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Wirtschaft in Mainfranken 10|2010 MEINUNG Das regionale Magazin 01|12 Wandel in Mainfranken Gesundheitstourismus - neue Wege für Beherbergungsbetriebe Drei bundesbeste Azubis kommen aus Mainfranken Thomas Lurz trifft "Mr. Kornspitz" MAINFRANKEN exklusiv_ 01/12 Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt | www.wuerzburg.ihk.de IHK Würzburg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 Würzburg | PVSt | Deutsche Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918
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Mita ress o rbei term agaz in de r Kr eiss park asse Augs burg Ausg abe 02/10 | 17 . Jahrg ang Alle Herz Jahr e wi lich willk eder | Die en | schö In de nste r sc eihn höns acht Bank smär filia le Ba Regi s yern Hochsch JA H ule für ange R E SB wand te Wiss E R IC enschafte n | Fach hoch 2010 schule Augs burg KESSLER report Menschen | Maschinen | Technologien | Trends 01/11 W W W I O I E L R K K E E N N MEISTER DER DÜFTE Traditionelle Buchmacherkunst erfreut auch die Nase eut Nas Na GRENZEN DER FREIHEIT EIT "Easy Editor" von Virtuprint v schützt Ihr Corporate Design HÜ HÜTER DES ERBES Ü Bayerische Kultur ist beim Volk-Verlag in guten Händen NEUE WERKE NETZ KNÜPFEN OS ZENL GREN rchen rtenki isch-Pa Garm na zin für Are spitz smaga Urlaub Tiroler Zug und die 2011 Sommer a.de .gap www en-H 06 LICH II. Schach KÖNIG in Ludwig ch 14 Wank Zu Besu RLICH htigen . NATÜbnis am mäc Natur 26 sein ne wahre Bergerle MLICHgelernt ke dei STIM ln willEntdec h Jode aus PATR IZ IA e D ine cke De Entde . Natur wahre ments estatezin maga #03·2011 EUR chland junioren Deuts Wirtschafts Magazin der Corporate Publishing bringt Farbe in Ihre Kommunikation. Sie wird vielfältig, setzt Akzente und bleibt in Erinnerung. Die bunte CP-Welt: | Kundenzeitschriften | Geschäftsberichte | Mitarbeitermagazine | Broschüren | Newsletter | Hochschulpublikationen | Gästemagazine | E-Journals | Firmenvideos Corporate Publishing in Bayerisch-Schwaben Monika Hatam | Tel: +49 (0)821 4405-423 monika.hatam@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de/cp
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 MEINUNG Erfolgreicher Wandel in Mainfranken! Das abgelaufene Jahr war für die mainfränkische Wirtschaft überaus erfolgreich: Trotz europäischer Staatsschuldenkrise und anderen Negativeinflüssen haben die mainfränkischen Unternehmen ihre Robustheit unter Beweis gestellt und mit einem beispiellosen Aufschwung den Wandel erfolgreich fortgesetzt. Diese positive Entwicklung sollte auch in 2012 ihre Fortsetzung finden. Ein überwiegend gutes Weihnachtsgeschäft war hierbei ein erfolgreicher Lackmustest für das soeben beginnende neue Wirtschaftsjahr. Es hat der Binnenkonjunktur nochmals einen Schub verliehen, der über die Jahreswende reicht. Konjunkturlokomotive war im vergangenen Jahr aber auch in Mainfranken abermals der Export. Mit einer Exportquote von knapp 44 Prozent haben auch die mainfränkischen Unternehmen dazu beigetragen, dass der deutsche Außenhandel 2011 ein Rekordjahr zu verzeichnen hat und die Exporte erstmals den Wert von einer Billion Euro überschritten haben. Damit sich der vom Auslandsgeschäft getragene Aufschwung auch in 2012 fortsetzen kann, brauchen wir aber nach den Turbulenzen an den europäischen Finanzmärkten in 2011 und hohen Staatsschulden im Euroraum einen nachhaltigen Wandel: Nur wenn es der EU-Staatengemeinschaft gelingt, die europäischen Finanzmärkte zu konsolidieren, verbindliche Staatsschuldengrenzen zu definieren und Verstöße im Euroraum auch zu sanktionieren, bleibt Europa im Wettbewerb der Weltmärkte gegenüber den USA und Asien konkurrenzfähig. Das ist auch für die mainfränkischen Unternehmen im neuen Jahr von essenzieller Bedeutung. Denn wichtigster Handelspartner für die deutschen Unternehmen bleiben die EU-Länder, die im vergangenen Jahr bereits deutsche Waren im Wert von über 53 Milliarden Euro kauften, den überwiegenden Teil davon im Bereich der Eurozone. Auch die Energiewende mit dem politisch beschlossenen Ausstieg aus der Atompolitik bewirkt einen weitreichenden Wandel in unserer Gesellschaft, der auch auf die mainfränkische Wirtschaft erhebliche Auswirkungen haben wird. Die IHK-Organisation hat sich für das Jahr 2012 das Schwerpunktthema "energie und rohstoffe für morgen" gesetzt. Was die IHK-Unternehmen hierbei in Mainfranken im Rahmen der IHK-Arbeit zu erwarten haben, wird Gegenstand der nächsten Ausgabe unseres Wirtschaftsmagazins sein. Vorboten der Energiewende sind auch in Mainfranken schon sichtbar: Am Würzburger Hubland entsteht derzeit ein Referenzbauvorhaben des Zentrums für Angewandte Energie (ZAE Bayern), das energieeffizientes Bauen und Einsatz innovativer Baumaterialien anfassbar machen wird. Die Region Mainfranken GmbH widmet dem Thema "Energie" mit einem eigenen Fachforum ihr besonderes Augenmerk. Und in Bad Neustadt, der "Modellstadt Elektromobilität" der Bayerischen Staatsregierung, wird voraussichtlich in 2012 ein Technologie-Transfer-Zentrum der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt entstehen. Dieses wird begleitet von einer Stiftungsprofessur "Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Leistungselektronik/Batteriemanagement", die zu einem wesentlichen Teil in den nächsten fünf Jahren auch von mainfränkischen Wirtschaftsunternehmen finanziert wird. Entwicklungen wie diese zeigen die Wandlungsfähigkeit der mainfränkischen Unternehmen und ihre Bereitschaft, sich auf veränderte Rahmenbedingungen rechtzeitig einzustellen. In diesem Sinne wünsche ich allen mainfränkischen Unternehmen im Namen der gesamten IHK ein erfolgreiches Jahr 2012 mit der Bereitschaft zum stetigen Wandel! Ihr Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer IHK Würzburg-Schweinfurt
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4 INHALT Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 11|2009 Bevölkerungsentwicklung in Mainfranken Die neuesten Zahlen liegen jetzt vor: Ende 2010 lebten in Mainfranken 948.390 Einwohner. 2.805 Personen weniger als im Dezember 2009. Dieser Rückgang der Bevölkerung ist auf die negativen Salden der Geburten und Wanderungsbewegung zurückzuführen. Energie und Rohstoffe für morgen Das Jahresthema 2012 der Industrie- und Handelskammern steht unter dem Arbeitstitel "Energie und Rohstoffe für morgen". Ein Schwerpunkt dieses Themas ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen. TITELTHEMA Mensch und Maschine..............................................6 Wachstumstreiber E-Mobilität...............................8 Werbung spricht mit Fehlerquote .........................9 Ressourceneffizienz und ein neuer Fahrplan für Europa ............................ 10 Im Wandel der Zeiten .............................................11 Gute Nächte ............................................................. 13 Bevölkerungsentwicklung in Mainfranken ...... 14 Hallo Ruhestand ...................................................... 16 Wem die Deutschen vertrauen ............................ 17 Ein Meilenstein für Windkraftanlagen.............. 18 MAINFRANKEN exklusiv_ 01/12 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion IHK-INFORMATION Arbeiten im Ausland - Doppelbesteuerung vermeiden............................ 63 Fachinformationen aus der IHK ....................64/65 Existenzgründungsbörse ....................................... 65 Neues aus Berlin und Brüssel .............................. 66 Unternehmen in Mainfranken ............................. 34 Regionalspecial Schweinfurt ............................... 44 Gesundheit & Vorsorge .......................................... 46 TRANSPARENT Familienfreundlichkeit - ein Schwerpunkt ...... 49 IHK fördert Außenwirtschaft ............................... 50 Seminar für Grafikprogramm Illustrator .......... 50 Neues Seminarprogramm für Ausbilder ........... 50 IHK gründet Arbeitskreis IT .................................. 51 IHK-Mitgliedsbeitrag sinkt ................................... 51 Zeugnisse für IHK-Berufspädagogen ................. 51 Bayerische IHK-Chefs tagten in Würzburg...... 52 Ausbildung im Ausland.......................................... 52 Compliance - Verhaltensmaßregeln für den Mittelstand ................................................ 54 IHK gewinnt DAK-Gesundheitspreis .................. 54 IHK baut E-Government in der Berufsausbildung aus ................................ 55 E-Commerce-Tag in der IHK ................................ 55 Stabwechsel im Datenschutzarbeitskreis ......... 56 Berichte und Termine der WJ ........................56/57 Amtliches.............................................................58/62 REGIONALES Haßberge | Bad Kissingen | Kitzingen .............. 67 Kitzingen | Main-Spessart | Rhön-Grabfeld ... 68 Rhön-Grabfeld | Schweinfurt .............................. 69 Rhön-Grabfeld | Schweinfurt | Würzburg ....... 70 Würzburg ............................................................. 71/72 ANALYSEN Gesundheitstourismus - neue Wege für Beherbergungsbetriebe (Teil 2) .................... 20 Energie und Rohstoffe für morgen .................... 22 RUBRIKEN Onlinebranchenführer ............................................ 53 Inserentenverzeichnis ............................................ 73 Marktteil .................................................................... 73 Vorschau | Impressum ........................................... 74 UNTERNEHMEN & MÄRKTE 75 Jahre Bareiss in Marktbreit ............................ 29 25 Jahre Neeb Werbesysteme ............................ 29
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 INHALT Team Weber Seitenweise Kompetenz. Die bessere Art zu drucken. Umweltfreundlich, ohne Kompromisse: 75 Drei bundesbeste Azubis kommen aus Mainfranken Exakt 4.991 Auszubildende nahmen 2011 an den IHK-Abschlussprüfungen in Mainfranken teil. 107 von ihnen haben sich in ihrem Beruf als Sieger besonders hervorgetan. Drei sind die Besten in ganz Deutschland. VERANSTALTUNGEN - TERMINE 02.01.2012-10.02.2012 (Lehrgangsdauer 3 Wochen), Würzburg, Intensivlehrgang zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Teil 2 Winter 2011 für Auszubildende 09.-13.01.2012, Bad Neustadt, Grundlehrgang CNC-Technik für Auszubildende 10.01.2012, 15:00 Uhr, Ausbilderforum Würzburg, "XXXL Group - Ein Ausbildungsbetrieb stellt sich vor", Würzburg 10. und 11.01.2012, IHK-Bezirk, GewerblichTechnische Abschlussprüfung Winter 2011/2012, "Technische/r Zeichner/in", gesamte integrierte Prüfung 10.01.2012, Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Würzburg 12.01.2012, Finanzierungssprechtag von 09:00 bis 17:00 Uhr, Würzburg 15.01.2012, IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Abschlussprüfung Teil 2 und Abschlussprüfung Winter 2011/2012, Abgabetermin der Dokumentationen 15.01.2012, IHK-Bezirk, Kaufmännische Abschlussprüfung Winter 2011/2012, Abgabetermin der betrieblichen Fachaufgabe, Industriekaufleute 15.01.2012, IHK-Bezirk, Kaufmännische Abschlussprüfung Winter 2011/2012, Abgabetermin der Dokumentationen, IT-Berufe 15.01.2012, IHK-Bezirk, Kaufmännische Abschlussprüfung Winter 2011/2012, Abgabetermin der Reports, Kaufleute für Versicherungen und Finanzen 16.-18.01.2012, IHK-Bezirk, GewerblichTechnische Abschlussprüfung Winter 2011/2012, "Bauzeichner/-in", CAD-Prüfung 16.-20.01.2012, Bad Neustadt, Grundlehrgang Pneumatik für Auszubildende 17.01.2012, IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Abschlussprüfung Teil 2 und Abschlussprüfung Winter 2011/2012, vorläufige Prüfungsergebnisse online 17.01.2012, 14:00 Uhr, Ausbilderforum Schweinfurt, "Brauhaus Schweinfurt - Ein Ausbildungsbetrieb stellt sich vor", Schweinfurt 26.01.2012, Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Schweinfurt 30.01.-17.02.2012, Zeitraum für die mündliche/ praktische Kaufmännische Abschlussprüfung Winter 2011/2012 06.-10.02.2012, Bad Neustadt, Grundlehrgang Elektro-Pneumatik für Auszubildende 13.-17.02.2012 und 19.-23.03.2012, Bad Neustadt, Intensivlehrgang zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Teil 1 (IMECH, ZMECH) für Auszubildende IHK-TV, das Wirtschaftsfernsehen der IHK für die Region. Nächster Sendetermin: Freitag, 03.02.2012 IHK-TV wird jeweils am ersten Freitag des Monats von 18.30 bis 18.45 Uhr ausgestrahlt. Team Weber GmbH Xerox Vertragspartner Nürnberger Straße 117 97076 Würzburg Telefon 09 31 / 27 93 - 0 Fax 09 31 / 27 93 - 100 www.gruener-drucken.com
