenschaftliche Tiefe, von den Grundlagen bis hin zur Anwendung, mit denen die FuE-Kernthemen bearbeitet werden. Es entwickelt energiesparende Konzepte, Techniken und Anlagen und erschließt regenerative Energiequellen. In seiner Forschungsausrichtung verknüpft es in einem interdisziplinären Ansatz Materialforschung, Komponentenentwicklung und Systemoptimierung. Durch die Entwicklung von speziellen nanostrukturierten Materialien konnte das ZAE Bayern Hochleistungsdämmkomponenten wie Vakuumisolationspaneele (VIP) und transluzente Wärmedämmung (TWD) realisieren und in die Praxis transferieren. Derzeit entwickelt das ZAE Bayern beispielsweise in Kooperation mit anderen Forschungs- und Entwicklungspartnern hochwärmedämmende, ultraschlanke Vakuumisolierverglasungen (VIG) und Fensterrahmenkonstruktionen. Pilotcharakter dieses Gebäudes hat von allen Beteiligten ein Umdenken erfordert und wir müssen uns alle sukzessive in der Zukunft auf neue individuelle Lösungsansätze einstellen. Wir können über die neuen technischen Lösungen und ihre Eigenschaften für den Nutzer und Betrachter ungeahnte architektonische Spannungsbögen im Design schaffen." So verleiht das gespannte Membrandach des Energy Efficiency Centers dem Gebäude eine gewissen Leichtigkeit und strahlt gleichzeitig eine Dynamik aus. Eigentlich genau richtig für ein Gebäude, dessen Nutzer von ihren Ideen leben. Skizze einer Luftperspektive des Energy Efficiency Centers. Wirtschaft unterstützt mit Sponsorleistungen "Für uns als Ingenieurbüro besteht die Herausforderung in diesem Projekt auch darin, diese Vielfalt an innovativen und neu entwickelten technischen Einzellösungen ökonomisch und ökologisch sinnvoll optimiert so zu verknüpfen und in das technische Gesamtkonzept zu integrieren, sodass eine klar strukturierte, einfach nachvollziehbare und energetisch optimierte Lösung entsteht", umreißt Thilo Ebert, Verantwortlicher für das ganzheitliche technische Ausrüstungskonzept und die Energie- und Klimadesignplanung, die Aufgabenstellung. "Spannend ist es auch, Produktentwicklungen aus gemeinsamen Forschungsvorhaben, wie beispielsweise die Membrantechnologie, jetzt selbst in realen Planungsvorhaben einzusetzen." Das ehrgeizige und zukunftsweisende Demonstrationsobjekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Förderschwerpunkt "Forschung für Energie-optimiertes Bauen" sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie unterstützt. Die Wirtschaft unterstützt mit Sponsorleistungen einen weiteren Teil des Projektvolu- mens. Namhafte Industriepartner tragen so ihren innovativen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen dieses Projektes bei. In Zusammenarbeit mit der Stadt Würzburg wurde das innovative Forschungsgebäude bereits seit Projektbeginn in das Konzept der Landesgartenschau 2018 integriert. Oberbürgermeister Georg Rosenthal bezeichnete dies als einen Glücksfall für den Wissenschaftsstandort Würzburg. Gelingt es doch, mit diesem ersten gewichtigen Schritt die praktische Umsetzung der Entwicklung "Hubland" zu beginnen. Text: WiM | Fotos: Lang Hugger Rampp GmbH
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26 aNalysEN & bErIchtE Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Weichen für Neubau sind gestellt schWarzkopftUNNEl-UMfahrUNG | Die Regierung von Unterfranken hat das Anhörungsverfahren für den Neubau der Schwarzkopftunnel-Umfahrung zwischen Heigenbrücken und Laufach mit der abschließenden Stellungnahme an das Eisenbahn-Bundesamt abgeschlossen und damit die Weichen für den Ausbau der Bahnstrecke Würzburg-Aschaffenburg durch die DB Netz AG gestellt. ie abschließende Stellungnahme wurde gemeinsam mit den mehrere Tausend Seiten umfassenden Verfahrensunterlagen dem Eisenbahn-Bundesamt zugeleitet. Die Regierung von Unterfranken wurde im Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz als Anhörungsbehörde im Auftrag des Eisenbahn-Bundesamtes tätig, das die Entscheidung über den Planfeststellungsantrag den Planfeststellungsbeschluss erlassen wird. Das umfangreiche Anhörungsverfahren war im März 2009 mit der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen und der Beteiligung der Fachbehörden eröffnet worden. Mehrere Hundert Privatpersonen aus Laufach und Heigenbrücken hatten Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben, die sich insbesondere mit dem Lärmschutz und der geplanten Ablagerung des Erdaushubs aus den vier Tunnelneubauten befassten. Aus zahlreichen runden Tischen resultierten Planänderungen, die eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung 2010 zur Folge hatten. Weitere Änderungen erforderlich In ihrer abschließenden Stellungnahme bringt die Regierung von Unterfranken zum Ausdruck, dass eine weitere Änderung im Ablagerungskonzept erforderlich ist. Nach ihrer Auffassung sprechen überwiegende Belange dafür, auf die geplante Ablagerungsfläche 22 am Falkenberg zu verzichten und diese durch die verträglichere Ablagerungsfläche 21 auf dem Schwarzkopf zu ersetzen, die von der Gemeinde Heigenbrücken, einer Vielzahl von Heigenbrückener Bürgern und verschiedenen Fachbehörden vorgeschlagen wurde. Damit sind die schwierigen Planungsgrundlagen rechtlich aufgearbeitet und die umfassende Grundlage für die im Rahmen der Planfeststellung durch das Eisenbahn-Bundesamt zu treffende Abwägungsentscheidung zwischen allen betroffenen öffentlichen und privaten Belangen geschaffen. Das Eisenbahn-Bundesamt ist allerdings rechtlich nicht an die Ausführungen in der abschließenden Stellungnahme der Regierung von Unterfranken gebunden. Hintergrund: Ausbaustrecke Hanau-Nantenbach Das für die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur in Unterfranken bedeutende Vorhaben ist Teil der Ausbaustrecke HanauNantenbach, die im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist. Ziel der Baumaßnahme ist es, zwischen dem Westkorridor im Rheingraben und dem Mittelkorridor Hamburg-Würzburg eine leistungsfähige und schnelle Bahnverbindung für übergehende Reisenden- und Warenströme zu schaffen. Die stark belastete Schienenstrecke zwischen Aschaffenburg und Würzburg verbindet zudem die Wirtschaftszentren des Rhein-Main-Gebietes mit Franken und weist internationalen Reise- und Güterzugverkehr auf. Kern der mehr als 300 Millionen Euro teuren Maßnahme ist der Neubau einer zweigleisigen, etwa sieben Kilometer langen Umfahrungsspange auf dem Streckenabschnitt Heigenbrücken-Laufach, die den um 1854 erbauten eingleisigen Schwarzkopftunnel ersetzen und die Leistungsfähigkeit der Strecke sichern soll. Bereits seit Jahren wird der Schwarzkopftunnel durch kostspielige Maßnahmen verkehrssicher erhalten. Nach nunmehr 156 Jahren Betrieb ist er aber am Ende seiner wirtschaftlich sinnvollen Nutzbarkeit angekommen. Daneben stellt der Tunnel wegen seines Querschnitts und in Verbindung mit der steilen Rampe von Laufach nach Heigenbrücken ein gravierendes Hindernis für den wachsenden Schienengüterverkehr dar, das derzeit nur im Schiebebetrieb zu bewältigen ist. Die Umfahrungsspange beinhaltet daher unter anderem den Neubau von vier Bahntunneln mit jeweils zwei eingleisigen Röhren. Der Schwarzkopftunnel soll aufgelassen und weitgehend verfüllt werden. Träger der Maßnahme sind die DB Netz AG, die DB Station&Service AG und die DB Energie AG. Der vorgesehene Ausbau entspricht einem breiten Konsens von Wirtschaft und Kommunen in der Region, denn die Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit der Bahnstrecke WürzburgAschaffenburg ist von essenzieller Bedeutung für die Schienenfernverkehrsanbindung Unterfrankens an das Rhein-Main-Gebiet und damit für den ICE-Knoten Würzburg, aber auch für die weitere Einbindung Aschaffenburgs im ICE-Netz. Zum anderen soll so dem wachsenden transkontinentalen Güterverkehr eine leistungsfähige und umweltfreundliche Alternative zur parallelen, hoch belasteten Bundesautobahn A 3 geboten werden. Text: WiM/dino | Foto: fotolia.de
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 aNalysEN & bErIchtE Bildung im dritten Lebensabschnitt stUdIErEN WIE aN dEr UNI | Ein neues Würzburger Unternehmen bietet geisteswissenschaftliche Intensivseminare an. Ob in Geschichte, Kunstgeschichte oder Philosophie für Bildung auf Universitätsniveau sorgen bei der Studiora UG Professoren der Universitäten Würzburg, Stuttgart und Bamberg. ebenslange Bildung ist als Schlagwort in aller Munde, der Wert ständiger Weiterbildung im Berufsleben ist unangefochten. Aber was ist mit der nachberuflichen Phase? Schließlich fördert geistige Aktivität die Zufriedenheit und trägt zu einem gelungenen dritten Lebensabschnitt bei. Auch die Universitäten haben diese gesellschaftliche Herausforderung erkannt. Immer mehr Hochschulen öffnen Veranstaltungen für Gasthörer. Vor allem sind es Vorlesungen in Geschichte, aber auch in Philosophie und Kunstgeschichte, die häufig von älteren Menschen besucht werden. Wer jedoch über den passiven Vorlesungsbesuch hinaus aktiv werden möchte, sieht sich einigen Schwierigkeiten gegenüber. Prof. Dr. Rainer Leng, Geschäftsführer der Veranstaltungen, die speziell auf die InteresStudiora sen älterer Bildungssuchender zugeschnitten sind, können die Universitäten nicht bieten. Der Weg in universitäre Seminare bleibt in der Regel verschlossen. Nur wenige entscheiden sich für ein reguläres Studium, in dem sie sich dann auch mit Studenten messen und sich demselben Prüfungskanon (gerade im neuen Bachelor!) unterwerfen müssen. Diese Zielgruppe, die nicht nur Vorlesungen hören, sondern selbst im kleinen Kreis in unmittelbarem Kontakt mit Professoren Studien vergangener Welten, Werte und Traditionen betreiben will, hat die im letzten Herbst von Prof. Rainer Leng gegründete Studiora UG im Fokus. Die Firma bietet Intensivseminare in den Fächern Antike, Mittelalter, Neuzeit, Kunstgeschichte und Philosophie an. Als Seminarleiter engagiert sind die erfahrenen Professoren Prof. Dr. Holger Sonnabend (Alte Geschichte), Prof. Dr. Rainer Leng (Mittelalter), Prof. Dr. Hans-Wolfgang Bergerhausen (Neuzeit), Prof. Dr. Josef Kern (Kunstgeschichte) und Prof. Dr. Harald Seubert (Philosophie). Im Mittelpunkt stehen Genuss und Freude an Bildung und Erweiterung des Horizonts durch intellektuelle Herausforderung und das gemeinsame Lernerlebnis. Fünf Tage lang werden Vorlesungen, Seminare und Kurzexkursionen (historische Stätten, Bibliotheken, Archive, Museen) auf Universitätsniveau geboten. Die Seminare selbst finden in Kooperation mit einem zertifizierten Seminarveranstalter an drei Standorten statt: Würzburg, München und Köln. Text: Radu Ferendino | Foto: Studiora Im März 20 onale Internati chen o Aktionswm-ausland.de 11 in allen teilnehme nden Spar kassen reich-i www.erfolg International besser ankommen. Überall an Ihrer Seite: die Sparkassen und ihr weltweites Netzwerk. Regional verankert, international erfolgreich mit der Sparkasse als Ihr Partner. Wir stehen Ihnen mit unserem S-CountryDesk und seinen Kontakten auf der ganzen Welt zur Seite. Wir unterstützen Sie bei der Erschließung neuer Märkte ebenso wie bei Ihren Export- und Importgeschäften. Mehr dazu bei Ihrem Berater oder auf www.erfolgreich-im-ausland.de. Wenn's um Geld geht Sparkasse.
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28 aNalysEN & bErIchtE Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Die besten Geschäftsideen bpWN-sIEGErEhrUNG | Die Sieger der ersten Phase des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern (BPWN) 2011 stehen fest: Im letzten Monat kürte das netzwerk nordbayern zusammen mit der LfA Förderbank Bayern die zehn vielversprechendsten Geschäftsideen. Darunter befinden sich auch drei mainfränkische Unternehmen. nsgesamt lag die Teilnehmerzahl mit 91 Einreichungen (15 aus Unterfranken) auf dem quantitativen Niveau der vergangenen neun Jahre bei deutlicher Steigerung der Qualität der eingereichten Konzepte. Der Anteil der Unternehmen, denen ein Umsatzpotenzial von über 1,5 Millionen Euro im dritten Jahr nach der Gründung zugetraut wird, ist im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte gestiegen. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer gehen mit Geschäftsideen mit unmittelbarem Technologie- und Produktbezug an den Start, der Rest kommt aus den (meist technologieorientierten) Dienstleistungen. ersten Phase ist gleichzeitig der Auftakt zur zweiten Phase. Der Einstieg ist allerdings in jeder der drei Phasen möglich. Innovative Gründer und Unternehmer, die jetzt noch mitmachen möchten, haben bis zum 22. März 2011 Zeit, einen rund 20-seitigen Grob-Businessplan einzureichen. Dieser sollte neben einer detaillierten Markt- und 5.000 Euro Preisgeld Die Teilnehmer profitierten von dem ausführlichen schriftlichen Feedback, das die Juroren allesamt erfahrene Unternehmer oder Kapitalgeber zu jedem eingereichten Businessplan abgaben. Darin werden Potenzial und Schwachstellen herausgestellt und individuelle Tipps gegeben. Darüber hinaus erhielten die Sieger Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro. Die Prämierung der dIE MaINfräNkIschEN sIEGEr 2011 ahead composites, Würzburg, Technologie: Hightech-Carbon-Räder für Mountainbikes, extrem leicht und stabil ahead composites hat speziell für den Einsatz im Gelände ein Carbon-Rad entwickelt, das dank der Verarbeitung von hochfesten Materialien mit seinem federleichten Gewicht und hoher Stabilität überzeugt. Eigenschaften, die bislang nur schwer zu vereinen waren. Die Forschung und Entwicklungsleistung des Unternehmens basiert auf einer neuartigen Verbundkonstruktion in einschaliger Monocoque-Bauweise. www.bike-ahead.de FIANC, Würzburg, I&K: Finanzintermediär für Private-Equity-Beteiligungstitel Der Prozess für den Verkauf von alternativen Finanztiteln, insbesondere Private-Equity-Beteiligungstiteln, ist für Finanzdienstleister häufig zeitaufwendig, umständlich und teuer. Deswegen will FIANC als Finanzintermediär auf einem eigenständigen Zweitmarkt Kapitalanbieter und -nachfrager zusammenführen. Zugang zu dem vollelektronischen Handelsmarkt erhält lediglich ein auf professionelle Finanzinvestoren limitierter Kundenkreis. Mobiles MRT, Würzburg, Life Science: transportierbarer Kernspintomograf Wie der Firmenname schon besagt, entwickelt Mobiles MRT einen transportierbaren, mobilen Kernspintomografen. Das Gerät der Würzburger überzeugt insbesondere durch ein geringes Gewicht sowie niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten. Das MR-System besteht aus der MR-Elektronik mit integrierter Steuerungssoftware, einem Magneten mit Probenkopf sowie unabhängiger Leistungsversorgung und Bedien-/Auswertesoftware. Wettbewerbsanalyse eine nachvollziehbare Marketingstrategie sowie einen plausiblen Vertriebsplan enthalten. In der zweiten Phase wird auch ein Sonderpreis vergeben: Der Hochschul-Gründer-Preis richtet sich an Unternehmerteams, die aus nordbayerischen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen kommen, und bietet Gelegenheit, Ergebnisse aus der Forschung auf eine kommerzielle Verwertbarkeit zu überprüfen. Abschließend ist in der dritten und letzten Wettbewerbsphase ein vollständiger Businessplan inklusive Umsetzungs- und Finanzierungsstrategie gefordert. Frist ist hier der 6. Juni 2011. Text: Radu Ferendino | Foto: BPWN
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 aNalysEN & bErIchtE Weit übers Ziel hinaus E-bIlaNz | Mit der E-Bilanz will der Staat die Bürokratiekosten in den Firmen senken. Doch er gestaltet das Verfahren so, dass er sein eigenes Ziel konterkariert. G o l d b e c k _ WU E R 9 9 _ 0 3 . p d f ürokratieabbau das klingt gut in den Ohren der meisten Mittelständler. Daher setzt sich auch Wolfgang Schäuble dieses Ziel: Mit der E-Bilanz will der Bundesfinanzminister die administrativen Kosten in den Unternehmen spürbar senken. Künftig sollen deshalb alle bilanzierenden Betriebe hierzulande dem Finanzamt neben ihrer Steuererklärung auch Daten aus ihrer Bilanz und ihrer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) elektronisch übermitteln. Ein wichtiger Schritt hin zur papierlosen Kommunikation mit dem Staat, urteilen Experten. "Grundsätzlich begrüßen wir solche Schritte in Richtung Digitalisierung", kommentiert Georg Geberth. "Vorausgesetzt, dadurch werden die Prozesse tatsächlich einfacher und schneller", ergänzt er allerdings. Der Direktor für Steuerpolitik bei der Siemens AG in München bezweifelt jedoch, dass dies mit dem E-Bilanz-Verfahren, wie es jetzt geplant ist, erreicht werden kann. Denn das Bundesfinanzministerium sieht vor, von den Firmen nicht einfach nur eins zu eins die steuerrelevanten Daten aus Bilanz und GuV auf elektronischem Weg übermitteln zu lassen, sondern es will mehr: Die dort enthaltenen Informationen sollen teilweise bis ins kleinste Detail aufgegliedert werden. INfo Der IHK Steuer- und Finanzausschuss beschäftigt sich in seiner konstituierenden Frühjahrssitzung am 8. April 2011 mit dem Thema "E-Bilanz". Rechtsanwalt und Steuerberater Jens Gewinnus vom DIHK führt in die Thematik ein, Dr. Heino Weller, leitender Berater und Projektleiter E-Bilanz bei der DATEV eG in Nürnberg, zeigt Anforderungen und Einsatzszenarien am Umsetzungsbeispiel DATEV auf. Interessierte Unternehmer sind als Gäste herzlich eingeladen. Anmeldungen bei Nina Malitzig, IHK, Tel.: 0931 4194-316, E-Mail: nina.malitzig@wuerzburg.ihk.de. IHK-Ansprechpartner: Christian Lebrecht, Tel.: 0931 4194-363, E-Mail: christian.lebrecht@wuerzburg.ihk.de 1 1 0 . 0 2 . 1 1 , 1 1 : 3 6 "Das Finanzministerium schlägt eine Taxonomie, also eine Art Kontenrahmen für die Übermittlung vor, der sehr tief aufgeschlüsselt ist", erläutert Geberth. Neben den üblichen Konten gibt es noch weitere vielfältige Unter- und Unterunterkonten. Für die Siemens AG heißt das, dass sie erwägen müsste, neben der Bilanzierung nach IFRS und HGB einen dritten Buchungskreis einzuführen. "Denn es soll künftig eben nicht mehr reichen, die Daten aus der Handelsbilanz, die Überleitungsrechnung und die GuV zu übermitteln, sondern die Forderungen des Fiskus gehen sehr viel weiter ins Detail", gibt Geberth zu bedenken. 178 statt 23 Felder Genau hier liegt das Problem. "Bleibt es bei dieser Gliederungstiefe, müssen Unternehmen nicht nur ihre IT technisch anpassen, sondern auch ihr Rechnungswesen organisatorisch modifizieren." Daher rechnet Geberth mit einem deutlich höheren Aufwand, als das Finanzministerium veranschlagt. "Während man dort von nur 500.000 Euro Se i t e Gebäude und aus einer Hand Solar Gewerbebau mit System: wirtschaftlich, schnell und nachhaltig konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.de GOLDBECK Ost GmbH, Am Weichselgarten 30 91058 Erlangen, Tel. 0 91 31 / 61 95-0
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30 aNalysEN & bErIchtE Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 für alle betroffenen Firmen ausgeht, dürften die Umstellungskosten in der Praxis eher bei mindestens 5.000 Euro pro Unternehmen liegen, also insgesamt mehrere Milliarden Euro betragen." Was die Umstellung auf die E-Bilanz weiter erschwert, ist der Zeitdruck. Siemens gehört zu den Unternehmen, die an der Pilotphase teilnehmen. Sie läuft im ersten Halbjahr 2011, anschließend wird das Verfahren gegebenenfalls nochmals angepasst. Ab 2012 soll die E-Bilanz dann für alle Firmen reibungslos funktionieren. Diese ambivalente Einschätzung teilt auch Christian Lebrecht. Der Steuerreferent der IHK Würzburg-Schweinfurt steht einerseits hinter dem Ziel, staatliche Bürokratie in den Betrieben abzubauen. Das eigentliche Ziel der E-Bilanz sei ja, dass die Bilanz künftig elektronisch abgegeben werden soll, was die Wirtschaft unterstützt. "Anderseits darf das neue Verfahren nicht zum Einfallstor für zusätzlichen Aufwand werden", unterstreicht er. Genau diese Befürchtung droht aber wahr zu werden, wenn die E-Bilanz wie jetzt geplant mit der Gliederung kommt. "Damit würde ein Informationssystem draufgesattelt, das allein den Finanzbehörden hilft, den Unternehmen dagegen nur weitere Belastungen beschert." Kleinere Kapitalgesellschaften mit bis zu 50 Beschäftigten, die bisher in ihrer Bilanz 23 Pflichtfelder auszufüllen haben, müssten künftig 178 Felder berücksichtigen. Größere Firmen hätten nahezu mit einer Verdreifachung der Pflichtfelder zu rechnen. "Das ursprüngliche Ziel, das Verfahren zu vereinfachen und so die Firmen zu entlasten, würde mit einer solchen Gliederungstiefe konterkariert", appelliert Lebrecht. Zeitfaktor nachbessern Auch hinsichtlich der zeitlichen Planung holpert die Umsetzung der E-Bilanz. Ursprünglich sollte das neue Verfahren schon für Geschäftsjahre ab 2011 starten. Allerdings hatte das Finanzministerium erst Ende August 2010 veröffentlicht, welche konkreten Daten die Firmen aus ihrer Bilanz WElchE datEN MüssEN UNtErNEhMEr küNftIG ElEktroNIsch aNs fINaNzaMt übErMIttElN? In erster Linie geht es um Daten aus der betrieblichen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und aus der Handelsbilanz. Zudem soll die Überleitungsrechnung zur Steuerbilanz übertragen werden. Formsache? Zum einen sieht das Bundesfinanzministerium vor, dass für die Übermittlung des Datensatzes der XBRL-Standard zu verwenden ist. XBRL steht dabei für eXtensible Business Reporting Language. Das ist eine auf XML basierende Sprache, mit der international elektronische Dokumente der Finanzberichterstattung, etwa Jahresabschlüsse, erstellt werden. Daher müssen Unternehmer ihre IT-Systeme anpassen. Eine Standardlösung wie bei der elektronischen Steuererklärung Elster ist angesichts der oft sehr individuell gestalteten Buchungssysteme laut Experten hier nicht zu erwarten. Welche Rolle spielt dabei die Taxonomie? Zum anderen gibt das Ministerium die Taxonomie für diese Datensätze vor. Dabei handelt es sich um eine Art Kontenrahmen, den es verpflichtend vorschreiben wird. Daraus geht dann hervor, welche Konten die Firmen elektronisch an das Finanzamt übermitteln müssen. Damit wird die Gliederungstiefe der zu übermittelnden Bilanz und GuV bis ins kleinste Detail vorgegeben. Derzeit steht vor allem der Vorschlag zur Taxonomie in der Kritik, den das Bundesfinanzministerium im August 2010 veröffentlicht hat auf 321 Seiten. Ab wann und für wen gelten die neuen Vorschriften? Voraussichtlich erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 beginnen. Die Regelung war ursprünglich schon für Wirtschaftsjahre geplant, die nach dem 31. Dezember 2010 starten. Sie wurde mittlerweile auf das Drängen der Industrie- und Handelskammern (IHK) und weiterer Wirtschaftsverbände hin um ein Jahr verschoben. Bis Jahresmitte läuft allerdings noch ein Pilotversuch zur E-Bilanz. Möglicherweise können sich dadurch noch weitere Änderungen und Verschiebungen ergeben. Betroffen sind alle bilanzierenden Unternehmen hierzulande, Ausnahmen soll es nur in Härtefällen geben. Mehr dazu finden Sie auch unter: www.bundesfinanzministerium.de und www.esteuer.de Leitfaden zur E-Bilanz Einen interessanten Leitfaden und aufschlussreiches Material zur E-Bilanz bietet das Bayerische Landesamt für Steuern in München auf seinen Internetseiten zum Thema "elektronische Steuer" (www.esteuer.de/schnittstellen.php). Dort finden Sie auch weitere Informationen zu diesem Thema, etwa die jeweiligen Schreiben des Bundesfinanzministeriums zum Übermittlungsstandard und zur geplanten Taxonomie. und GuV künftig an die Steuerbehörden übermitteln sollen. Im Steuerbürokratieabbaugesetz heißt es zu diesem Punkt, das Ministerium könne in Eigenregie den Mindestumfang dieser Daten vorgeben. "Über dieses Ziel schießt es aber deutlich hinaus", mahnt der Experte. Angesichts der komplexen Anforderungen brauchen die Firmen zumindest mehr Zeit, um die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen. Daher fordern IHK-Organisation und Wirtschaftsverbände, die E-Bilanz um mindestens ein Jahr zu verschieben. "Bestätigen sich nun in der laufenden Pilotphase unsere Befürchtungen, sollte das Finanzministerium seine Vorgaben erheblich zurückschrauben", verlangt Lebrecht. Wenn die E-Bilanz mit der jetzigen Gliederungstiefe kommt, müssen Unternehmer ihre Buchhaltung anpassen, vor allem auch ausbauen. Denn bei der E-Bilanz gehen die geforderten Informationen deutlich weiter ins Detail, als es für die Handelsbilanz nötig ist ein nahezu unvermeidlicher Eingriff in die Rechnungslegung der Firmen, so Angela Strigl, Steuerberaterin und Director International Tax Outbound bei der Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München. Sie sieht keine Entlastung der Unternehmen. "Im Gegenteil, der bürokratische Aufwand nimmt mit der E-Bilanz erst mal drastisch zu und pendelt sich später auf höherem Niveau ein." Unterm Strich verfestige sich der Eindruck, dass sich die Finanzbehörden in erster Linie die Betriebsprüfungsarbeit erleichtern wollen. Der Fiskus kann Daten der Unternehmen dann per Mausklick mit branchenüblichen Werten vergleichen und so rasch Abweichungen herausfiltern, die er wiederum zum Anlass für Betriebsprüfungen nehmen könnte. Geplant ist zudem, dass die Datenübermittlung als fehlgeschlagen gilt, wenn solche Unstimmigkeiten auftauchen. "Dies kann dazu führen, dass die gesamte Steuererklärung als nicht abgegeben gilt und dass die Unternehmen mit Säumniszuschlägen rechnen müssten", betont Strigl. Klar ist jetzt schon, dass der zusätzliche Aufwand nicht nur von der Implementierung neuer oder angepasster Software verursacht wird. "Unternehmer müssen ferner mit Kosten für die Änderungen der Buchungsprozesse und mit dem immer wieder anfallenden Aufwand für die Schulung der Mitarbeiter rechnen." Wer auch immer buchungsrelevante Prozesse anstößt oder dokumentiert, sei es im Einkauf, Vertrieb oder Rechnungswesen, sollte sich gezielt mit diesen Neuerungen befassen. Text: Monika Hofmann | Foto: fotolia.de
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 UNtErNEhMEN & MärktE flyeralarm expandiert in Sachsen MIllIoNENINvEstItIoN | flyeralarm, einer der führenden Online-Druckereien in Europa, expandiert in Sachsen. Das Würzburger Unternehmen hat in Kesselsdorf (Wilsdruff), ein neues Werk eröffnet. Damit produziert flyeralarm an zwei Standorten in Sachsen, das Unternehmen ist bereits im benachbarten Klipphausen vertreten. "Wir sind hier sehr gut aufgenommen worden und finden in Sachsen beste Rahmenbedingungen vor: Die Behörden haben uns von Beginn an in allen Belangen unterstützt und die Mitarbeiter sind gut ausgebildet und hoch motiviert. Wir fühlen uns der Region sehr verbunden und sehen unser Engagement hier langfristig", erklärte flyeralarm-Geschäftsführerin Tanja Hammerl. Insgesamt hat flyeralarm gemeinsam mit dem Partner Druckhaus Mainfranken GmbH über zwölf Millionen Euro in das neue Werk investiert und 75 Arbeitsplätze geschaffen. Im Laufe des Jahres sind weitere Arbeitsplätze und Investitionen geplant. "Wir werden den Standort weiter ausbauen und sowohl in Personal als auch in weitere Anlagen investieren", so Hammerl. So sollen 2011 insgesamt 50 Arbeitsplätze darunter auch einige Ausbildungsplätze geschaffen und weitere zehn Millionen Euro eingesetzt werden. "Wir sehen Kesselsdorf als perfekte Ergänzung zu unserem Werk in Klipphausen. Mit beiden Standorten können wir noch flexibler und effektiver auf Auftragsspitzen reagieren", sagte Hammerl. Auf insgesamt 6.000 Quadratmetren stehen in Kesselsdorf Druckmaschinen der neuesten Generation, die überwiegend Plakate und Briefhüllen produzieren. Täglich werden bis zu 400 Plakataufträge bearbeitet und 40 Tonnen Papier verarbeitet. "Der Maschinenpark in Kesselsdorf gehört sicherlich zu den modernsten in Europa", erklärte Hammerl. flyeralarm produziert an vier Standorten ausschließlich in Deutschland, 2007 eröffnete das Unternehmen seinen ersten sächsischen Standort in Klipphausen. In beiden Werken im Freistaat arbeiten derzeit über 270 Menschen. Im November 2010 übernahm flyeralarm gemeinsam mit der Schleunungdruck GmbH die Führung der traditionsreichen Druckerei Thieme aus Meißen. Die 2002 gegründete flyeralarm GmbH hat sich auf die Herstellung, Weiterverarbeitung und den Vertrieb von Druckprodukten spezialisiert. Zum Portfolio des Würzburger Unternehmens gehören Drucksachen aller Art vom Flyer bis zum fest gebundenen Buch. Derzeit hat flyeralarm vier Produktionsstandorte in Würzburg (Zentrale), Greußenheim bei Würzburg, Klipphausen bei Dresden und Kesselsdorf (Wilsdruff). Der Druckspezialist bearbeitet täglich bis zu 10.000 Aufträge und erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von mehr als 150 Millionen Euro. Bei flyeralarm arbeiten rund 1.000 Mitarbeiter.