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6 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Mensch und Maschine NEUEs ZENTrUM für AdApTIvE roboTIk | Roboter sollen "intelligenter" und anpassungsfähiger werden, damit sie den Menschen noch besser unterstützen können. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde an der Universität Würzburg das interdisziplinäre Forschungszentrum für Adaptive Robotik gegründet. b in der industriellen Produktion, bei der Bestrahlung von Tumoren oder in der Raumfahrt - Roboter unterstützen Menschen auf vielen Gebieten. Entsprechende Anwendungen haben Wissenschaftler der Universität Würzburg in der Vorlaufphase zur Einrichtung des Zentrums für Adaptive Robotik seit 2009 in zahlreichen Projekten weiterentwickelt. Meist geschah das in Kooperation mit Industriepartnern, sodass die neuesten Erkenntnisse direkt für künftige Produkte nutzbar waren. Roboter unterstützen ältere Arbeiter Im Projekt "Fit4Work" wurde unter anderem eine Technik zur Entlastung älterer Industriearbeiter entwickelt. Ältere Arbeiter verfügen meist über große Erfahrung, doch lassen ihre Reaktionszeiten ebenso nach wie ihre Fähigkeit, schwere Lasten zu tragen. Ihnen stellt die Robotertechnik eine "dritte Hand" zur Seite. "Eine fortgeschrittene Sensortechnik garantiert dabei höchste Sicherheit, trotz der räumlichen Nähe zwischen Roboter und Mensch", so Prof. Klaus Schilling, RobotikExperte von der Universität Würzburg. Diese Entwicklungsarbeit wurde im Rahmen des Projektes "Fit4Age" durchgeführt, das von zwölf Forschungsinstituten und 32 Industriebetrieben getragen wurde. Stellvertretender Leiter war Klaus Schilling. Gefördert wurde das Projekt von der Bayerischen Forschungsstiftung. "Ähnliche Aufgaben werden künftig vermehrt zu bewältigen sein, um Industriearbeitsplätze in Deutschland zu halten", so Schillings Prognose. Denn das Durchschnittsalter von Industriearbeitern werde weiter steigen: 2006 lag es bei 41 Jahren, 2018 wird es schon auf 48 Jahre ansteigen. Solche und andere Ergebnisse des Fachbereichs Robotik haben die Leitung der Universität Würzburg dazu veranlasst, "grünes Licht" für die dauerhafte Etablierung eines Zentrums für Adaptive Robotik zu geben, das innovative Anwendungen für die Medizin, die industrielle Produktion und die Raumfahrt entwickeln soll. "Dazu müssen technische Systeme mit Ansätzen aus Sensorik, Regelungstechnik und Informatik kombiniert werden", sagt Schilling. Komplexe Aufgaben ließen sich auch in der Zukunft nur im Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine durchführen. Darum spielten im neuen Robotik-Zentrum intuitive, interaktive Mensch-MaschineSchnittstellen eine wichtige Rolle. und Mathematiker mit einbeziehen, um die Grundlagenforschung interdisziplinär weiterzubringen. Im Bereich der Anwendung bestehen intensive Kooperationen mit Medizin, Raumfahrt, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Dadurch sollen die verschiedenen Aspekte des Robotereinsatzes ganzheitlich betrachtet werden. Klaus Schilling wurde als Initiator des Zentrums bei der Gründungsversammlung im November 2011 einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist der Biologe Prof. Jürgen Tautz. An der Gründungsversammlung im Institut für Informatik nahmen 30 Wissenschaftler aus acht Fakultäten teil. "Diese große Bereitschaft zur interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeit berechtigt zur Hoffnung auf künftige spannende Robotik-Projekte aus Würzburg", so Schilling. Spitzenprojekte der Telemedizin in der Testphase Mit spektakulären Projekten konnte Klaus Schillings Lehrstuhl für Robotik und Telematik auch schon in der Vergangenheit aufwarten. Im Spitzencluster "Medical Valley", der vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt 80 Millionen Euro gefördert wird, beschäftigen sich die Würzburger, spezialisiert auf Sensordaten-Fernerfassungsmethoden, seit Anfang 2010 mit Projekten der Telemedizin. Miteinander der Disziplinen Der Schwerpunkt des neuen Zentrums, so Schilling, liege in der Informatik - angesiedelt sei es darum an der Fakultät für Mathematik und Informatik. Es werde aber auch Biologen, Neurologen, Psychologen
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 WANdEL IN MAINfrANkEN Das Prinzip der Telemedizin: Medizinische Daten werden erfasst - hier der Sauerstoffgehalt und die Pulsfrequenz über einen Fingerclip. Im Handy erfolgt die Weiterverarbeitung der Daten, bevor sie an eine medizinische Tele-Service-Zentrale übertragen werden. Mithilfe seiner Sensoren kann der Scooter seine Nutzer sicher zum eingegebenen Ziel fahren und sie dabei zuverlässig vor Hindernissen warnen. Roboterarm bei der Montage eines etwa 70 Kilogramm schweren Sitzes in ein Auto. Durch seine Hilfe werden die Arbeiter weder vom Gewicht des Sitzes noch von der komplizierten Einfädelprozedur belastet. So sollen beispielsweise Patienten, die ständige Betreuung brauchen, zu Hause ihr normales Leben weiterführen können. Das kann gelingen, wenn ihre Vitalfunktionen ständig gemessen, an ein Medizinzentrum weitergeleitet und dort von Computern überprüft werden. Bei Veränderungen wird sofort der Arzt verständigt, der im Notfall dann frühzeitig reagieren und schnell eingreifen kann. Dieses System wird zurzeit für Menschen mit der chronischen Lungenkrankheit COPD und für Dialyse-Patienten in der Praxis getestet. Dabei kooperiert die Würzburger Robotik unter Leitung des Zentrums für Telematik mit Firmen wie der ERT in Höchberg, der iWelt AG in Eibelstadt, der Fresenius Medical Care Schweinfurt sowie mit dem Universitätsklinikum Würzburg, dem Dialysezentrum Erlangen und der Missionsärztlichen Klinik GmbH in Würzburg. Erfolgreiche Würzburger Robotik-Projekte Die Würzburger Robotik hat bereits viele Projekte erfolgreich abgeschlossen. In der Klinik für Strahlentherapie balanciert zum Beispiel eine robotergesteuerte Liege die Lungenkrebspatienten so, dass die Strahlung immer haargenau den Tumor trifft. Das gelingt, weil das System die Atembewegungen des Brustkorbs erfasst und die Liege sofort so ausrichtet, dass die Strahlen nicht ins Leere laufen. Entwickelt wurde auch eine miniaturisierte Magensonde, die lästige Magenspiegelungen ersetzen kann. Sie ist kleiner als eine Tablette, wird einfach geschluckt und liefert dann medizinische Daten an externe Lesegeräte. Hier wurden in Zusammenarbeit zwischen Medizin und Informatik Patente in Europa und USA auf den Weg gebracht. Auch junge Mediziner in der Ausbildung profitieren von der Arbeit an Schillings Lehrstuhl. Mit einem einfachen Roboter können sie den Einsatz von Kathetern üben, bevor sie solche Eingriffe zum ersten Mal an Patienten durchführen. Im Projekt "Fit4Age" wurde auch der Scooter entwickelt, um Senioren bei der Mobilität zu unterstützen. Das rollstuhlartige Roboterfahrzeug verfügt über Fahrassistenzfunktionen, mit denen es autonom navigieren und Hindernisse umfahren kann. Ein Beirat aus 120 Senioren begleitete die Entwicklung. Bei einem anderen Projekt geht es darum, Flugroboter und Roboterfahrzeuge so aufeinander abzustimmen, dass sie sich selbst organisieren und zusammenfinden - etwa um bei Katastrophen schnell die Lage zu analysieren und Verletzte zu finden. Denkbar sind solche Einsätze zum Beispiel nach Unfällen in Atomanlagen. Wenn große Naturflächen auf Schadstoffe zu untersuchen sind, kann das im Zusammenspiel zwischen Robotik und Bienen gelingen: Die Insekten tragen Pollen und Nektar ins Nest, dort erkennen Sensoren eine mögliche Belastung des Materials. Schließlich ist die Würzburger Robotik auch in Richtung Weltraum orientiert. Die Wissenschaftler wollen Satelliten technisch so fit machen, dass sie Weltraumschrott aufspüren, festhalten und gezielt auf eine Absturzbahn schicken können, sodass er in der Atmosphäre der Erde verglüht. Text: Emmerling/WiM/eb | Fotos: Uni Würzburg; fotolia.de www.arc.informatik.uni-wuerzburg.de
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8 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Wachstumstreiber E-Mobilität LEoNI sETZT AUf NEUE MärkTE | Für Leoni, einer der führenden Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, stellt die Elektromobilität einen Wachstumsfaktor der Zukunft dar. n Vorbereitung auf einen größer werdenden Markt erweitert der Nürnberger Konzern, unter anderem mit der Bordnetz GmbH in Kitzingen, sein Angebot an Produkten sowohl für neue Fahrzeuge als auch die Ladeinfrastruktur. Vergleichbar zu seiner Marktstellung bei Bordnetzsystemen für herkömmlichen Fahrzeuge - Nummer eins in Europa und Rang vier weltweit - will Leoni bis 2020 auch im Bereich alternativer Antriebe eine Spitzenposition einnehmen. Die Umsätze der im Jahr 2010 gegründeten Business Unit Electromobility sollen 2013 erstmals einen zweistelligen Millionenbetrag erreichen und in den folgenden Jahren überproportional zulegen. Neben Europa spielen die Märkte USA und China eine besondere Rolle. netze, Leistungsverteiler, Sicherungsboxen, Batteriesysteme und Spezialleitungen. Im Fokus stehen dabei sogenannte Hochvolt-Kabel und -Leitungssätze zur Übertragung hoher Leistung. Diese speziellen Produkte sind notwendig, da in Pkw und Nutzfahrzeugen mit Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb nicht mehr ausschließlich zwölf Volt wie in herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor vorherrschen. Vielmehr treten im elektrifizierten Antriebsstrang Spannungen von bis zu 1.000 Volt auf, die von den Kabeln und Komponenten besondere Eigenschaften mit Blick auf Leitfähigkeit, mechanische Flexibilität, thermische Belastbarkeit und Sicherheit erfordern. Hochvolt-Kabel, -Bordnetze und -Komponenten Leoni hat sich zum Ziel gesetzt, sein Produktportfolio um alle denkbaren Verbindungen zu erweitern, die auf die besonderen elektrischen Anforderungen der neuen Fahrzeuggeneration abgestimmt sind. Das Unternehmen bietet für das noch junge Marktsegment schon heute eine Vielzahl von innovativen HochvoltLösungen an. Dazu gehören Kabel, Bord- Sicheres Laden von E-Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden Neben der fahrzeugseitigen Produktpalette baut Leoni auch sein Angebot für die Ladeinfrastruktur aus. Der Kabelspezialist konzentriert sich derzeit auf die Technologie des konduktiven Ladens, bei dem Elektrowagen und Plug-in-Hybride über ein stromführendes Kabel mit Energie versorgt werden. Leoni stellt der Fahrzeugindustrie und den Energieversorgungsunternehmen Ladekabel in unterschiedlicher Ausführung zur Verfügung, die den jeweiligen technischen Besonderheiten der unterschiedlichen Lademöglichkeiten Rechnung tragen. Verfügbar sind die Kabel sowohl als lose Meterware als auch in Form vollständig konfektionierter Ladekabelsysteme. Letztere sind an beiden Enden mit Steckern und zum Teil auch mit einer im Kabel integrierten Steuerungsbox mit Sicherheits- und Kommunikationsfunktion ausgestattet, die kontinuierlich Ladevorgang und -status überwacht. Weiterhin gehören Steckerleitungen mit länderspezifischen Zulassungen, Ladestecker und -buchsen sowie die Innenverkabelung von Ladestationen zum Sortiment. Text: WiM | Fotos: Leoni
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Wandel in mainfranken 9 08 :20 01 90 Arbeitsbühnen o Teleskopstapler o Gabelstapler Liftroller o Indoor-Lifte o Sicherheitsschulungen Werbung spricht mit fehlerquote "Ich reserviehrs.de" heißt es heute auf Werbeplakaten und als "Natürlich Vrisch" beschreibt die Brauerei Veltins V+ ihr Produkt. Immer häufiger tauchen solche bewusst eingesetzten Rechtschreibfehler in der Werbung auf. Ihr Einfluss auf unsere Sprache ist dabei nicht zu unterschätzen. Werbung ist allgegenwärtig. Täglich wird jeder Mensch mit Hunderten von Werbeslogans, -bildern und -texten konfrontiert, die versuchen, die Aufmerksamkeit des Adressaten auf sich zu ziehen. Um in dieser bunten Reklameflut noch aufzufallen, müssen sich Werbeagenturen etwas Besonderes einfallen lassen. Neuerdings werden oft falsche Schreibweisen, auch Metaplasmus genannt, in Werbeslogans als rhetorisches Stilmittel genutzt. Dabei kreieren Werbetexter durch das Hinzufügen und Weglassen von Buchstaben neue Wortschöpfungen, etwa wenn sie für den 1er-BMW unter der Überschrift "Hrzrasn" werben. Die Metaplasmus-Methode soll vor allem provozieren und unsere Aufmerksamkeit erregen. Die Fehler bewirken nämlich, dass uns Sätze und Slogans auffallen, weil wir die Unstimmigkeiten blitzschnell erfassen. Der Erfolg besteht darin, dass die Botschaft zumindest unser Bewusstsein erreicht oder wir uns im besten Fall sogar den Produkt- oder Markennamen besser einprägen. Auch online versuchen Unternehmen inzwischen häufig, potenzielle Internetkunden durch das Abfangen falsch eingetippter Suchwörter oder Internetadressen zu sich umzuleiten. Bei einem falsch geschriebenen Suchwort können sie normalerweise mit einer besseren Platzierung in Google rechnen als bei einem korrekt geschriebenen Suchwort. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Mitbewerber nicht darauf kommen, dieses fehlerhaft geschriebene Suchwort ebenfalls zu besetzen. Bei Eingabefehlern der Internetadresse von Facebook können Benutzer beispielsweise sogar auf betrügerischen Seiten landen. Jede Sprache entwickelt und verändert sich, und auch die Werbung hat darauf Einfluss. Die bewusst erzeugten Rechtschreibfehler, welche riesige Plakate und Litfaßsäulen schmücken, können sehr schnell den Eindruck erwecken, diese Art der Schreibung sei chic oder besonders kreativ oder zumindest nicht so schlimm. Tatsächlich kann diese Aufweichung der Sprachregeln aber durchaus dazu beitragen, dass sich gerade wegen des hohen Aufmerksamkeitswertes der Werbung beim Schreiben immer mehr Fehler und Unsicherheit in unsere Schreibweise einschleichen, ohne dass wir es merken. Besonders für Unternehmen und Behörden ist beim Schriftwechsel mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern deshalb Vorsicht geboten. Während Werbung provozieren will und dabei in der Wahl der Mittel häufig nicht zimperlich ist, sichern Unternehmen ihren Ruf am besten, indem sie sich an den geltenden Regeln der deutschen Sprache orientieren. Denn umgekehrt kann der professionelle Ruf einer Firma schnell gefährdet sein, etwa durch Verwendung einer Redewendung oder eines Rechtschreibfehlers aus der Werbung. Friedrich-Bergius-Ring 2 - 4 o 97076 Würzburg Telefon: 09 31 - 25 09 09 43 Gutenbergstr. 8 o 97526 Sennfeld bei Schweinfurt Telefon: 0 97 21 - 4 74 06 83 www.wagert.de Kommunikation CrossmediaPakete für den Mittelstand Für eine verstärkte und dauerhafte Werbewirkung in der Wirtschaft in Mainfranken und auf B4B MAINFRANKEN. Das regionale Magazin 04|11 Finanzwelt Arbeitnehmerfreizüg igkeit: Keine Angst vor dem 1. Mai Fachkräftemonitorin erkennen, zukunftso g - Bedarf rientiert handeln n Jetzt N EU! Hackschnitzel chnitzel h tzel hnitzel e au em Weinberg aus dem W aus dem We us er er MAINFRANKE MAINFR MAINFRAN MAINFR AINFR IN NF NFR N exklusi exklu exk exklu v exklusiv xklu xk Infohotline: 0931/6001-1800
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10 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Neuer Fahrplan für Europa rEssoUrcENEffIZIENZ | Ressourcen sind wertvoll. Ohne Frage: Ein sparsamer Einsatz und ihre Wiederverwertung schonen Umwelt und Portemonnaie. Politik und Wirtschaft setzen daher gleichermaßen darauf, die Effizienz des Ressourceneinsatzes zu steigern. duktion und was nachhaltiger Konsum sind. Für die Steuerpolitik empfiehlt die EU-Kommission den Mitgliedstaaten zudem eine stärkere Besteuerung des Ressourcenverbrauchs. Dabei belasten die hohen Rohstoffpreise die Unternehmen schon heute erheblich. Höhere Steuern entziehen den Unternehmen Finanzmittel, die für Investitionen in Innovationen zur Ressourcenschonung dringend benötigt werden. Ein effizienter Einsatz von Ressourcen verringert die Rohstoff- und Materialkosten, die inzwischen ohnehin schon den größten Kostenblock in produzierenden Unternehmen darstellen. Zugleich senkt ein effizienter Einsatz die Abhängigkeit von einzelnen Rohstoffen und hilft der Wirtschaft, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Daher gibt es ein erhebliches Eigeninteresse der Unternehmen, den Einsatz von Rohstoffen dort zu reduzieren, wo dies ohne Qualitätsverlust möglich ist. Die deutsche Wirtschaft überzeugt schon heute mit einem innovativen und sparsamen Umgang mit Ressourcen und kann dieses Know-how zu ihrem Vorteil nutzen. Intelligenten Ressourceneinsatz fördern Um der Herausforderung zunehmend knapper Ressourcen zu begegnen, sind vor allem technische und gesellschaftliche Innovationen notwendig. Die Rolle der Politik sollte es sein, einen intelligenten Ressourceneinsatz zu unterstützen. Die Sicherstellung eines freien Zugangs zu den Rohstoffmärkten für alle Wirtschaftsakteure und die Unterstützung der innerbetrieblichen Effizienzberatung speziell für kleine und mittlere Unternehmen sind richtige Ansätze. Um Ressourceneffizienz herzustellen, fehlen dem Staat die notwendigen Informationen. Dies sollte den Verbrauchern und den Unternehmen überlassen bleiben. Text: WiM | Illu: fotolia.de www.wuerzburg.ihk.de ie Europäische Kommission hat jetzt einen "Fahrplan für ein ressourceneffizientes Europa" vorgelegt. Dahinter verbirgt sich ihre umweltpolitische Agenda für die kommenden Jahre. Eine Agenda, die tief in das Marktgeschehen eingreifen will. In ihrem Fahrplan hat die Europäische Kommission jeden Schritt der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette - von Forschung über Produktion, Preissetzung und Nachfrage bis hin zur Abfallverwertung - auf staatliche Eingriffsmöglichkeiten zur Ressourceneffizienzsteigerung hin unter die Lupe genommen. Für die nachvollziehbare Bemessung von Ressourceneffizienz existieren aber überhaupt noch keine konsensfähigen Standards. Dafür müsste zum einen der Ressourceneinsatz in der Produktion sowie im Verbrauch und zum anderen der Nutzen eines jeden Produktes bewertet werden. Ob der Staat hierfür über ausreichendes Know-how verfügt, bleibt zweifelhaft. Die Bewertung sollte daher in erster Linie durch die Hersteller und Verbraucher erfolgen. Staatliche Produkt- und Preislenkung unnötig Mindesteffizienzstandards und neue Rohstoffsteuern sind zwei Maßnahmen aus dem Ideenkatalog der EU-Kommission: Die Produktion und der Gebrauch von Erzeugnissen sollen mit der "Allzweckwaffe" Ökodesign auf Ressourceneffizienz getrimmt werden. Herstellern und Verbrauchern soll also wie bei der Glühbirne staatlich verordnet werden, was ressourceneffiziente Pro- IHK-Ansprechpartner: Oliver Freitag, Tel.: 0931 4194-327, E-Mail: oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 WANdEL IN MAINfrANkEN Im Wandel der Zeiten INTErvIEW | Es ist kein Geheimnis mehr: Die heutige Arbeitswelt hat sich gewandelt - hin zur Schnelllebigkeit mit hohen Anforderungen an die Leistungsbereitschaft. Ein ständiger Stand-by bleibt bei vielen oft nicht ohne körperliche Folgen. WiM sprach über dieses Thema mit Albert Pietzko. Er ist Pädagoge, klinischer Gestalttherapeut und Mitglied der strategischen Leitung der Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen. Mit seiner Unternehmensberatung Heiligenfeld & Pietzko GmbH begleitet und coacht er Unternehmen und Führungskräfte bei einer werteorientierten Entwicklung. WiM: Herr Pietzko, haben Manager ihren Lebenswandel in den letzten Jahren geändert? Albert Pietzko: Nein, die Anforderungen der Arbeitswelt an Manager haben sich geändert. Sie müssen uneingeschränkt mobil sein, flexibel auf die sich ständig ändernden Bedingungen im Arbeitsumfeld reagieren und ständig erreichbar sein. Zudem sollen sie immer auf dem aktuellen Wissenstand sein und müssen die immer größer werdende Flut an Informationen bewältigen und das Wesentliche herausfiltern. Im mittleren Management wird meiner Erfahrung nach auch der Konkurrenzkampf immer härter. Eine folgenreiche Änderung ist auch, dass bedingt durch Fusionen, Firmenkonkurse oder häufigen Arbeitsplatzwechsel die Kontinuität des Arbeitsumfeldes, der Abteilung oder Firma stark abnimmt. Das Thema "Work-Life-Balance" ist ja seit mehreren Jahren im Kommen. Ist das nur ein Trend oder ein bleibender Wert? Die Wortschöpfung "Work-Life-Balance" beschreibt das Dilemma gut, in dem wir uns befinden. Wir haben immer das Gefühl, dass die Arbeit belastend ist und das Freizeitleben super. Im Grunde geht es aber nicht darum, dass wir neben der Arbeit auch ein tolles Freizeitleben haben, sondern wir sollten die Arbeitsprozesse lebenswert gestalten, sodass wir keine Unterscheidung mehr machen müssen. Der Begriff geht davon aus, dass Arbeit und Leben zwei gegensätzliche Pole sind. Fakt ist aber, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens auf der Arbeit verbringen. Somit ist Arbeit ein Teil des Lebens und kann deshalb auch nicht balanciert werden. Viel wichtiger ist doch, dass unsere Arbeit sinnvoll ist. Denn dann machen wir sie gerne und empfinden sie selten als Belastung. Der Begriff Burn-out ist sicher auch ein Modewort. Dahinter steckt immer eine psychische Erkrankung, wie zum Beispiel eine Depression. Wenn die Bezeichnung dabei hilft, dass sich betroffene Menschen zu ihrer Erkrankung bekennen und sich Hilfe holen, dann erfüllt der Begriff trotzdem eine wichtige Funktion. Was passiert mit Menschen, wenn die 60-Stunden-Woche Standard ist? Nicht unbedingt muss dann etwas mit einem passieren. Denn Burn-out ist nicht FIS-ASP - wünscht Ihnen einen guten Start ins neue Jahr!!! Data Centre I SAP Operation & Consulting I Business Continuity High availability I Carbon footprint I Sustainability I SAP Managed Services I Backoffice Solutions I Virtual desktop I Infrastructur Technical consulting I High availability I SAP Outsourcing I Colocation FIS-ASP betreut Kunden mit Fragen zur Systemarchitektur und berät diese beim Aufbau und bei der Überwachung komplexer ERP-Landschaften. Wir übernehmen Systeme und Applikationen und betreuen diese mit individuellen Service-Leistungen in Ihrem eigenen Haus genauso wie auch in unseren hochverfügbaren Rechenzentren im Outsourcing. Für unsere am Markt bestens bekannten Kunden stellen wir den stabilen und performanten Betrieb von 25.000 Anwendern sicher. © Gerd Altmann_Pixelio FIS-GmbH ist Sprechen Sie uns an: FIS-ASP Application Service Providing und IT-Outsourcing GmbH info@fis-asp.de :: www.fis-asp.de Röthleiner Weg 4 D-97506 Grafenrheinfeld Telefon: +49 (0) 9723 - 9188 - 500 Telefax: +49 (0) 9723 - 9188 - 600 SAP-Outsourcing/Hosting leicht gemacht - unser Know-How für Ihren Erfolg!