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32 aNalysEN & bErIchtE Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Preise für nachhaltiges Dämmen kNaUf INsUlatIoN | Mit ECOSE Technology, dem formaldehydfreien Bindemittel für Mineralwolle, ist es Knauf Insulation gelungen, ein weiteres nachhaltiges Zeichen in der Branche zu setzen: Der Dämmstoffhersteller wurde mit dem erstmals verliehenen Innovationspreis der Fachhandelskooperation Eurobaustoff ausgezeichnet. Die Hauptkriterien für die Vergabe des Preises waren die Durchsetzungskraft der Innovation am Markt und dass der Wettbewerb durch ähnliche Entwicklungen Anerkennung zollt. Der Innovationspreis, der laut Vergabekriterien für eine echte Neuheit vergeben wird, die den Markt erobert hat und deren Erfolg der Branche den Weg für ähnliche Entwicklungen aufgezeigt hat, ist nicht die erste Auszeichnung für die nachhaltigen und verarbeitungsfreundlichen Glaswolle-Dämmstoffe mit ECOSE Technology. Bereits kurz nach der Einführung der Produkte im Jahr 2009 wurde die Zwischensparren-Dämmrolle Unifit TI 135 mit dem neuen Bindemittel in der Ausgabe 10/2009 der Zeitschrift ÖKO-TEST mit "sehr gut" bewertet. Bei der "Global Insulation Conference and Exhibition 2009" wurden die Produkte des Dämmstoffherstellers aus Simbach am Inn von Branchenmitgliedern zum "Produkt des Jahres" ernannt. Außerdem ist Knauf Insulation das weltweit erste Unternehmen, das mit dem begehrten Indoor Air Comfort Gold-Zertifikat von Eurofins ausgezeichnet wurde. Das goldene Gütesiegel wurde Knauf Insulation im Frühjahr 2010 für seine unbeschichteten GlaswolleDämmstoffe mit ECOSE Technology verliehen. Im Oktober 2010 folgte der Blaue Engel, eine wichtige Orientierungshilfe für Verbraucher, die auf umweltverträgliche und gesunde Produkte im Alltag setzen. Neben Knauf Insulation wurden bei einer Tagung der Fachgruppe Trockenbau der Eurobaustoff in Dresden auch weitere Unternehmen der Knauf Gruppe ausgezeichnet: Die Knauf Gips KG wurde als Top-Lieferant im Bereich Gipskarton- und Gipsfaserplatten und Richter Systeme als bester Lieferant für Profile und Zubehör geehrt. Das Team von Knauf Insulation freut sich über die Auszeichnung. Im Bild (v. l.): Markus Niermann, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland, Johannes Gebendorfer, Vertriebsleiter Deutschland, Markus Uhl, Regionalvertriebsleiter Südost, Hubertus Kertelge, Regionalvertriebsleiter Nordwest, und Rudolf Middeke, Regionalvertriebsleiter Südwest. SKF in Deutschland 2010 JahrEsbIlaNz | Für die SKF ist Deutschland mit acht Produktionsstandorten sowie sieben sogenannten Kompetenzzentren das mitarbeiter- und umsatzstärkste Land in der Gruppe. Hauptgesellschaft ist die SKF GmbH mit Sitz in Schweinfurt. Insgesamt beschäftigt die SKF in Deutschland an den verschiedenen Standorten 6.324 Mitarbeiter (Vorjahr 6.409). Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet die SKF in Deutschland neben einer weiteren Stabilisierung des Automobilgeschäftes auf hohem Niveau eine deutliche Belebung des Industriegeschäftes. Im Geschäftsjahr 2010 erzielten die deutschen SKF Einheiten einen Gesamtumsatz von 1,739 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 16 Prozent gegenüber dem schwachen Jahr 2009 (1,493 Milliarden Euro). Der externe Umsatz vorwiegend in Deutschland und die internen Exporte der SKF Gruppe machen dabei jeweils etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Die Umsätze mit ausländischen SKF Gesellschaften verbuchten in 2010 einen doppelt so hohen Anstieg wie die Verkäufe an Endkunden. Kapazitätsaufbau in den vergangenen Jahren in den Produktionswerken für den Industrie- und Servicemarkt wurde bei mittelgroßen und Großlagern noch nicht die volle Auslastung erreicht; damit konnte die Kurzarbeit noch nicht vollständig beendet werden. Mit zahlreichen neuen Produkten, beispielsweise hochleistungsfähigen Lagern, effizienten Schmiersystemen oder kundenspezifischen Dichtungslösungen, hat sich SKF in ihren Märkten gut positioniert, um von einer weiteren Nachfragebelebung zu profitieren. Zweistellige Zuwachsraten Die externen Umsätze der deutschen SKF werden rund zur Hälfte mit Kunden in der Sparte Automotive erzielt, während die Sparte Industrial rund ein Drittel und auf die Sparte Service rund ein Sechstel entfallen. Im Automobilbereich waren in 2010 deutlich zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen, die insbesondere von einer steigenden Nachfrage nach Pkw-Radlagern im Premiumsegment sowie Markterfolgen mit reibungsreduzierten Getriebelagern getragen waren. Das Geschäft im Lkw-Bereich war gekennzeichnet von einer überproportionalen Nachfragebelebung im Jahresverlauf, die seit Mitte 2010 zu ersten Lieferengpässen führte. Die Sparte Industrie mit wesentlichen Kunden in spätzyklischen Branchen entwickelte sich insgesamt vergleichsweise verhaltener trotz "erfreulicher Einzelprojekte", etwa ein Auftrag über 600 kompakte Großlager für Windturbinen aus China. Nach einem Mehrjährige Lieferverträge Die Service Division konnte mehrjährige Lieferverträge mit strategischen Kunden abschließen; vor allem über integrierte Lösungen aus verschiedenen Kompetenzbereichen mit dokumentiertem Mehrwert. Nach hohen Investitionen in eine moderne Fertigung mittelgroßer und großer Lager am Standort Schweinfurt in den letzten zwei Jahren lag 2010 ein Schwerpunkt der SKF-Gruppe speziell in der Stärkung der Plattform Schmiersysteme mit dem Erwerb der Lincoln-Gruppe. In Deutschland ist Lincoln mit ihrem Fertigungsstandort in Walldorf und dem Technologiezentrum in Erkrath breit aufgestellt. An diesen beiden Standorten sind fast 300 Mitarbeiter beschäftigt.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 UNtErNEhMEN & MärktE Sparkasse Mainfranken nimmt Fahrt auf "WürzbUrGs bEstE baNk" | Zuwächse, erfreuliche Steigerungen, reges Neugeschäft Rudolf Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken, bringt die Schlagzeilen des Geschäftsjahres 2010 auf einen Nenner: "Die Sparkasse hat mit einer erfreulich guten Entwicklung Fahrt aufgenommen." Ein Wachstumsjahr in allen 430 deutschen Sparkassen bereits auf Platz 26. "Stark in der Fläche sein" ist laut Fuchs nicht zuletzt ein Erfolgsrezept, das den Mainfranken im letztjährigen FocusMoneyCity-Contest den Titel "Beste Bank Würzburgs" einbrachte. "Auf diese Auszeichnung dürfen wohl alle Mitarbeiter stolz sein", betonte Vorstandsmitglied Nikolaus Peter Hasch. in ein zukünftiges Wachstumsumfeld. Dazu zählen unter anderem auch Modernisierungsmaßnahmen der Geschäftsstellen Arnstein, Esselbach, Iphofen, Rottendorf, WürzburgFrauenland und Zellingen. Insgesamt investierte die Sparkasse im letzten Jahr rund sieben Millionen Euro in zahlreiche Umund Erweiterungsbauten in der Region. "Erfreuliche Steigerungen" Das vergangene Geschäftsjahr war laut Fuchs geprägt von einem Zuwachs der Geldanlagen, das heißt Kundeneinlagen und -wertpapierdepots. Diese seien 2010 mit 120 Millionen Euro um 1,8 Prozent auf 6.857 Millionen Euro angewachsen. "Erfreuliche Steigerungen" verbuchte die Sparkasse Mainfranken auch mit einer Steigerung bei Bauspar- und Versicherungsverträgen sowie bei Immobilienvermittlungen. Riester-Förderung, niedrige Zinsen und ein Trend zu Sachanlagen seien, so Fuchs, eine plausible Erklärung dafür. Dazu zahlte die Sparkasse im vergangenen Geschäftsjahr 619 Millionen Euro neue Kredite aus. Das waren 49 Millionen Euro oder 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig wurden 489 Millionen Euro Finanzierungsmittel zurückgezahlt, sodass der Kreditbestand um 125 Millionen Euro (ein Plus von 3,1 Prozent) auf 4,189 Milliarden Euro ausgeweitet wurde. Bei einer Bilanzsumme von 6,7 Milliarden Euro verbuchte die Sparkasse Mainfranken 5,4 Milliarden Kundeneinlagen und Kundendepots in Höhe von 1,4 Milliarden Kurswert. Bei einem Eigenkapitalanteil von 457 Millionen Euro wurden im letzten Geschäftsjahr 830.000 Kundenkonten und 242.500 Girokonten geführt. Text/Foto: Elmar Behringer Ein Plus in allen Geschäftsfeldern und der Titel "Würzburgs beste Bank" die Sparkassenvorstände (v. l.) Hans Diehm, Nicolaus Peter Hasch, Dr. Rudolf Fuchs und Hermann Hadwiger bei der Jahrespressekonferenz in Würzburg. Geschäftsfeldern für die Mainfranken. Mit ihren 133 Geschäftsstellen und ihren 1.779 Mitarbeitern rangiert die Sparkasse Mainfranken auf Rang eins in Bayern. Seitens ihrer Bilanzsumme 2010 mit 6,7 Milliarden Euro liegt sie unter den Es sei eine Bestätigung ihrer Beratungsphilosophie. Und so setzte man laut Fuchs, als einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region, auch weiterhin auf Mitarbeiterqualifikation im eigenen Haus. 150 Auszubildende seien bereits eingeplant
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34 UNtErNEhMEN & MärktE Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 UFOs im HKW WassEr statt daMpf | Vier große Metallkörper kamen vor Kurzem in Würzburg an. Ihre Aufgabe wird es sein, den im Würzburger Heizkraftwerk (HKW) bei der Stromproduktion anfallenden Dampf in Heißwasser umzuwandeln. Jeder der sogenannten Umformstationen (UFO) hat mit zehn Meter Länge ein Gesamtgewicht von gut zwölf Tonnen. Mit einer Wärmeleistung von jeweils 30 Megawatt sollen die UFOs das Herzstück des neuen Würzburger Fernwärmeprojektes werden. Das über 50 Jahre alte Fernwärme-Leitungsnetz muss teilweise erneuert werden. Und da bot sich die Umstellung von heißem Dampf auf heißes Wasser an: weniger Wärmeverluste auf dem Weg in die Haushalte, geringere Leitungstemperaturen bei gleicher Wärmeleistung, weniger Instandhaltungskosten. Rund 23 Millionen Euro wird der WVV-Umweltkonzern bis 2016 in die Umrüstung stecken. Wie WVV-Chef Norbert Menke betonte, will die WVV den CO2Ausstoß in Würzburg bis 2020 halbieren. Sind voraussichtlich bis April 2011 alle Arbeiten abgeschlossen, soll das Fernwärmenetz vom Heizkraftwerk aus mit Heißwasser versorgt werden. Region Würzburg klettert auf Platz 33 It-INvEstItIoNs-raNkING | Die Region Würzburg liegt bei den jährlichen Investitionen lokaler mittelständischer Unternehmen in Informations- und Kommunikationstechnologie im Jahr 2010 auf Platz 33 im bundesdeutschen Ranking (2009: Platz 43). Damit gehört sie zu den Aufsteigern 2010 im Vergleich zum Vorjahr. Mit durchschnittlichen Ausgaben von jährlich 1.916 Euro pro Arbeitsplatz liegt die Region Würzburg genau im bundesdeutschen Investitionsdurchschnitt (1.900 Euro pro Arbeitsplatz). Top-Aufsteiger 2010 ist die Region Passau, die sich um 22 Ränge von Platz 76 auf Platz 54 verbesserte. Spitzenreiter bleibt München mit 2.558 Euro pro Arbeitsplatz. Bundesweites Investitionsschlusslicht ist Göttingen mit lediglich 1.703 Euro jährlichen Ausgaben pro ITKArbeitsplatz. Im bundesweiten Durchschnitt legten die mittelständischen ITK-Ausgab1en im Jahresvergleich um zwei Prozent zu und erreichten in etwa das Niveau von 2008, bevor die Wirtschaftkrise sich in 2009 auf die Investitionen mit einem Rückgang von 2,5 Prozent niederschlug. Die durchschnittlichen ITK-Investitionen pro Arbeitsplatz sind in der Region Würzburg im Vergleich zu 2009 überdurchschnittlich um 3,4 Prozent gestiegen. Das sind die zentralen Ergebnisse des aktuellen "Investitions-Atlas" der Sage Software GmbH, der zum dritten Mal in Folge das Ausgabeverhalten mittelständischer Unternehmen in 87 Regionen Deutschlands analysiert. Er gibt einen repräsentativen Überblick über die Investitionen, die deutsche Mittelständler in Hardware, Software, Services und Kommunikationsequipment tätigen. Befragt wurden rund 2.500 Unternehmen mit unter 500 Mitarbeitern. Bayern auf Platz vier Durchschnittlich gaben Unternehmen in Bayern 2010 rund 1.951 Euro pro Arbeitsplatz aus, damit liegt die Region Würzburg mit 1.916 Euro unter den durchschnittlichen ITK-Ausgaben in Bayern. In 2010 sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr in Bayern um 1,5 Prozent gestiegen. Den bundesweiten Spitzenplatz unter allen Bundesländern konnte Hessen auch 2010 behaupten, mit einem durchschnittlichen Investitionsvolumen von 2.008 Euro (2009: 1.980 Euro). Bayern hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt und ist ein wirtschaftsstarkes Bundesland. Die wirtschaftlich stärkste Region ist der Großraum München mit Unternehmen aus der Automobilindustrie und dem ITSektor, mit Medien sowie Verlagen. Weitere bedeutende Wirtschaftsstandorte in Südbayern sind Augsburg, Ingolstadt und das Bayerische Chemiedreieck zwischen Chiemsee, Inn und Salzach. Wichtigster Standort in Nordbayern ist die Region NürnbergFürth-Erlangen, die ebenfalls gute Wirtschaftsdaten aufweist und ein großzügiges Ausgabeverhalten zeigt.
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firmenhighlights aus unserer und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN k O M Pa k t | exklusiv_ 03/2011 Ü B E r s i c h t L i c h | i n f O r M at i V rEcht & stEuErn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 36 Main-sPEssart, iM fOkus: karLstadt Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 44 MarkEting, WErBung und druckdiEnstLEistungEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 47 untErnEhMEn in MainfrankEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 53 Bilder: Fotolia Eine Verlagsveröffentlichung präsentiert in der Wirtschaft in MainfrankEn
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Recht & SteueRn MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 rEcht & stEuErn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de stEts MEhr aLs nur sEin gELd WErt! SteueRKanzleI evelIne FRItz | die steuerkanzlei Eveline fritz in Bad neustadt - salz überzeugt durch mandantenorientierte, kompetente Beratung in höchster Qualität und das in allen unternehmensphasen. eit über zehn Jahren steht die Steuerkanzlei Eveline Fritz für Spitzenleistung im Bereich betriebswirtschaftlicher Beratung und bietet somit deutlich mehr als eine einfache Steuerkanzlei. Mit dieser Steuerkanzlei entscheidet man sich für einen Partner, der dem eigenen Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung stets kompetent zur Seite steht. Egal ob Unternehmensgründung, Unternehmensausbau, Generationswechsel oder Umstrukturierung, der Kunde findet hier einen Ansprechpartner mit langjähriger nationaler und internationaler Erfahrung, der ein offenes Ohr für seine Mandanten besitzt und ein hohes Maß an Kompetenz, Flexibilität und Akribie sein Eigen nennt. Nur so ist es möglich, bei Steuererklärungen, Jahresabschlüssen, aber auch im Bereich der Finanz- und Lohnbuchhaltung ein auf den Mandanten perfekt abgestimmtes optimales Ergebnis zu erzielen und hierbei die Kosten, sowie den Zeitaufwand für den Mandanten möglichst gering zu halten. Die Erfüllung genau dieser anspruchsvollen Zielsetzung hat der Steuerkanzlei in der Vergangenheit zahlreiche Kunden aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen beschert. Allen voran zahlreiche Dienstleister aus Handel, Handwerk und Industrie, sowie dem Gesundheitswesen vertrauen derzeit dem renommierten Steuerfachexperten. Suchen auch Sie einen derart starken Partner an Ihrer Seite, dann überzeugen Sie sich am besten einfach selbst von den hohen Standards des Steuerbüros Eveline Fritz in Bad Neustadt - Salz und vereinbaren Sie einen Termin. Info/Kontakt tel.: 09771/685896, fax: 09771/9900182 Ihre Handelsvertretung und Rechtsberatung für die Benelux & Frankreich & Spanien Wir zählen zu den erfolgreichsten Handelsvertretungen aus den Bereichen: Lebensmittel & Getränke Gastronomiebedarf Berufsbekleidung Elektroartikel Soft & Hardware Bekleidung Konsumgüter aller Art Möbel & DEKO Bürobedarf Zoo & Garten Landwirtschaft Freizeitartikel Pharma Chemie Verpackungsindustrie Baustoffe Werkzeuge & Maschinen Immobilien Fahrzeugbau Andere Fachbereiche auf Anfrage Wir arbeiten ausschließlich auf Provisions- Basis, OHNE Extrakosten. Für weitere Informationen in welchen Fachbereichen wir noch tätig sind, wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Juri. Eddy Evers, auch am Wochenende: PREVAIL Handelsvertretung & Rechtsberatung & Steuerberater Belgielei 36 B-2018 Antwerpen/Belgien Tel.+32.493.88.98.98 eddy.evers@gmail.com Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 Recht & SteueRn nEuEr trEnd: arztBEWErtungsPOrtaLE um Patienten bei der suche nach dem richtigen arzt bestmöglich zu unterstützen setzt das internetportal wwww.yourfirstmedicus.de auf ein konzept das neben einer Bewertung durch Patienten vor allem auf Empfehlungen von Ärzten aufbaut. ewertungsportale sind heute in vielen Bereichen etabliert. Vor dem Kauf eines Produktes ziehen Kunden Erfahrungsberichte aus dem Internet zu Rate und entscheiden erst unter Einbeziehung dieser Berichte, ob das Produkt ihren Ansprüchen genügt. Gleiches trifft für Hotels zu. Die Buchung einer Reise ohne die Rezession mehrerer Hotelbewertungen im Voraus ist in der heutigen Zeit kaum mehr vorstellbar. Aber wie sieht es bei Ärzten aus? Das Bedürfnis nach Informationen von Patienten ist vorhanden, was eine Studie der Universität Heidelberg beweist. Mindestens 6,5 Mio. Menschen suchen einmal pro Monat medizinische Informationen im Netz (Quelle: Studie Uni Heidelberg). Doch haben sie es bei der Informationsflut im Internet schwer, seriöse Arzt- und Gesundheits-Infor- mationen zu finden bei über 40 Mio. Google-Treffern zu "Gesundheit" und 9 Mio. Treffern zu "Krankheit". Häufig erfährt man von Ärzten durch Mund-zu-Mund-Propaganda. "Mündliche Empfehlungen von Verwandten oder Freunden sind jedoch oft nur bedingt zweckführend. Meist fehlt den Bekannten ausgerechnet beim benötigten speziellen Fachgebiet Kenntnis über einen geeigneten Spezialisten", so Marcus Peter, Gründer und Geschäftsführer von yourFirstmedicus.de, der ein Online-Portal zur Suche und Bewertung von Ärzten sowie einen regionalen Ärzteführer in Buchform inklusive einem umfangreichen Kapitel Wissenswertes über Krankheiten erstellt hat. Der neue Trend ist die Bewertung von Ärzten im Internet. In Deutschland gibt es derzeit etwa ein Dutzend Arztbewertungsportale (Quelle: aerztezeitung.de). Ziel ist es, den Gesundheitsmarkt für die Patienten transparenter zu machen und ihnen Orientierungshilfen zu bieten. Unterstützung bei der Wahl eines guten Arztes erhalten die Patienten durch Erfahrungsberichte anderer Patienten zu einem bestimmten Arzt und Arzt-Empfehlungen von anderen Ärzten. Laut der Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2007" der Stiftung Gesundheit durchgeführt von der Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse stimmen 92 Prozent der befragten Ärzte der Aussage zu, dass Patienten großes Interesse daran haben, Ärzte empfohlen zu bekommen. yourFirstmedicus bietet den Patienten Informationen auf Basis von mehreren tausend Arzt-Arzt-Empfehlungen. Im yourFirst- medius Ärzte- und Gesundheitsführer sind Ärzte verzeichnet, bei denen sich andere Ärzte selbst behandeln lassen würden. Mediziner empfehlen also Mediziner. Im Online-Portal können darüber hinaus zu einem Arzt auch Erfahrungsberichte von Patienten gelesen und selbst verfasst werden. yourFirstmedicus ist somit für den Patienten ein neutraler Dritter, der Orientierung und qualitativ hochwertige Informationen bei seiner Arztwahl bietet. Info/Kontakt www.yourfirstmedicus.de Unternehmens-Bewertung Brauchen Sie Hilfe bei: Streit mit dem Finanzamt? Auseinandersetzung mit dem Mitgesellschafter? Ermittlung des Zugewinnausgleichs bei Scheidungen? Wir wissen wie es geht! Wir fertigen Sachverständigengutachten bei der Bewertung von ganzen Unternehmen und Anteilen von Unternehmen. Robert Aumüller Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Kapuzinerstraße 11 · 97070 Würzburg Tel: 0931/ 30477-0 · Fax: 0931/30477-22 www.aumueller.de · aumueller@aumueller.de P Die üblichen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsleistungen .S. erbringen wir selbstverständlich auch für Sie. Verlagsveröffentlichung
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Recht & SteueRn MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 EingEtrEtEnE und anstEhEndE systEMÄndErungEn in dEr BiLanziErung VOn untErnEhMEn und ihrE ausWirkungEn auf handELs- und stEuErBiLanzEn die erfolgte anpassung der deutschen handelsrechtlichen rechnungslegungsvorschriften an internationale Bilanzierungsgepflogenheiten durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMog) und die beabsichtigte Einführung einer inhaltlich und formmäßig normierten, künftig nur noch auf elektronischem Wege an die finanzämter zu übermittelnden steuerbilanz (E-Bilanz) fordern wieder einmal in besonderem Maße die deutsche mittelständische Wirtschaft, die bislang oftmals entweder nur eine Einheitsbilanz aufstellte oder für die abgabe von steuererklärungen in diesen lediglich eine nach altem hgB-recht aufgestellte handelsbilanz modifizierte. ach den Übergangsvorschriften zum BilMoG ist das neue HGBBilanzrecht spätestens erstmals auf Jahresabschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2009 beginnen, wenn von der möglichen freiwilligen, vollumfänglichen Anwendung der Vorschriften des BilMoG bereits auf Jahresabschlüsse der Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2008 beginnen, nicht Gebrauch gemacht wurde. Damit treten aktuell im Rahmen der Jahresabschlußerstellung zum 31.12.2010 bei vielen Unternehmen Fragen zur Erstanwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften auf. Die handelsrechtlichen Vorschriften zur Umstellung der Rechnungslegung auf das BilMoG werden danach unterschieden, ob für bisher handelsrechtlich gebildete Vermögensposten, Rückstellungen und steuerliche Sonderposten ein Fortführungswahlrecht oder eine Zuschreibungspflicht besteht oder diese aufgelöst werden. Ausgangspunkt für die Anwendung der Umstellungsvorschriften sind die im letzten Jahresabschluß vor Anwendung der BilMoG-Vorschriften angesetzten Werte und damit die Bilanzansätze zum 31.12.2009. Die Werte aus der Schlußbilanz zum 31.12.2009 sind zunächst in die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2010 zu übernehmen. Für die im Anschluß daran zum 01.01.2010 nach BilMoG erforderlichen Übergangskorrekturen besteht zwar keine explizite rechtliche Pflicht zur Erstellung einer gesonderten BilMoG-Eröffnungsbilanz; die faktische Notwendigkeit der Aufstellung einer eigenständigen BilMoGUmstellungsbilanz ergibt sich jedoch aus der Dokumentation der einzelnen Umstellungsschritte und Umstellungsbuchungen in einer gesonderten Überleitungsrechnung. Durch das BilMoG werden zahlreiche neue Ansatz- und BewertungsvorVerlagsveröffentlichung Dieter Wittmann Geschäftsführer der Franken-Treuhand GmbH schriften für die Handelsbilanz geschaffen, welche von den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften abweichen. So sind unter anderem Rückstellungen mit dem künftigen Erfüllungsbetrag, das heißt unter Berücksichtigung von Kosten- / Preissteigerungen anzusetzen, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit restlaufzeitkongruenten Zinssätzen, welche von der Deutschen Bundesbank vorgegeben werden, abzuzinsen. Weiterhin ist durch die Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit der Ansatz von alleine aus steuerlichen Gründen gebildeten Posten wie § 6b Rücklagen in der Handelsbilanz nicht mehr zulässig. Ein methodischer Wechsel wurde ebenfalls für den Bereich latenter Steuern vollzogen; bisher wurde in der Regel in der Handelsbilanz nach altem Recht latenten Steuern keine Bedeutung zugemessen. Ab dem Geschäftsjahr der erstmaligen Anwendung der BilMoG Regeln wurde ein Methodenwechsel beim Ansatz der latenten Steuern vorgenommen, dieser wird verstärkt durch das weitere auseinanderdriften von Handelsund Steuerbilanz. Für die meisten Gesellschaften wird das Thema latente Steuern vermehrt in den Vordergrund rücken. Die aus der Umstellung auf das BilMoG sowie der Neubewertung ab dem 01.01.2010 resultierenden künftigen erheblichen Abweichungen der handelsrechtlichen Wertansätze von den steuerlichen Wertansätzen führen dazu, daß die bisher mögliche Überleitungsrechnung nach § 60 EStDV zur Überleitung der handelsrechtlichen Wertansätze (Handelsbilanz) auf die steuerlichen Wertansätze (Steuerbilanz) zwar auch weiterhin möglich, aber nicht mehr sinnvoll ist. Die zahlreichen ungleichen Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz führen deshalb dazu, daß im Regelfall aus der bisherigen Einheitsbilanz zum 31.12.2009 für handels- und steuerrechtliche Zwecke zum 01.01.2010 zunächst eine Handelsbilanz und eine separate Steuerbilanz zu entwickeln sein wird. Durch diese Aufspaltung der bisherigen Einheitsbilanz zum 31.12.2009 in eine Handelsbilanz nach altem HGB sowie eine separate Steuerbilanz und deren gesonderte Fortentwicklungen nach den handelsrechtl i c h e n R e c h n u n g s l e g u n g s v o rschriften des BilMoG einerseits und den steuerlichen Vorschriften andererseits werden zugleich teilweise Voraussetzungen für die derzeit ab dem 01.01.2012 geplante steuerliche sog. Elektronische Bilanz (E-Bilanz) geschaffen. Denn nach § 5 b EStG ist erstmalig für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen, der Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an die Finanzbehörden zu übermitteln, wobei Ansätze oder Beträge in der Bilanz, die den steuerlichen Vorschriften nicht entsprechen, durch Zusätze oder Anmerkungen bzw. Fortrechnungen den steuerlichen Vorschriften anzupassen sind. Alternativ kann der Steuerpflichtige auch eine den steuerlichen Vorschriften entsprechende Bilanz nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz übermitteln. Die im Rahmen des derzeit vom BMF durchgeführten Pilotverfahrens festgelegten Muß-Kennzahlen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, die aus den elektronisch einzureichenden Unterlagen ableitbar sein sollen, sind so umfangreich, daß auch deshalb eine separate Bilanzierung für steuerliche Zwecke und eine detaillierte Aufspaltung der Aufwendungen und Erträge bzw. der dazugehörigen hinterlegten Konten in der Buchhaltung erforderlich wird. Nach den im derzeitigen Pilotverfahren gewonnenen Erkenntnissen wird in Kürze erst ein einziges Buchhaltungsprogramm in der Lage sein, die bei der elektronischen Übermittlung der Bilanz- und GuV-Zahlen an das Finanzamt geforderten Daten zu liefern. Es empfiehlt sich daher bereits jetzt, dort, wo es ohne größeren Aufwand möglich ist, im Zuge der Umstellung auf das BilMoG zum 01.01.2010 vorab eine Aufspaltung der Einheitsbilanz in eine Handelsbilanz vor BilMoG und in eine separate Steuerbilanz vorzunehmen und soweit möglich im Rahmen eines steuerlichen Rechenwerks die Voraussetzungen für die sog. E-Bilanz ab dem 01.01.2012 zu schaffen. Die mittelständischen Unternehmen können sich damit gezielt und sozusagen aus einem Guß auf die neuen gesetzlichen Anforderungen einstellen. autor dieter Wittmann geschäftsführer der franken-treuhand gmbh d.wittmann@franken-treuhand.de www.franken-treuhand.de