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12 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 die Folge von zu viel Arbeit, sondern von zu viel - ich nenne es immer - "entseelter" Arbeit. Verspüre ich in meiner Arbeit Sinn und korrespondiert sie mit meinen inneren Werten, dann kann ich viel arbeiten. Sind jedoch die Arbeitsbedingungen eher schlecht, wie zum Beispiel keine genaue Aufgabenverteilung, ein schlechtes Klima im Unternehmen, dann kann die Arbeit zur Belastung werden. Ein anderer Punkt ist das Thema der Selbstaktualisierung. Das bedeutet, der Mensch möchte das Gefühl haben, Dinge beeinflussen zu können. Das Gefühl fremdbestimmt zu sein und keinen Gestaltungsspielraum zu haben, führt viele Menschen an die eigenen Grenzen. Deshalb ist es für Führungskräfte so wichtig, den eigenen Mitarbeitern Gestaltungsspielräume zu lassen. Wichtig ist dabei, dass wir unsere Grenzen kennen, denn durch das Überangebot an Optionen fehlt uns manchmal die innere Orientierung zu erkennen, was will ich und was nicht. Hier können wieder die eigenen Werte eine Orientierung geben. Was kann man tun, um sein Pensum eher in den Griff zu bekommen? Diese Frage stellen mir auch regelmäßig die Teilnehmer meiner Selbstmanagement-Seminare. Einen Teil des Pensums kann man sicher mit den bewährten Werkzeugen des Zeitmanagements besser strukturieren. Irgendwann greifen aber auch diese nicht mehr. Dann bitte ich die Teilnehmer einmal über den folgenden Satz nachzudenken: "Weisheit ist die Fähigkeit zu erkennen, was man zu einem erfüllten Leben nicht braucht." Darin steckt eine Umkehr des Denkens, denn wir sind stark fixiert darauf, dass wir immer mehr brauchen, um uns glücklich zu fühlen. Fragen Sie sich doch mal ehrlich selbst: Ist das wirklich wichtig? Und was kann ich streichen? Sie werden überrascht sein, was man alles weglassen kann. Von den Tugenden Verzicht und Einschränkung haben wir uns die letzten Jahre völlig entfernt. Wann merke ich, dass es zu spät ist? Burn-out ist ein schleichender Prozess. Einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik gehen in der Regel vier bis sieben Jahre Entwicklungsgeschichte der Symptomatik voraus. Körperliche Indika- toren für eine beginnende Erkrankung sind Schlafschwierigkeiten, Veränderungen im Appetitempfinden, steigendes Verlangen nach Alkohol und Nikotin, körperliches Missempfinden wie chronische Muskelverspannung, Magen- und Verdauungsprobleme, Herz- und Kreislaufprobleme und Müdigkeit. Im seelischen Bereich sind das anhaltende und sich wiederholende depressive Stimmungen, diffuse Ängste und Rückzug von Freunden und Familie. Achtsam mit dem eigenen Körper und der Psyche umzugehen und die eigenen Bedürfnisse zu kennen, ist ein entscheidender Aspekt der Prävention, um Warnsignale zu erkennen. Vielen Dank für das Gespräch. Foto: fotolia.de INforMATIoN Am Kongress "Wirtschaft und Gesundheit" vom 16. bis 19. Mai 2012 in Bad Kissingen spricht Albert Pietzko zum Thema "Burnout als individuelle und globale Krise".
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 WANdEL IN MAINfrANkEN Gute Nächte TrAININGsproGrAMM | Wenn Kinder und Jugendliche unter Schlafstörungen leiden, dann leidet häufig die ganze Familie mit. In den meisten Fällen kann ein Training innerhalb kurzer Zeit für Abhilfe sorgen. Zwei Psychologinnen der Universität Würzburg bieten das Programm mit Erfolg an. enn Anna mal wieder aus Angst vorm Alleinsein nicht einschlafen kann, ruft sie seit Neuestem nicht mehr nach ihrer Mutter. Stattdessen holt die Sechsjährige Kalimba zu sich ins Bett und fragt ihn um Rat. Kalimba ist ein Zeopard - ein Leopard aus dem Zauberland. Auf seinem Fell trägt das Stofftier Mutpunkte, mit denen es Anna die Angst nehmen kann. Außerdem hat es jede Menge Freunde: die anderen Stofftiere aus Annas Zimmer. Mit denen zusammen baut es, wenn es sein muss, einen unüberwindbaren Schutzring um Annas Bett. Und Anna kann endlich beruhigt einschlafen. nings bestätigen auch neueste Untersuchungen, über die die Fachzeitschrift "Nature and Science of Sleep" Anfang des Jahres 2011 berichtet hat. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche haben sie inzwischen trainiert - mit durchschlagendem Erfolg: "Bei den Kindern zeigen sich spätestens drei Monate nach Trainingsende keine Schlafstörungen mehr", sagt Schwerdtle. Bei den Jugendlichen gehe es nicht ganz so schnell, ergänzt Roeser. Doch auch bei ihnen sei in der Regel nach drei Monaten das Hauptproblem gelöst, die Lebensqualität habe sich spürbar verbessert. Wer abschalten kann, schläft besser Runterfahren, entspannen, abschalten: Wie das geht, lernen die Teilnehmer des Trainingsprogramms im hypnotherapeutischen Teil. Bewusste Atemtechniken gehören genauso dazu wie Fantasie- oder Trancereisen - Gedankenreisen, die mit einer bestimmten therapeutischen Botschaft kombiniert sind. An diesem Punkt kommt bei den Jüngeren Kalimba ins Spiel. Der Leopard mit den Zauberkräften dient zum einen als Vorbild - immerhin hatte er, als er jünger war, selbst Schlafprobleme. Zum anderen stehen seine Flecken als Erinnerungszeichen für die bisher gelernten Techniken. Und - nicht zuletzt - gilt ein Leopard als mutig, stark und voller Selbstvertrauen. Er trägt also lauter Eigenschaften, die sich die Kinder auch aneignen sollen. "Kinder werden im Laufe des Trainings selbstständiger und unabhängiger. Sie lernen, ihr eigenes Ich zu stärken", sagt Barbara Schwerdtle. Und wer auf seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten vertraut, der braucht auch nicht mehr die Mama oder den Papa an seiner Seite, wenn es ans Einschlafen geht. Jugendliche hingegen lernen im hypnotherapeutischen Teil beispielsweise, wie sie einen Ort finden, an dem sie ihre Sorgen und Nöte deponieren können, bevor endlose Grübeleien sie am Einschlafen hindern. Und Kalimba? Der hat dann seine Pflicht getan - und wird von seinen Besitzern häufig an jüngere Geschwister weitergegeben. Damit er auch denen zu einer ruhigen Nacht verhilft. Informationen zu dem Programm stehen unter: www.i1.psychologie.uni-wuerzburg.de/ weitere_projekte/kinderschlaf Text: WiM/dino | Foto: fotolia.de Schlafstörungen: ein häufiges Problem Viele Kinder und Jugendliche leiden zumindest zeitweise unter Schlafstörungen. Jüngsten Studien zufolge haben rund 30 Prozent aller 13- bis 25-Jährigen Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen; zwischen vier und zehn Prozent unter ihnen leiden an Schlaflosigkeit. Bei den Fünf-bis Zehnjährigen schwanken die Schätzungen zwischen 20 und 43 Prozent. Je jünger die Kinder sind, desto stärker betrifft das Problem auch die Eltern. Wer ganze Abende im Kinderzimmer verbringt, nur darauf wartend, dass der Sohn oder die Tochter endlich tief schläft, wer mehrmals in der Nacht geweckt wird und aufstehen muss, wer regelmäßig "Übernachtungsbesuch" im Ehebett hat, der wird sich vermutlich bald nach kompetenter Hilfe sehnen. Karolin Roeser und Barbara Schwerdtle, Psychologinnen an der Universität Würzburg, bieten ein Schlaftraining für Kinder und Jugendliche. Sechs Sitzungen, die jeweils 100 Minuten dauern, reichen nach deren Erfahrungen aus, um die Schlafprobleme dauerhaft zu beseitigen. Den Erfolg dieses Trai- Kleine Veränderungen können viel bewirken "Unsere Therapie ist eine Kombination aus Verhaltens- und Hypnotherapie", sagt Karolin Roeser. Also werfen die Teilnehmer zunächst einmal einen genauen Blick auf ihr Bett, dessen Umgebung und ihre Gewohnheiten: Schauen sie vor dem Zu-Bett-Gehen möglicherweise Fernsehen oder fahren am Computer Autorennen? Gehen sie zu unregelmäßigen Zeiten schlafen und stehen mal früh am Morgen, mal erst gegen Mittag auf? Steht das Bett so nah am Schreibtisch, dass jeder Blick die Erinnerung an die kommende Schulaufgabe weckt? Alles Punkte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen guten und erholsamen Schlaf verhindern können. "Die Jugendlichen bekommen dann von uns die Hausaufgabe, an ihrer Schlafumgebung das zu verändern, was sie stört", sagt Barbara Schwerdtle. Auch Kinder sollen ihren Eltern sagen, was ihnen an ihrem Bett gefällt und was nicht. Die Folge sei häufig ein "Familienausflug ins Möbelhaus", so Karolin Roeser. Und in vielen Fällen schon danach eine spürbare Verbesserung der Schlafprobleme.
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14 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Bevölkerungsentwicklung in Mainfranken dEr dEMoGrAfIscHE WANdEL | Jetzt liegen die aktuellsten Zahlen vor: Ende 2010 lebten in Mainfranken 948.390 Einwohner, 2.805 Personen weniger als im Dezember 2009. Dieser Rückgang der Bevölkerung ist auf die negativen Salden der Geburten und Wanderungsbewegung zurückzuführen. o entstand im Jahr 2009 ein Defizit der Geburten gegenüber den Sterbefällen von 2.538 Personen. Dieses Defizit wird weiterhin durch den Wanderungssaldo (-267) verstärkt: Insgesamt verringerte sich daher die Bevölkerung in Mainfranken um 2.805 Personen. Im Jahr 2009 war die Bevölkerungszahl gegenüber dem Vorjahr (2008) bereits um 4.203 Personen gesunken. Damit liegt Mainfranken im Trend des Re- gierungsbezirks Unterfranken, wohingegen der Freistaat Bayern einen positiven Gesamtsaldo aufweist. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 Seit den Jahren 1990 bis 2003 ist die Bevölkerung kontinuierlich gestiegen und erreichte 2003 mit 969.400 Personen einen Höchststand. Seitdem ist die Bevölkerung in Mainfranken gesunken. Den Ergebnissen der regionalisierten Bevölkerungsberechnung des Bayerischen Landesamtes für Statistik zufolge wird die Bevölkerung weiter sinken. Im Jahr 2030 wird ein Bevölkerungsstand von 890.300 Personen prognostiziert. Im Vergleich zu heute entspricht dies einem Rückgang von 6,1 Prozent bzw. rund 54.000 Personen. Die Entwicklung fällt zwischen den mainfränkischen Landkreisen und kreisfreien Städten unterschiedlich aus. Vor allem in den Landkreisen Haßberge, Bad Kissingen
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 WANdEL IN MAINfrANkEN Rhön-Grabfeld, Main-Spessart und Schweinfurt wird die Bevölkerung voraussichtlich um rund zehn Prozent deutlich abnehmen. In der kreisfreien Stadt Würzburg wird dagegen ein leichter Bevölkerungszuwachs von vier Prozent erwartet. Internet unter: www.wuerzburg.ihk.de/ standort/mainfranken/wirtschaftsraum/ strukturdaten.html Laufend aktualisierte Wirtschaftsdaten zur Region können Sie auch im OnlineStatistik-Portal DaReZa unter www.mainfranken-region.de herunterladen. DaReZa steht kurz für "Datenbank Regionalwirtschaftlicher Zahlen" und ist ein Gemeinschaftsprojekt der IHK WürzburgSchweinfurt und der "Arbeitgruppe Empirische Wirtschaftsforschung" der Universität Würzburg. Text und Statistik: Lukas Kagerbauer/Julia Müller | Foto: fotolia.de www.wuerzburg.ihk.de Mainfranken in Zahlen - Regionale Strukturdaten 2011 IHK-Ansprechpartner: Lukas Kagerbauer, Fachbereich Standort Tel.: 0931 4194-361, E-Mail: lukas.kagerbauer@wuerzburg.ihk.de Das aktuelle Wirtschaftsgeschehen ist gekennzeichnet von einer großen Dynamik und ständigem Wandel. Tiefen wirtschaftlichen Einbrüchen folgen rasche Aufschwungphasen. Wie hat sich die Wirtschaft in Mainfranken entwickelt? Wie stark wächst die mainfränkische Bruttowertschöpfung? Wie groß ist die Kaufkraft in der Region? Wie hoch ist die Exportquote in Mainfranken? Die IHK Würzburg-Schweinfurt liefert eine Antwort auf diese Fragen. Eine neue Broschüre gibt einen Überblick über die Entwicklung des regionalen Wirtschaftsgeschehens. Dabei werden die Themen "Konjunktur und Wachstum", "Beschäftigung und Arbeitsmarkt", "demografische Entwicklung", "kommunale Steuern", "Aus- und Weiterbildung" sowie Branchendaten für Mainfranken übersichtlich dargestellt. Die Studie in gedruckter Form erhalten Sie bei der IHK Würzburg-Schweinfurt oder im