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 FRANKEN -TREUHAND WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT GMBH RubRIK Prof. Dr. iur. utr. Dieter Salch Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Dr. rer. oec. Kurt Niemeyer Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rolf Dreikorn Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Dieter Wittmann Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Ellen Stellwagen Rechtsanwältin Steuerberaterin Tätigkeit Ausrichtung Leistung Spektrum Die FRANKEN-TREUHAND deckt das gesamte Tätigkeitsspektrum des wirtschaftsprüfenden und steuerberatenden Berufsstandes ab; neben der Vornahme gesetzlicher oder freiwilliger Prüfungen und der klassischen Steuerberatung führen wir bei unseren Mandanten betriebswirtschaftliche, steuerliche und sonstige rechtliche Problemstellungen jedweder Art sachgerechten Lösungen zu. Die Gestaltung von existentiellen Schlüsselentscheidungen selbst und die Begleitung von Mandanten bei deren Umsetzung erfolgen aufgrund des Verbundsystems der FRANKEN-TREUHAND beraterund fachübergreifend aus einem Guß; in die Beratung und Betreuung des Mandanten wird dessen gesamtes Gestaltungsumfeld umfassend einbezogen. Die Optimierung von Unternehmens- und Konzernstrukturen, die Unterstützung bei der Positionierung des Unternehmens im Markt, die Konzeptionierung der Gründung, des Kaufs und des Verkaufs von Unternehmen zählen hierzu ebenso wie die Erstellung von Gestaltungskonzepten für Finanzierungsprojekte über Investitionsvorhaben bis hin zu Nachfolgefragen im Unternehmen und die Gewährung professionellen Beistandes in der Krise, bei Sanierungen und bei Unternehmenskonsolidierungen. Für den Blickwinkel eines mittelständischen Global Players berücksichtigen wir dabei die Chancen und Risiken eines Auslandengagements ebenso wie dessen Gestaltungsmöglichkeiten über Tochtergesellschaften oder ausländische Betriebsstätten. Wir greifen dabei auf die Erfahrungen aus nunmehr rund 45 Jahren Prüfungs- und Beratungstätigkeit zurück, die in der FRANKENTREUHAND und ihren Vorgängergesellschaften, aus denen sie im Jahre 1977 entstanden ist, angesammelt wurden, und bieten eine umfassende, auf den Mandanten individuell abgestimmte Beratung und Betreuung aus einer Hand. Als ein selbst im Mittelstand verwurzeltes Unternehmen kennen wir, ihre Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, die breitgefächerten Sorgen und Nöte, aber auch die Chancen und Möglichkeiten des Mittelstandes aus unserer täglichen Arbeit. Mandanten Struktur Zu den Mandanten der FRANKEN-TREUHAND zählen Unternehmen wie auch Privatklientel. Die Branchenstruktur unserer unternehmerisch tätigen Mandanten ist sehr breit gefächert. Sie erstreckt sich von den als klassisch bezeichneten Unternehmensfeldern bis hin zu den Zukunftsbranchen der new economy. Typische Branchenfelder sind Industrie, Technik, Bau, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Aber auch Unternehmen aus Spezialbranchen, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen vertrauen uns ihre Beratung und Betreuung sowie die Vertretung ihrer wirtschaftlichen und steuerlichen Interessen an. Die Mandanten der FRANKEN-TREUHAND üben ihre Geschäfte unter allen in Deutschland zulässigen Rechtsformen aus. Das Einzelunternehmen ist hier ebenso vertreten wie der tiefgegliederte, mittelständische und international ausgerichtete Konzern. Kontakt Details FRANKEN-TREUHAND GMBH Juliuspromenade 17 1/2 · 97070 Würzburg Telefon 0931 908300 · Telefax 0931 9083090 sekretariat@franken-treuhand.de · www.franken-treuhand.de Gerne senden wir Ihnen unsere kostenlose Firmenbroschüre zu und stehen für weiterführende Informationen zur Verfügung. Leistung Spektrum Verbundkonzept · Wirtschaftsprüfung · Steuerberatung Betriebswirtschaftliche Beratung · Begleitung bei Schlüsselentscheidungen Verlagsveröffentlichung Gutachterliche Tätigkeit · Externe Qualitätskontrolle · Treuhänderische Verwaltung
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Recht & SteueRn MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 nÜrnBErgEr PrOfiLinE untErnEhMEnssErVicE nüRnbeRgeR versicherungsgruppe | rundum-schutz für den Betrieb mit top-dienstleistungen o unterschiedlich Branchen und Unternehmen sind, so vielfältig sind auch die Risiken, die sie treffen können. Fehlt die richtige Absicherung, riskiert ein Unternehmer den Untergang seines Lebenswerks, warnt die NÜRNBERGER. Für Firmengründer und -inhaber bietet der Versicherer deshalb unter dem Markennamen "NÜRNBERGER ProfiLine" eine umfangreiche Absicherung des Betriebs. Der Versicherungsschutz lässt sich dabei mit Hilfe eines Bausteinsystems ganz nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kunden, exakt auf die jeweilige Branche abgestimmt, zusammenstellen. menstellen. Ob beispielsweise Elektronik- und Maschinenversicherung, Betriebs-Haftpflicht oder Geschäfts-Inhalt-Versicherung die NÜRNBERGER hat für jede Branche die passenden Bausteine und flexible Lösungen. Praktisch: Ganz gleich, mit welchen Bausteinen sich der Kunde seinen Versicherungsschutz zusammenstellt, er bekommt ein Angebot, einen Antrag, einen Versicherungsschein und eine Rechnung und behält damit leicht die Übersicht für seinen Betrieb oder seine Immobilie. Persönlicher service für optimale absicherung Neben der flexiblen Vertragsgestaltung bietet die NÜRNBERGER ihren Gewerbekunden mit dem ProfiLine UnternehmensService eine umfassende Betreuung rund um den Versiche- alles aus einer hand Je nach Bedarf können sich Unternehmen ihr persönliches, zielgruppengerechtes Versicherungskonzept zusam- rungsschutz. Über ihr bundesweites Netz an Service-Centern steht die NÜRNBERGER persönlich mit professionellem Know-how ihren Kunden vor Ort zur Seite selbstverständlich kostenfrei. Sie ermittelt den korrekten Wert des versicherten Betriebs, damit er weder über- noch unterversichert ist. Auf Wunsch jährlich, denn Werte ändern sich. Somit erhält der Kunde kein Pauschalangebot, sondern kann tatsächlich seinen ganz persönlichen Versicherungsbedarf absichern. Beim Thema Objektschutz stehen die Spezialisten ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite: Sie begutachten gebührenfrei und ohne Gutachterkosten das Unternehmen und geben Tipps zu Brandschutz und Einbruch-Prävention. Ein wertvoller Service, der viel Ärger sparen kann. Denn er schützt auch vor Folgen wie Verlust ideeller Werte (z. B. betrieblicher Patente, Unikate, Image) bis hin zu Gesundheit oder Leben von Personen. aktives schadenmanagement Versichern ist eine Sache des Vertrauens. Damit die Kunden im Schadenfall rundum zufrieden bleiben, wird das NÜRNBERGER Schadenmanagement sofort aktiv. Über eine Hotline erhält der Kunde unbürokratisch und schnell die wichtigsten Informationen: wie der Schaden am besten behoben wird, welcher Leistungsumfang versichert ist und wie er umgehend sein Geld bekommt. Info/Kontakt www.nuernberger.de Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 RubRIK Keine Versicherung ist wie die andere. Wenn Sie von Topdienstleistungen und bedarfsgerechten gewerblichen Versicherungsschutz profitieren wollen NÜRNBERGER ProfiLine UnternehmensService. NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-AG Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg Telefon 0911 531-5, Fax -3206 info@nuernberger.de www.nuernberger.de Verlagsveröffentlichung
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Recht & SteueRn MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 das firMEnkundEnzEntruM fÜr WÜrzBurg und diE rEgiOn Dienstag, 22. Februar 2011 09:54:08 AnzeigeVR-Bank_VMM_Wirtschaftsmagazin vR-banK WüRzbuRg | das firmenkundenzentrum für Würzburg und die region am standort Würzburg, theaterstrasse 28, vis-a-vis der Würzburger residenz wurde in den letzten Monaten umfangreich energetisch saniert, renoviert und somit in ein modernes, zeitlos elegantes zentrum für firmenkunden verwandelt. ls Ergänzung zum Privatkundenzentrum FORUM am Marktplatz in Würzburg ist das neue Firmenkundenzentrum vor allem Anlaufstelle und Treffpunkt für die Firmen- und Gewerbekunden in der Region", so Claus Reder, Leiter Firmenkundenzentrum. "Neben der geschätzten kompetenten Beratung durch unsere engagierten Firmenkundenbetreuer, erwartet die Kunden ein einladender und großzügiger Aufenthaltsbereich, der auf optimale Kommunikation ausgerichtet wurde. Durch regelmäßige Veranstaltungen und Vorträge bieten wir eine Plattform zum Networking und geben aktuelle Informationen weiter", so Claus Reder weiter. Geldautomaten, Kontoauszugsdruckern und SB-Terminals weitere Geräte, die vor allem die Firmenkunden schon nach den ersten Wochen nicht mehr missen möchten. Die Geräte mit den Funktionen "Münzeinzahlung", "Münzrollengeber", "Safebag -die moderne Nachttresorlösung-" und die Einzahlungsautomaten mit Echtheitsprüfung der Geldscheine und Sofortverbuchung stehen den Firmenkunden zur Verfügung. "Diese Einzahlungsautomaten mit Echtheitsprüfung der Geldscheine nutzen gerne Händler, wenn diese die Echtheit der Geldscheine gleich überprüft haben möchte", so Manfred Mark, stellvertretender Leiter des Firmenkundenzentrums. service für firmenkunden weiter ausgebaut In dem großzügigen Eingangsbereich befinden sich neben den gewohnten Verlagsveröffentlichung "ausgezeichnetes firmenkundenzentrum" Partnerschaft braucht Vertrauen. Erst recht, wenn es um die finanziellen Belange des Unternehmens geht. "Unser oberstes Ziel ist es, dass das übertragene Vertrauen bei uns bestens angelegt ist", so Claus Reder. Die VR-Bank Würzburg will eine Bank sein, die den besonderen Ansprüchen seiner Kunden gerecht wird und eine finanzielle Betreuung bietet, die so individuell ist, wie die Anforderungen des Unternehmers. "Die VRBank Würzburg ist ein Teil der regionalen Wirtschaft und fördert diese nicht nur wegen ihres Genossenschaftsauftrages, sondern aus Überzeugung", so Claus Reder weiter. Eine Stärke der VR-Bank Würzburg ist ihr Finanzkonzept "Mittelstandsdialog" mit dem Ziel das Unternehmen in allen Facetten der unternehmerischen Sphäre zu betreuen und damit finanziell erfolgreicher zu machen. Die sechzehn Kundenbetreuer mit ihrem breiten und betriebswirtschaftlich fundiertem Fachwissens verhelfen den Firmenkunden ihre gesteckten Ziele zu erreichen und damit stets auf Erfolgskurs zu bleiben. kurze Entscheidungswege "Schnelligkeit bringt Vorsprung. Im Sport genauso wie in der Wirtschaft. Kurze und schnelle Entscheidungen sind von Vorteil für unsere Unternehmer und das schätzen diese", so Manfred Mark, stellvertretender Leiter des Firmenkundenzentrums. Dies schließt auch die genossenschaftlichen Verbundpartner mit ein, die eine Repräsentanz im Firmenkundenzentrum inne haben. Hervorzuheben sind hier die Verbundpartner, wie die R+V Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall, VR-Leasing, UNION Investment und ferner das genossenschaftliche Spitzeninstitut, die DZ BANK.
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 Wir sind da, wo Sie uns brauchen. Das große Potential internationaler Geschäftsaktivitäten eröffnet auch mittelständischen Unternehmen neue, Erfolg versprechende Perspektiven. Es gilt, Chancen rechtzeitig zu erkennen, Möglichkeiten effektiv zu nutzen und Risiken zu begrenzen. Wir unterstützen Sie direkt, zeitnah und kontinuierlich bei der optimalen Ausgestaltung Ihrer Aktivitäten. Mit über 80 Mitarbeitern sind wir eines der führenden Beratungsunternehmen in der Region. Auf Basis unserer mehr als 50-jährigen Erfahrung als Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei in Würzburg haben wir in den letzten Jahren die Beratung und Begleitung bei internationalen Geschäftsbeziehungen konsequent ausgebaut. Als Mitglied des globalen Netzwerks PKF International Ltd. sind wir mit über 17.600 Partnern und Mitarbeitern in aktuell 125 Ländern vertreten und verbinden unseren regionalen Bezug mit einem umfassenden internationalen Know-how. Individuelle Beratung weltweit. Für Ihren Erfolg. PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft D-97070 Würzburg i Oeggstraße 2 / Jacobi-Hof Tel +49 (0) 931-35578-0 i E-Mail info@pkf-issing.de www.pkf-issing.de D-97941 Tauberbischofsheim i Pestalozziallee 13/15 Tel +49 (0) 9341-8908-0 i E-Mail info@pkf-ifp.de www.pkf-ifp.de Wirtschaftsprüfung & Beratung Verlagsveröffentlichung
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MaIn-SpeSSaRt, IM FoKuS: KaRlStadt MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 Main-sPEssart, iM fOkus: karLstadt Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de kOMPEtEnz iM MaschinEn- und anLagEnBau MSa MaSchInen SySteMe anlagen ag | die Msa Maschinen systeme anlagen ag wurde 1999 mit sitz in arnstein gegründet. seitdem wurden mehr als 80 qualifizierte arbeitsplätze geschaffen. it dem Umzug nach Karlstadt am Main im Juni 2007 wurde dem Wachstum Rechnung getragen. Auf über 6000m² Produktions- und Montagefläche werden große Baugruppen bis 20 to gefertigt und montiert, sowie Bauteile bis zu 8 m Länge und 3,5 m Höhe mechanisch bearbeitet. Mit moderner Schweißtechnik werden rostfreie Edelstähle, diverse Aluminium-Legierungen und Standard- Baustähle verarbeitet. Die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften hat einen hohen Stellenwert im Unternehmen. Ausgebildet werden nach Bedarf Industrie- und Zerspa- kürzestmöglicher Zeit termingetreu abzuliefern. Neben der Zertifizierung nach ISO 9001-2008 verfügen wir über die Anerkennungen als Fachbetrieb nach DIN EN ISO 3834-2 und WhG §19, über Schweiß- Verfahrensprüfungen nach EN 288 / HP 2/1 und geprüfte Schweißer nach EN 287. Info/Kontakt Msa Maschinen systeme anlagen ag Laudenbacher Weg 4 97748 karlstadt www.msa-ag.de info@msa-ag.de nungsmechaniker sowie Technische Zeichner. Als Hersteller von Komponenten, Baugruppen und Systemen für den Maschinen- und Anlagenbau besteht eine besondere Kompetenz darin, qualitativ hochwertige Produkte in SC VO H R AU Zielgruppe: Über 30.000 Entscheider/ Kontakte in Unternehmen AFT CHinfranken IRTSin MaWIRTSCHAFT W franken Ma ionale gazin 04 |10 05|10 Das regionale Magazin es ein gut 9 für 200 usjahr Tourism rg Würzbu in Main Das regiona le Magazin anz: ungsbil Ausbildnken z nfra Mai zenplat Spit auf Nutzen Vom ze Net der Europa aus erster Hand v: Bayerisches Wirtschaftsarchi Vergangenheit Eine Zukunft für die DB Regio Unterfranken erhält hohe Auszeichnung iv & Aktsund Ge NKEN INFRA iv MA exklus Neuer IHK-Präs ident gewählt 02|11 Forschung Ideen Innovationen Invest in Bavaria: Regionalen Branchen ein Gesicht geben Staffelübergabe Rhön-Klinikum-Vim orstand MAINFRANKEN exklusiv Transport & Verkehr MAINFRANK exklusiv EN Mainfranken exklusiv im April: TECHNIKWELT Anzeigenschluss: Erscheinungstermin: in der nächsten "Wirtschaft in Mainfranken" (04/2011) 18. März 2011 05. April 2011 Ihre Ansprechpartnerin für Veröffentlichungen von Anzeigen und PR-Redaktion im nächsten "Mainfranken exklusiv": Jutta Weigand Tel. 0931 4194-563 jutta.weigand@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de Verlagsveröffentlichung
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MaIn-SpeSSaRt, IM FoKuS: KaRlStadt MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 nEuE WEgE iM LandkrEis Main-sPEssart gRündeRSeRvIcenetz | das gründerservicenetz Mainspessart (gsn) ist der operative teil der Wirtschaftsförderung des Landkreises mit sitz in karlstadt a. Main. Neben der kostenfreien individuellen Erstberatung umfasst die Hilfestellung des Gründerservicenetzes aber auch praktische Hilfe wie z.B. bei der Erstellung eines professionellen Businessplanes für Behörden oder zur Unternehmensfinanzierung. Primäre Aufgabe des Non-Profit-Unternehmens ist die begleitende betriebswirtschaftliche und fachliche Beratung bei Unternehmensgründungen, Betriebsübernahmen und bereits gegründeten Unternehmen. Info-Veranstaltungen zu gründerrelevanten Themen und regelmäßige Gründerstammtische sind aber ebenfalls fester Bestandteil der GSN Aufgaben. Daneben steht die Informationsvermittlung und Netzwerkbildung über das eigene Internetportal. Das Leistungsangebot steht Interessierten aus allen Bereichen der Wirtschaft offen. Handel, Handwerk, Dienstleistungen oder Freie Berufe alle sind im Gründerservicenetz Main-Spessart gerne gesehene Kunden. Das GSN arbeitet dabei eng mit der Agentur für Arbeit Würzburg, Geschäftsstelle Lohr sowie dem Jobcenter MainSpessart (früher: ARGE) in Karlstadt zusammen, um dem erheblichen Anteil von Unternehmensgründungen aus der Arbeitslosigkeit Rechnung zu tragen. Zur Überprüfung der Tragfähigkeit und Umsetzbarkeit von Existenzgründungen ist das GSN als fachkundige Stelle von den vg. Stellen anerkannt. Das GSN Team um Geschäftsführer Otto Brätz steht Gründungswilligen aus dem Landkreis Main-Spessart für eine persönliche und individuelle Beratung nach Terminvereinbarung gerne zur Verfügung. as Fundament der Gründerberatung bildet eine GmbH, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Von 2001 bis Ende 2005 leitete die Gründerservicenetz Main-Spessart GmbH das Pilotprojekt "Virtuelles Gründerzentrum" im Rahmen der High-Tech-Offensive der Bayerischen Staatsregierung. Ziel war die Erforschung und Umsetzung innovativer Wege im Bereich Wirtschaftsförderung unter Berücksichtigung neuer Technologien, wie z.B. dem Internet. Neben dem Landkreis tragen 13 weitere Gesellschafter die GSN MSP GmbH, darunter 8 Kommunen des Landkreises (die Städte Arnstein, Gemünden, Karlstadt, Lohr und Marktheidenfeld, der Markt Frammersbach sowie die Gemeinden Partenstein und Retzstadt), die Sparkasse Mainfranken, die Raiffeisenbank Main-Spessart eG, die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt, die Handwerkskammer für Unterfranken sowie die Energieversorgung LohrKarlstadt GmbH & Co KG. Die laufenden Kosten werden vom Landkreis Main-Spessart aufgebracht. Im Sommer 2010 konnte das Gründerservicenetz Main-Spessart im Rahmen seiner Gründungsfeier auf 10 Jahre erfolgreiche Hilfestellung bei Existenzgründungen im Landkreis MainSpessart zurück blicken. Bereits damals hatten über 2.000 Gründer in über 3.000 Gesprächen die Möglichkeit genutzt, sich bei den Gründungsexperten über die Chancen und Risiken ihrer Selbständigkeit zu informieren. Mehr als 1.000 neu geschaffene Arbeitsplätze sind die Bilanz dieser begleitenden Maßnahmen. Info/Kontakt gründerservicenetz Main-spessart zum helfenstein 6 97753 karlstadt tel.: 09353/9829-0 fax: 09353/9829-29 www.gruenderservicenetz.de info@gruenderservicenetz.de Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 MaRKetIng, WeRbung und dRucKdIenStleIStungen MarkEting, WErBung und druckdiEnstLEistungEn MarkEting, VErtriEB und it agentuR MaInMaRKetIng | nanni kebschull-schmidt mit ihrer agentur MainMarketing "tut" viel. sie unterstützt vor allem firmen ohne eigene Marketing-/Werbeabteilung und bietet Marketing- oder Vertriebsleitern größerer unternehmen freiberufliche Projektarbeit an. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de Nanni Kebschull-Schmidt Telefon: (0931) 32 92 624 www.mainmarketing.de info@mainmarketing.de "Verantwortlich ist man nicht nur für das was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut" (Laotse, chin. Philosoph) Kebschull-Schmidt gehört zu den Agenturinhaberinnen, die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Nach der Ausbildung als Kommunikationskauffrau absolvierte sie in der Kaderschmiede für Marketing, der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München auch ein Studium zum Diplom-Direktmarketingfachwirt (BAW). Nach ihrem Erfolgsrezept: "Leidenschaft gemixt mit Kompetenz und einer Prise Kreativität auf 100 Prozent Optimismus baute sie in Zusammenarbeit mit Strategen, Kommunikationsdesignern, Textern, Redakteuren und Programmierern ein komplexes Netzwerk auf. Die Liebe zur IT und Vertrieb war die Initialzündung für eine Kooperation mit dem CRM-Hersteller TecArt aus Erfurt. Als einziger in Unterfranken zertifizierter "Good-Partner" finden Sie mit Kebschull-Schmidt einen kompetenten Ansprechpartner für ein professionelles Customer Relationship Management. Als Marketing-Agentur im b2b bieten wir Ihnen: Analyse Ihrer Kommunikationskanäle Lösungsstrategien Vertriebsunterstützung Konzeption kreativer Kampagnen Beratung im IT-Umfeld: CRM, Telematik, Dokumentenmanagement nEuE schuLE fÜr BEhindErtE kindEr dEr thai Binh PrOVinz ViEtnaM durch MayfLOWEr sPEndEngELdEr AZ_Nanni_RZ240211.indd 1 24.02.11 19:22 MayFloWeR gMbh | zu Weihnachten 2010 hatte sich die firma Mayflower zum wiederholten Mal dazu entschlossen, keine Weihnachtsgeschenke an kunden zu verteilen, sondern das geld besser als gemeinnützige spendengelder zu nutzen. n wen gespendet werden sollte durften die Mitarbeiter sowohl selbst vorschlagen als dann auch abstimmen. Einer der gewählten war das Hilfswerk "Humanitäre Mission für Agent Orange Kinder". Hierbei handelt es sich um eine Organisation, die von der gemeinnützigen Einrichtung der Salesianer Don Boscos unterstützt wird und speziell für Kinder und Jugendliche in Nordvietnam eingerichtet wurde, die unter den Folgen der im Vietnamkrieg eingesetzten Chemiewaffe "Agent Orange" leiden. In den Einrichtungen leben ca. 300 behinderte Kinder und Jugendliche, die Hilfe zu einem menschenwürdigen, selbstständigem Leben durch medizinische und psychologische Betreuung erhalten. Des weiteren können sie eine ihren Fähigkeiten entsprechende Be- rufsausbildung in verschieden Facheichungen machen, wie z.B. Nähen, einfache Handwerkertätigkeiten, Drucktechnik und in PC-Arbeiten. Mit Hilfe der Spendengelder von Mayflower wird nun in der Thai Binh Provinz eine Berufsschule für diese Kinder errichtet, welche Anfang Juni 2011 fertiggestellt sein soll. Des Weiteren können von dem Geld zusätzlich mehrere Computer, ein Scanner, eine Digitalkamera, ein Drucker und Softwarelizenzen für verschiedene Programme gekauft werden. Das Ziel der Berufsschule ist die Heranführung der Kinder an das Berufsleben. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit, während ihrer 6 monatigen Ausbildungszeit sich das KnowHow über einen leicht erlernbaren Beruf anzueignen damit sie die Möglichkeit haben, schnell selbststän- dig arbeiten und somit leben zu können. Die Schule geht aber weit über die Vermittlung fachlicher Kompetenzen hinaus. Sie hat die physische und psychische Stabilisation und die Verwirklichung der Möglichkeit auf ein eigenständiges Leben als primäres Ziel. Hierbei sei noch erwähnt, dass diese Schule als Modell für weitere Hilfsprojekte dienen soll. Es gibt konkrete Überlegungen dieses Modell für verschiedene Regionen im Rahmen ähnlicher Hilfsprojekte zu adaptieren. Herr Francis Nguyen van Hoi - Gründer der Organisation Agent-Orange Kinder - möchte sich dafür im Namen der Mission ganz herzlich für die Spendengelder bei Mayflower bedanken: "Wir sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie mit Ihrer Spende dieses Hilfsprojekt unterstützen. Sie helfen auf diese Weise entscheidend mit, dass sich die Situ- ation der Kinder und Jugendlichen in Vietnam verbessert. Danke für Ihre Hilfe!" Unten sehen Sie ein Bild der Schule als Model. Info/Kontakt Mayflower gmbh Pleichertorstraße 2 d-97070 Würzburg tel.: +49 931 359 65 1190 fax : +49 931 359 65 28 inga.zilles@mayflower.de www.mayflower.de Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 49 Ihre Internet Full Service Agentur WErBung LEicht gEMacht dIedRucKeReI.de | erweitert flyer-sortiment auf 90-g/ m²-Bilderdruckpapier. das Leichtgewicht ist der ideale Werbeträger für kundenmailings und Beilagen Seit 13 Jahren der regionale Partner für Mittelstandsunternehmen und Konzerne. nsere 90-g/m²-Flyer sind ideale Werbeträger für Kundenmailings und Beilagen. Mit dem geringen Papiergewicht können unsere Kunden jetzt so richtig sparen", freut sich Heiko Wiederer, Produktmanager der Onlineprinters GmbH über die Einführung der "Light"-Variante des Standardflyers. Durch die neue leichte Grammatur im Flyerdruck wurden die Produktionskosten der Onlineprinters GmbH aufgrund des niedrigeren Papierpreises weiter gesenkt. "Diese Ersparnis geben wir in Form von günstigeren Produktpreisen an unsere Kunden weiter!", so Wiederer. Bisher hatte ein Flyer mit 135 g/m² die geringste Grammatur bei den Bilderdruckpapieren und damit den günstigsten Preis bei Standardflyern im Druckportal von www.diedruckerei.de. "Ein Flyer ist nach wie vor der klassische Werbeträger für viele Werbetreibende und gehört zu den beliebtesten Produkten im Onlineshop", so Wiederer. darf gibt es im Onlineshop von www. diedruckerei.de den richtigen Flyer. der 90-g/m²-flyer rockt jede Veranstaltung Es gibt viele örtliche Konzerte, Events und Bürgerfeste, die mit einer preiswerten und auflagenstarken Printwerbung den Erfolg ihrer Veranstaltung nachhaltig beeinflussen können. Da müssen "reale" Flyer in hohen Auflagen her, die ausgelegt oder verteilt werden. "Oft sind die Werbeetats für solche Veranstaltungen sehr klein. Bei einem Preis von 32 Euro, inklusive Mehrwertsteuer und Versand, ist der Druck von beispielsweise 5.000 Flyern im DIN-A6-Format keine Preisentscheidung mehr", ist sich Kundenberater Ulrich Dietzel sicher. "Mit einem bunt bedruckten Flyer, der ein echter Hingucker ist, kann ich mein Event vor Ort richtig pushen." Neben Events und Mailingaktionen sind die Flyer auf 90-g/m²Bilderdruckpapier auch als Beilage in Studentenzeitungen oder Szene-Magazinen eine willkommene Alternative zu den bisherigen Standardgrammaturen. Die Standardflyer auf 90-g/ m²-Bilderdruckpapier können zudem auch bei www.diedruckerei.de mit der Option Blitzdruck bestellt werden: Bei einem Werktag Produktionszeit können die Flyer damit auch kurzfristig für günstige Werbeaktionen eingesetzt werden. Das rockt jede Veranstaltung! Dipl.-Kaufmann Tim J. Koros Geschäftsführer webinSIDER - Ausgabe 1 Markus Bessler Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt Google Werbung: Gut & Günstig! Wie funktioniert eigentlich Werbung mit Google? Und lohnt sich das für jedes Unternehmen? Dies sind die wohl häufigsten Fragen, die uns zur Zeit gestellt werden. Kurz gesagt: Professionelle Google-Werbung ist eine der effizientesten Werbeformen überhaupt. Und das Charmante: Selbst kleine Unternehmen mit geringem Budget können diese zeitgemäße Kommunikationsform perfekt für sich nutzen! Wer mit Google wirbt, nutzt entweder das bezahlte Suchtreffer-Marketing (so genannte Adwords); oder er optimiert seine Website so, dass sie im Suchranking weiter vorne steht. Dank seiner flexiblen Steuerung ein ideales Instrument für Global Player ebenso wie regionale Unternehmen! Ein weiterer großer Vorteil der Google-Werbung liegt in der Kostensicherheit. Denn Sie bezahlen nur für einzelne Klicks bis zu einer Budgethöhe, die Sie selbst festlegen. Der Einstieg in die Google-Werbung kann schon mit 50 EURO pro Monat für ein regional operierendes Unternehmen, wie z.B. ein Autohaus, beginnen. Erfolgreich wird Google-Werbung jedoch nur, wenn sie zu effizienten Klicks bei potentiellen Neukunden ohne Streuverluste führt. Wie man das schafft? Keine Zauberei, aber schon eine Wissenschaft für sich. Nutzen Sie von Anfang an unser langjähriges Web-Knowhow. Wir beraten Sie gerne und erstellen gemeinsam mit Ihnen eine Basis für Ihr zukunftsorientiertes und erfolgreiches Online-Marketing! Mit 90-g/m²-flyern werden kundenmailings und Beilagen extraleicht Der neue 90-g/m²-Flyer vereint viele Vorteile: Zunächst ist er ein idealer Werbeträger für Kundenmailings und Beilagen. Mit nur 90 g/m² liegt er zudem rund ein Drittel unter dem bisherigen Standardgewicht für Flyer von 135 g/m². Damit sinken für die Werbenden Porto-, Mailing- und Verteilerkosten. "So sparen unsere Kunden doppelt", fasst Ulrich Dietzel, Leiter Kundenberatung, den Nutzen für Werbetreibende zusammen. Im Sortiment des Druckportals gibt es die Standardflyer und Standard-Falzflyer im Format DIN A7 bis DIN A3 auf 90-g/m²-Bilderdruckpapier, sowohl matt als auch glänzend beidseitig 4-farbig bedruckt. Für jeden Be- Über die Onlineprinters gmbh Die Onlineprinters GmbH mit Sitz im mittelfränkischen Neustadt an der Aisch ist einer der größten Onlineanbieter für Drucksachen in Europa und beschäftigt zurzeit rund 300 Mitarbeiter. Firmen- und Privatkunden finden im Onlineportal über 90 Prozent aller gängigen Drucksachenarten aus eigener Produktion in höchster Offsetdruckqualität und im flexiblen Digitaldruck. Internet/IT Webdesign & CMS, Online Shops B2C, Online Bestellsysteme B2B, iPad/ iPhone Anwendungen, Serveradministration/Technik, Individualentwicklungen Online Marketing & Google Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing Werbeagenturleistungen Info/Kontakt Onlineprinters gmbh rudolf-diesel-str. 10 d-91413 neustadt/aisch www.onlineprinters.com Design/Gestaltung/CI, Presse Ö entlichkeitsarbeit, Video Produktionen, Photographie Ludwigstraße 8a 97070 Würzburg GmbH Telefon: +49 (0)931 - 80 4 99-11 Telefax: +49 (0)931 - 80 4 99-20 E-Mail: info @aisys-media.de Verlagsveröffentlichung Internet: www.aisys-media.de
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MaRKetIng, WeRbung und dRucKdIenStleIStungen MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 dEr WErBEMittELPrOfi FRanKea | seit nunmehr 17 Jahren ist die frankEa handels gmbh mit sitz in hammelburg erfolgreich auf dem Werbeartikel-sektor. Kugelschreiber Schirme Taschen it 5 Mitarbeitern versorgt Geschäftsführer Heinz Reidinger die Kunden mit Werbemitteln und Handelswaren der unterschiedlichsten Arten. Und das schnell und günstig. Auch spezielle Wünsche sind kein Problem! Das liegt u.a. an einer excellenten Vertriebsstruktur in ganz Europa und Fernost. Eine angeschlossene Druckerei kann auf die meisten Wünsche individuelle Werbeanbringungen betreffend eingehen. Unter www.frankea.de finden Sie viele Shopartikel, die zu einen sehr großen Teil auch auf Lager sind und so eine schnelle Belieferung ermöglichen. Sollte dies einmal nicht der Fall sein: Import ist hier ein alltägliches Geschäft, so dass es kein Problem ist, den jeweils gewünschten Artikel in einer angemessenen Laufzeit zu liefern. komplettbetreuung fullservice Ein weiterer Kundenservice: Einzelne Artikel können von FRANKEA sowohl disponiert, als auch gelagert werden, so dass sie für den Kunden auf Abruf bereit sind, bzw. versandt werden können. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand immer lieferfähig, kein Verlust von Lagerkapazitäten im eigenen Haus. Bei Interesse berät man Sie hier gerne. Info/Kontakt frankEa handels gmbh an der Eich 22, 97762 hammelburg, tel.: 09732/9161-0, fax: 09732/9161-16, Email: info@frankea.de Tassen Antirutsch Textilien FARBENDRUCK BRÜHL GMBH Mainleite 5 · 97340 Marktbreit Tel. 0 93 32 /50 44-0 Fax 0 93 32 /50 44-40 info@farbendruck-bruehl.de www.farbendruck-bruehl.de Aufregende Kurven . . . . . . mit Signalwirkung Mehr Aufmerksamkeit für Ihre Drucksachen? Wir beraten Sie gerne! Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 MaRKetIng, WeRbung und dRucKdIenStleIStungen Rückendrahtheftung Magazine Ringösenheftung Magazine Spiralbindung Magazine Klebebindung Kataloge Klebebindung Hardcover Bücher Klebebindung Softcover Bücher Klebebindung Softcover Bücher Klebebindung Softcover Bücher fertigung Einstück- 150 Stück 1 Auflage fertigung Einstück- 150 Stück 1 Auflage Klebebindung Softcover Bücher fertigung Einstück- 150 Stück 1 Auflage Verlagsveröffentlichung
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Leben+Genießen in Mainfranken Frühjahr 2011 WOW präsentiert Highlights und Trends aus der Region aufbereitet durch hochwertige Reportagen und interessante Berichte WOW wird gemeinsam mit dem IHK-Magazin Wirtschaft in Mainfranken versendet Sie erreichen mit dem regionalen LifestyleMagazin WOW 14.000 Unternehmer und Führungskräfte! Das regionale Magazin 02|11 Neuer IHK-Präsident hja Frü hr gewählt Invest in Bavaria: Regionalen Branchen _ Gesicht geben ein Leben und Mainfranken Staffelübergabe im Rhön-Klinikum-Vorstand Genießen in Un Transportterhaltung Kunst & Verkehr Trends Mode Event Termine 2011 Erscheinung: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluß 05. April 2011 14. März 2011 16. März 2011 Gastronom Verlagsverö ffentlichun g vmm wirtsc haftsverlag gmbh & co. MAINFRANKEN Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion exklusiv _ 02/11 Z Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt | www.wuerzburg.ihk.de IHK IHK Würzburg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 Würzburg | PVSt | Deutsche Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918 ie Urlaub Garten Die nächste Ausgabe erscheint im April 2011 Themen Beauty & Mode Wohnen & Leben Essen & Trinken Kunst & Kultur Gesundheit & Wellness Sport & Auto Urlaub & Freizeit Gerne beraten wir Sie: Daniela Dobresko Tel. 0931/4194-564 daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Sabrina Thiele Tel. 0931/4194-568 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de Jutta Weigand Tel. 0931/4194-563 jutta.weigand@vmm-wirtschaftsverlag.de
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 unteRnehMen In MaInFRanKen untErnEhMEn in MainfrankEn Wengel & Dettelbacher Solar gmbh Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de siE PLanEn EinE rEnditEstarkE inVEstitiOn iM BErEich dEr ErnEuErBarEn EnErgiEn? Wengel & dettelbacheR | bietet seit 2004 Photovoltaikanlagen in jeder größe von der hausanlage bis hin zur komplett projektierten freiflächenanlage, inklusive trafostation und netzanschluss an. Wir suchen Süddächer zum mieten! nsere Fachberater stehen unseren Kunden jederzeit gerne zur Verfügung, um mit ihnen vor Ort unter Berücksichtigung von Dachausrichtung, Neigung und Dachgröße alle notwendigen Gegebenheiten für ein individuelles Angebot zu erörtern. Auf Wunsch bieten wir auch eine eventuell notwendige Dachsanierung oder statische Berechnungen mit an. Anträge und Anmeldungen werden ebenfalls mit übernommen, Hilfestellung in der Finanzierung oder der Vermietung von Dachflächen ist ebenso Anteil des Leistungsspektrums. Info/Kontakt Wengel & dettelbacher solar gmbh www.solar-w-d.de sichErhEit sEit ÜBEr 60 JahrEn ... JanuS SIcheRheItSdIenSt & deteKtIve | die "detektive Janus" stehen seit 1946 im dienst am kunden damit sind sie eine der ältesten eingetragenen detekteien deutschlands. m Großraum Würzburg-Schweinfurt-Kitzingen sowie in ganz Nordbayern arbeiten sie für Behörden, Industrie, Handel, Gewerbe und Private. die qualifizierten Mitarbeiter von Janus ihre Kunden mit Erfahrung und Diskretion. Unzählige private, industrielle und gewerbliche Anfragen wurden erfolgreich bearbeitet und aufgeklärt. Als Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Detektive (BDD) arbeitet Janus kostengünstig, verlässlich, effizient und diskret. Tag- und Nachtbewachungen, Ordnungsdienste von öffentlichen und privaten Veranstaltungen sowie der Objektschutz und Gebäudebe wachung mit Pförtnertätigkeiten gehören ebenfalls zu den Dienstleistungen. Janus bedeutet Sicherheit seit über 60 Jahren. Auch im Bereich des Wachund Sicherheitsdienstes betreuen Info/Kontakt www.sicherheitsdienst-Janus.de info@sicherheitsdienst-Janus.de Verlagsveröffentlichung
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unteRnehMen In MaInFRanKen MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 MainfrÄnkischE PrOJEktManagEr trEffEn sich zuM Erfahrungsaustausch 40 Projektmanager regionaler unternehmen trafen sich anlässlich des 23. Projektmanagement-karriereforums am 03.02.2011 in Würzburg zum Erfahrungsaustausch. BEckhÄusEr® PErsOnaL & LösungEn Lösungen gegen den fachkräftemangel! ichael Schmidt, Leiter Projektmanagement der Loesch Verpackungstechnik GmbH, Altendorf zeigte in seinem Impulsvortrag auf wie umfangreiche Handlungskompetenz im Projektmanagement den Projekterfolg beeinflusst. Welche Möglichkeiten bestehen um die nötige Handlungskompetenz zu erwerben und diese nach außen hin durch Zertifikate zu dokumentieren war Inhalt des Vortrages von Johannes Voss, Geschäftsführer des auf Projektmanagement spezialisierten Beratungs- und Trainingsunternehmen VOSS CONSUL- TING GbR mit Sitz in Würzburg und München. In der anschließenden regen Diskussion wurde über die Notwendigkeit und die Vorteile von weltweit gültigen Zertifikaten im Projektmanagement gesprochen und es wurden die eigenen Erfahrungen ausgetauscht. Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Andreas Meyer unter der u. g. Adresse gerne zur Verfügung. Wir sind umgezogen. Bitte beachten Sie unsere neue Anschrift Info/Kontakt VOss cOnsuLting gbr delpstrasse 5 97084 Würzburg tel: 0931/991751-0 info@voss-consulting.de www.voss-consulting.de ine spürbare Entlastung bei der Suche nach qualifizierten Fachund Führungskräften bietet die private Personalvermittlung. Spezialist dafür und die erste Adresse in Mainfranken sind die Würzburger Personalberater Beckhäuser ® Personal & Lösungen. Deren Personalforum im VCC war ein großer Erfolg! Dazu der Geschäftsführer Michael Beckhäuser: "Mittlerweile ist der Bewerbermarkt deutlich enger geworden. Die Unternehmen profitieren von unserem Bewerberpool mit über 18.000 Kandidaten. Da wir die Vorauswahl übernehmen und nur geeignete Kandidaten präsentieren, sparen sich Personaler viel Zeit und Kosten. Unsere Erfolgsquote kann sich sehen lassen." Insbesondere mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Handel, Kunststoff-Verarbeitung sowie Maschinen- und Anlagenbau schätzen die erfolgsorientierte Personalvermittlung. Die Bandbreite der gesuchten Qualifikationen ist umfassend: vom Management-Bereich über den Diplom-Ingenieur (m/w) bis hin zu Spezialisten und Führungskräften aus Einkauf, Vertrieb oder Controlling. Eine Auswahl interviewter (!) Fachund Führungskräfte präsentieren die Personalvermittler in ihrem exklusiven Jobportal www.bewerbersuche. net unverbindlich und kostenfrei. NEU: die Nachwuchs-Suche per Video. Der "Ausbildungsagent" vermarktet offene Ausbildungsstellen online in virtuellen Netzwerken wie Facebook und Youtube. Info/Kontakt tel.: 0931/4528990 www.beckhaeuser.com www.ausbildungsagent.de Das Wirtschaftsleben unserer Region. Unternehmen. Menschen. Perspektiven. Verlagsveröffentlichung www.B4BMAINFRANKEN.de
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MAINFRANKEN exklusiv_ 03/2011 PLATZ FÜR WERKZEUG ODER GLEICH DIE GANZE WERKSTATT. 2,8 m3 3,7 m3 7 m3 17 m3 LADERAUM-VOLUMEN Abb. enthalten Sonderausstattung. UNSERE ANGEBOTE FÜR GEWERBEKUNDEN Easy Professional Leasing* 0,PEUGEOT BIPPER: DER Anzahlung DER Jahren Garantie bis zu 4PEUGEOT PARTNER: DER Jahren Übernahme aller Wartungskosten bis zu 4PEUGEOT EXPERT: bis zu 4PEUGEOT BOXER: DER Jahren Mobilitätsgarantie "Assistance" * Alle Angebote zzgl. 19% MwSt, Überführung und Zulassung. BIPPER: ab xxx,- mtl.** ab 9.660,-* PARTNER: ab xxx,- mtl.** ab 10.210,-* ab 13.950,-* EXPERT: ab xxx,- mtl.** ab 14.820,-* BOXER: ab xxx,- mtl.** GEORG RÜTHLEIN GmbH & Co. KG AUTOHAUS EGLMEIER GMBH 97076 Würzburg · Nürnberger Straße 126 Rudolf-Diesel-Ring 20 · 97616 Bad Neustadt Attraktiv in der Finanzierung, wirtschaftlich im Unterhalt, perfekt beim Service: Ob Bipper, Partner, Expert Telefon: 09771/6264-0 · www.autohaus-eglmeier.de Tel.: 0931/279980 · www.peugeot-ruethlein.de oder BoxerLÖFFLER GMBH von HERMANN HEIDELMEIER AUTO die vielseitig einsetzbaren NutzfahrzeugeATHPEUGEOT überzeugen in jeder Situation des Berufsalltags. Überzeugen Sie sich jetzt selbst in einem unserer PEUGEOT PROFESSIONAL Standorte. 97424 Schweinfurt · Carl-Zeiss-Straße 11 97727 Fuchsstadt · Kissinger Straße 47 Tel.: 09721/47477-0 · www.auto-loeffler.de Tel.: 09732/4140 · www.autohaus-heidelmeier.de ATH SCHODORF GmbH & Co. KG AUTO EGLMEIER INH. ELMAR EGLMEIER AUTO Stadtlauringen · Schweinfurter Straße 36 LÖFFLER GMBH & CO. KG 97488 97656 Oberelsbach · Vorstadt 16 97424 SCHWEINFURT · CARL-ZEISS-STRAßE 11 de Tel.: 09724/545 · www.autohaus-schodorf. Tel.: 09774/340 TEL. 09721/47477-0 ATH KÜHNL & ECK GMBH 97437 Haßfurt · Zeiler Straße 20 Tel.: 09521/921500 · www.peugeot.kuehnl-eck .de Verlagsveröffentlichung
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Unternehmen in mainfranken Mainfranken exklusiv_ 03/2011 3 . G a s t r o - Fa c h - F r a n k e n a m 1 3 . / 1 4 . m ä r z i m V c c W ü r z b u r G Regionalität als nachhaltigeR WettbeWeRbsvoRteil ie Vorzüge regional ausgerichteter Gastronomie begründet sich mit dem stimmigen Verhältnis von Preis und Leistung. Der Franke selbst ist ein Genießer der deftige einheimische Gerichte nach Omas Rezepten bevorzugt. Die Zubereitung ist so vielfältig wie der Frankenwein. Von daher verwundert es niemanden, wenn sich die regionale Gastronomie auf einer für sie spezialisierten Fachmesse trifft. Der Geschäftsführer der GFF vertritt einen konsequenten Kurs bei der Vergabe der Standplätze. "Wir setzen auf Qualität sowohl bei Ausstellern wie bei Fachbesuchern", macht Walther deutlich. "Die GFF besuchen Entscheider also Gastwirte, Küchenchefs, Hoteliers und Geschäftsführer. Denen geht es nicht darum sich kostenlos den Bauch vollzuschlagen, sondern um die Gewinnung neuer Impulse für den eigenen Betrieb." Fürs Marketing der GFF ist Rudolf F. Thomas verantwortlich. Frühzeitig hat der erfahrene Marketingmann auf die Zielgruppe der 40-Jährigen gesetzt. "Die Gastro-Fach-Franken ist modern, vereint Fachkompetenz und Entertainment, was die zahlreichen Fachbesucher honorieren", berichtet Thomas. Nach Ralf Zacherl und Mario Kotaska komplettiert jetzt Martin Baudrexel auf der GFF das Trio "der Vox-TV-Küchenchefs". Ein Knüller ist der Wettbewerb um den "Golden Kloß" bei dem jeder gegen jeden antreten kann. Fachbesucher ordern ihre kostenlose Eintrittskarte per messe@gastro-fachfranken.de oder per Fax (0931/40 44 58 2). An der Tageskasse wird für Fachbesucher eine Eintrittsgebühr von 10 Euro erhoben. Sonntag, 13. März 2011 10:30 12:00 Uhr Feierliche Eröffnung der GASTRO-FACH- Franken durch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Wettbewerb "Golden Kloß". Schirmherr der GFF ist Staatsminister Markus Söder 10:00 - 18:00 Uhr Fachmesse des guten Geschmacks. Parallel dazu präsentieren Aussteller frische Ideen für Koch & Küche. Showkochen mit der "Kochfront". Gemüse- und Früchteschnitzer-eien mit Weltmeister Xiang Wang aus Luzern/ Schweiz. Workshops im Fachforum mit Biersommelier Robert Freitag, Barista Dieter Hancke, SchokoWerker Volker Müller. Montag, 14. März 2011 10:00 Uhr 19:00 Uhr Fachmesse des guten Geschmacks. Parallel dazu Fachvorträge und Events. Showkochen mit TV-Starkoch Martin Baudrexel. Gemüseund Früchteschnitzereien mit Xiang Wang. Workshops im Fachforum mit Biersommelier Robert Freitag, Barista Dieter Hancke, SchokoWerker Volker Müller. www.gastro-fach-franken.de Gastro-Fach-Franken GmbH Frankfurter Straße 120 97082 Würzburg Tel. 0931/40 44 76 3 Fax: 0931/40 44 58 2 Die Gastro-Fach-Franken (kurz GFF) schließt seit drei Jahren als regionale Fachmesse die Lücke zwischen den Messeplätzen Nürnberg und Frankfurt. Abseits vom Massenpublikum präsentieren am 13./14. März in Würzburg 90 qualifizierte Aussteller ausgewählte neue Produkte und Dienstleistungen für Koch und Küche. "Das Interesse an Dienstleistungen", so Friedrich Walther, "steht bei den rund 3.500 Fachbesuchern so hoch im Kurs wie frische Lebensmittel." showkochen mit tv-starkoch Martin baudrexel Eintritt nur für Fachbesucher! Verlagsveröffentlichung
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58 traNsparENt Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Ihk die Weiterbildung LEHRGäNGE MIT IHK-PRüFUNG Geprüfte/r Industriemeister/in Kunststoff und Kautschuk Würzburg, jährlich ab April, September, November Vollzeit, ca. 840 U-Std. zz. 3.850,00 Geprüfte/r Industriemeister/in Metall Würzburg/Schweinfurt Vollzeit jährlich im August, Teilzeit jährlich im September ca. 1.100 U-Std. zz. 4.150,00 Geprüfte/r Wirtschaftsfachwirt/in Würzburg/Schweinfurt Teilzeit jährlich ab September ca. 620 U-Std. zz. 2.850,00 Geprüfter Logistikmeister/in (IHK) Würzburg, September 2011 Teilzeit, ca. 850 U-Std. zz. 3.850,00 Geprüfte/r Medienfachwirt/in (IHK) Würzburg, September 2011 Teilzeit, ca. 850 UStd. zz. 4.000,00 Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik (IHK) Würzburg, Februar 2012 Teilzeit, ca. 1.100 U-Std. zz. 4.150,00 Geprüfte/r Industriemeister/in Mechatronik (IHK) Würzburg, Februar 2012 Teilzeit, ca. 1.100 U-Std. zz. 4.150,00 FüHRUNGSKRäFTE Projektleiter/in (IHK) Schweinfurt, ab 14.3.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 80,00 Zertifikatstest 880,00 Train the Trainer (IHK) Trainerausbildung mit Zertifizierung Würzburg, ab 14.3.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 610,00 Zertifikatstest, zzgl. 150,00 Unterrichtsmaterial 1.880,00 Die 8-Stunden-Analyse Ihres Unternehmens Würzburg, 16.3.2011 Tagesseminar BETRIEBSWIRTSCHAFT Messe- und Eventmanager/in (IHK) Schweinfurt, ab 14.3.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 80,00 Zertifikatstest 1.390,00 Betriebswirtschaftliches Führungswissen für "Nichtkaufleute" Teil 2 Würzburg, 14.3.2011 3-Tage-Seminar NEU! 395,00 Logistiker/in (IHK) Würzburg, ab 15.3.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 80,00 Zertifikatstest 1.300,00 Lohn- und Gehaltsrechnung I Grundkurs Schweinfurt, 16.3.2011 3-Tage-Seminar 395,00 Buchführung I Grundkurs Würzburg, 19.3.2011, 4 Samstage Würzburg, 11.4.2011 3-Tage-Seminar 240,00 Feinheiten der deutschen Grammatik Schweinfurt, 21.3.2011 Tagesseminar 145,00 NEU! 145,00 BWL für Führungskräfte und Projektmanager/innen (IHK) Würzburg, ab 17.3.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 80,00 Zertifikatstest 1.340,00 Trainer/in (IHK) Würzburg, 21.3.2011, 30.3.2011, 4.4.2011/Schweinfurt, 22.3.2011, 1.4.2011 Zertifizierung 610,00 FREMDSPRACHEN Abendkurse ab März 2011 in Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch in Würzburg und Schweinfurt Nähere Informationen auf Anfrage! English Telephone Training Würzburg/Schweinfurt, 15.3.2011 Tagesworkshop NEU! 280,00 Französisch für den Beruf in Handel und Wirtschaft Würzburg/Schweinfurt, 19.3.2011 Samstagskurs NEU! 280,00 Spanisch für den Beruf in Handel und Wirtschaft Würzburg/Schweinfurt, 19.3.2011 Samstagskurs NEU! 280,00 Meetings in English Würzburg/Schweinfurt, 8.4.2011 2-Tage-Workshop NEU 280,00 TECHNIK CAD-Technik Einführung Arbeiten mit AutoCAD Teil II Würzburg, 14.3.2011 2-Tage-Seminar CNC-Technik Einführung Würzburg, 18.3.2011 Wochenendseminar 240,00 Präsentationsprogramm MS Powerpoint Schweinfurt, 11.3.2011 Wochenendseminar 235,00 Textverarbeitung mit MS Word - Grundkurs Würzburg, 18.3.2011 Wochenendseminar 235,00 Tabellenkalkulation mit MS Excel Grundkurs Schweinfurt, 23.3.2011 2-Tage-Seminar 235,00 240,00 Technik für Kaufleute Aufbaustufe Würzburg, ab 21.3.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 80,00 Zertifikatstest NEU! 1.090,00 Fit for CAD I Architektur und Ingenieurbau Basis Teil I Würzburg, 31.3.2011 4-Tage-Seminar NEU! 295,00 Industriefachkraft (IHK) CAD-Technik Würzburg, ab 4.4.2011 Zertifikatslehrgang, zzgl. 80,00 Zertifikatstest 490,00 www.wuerzburg.ihk.de Telefonische Information unter: 0931 4194-254
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 traNsparENt "Schuld ist immer die Badehose" ErfolGrEIch WachsEN IM UNtErNEhMEN | Groß und stark werden. Das ist nicht nur ein Kinderwunsch. Es ist auch ein Erfolgsrezept für viele mittelständische Unternehmen. Aber der Weg zur Stärke ist eine Kunst. m Rahmen der IHK-Veranstaltung "Erfolgreich wachsen" zeigte Professor Dr. Dr. h.c. Anton Kathrein, Chef des gleichnamigen Unternehmens mit 6.200 Mitarbeitern, vor rund 270 mainfränkischen Unternehmern, dass eine stetige Wachstumsstrategie zum Erfolg führen kann. Das Familienunternehmen wurde 1919 vom Großvater gegründet und ist die Nummer eins auf dem europäischen Fahrzeug-Antennen-Systemmarkt. Die Kathrein-Gruppe erzielt weltweit einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro mit insgesamt 60 Firmen. "Schwachstellen im Unternehmen werden in der Krise entdeckt", meint der Unternehmer. Und Wachstum sei ebenfalls in der Krise interessant. So habe er in dieser Zeit die Firma Blaupunkt Antenna Systems zu einem bezahlbaren Preis zugekauft. Eine solche Wachstumsstrategie könne sich ein Unternehmer jedoch nur leisten, wenn der Betrieb gut aufgestellt sei. Mittlerweile beschäftige das Unternehmen 400 Ingenieure und verfüge über ausreichende Kapazitäten, um Prestigeobjekte wie Antennentechnik auf dem höchsten Bürogebäude der Welt in Taipeh zu errichten. Für Kathrein ist die Voraussetzung für Unternehmenswachstum die Ausbildung im eigenen Betrieb und die Weiterbildung der Mitarbeiter für internationale Aufgaben. Denn er lebt das Motto seines Vortrags: "In der Welt zu Hause, in Bayern daheim." Mit dem Willen zur Expansion in die Welt und dem Ziel, der Erste zu sein, möchte er Stärke und Größe am Heimatstandort erreichen. Wachstum durch Nachdenken Mit neuem Denken neues Wachstum erzielen will die Unternehmerin Carolin Trips, geschäftsführende Gesellschafterin der Trips GmbH, Grafenrheinfeld. Vor 21 Jahren hat sie gemeinsam mit ihrem Bruder mit einer kleinen EngineeringFirma für Schaltanlagenbau begonnen. Heute beschäftigt die Trips-Group 160 Mitarbeiter und schafft für Kunden weltweit Lösungen für komplexe Automatisierungsaufgaben. "Der Übergang vom kleinen zum mittelständischen Unternehmen ist schwierig und erfordert neues Denken, neue Wege und neue Strukturen", betont die Unternehmerin. Ihre Erfolge führt sie auf ein konsequentes Wachstumsmanagement zurück, was definierte Umsatz- und Wachstumsziele, lust am Untergang" lasse uns nicht vom "Problembetrachter" zum "Chancenergreifer" werden. Uns fehle eine angemessene Risikokultur. So hätten wir beispielsweise Probleme beim Einschätzen von Risiken. Bei Bewährtem und Vertrautem zu bleiben, werde als sicherer angesehen, als neue Wege zu gehen. Bedenkenträger hätten zwar in neun von zehn Fällen Recht, machten aber ein Vorwärtskommen durch Experimentieren schwierig. Menschen sollten stattdessen ermutigt werden. Eine weitere Todsünde: "der emotionale Geiz." Wer mit Freundlichkeit geize, könne keine Sympathie gewinnen die Basis für gute Geschäfte. Bei Emotionen sei eine gewisse Selbstanalyse sinnvoll. Sie zeige auf, ob man dem Ausspruch erlegen sei: "Wenn der Bauer nicht schwimmen Die IHK-Vertreter Professor Dr. Ralf Jahn, IHK-Hauptgeschäftsführer (links), und Erich Helfrich, Bereichsleiter "Starthilfe und Unternehmensförderung" kann, liegt es immer an (rechts), mit den Referenten Emil Hofmann, Ferdinand Linzenich, Carolin Trips, der Badehose." Zum Professor Dr. Anton Kathrein. Foto: dino Problem "Selbstsucht": Menschen sehnen sich nach Zustimmung und Anerkennung. "Zuhören entwickelt sich nicht, es muss vom Unternehkönnen" sei heute eine seltene Fähigkeit gewormen bestimmt werden. Der Unternehmer überden. Sie öffne aber Türen. Zur Begründung "Zeitnimmt unternehmerische Aufgaben und lässt mangel", hier gelte der Grundsatz: "Alles, was sich nicht vom operativen Geschäft vereinnahwichtig ist, ist nicht unbedingt dringend Und almen. Die Geschäftsleitung setzt Prioritäten, geles, was dringend ist, ist nicht automatisch wichwährleistet Transparenz in den Abläufen und tig." Häufig gehöre der "Zeitmangel" zu den AusWachstumsstrukturen." flüchten: "Keine Zeit heißt keine Lust." Aber nur Werte vorleben rastlose und neugierige Geister fänden Lösungen. Emil Hofmann nahm das Marketing der UnterFür den Kommunikationsberater und Betreiber nehmen unter die Lupe. "Ein Unternehmen der Fitnessstudiokette Ferdinand Linzenich aus wächst künftig nur dann erfolgreich, wenn es Bergisch Gladbach bedeutet Unternehmensseine Kunden liebt, Veränderungen im Kundenwachstum keinen Selbstzweck, sondern die Stärverhalten erkennt, sich an Kunden wendet, die kung eines Organismus mit seiner gesamten am ehesten von ihm profitieren und Präsenz Komplexität. "Der Kernpunkt von Wachstum ist und Kundennähe zeigt und lebt", betont der Führen, und Führen heißt Vorleben". Der UnterFachmann. Deshalb habe die uniforme Werbung nehmer stellte "sieben Todsünden" der Verändeausgedient. Die Zukunft gehöre den Problemlörungsunfähigkeit vor: Der "Hochmut der Erfahsern, die Nutzen beschreiben statt Produkte nur rung" entwickle einen Tunnelblick, der uns daran verkaufen und die durch Übertreffen der Kunhindert, die Perspektiven zu wechseln und so die denerwartungen Empfehlungen gezielt auslösen. wirklichen Möglichkeiten zu erkennen. Die "Woll- Konzentration auf Kernkompetenzen, Transparenz über Unternehmenskennzahlen, stetige Personalentwicklung und Einschalten von externen Beratern als Impulsgeber bedeutet. Auf dieser Grundlage würden Wachstumsbeschleuniger generiert wie Preis-Leistungs-Verhältnis, Erkennen von Nachfragetrends, strategische Allianzen und Netzwerke, Marktnähe und klare Positionierung. Die Erfolgsfaktoren der Firma: "Wachstum