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16 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Hallo Ruhestand - Zeit des Wandels INTErvIEW | Der Ruhestand bleibt ein rätselhaftes Phänomen. Während der aktiven Zeit oft herbeigesehnt, stellt sich der Übergang in die Alters-Zeit oft als eine unvorhersehbare Herausforderung dar. Über den Umgang mit der Zeit des Wandels aus dem Berufsleben heraus in ein neues Bewusstsein hat der frühere Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes in Unterfranken Peter Collier ein Buch mit dem Titel "Hallo Ruhestand" geschrieben. Was ihn dazu bewegte - WiM fragte nach. WiM: Herr Collier, Sie waren 30 Jahre lang Geschäftsführer. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Buch zum Thema "Ruhestand" zu schreiben? Peter Collier: Der Anlass war eigentlich sehr persönlich. Wie viele andere Männer auch, wollte ich lange von meinem eigenen Ruhestand nichts wissen. Meine Frau war es, die mich dazu drängte, mir doch endlich auch über den bevorstehenden Ruhestand Gedanken zu machen. Auf einer längeren Wanderung begann ich, dies zu skizzieren. Und irgendwann entstand dann die Idee, dies auch an andere weiterzugeben. Dann ist daraus ein Buch geworden, an dem noch zwei weitere Autoren beteiligt sind: Prof. Dr. Berthold Jany, Chefarzt für Innere Medizin an der Missionsärztlichen Klinik, und seine Frau, die Psychologin Luitgard Jany. Wie kam dies? Wir sind befreundet. Als ich ihnen von meinem Projekt erzählte, waren sie begeistert und boten spontan an mitzumachen. So entstand eine Mischung aus einer Erzählung und fachlichen Beiträgen zu Themen wie "Abschied", "Freunde" oder "Gesundheit". Auf dem Markt gibt es ja schon einige Bücher über das Thema "Älterwerden". Was ist das Besondere an Ihrem Buch? Wir haben uns bewusst nur den Zeitabschnitt des Übertritts in den Ruhestand vorgenommen. Denn diese Umstellung stellt nun einmal einen Bruch im Leben dar, der verkraftet werden muss. Bei der Vorbereitung habe ich mit vielen Menschen gesprochen und diese Erfahrungen eingearbeitet. Und selbst dort, wo sich jemand zuvor auf den Ruhestand gefreut, ja, ihn herbeigesehnt hat, ist es nicht ganz einfach, sich in der neuen Rolle zurechtzufinden. Viele kostet es ein Jahr oder mehr ihres kostbaren Lebens. sie sind materiell abgesichert und haben keine Verpflichtungen gegenüber ihren Kindern mehr - und sie sind zum ersten Mal seit Jahrzehnten nicht mehr fremdbestimmt! Der erfolgreiche Würzburger Grafik-Designer Haralds Klavinius hat mit herrlichen Cartoons diesen heiteren Charakter unterstrichen. Apropos fit: Was würden Sie Menschen in Ihrer Altersklasse denn empfehlen? Marathonläufe oder Hochgebirgsklettern? (Lacht). Vom Klettern verstehe ich nichts. Aber als langjähriger Läufer kann ich dies natürlich nur empfehlen. Im Ernst: Werden Sie sich bewusst, dass Sie jetzt vieles können - aber nichts müssen. Laufen oder Tennis oder Golf spielen - ja, aber mit Gelassenheit. Ich muss mir ja nichts mehr beweisen. Nicht erst seit Loriots "Papa ante Portas" wissen wir, dass der Ruhestand mindestens zwei Menschen berührt. Da ist dann doch der Konflikt schon vorprogrammiert, oder? Auch hier hilft schon einmal das Bewusstsein, dass zwei Menschen durchaus unterschiedliche Lebenserfahrungen haben und sich jetzt wieder zusammenfinden dürfen. Freiraum lassen, die unterschiedlichen Rollen anerkennen und die Chance neuer Gemeinsamkeiten begreifen, das ist wichtig. Herr Collier, Sie selbst sehen sich ja nicht als ausgesprochener Ratgeber, stellen aber in Ihrem Buch eine Menge von Erfahrungen und Tipps vor. Halten Sie sich denn selbst auch daran? Diese Frage habe ich befürchtet! (Lacht). Im Ernst: Ich versuche es! Das Interview führte Elmar Behringer | Fotos: privat Peter Collier, Luitgard Jany, Berthold Jany: "Hallo Ruhestand", 2. Auflage, gebunden mit Schutzumschlag, 184 Seiten, 17,90 Euro. ISBN 978-3-87717-831-7 Das beginnt aber oft schon viel früher? Oh, ja. Brutal gesagt: Der "Marktwert" eines Ruheständlers in spe in seinem Betrieb sinkt schon vorher. Die beruflichen Partner orientieren sich allmählich schon auf seinen Nachfolger hin. Zuweilen kann man es nicht erwarten, dass der "Alte" ausscheidet - damit kann, wenn es um Führungspositionen geht, schon Mobbing verbunden sein. "Wann geht der endlich?" Dies alles sollte jeder wissen, der vor seinem Abschied steht. Dann fällt es schon ein Stück leichter, das nicht persönlich zu werten. Ein wirklich ernsthaftes Thema - aber wenn man auf den Titel schaut, merkt man: "Hallo Ruhestand" ist wohl auch ein fröhliches und humorvolles Buch? Ja, auf jeden Fall! Denn wir sprechen von nicht weniger als dem Start in eine neue Freiheit. Die Rahmenbedingungen sind zumeist so gut, wie selten im Leben. Die Menschen sind mit 65 heute durchweg noch fit,
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 WANdEL IN MAINfrANkEN Wem die Deutschen vertrauen Gfk GLobAL TrUsT rEporTs 2011 | Der GfK Verein hat in 25 Ländern die Vertrauensfrage gestellt: Welche Wirtschaftsbranchen und Institutionen genießen das Vertrauen der Bevölkerung? 70 Prozent. Jedoch zeigen sich Unterschiede zwischen den Ländern: In Großbritannien, den USA und Japan führt die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche das Ranking an. In Deutschland, Italien und Polen steht das Handwerk an der Spitze. Die Franzosen halten den Handel für besonders verlässlich, und in Brasilien vertrauen die Menschen vor allem den Arzneimittelherstellern. In Südafrika, wo das Vertrauen in die Wirtschaft generell besonders hoch ist, liegen die Lebensmittelhersteller mit 83 Prozent vorne, während sie global an zweiter Stelle stehen. Text: WiM ie Wirtschafts- und Finanzkrise hat Spuren hinterlassen: Nur 36 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in Banken und Versicherungen - sie bilden damit das Schlusslicht bei der Bewertung von Wirtschaftsbranchen. Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt, dass die Finanzinstitutionen in Italien (24 Prozent), Spanien (30 Prozent) und Frankreich (35 Prozent) noch schlechtere Werte aufweisen. Dafür schätzen die Deutschen das Handwerk am meisten: 88 Prozent der Befragten vertrauen diesem Wirtschaftszweig. Das wird nur in den Niederlanden mit einem Vertrauenswert von 90 Prozent übertroffen. Maschinen-, Apparate-, Stahlbau Kapazitäten. Outsourcing. Maschinenbau. Staatliche Stellen liegen in Deutschland weit vorne In Deutschland führen staatliche Institutionen das Vertrauens-Ranking an, was ein Beleg für eine gut funktionierende Demokratie sein kann. An der Spitze steht mit Abstand die Polizei, der 85 Prozent der Deutschen vertrauen. Gute Werte erzielen auch Justiz und Gerichte mit 67 Prozent, Militär und Armee mit 62 Prozent sowie Ämter, Behörden und Verwaltung mit 59 Prozent. Aber nur 29 Prozent vertrauen der Regierung. Wenig Zuversicht haben die Deutschen auch in die Nichtregierungsorganisationen - sie erreichen mit 27 Prozent den schlechtesten Wert in Europa. Am wenigsten vertrauen die Deutschen den politischen Parteien - sie erlangen nur 17 Prozent. Andere europäische Länder zeigen allerdings noch größeren Politikverdruss: In Frankreich liegt der Vertrauenswert der Parteien bei 12 Prozent, in Italien und Spanien bei nur jeweils 9 Prozent. ... für den Bau kompletter Maschinen, Prototypen und Anlagen. Von der Materialbeschaffung bis zum Probelauf. Wir fertigen für Sie komplette Maschinen, Anlagen, Baugruppen, Einzelstücke, Serien, nach Ihren oder unseren Zeichnungen, Projekten und Planungen. Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, führen den Großen Schweißnachweis, die KTA 1401, die Zertifizierung nach AD-Merkblatt HPO, die Bundeswehrzulassung, die Zulassung zum Schweißen von Schienenfahrzeugen und -teilen nach DIN EN 15085-2, sowie weitere internationale Zertifizierungen. Seit 1885 fertigen wir am zentralen Standort in Deutschland - in Ihrer Nähe! Fordern Sie unseren Katalog an: katalog@kinkele.de oder telefonisch, Frau Julia Kieler, +49-9331-909-774 KINKELE GmbH & Co.KG Rudolf-Diesel-Straße 1 D-97199 Ochsenfurt Telefon: +49 (0)9331 909-0 Telefax: +49 (0)9331 909-10 E-Mail: info@kinkele.de Branchenvertrauen Über die 25 Länder insgesamt betrachtet, liegen bei den Wirtschaftsbereichen die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätehersteller sowie die Lebensmittelhersteller an der Spitze, diesen Branchen vertrauen mehr als www.kinkele.de
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18 WANdEL IN MAINfrANkEN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Auf dem Großlagerprüfstand können Großlager bis 15 Tonnen und 3,5 Meter Außendurchmesser getestet werden. Ein Meilenstein für Windkraftanlagen scHAEffLEr NIMMT "AsTrAIos" IN bETrIEb | Nach weniger als zwei Jahren Konstruktions- und Bauzeit hat Schaeffler am Standort Schweinfurt den weltweit modernsten, größten und leistungsfähigsten Großlagerprüfstand offiziell seiner Bestimmung übergeben. uf dem Prüfstand können Großlager für Windkraftanlagen mithilfe eines Simulationsprogramms unter praxisähnlichen Bedingungen getestet werden. Mit seinem Investitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro ist der SchaefflerGroßlagerprüfstand eine bedeutende Investition in die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien und in den Entwicklungsstandort Schweinfurt. Der neue Prüfstand wird in erster Linie zum Test von Rotorlagerungen für Windkraftanlagen der Multi-Megawatt-Klasse eingesetzt und wird zu einem noch besseren Verständnis des Gesamtsystems, der Einflussfaktoren und der Zusammenhänge im Antriebsstrang von Windkraftanlagen führen. Das Ergebnis werden Lager sein, die sich durch geringere Reibung und höhere Auslegungssicherheit auszeichnen. Darüber hinaus lassen sich aus den Tests Hinweise und Empfehlungen zu Betrieb und Wartung der Anlagen sowie zur optimalen Umgebungskonstruktion ableiten. Der Prüfstand ist nach "Astraios", einem Titan aus der griechischen Mythologie und Vater der vier Windgötter, benannt. Wälzlagertemperatur und Reibungsverhalten, Beanspruchungen und Verformungen. Die dafür benötigten Daten liefern mehr als 300 Sensoren an und in den Lagern. Auf Chancen der Energiewende vorbereitet Für Maria-Elisabeth Schaeffler, Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe, steht der Prüfstand für die großen Aufgaben der Zukunft ebenso wie für die prägenden Werte des Unternehmens: Innovationskraft und Pioniergeist, Leistungsfähigkeit, Qualitätsbewusstsein und Standorttreue. In ihrer Rede hob sie die Chancen hervor, die die Energiewende gerade auch dem Maschinen- und Anlagenbau eröffne. "Der Großlagerprüfstand ist für Schaeffler ein konsequenter Schritt, um die erneuerbaren Energien als strategisches Wachstumsfeld weiter zu stärken", so MariaElisabeth Schaeffler. Dr. Anja Weisgerber, MdEP und Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, hob die technologische Spitzenposition von Schaeffler in der Windkraft hervor und dankte auch im Namen des Schweinfurter Oberbürgermeisters Sebastian Remelé Realitätsnahe Simulation Der Prüfstand simuliert realitätsnah beispielsweise statische und dynamische Kräfte sowie Momente, die auf Rotorlager und Drehverbindungen einwirken. Getestet werden können alle Rotorlagerungskonzepte für Windkraftanlagen bis sechs Megawatt Leistung. Die Funktionsuntersuchungen geben Aufschluss über Wälzlagerkinematik, Offizielle Inbetriebnahme von "Astraios", dem modernsten, größten und leistungsfähigsten Großlagerprüfstandes der Welt bei Schaeffler in Schweinfurt (v. l.): Sebastian Remelé, Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt, Georg F. W. Schaeffler und Maria-Elisabeth Schaeffler, Gesellschafter der Schaeffler Gruppe, Reinhold Korn, Projektleiter für Konstruktion und Bau des Prüfstandes, Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender des Vorstandes der Schaeffler AG, Dr. Anja Weisgerber, MdEP, Heiko Roß, Technischer Vorstand der Windreich AG, und Dr. Arbogast Grunau, Geschäftsleitung Produktentwicklung Schaeffler Gruppe Industrie.