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60 traNsparENt Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 der aufschwung setzt sich fort Ihk-UMfraGE | Die Unternehmen schätzen die Geschäftslage weiter überwiegend positiv ein. Ihr Blick nach vorne ist allerdings leicht eingetrübt. ie mainfränkische Wirtschaft hat den Aufschwung aus dem Jahr 2010 mit in das neue Jahr genommen. Die Erholung gewinnt weiter an Breite, wenngleich das Tempo nicht beibehalten werden kann. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Würzburg-Schweinfurt zu Jahresbeginn 2011. Der Wert des Konjunkturklimaindikators für Mainfranken liegt aktuell bei 126,1 und ist damit im Vergleich Exportquote von rund 45 Prozent als Taktgeber des regionalen Wirtschaftsgeschehens erweisen wird, können auch wieder neue Wachstumsimpulse vom Binnengeschäft erwartet werden. Ausgangspunkt dafür ist der stabile, mainfränkische Arbeitsmarkt. Stand das Jahr 2010 aus Unternehmenssicht noch unter dem Motto "Fachkräftesicherung", sind die Voraussetzungen für eine Aufstockung der Stammbelegschaft wieder gut. Jedes fünfte befragte Unternehmen gibt an, neue Mitarbeiter einstellen zu wollen, über zwei Drittel (70 Prozent) wollen die Mitarbeiterzahl konstant halten. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes legt den Grundstein für eine positive Entwicklung des privaten Konsums. Zusätzlich planen die mainfränkischen Unternehmen, wieder verstärkt die Investitionspläne für das laufende Jahr auszuweiten. Demnach steigt im laufenden Ge- schäftsjahr die Nachfrage nach Investitionsgütern "Made in Mainfranken" weiter an. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Wirtschaft bis zum Jahreswechsel drei Viertel der Krisenverluste aufgeholt hat und im Laufe des Jahres 2011 das Vorkrisenniveau erreicht. "Der zuletzt weitestgehend vom Auslandsgeschäft getragene Aufschwung erhält durch die Stärkung der Binnenkonjunktur ein weiteres Standbein und gewinnt an Breite und Nachhaltigkeit", so die Einschätzung von Prof. Dr. Ralf Jahn, Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg Schweinfurt. für Euphorie ist keine zeit Die erfreuliche Entwicklung der letzten Monate darf nicht über weiter bestehende Konjunkturrisiken hinwegtäuschen. Die Situation an den internationalen Finanzmärkten bleibt angespannt. Die Sorge um die finanzielle Lage hoch verschuldeter Euro-Länder wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien, bergen beachtliche Risiken für eine nachhaltige Konjunkturerholung. Gleichzeitig haben die USA zur Bekämpfung struktureller Probleme erneute Konjunkturhilfen beschlossen und somit das Inflationsrisiko weiter erhöht. Zusätzliche Gefahren liegen aus Sicht der Unternehmer in der Preisentwicklung von Energie- und Rohstoffen sowie im sich verschärfenden Fachkräftemangel. Das Jahr 2011 verspricht aus konjunktureller Sicht spannend zu wer- zum Herbst 2010 (125,7) noch einmal leicht gestiegen. "Während die Geschäftslage weiter überwiegend positiv eingeschätzt wird, hat sich der Blick nach vorne jedoch leicht eingetrübt", berichtete IHK-Präsident Dieter Pfister in der Jahresanfangspressekonferenz der Wirtschaftskammer. Der Deutsche Industrieund Handelskammertag (DIHK) rechnet im Jahr 2011 mit einem Wachstum von 2,4 Prozent. Dies entspricht einer Fortsetzung der Erholung mit gemäßigtem Tempo. Bei dieser Konjunktureinschätzung haben sie Grund zu strahlen: IHK-Präsident Dieter Pfister (links) und Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Ralf Jahn bei der Präsentation der Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage in der Jahresauftakt-Pressekonferenz. Mainfränkische binnenkonjunktur setzt Wachstumsimpulse Während sich die mainfränkische Industrie auch weiterhin mit einer
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 traNsparENt WIE bEUrtEIlt dIE MaINfräNkIschE WIrtschaft dIE aktUEllE GEschäftslaGE zU JahrEsbEGINN 2011? WIE schätzt dIE MaINfräNkIschE WIrtschaft dIE GEschäftsENtWIcklUNG IN dEN koMMENdEN MoNatEN EIN? (staNd: JahrEsbEGINN 2011) den. Es bleibt abzuwarten, ob die Wurzeln des Aufschwungs bereits stark genug sind, dem Sturm bevorstehender Herausforderungen standzuhalten. auswertung nach Wirtschaftszweigen: Industrie als Taktgeber Auch wenn der Motor voraussichtlich mit niedrigerer Drehzahl laufen wird: Die mainfränkische Industrie wird sich auch im Jahr 2011 als Taktgeber der regionalen Wirtschaft erweisen. 40 Prozent der Befragten sehen die aktuelle Geschäftslage als gut, weitere 53 Prozent als befriedigend. Die Umsätze der mainfränkischen Industriebetriebe von Januar bis November 2010 liegen rund 16 Prozent über den Umsätzen des Vorjahres. Nur fünf Prozent sehen die Zukunftserwartungen pessimistisch. Winter lässt Bauwirtschaft frieren Auch der Bau hat von der Erholung und den Konjunkturpaketen profitiert. Der frühe Wintereinbruch und das Auslaufen der Konjunkturhilfen dämpfen allerdings die Einschätzung der Geschäftslage. Wir sehen ein differenziertes Bild. Während das Auftragsvolumen im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau deutlich abgenommen hat, haben sich die Bauaufträge im Wohnungsbau positiv entwickelt. Knapp 80 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Auftragslage. Groß- und Einzelhandel setzen Höhenflug fort Die mainfränkischen Einzelhändler berichten von einer deutlichen Verbesserung der Geschäftslage. Das bereits hohe Niveau der Herbstumfrage 2010 konnte noch einmal gesteigert werden. 95 Prozent sagen, die Geschäftslage sei gut oder zufriedenstellend. Einerseits profitiert der mainfränkische Einzelhandel vom guten Weihnachtsgeschäft, andererseits macht sich die positive Entwicklung der Binnenkonjunktur in der Branche bemerkbar. Die mainfränkischen Großhändler haben maßgeblich vom Auf- schwung profitiert. Die wirtschaftliche Nähe zum Einzelhandel und der Industrie wirkten sich in guten Konjunkturphasen positiv auf die Branche aus. Besonders gut haben sich die Umsätze im Großhandel mit Rohstoffen und Investitionsgütern entwickelt. Gleichzeitig ist die Kostenbelastung der Unternehmen bei Personal, Waren und Betriebsmitteln deutlich gestiegen. Die Erwartungen der mainfränkischen Großhändler sind dennoch weiter optimistisch. Jedes vierte Unternehmen blickt zuversichtlich nach vorne, der Rest rechnet mit gleichbleibenden Geschäften. Dienstleistungsgewerbe profitiert Auch hier ein ähnliches Bild: Von den befragten Unternehmen schätzen 44 Prozent die derzeitige Geschäftslage als gut und rund 50 Prozent als zufriedenstellend ein. Besonders bei den unternehmensbezogenen Dienstleistern zeigt sich eine deutlich positivere Ertragslage als noch im Herbst des Vorjahres. Allerdings berichten fast zwei Drittel von steigenden Betriebsmittelkosten und erwarten in den kommenden Monaten weitere Kostensteigerungen. Dies wirkt aktuell jedoch nicht dämpfend auf die Investitionspläne. soNdErbEfraGUNG zUM thEMa "fachkräftEsIchErUNG" Der Arbeitsmarkt hat im Laufe der Wirtschaftskrise alle Erwartungen übertroffen. Der Einsatz von Kurzarbeit hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt. Gleichzeitig haben die mainfränkischen Unternehmen große finanzielle Belastungen in Kauf genommen, um die Stammbelegschaft zu halten. Für die branchenmäßig breit gefächerte, hochspezialisierte und exportstarke mainfränkische Wirtschaft ist der Produktionsfaktor "qualifiziertes Fachpersonal" von großer Bedeutung. Dies geht aus der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2011 hervor. Derzeit geben 44 Prozent der Befragten an, bereits die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu spüren und jeder Zweite rechnet damit, dass sich der Mangel an Fachkräften noch weiter verschärfen wird. Dabei zeigt sich ein zunehmender Bedarf bei Arbeitskräften mit dualer Ausbildung sowie Fachwirten und Meistern. Häufigstes Hindernis bei der Besetzung neuer Stellen sind die fehlende berufliche Qualifikation, nicht vereinbare Gehaltsforderungen und fehlende räumliche Mobilität der Bewerber. Um dem Fachkräfteengpass vorzubeugen, setzen die mainfränkischen Unternehmen verstärkt auf Ausund Weiterbildungsmaßnahmen (ca. 60 Prozent). Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (zwölf Prozent) und das Anwerben ausländischer Fachkräfte (acht Prozent) spielen derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Details zu den einzelnen Branchen finden Sie im Internet unter www.wuerzburg.ihk.de | Standort. Informationen: IHK, Lukas Kagerbauer, Tel.: 0931 4194-361, E-Mail: lukas.kagerbauer@wuerzburg.ihk.de oder im Internet unter: www.wuerzburg.ihk.de
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62 traNsparENt Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 70 geprüfte bilanzbuchhalter zEUGNIsübErGabE UNd vErabschIEdUNG | "Die Bilanzbuchhalter-Prüfung ist eine der anspruchsvollsten IHK-Aufstiegsfortbildungen Sie haben daher allen Grund, stolz auf Ihre erbrachten Leistungen zu sein." Dies betonte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bode im Rahmen einer Feierstunde vor 70 Nachwuchskräften. Er überreichte den Absolventen die Zeugnisse nach erfolgreicher Prüfung gemeinsam mit Jochen Mayr, Vorsitzender des Prüfungsausschusses nach alter Verordnung, Dirk Feuerbacher, dem Vorsitzenden nach neuer Verordnung. "Gleich welche Vorbereitung Sie gewählt haben, ob berufsbegleitend in Form eines Teilzeitlehrganges oder kompakt als Teilnehmer einer Vollzeitmaßnahme oder aber ganz individuell, z. B. als Teilnehmer eines Fernlernganges, ich spreche Ihnen meine persönliche Anerkennung aus, denn dass Sie das Ziel erreicht haben, spricht für Ihre hohe Leistungsfähigkeit", so Bode. Nach mehr als 30-jährigem ehrenamtlichem Engagement in der beruflichen Weiterbildung wurden sechs Prüfer des Prüfungsausschusses der "Geprüften Bilanzbuchhalter" der IHK WürzburgSchweinfurt nach alter Verordnung verabschiedet: Jochen Mayr (Ausschussvorsitzender alter Verordnung), Siegbert Pickel, Franz Pfister, Alfred Greubel, Adalbert Pecht und Franz Wolpert. "Dank Ihrer Fachund Prüfungskompetenz erfährt der Abschluss zum "Geprüften Bilanzbuchhalter" bei den Unternehmen eine hohe Akzeptanz", lobte Jürgen Bode den Beitrag der Prüfer für die mainfränkische Wirtschaft. Die Qualifizierung "Geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in" hat sich zu einem Markenzeichen entwickelt, dessen Wert Unternehmen ausgesprochen hoch einschätzen. Dies bietet erfolgreichen Absolventen, die sich je nach Verordnung mit bis zu 800 Unterrichtsstunden auf die Prüfung vorbereitet hatten, auf Dauer verantwortungsvolle berufliche Aufgabenbereiche. Der nächste Vollzeitlehrgang beginnt am 15. März 2011. Er findet in der IHK-Geschäftsstelle in Schweinfurt von Montag bis Freitag jeweils von 8:15 Uhr bis 15:30 Uhr statt. Informationen: Claudia Kuhn, IHK, Tel.: 09721 7848-640, E-Mail: claudia.kuhn@wuerzburg.ihk.de oder im Internet unter: www.wuerzburg.ihk.de Die ausgeschiedenen ehrenamtlichen Prüfungsausschussmitglieder mit IHK-Vertretern (v. l.): Franz Wolpert, Adalbert Pecht, Jochen Mayr, Franz Pfister, Marianne Höck (IHK), Siegbert Pickel, Alfred Greubel und Jürgen Bode (IHK). charta für faMIlIENbEWUsstE arbEItszEItEN Insbesondere in Zeiten eines Fachkräftemangels können sich Unternehmen durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen als attraktive Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte positionieren. Zudem bindet und motiviert Familienfreundlichkeit im Unternehmen die Mitarbeiter. Unterstützung der Mitarbeiter bei der Betreuung von Kleinkindern als auch bei der Pflege von Angehörigen sei es durch betriebseigene Kinderbetreuungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeitmodelle oder Informations- und Beratungsstellen wird laut Dr. Sascha Genders, IHK Würzburg-Schweinfurt, eine immer wichtigere Aufgabe der Betriebe. Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften haben jüngst durch die Unterzeichnung der "Charta für familienbewusste Arbeitzeiten" ihre gemeinsamen Anstrengungen untermauert, sich auch in Zukunft des Themas "Familienfreundlichkeit" anzunehmen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verpflichten sich gemeinsam mit Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zu folgenden Punkten: 1. Entwicklung eines intelligenten und modernen Verständnisses flexibler Arbeitszeiten 2. Ausbau und Schaffung flexibler und familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle in der betrieblichen Praxis 3. Gewährung ausreichender Spielräume für familienbewusste betriebliche Arbeitszeitvereinbarungen durch die Tarifpartner 4. Notwendige öffentliche Unterstützung einer familienfreundlichen Arbeitswelt, Überprüfung und Anpassung familienbezogener Leistungen des Staates 5. Schaffung bedarfsgerechter dauerhafter und verlässlicher Betreuungsmöglichkeiten bis 2013, insbesondere durch den Ausbau der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege für unter Dreijährige 6. Unterstützung von Arbeitgebern und Belegschaft zur Vereinbarung familienfreundlicher Arbeitszeitregelungen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten und den Betrieben vor Ort Rechnung tragen Die IHK Würzburg-Schweinfurt setzt sich seit einigen Jahren dafür ein, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Mainfranken zu verbessern. Durch aktive Mitarbeit im "Bündnis Familie und Beruf in der Region Würzburg" und in der "Initiative Familienorientierte Personalpolitik für die Region Schweinfurt" möchten Akteure wie Stadt und Landkreis, Hochschulen, die Agenturen für Arbeit, Handwerkskammer sowie regional ansässige Unternehmen gemeinsam mit der IHK einen Beitrag dazu leisten, für das Thema zu sensibilisieren. Durch Veranstaltungen und Informationsangebote sowohl in Schweinfurt als auch in Würzburg sollen die Projekte auch in 2011 fortgesetzt werden. Informationen zur Familienfreundlichkeit der mainfränkischen Wirtschaft, zu den Initiativen sowie zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der IHK (www.wuerzburg.ihk.de) im Geschäftsfeld "Standort". Ansprechpartner: Dr. Sascha Genders, IHK, Tel.: 0931 4194-373, E-Mail: sascha.genders@wuerzburg.ihk.de
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IT besser nutzen Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 traNsparENt ONLINE-BRANCHENFÜHRER Beratung/Coaching/Training www.bhsberatung.de bhs BERATUNG & COACHING Beethovenstraße 1a 97080 Würzburg Tel. 0931/ 32934-0 Beckhäuser Personal & Lösungen M. Beckhäuser & T. Blum GbR Nürnberger Str. 118 97076 Würzburg Tel. 0931/4528990 Arbeitsmarkt-Experten www.bewerbersuche.net Computersysteme www.ems-computer.de EMS Computersysteme GmbH Goerdelerstr. 4 97084 Würzburg Tel. 0931/797820 Inkasso & Bonitätsprüfung www.bid-inkasso.de BID Bayerischer Inkasso Dienst AG Weichengereuth 26 96450 Coburg Tel. 09561/8060-0 Bayerischer Inkasso Dienst UNTERNEHMENSGRUPPE Marketing www.medioton.de Spezialisten für Internetmarketing Mergentheimer Str. 33 97232 Giebelstadt Tel. 0 93 34 / 97 04 - 0 Personalvermittlung/Personalberatung www.personal-schweinfurt.de Personalberatung+Vermittlung Alexandra Suhl Michael-Ziegler-Straße 6 97440 Werneck Tel. 09722/9437707 Rationalisierung und Kostensenkung www.qupmal.de QUP-MANAGEMENT Dipl.-Ing. Rolf Malkusch Elsa-Brändström-Str. 5e Qualitäts-, Umwelt- & 97422 Schweinfurt Prozessmanagement Tel. 09721/4758330 Transport www.spedition-grimm.de Grimm GmbH Spedition Röckertstraße 17 97271 Kleinrinderfeld Tel. 09366/ 98282-0 Wasserstrahl- Schneidarbeiten www.labus-wst.de LABUS Wasserstrahl-Technik GbR Friedrichstraße 8 97421 Schweinfurt Tel. 09721/47 200 45 Zelt- und Bühnensysteme/Lagerhallen www.eschenbach-zeltbau.de Eschenbach Zeltbau GmbH & Co. KG Hoher Markstein 18 - 24 97631 Bad Königshofen Tel. 09761/900-0 Eintrag Online-Branchenführer (90 x 30 mm) monatlich 50,- , buchbar ab 3 Monaten KOMBI-SPEZIAL: 12 x Eintrag im Online-Branchenführer + Firmenportrait auf www.B4BMAINFRANKEN.de für ein Jahr Kontakt: branchenfuehrer@B4BMAINFRANKEN.de oder Tel: 0931/4194-568 www.B4BMAINFRANKEN.de
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64 traNsparENt Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Ihk 50 Jahre Mitglied bei creditreform Würzburg begabte schüler besuchen Ihk Das Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg bildet derzeit pro Jahrgang eine Klasse für hochbegabte und besonders begabte Schüler, die ca. 20 Schüler umfasst. Das P-Seminar der 11. Klasse besuchte im Februar 2011 die IHK Würzburg-Schweinfurt. IHK-Sprecher Radu Ferendino (links) informierte die Schüler über die Wirtschaftsstruktur der Region Mainfranken und das Aufgabenportfolio der IHK. Ein Buchpräsent, die Monografie "Wirtschaftsregion Mainfranken", soll den Schülern dabei helfen, die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen. Seit 1961 ist die IHK Würzburg-Schweinfurt Mitglied des Dienstleisters Creditreform Würzburg Polyak KG. Creditreform ist als Wirtschaftsauskunftei ein bewährter Partner mainfränkischer Unternehmen für Bonitätsauskünfte, Forderungsmanagement, Marketingservices und Prozessoptimierung. Geschäftsführer Raymond Polyak (links) überreichte IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn die Ehrenurkunde für 50-jährige Mitgliedschaft bei Creditreform Würzburg. Nächstes Jahr wird Creditreform Würzburg bereits das 130-jährige Firmenjubiläum feiern. rumänische schülergruppe zu Gast in der Ihk ErWachsENENbIldUNG | In der Bildungs- und Begegnungsstätte "Der Heiligenhof" in Bad Kissingen finden vorwiegend Maßnahmen zur politischen Erwachsenbildung statt. Der Heiligenhof ist zugleich auch Schullandheim und Jugendherberge. 25 rumänische Gastschüler des Heiligenhofs besuchten gemeinsam mit Bildungsreferent Maximilian Beck die IHK in Würzburg. Lukas Kagerbauer und Petra Scheller, Geschäftsfeld "Standort", berichteten über die Organisation und Funktion der IHK sowie über den Wirtschaftsraum, die Landschaft und die Kultur Mainfrankens. Kurt Treumann aus dem Geschäftsfeld "International" stellte das Einmaleins der Exportwirtschaft und die Außenbeziehungen zu Osteuropa, insbesondere Rumänien, dar. rotary: betriebspraktika für Gymnasiasten aUftaktvEraNstaltUNG IN dEr Ihk | Der Rotary-Club Würzburg organisiert in Zusammenarbeit mit der IHK Würzburg-Schweinfurt und zahlreichen Würzburger Unternehmen, Einrichtungen der Universität, der Justiz und Angehörigen der freien Berufe ab Frühjahr 2011 erneut für Schüler/innen der Jahrgangsstufe elf an Würzburger Gymnasien einwöchige Betriebspraktika während der regelmäßigen Schulferien. Ende Januar 2011 fand hierzu in der IHK die Auftaktveranstaltung statt, bei der rund 150 Schüler der Würzburger Gymnasien die Gelegenheit wahrnahmen, um sich über einzelne Berufsfelder und Praktikumsplätze zu informieren. In diesem Jahr stellen 41 ausgewählte Gewerbebetriebe, freiberufliche Praxen und sonstige Einrichtungen Plätze für einwöchige Betriebspraktika während der regelmäßigen Schulferien zur Verfügung. Wie der Berufsdienstbeauftragte des Rotary-Clubs Würzburg Hans-Werner Kraft, zugleich Mitglied der Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt, informierte, werden in diesem Jahr bereits zum neunten Mal Rotary-Betriebspraktika organisiert. Über 1.000 Schüler aus Würzburger Gymnasien haben in den vergangenen Jahren diese Möglichkeit der Berufsorientierung wahrgenommen. Der Rotary-Berufsdienstbeauftragte Hans-Werner Kraft (2. v. r.), Prof. Dr. Peter Eckert, Pastpräsident von RC Würzburg (rechts), und IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn (3. v. l.) im Kreis Würzburger Gymnasiasten. bEstEllUNG ErloschEN Nach 35 Jahren wertvoller Tätigkeit für die Wirtschaft ist für Prof. Dr. Helmut Groeger, Würzburg, die öffentliche Bestellung als Sachverständiger für das Sachgebiet "Bauphysikalische und bauchemische Analysen von Bauschäden" mit Erreichung des 71. Lebensjahres erloschen. Ebenso erlischt für Lothar Gerne, Dittelbrunn-Hambach, nach vielen anerkannten Dienstjahren mit Erreichung des 71. Lebensjahres die öffentliche Bestellung als Sachverständiger für das Sachgebiet "Montage und Fertigteilbau, Betontechnologie". Die IHK nutzt die Gelegenheit, um ihnen im Namen der mainfränkischen Wirtschaft für ihre Tätigkeit als Sachverständige herzlich zu danken.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 traNsparENt dIhk legt vE-statistik 2009 vor vErpackUNGEN | 3.395 Unternehmen haben 2009 durch eine Vollständigkeitserklärung (VE) Auskunft über die von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen gegeben 40 Prozent mehr als im Jahr 2008. Das ergab eine aktuelle Auswertung des Deutschen Industrieund Handelskammertages (DIHK), der das VE-Register führt. Die Zahl der Unternehmen, die sich an einem dualen System beteiligt haben, hat sich im gleichen Zeitraum von 15.495 auf rund 57.200 fast vervierfacht. Die Verpackungstonnagen, mit denen sich die Unternehmen an den dualen Systemen beteiligt haben, stiegen ebenfalls um rund 51 Prozent auf insgesamt circa 4,9 Millionen Tonnen. Dieser Anstieg wurde vor allem durch die 2009 eingeführte "Erstinverkehrbringer-Regel" erreicht, die klarstellt, wer für die Entsorgung einer Verpackung verantwortlich ist. Damit ist nach Einschätzung des DIHK das zentrale Anliegen der 5. Novelle der Verpackungsverordnung, die Sicherung des privatwirtschaftlich organisierten, haushaltsnahen Entsorgungssystems, erreicht. Umweltexperte Armin Rockholz meint: "Die Zahlen belegen außerdem, dass gute Ergebnisse ohne großen Bürokratieaufwand machbar sind. Denn diese schlanke und vor allem mittelstandsfreundliche Vollständigkeitserklärung, für die sich die IHK-Organisation eingesetzt hatte, ist am Ende auch sehr effizient." Vor diesem Hintergrund fordert der DIHK weitere Vereinfachungen und damit Kostensenkungen für die verpflichteten Unternehmen. Aus der Vollständigkeitserklärung ganz herausgenommen werden sollten beispielsweise die gewerblichen Verkaufsverpackungen, die nur rund zwei Prozent der VE-Gesamttonnage ausmachen. Zudem sollten die Bagatellgrenzen, ab der eine Erklärung abgegeben werden muss, deutlich erhöht werden. Das gilt vor allem für Glas hier sind zehn Prozent der größten Unternehmen für fast 90 Prozent der Glastonnage verantwortlich und Leichtverpackungen, bei denen zehn Prozent der Betriebe rund drei Viertel der Verpackungen erbringen. Rockholz: "Es würde also Sinn machen, jeweils diese zehn Prozent zu erfassen. Darüber hinaus steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis." Die vollständige Auswertung des DIHK zu den VEs für das Berichtsjahr 2009 stehen auf der Homepage des VE-Registers (www.ihkve-register.de) zum Download. www.wuerzburg.ihk.de IHK-Ansprechpartner: Oliver Freitag, Bereichsleiter "Innovation | Umwelt", Tel.: 0931 4194-327, E-Mail: oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de www.wuerzburg.ihk.de Umweltreferent Johannes Scheuring, Tel.: 09721 7848-611, E-Mail: Johannes.Scheuring@wuerzburg.ihk.de Vorteils - Sparangebot: "Gib mir 5" - 5 % Frühbucher-Rabatt 7-Tage-Aufenthalt (Buchung 5 Wochen vor Urlaub) - 5 % Nachlass ab 4-tägigen Buchungen, - 5. Person (jüngstes Kind) frei, - 5-jährige Kinder bekommen ein Überraschungsgeschenk, - 5 Jahre verheiratet eine Flasche Wein zum Abendessen Im Preis enthaltene Leistungen: Frühstücksbüffet und 4 Gang-Schlemmermenü Kids all inclusive (Essen und Trinken den ganzen Tag frei) Babybüffet (z.B. Gläschennahrung) Babysitting, Kleinkindbetreuung, Kinder- und Teeny-Programm Kleinkindausstattung 2x Ponyreiten pro Woche Abschiedsgeschenk für die Kinder täglich frischer Früchtekorb großzügige Sauna Fitnesslandschaft mit 3 Saunen, Infrarotkabine, Panorama-Erlebnishallenbad mit Whirlpool, Kinderbereich & Babyplanschbecken Reisezeit: 19.03 16.04.2011 30.04 28.05.2011 Preisbeispiele für 7 Tage (Frühbucherrabatt nicht berücksichtigt): Elternteil mit Kind im Familienzimmer (595,- Euro abzgl. 5%) 2 Erwachsene mit Kind (2 Jahre) im Familienzimmer (1.288,- Euro abzgl 5%) = 565,25 Euro = 1.223,60 Euro 2 Erwachsene mit 2 Kindern (2+ 4 Jahre) im 2-Raum-Familienappartement (1.652,- Euro abzgl 5%) = 1.569,40 Euro 2 Erwachsene 3 Kinder (2 + 4 + 6 Jahre) im 3 Raum-Appartement (1.694,- Euro abzgl. 5% das 2-jährige Kind ist gratis!) = 1.609,30 Euro Familotel Krone Allgäuer Alpen Sorgschrofenstr. 2 · 87541 Unterjoch / Bad Hindelang im Oberallgäu · Tel. 08324 982010 · E-Mail: info@krone-unterjoch.de · www.bibi.de
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66 traNsparENt Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Erfinderfachauskunft und Innovationsförderung sIGNo | Auch in Zukunft können innovative Unternehmen, freie Erfinder und Tüftler vom Wirtschaftsförderungsprogramm SIGNO des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie profitieren. m Raum Unterfranken stehen das TGZ Würzburg mit seinem "Zentrum Marke & Patent" sowie das RSG Bad Kissingen als SIGNO-Partner zur Verfügung. Unter der Projektträgerschaft des Forschungszentrums Jülich, Berlin, können bei ihnen somit weiterhin kostenfreie Beratungen zu allen Themen rund um Erfindungen, gewerbliche Schutzrechte und Patentverwertung in Anspruch genommen werden. Dies gilt auch für die Möglichkeit einer Förderung von bis zu 8.000 Euro für erstmalige Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen. So kann jeder innovative Unternehmer, Handwerker, Freiberufler oder Privaterfinder bei den Partnern des SIGNO-Netzwerkes eine kostenlose, bis zu vierstündige Erstauskunft in Anspruch nehmen. Beantwortet werden können z. B. Fragen wie: "Ist meine Idee schutzfähig?" "Wie schütze ich meine Erfindung?" "Wie vermarkte ich meine Idee?" oder "Wo finde ich Unternehmen, die an einer Lizenz interessiert sind?" Kreative Köpfe können damit wichtige strategische Hinweise zur Vorgehensweise bei der Umsetzung ihrer Ideen erhalten. kMU-patENtaktIoN Wer kann teilnehmen? · Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien naturwissenschaftlich-technischen Berufe mit Geschäftssitz in Deutschland, mit bis zu 250 Beschäftigten und entweder einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro, die in den letzten fünf Jahren kein Patent oder Gebrauchsmuster angemeldet haben. Was wird gefördert? · Zuschuss in Höhe von 50 Prozent (maximal 8.000 Euro) der externen Kosten auf fünf Teilpakete: · Recherche zum Stand der Technik · Kosten-Nutzen-Analyse · Patentanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt · Vorbereitungen für die Verwertung einer Erfindung · Gewerblicher Rechtsschutz im Ausland Wie kann ein Interessent teilnehmen? · Anträge für die Teilnahme an der KMU-Patentaktion können direkt bei den SIGNO-Partnern gestellt werden. Für den Raum Unterfranken sind das TGZ Würzburg und das RSG Bad Kissingen als SIGNO-Partner erste Anlaufstelle. Der SIGNO-Partner betreut die Teilnehmer während der gesamten Laufzeit der Förderung (18 Monate). kostenlose Erstauskunft Gewerbliche Schutzrechte wie Marken, Geschmacksmuster und insbesondere die technischen Schutzrechte Gebrauchsmuster und Patente stellen in der Wirtschaft Werte dar und gewinnen stetig an Bedeutung. Die notwendigen Strategien sind allerdings komplex und erfordern ein intensives und professionelles Management. Gerade Innovationsanfängern fällt es oft schwer, Ideen richtig zu sichern und wirtschaftlich sinnvoll zu verwerten. Zur Stärkung der Innovationstätigkeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich das vom BMWi geförderte Expertennetzwerk SIGNO zur Aufgabe gemacht, das Wissen und die Kompetenzen über Innovationsprozesse zu erhöhen. förderprogramm "kMU-patentaktion" Im Rahmen der Fördermaßnahme "KMU-Patentaktion" können seit dem 1. Februar 2011 bei den SIGNOPartnern wieder neue Anträge gestellt werden. Ziel des Förderprogramms ist es, den Teilnehmern einen konkreten "Fahrplan" zu ihrer individuellen Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung zu geben und sie bei der Umsetzung ihrer Innovation anzuleiten und zu begleiten. Im Rahmen von fünf Teilpaketen können die Teilnehmer von der Recherche zum Stand der Technik über die deutsche Schutzrechtsanmeldung bis hin zur Verwertung und der Internationalisierung jeweils 50 Prozent Zuschuss auf die anfallenden externen Kosten erhalten (maximal bis 8.000 Euro). Teilnehmen können kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie der freien Berufe. Unterstützt werden nicht nur Innovationsneulinge, sondern auch Unternehmen, deren letzte Schutzrechtsanmeldung mehr als fünf Jahre zurückliegt. Das Förderprogramm hat sich bereits seit Jahren bewährt die Erteilungsquote liegt bei über 80 Prozent. Nicht zuletzt wurde die KMU-Patentaktion im Dezember 2007 von der Europä- ischen Kommission im Rahmen einer weltweiten Studie als "GoodPractice-Beispiel" ausgezeichnet. So hat die Aktion auch einen hohen Lerneffekt: Fast die Hälfte aller Teilnehmer hat bereits mindestens ein weiteres Schutzrecht angemeldet. Ehemalige Teilnehmer beurteilen die Maßnahme als "sehr positiv" und loben eine zügige Bewilligung, die unbürokratische Abwicklung und die kompetente Beratung durch die SIGNO-Partner. Interessenten wenden sich an das TGZ Würzburg (Tel.: 0931 4194-350) stroM sparEN = barEs GEld sparEN Das IHK-Fachseminar "Energiekosten senken - noch nie war es so einfach" am 22.03.2011, 9.30 16.00 Uhr, soll Licht ins Dunkel der Energiesparmöglichkeiten bringen. Mit energieeffizienten Beleuchtungssystemen sind mit geringem Aufwand große Einsparpotenziale schnell zu erreichen. Dies bestätigte vor Kurzem eine unabhängige Studie aus dem Hause McKinsey. Energie- und Wartungskosten stehen dabei ebenso im Fokus wie die im politischen Interesse stehenden Umweltauswirkungen, wie sie aktuell im Energiekonzept 20/20/20 der Europäischen Union niedergelegt sind. Wir zeigen Ihnen signifikante Einsparpotenziale aus den Bereichen Industrie, Büro- und Verwaltung und Einzelhandel und belegen diese eindrucksvoll mit Beispielen. Bis zu 87 Prozent Einsparpotenzial können dabei durch den Einsatz von hocheffizienten Leuchten und intelligenten Steuerungstechniken sowie einer optimierten Beleuchtungsplanung realisiert werden. Ebenso geben wir einen Einblick in neueste LED-Technologien und Ausblicke in Forschung und Entwicklung, z. B. die biologische Auswirkung des Lichts auf den Menschen und daraus abzuleitende Erkenntnisse für die Anwendung. Freuen Sie sich auf eine Veranstaltung, in der Sie neueste Informationen und Umsetzungsideen für Ihr Unternehmen mitnehmen können. Referenten sind Christian Braatz und Jörg Minnerup von der Trilux GmbH & Co. KG. Nähere Informationen und Anmeldung im Geschäftsbereich "Innovation | Umwelt" bei Maximilian Leonhardt, IHK, Tel.: 09721 7848-613, Fax: 09721 7848-650, E-Mail: maximilian.leonhardt@wuerzburg.ihk.de oder unter: www.wuerzburg.ihk.de
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 traNsparENt WJ haßberge unter neuer führung WJ hassbErGE | Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Haßberge haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am 2. Februar 2011 im Hotel "Kolb" in Zeil am Main einen neuen Vorstand gewählt. Das Führungsteam setzt sich künftig zusammen aus den Jungunternehmern Steffen Vogel (Rechtsanwaltskanzlei Blatt & Kollegen), Dominic Braunreuter (Inovanet), Manuela Schobert (Maintal Konfitüren), Thomas Grimm (IT Service), Christian Wagner (OBI Haßfurt) und Robert Dürnhöfer (Athene Versicherungsmakler GmbH). Die Geschäftsführung übernimmt Lukas Kagerbauer von der IHK Würzburg-Schweinfurt. Der Fokus der Jungunternehmer für die kommenden Monate liegt auf der Gewinnung neuer Mitglieder. Die Wirtschaftsjunioren sind selbstständige und angestellte Führungskräfte aus allen Bereichen der Wirtschaft im Landkreis Haßberge. Sie sind unter dem Dach der IHK Würzburg-Schweinfurt organisiert und gleichzeitig den Wirtschaftsjunioren Deutschland angeschlossen. Die Mitglieder engagieren sich für die Sicherung der Sozialen Marktwirtschaft und setzen sich für die unternehmerischen Belange vor Ort ein. Sie bieten zusätzlich eine Plattform für Kontakte und unternehmerische Netzwerke. Der neue Vorstand der WJ Haßberge (v. l.): Lukas Kagerbauer, Steffen Vogel, Dominic Braunreuter, Manuela Schobert, Thomas Grimm, Christian Wagner und Robert Dürnhöfer. kissinger Junioren "sehen alt aus" WJ bad kIssINGEN | Zur Jahresauftaktbetriebsbesichtigung 2011 luden die Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren am 25. Januar 2011 in das "Seniorenheim am Saaleufer" in Bad Bocklet ein. Nach der Begrüßung durch Kreissprecherin Katja Romeis referierte Erik Dörnemann, Fachdozent für gerontopsychiatrische Erkrankungen, vor über 30 Junioren aus Unterfranken zum Thema "Demenz Herausforderung für alle". Eindrucksvoll schilderte er, was die Alterskrankheit für die Betroffenen Als Höhepunkt konnten die Wirtschaftsjunioren mithilfe eines AltersSimulationsanzuges testen, wie sich "alt sein" anfühlt. Mit Gewichten, Kopfhörern, Brille, Gelenkmanschetten usw. ging es z. B. ins Treppenhaus. bedeutet: Ein schleichender Prozess, bei dem die Fähigkeit, sich zu erinnern, zunehmend verloren geht. Es sei wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Betroffenen sicher und geborgen fühlen, wo sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv sein und möglichst viele emotionale Erlebnisse erfahren dürfen. Die Vision eines solchen "Wohlfühl-Ortes" für Senioren hatte auch Michael Wehner und verwirklichte sie 2009 zusammen mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern im "Seniorenheim am Saaleufer" in Bad Bocklet. Er stellte Haus und Wohngruppen-Konzept vor, bei dem zwölf Senioren möglichst ähnlich wie zu Hause zusammenleben. aktUEllE aNGEbotE dEr WEINschUlE WürzbUrG Informationsveranstaltung am 16. März 2011 Die IHK Würzburg-Schweinfurt präsentiert an einem Infotag das Weiterbildungsangebot der Weinschule. Termin ist am Mittwoch, 16. März 2011, 14:00 Uhr, IHK-Zentrum für Weiterbildung, Haus C, Raum C-202, Mainaustraße 35, 97082 Würzburg. Telefonische Anmeldung und Informationen zu den Zertifikatslehrgängen und den einzelnen Weinseminaren bei Christiana Reichert. Detaillierte Informationen im Internet unter: www.weinschule.com "Weinvermarktung Ihre Weine, Ihre Kunden ... eine natürliche Verbindung" (Tagesseminar) Die zeitgemäße Ausrichtung und das anhaltende Qualitätsstreben der Winzer/Winzergenossenschaften tragen eine Menge Früchte. Genauso wie die Weinerzeugung, so sollte sich auch die Weinvermarktung modernster Instrumente bedienen. In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, wie Kundenbindung auf eine faire und partnerschaftliche Weise funktioniert und erhalten wertvolle Informationen über Verkauf und Marketingaktionen. Seminartermin: 18. März 2011, 9:0016:30 Uhr, Seminargebühr: 199,00 Euro. "Das Rotweinseminar" (Tagesseminar) In diesem Seminar lernen die Teilnehmer die unterschiedliche Philosophie zwischen "handwerklich" und "industriell" hergestellten Weinen kennen. Produktionsfaktoren und Produktionsarten werden ihnen anhand zahlreicher nationaler und internationaler Weine verdeutlicht. Sie lernen, Rotweine nach Rebsorten zu unterscheiden und sie nach Herkunft und Ausbaustilen zu charakterisieren. Seminartermin: 3. April 2011, 9:00-16:30 Uhr, Seminargebühr: 199,00 Euro. "Die Weinsensorik Weingenuss mit allen Sinnen" (Zwei-Tage-Seminar) Als Weininteressierter oder ambitionierter Weinkenner wünschen Sie sich eine gesteigerte sensorische Wahrnehmungsfähigkeit und die Begabung, geschmackliche Empfindungen zu analysieren und richtig ausdrücken zu können? Dann könnte das Zwei-Tage-Seminar "Weinsensorik" für Sie das Richtige sein. Seminartermine: 4. und 5. April 2011, 9:00-16:30 Uhr, Seminargebühr: 399,00 Euro. Wine Expert BRONZE (Zertifikatslehrgang) Als ambitionierter Weinkenner, der sich intensiv mit Wein beschäftigen will, als Winzer oder auch als Berufsquereinsteiger im Weinhandel sowie in der Gastronomie wünschen Sie sich eine professionelle Fortbildung, bei der Sie Weinwissen auf höchstem Niveau erwerben können? Dieser Lehrgang legt den Grundstein für die Lehrgangstrilogie Wine Expert BRONZE, SILVER und GOLD, die zusammengenommen einen umfassenden Einblick in alle Bereiche zeitgenössischen Wissens über Wein gewährt. Termine: Modul 1 1.4.-3.4.2011 Modul 2 15.4.-17.4.2011 Modul 3 6.5.-8.5.2011 Modul 4 20.5.-22.5.2011 Lehrgangsgebühren: 1.490,00 Euro Prüfungsgebühren: 140,00 Euro IHK-Ansprechpartnerin: Christiana Reichert, Tel.: 0931 4194-291, E-Mail: christiana.reichert@wuerzburg.ihk.de www.weinschule.com
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68 traNsparENt Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Ein abend im zeichen von stress WJ MaIN-spEssart | Ein ganzer Abend stand bei den Wirtschafsjunioren Main-Spessart im Zeichen von "Stress- und Burn-out-Prävention". Referent und Gesprächspartner war Peter Buchenau, zertifizierter Coach und Spezialist für die Früherkennung von Stresssymptomen und dem Burn-out-Syndrom. Der Referent gab Tipps, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, um Stresssituationen im Berufsleben zu meistern. "Schließlich arbeitet es sich auch unter großer Belastung besser, wenn man einen klaren Kopf bewahrt", so Verena Müller-Drilling von den WJ Main-Spessart. Buchenau erläuterte auch die Bedeutung von Stress für das ganze Unternehmen; es sei wissenschaftlich erwiesen, dass gestresste Mitarbeiter bis zu 40 Prozent weniger Leistung erbringen. Stress zu vermeiden bzw. zu erkennen und dann zu beseitigen, ist somit eine wichtige Aufgabe von Führungskräften in unserer Zeit. tErMINE WIrtschaftsJUNIorEN (WJ) Auf dem Programm der unterfränkischen Wirtschaftsjunioren (WJ) stehen im März 2011 folgende Veranstaltungen: 9.3.2011 16.3.2011 17.3.2011 19:00 Uhr, Aschaffenburg, Fischessen Würzburg, AK-Tag 18:00 Uhr, Aschaffenburg, Brauereibesichtigung abends, Schweinfurt, Infoveranstaltung "Girls Day" KMS ganztägig Schweinfurt, Schweinfurter "Berufsinformationstag" KMS ganztägig, Bad Kissingen, 4. Umweltmesse 2011, in Kooperation mit Stadt und Landkreis, Tattersall ganztägig, Schweinfurt, Betriebsbesichtigung Fendt und Zott ganztägig, Bad Kissingen, Würzburg, Fulda, Frühjahrsdelegation mit Rahmenprogramm abends, Schweinfurt, Arbeitskreise KMS 19:00 Uhr, Bad Kissingen, "Vorsprung durch Wissen", Vortrag Elisabeth Dichtl: "Die Welt wird grüner nachhaltige Entwicklungen in Design und Architektur" (Hotel "Kaiserhof Victoria", am Kurgarten) ganztägig, WJB, Dürrwies, Bavarian Academy 9:00 Uhr, Aschaffenburg, BWK MIL morgens, Schweinfurt, Betriebsbesichtigung DBL 19:00 Uhr, Rhön-Grabfeld, Mitglieder-Meeting Würzburg, Business-Lounge: Kaffee 18.3.2011 19.3.2011 Jungunternehmer besuchen ditec WJ WürzbUrG | Gabriele Adam, Fördermitglied der Wirtschaftsjunioren (WJ) Würzburg, verschaffte Ende Januar 2011 26 Führungskräften aus Stadt und Landkreis Würzburg einen Einblick in die familiengeführte ditec Dichtungstechnik GmbH. Das 1973 am Standort Kitzingen durch den Vater gegründete und heute hauptsächlich durch die Geschwister Gabriele und Christoph Adam geführte Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von Gummi- und Gewebekompensatoren sowie Brandabschottungen. Die Kompensatoren dienen der Abdichtung zweier Rohrelemente, die bis zu mehrere Meter Durchmesser haben können. Durch diese Verbindungselemente werden Dehnungen aufgenommen oder die Übertragung von Vibrationen durch Maschinen oder Pumpen auf angrenzende Anlageteile verhindert. Zur Anwendung kommen die ausschließlich in Kitzingen produzierten Güter in Industrieanlagen, Kraftwerken oder in Meerwasserentsalzungsanlagen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 70 Mitarbeiter, bei Übernahme der Geschäftsführung durch die Geschwister Adam im Jahr 1996 waren es nur halb so viele. Dieses starke Wachstum zeigt sich auch dadurch, dass die ditec-Gruppe heute in nahezu allen europäischen Staaten vertreten ist. 19.-20.3.2011 24.3.2011 26.3.2011 28.3.2011 31.3.2011 kreissprechersitzung der unterfränkischen Junioren Die erste Kreissprechersitzung der unterfränkischen Wirtschaftsjunioren findet traditionell in der IHK in Würzburg statt und dient dem gegenseitigen Kennenlernen der neuen Kreissprecher und der IHK-Spitze. Symbolträchtig auch das Foto: Die IHK-Vertreter stehen hinter "ihren" Junioren (erste Reihe). Das Geschenkkörbchen erhielt der letztjährige Regionalsprecher Unterfranken Christian Reinschlüssel (3. v. r.) von seinem Nachfolger im Amt Holger Metzger (2. v. r.). Foto: dino 1.-3.4.2011 2.4.2011 4.4.2011 5.4.2011 5.4.2011 WJ-Regionalsprecher Unterfranken: Holger C. Metzger, Tel.: 09334 941288, E-Mail: hom@opitec.com
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Ihk-INforMatIoN Befristung von Arbeitsverhältnissen chaNcEN UNd rIsIkEN - tEIl 1 | Die Befristung von Arbeitsverhältnissen ist eine Möglichkeit für Arbeitgeber, Flexibilität und Planungssicherheit zu erhöhen. Werden bestehende Regeln beachtet, endet ein befristetes Arbeitsverhältnis grundsätzlich zum vorgesehenen Zeitpunkt, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Dem regelmäßig mit Abfindungsverhandlungen verbundenen Risiko eines Kündigungsschutzrechtsstreits kann durch eine wirksame Befristungsvereinbarung begegnet werden. Für den Arbeitnehmer bietet sich mit dem Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrages die Chance, sich über seine Leistung für ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu empfehlen. Nachfolgend einige wichtige Fragen und Antworten zur Befristung von Arbeitsverhältnissen. verfassungsgesetz (BetrVG) etc. eingetreten sind. Zur Überwindung dieser Kündigungsbeschränkungen notwendige langwierige und risikobehaftete Zustimmungsverfahren sind bei befristeten Arbeitsverträgen nicht erforderlich. Die Nichtverlängerung eines befristeten Arbeitsverhältnisses darf jedoch nicht diskriminierend sein. - die Beschäftigung zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers - die Eigenart der Arbeitsleistung - die Erprobung des Arbeitnehmers - in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe - eine von Haushaltsmitteln abhängige Beschäftigung - die Vereinbarung in einem gerichtlichen Vergleich Für eine sachgrundlose Befristung ist kein Grund erforderlich. Die wirksame Vereinbarung knüpft jedoch an besondere Voraussetzungen, § 14 Abs. 2 TzBfG. Liegen die besonderen Wirksamkeitsvoraussetzungen für eine sachgrundlose Befristung und für eine Befristung mit Sachgrund gleichzeitig vor, empfiehlt es sich, zunächst die Variante der sachgrundlosen Befristung zu wählen, da nach Beendigung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisses bei Vorliegen eines Sachgrundes eine weitere Befristungsvereinbarung, gestützt nun auf diesen Sachgrund, erfolgen kann. Die umgekehrte Reihenfolge zunächst Befristung mit Sachgrund und dann sachgrundlose Befristung ist nicht möglich. 1. Was ist ein befristetes arbeitsverhältnis? Bei einem befristeten Arbeitsverhältnis soll die Beschäftigung eines Arbeitnehmers nur eine bestimmte Zeit andauern. Ein auf bestimmte Zeit geschlossener Arbeitsvertrag liegt vor, wenn seine Dauer entweder kalendermäßig bestimmt bzw. bestimmbar ist (kalendermäßig befristeter oder zeitbefristeter Arbeitsvertrag) oder sich die Befristung aus Art, Zweck oder Beschaffenheit der Arbeitsleistung ergibt (zweckbefristeter Arbeitsvertrag). 4. Was ist der Unterschied zwischen einem zeitbefristeten und einem zweckbefristeten arbeitsvertrag? Ein zeitbefristeter Arbeitsvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit. Der Abschluss eines solchen Arbeitsvertrages ist sowohl mit Sachgrund als auch sachgrundlos möglich. Bei einer Befristung mit Sachgrund muss dieser vorliegen, im Vertrag jedoch nicht angegeben werden. Schriftlich fixiert werden muss lediglich die Dauer der Befristung (Datum von Beginn und Ende). Ein zweckbefristeter Arbeitsvertrag endet mit Erreichen des Zwecks, frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugang einer schriftlichen Unterrichtung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber über den Zeitpunkt, in welchem der Zweck der Befristung erreicht wurde. Bei einer Zweckbefristung muss der Grund der Befristung in der Befristungsvereinbarung schriftlich niedergelegt werden (Wirksamkeitsvoraussetzung). Für auflösend bedingte Arbeitsverträge gelten die wesentlichen Regelungen von befristeten Arbeitsverhältnissen entsprechend. 2. Wo ist die befristung von arbeitsverhältnissen geregelt? Geregelt ist die Befristung von Arbeitsverhältnissen zunächst im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Spezialregelungen für die Vertretung während des Mutterschutzes, der Elternzeit oder einer Arbeitsfreistellung zur Betreuung eines Kindes finden sich im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Für den Hochschulbereich gilt das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft. Weitere Befristungsregelungen gibt es unter anderem im Gesetz über die Pflegezeit (PflegeZG), im Seemannsgesetz (SeemG) und im Gesetz über befristete Arbeitsverträge mit Ärzten in der Weiterbildung. Daneben sind einschlägige tarifvertragliche Bestimmungen zu beachten. 6. Wann darf mit sachgrund befristet werden? Mit Sachgrund darf ein Arbeitsverhältnis befristet werden, wenn ein solcher zu Beginn des Arbeitsverhältnisses vorliegt. Da hierüber Streit entstehen kann, sollte das Vorliegen des Sachgrundes dokumentiert werden. In einer der nächsten WiM-Ausgaben folgt der zweite Teil mit Fragestellungen wie: "Kann ein befristetes Arbeitsverhältnis verlängert werden?", "Kann ein befristetes Arbeitsverhältnis gekündigt werden?" oder "Was versteht man unter einer Kettenbefristung?" Text: Rechtsanwalt Dieter Gräf Der Autor ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mitinhaber der Rechtsanwaltskanzlei Wagner + Gräf, Würzburg. 3. Ist der abschluss eines befristeten arbeitsvertrages zu empfehlen? Grundsätzlich ja. Neben der flexiblen Anpassung des Arbeitskräftebedarfs wird faktisch die Erprobungsphase des Mitarbeiters verlängert. Bei wirksamer Befristung endet das Arbeitsverhältnis zum vorgesehenen Zeitpunkt auch dann, wenn zwischenzeitlich Kündigungsbeschränkungen, beispielsweise nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG), nach dem BEEG, nach dem Betriebs- 5. Welcher Unterschied besteht zwischen der befristung eines arbeitsvertrages mit sachgrund und einer befristung ohne sachgrund? Sachgründe für eine Befristung sind nach § 14 Abs. 1 TzBfG beispielsweise - der lediglich vorübergehende betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung - die Beschäftigung im Anschluss an eine Ausbildung/Studium zur Erleichterung des Übergangs in eine Anschlussbeschäftigung
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70 Ihk-INforMatIoN Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Chefbücher Ihr Ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de form nur jene Felder zum Ausfüllen angezeigt werden, deren Angaben für den Antrag erforderlich sind. ein ressortübergreifendes Energieforschungsprogramm vorlegen. ägypten: neue vorschriften für Ursprungszeugnisse für drittlandswaren Voraussichtlich ab dem 1. April 2011 gibt es für Ägypten eine neue Vorschrift für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen für Waren, deren Ursprung in Drittländern liegt. Nach den Vorgaben des Ägyptischen Ministeriums für Handel und Industrie muss neben dem Ursprungszeugnis des Exporteurs auch ein Ursprungszeugnis des Herstellers aus einem Drittland beglaubigt vom ägyptischen Konsulat im Land des Produzenten bei der Einfuhr in Ägypten vorgelegt werden. Begründet wird diese Maßnahme mit Betrugsfällen, bei denen Ursprungszeugnisse, obwohl es sich um Drittlandsware handelte, den Ursprung EU auswiesen. Der DIHK hat bereits über das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Kontakt mit der Kommission sowie mit anderen Mitgliedstaaten aufgenommen, um eine Zurücknahme dieser Vorschrift zu erreichen. Aufgrund von Interventionen der europäischen Vertretungen in Kairo wurde der Erlass zunächst bis 31. März 2011 ausgesetzt, nachdem er ursprünglich zum 1. Januar 2011 hätte in Kraft treten sollen. Bis zu diesem Zeitpunkt wollen die ägyptischen Behörden prüfen, ob es effektivere Wege gibt, Betrugsfälle bei der Ursprungsdeklaration zu unterbinden. Merkblatt "ökosteuerErmäßigungen" Das DIHK-Merkblatt "Ökosteuer Ermäßigungen für das Produzierende Gewerbe" ist in einer neuen Fassung vom 18. Januar 2011 auf der DIHKWebsite unter www.dihk.de erhältlich. Hier werden auf fünf Seiten übersichtlich die wichtigsten Fakten zur Ökosteuer-Ermäßigung dargestellt. Wortlose Geschichten Hat sich die Architektur zu einem Produkt aus Funktion mal Ökonomie entwickelt? Sind unsere Bauten deshalb Kühlschränke geworden? Das Buch erläutert eine sinnhafte Architektur, die uns "mehr" bieten kann. Denn Häuser können Geschichten erzählen und damit eine Atmosphäre schaffen, die Sinne und Verstand anspricht. Ein Buch für Menschen, die von Architektur mehr erwarten als Funktionserfüllung oder Formgebung. Franz Göger: "Wortlose Geschichten", Königshausen & Neumann, 18,00 Euro, ISBN 978-38260-4324-6. sachkunde nach der chemikalienklimaschutzverordnung Die Broschüre "Die Sachkunde nach der Chemikalien-Klimaschutzverordnung" gibt Auskunft über Weiterbildungspflichten von Mitarbeitern, die mit fluorierten Treibhausgasen umgehen, erklärt unterschiedliche Sachkundebescheinigungen und konkrete Tätigkeiten, für die diese seit dem 5. Juli 2009 Voraussetzung sind. Zusätzlich informiert die Publikation über Dienstleistungen der IHKs im Zusammenhang mit der Chemikalien-Klimaschutzverordnung und enthält weiterführende Hinweise. Die Broschüre ist mit Stand vom 5. Januar 2011 kostenlos unter www.wuerzburg.ihk.de erhältlich. Neue Website des kobra-verlages Das kommunale Branchenbuch "Kobra" wird zu seinem 25-jährigen Jubiläum am 24. April 2011 den Relaunch seiner Internetseite abgeschlossen und mit zusätzlichen Funktionen versehen haben. Unter www.kobra-verlag.de finden Interessierte dann eine neue Suchmaschine, die speziell für öffentliche Einrichtungen, Betriebe und Verwaltungen entwickelt wurde. Zum Adressenpool gehört ein umfassender Bereich der öffentlichen Verwaltung. So gehören Straßenmeistereien, Kläranlagen, Sportstättenbetreiber, Flughäfen, Seniorenheime, Stadthallen und Abfallwirtschaftsbetriebe zum Verbreitungsgebiet. Recht | Fair Play Ihr ansprechpartner: Innovation | Umwelt Ihr Ansprechpartner: Jürgen Redlin Telefon: 0931 4194-313 juergen.redlin@wuerzburg.ihk.de privatnutzung eines dienstwagens Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, stellt dies einen steuer- und abgabenpflichtigen Teil des geschuldeten Arbeitsentgelts dar. Der Arbeitgeber kann für Zeiten der Arbeitsunfähigkeit, für die keine Entgeltfortzahlungspflicht mehr besteht, die Nutzung wieder entziehen. (Urteil vom 14. Dezember 2010 9 AZR 631/09) International Ihre ansprechpartnerin: Marion Oker Telefon: 0931 4194-353 marion.oker@wuerzburg.ihk.de Oliver Freitag Telefon: 0931 4194-327 oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de Wirtschaftsministerium startet technologieoffensive Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) plant eine Neuauflage des Hightech-Gründerfonds unter Beteiligung der Wirtschaft. Darüber hinaus will das Ministerium eine steuerliche Besserstellung von Wagniskapitalinvestoren prüfen und setzt sich darüber hinaus für ein kostengünstiges EU-Patent ein. Zudem plant das Ministerium, KMU und Hochschulen bei der rechtlichen Sicherung ihrer Erfindungen stärker zu unterstützen. Daneben ist ferner der Ausbau der Wissenschaftsfreiheitsinitiative und der verstärkte Einsatz von außenwirtschaftlichen Instrumenten vorgesehen. Zur Steigerung der Innovationsleistung des deutschen Mittelstandes avisiert das BMWi zudem die mittelfristige Erhöhung der Fördermittel für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Im Bereich der Förderung von Schlüsseltechnologien will das BMWi im Frühjahr 2011 Neues antragsformular für Exportkreditgarantien Um Exporteuren die Antragsstellung für eine Exportkreditgarantie zu erleichtern und die Antragsbearbeitung zu optimieren, steht ab sofort ein neues Formular auf der Website www.agaportal.de (im Menüpunkt Exportkreditgarantien/ Downloads/Dynamisches Antragsformular für Exporteure) zur Verfügung. Dieses Formular für den Exporteurantrag bietet die Möglichkeit, Forderungsdeckungen, Fabrikationsrisikodeckungen, die Deckung von Vertragsgarantien, Avalgarantien und sonstige Deckungsformen in einem Formular zu beantragen. Eine wesentliche Neuerung ist das dynamische Format. Dies bedeutet, dass nach Auswahl der beantragten Deckungs- reisekosten 2011 Das Bundesfinanzministerium (BMF) weist darauf hin, dass das für das Bundesreisekostengesetz zuständige Bundesinnenministerium erst zum 1. Januar 2012 eine Neufestsetzung der Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgelder herausgeben wird. Bis dahin gelten die mit dem BMF-Schreiben vom 17. Dezember 2009 bekannt gegebenen Pauschbeträge.