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 WANdEL IN MAINfrANkEN Die jeweils vier hydraulisch betriebene Radial- bzw. Axialzylinder (rechtes Bild) erzeugen die realen Lasten und Momente, die in einer Windkraftanlage auftreten. Dabei simulieren die Radialzylinder das Gewicht einer Rotornabe mit Rotorblättern; die Axialzylinder generieren die Windlasten. und der anwesenden Stadtratsmitglieder für die Investition in den Entwicklungsstandort Schweinfurt. Als zentrale Aufgabe der Politik nannte sie die verstärkte Förderung von Forschung und Entwicklung der erneuerbaren Energien und der Speichertechnologien sowie den Ausbau der Netzinfrastruktur auch über die nationalen Grenzen hinweg. Die Notwendigkeit eines zügigen internationalen Netzausbaus betonte auch Heiko Roß, Technischer Vorstand der Windreich AG. Das Unternehmen plant, baut, finanziert und vertreibt Windkraftanlagen und hat bereits mehr als 1.000 Onshore-Windkraftanlagen errichtet. Größtes Wachstumsfeld ist der Offshore-Bereich in der deutschen Nordsee. "Gerade diese Technologie braucht absolut zuverlässige Technik", so Heiko Roß. "Der Prüfstand von Schaeffler schafft dafür die Voraussetzung." Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Vorstandes der Schaeffler AG, sieht das Unternehmen mit innovativen Produkten und Technologien und seiner Positionierung in den Wachstumsmärkten auf die globalen Herausforderungen der erneuerbaren Energien bestens vorbereitet. "Neben der Windenergie gewinnen auch die Solarenergie sowie die Wellen- und Strömungskraft an Bedeutung. Unsere Lösungen haben einen ganz wesentlichen Anteil an der Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit dieser neuen Technologien", so Dr. Geißinger. Text: WiM | Fotos: Schaeffler SC VO HA R U Zielgruppe: Über 30.000 Entscheider/Kontakte in Unternehmen 09|11 10 |11 Titelthema im Februar: Energie & Rohstoffe, IHK Jahresthema & ben Wer aufen Verk 12|11 Innovationen & Impulse KEN RAN INF MA exklusiv Service & Handel MAINFRANKEN exklusiv Anzeigenschluss: 25.01.2012 Erscheinungstermin: 06.02.2012 In der nächsten "Wirtschaft in Mainfranken" 2/2012 Ihre Ansprechpartnerin für Veröffentlichungen von Anzeigen: Sabrina Thiele · Tel. 0931 6001-1802 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de MAINFRANKEN exklusiv
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20 ANALYsEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Gesundheitstourismus - neue Wege für Beherbergungsbetriebe TEIL 2 | Wirtschaft in Mainfranken beleuchtet in einer vierteiligen Serie die Bedeutung des Gesundheitstourismus für Mainfranken. esundheitstourismus geht über einfache Wellnessangebote wie eine Sauna weit hinaus. Wie können Beherbergungsbetriebe konkret durch gesundheitstouristische Angebote profitieren? Im Rahmen des Projektes "Neuer Gesundheitstourismus" des Deutschen Tourismusverbandes wurde dieser Aspekt intensiv untersucht. Aktuell wird bei den Beherbergungsbetrieben der gesundheitstouristische Markt vor allem durch die Hotellerie geprägt. Full-Service-Gesundheitszentren haben sich häufig schrittweise aus größeren Wellnesshotels oder ehemaligen Sanatorien entwickelt. Sie bieten beispielsweise Check-ups, mentale Programme oder Maßnahmen zur Gewichtsreduktion oder Leistungsoptimierung an. Allerdings gibt es auch andere Anbieter, etwa Appartementanlagen, Ferienhäuser oder Gesundheitsbauernhöfe, die heute ebenfalls gesundheitsorientierte Angebote für ihre Kunden entwickeln. Insgesamt ist bei der Beherbergung eine deutliche Spezialisierung festzustellen, beispielsweise auf bestimmte Indikationen, etwa Diabetes-spezialisierte Hotels oder speziell entwickelte Dienstleistungen für ausgewählte Zielgruppen wie mobile Hochbetagte. Außerdem schaffen immer mehr Beherbergungsanbieter Angebote für ausgewählte medizinische Bedürfnisse, wie beispielsweise Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten. Hier zeigt sich bereits, dass gesundheitstouristische Anwendungen weit über Wellness hinausgehen. So geht das Zukunftsinstitut in Kelkheim davon aus, dass Wellness zukünftig nur ein angenehmer Teilaspekt eines gesundheitsorientierten Urlaubes sein wird, der allerdings zum Standard gehört. Zielgruppe "LOHAS" Eine besonders interessante Zielgruppe für das Beherbergungsgewerbe sind die sogenannten "LOHAS" (Lifestyle of Health and Sustainability). "LOHAS" leben einen ganzheitlichen, gesunden Lebensstil mit den Schwerpunkten Bio, Natur, Gesundheit und Entschleunigung. Als Gegentrend zur Hektik und Technisierung des Alltags suchen sie den Bezug zum Handfesten, Authentischen,
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 ANALYsEN & bErIcHTE immer auch mit einem Bezug zur Natur. Dieser Lebensstil lässt sich mit bestimmten Angebotsmodulen der Primärprävention sehr gut kombinieren, wie zum Beispiel Bewegung, Entspannung und Ernährung. Mit dem Feld der Selfness spannt sich ein weiterer Bereich auf. Hier werden Lebenscoachings, Therapien oder persönliche Coachings mit verschiedenen Wellnessangeboten kombiniert. Einerseits wird damit für Entspannung von Körper und Sinnen gesorgt, andererseits wird aktiv an der eigenen Attraktivität, Fitness oder dem Lebensglück gearbeitet. In allen Fällen haben die Kunden einen hohen Leistungsanspruch an den Anbieter. Nur wenn klare Mehrwerte durch Wirkungsnachweise oder messbare Gesundheitswerte belegt werden können, sind Kunden auch bereit, für die Angebote entsprechendes Geld auszugeben. Erfolgsfaktor Spezialisierung Ist ein qualitativ hochwertiges gesundheitstouristisches Angebot nur etwas für große Betriebe? Nicht unbedingt. Auch kleinere Anbieter können sich in speziellen Nischen gut platzieren, vor allem, wenn sie Kooperationen mit anderen Anbietern realisieren. Damit ist neben der Netzwerkbildung ein weiterer Erfolgsfaktor angedeutet: die Spezialisierung und Profilbildung. Hier gibt es scheinbar unendliche Möglichkeiten, aber eine strategische Herangehensweise hilft bei der Identifizierung. Im ersten Schritt werden Ansätze für die Spezialisierung aufgespürt, die im Betrieb, aber auch im Ort und im regionalen Umfeld vorhanden sind. Im zweiten Schritt wird dann eine "ehrliche Bewertung" der vorhandenen Potenziale vorgenommen. Dabei müssen neben den eigenen Stärken und Schwächen vor allem auch die Chancen und Risiken beurteilt werden, die sich durch die Rahmenbedingungen und das Marktund Wettbewerbsumfeld ergeben. Wurde eine vorhandene Spezialisierung identifiziert, steht anschließend die konsequente Entwicklung einer ausgewählten Spezialisie- rung auf dem Programm. Mehrere Spezialisierungen sind möglich, führen aber häufig zu unüberschaubaren und wenig glaubwürdigen "Bauchläden". Der Aufbau bzw. die Entwicklung einer Spezialisierung kann zum Teil mehrere Jahre in Anspruch nehmen und einen erheblichen Ressourceneinsatz erfordern. Neben der Spezialisierung sorgt vor allem ein gut durchdachtes Managementkonzept dafür, dass die erfolgte Spezialisierung auch in der täglichen Praxis umgesetzt und da- LEITfAdEN UNd INforMATIoN Wie sehen erfolgreiche Produkte im Gesundheitstourismus aus? Im Rahmen eines Projektes des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), unterstützt durch das Bundeswirtschaftsministerium, wurde hierzu ein Leitfaden entwickelt. Dieser steht unter www.innovativer-gesundheitstourismus.de zum Download bereit. Ebenfalls kostenfrei sind hier auch sieben Branchenreports zu verschiedenen Anbietersegmenten erhältlich, die auch Handlungsanleitungen und Checklisten enthalten. mit ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt werden kann. Wichtige Handlungsbereiche sind dabei ein Qualitätsmanagement zur Absicherung medizinisch-therapeutischer Standards und Serviceleistungen, ein Kooperationsmanagement und ein Innovationsmanagement. Nicht zuletzt bilden die Vermarktung und der Vertrieb der spezialisierten Dienstleistungen einen wichtigen Teil der Managementkompetenz. Hier reichen klassische Vertriebswege oft nicht aus, um beispielsweise indikationsbezogen die jeweilige Zielgruppe anzusprechen. Mittlerweile gibt es aber einige Online-Portale, die auch für kleine Nischenanbieter neue Vermarktungspotenziale eröffnen, etwa www.urlaub-fuer-allergiker.de oder www.diabetikerurlaub.de. Teil 3 der Serie: Innovativer Gesundheitstourismus - Chance für Regionen? Text: Dr. Sibylle Holste | Fotos: fotolia.de
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22 ANALYsEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Energie und Rohstoffe für morgen IHk-JAHrEsTHEMA 2012 | Das Jahresthema 2012 der Industrie- und Handelskammern steht unter dem Arbeitstitel "Energie und Rohstoffe für morgen". Ein Schwerpunkt dieses Themas ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen. Denn politische Krisenherde kappen oder erschweren Rohstoffströme. Hinzu kommt, dass Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten sich auch auf die Rohstoff- und Energiepreise auswirken. erade in Zeiten instabiler Preise für Rohstoffe und Energie wird es für Unternehmen immer wichtiger, mit den Ressourcen nachhaltig, verantwortlich, effizient und sparsam umzugehen. Die Auftaktveranstaltung zum Jahresthema führt die IHK Würzburg-Schweinfurt als "Rohstoff-Forum Mainfranken" am 29. Februar 2012 in Würz- burg unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Martin Zeil durch. Die Begrüßung erfolgt durch IHK-Präsident Dieter Pfister. Referenten sind unter anderem Dr. Antje Wittenberg, Europäische Kommission Brüssel, Birgit Schwenk, Referatsleiterin Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Thomas Leicht, Brose Fahrzeugteile GmbH, Würzburg, Verena Köttker, Alba, Berlin, Dr. Stephanie Gillhuber, Bayerischer Industrieverband Steine und Erden e. V., München, Dr. Thomas Scheiter, Leiter Corporate Research and Technologies (CT T) Siemens AG, München, sowie Prof. Dr. Armin Reller, Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (Fraunhofer IWKS). Information und Anmeldung (29. Februar): www.wuerzburg.ihk.de IHK-Bereichsleiter Innovation | Umwelt: Oliver Freitag (links), Tel.: 0931 4194-327, E-Mail: oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de Jürgen Herber (rechts), Tel.: 0931 4194-352, E-Mail: juergen.herber@wuerzburg.ihk.de
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 ANALYsEN & bErIcHTE Juristen leisten Erste Hilfe oNLINE-ANGEboT für MITTELsTäNdLEr | Neue Wege in der Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen beschreitet Prof. Inge Scherer von der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg: Mit ihrem Team bietet sie einen Online-Kurs an, in dem Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen "Juristische Erste Hilfe" bekommen. as ist zu tun, wenn der Kunde nicht zahlt? Wie reagiere ich, wenn der Lieferant nicht liefert? Wie kann man aus einem Vertrag wieder herauskommen? Solche konkreten Fragen beantworten die Würzburger Juristen in ihrem Online-Kurs. Zusätzlich vermitteln sie Grundlagen, die im Geschäftsalltag wichtig sind: Wissen etwa über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), das Betreiben eines Online-Shops oder über die Pflicht, gelieferte Ware zu untersuchen und eventuelle Mängel zu rügen. Die rechtlichen Inhalte des Kurses sind laut Inge Scherer so aufbereitet, dass sie für juristische Laien verständlich und nutzbar sind. "Wir möchten den teilnehmenden Unternehmensmitarbeitern die bei Laien leider oft vorherrschende Angst vor der Materie Recht nehmen", so die Professorin. Der Kurs soll dazu befähigen, typische, regelmäßig auftre- tende Rechtsfragen des Wirtschaftsverkehrs selbstständig zu lösen. "Dazu bieten wir übersichtliche Checklisten und Formulierungsvorschläge für Schreiben an. Die Unternehmen sollen einen möglichst hohen Nutzen aus dem Projekt ziehen und ihren Geschäftsalltag rechtlich ordnungsgemäß abwickeln können." Förderung durch den Europäischen Sozialfonds Finanziell gefördert wird der Online-Kurs aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, die Projektträgerschaft liegt bei der Virtuellen Hochschule Bayern. Den teilnehmenden Unternehmen entstehen dadurch keinerlei Kosten oder Verpflichtungen. Vielmehr können sie ihre eigenen Erfahrungen einbringen und aktiv auf die Kursinhalte einwirken, indem sie dem Betreuerteam die bei ihnen auftretenden rechtlichen Probleme mitteilen. Diese werden dann als Kursinhalte aufbereitet. Text: dino | Foto: fotolia.de koNTAkT Bisher haben sich etwa 30 Unternehmen mit ca. 50 Mitarbeitern in den Kurs eingeschrieben. Betreuer des Kurses sind Benedikt Kaufmann und Katrin Blendel. In Online-Foren können sich die Kursbesucher mit den Betreuern und anderen Teilnehmern über ihre Erfahrungen beim Lösen rechtlicher Probleme austauschen. Weitere Interessierte sind willkommen. E-Mail: b.kaufmann@jura.uni-wuerzburg.de