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Ihk-INforMatIoN Standort Ihr ansprechpartner: Dr. Alexander Zöller Telefon: 0931 4194-312 alexander.zoeller@wuerzburg.ihk.de Existenzgründungsbörse Nachfrage Wir sind eine kleine, private Beteiligungsgesellschaft und suchen Unternehmen aus dem Portfolio-Beratungs- oder -Verwaltungsbereich, die idealerweise über eigene Fondsvehikel, z. B. in Lux oder bei einer deutschen KAG, verfügen. Da die Größe eines Portfolios auch entsprechende Stückkostenvorteile nach sich zieht und die Investitionsmöglichkeiten exponentiell verbessert, suchen wir auf diesem Weg die (Mehrheits-) Beteiligung oder vollständige Übernahme kleinerer Anbieter. Gerade Fonds, die in den letzten zwei bis drei Jahren eher Verluste hinnehmen mussten und somit nicht mehr kostendeckend verwaltet werden können, stehen bei uns im Fokus. WÜ-N-1548 die 100 größten städte im test Wohlstand, Jobs, Zukunftsperspektiven: Der Städtetest der WirtschaftsWoche zeigt, wo es sich in Deutschland am besten leben, arbeiten und investieren lässt. In der Gesamtwertung der 100 größten deutschen Städte im Test kamen Schweinfurt und Würzburg unter die Top 25. Eine ausführliche Version der Exklusivstudie gibt es als PDF zum Herunterladen unter: www.wiwo-shop.de Starthilfe | Unternehmensförderung Ihr ansprechpartner: Erich Helfrich Telefon: 0931 4194-317 erich.helfrich@wuerzburg.ihk.de Nachfrage Suche Vertrieb/Handelsvermittlung von Produkten aus Naturheilmedizin, Homöopathie, Medizintechnik, Dentalinstrumente, Komplementärmedizin usw., idealerweise eingeführte Produkte, aber auch neue zukunftsträchtige Produkte. Nach 20 Jahren Tätigkeit im Vertrieb besteht auch Interesse an eingeführten Handelsvertretungen in den o. g. Bereichen, sofern Gebietsschutz besteht. WÜ-N-1549 Veranstaltungen Ihr ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de bekanntmachung der liquidation einer Gmbh Die Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger ersetzt nicht die Bekanntmachung durch andere Medien, wenn diese in der Satzung der GmbH vorgesehen ist. Das GmbH-Gesetz beinhaltet lediglich eine Klarstellung dahingehend, dass die Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger vorzunehmen ist, wenn die Gesellschaft in ihrer Satzung eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger vorsieht. (OLG Stuttgart, Beschluss vom 12. November 2010 8 W 444/10) angebot Ein Fachunternehmen für Information/Telekommunikation und regenerative Energien mit Ladengeschäft und Vertriebsbüro ist aus Altersgründen zu verkaufen. Ladengeschäft und Büro befinden sich in zentraler Lage und sind langfristig günstig angemietet. Der Inhaber hat langjährige Branchenerfahrung und steht auf Wunsch als Berater für eine Übergangsphase zur Verfügung. Das Unternehmen ist zukunftsorientiert aufgestellt und verfügt über 4.000 Kunden; auch für Existenzgründer geeignet. Wü-A-676 "berufsinformationsmesse" (21./22. März 2011) Organisator dieser "Berufsinformationsmesse" ist die Würzburger medienakademie, die im Jahr 2007 von den vier Medienhäusern Krick, MainPost, Vogel Business Media und Stürtz zur beruflichen Qualifizierung gegründet wurde. Nicht nur die Medienhäuser lernen bei der Vernetzung der Qualifizierungsangebote voneinander und ergänzen sich, Interessenten erhalten Details und Informationen zur Veranstaltung unter: www.wüma.de Ansprechpartner: Günter Schürger, Tel.: 0931 418-2699 amtsniederlegung des alleingeschäftsführers einer Gmbh Legt der einzige Geschäftsführer einer GmbH sein Amt nieder, ist eine gegen die Gesellschaft gerichtete Klage mangels gesetzlicher Vertretung unzulässig. Wird während eines Prozesses die beklagte GmbH im Handelsregister wegen Vermögenslosigkeit gelöscht, bleibt sie parteifähig, wenn der Kläger substantiiert behauptet, es sei bei der Gesellschaft noch Vermögen vorhanden. (BGH Urteil vom 25. Oktober 2010 II ZR 115/09) angebot Unabhängiger und innovativer Finanzdienstleister mit den Schwerpunkten Anlageberatung, -vermittlung und -betreuung mit Investmentfonds und Beteiligungen sowie private Altersvorsorge, Gründungsgesellschafter eines unabhängigen Investmentpools mit ausgewähltem Leistungsspektrum sucht Verstärkung. Gesucht wird ein selbstständiger Finanzdienstleister im Bereich Geldanlagen und Altersvorsorge, Schwerpunkt Investmentfonds. Ideal wäre ein unabhängiger Partner mit Wohnsitz im Raum Rhön-Grabfeld, Schweinfurt, Bad Kissingen oder Haßberge. Mittel- bis langfristiges Ziel ist die Unternehmensübergabe (attraktiver Kundenbestand) in gute Hände. Wü-A-677 "Entrepreneur des Jahres 2011" Ernst & Young ehrt auch 2011 erfolgreiche mittelständische Unternehmerpersönlichkeiten. Für den Preis "Entrepreneur des Jahres" können sich ab sofort Unternehmer aller Branchen bewerben, deren Firmen mindestens 40 Mitarbeiter beschäftigen. Für neu gegründete Firmen gilt keine Mindestbeschäftigtenzahl. Auch Vorschläge oder Empfehlungen geeigneter Kandidaten werden berücksichtigt. Vergeben wird der Titel in den fünf Kategorien Industrie, Handel, Dienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologie/Medien sowie Start-up. Einsendeschluss für Bewerbungen oder Vorschläge ist der 31. März 2011. Bewerbungsunterlagen und Informationen: www.entrepreneur-des-jahres.de stellung eines Gmbh-Geschäftsführers Ist eine BGB-Gesellschaft alleinige Gesellschafterin einer GmbH, kann die Anmeldung einer Bestellung eines Geschäftsführers nicht mit der Begründung zurückgewiesen werden, zum Nachweis der Wirksamkeit des zugrunde liegenden Gesellschafterbeschlusses müsse der Gesellschaftsvertrag der BGB-Gesellschaft in notariell beurkundeter Form vorgelegt werden. (OLG Hamm, Beschluss vom 7. September 2010 I-15 W 253/10) angebot Suche aus gesundheitlichen Gründen einen Nachfolger für einen Imbissbetrieb inklusive Fischbraterei und Zelt-/Veranstaltungsbewirtung. Eine Unterstützung für die weitere Geschäftsentwicklung wird zugesichert. WÜ-A-678 chiffre-zusendung: IHK Würzburg-Schweinfurt, Mainaustraße 33, 97082 Würzburg
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72 Ihk-INforMatIoN DIE DIHK-SEI T E 0 3 · 2011 Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Neues aus Berlin und Brüssel Bundesfamilienministerin Schröder und DIHK-Präsident Driftmann nach Unterzeichnung der Charta. für den örtlichen Fußballverein über die Organisation der Kinderbetreuung für ihre Mitarbeiter bis hin zu Energieeffizienzmaßnahmen. Dieses Engagement ist für die Unternehmen oftmals so selbstverständlich, dass sie darüber kein großes Aufhebens machen. Bürokratische Berichtspflichten würden das gesellschaftliche Engagement dagegen eher gefährden. Wirtschaft unterzeichnet Charta für flexible Arbeitszeiten Berlin. Familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten sind Trumpf, wenn es darum geht, Fachkräfte zu sichern. Darin waren sich Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter einig, als Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sie in großer Runde zum 8. Februar 2011 einluden. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann unterzeichnete gemeinsam mit der Familienministerin und weiteren Wirtschaftsvertretern eine Charta, in der sie zusichern, sich für familienfreundliche Arbeitszeiten und damit für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen. So sollen die vielen Möglichkeiten, die flexible Arbeitszeitmodelle bieten jenseits der bislang häufig starren Vorstellungen von Halbtags- oder Vollzeitstellen bekannter gemacht und weiterentwickelt werden. Dabei ist es wichtig, sowohl die Belange der Beschäftigten als auch die jeweilige betriebliche Situation zu berücksichtigen. Driftmann: "Gleichzeitig soll auch in den Blick genommen werden, welche Rahmenbedingungen derzeit Unternehmen und ihre Beschäftigte dabei hemmen, flexible Lösungen auch tatsächlich umzusetzen." Brüssel. Die EU-Kommission hat die Sanierungsklausel beim Mantelkauf als Verstoß gegen das europäische Beihilferecht gekippt und zudem Rückforderungen angeordnet. Beides verunsichert viele Unternehmen in Deutschland. Die Übernahme von angeschlagenen Betrieben wird durch den damit verbundenen Wegfall steuerlicher Verlustvorträge jetzt zusätzlich erschwert. Die Entscheidung aus Brüssel ist damit ein deutliches Signal an die Bundesregierung, den steuerlichen Verlustvortrag jetzt neu zu regeln. Dabei fordert der DIHK, Einschränkungen des Verlustvortrages bei Unternehmensübertragungen nur auf reine Missbrauchsfälle zu beziehen. DIHK fordert praxistaugliche Verlustverrechnung Brüssel. EU-Umweltkommissar Janez Poto?nik hat kürzlich angekündigt, die Mitgliedstaaten bei der Einhaltung der Grenzwerte für Luftqualität zu unterstützen. Damit trägt er einer langjährigen Forderung des DIHK endlich Rechnung. Der DIHK kritisierte stets, dass Brüssel zwar Grenzwerte für bestimmte Luftschadstoffe verbindlich vorgibt, dann aber keinen Best-Practice-Austausch organisiert, um herauszufinden, welche Maßnahmen zur Senkung der Schadstoffe zielführend sind. Die Folge: Zahlreiche Mitgliedstaaten haben zwar die umstrittenen Umweltzonen eingeführt, kämpfen aber bis heute noch mit zu hohen Schadstoffwerten. Der DIHK setzt sich zugleich dafür ein, dass das wegen der Grenz- EU-Kommission bewegt sich bei Luftreinhaltepolitik wertüberschreitung von der EU-Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingestellt wird. Berlin/Brüssel. Der DIHK lehnt die Pläne der EU-Kommission, Unternehmen zu verpflichten, ihr freiwilliges gesellschaftliches, soziales und umweltpolitisches Engagement im Geschäftsbericht darzustellen als schädlich ab. Die IHK-Organisation weist darauf hin, dass sich die Mehrzahl der Unternehmen traditionell gesellschaftlich engagiert. Unternehmen sind auf viele verschiedene Arten und auf den unterschiedlichsten Gebieten aktiv von neuen Trikots Keine Berichtspflichten durch die Hintertür Berlin. Zu einer Informationskampagne für den Arbeits- und Studienstandort Deutschland hat DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann die Bundesregierung in Schreiben an Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle eingeladen. Zusammen könne man den potenziell Beschäftigten und Studenten aus dem Ausland signalisieren, dass sie in Deutschland gebraucht werden und willkommen sind. Zudem sollten bereits heute bestehende Wege, hier zu studieren und zu arbeiten, aktiv aufgezeigt werden. Denn das Thema Fachkräftemangel wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Im Rahmen einer Gesamtstrategie zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sind Unternehmen dabei auch auf gut qualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland angewiesen. Willkommenskultur zur Fachkräftesicherung Wirtschaft im Musterland 03 · 2011
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 rEGIoNalEs HASSBERGE Im blickpunkt hassberge dIENstJUbIlarE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Bettina Bätz, Roland Beck, Wolfgang Eller, Jürgen Hellfeier, Gerhard Henninger, Jochen Herrlich, Rainer Hofmann, Sigmar Kirchner, Armin Knorz, Josef Lang, Siegfried Möller, Heinz Münch, Heinrich Oehm, Thomas Pillhöfer, Stephan Rauscher, Peter Rothlauf, Peter Saum, Uwe Schlossnagel, Erich Schulz, Michael Schulze, Martin Vollert, Jürgen Wirsing und Thomas Zimmermann, alle Mitarbeiter der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Königsberg/Bayern Gerhard Elflein, Matthias Leidner und Manuela Morgenroth, alle Mitarbeiter der Raiffeisen-Volksbank eG, Ebern Für 40-jährige Tätigkeit Josef Brunnquell, Klaus Großkreutz, Lothar Krug, Hans-Ullrich Schmidt, Brigitte Schöpplein, Norbert Schwinn, alle Mitarbeiter der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Königsberg/Bayern Renate Kümmerling, Mitarbeiterin der Raiffeisen-Volksbank eG, Ebern Für 50-jährige Tätigkeit Horst Böttcher, Mitarbeiter der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Königsberg/Bayern schüler werden zu "Marktforschern" königsberg. Fränkische startete in Zusammenarbeit mit dem Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt ein Pilotprojekt. In knapp zwölf Monaten erstellten seitdem zwölf SchülerInnen des Gymnasiums ihre markt- und absatzanalytischen Studien im Projekt-Seminar (P-Seminar) unterstützt und betreut durch Mitarbeiter von Fränkische. Beide Arbeiten enthielten die wesentlichen Bestandteile einer Marktanalyse bzw. eines Businessplans und sprachen sogar Empfehlungen aus. Das P-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung ist in der reformierten Oberstufe des G 8 für alle Schülerinnen und Schüler verpflich- Das Foto zeigt die beiden Projekt-Seminargruppen in Begleitung ihres Kursleiters Philipp Enz, zusammen mit Dagmar und Otto Kirchner, Guido Wey, Gerald Schmitt, Nicole Ruhland, Susanne Schwartling und Felix Rümer aus dem Hause Fränkische. tend. Durch die Einführung des PSeminares öffnet sich das Gymnasium der Arbeitswelt und ermöglicht den SchülerInnen, erste Erfahrungen für die Studien- und Berufswahl zu sammeln. fränkische ehrt und verabschiedet 13 langjährige Mitarbeiter königsberg. Vor Kurzem verabschiedete Fränkische 13 langjährige Mitarbeiter aus dem aktiven Arbeitsleben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte Otto Kirchner, geschäftsführender Gesellschafter der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, den angehenden Rentnern und Vorruheständlern für ihre Treue zum Unternehmen, ihre Loyalität und den Einsatz, den sie in all den Jahren geleistet haben. Neben Otto Kirchner überbrachten auch die jeweiligen Vorgesetzten und der Betriebsrat ihren Dank für die Leistung im Unternehmen und Glückwünsche für die Zukunft. In den Ruhestand wurden verabschiedet: Petar Beg-Valovicic (Strullendorf), Horst Böttcher (Königsberg), Erich Brohm (Königsberg), Günther Kess (Königsberg), Manfred Keß (Königsberg), Bernd Möller (Bundorf), Günther Räder (Bundorf), Werner Schneider (Zeil), Anita Ullok (Königsberg), Günter Voit (Königsberg), Norbert Walter (Bundorf), Axel Weinmann (Zeil) und Felix Zimmermann (Hofheim). Die angehenden Ruheständler zusammen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Otto Kirchner (rechts), dem Betriebsrat und den ehemaligen Vorgesetzten. frühstück in straßburg königsberg. Im Rahmen eines parlamentarischen Frühstückes in Straßburg tauschten sich Vertreter von Fränkische mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes aus verschiedenen Mitgliedstaaten aus. Die Teilnehmer diskutierten Innovationen zur Regenwasserbewirtschaftung vor dem Hintergrund der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Das Unternehmen Fränkische sei ein gutes Beispiel für die Innovationskraft im Mittelstand, denn es biete Produkte an, die helfen, die Standards der europäischen Wasserrahmen-Richtlinie zu erfüllen und somit die Gewässer zu schützen, so die unterfränkische CSU-Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber. Naturstein vetter Gmbh auf der "baU 2011" in München Eltmann. Die Naturstein Vetter GmbH aus Eltmann stellte auf der "BAU 2011" Oberflächenbearbeitungen an verschiedenen Materialien aus Naturstein vor. Große Resonanz fanden nicht nur die neuen und innovativen Möglichkeiten für den Einsatz von Naturstein an Fassaden und im Innenbereich, sondern sogar die als "Hingucker" für den Messestand erstellte Wasserwand war ein voller Erfolg und wurde bereits mehrfach nachgefragt. Naturstein Vetter wertet die Messeteilnahme als vollen Erfolg. Die "BAU" in München gilt als weltgrößte Wasserwand auf dem Messestand der Naturstein Vetter GmbH. Fachmesse für Architektur, Materialien und Systeme, vertreten mit 2.058 Ausstellern aus 46 Ländern. Messestand Naturstein Vetter GmbH auf der "BAU 2011".
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74 rEGIoNalEs Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Im blickpunkt bad kissingen dIENstJUbIlarE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Livia Köppen, Else Mann, Jürgen Nöth, Ingrid Thurn, Kunibert Pfeuffer, Helena Schmitt, Karlheinz Schneider und Rainer Schölzke, alle Mitarbeiter der MGlas AG, Münnerstadt Sonja Baumeister, Mitarbeiterin der J. G. Ferkinghoff GmbH & Co. KG, Bad Brückenau Uwe Komenda, Mitarbeiter der Deegenbergklinik Familienkommanditgesellschaft Deeg GmbH & Co., Bad Kissingen Für 40-jährige Tätigkeit Gerhard Reuß, Mitarbeiter der Müller & Meißner GmbH, Oerlenbach-Eltingshausen HASSBERGE BAD KISSINGEN "Manager des Monats" kommt aus hofheim hofheim. Alexander und Heinz Will, Geschäftsführer der Hofheimer Will-Reisen, wurden von der Fachzeitschrift "Omnibusgewerbe" zu "Managern des Monats Januar 2011" ausgezeichnet. Der Titel "Manager des Monats" wird seit 1993 vergeben. Es sind Menschen, die direkt oder indirekt mit der Busbranche in Verbindung stehen, mit Ideen und Innovationen Akzente setzen und dafür sorgen, dass das Image der Bustouristik steigt und die Zahl der Busreisenden immer größer wird. "Manager des Monats" waren unter anderem auch schon Frank Zander (Dezember 2010), Michael "Bully" Herbig (Juli 2008) und Udo Jürgens (Dezember 2007). Das vor 35 Jahren von Heinz und Christiane Will gegründete UnterIm Bild (v. l.): Mandy Hartmann, Volker Will, Christiane Will, Heinz Will und Alexander Will. nehmen wurde durch einen Standort in Zeil am Main und im Jahr 2010 in Haßfurt erweitert. Vor Kurzem berichtete der Fernsehsender SAT.1 mit einer einstündigen Reportage über das Unternehmen, das neben Linien- und Reiseverkehr auch einen Entsorgungsfachbe- trieb und einen Nutzfahrzeughandel betreibt. "Die Ernennung zum ,Manager des Monats` und die Fernsehreportage des Fernsehsenders SAT.1 zeigen einmal mehr, dass man auch im ländlich strukturierten Raum durch entsprechende Innovation und Leistungsfähigkeit in der großen, weiten Welt Anerkennung finden kann", so die beiden Geschäftsführer. spenden für wohltätige zwecke bad kissingen. Das Pflegepersonal der Heiligenfeld GmbH hat insgesamt 560 Euro für wohltätige Zwecke aus der Abteilungskasse gespendet. "Wir haben uns gefragt, was können wir sinnvolles mit dem Geld tun", sagt Plegedienstleiterin Birgit Winzek bei der Spendenübergabe. Nachdem verschiedene Vorschläge gesammelt wurden, beschlossen die Pflegerinnen und Pfleger nach einer internen Umfrage einstimmig, sich gleichermaßen für zwei verschiedene Projekte zu engagieren und diese jeweils mit 280 Euro zu unterstützten. Der erste Betrag geht an eine Familie aus der Gemeinde Unterebersbach, deren zehnjährige Tochter seit Geburt an schwerbehindert ist. Die zweite Spende erfolgt an die Kinderkrebsstation Regenbogen in Würzburg. Bei der Übergabe der symbolischen Schecks. J.o.y.-verlag feierte Jubiläum Elfershausen. Im Jahr 2000 gründete Hiltrud Jopp den J.O.Y.-Verlag in Elfershausen und vermarktet bis heute das Verkehrsmalbuch mit der "Ameise Amanda" erfolgreich. Seit mehr als 25 Jahren ist die Unternehmerin nun selbstständig. Von 1985 bis 1991 arbeitete sie als Inhaberin einer Versicherungsagentur. Von 1991 bis 2000 war sie als Repräsentantin der Krick Verlages tätig. Unter anderem hat sie auch die "Südthüringische Wirtschaft" mit ins Leben gerufen sowie den "Meininger Anzeiger" nach der Wende etabliert. Hiltrud Jopp. Erster "Intensivpflegetag" Nordbayerns bonnfinanz unterstützt Menschen in Not bad kissingen. Im Namen des Vereins Bonnfinanz für Menschen e. V. überreichten Gerd Kaufmann und Marco Böse einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die Vorsitzenden der Kissinger Tafel, Iris Hönig und Angela Kahle. Mit dieser Spendenübergabe wurde die Kissinger Tafel bereits zum vierten Mal unterstützt. Möglich war diese Hilfe dank der Spendenbereitschaft der Beraterinnen und Berater der Bonnfinanz und der Mitgliedsbeiträge von inzwischen mehr als 200 Mitgliedern des Bonnfinanz für Menschen e. V. Der Verein spendete im letzten Jahr 17.750 Euro an karitative Einrichtungen im ganzen Bundesgebiet. Unser Bild zeigt bei der Scheckübergabe (v. l.): Gerd Kaufmann, Iris Hönig, Angela Kahle und Marco Böse. Münnerstadt. Die "Arbeitsgemeinschaft Außerklinische Intensivpflege Nordbayern", bestehend aus dem Remeo Center Münnerstadt, der Lichtblick Mellrichstadt GmbH, der Wenoba Heimbeatmungsservice GmbH, der Caritas-Sozialstation St. Gregor Fährbrück e. V., "Kiwi zu Hause" Häusliche Kinderkrankenpflege Susanne Hofmann, dem Bayerischen Roten Kreuz im Kreisverband Rhön-Grabfeld und der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH, hatte in der Thoraxklinik Münnerstadt den ersten "Intensivpflegetag" Nordbayerns ins Leben gerufen. Ziel war es, über ihre Arbeit in Nordbayern zu informieren und die Vernetzung zu fördern. Die Schirmherrschaft hatte Dorothee Bär (MdB) übernommen. Die Moderatoren des Fachtages, Dieter Weber, Niederlassungsleiter der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH in Bad Kissingen und Niederlassungsleiterin Claudia Müller äußerten sich hochzufrieden über diesen ersten "Intensivpflegetag" Nordbayerns und kündigten eine Wiederholung in 2012 an.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 rEGIoNalEs KITZINGEN MAIN-SPESSART Im blickpunkt Main-spessart GEbUrtstaGE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 50 Jahre Am 8. März 2011 vollendet Jutta Welzenbach-Kreser, Rieneck, ihr 50. Lebensjahr. 70 Jahre Dr. rer. nat. Hansjürgen Meinhold aus Marktheidenfeld feiert am 2. März 2011 seinen 70. Geburtstag. autobahnausbau geht weiter voran kitzingen. Die Autobahndirektion Nordbayern hat bei der Regierung von Unterfranken einen Antrag auf Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 3 (Frankfurt Nürnberg) im Teilabschnitt östlich Anschlussstelle Geiselwind bis Aschbach gestellt. Alle relevanten privaten und öffentlichen Belange werden nunmehr im Rahmen eines Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken geprüft. Die Planunterlagen für den Autobahnausbau können demnächst im Markt Geiselwind eingesehen werden. Ort und Zeit der Auslegung sowie Näheres zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung im Markt Geiselwind noch rechtzeitig gesondert mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten vom Markt Geiselwind eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen. Das Planungsvorhaben umfasst einen rund vier Kilometer langen Streckenabschnitt. Er beginnt östlich der Anschlussstelle Geiselwind und endet an der Grenze des Regierungsbezirkes Unterfranken zu Oberfranken. Wertschöpfungsstrategie der GWf war erfolgreich wurde nach eigenen Angaben erreicht: Bei einem Mengenrückgang um 4,2 Prozent konnte der Umsatz um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2009 gesteigert werden. Auch beim Offenwein-Geschäft wurde die Wertschöpfung verbessert: Mit 15 Prozent weniger Menge wurden fünf Prozent mehr Umsatz erzielt. Laut Mitteilung erzielte die GWF 97 Prozent des Gesamtumsatzes von 36,8 Millionen Euro (2009: 36,2 Millionen Euro) mit dem Verkauf von Flaschenweinen. Dieser stieg 2010 insgesamt um 2,2 Prozent. Im Lebensmitteleinzelhandel erwirtschaftet die Winzergemeinschaft 70 Prozent ihres Umsatzes. Hier wurde ein Plus von 1,5 Prozent durch die Verlagerung von Weinmengen aus dem Preiseinstiegsbereich in hochwertigere Segmente generiert. Das Privatkundengeschäft ging um 7,7 Prozent nach oben und macht nun zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus. Auch im Ausland gehen die Umsatzzahlen nach oben: Der Export stieg um 15 Prozent Hauptabnehmer ist Japan mit 80 Prozent der gesamten Exportmenge. dIENstJUbIlarE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Fred Aker, Roland Amthor, Heidi Hasenstab, Hartwig Mühlbauer, Silvia Müssig, Roland Schreck, alle Mitarbeiter der Nikolaus Sorg GmbH & Co. KG, Lohr am Main Für 40-jährige Tätigkeit Roland Kohl, Mitarbeiter der Nikolaus Sorg GmbH & Co. KG, Lohr am Main kitzingen/repperndorf. Das Geschäftsjahr 2010 stand bei der Winzergemeinschaft Franken im Zeichen einer nachhaltigen Marktbearbeitung mit dem Ziel, die Wertschöpfung für das Unternehmen weiter zu verbessern. Dieses Ziel kitec kinder entdecken technik lohr. Die Bosch Rexroth AG unterstützt aktiv die Vermittlung von technischem Basiswissen an den Grundschulen in Lohr, Wombach/ Rodenbach, Sendelbach und Sackenbach: Egon Birkenmaier, Leiter der gewerblichen Ausbildung, und Bernd Mehling, Ausbilder für Elektroniker für Geräte und Systeme bei Bosch Rexroth in Lohr, haben den Bildungseinrichtungen am Donnerstag, 10. Februar 2011, in der Grundschule Lohr jeweils ein dreiteiliges Kofferset mit Werkzeugen und Material übergeben. Die Koffer sind Teil des vom Verein "Wissensfabrik Unternehmen für Deutschland" gestarteten Projekts "KiTec Kinder entdecken Technik" und werden fester Bestandteil des Heimat- und Sachkundeunterrichts in den Grundschulen. IN kürzE aUs MaINfraNkEN "Bike und Business", das Branchenmagazin für das Deutsche ZweiradMechaniker-Handwerk, machte eine Umfrage. Von Anfang Juli bis Mitte August 2010 wurden von der DataMServices GmbH Telefoninterviews bei Händlern durchgeführt. 510 Firmen aus der Zweirad-Branche wurden über die Zufriedenheit mit ihren Lieferanten befragt. In der Kategorie "Reifengroßhändler" wurde die Firma M & A Reifengroßhandel Theobald, Kreuzwertheim, auf den ersten Platz gewählt. Zum Thema "Ziele setzen Strategien entwickeln" nahmen vor Kurzem 25 Gründer an einem Workshop des Gründerservicenetzes Main-Spessart (GSN) im Unternehmerhaus in Karlstadt teil. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und zu anderen Themen rund um die Selbstständigkeit sind unter www.gruenderservicenetz. de zu finden. paidi erweitert erneut Geschäftsführung hafenlohr. Der Kinder- und Jugendmöbelhersteller Paidi erweiterte zum 1. Januar 2011 seine Geschäftsführung. Neben Udo Groene (Geschäftsführer Vertrieb und Marketing) und Thomas Möller (Geschäftsführer Einkauf und Produktion) wurde Andreas Reiter (43) zum Geschäftsführer berufen und verantwortet künftig die Bereiche Finanzen, Controlling und EDV. Andreas Reiter verantwortet bei Paidi zukünftig die Bereiche Finanzen, Controlling und EDV. "Mit der Ernennung von Andreas Reiter zum Geschäftsführer wird unsere Geschäftsführung gestärkt, nun sind dort alle Ressorts des Unternehmens vertreten. Und jeder von uns Dreien kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren", so Groene. Reiter hatte in Hafenlohr seine Ausbildung als Industriekaufmann und ebenso seine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter national/international absolviert.