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24 ANALYsEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 fIrMEN AUs dEM TEcHNoLoGIE- UNd GrüNdErZENTrUM Bewegte Bilder im Netz TGZ-sErIE TEIL 1 | Sie haben in Würzburg Medienmanagement studiert und bringen mit ihrer jungen Agentur für visuelle Kommunikation Bilder im Internet zum Laufen. Seit Anfang letzten Jahres haben Daniel Schlund und Daniel Wöhr im Würzburger Technologie und Gründerzentrum ihren ersten Firmensitz bezogen. Gegründet haben sie ihr Dienstleistungsunternehmen im Jahr 2010. Dabei spiele der Bereich Social Media eine immer größere Rolle. Vor allem hier gelte es, so Wöhr, eine Strategie zu entwickeln, wo und wie sich ein Unternehmen optimal präsentieren kann. Die Möglichkeiten seien nahezu grenzenlos: Bestandskunden, Lieferanten und Mitarbeiter informieren und sich mit ihnen austauschen. "Es findet eine zweiseitige Kommunikation statt - und das ohne große Kosten", betont Daniel Schlund. Text: EB Fotos: privat chon als Absolventen des Hochschulstudiengangs Medienmanagement an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) haben beide viel praktische Erfahrung für ihr heutiges Geschäftsfeld sammeln können und auch erste Aufträge für Filmproduktionen erhalten. Wie zum Beispiel die Präsentation eines Westerndorfes im Europapark Rust bei Freiburg. Heute haben sich Schlund & Wöhr mit ihrer Agentur vor allem auf den Bereich OnlineVideo-Marketing spezialisiert. "Bewegte Bilder haben uns beide schon immer fasziniert", sagt Daniel Wöhr. "Wir wollen die Vorteile des bewegten Bildes mit den Vorteilen und Möglichkeiten des World Wide Web verbinden. Die Medien Film und Internet werden gerade in Zeiten von Web 2.0 und steigender mobiler Internetnutzung immer bedeutender". passender Internetauftritt mit einem ansprechenden Webdesign - "der erste Eindruck ist immer der wichtigste". Die Würzburger konzipieren und produzieren die Filme aber nicht nur, sondern sorgen mit einem ebenso wichtigen Teil ihrer Dienstleistung auch für die kostenlose Verbreitung im Internet. Daniel Wöhr (li.) und Daniel Schlund. Bewegte Bilder schaffen Mehrwert Die Vielseitigkeit des bewegten Bildes ziehe sich dabei durch alle Branchen - "Bilder beeindrucken, geben Einblicke und schaffen Mehrwert", so Daniel Schlund. Die Referenzliste der jungen Filmemacher reicht bereits vom industriellen Maschinenbauer bis hin zum Finanzdienstleister. "Und das Interesse der Unternehmen sich mit Filmen zu präsentieren steigt zunehmend", meint Daniel Wöhr. Angeboten werden Formate wie der klassische Imagefilm bis hin zu Produkt-, Schulungs-, Werbe-, Recruiting-, Animationsoder Messefilmen. Dazu zähle aber auch ein TEcHNoLoGIE- UNd GrüNdErZENTrUM bETrIEbsGEsELLscHAfT MbH sedanstraße 27, 97082 Würzburg, Telefon: 0931 4194-350, E-Mail: info@tgz-wuerzburg.de, www.tgz-wuerzburg.de
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 ANALYsEN & bErIcHTE Mainfränkische Netzwerker im dialog (v. l.): volker Wedde, bezirksgeschäftsführer des Handelsverbandes bayern, Åsa petersson, Geschäftsführerin region Mainfranken GmbH, volkmar Halbleib, Mitglied des bayerischen Landtages und paul Lehrieder, Mitglied des deutschen bundestages. Vom "Ich" zum "Wir" AUfTAkTvErANsTALTUNG dEr MAINfräNkIscHEN fAcHforEN | "Dialog Mainfranken" - unter diesem Motto hatte die Region Mainfranken GmbH zur Auftaktveranstaltung der regionalen Fachforen Ende letzten Jahres ins Vogel Convention Center Würzburg geladen. Rund 170 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung gaben den Startschuss für gemeinsames aktives Handeln zugunsten der "mainfränkischen Sache". ürzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal, zugleich Vorsitzender der Region Mainfranken GmbH, eröffnete die Veranstaltung mit dem Leitgedanken des Mainfranken-Dialogs: "Mainfranken braucht Sie!" Er hielt fest, dass die Region im Lernatlas hervorragend abgeschnitten habe, auf dem Weg zur Vollbeschäftigung sei und dass auch das Stimmungsbild in der Wirtschaft äußerst positiv ausfiele. Dennoch sei dies kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen, denn "Stillstand heißt Rückschritt". Mainfranken müsse den Austausch über die Handlungsfelder der Zukunft stärken und das "Kirchturmdenken" überwinden, um "vom ,Ich' zum ,Wir'" zu gelangen. Insgesamt sechs themenspezifische Fachforen arbeiten unter der Federführung je eines Sprecherteams im Rahmen eines "ersten Netzwerkens". Künftig sollen diese mit Experten besetzten Gremien in regelmäßigen Arbeitssitzungen die Handlungsfelder verstetigen, vorhandene Kompetenzen vernetzen, bisher unentdeckte Potenziale identifizieren und konkrete Projekte realisieren. Laut Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, entscheide nicht die Auftaktveranstaltung über den Erfolg des Dialogs, sondern die kontinuierliche Zusammenarbeit. Messen lassen müsste sich die mainfränkische Kooperation an der Verbesserung der Lebenswirklichkeit für die Menschen der Region, so die Geschäftsführerin. Im zunehmenden Wettbewerb der Regionen gelte es, die regionalen Schlüsselakteure in den Dialog zu bringen, um Handlungskonzepte zu entwickeln. Die Marke Mainfranken solle nach innen und außen gestärkt werden. Der stellvertretende Vorsitzende der Region Mainfranken GmbH, Landrat Thomas Habermann, zeigte sich begeistert vom Engagement der Teilnehmer: Man habe "intensiv gearbeitet und sich ausgetauscht" und gehe nun mit einem positiven Bauchgefühl nach Hause. "Die Ergebnisse und Erkenntnisse des heutigen Dialogs sind eine wertvolle Basis für die ersten Arbeitssitzungen der Fachforen Anfang 2012." Text: WiM | Foto: Katrin Heyer foLGENdE fAcHforEN HAbEN IHrE ArbEIT AUfGENoMMEN: ? Fachkräftesicherung, mit dem Ziel, durch eine gesamtregionale Strategie dem bereits spürbaren Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den demografischen Wandel in der Region gemeinsam aktiv und positiv zu gestalten Politischer Sprecher: Landrat Rudolf Handwerker Fachlicher Sprecher: Prof. Dr. Jürgen Rauh, Geografisches Institut, Universität Würzburg ? Fachforum Kultur, mit dem Ziel, über die Vernetzung und Vermarktung der kulturellen Höhepunkte Mainfranken als Kulturregion stärker zu positionieren Politischer Sprecher: Oberbürgermeister Sebastian Remelé Fachlicher Sprecher: Muchtar Al Ghusain, Kulturreferent Stadt Würzburg ? Fachforum Kooperation Wissenschaft & Wirtschaft, mit dem Ziel, eine Plattform zu schaffen, auf der die in der Region vorhandenen Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft noch besser miteinander verflochten werden und dadurch der Standort Mainfranken weiter gestärkt wird Politischer Sprecher: Oberbürgermeister Georg Rosenthal Fachliche Sprecher: Dieter Pfister, Präsident IHK Würzburg-Schweinfurt, Prof. Dr. Alfred Forchel, Präsident Uni Würzburg ? Fachforum Elektromobilität, mit dem Ziel, durch Koordination und Bündelung verschiedener regionaler Projekte von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung die vorhandenen Kompetenzen auszubauen und eine nachhaltige Mobilität in der Region zu sichern Politischer Sprecher: Landrat Thomas Habermann Fachlicher Sprecher: Dr. Hubert Büchs, geschäftsführender Gesellschafter Jopp GmbH ? Fachforum Gesundheit, mit dem Ziel, den unterschiedlichen Teilbereichen der Gesundheitsbranche eine gesamtmainfränkische Perspektive zu geben und strukturelle Herausforderungen zu meistern Politischer Sprecher: Landrat Thomas Bold Fachlicher Sprecher: Prof. Dr. Christoph Reiners, ärztlicher Direktor Uniklinikum Würzburg ? Fachforum Erneuerbare Energien, mit dem Ziel, vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Energieversorgung regional angepasste Lösungsansätze im Hinblick auf Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu entwickeln Politischer Sprecher: Landrätin Tamara Bischof Fachlicher Sprecher: Dr. Björn Dietrich, Fachbereichsleiter Umwelt- und Klimaschutz Stadt Würzburg
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26 ANALYsEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Boom am Bosporus bLIckpUNkT TürkEI | Nach einem Wachstum von 8,9 Prozent im Jahr 2010 konnte die Türkei die Dynamik 2011 noch steigern und erreichte im ersten Quartal eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit dem zweiten Halbjahr schwächte sich die Konjunktur zwar leicht ab, dennoch ist für das Gesamtjahr 2011 mit einer realen Zunahme des BIP von sieben Prozent zu rechnen. amit gehört die Türkei zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Welt. In den Folgejahren wird die Dynamik zwar mäßiger ausfallen - erwartet werden Raten von vier bis fünf Prozent -, dennoch bleibt die Türkei damit die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Europas. Das Land hat im letzten Jahrzehnt eine gewaltige Entwicklung hingelegt: Zum einen hat die türkische Finanzkrise im Jahr 2001 zu maßgeblichen landesinternen Reformen geführt. Zusätzlich hat die Perspektive des EU-Beitritts das Reformtempo enorm erhöht. Die Anstrengungen zahlen sich aus - im Zeitraum von 2002 bis 2010 hat sich die Wirtschaftsleistung des Landes fast vervierfacht, von 200 auf 736 Milliarden US-Dollar. Ein breites Spektrum an international wettbewerbsfähigen Industrien hat sich entwickelt, das für ein nachhaltiges Wachstum sorgt. Zwar ist die Türkei aufgrund eines hohen Bedarfs immer noch ein wichtiger Abnehmer von Investitions- und Produktions- gütern, mittlerweile stellt das Land aber immer mehr hochwertige Güter selbst her. So ist die Türkei nicht nur einer der größten Lieferanten für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik der EU, sondern insbesondere auch ein zunehmend wichtiger Exporteur im Automobilsektor. Die Kfz-Industrie, die Produktion von Elektrogeräten, Computern und Unterhaltungselektronik, aber auch die Herstellung von Metallen und Metallerzeugnissen sowie Gummi-, Kunststoff- und Chemischen Erzeugnissen sind dabei, dem Tourismus und der Textilindustrie den Rang abzulaufen. Im Jahr 2010 waren Fahrzeuge und Maschinen erstmals Hauptexportprodukte. Wachsende Zahl dynamischer Standorte Nicht nur der Großraum Istanbul boomt, auch viele mittlere Großstädte der Provinz zeigen sich dynamisch - neben bekannten Industriezentren wie Ankara, Antalya und Izmir auch Städte wie Bursa oder Eskisehir sowie die Region Cukurova. Ein Blick auf diese Standorte lohnt sich. Aufgrund des häufig regionalspezifischen Bedarfs haben sich dort vor allem mittelständische Betriebe angesiedelt, die für mainfränkische Unternehmen Partner in gleichem Maßstab sein können. Über die Hälfte der insgesamt 4.315 in der Türkei ansässigen deutschen Unternehmen hat sich bereits für solche Standorte zweiter Reihe entschieden, der Rest konzentriert sich weiterhin auf die Metropolregion Istanbul. Für diese Entwicklung förderlich erweisen sich auch die zahlreichen Infrastrukturprojekte der türkischen Regierung zur Verbesserung der landesinternen Anschlüsse. Das Ziel ist, innerhalb der nächsten 15 Jahre alle Großstädte miteinander zu verbinden. Im Zuge dessen sind enorme Ausbauten des Fernstraßen- und Schienennetzes geplant. Im Einzelnen sollen das Autobahnnetz um 2.000 Kilometer auf insgesamt 6.800 Kilometer erweitert sowie das Eisenbahnnetz von derzeit ca. 11.000 Kilometer Länge um insgesamt 14.975 Kilometer verlängert