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76 rEGIoNalEs Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Im blickpunkt rhön-Grabfeld GEbUrtstaGE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 65 Jahre Am 7. März 2011 feiert Hubert Appl, Bad Neustadt an der Saale, seinen 65. Geburtstag. 70 Jahre Josef Eckert, Mellrichstadt, vollendet am 22. März 2011 sein 70. Lebensjahr. RHÖN-GRABFELD SCHWEINFURT claas zeichnet preh als "lieferant des Jahres 2010" aus bad Neustadt. Der Landmaschinenhersteller Claas hat die Preh GmbH als "Lieferant des Jahres 2010" in der Kategorie "Innovation" ausgezeichnet. Der Leiter des Claas Konzerneinkaufs Rüdiger Mohr und Claas Traktor (CT) Einkaufsleiter Christophe Perge überreichten die Auszeichnung an Christoph Hummel, Preh-Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Projektmanagement, sowie an Martin Schäfer, Leiter Key Account Nutzfahrzeuge und Sensorik. In seiner Laudatio erklärte Perge: "Die mit Preh erarbeitete Produktlösung führte zu einer echten Win-Win-Situation. Dabei wurde der anspruchsvolle Projektzeitplan jederzeit eingehalten. Im Ergebnis ermöglichte unsere innovative Zusammenarbeit eine Lösung, die in der gesamten Claas Gruppe eingesetzt werden kann." dIENstJUbIlarE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Uwe Bömmel, Michael Hofmann, Anton Kraft, Matthias Kühnel, Thomas Liebst, Rainer Menninger, Hans-Peter Möller, alle Mitarbeiter der TEXPA Maschinenbau GmbH & Co. KG, Saal Bei der Übergabe der Auszeichnung zum "Lieferant des Jahres 2010" (v. l.): Christophe Perge, Leiter Einkauf Claas Traktor, Martin Schäfer, Leiter Key Account Nutzfahrzeuge und Sensorik bei Preh, Christoph Hummel, Preh-Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Projektmanagement, und Rüdiger Mohr, Leiter des Claas Konzerneinkaufs. Gesundheit und Medizin zum anfassen schweinfurt. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre steigt die dritte Auflage der "Schweinfurter Gesundheitsmesse" am Sonntag, 13. März, von 10 bis 18 Uhr im Konferenz-Zentrum Maininsel. Rund 35 Aussteller aus der Region werden ein großes Spektrum an Möglichkeiten zur aktiven und gesunden Lebensgestaltung präsentieren. Außerdem finden im großen Saal durchgängig Vorträge renommierter Experten zu verschiedenen Gesundheitsthemen sowie eine interessante Podiumsdiskussion statt. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Sebastian Remelé übernommen. Der Eintritt ist frei. Die IN kürzE aUs MaINfraNkEN Die Rhön-Klinikum AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 ihre Umsatz- und Ergebnisziele wie in den vergangenen Jahren zuverlässig erreicht. Das geht aus jüngst veröffentlichten vorläufigen Zahlen hervor. "Die Anzahl der Patienten, die unser medizinisches Angebot annehmen, hat erstmals die Schwelle von zwei Millionen überschritten. Seit vielen Jahren vertrauen unsere Patienten der verlässlichen und wohnortnahen Versorgung des von Brigitte Weitkamp-Moog initiierte und organisierte Veranstaltung hatte in den Vorjahren Tausende von Besuchern angezogen. Gästeführer zeigen region schweinfurt 360° schweinfurt. Es gibt viele Möglichkeiten, Stadt und Landkreis Schweinfurt von all seinen erlebnisreichen Seiten zu entdecken. Die TouristInformation Schweinfurt 360° hat zusammen mit ihren zertifizierten Gästeführern für das Jahr 2011 ein vielfältiges Führungsprogramm gestaltet. Bei über 50 Führungsterminen können Gäste und interessierte "Einheimische" die Stadt und die Region Schweinfurt unter sachkundiger Leitung mit jeder Menge Hintergrundwissen und aus ganz neuen Blickwinkeln kennenlernen. Der aktuelle Gästeführungsflyer 2011 liegt ab sofort kostenlos in der TouristInformation Schweinfurt 360° sowie in allen Rathäusern im Landkreis Schweinfurt aus. Mehr Informationen gibt es unter: www. schweinfurt360.de riedel bau ehrt langjährige Mitarbeiter schweinfurt. Die Firmengruppe Riedel Bau Schweinfurt ehrte im Rahmen einer Jubilarfeier zahlreiche langjährige Mitarbeiter. Vorstandssprecher Heinz Lenhart würdigte in festlichem Rahmen das Engagement der Jubilare. Ausgezeichnet wurde Alexander Müller (Werkpolier) für 25-jährige Betriebszugehörigkeit. 16 Jubilare gehören der Firmengruppe Riedel Bau seit zehn Jahren an. Geehrt wurden Toni Englert, Raimund Parissi, Hartmut Rauch und Karl-Heinz Thieme sowie Bernd Zimmermann, Michael Birkholz, Marcus Eckert, Jürgen Hornung, Paul Schuster, Josef Weimann, Sibylle Gollwitzer und Horst Rüb. In der Riedel Bau AG Holding wurden Birgit Kraus, Manuela Strobel, Rüdiger Umhöfer und Beate Volz ebenfalls für zehnjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Stephan Mahlmeister wurde zum Polier ernannt. Karl-Heinz Rüth wurde Prokura für die Riedel Bau GmbH & Co. KG erteilt. Sieben Oberbauleitern sprach die Geschäftsleitung für ihren Fachbereich Handlungsvollmacht aus. Mit Worten des Dankes für ihre Tätigkeit in der Firmengruppe Riedel Bau wurden Ludwig Greich, Wolfgang Möller, Pius Krug, Siegfried Rüster und Waltraud Schmid in den Ruhestand verabschiedet. Bei der Ehrung der Jubilare (v .l.): Herbert Treuting, Vorstand Riedel Bau AG Holding, Mirmi Riedel, Hauptgesellschafterin Riedel Bau AG Holding, Marcus Eckert, Ludwig Greich, Siegfried Rüster, Sibylle Gollwitzer, Stephan Kranig, Jan Ritter, Reiner Erhart, Beate Volz, Josef Weimann, Toni Englert, Manuela Strobel, Michael Birkholz, Hartmut Rauch, Waltraud Schmit, Franz Traub, Bernd Zimmermann, Rüdiger Umhöfer, Heinz Lenhart, Vorstandssprecher Riedel Bau AG Holding, Frank Hornung, Raimund Parissi, Paul Schuster, Karl-Heinz Rüth und Jürgen Bode, Geschäftsführer der IHK WürzburgSchweinfurt.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 rEGIoNalEs SCHWEINFURT Im blickpunkt Unternehmens und bestätigen so eindrucksvoll die Qualität unseres medizinischen Angebotes", so Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. Im Januar 2011 lieferte Preh den zehnmillionsten Drosselklappensensor an seinen Kunden Hitachi aus. Zur Anwendung kommen diese Sensoren in V-6 und V-8 Motoren für General Motors. Erst vor drei Jahren bescheinigte Preh Hitachi Automotive Products das auch mit einer Ehrung als "Top 10 Lieferant." prämien für gute leistungen in der ausbildung schweinfurt. Die Firmengruppe Riedel Bau Schweinfurt fördert seit vielen Jahren gute Leistungen ihrer Auszubildenden mit einem internen Prämiensystem: Benjamin Pilz konnte Ende 2010 seine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer, die er im Rahmen eines kooperativen FH-Studiums zum Bauingenieur absolvierte, als IHK-Kammersieger abschließen. Thomas Seidel erhielt eine Prämie für das beste Jahrsabschlusszeugnis der RiedelAzubis im dritten Lehrjahr. Seidel wurde bereits als Facharbeiter bei Riedel Bau übernommen. Patrick Giehl konnte sich über eine Prämie für die beste Zwischenprüfung und das beste Jahresabschlusszeugnis im zweiten Lehrjahr freuen. Zudem ist Benjamin Pilz der erste Riedel Bau Auszubildende, der ein "duales Im Bild (v. l.): Christian Zänglein, Ausbildungsleiter Riedel Bau GmbH & Co. KG, Patrick Giehl, Thomas Seidel, Benjamin Pilz und Heinz Lenhart, Vorstandssprecher der Riedel Bau AG Holding. Studium im Bauingenieurwesen" durchläuft. Dies bedeutet, dass er eine IHK-Ausbildung zum Betonund Stahlbetonbauer mit einem Bauingenieur-Studium an der FHWürzburg-Schweinfurt kombiniert mit FH-Abschluss "Bachelor of Engineering". schweinfurt GEbUrtstaGE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 60 Jahre Fritz Baumann, Schweinfurt, vollendet am 2. März 2011 sein 60. Lebensjahr. 85 Jahre Am 4. März 2011 feiert Dr. Ottmar Wolf aus Gerolzhofen seinen 85. Geburtstag. "logistik aus einer hand" kommt gut an röthlein. Im Februar 2011 präsentierten die Schäflein Logistics GmbH und die sprintBOX GmbH auf einem gemeinsamen Messestand auf der "LogiMAT 2011" Topthemen rund um Best-PracticeLogistik, effiziente Systemlogistik und nachhaltiges Ladungsträgermanagement. Die LogiMAT ist in Europa die größte jährlich stattfindende Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. "Unser Leitgedanke, verschiedene Facetten zu Logistikketten zusammenzufügen, begleitete uns nicht nur zur Messe, sondern bildet die Basis unserer täglichen Arbeit", so Bernd Schäflein, Geschäftsführer der Schäflein Logistics GmbH. Dass dieses Konzept Früchte trägt, zeigen nicht nur die stetig wachsenden Umsatzzahlen des Unternehmens, sondern auch der gut besuchte Messestand. Schäflein Logistics stellte den Messebesuchern wesentliche Neuerungen im Bereich der Systemlogistik und Industriedienstleistung sowie smarte Lösungsansätze für die Optimierung von Supply-Chains vor. Darüber hinaus informierten sich die Messebesucher ausgiebig über professionelle, ganzheitliche Mehrwegbehälterlogistik. dIENstJUbIlarE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Sabine Barthel, Margit Mataj und Petra Seim, alle Mitarbeiter der Galeria Kaufhof GmbH, Schweinfurt Reiner Eller, Roswitha Full und Albert Steinmetz, alle Mitarbeiter der FMS Fränkischer Maschinen- und Stahlbau GmbH Achim Göttlicher, Udo Karl und Edith Schmitt, alle Mitarbeiter der Bankhaus Max Flessa KG, Schweinfurt Für 40-jährige Tätigkeit Lucia Axmann, Inge Bieber, Luise Erfort, Marion Müller und Sonja Zängerlein, alle Mitarbeiter der Galeria Kaufhof GmbH, Schweinfurt Günther Endres, Winfried Ernst, Armin Hub und Bernhard Reuß, alle Mitarbeiter der Bankhaus Max Flessa KG, Schweinfurt Im Bild (v. l.): Bernd Schäflein, Geschäftsführer Schäflein Logistics, Claudia Seidel, Gebietsverkaufsleiterin Schäflein Spedition, Jan Saume, Projektmanager sprintBOX, Heiko Raab, Geschäftsführer sprintBOX und Marcus Bauer, Technischer Vetrieb Schäflein Logistics. preis für zufriedene kunden schweinfurt. Der Isotec-Fachbetrieb Bauunternehmung Glöckle, spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden, ist im hessischen Hohenroda mit dem Isotec-Kundenzufriedenheitspreis ausgezeichnet worden. Die Jury ehrte den Fachbetrieb für dessen "außergewöhnlich gute, fachmännische und freundliche Dienstleistung am Kunden". Wichtige Grundlage der Preisvergabe war dabei die Kundenzufriedenheitsanalyse des Jahres 2010, die durch ein unabhängiges Institut durchgeführt wurde. Der ISOTEC-Fachbetrieb innerhalb der Bauunternehmung Glöckle hat zehn Mitarbeiter, die permanent in Sachen Technik, Organisation und Kundenzufriedenheit geschult werden. Der Fachbetrieb aus Schweinfurt konnte sich deutschlandweit gegen 70 weitere Unternehmen aus der ISOTEC-Gruppe durchsetzen. Im Bild (v. l.): Dieter Reusch, René Lerchl, Carolin Glöckle, Gerd Schilling und Klaus Glöckle.
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78 rEGIoNalEs Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Im blickpunkt Würzburg GEbUrtstaGE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 50 Jahre David Brandstätter, Geschäftsführer der Mediengruppe Main-Post GmbH in Würzburg, vollendete am 2. März 2011 sein 50. Lebensjahr. 60 Jahre Armin Stumpf aus Röttingen wird am 27. März 2011 60 Jahre. 70 Jahre Joachim Grüter, Kirchheim, feiert am 12. März 2011 seinen 70. Geburtstag. Am 14. März 2011 wird Peter Buchner aus Höchberg 70 Jahre. Wulf-Dieter Lipinski aus Würzburg feiert am 30. März 2011 seinen 70. Geburtstag. 75 Jahre Am 27. März 2011 wird Prof. Dr. Otmar Issing, Würzburg, 75 Jahre. WÜRZBURG Max lamb Gmbh & co. kG erhält Wittenstein supplier award 2010 Würzburg. Die Wittenstein AG mit Sitz in Igersheim-Harthausen hat 2010 zum vierten Mal den Supplier Award für ihren besten Wertschöpfungspartner verliehen. Erhalten hat ihn die Würzburger Firma Max Lamb GmbH & Co. KG, die seit mehr als zwei Jahrzehnten die Wittenstein alpha GmbH mit verschiedenen Fabrikaten an Wälzlagern, Wälzlagerzubehör und Planetenradbolzen beliefert. Das Würzburger Handelsunternehmen zeichnete sich laut einer Jury in den vergangenen Jahren durch eine konstante Lieferperformance, eine hohe technische Kompetenz und Beratung sowie durch großes Engagement aus. Der Award selbst ist eine Miniaturausgabe eines der drei Kunstwerke auf dem Kunstpfad der Wittenstein AG von Francis Béboux namens "Vision". Er soll den unbegrenzten Prozess der Entwicklung darstellen zu übertragen auf die Partnerschaft der Wittenstein AG zu ihren Lieferanten. Die Unternehmensgruppe Wittenstein AG zeichnete die Würzburger Max Lamb GmbH & Co. KG zum besten Lieferanten ihres zurückliegenden Geschäftsjahres aus. Im Bild (v. l.): Thomas Bayer, Geschäftsführer Wittenstein alpha GmbH, die Firmeninhaber Dipl.-Ing. Max und Dipl.-Kfm. Charlotte Lamb sowie Oliver Palmert, Leiter Beschaffung Wittenstein AG. 50 Jahre im Unternehmen brose gründet Joint venture für Elektromotoren in korea coburg/Würzburg/seoul. Die Brose International GmbH, Coburg, und die Mando Corporation, Seoul, einer der führenden Automobilzulieferer in Korea, haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das den Namen "Mando-Brose Corporation" trägt. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten in Seoul Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe, und Zung-Su Byun, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Mando Corporation in Songpagu/Seoul. Beide Unternehmen wollen in dem Gemeinschaftsunternehmen ihre Kompetenzen stärken: So bringt Brose sein jahrzehntelanges Know-how aus der Entwicklung und Produktion mechatronischer Systeme und Motoren ein und ist weltweit auf allen Automobilmärkten vertreten. Mando ist in Korea der führende Hersteller von Lenk-, Brems- und Fahrwerksystemen und verfügt über langjährige, ausgezeichnete Geschäftsbeziehungen zu den koreanischen Fahrzeugherstellern, insbesondere Hyundai/Kia. Mosaiksteine für die regionale Geschichtsforschung Würzburg. "Das (Neue) Rathaus in Ochsenfurt", "Wer war Tilman Riemenschneider?" oder "Eine Chronik des Hofes Rebstock zu Würzburg". Die 62. Ausgabe des "Mainfränkischen Jahrbuches für Geschichte und Kunst" bietet eine reichhaltige Sammlung von Aufsätzen, Abhandlungen und Rezensionen zur regionalen Geschichte. Der Verein Mainfränkischer Kunst und Geschichte legt damit wieder Mosaiksteine für die regionale Geschichtsforschung vor von der Geschichte des Mittelalters bis hin in die Nachkriegszeit. Erstmals erscheint das Jahrbuch in neuem Design mit zahlreichen Abbildungen und modernem Layout. In Kooperation mit dem Spurbuchverlag ist das "Mainfränkische Jahrbuch für Geschichte und Kunst" jetzt auch überall bundesweit im gut sortierten Buchhandel erhältlich. Insgesamt 16 Abhandlungen erhält das Buch, ebenso wie die Facharbeit über die jüdische Kultusgemeinde Unterleinbach, die im Jahre 2008 am Friedrich-König-Gymnasium Würzburg vorgelegt und mit dem Sonderpreis der Bayerischen Volksstiftung ausgezeichnet wurde. Würzburg. Im Rahmen einer Feierstunde wurden Rainer Spanheimer und Albin Krümpel für ihre 50-jährige Betriebszugehörigkeit bei der Würzburger J. E. Schum von Dr. Rainer Schum mit einer Urkunde geehrt. Stellten das "Mainfränkische Jahrbuch für Geschichte und Kunst 2011" im Pleicher Handwerkerhaus vor: Dr. Udo Haupt und Prof. Dr. Helmut Flachenecker (v. l.). Foto: Ingrid Weigert
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 rEGIoNalEs WÜRZBURG Im blickpunkt dIENstJUbIlarE Tauberbischofsheim gehört. Erst 2009 war das Familienunternehmen von der DLG zur "Brauerei des Jahres gewählt" worden, im Jahr 2010 hatten die Distelhäuser Biere sieben Mal Gold und zwei Mal eine Silbermedaille gewonnen. Roland Andre, Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei, freut sich über den Medaillenregen. Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Thomas Blinzler, Georg Hart, Helmut Keller, Werner Konrad, Ute Primke, Robert Robanus und Christian Wiesen, alle Mitarbeiter der Stürtz GmbH, Würzburg Dietmar Oechsner und Matthias Wolf, beide Mitarbeiter der J. E. Schum GmbH & Co. KG, Würzburg Siegbert Bergmann, Axel Jung, Thomas Kübert und Roland Weidner, Mitarbeiter der Koenig & Bauer AG (KBA), Würzburg Birgit Betz, Thomas Bidner, Willy Deschner, Christine Engert, Andrea Hofmann, Anton Michel-Hörner und Ingrid Sieber, alle Mitarbeiter der Raiffeisenbank Ochsenfurt eG, Ochsenfurt Steffen Ehrlich, Albert Gerhard, Eric Gerhart, Andreas Grimm und Roland Liebenstein, alle Mitarbeiter der Richter + Frenzel GmbH + Co. KG, Würzburg Harald Götz, Mitarbeiter der Wegmann automotive GmbH & Co. KG, Veitshöchheim Sylvia Metzen, Mitarbeiterin der Frankonia Schokoladenwerke GmbH, Würzburg Für 40-jährige Tätigkeit Dieter Decker, Friedrich Dittmann, Erhard Falger, Hugo Holzapfel, Reinhard Rödig, Raimund Sailer und Helmut Schindler, alle Mitarbeiter der Stürtz GmbH, Würzburg Main-Post-Jubilare (25 Jahre). Werner Hombach und Franz Keupp, Mitarbeiter der Koenig & Bauer AG (KBA), Würzburg Karl-Heinz Zimmermann, Mitarbeiter der Wegmann automotive GmbH & Co. KG, Veitshöchheim Für 50-jährige Tätigkeit Albin Krümpel, Manfred Lother und Rainer Spanheimer, alle Mitarbeiter der J. E. Schum GmbH & Co. KG, Würzburg zehn Goldmedaillen für distelhäuser brauerei distelhausen/Würzburg. Die Distelhäuser Brauerei belegte bei der DLG-Qualitätsprüfung 2011 zehn erste Plätze im "härtesten Biertest der Welt". Zu den mit einer Goldmedaille ausgezeichneten Bieren zählen die Distelhäuser Sorten Premium Pils, Export und Landbier, Malz, Dinkel und Märzen, Helles und Dunkles Hefeweizen, das Kristallweizen sowie das Hefeweizen alkoholfrei. Über den Erfolg freuen sich natürlich die Brauer in Distelhausen, einem Dorf im Taubertal, das zu kindermann: Umstrukturierung trägt früchte occhsenfurt. Mit der richtigen Weichenstellung, Innovationskraft und dem deutschen Qualitätsanspruch hat sich aus dem Traditionsunternehmen Kindermann einer der größten und modernsten Anbieter für Präsentations- und Medientechnik in Europa entwickelt. Laut einer Unternehmensmitteilung hätten sich Arbeit und Investitionen gelohnt. Die Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Kindermann GmbH seien mit Erfolg gekrönt. So kann das Unternehmen, trotz des allgemeinen Krisenjahres 2009, ein Umsatzplus von mehr als zehn Prozent vermelden und das Geschäftsjahr 2010 mit gutem Gewinn abschließen. In den letzten beiden Jahren wurden 20 neue Arbeitsplätze und vier Ausbildungsplätze in der Produktion geschaffen sowie in moderne Maschinen investiert. "Eingefahrene Wege verlassen und den Mut haben, auch mal in eine andere Richtung zu denken, das zeichnet innovative Unternehmen aus. Das heißt nicht, alles Bewährte infrage zu stellen, sondern vielmehr zukunftsweisend darauf aufzubauen", beschreibt Paulinus Hohmann, Geschäftsführer und Inhaber der Kindermann GmbH, das Erfolgsgeheimnis. langjährige Mitarbeiter geehrt Würzburg. Die Mediengruppe Main-Post ehrte im Rahmen einer Feierstunde langjährige Mitarbeiter. Für 40 Jahre im Unternehmen wurden mit Urkunden ausgezeichnet: Paul-Gerhard Baum, Adrian Böhm, Elmar Ebert, Frieda Hain, Ingrid Hartmann, Annerose Hilbich, Winfried Irmler, Anna Ruppert, Ursula Ruttor und Elfriede Schmitt. Für 25-jährige Mitarbeit wurden mit Urkunden ausgezeichnet: Marion Berbner, Anette Binder, Horst Breunig, Michael Czygan, Margarete Faulhaber, Helma Göbel, Sieglinde Heidenblut, Hubert Herbert, Johannes Hillinger, Edeltraud Köhnlechner, Helmut Müller, Irmgard Mützel, Martina Riederle, Peter Saliger, Ute Schlichting, Michael Schmitt, Robert Seuffert, Richard Main-Post-Jubilare (40 Jahre). Solf, Gitta Theden, Ernst Walter, Angelika Becker-Völker, Thomas Gabel, Ralph Heringlehner, Helga Krautzberger, Harald Meyer, Udo Roth, Berta Schneider, Hedwig Stumpf, Karlheinz Haase und Regina Urbon. Mit nachhaltigen Wertpapieren doppelt gewinnen Würzburg. Beim größten europäischen Börsenlernspiel der Deutschen Sparkassenorganisation haben auch in diesem Jahr mehr als 45.500 Spielgruppen teilgenommen. Ziel von Planspiel Börse ist, wirtschaftliches Grundwissen zu vermitteln, jungen Menschen die Funktionsweise der Börse zu erklären und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erziehen. Die im letzten Jahr eingeführte Nachhaltigkeitsbewertung soll den Teilnehmern verdeutlichen, dass sich langfristiges Denken bei der Geldanlage auszahlt. So wurde im vergangenen November aufgrund dieser Ausrichtung das Planspiel Börse von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Im Rahmen einer örtlichen Siegerehrung der Sparkasse Mainfranken Würzburg wurden den drei Gewinnerteams in Stadt und Landkreis Würzburg vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Rudolf Fuchs Geldpreise übergeben. Für den ersten Platz im Nachhaltigkeitswettbewerb, erzielt durch das Schülerteam "Motivation", erhält die Franz-Oberthür-Schule zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro für ein nachhaltiges Projekt in der Schule. Die neue Spielrunde des "Planspiels Börse" startet am 4. Oktober 2011. Bei der Preisübergabe an die drei besten Spielgruppen in Würzburg Stadt und Landkreis durch Vorstandsvorsitzenden Dr. Rudolf Fuchs (5. v. l.) in der Sparkasse mit den Schulleitern und Betreuungslehrern.
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80 rEGIoNalEs Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Im blickpunkt IN kürzE aUs MaINfraNkEN In aktuellen Veröffentlichungen der Rangliste deutscher Blogs zum Thema "Raum- und Innenausstattung" hat der Würzburger Online-Shop www. einrichten-design.de den siebten Platz belegt. Damit gehört er zu den zehn besten Blogs in Deutschland zu diesem Thema. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der langjährige Firmenkundenberater der AOK im Raum Ochsenfurt, Bertold Wegerer, in den Ruhestand verabschiedet. Für 25-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Monika Förster aus Estenfeld geehrt. WÜRZBURG Innovatives Material erfolgreich vermarktet Würzburg. Die Würzburger Werbeagentur moser kommuniziert. hat ihrem Kunden, die Münchner Boulevard Möbel GmbH (MBM), seit Jahren bei der Markteinführung einer neuen Marke begleitet. Vor Kurzem erhielt das Forstinger Unternehmen einen Innovationspreis für die Materialinnovation Resysta im Rahmen der Weltleitmesse "BAU 2011". Der Preis wird seit neun Jahren von den führenden Architekturzeitschriften AIT und XIA für Produkte und konzeptionelle Lösungen verliehen, die aus architektonischer Sicht in Gestaltung und Technik überzeugen. Nach zehn Jahren intensiver Forschung hat das Unternehmen ein Material geschaffen, das das bedrohte Tropenholz als Rohstoff für Outdoor-Anwendungen ersetzen kann: Resysta ist ein zu 100 Prozent holzfreies Hybridmaterial, das sich unter anderem durch Witterungsbeständigkeit, Wasserresistenz und Formstabilität auszeichnet. Das MBM-Messeteam feiert die Verleihung des Innovationspreises. vistex und salt solutions vereinbaren zusammenarbeit Würzburg. Die Walldorfer Vistex GmbH und die Würzburger Salt Solutions arbeiten ab sofort bei SAPbasierten Lösungen für Industrieund Handelsunternehmen zusammen. Salt Solutions, Spezialist für SAP-Lösungen in Industrie und Handel, wird Implementierungspartner für die in den SAP-Standard integrierten Add-Ons "SAP Paybacks & Chargebacks by Vistex", "SAP Incentive Administration by Vistex", "SAP Promotions & Agreements by Vistex" und "SAP Data Maintenance for ERP by Vistex". Vistex, ein Tochterunternehmen des weltweit tätigen SAP Software Solutions Partners Vistex Inc., entwickelt Lösungen, die SAP-Anwender zu größeren Renditen bei ihren SAPInvestitionen verhelfen. Sie freuten sich über Dienstjubiläum und Ruhestandsversetzung (v. l.): AOKDirektor Horst Keller, Kunigunda Burkhard (AOK-Personalrat), Monika Förster, (Estenfeld), Freddy Dürrnagel, AOK-Bereichsleiter Firmenkunden, Bertold Wegerer (Würzburg), Roland Lörner, AOKBereichsleiter Privatkunden, und Thomas Michel, AOK-Personalchef. Die Würzburger KM Kalb GmbH & Co. KG, Versicherungsmakler, feierte im letzten Jahr das 25-jährige Bestehen. Das Unternehmen bietet für Kunden eine Komplettbetreuung bei der Suche nach der optimalen Versicherung ebenso bei der Regulierung von Schadensfällen. Im Bild: Karl und Milena Kalb. planfeststellungsverfahren angelaufen Würzburg. Die Stadt Würzburg hat bei der Regierung von Unterfranken die Durchführung eines straßenrechtlichen Planfeststellungsverfahrens für den Ausbau der St 2300 (Frankfurter Straße) im Bereich des "Zeller Bocks" beantragt. Die dafür zuständige Regierungsabteilung hat bereits jetzt als ersten Verfahrensschritt das Anhörungsverfahren eingeleitet. Im Zuge des Verfahrens werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange geprüft, so eine Mitteilung. Die Frankfurter Straße ist eine wichtige Straßenverbindung zwischen Würzburg und der Gemeinde Zell und dem nordwestlichen Umland Würzburgs. Sie verläuft im Streckenabschnitt "Zeller Bock" auf historischer Trasse. Die Straße ist seit Oktober 2002 halbseitig und seit März 2010 vollständig gesperrt. Die Stadt Würzburg beabsichtigt, wegen der besonderen Dringlichkeit der Baumaßnahme mit den Bauarbeiten unmittelbar nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens zu beginnen. Die Bauzeit ist mit zwei bis drei Jahren veranschlagt. Die Würzburger Stadtväter überreichten an den Unterfränkischen Regierungspräsidenten die für ein Planfeststellungsverfahren nötigen Unterlagen. salt solutions unterstützt "stadt für kinder" Würzburg. Die Salt Solutions GmbH unterstützt die Arbeit des Vereines Stadt für Kinder e. V. und spendet 3.000 Euro für Projekte in Würzburg. Der Spendenscheck wurde vom geschäftsführenden Gesellschafter Dieter Heyde an die Schirmherrin des Vereines, Hanna Rosenthal, übergeben (Foto). "Stadt für Kinder" wurde 1998 als Förderverein für die Würzburger Kinder- und Jugendhilfe gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, präventive Angebote für Jugendliche vor Ort zu stärken und Bildungsprojekte zu implementieren. Ibis ergänzt sap solution Manager Würzburg. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung von Ibis Prof. Thome AG und der SAP AG hat SAP ergänzenden Content zur "Optimierung von Geschäftsprozessen" mit dem SAP Solution Manager von Ibis Prof. Thome erworben. Der neue Content soll für SAP-Enterprise-Support- und PSLE-Kunden (Product Support for Large Enterprise) verfügbar gemacht werden. Dadurch steigt der Wert des SAP Solution Manager für die operativen Bereiche von Unternehmen weiter, weil die verbesserte Kommunikation zwischen Business- und IT-Seite die Einführung wichtiger Prozessinnovationen erheblich unterstützt.
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Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Marktteil 81 Lagerzelte Datenträgervernichtung Pfandleihhaus ANZEIGEN-HOTLINE 0931 4194-561 Fertigbau Polyestertechnik HIER HABEN SIE DEN BEWEIS ... ... dass auch kleine Anzeigen gelesen werden! Inserentenverzeichnis 1.FC Print ............................................................. 48 Afag Messen u. Ausstellungen GmbH .......... 31 Agentur für Arbeit Schweinfurt ..................... 13 Hotel ASAM GmbH & Co.KG ........................... 33 Aumüller Robert Steuerberater ..................... 37 Auto Löffler GmbH & Co.KG ........................... 55 Beckhäuser Personal & Lösungen ... OBF, 9, 54 BHS CONSULTING & SOLUTIONS GmbH ....15, OBF BID Bayer. Inkasso-Dienst AG...................... OBF büro forum .......................................................... 57 Concert Media .................................................... 54 Eschenbach Zeltbau GmbH & Co.KG ........ OBF Familotel Krone .................................................. 65 Farbendruck Brühl GmbH ................................ 50 Frankea Handels GmbH.................................... 50 Franken-Treuhand GmbH ......................... 38, 39 Fritz Steuerkanzlei ............................................ 36 Fuhren Willi Steuerberater.................................9 Gastro-Fach-Franken GmbH .......................... 56 Gewa Garagenbau GmbH .................. Marktteil Goldbeck GmbH ................................................. 29 goldkaiser GmbH .................................. Marktteil Gründerservicenetz ........................................... 46 Haas Fertigbau GmbH ........................ Marktteil Janus Detektei ................................................... 53 Karl Fischer & Söhne GmbH & Co.KGMarktteil Klein Polyestertechnik ......................... Marktteil Labus Wasserstrahl-Technik GbR ............... OBF Leopold Michel GmbH ..................................... 15 MainMarketing .................................................. 47 MSA Maschinen-Systeme-Anlagen AG 44, 45 NÜRNBERGER Lebensversicherung AG 40, 41 Onlineprinters GmbH.................................U4, 49 Personalberatung + Vermittlung Alexandra Suhl ................................................ OBF PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck GmbH & Co.KG ............................... 43 PREVAIL bvba...................................................... 36 Röder HTS Höcker GmbH .................... Marktteil RPPC......................................................................U2 Sparkassenverband Bayern ............................. 27 Team Weber GmbH ..............................................5 Volksbank Raiffeisenbank eG ......................... 42 Wagert GmbH Arbeitsbühnen-Vermietung 21 webin - internet solutions KG ........................ 49 Wengel & Dettelbacher Solar GmbH ............ 53 Wolf System GmbH .............................. Marktteil xpose print........................................................... 51 Online-Branchenführer=OBF Garagenbau Fertigbau Anzeigenbeispiel Bitte beachten sie die Vollbeilagen Brother International GmbH und B4BMittelstand sowie den Beihefter des Kunden Haufe-Lexware GmbH & Co. KG Größe: 45x32 mm Preis SW: 81,60 EUR
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82 vorschaU 2011 | IMprEssUM Wirtschaft in Mainfranken 03|2011 Impressum herausgeber Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Mainaustraße 33 97082 Würzburg Telefon 0931 4194-0 Telefax 0931 4194-100 Internet: www.wuerzburg.ihk.de April 2011: Titelthema Redaktion: Mainfranken exklusiv: Finanzwelt · Würzburg, im Fokus: Veitshöchheim und Margetshöchheim · Büro- und Objekteinrichtungen · IT und Telekommunikation · Technik · Unternehmen in Mainfranken redaktion | Ihk Radu Ferendino, Telefon 0931 4194-319 E-Mail: wim@wuerzburg.ihk.de ISSN 0946-7378 verlag Mai 2011: Titelthema Redaktion: Mainfranken exklusiv: Lebensart · Bad Kissingen / Rhön Grabfeld, im Fokus: Münnerstadt · Transport, Logistik & Lagern · Verpackungen · Fahrzeugbau · Unternehmen in Mainfranken vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Sedanstraße 27 97082 Würzburg Telefon 0931 4194-561 Telefax 0931 4194-588 Eurofile 0821 4405-445 anzeigenleitung Daniela Dobresko E-Mail: daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Telefon 0931 4194-564 redaktion | vmm wirtschaftsverlag Elmar Behringer Telefon 0931 4194 -565 E-Mail: elmar.behringer@vmm-wirtschaftsverlag.de Mediabetreuung Juni 2011: Titelthema Redaktion: Mainfranken exklusiv: Sabrina Thiele, Telefon 0931 4194 -568 Jutta Weigand, Telefon 0931 4194-563 Birgit Eckenweber (Disposition), Telefon 0931 4194 -562 Alles, was Recht ist · Tauberbischofsheim · Moderne Service- und Dienstleistungen · Personalmanagement · Finanzmarkt · Unternehmen in Mainfranken Mitarbeiter der redaktion layout Annemarie Schneider, Petra Mildenberger, Stefan Pfister, Michael Horling, Ralph Bauer, Hans-Peter Hepp Cornelia Anders titelbild fotolia.de / Montage vmm bildbearbeitung Peter Besel technik 04/11 Erscheinungstermin: Anzeigenschluss: Redaktionsschluss: Druckdatenschluss: 05.04. 18.03. 10.03. 23.03. 05/11 05.05. 19.04. 11.04. 21.04. 06/11 06.06. 20.05. 10.05. 24.05. Sven Hauber anzeigenkompendium Florian Steinkohl anzeigensatz lektorat Adnan Badnjevic Gaby Feldmann anzeigendisposition Daniela Hettler Geschäftsführer Andres Santiago, Renate Dempfle druck und vertrieb Erscheinungsweise Vogel Druck & Medienservice, 97204 Höchberg, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier jeweils am 5. des Monats verbreitete Auflage: 13.823 Exemplare (IVW-geprüft 4. Quartal 2010) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Wirtschaft in Mainfranken ist das offizielle Organ der IHK Würzburg-Schweinfurt und wird IHKzugehörigen Unternehmen auf Wunsch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühren geliefert. Mit Namen oder Zeichen versehene Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der IHK Würzburg-Schweinfurt wieder. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung. Haftung für Druckfehler ausgeschlossen, soweit dies nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung der Redaktion in irgendeiner Form reproduziert oder in Maschinen, insbesondere Datenverarbeitungsanlagen, übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendungen bleiben vorbehalten. Jede im Bereich eines gewerblichen Unternehmens hergestellte oder benützte Kopie dient gewerblichen Zwecken gemäß § 54 (2) UrhG und verpflichtet zur Gebührenzahlung an die VG Wort, Goethestraße 49, 80336 München.
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