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 ANALYsEN & bErIcHTE werden. Auch wenn sich die Geschäftsbeziehungen mainfränkischer Unternehmen vor allem auf Exporte und Importe beziehen, so sind mittlerweile etliche namhafte mainfränkische Unternehmen schon mit Verkaufsniederlassungen oder Produktionsstätten in der Türkei vertreten. Das im Rahmen des Schienennetzausbaus größte Projekt ist der Bau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes, das die wichtigsten Städte der Türkei miteinander verbinden soll. Aber auch der Ausbau des Güterverkehrs steht auf der Agenda. Die Türkei ist ambitioniert, zu einer Drehscheibe zwischen Europa und Asien zu werden. Neben einer transkontinentalen Schienenverbindung, an der sich China bereits mit Investitionen in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar beteiligt, sind im Zuge dessen auch der Ausbau und die Verknüpfung von See-, Schienen-/Straßen- und Luftverkehr vorgesehen. Deutschland ist wichtigster Handelspartner Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Türkei und größter Lieferant von Industrie- und Investitionsgütern. In den letzten Jahren ist allerdings eine immer stärkere Angleichung des bilateralen Warenaustausches zu bemerken. Wurden früher aus der Türkei hauptsächlich Früchte und Textilien importiert, so werden heute immer mehr Waren innerhalb derselben Warengruppe ausgetauscht. Ein Beispiel ist die Kfz-Industrie. Viele Zulieferteile für WIrTscHAfTsLEIsTUNG IM vErGLEIcH (2010):
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28 ANALYsEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 INforMATIoN Strengths - günstige Demografie - hoch motivierte, gut ausgebildete Arbeitskräfte - großer, ungesättigter Binnenmarkt - Konsumfreude der Bevölkerung - wirtschaftsfreundliches Steuersystem - solide Staatsfinanzen - gut entwickelte Industrie und relativ niedrige Produktionskosten Weaknesses - geringes Pro-Kopf-Einkommen - schlechte Infrastruktur - Mängel im Bildungs- und Gesundheitssystem - Wohlstandsgefälle zwischen West und Ost - hoher Anteil an Schattenwirtschaft - Bürokratie und Korruption - niedrige Erwerbsquote - hohes Außenhandelsdefizit Sie haben Fragen zur Türkei oder möchten sich über Fördermöglichkeiten für einen Markteinstieg informieren? die Produktion in der Türkei werden aus Deutschland bezogen. Gleichzeitig werden einzelne Fertigungsteile von MAN oder Bosch ausschließlich in der Türkei hergestellt. Angezogen durch die Dynamik der letzten Jahre, investieren auch immer mehr deutsche Unternehmen in die Türkei. Dabei sind die Erfahrungen bisher sehr positiv - deutsche Manager schätzen vor allem die hohe Qualifikation und Motivation der örtlichen Mitarbeiter, die sich darüber hinaus durch eine hohe Sprachkompetenz auszeichnen. Chancen für deutsche Unternehmen und Investoren bestehen derzeit vor allem im Energiesektor, dabei vor allem im Bereich erneuerbarer Energien, bei Infrastrukturvorhaben, im Tourismus, im Umweltschutzbereich sowie bei der Moder- nisierung türkischer Industriebetriebe. Auch für Bayern ist die Türkei ein wichtiger Exportpartner geworden: So stiegen die Exporte im letzten Jahr um insgesamt 45,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Text: Marion Oker/Larissa Dieterle | Foto: fotolia.de | Grafiken: Larissa Dieterle Ihre Ansprechpartner bei der IHK Würzburg-Schweinfurt: Marion Oker, Tel.: 0931 4194-353 E-Mail: marion.oker@wuerzburg.ihk.de Kurt Treumann, Tel.: 0931 4194-309 E-Mail: kurt.treumann@wuerzburg.ihk.de Jürgen Rosenberger, Tel.: 0931 4194-325 E-Mail: juergen.rosenberger@wuerzburg.ihk.de Opportunities - geostrategische Lage: Anbindung an Osteuropa, Russische Föderation und den Nahen Osten - Auftragschancen beim Ausbau sowie bei der Modernisierung der Infrastruktur - hohe Anzahl dynamischer Standorte - Perspektive eines EU-Beitritts erhöht Reformanstrengungen und Konformität mit internationalen bzw. EU-Standards - zukünftige Energiedrehscheibe Threats - Abrücken der regierenden Partei AKP von einer säkularen, demokratischen Politik - Gefahr ausgehend von kleineren inländischen Terrorzellen - Wechselkursrisiken - Steigende Inflation führt zu höherem Lohnniveau. Knauf do Brasil ANrEIssEr | Im Rahmen einer Unternehmer-Delegationsreise unter Leitung der Bayerischen Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel stand auch ein Besuch des mainfränkischen Unternehmens Knauf do Brasil Ltda. in Queimados auf dem Programm. Auch in Brasilien produziert Knauf Baustoffe auf Gipsbasis. Das vom Geschäftsführer Günter Leitner und Werksleiter Ronald Michahelles geführte Unternehmen wurde in Queimados bereits im Jahr 2000 errichtet und in 2011 mit einer Kapazitätsverdopplung deutlich erweitert. Die Produktionskapazität beträgt derzeit 25 Millionen Quadratmeter Gipsplat- Im Bild Bayerns Staatssekretärin Katja Hessel, Werkleiter Ronald Michahelles, Geschäftsführer Günter Leitner und IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Ralf Jahn. ten pro Jahr. Hierbei verarbeitet Knauf Rohgips aus dem rund 2.500 Kilometer entfernten Pernambuco. In Queimados bewirtschaftet Knauf eine rund 70 Hektar große Fläche, von der der- zeit rund 14 Hektar bebaut sind. Die brasilianische Niederlassung von Knauf beschäftigt rund 100 Mitarbeiter in der Produktion sowie 70 weitere in der Verwaltung in Rio de Janeiro. Mit Ausnahme des Krisenjahres 2008/2009 ist Knauf do Brasil in den letzten Jahren durchschnittlich um 25 bis 30 Prozent gewachsen. Besondere Erwähnung verdient, dass Knauf im Rahmen von Schulprojekten in ganz Brasilien jedes Jahr rund 2.000 Schüler zum Trockenbauer ausbilden lässt.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 UNTErNEHMEN & MärkTE Neue Geschäftsräume zum Jubiläum 75 JAHrE bArEIss | "Von der Planung bis zur Eröffnung sind gerade einmal zwölf Monate vergangen", freut sich Inhaber Christof Bareiss (Foto) nach nur sechs Monaten reiner Bauzeit auf die Eröffnung des neuen Betriebsstandortes in Marktbreit. Die Eröffnungstage des Kitzinger Traditionsunternehmens wurden von einer Hausmesse begleitet, bei der sich Lieferanten und Hersteller den Kunden vorstellten. IHK-Sprecher Radu Ferendino überreichte anlässlich der Feierlichkeiten die Ehrenurkunde der IHK und beglückwünschte die Inhaber zum schönsten Geschenk, das sie sich selbst gemacht hätten: kontinuierlichen Erfolg und ein nagelneuer Betriebsstandort. Das seit 1936 in Kitzingen alteingesessene Unternehmen Bareiss hatte im 75. Jubiläumsjahr seinen Firmensitz in das Gewerbegebiet Sachsen nach Marktbreit verlegt. Das Angebot umfasst die Bereiche Werkzeuge, Elektromaschinen, Betriebseinrichtung, Arbeitsschutz, Heizung, Sanitär und Installationsmaterial. Ersatzteile, Werkstatteinrichtungen oder komplette Bäder werden auf über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert. In einem angrenzenden Hochregallager befin- den sich auf 2.000 Quadratmetern über 1.300 Palettenstellplätze und 10.000 Handfachlagerplätze. 75 Jahre Bareiss 1936 Gründung durch Erich Bareiss in Kitzingen, Königsplatz 2 1961 25-jähriges Firmenjubiläum 1964 Nach dem Tod von Erich Bareiss wird Karlheinz Bareiss Alleininhaber 1978 Bau eines neuen Geschäftshauses in der Schrannenstraße 1984 Totalschaden des Großlagers in der Friedensstraße durch Großbrand, Kauf und Umbau des ehemaligen BayWa-Lagerhauses in der Schrannenstraße 1986 50-jähriges Firmenjubiläum 1992 Gründung einer Niederlassung in Schmalkalden/Thüringen 1998 Übernahme des Unternehmens durch Christof Bareiss 2011 75-jähriges Firmenjubiläum und Neubau des neuen Firmensitzes im Gewerbegebiet Sachsen, Marktbreit 25 Jahre Neeb Werbesysteme koMpLETTANbIETEr AUs HAMMELbUrG | Jochen Neeb kann auf eine erfolgreiche und zukunftsweisende Firmengeschichte zurückblicken. Im Dezember 1986 begann er als Ein-Mann-Betrieb mit der Idee, in Hammelburg einen Betrieb zu schaffen, der sich zunächst mit der Anfertigung von Kfz-Kennzeichen und Gravierschildern beschäftigt. Schon bald erweiterte er diese um die gesamte Palette der Werbetechnik. Aus der Schilderprägestelle wurde nach drei Jahren ein Ladengeschäft mit Fertigungsstätte für Schilder und Schriften. In Elfershausen entstanden die ersten Computer-Satz-GrafikArbeitsplätze, und gleich nach der Wende eröffnete Neeb 1990 in Ilmenau und in Hildburghausen sowie in Manebach (Thüringen) weitere Geschäfte. Seit 1999 firmiert die Firma, in der auch eine Werbeagentur eingegliedert ist, im Handelsregister unter Neeb Werbesysteme e. K. in Hammelburg und Hildburghausen. Heute versteht sich das Unternehmen als Anbieter von kompletten Werbesystemen: Druckdienstleister mit Kernkompetenzen im GroßforIHK-Bereichsleiter Dr. Alexander Zöller (links) überreicht Jochen Neeb (2. v. r.) anlässlich des 25-jährigen Jubiläums eine IHK-Urkunde und ehrt Maria Neeb (2. v. l.) für die 25-jährige Betriebszugehörigkeit sowie Isabel Oppel (Mitte) für 14 Jahre Betriebszugehörigkeit. Ebenfalls im Bild: Steuerberater Alfred Kleinhenz (rechts). matdruck, Werbetechnik und Handel mit Präsentationslösungen. Hauptsächlich überregional ansässige Kunden sowie erste Stammkunden in Norwegen, Österreich und England zählt Neeb als Beispiele für den Erfolg seiner Idee. Im letzten Jahr erfolgten erstmals auch Lieferungen nach Luxemburg, der Schweiz und Frankreich. Zu Referenzobjekten im Inland gehören neben der Beschilderung im Zoo Nürnberg Fassadeneinkleidungen wie das Theater in Hildburghausen oder die Großbaustelle am Dom Hildesheim mit über 500 Quadratmetern Druckflächen, wo Neeb auch die Vermarktung sicherstellt. In Hammelburg, von wo aus die Betriebe auch gesteuert werden, überreichte IHK-Bereichsleiter Dr. Alexander Zöller im Rahmen einer Feierlichkeit anlässlich des 25-jährigen Jubiläums dem Firmeninhaber die Ehrenurkunde der IHK Würzburg-Schweinfurt. Außerdem wurde Maria Neeb für die 25-jährige Betriebszugehörigkeit mit einer Urkunde geehrt. Die Mitarbeiterin Isabel Oppel aus Thüringen wurde für 14 Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Text: dino | Foto: Neeb
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30 UNTErNEHMEN & MärkTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Startrampe für Unternehmen ZEHN JAHrE IGZ | Im Wettkampf der Wirtschaftsregionen Deutschlands hat Mainfranken nicht die schlechtesten Ausgangsbedingungen. "Unser Wirtschaftsraum hat zum Beispiel starke Potenziale in der Gesundheitswirtschaft, in Biomedizin und Biotechnologie sowie in Medizin und Medizintechnik", weiß Klaus Walther, Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums Würzburg (IGZ Würzburg). Ziel des Gründerzentrums, das Stadt und Landkreis Würzburg, die Sparkasse Mainfranken sowie die IHK Würzburg-Schweinfurt vor zehn Jahren ins Leben gerufen haben, ist es, die Start- und Wachstumschancen zukunftsorientierter Unternehmen in diesen und weiteren Branchen zu verbessern. Der H-förmige Gebäudekomplex am Friedrich-BergiusRing in Würzburg bietet seit seiner Eröffnung im Herbst 2001 technologieorientierten Unternehmensgründungen rund 2.500 Quadratmeter Laborraum sowie etwa 3.000 Quadratmeter Büroflächen. Derzeit ist das Gründerzentrum mit 23 Unternehmen belegt, die zusammen rund 300 Menschen beschäftigen. Die Leistungen des IGZ umfassen neben dem Bereitstellen von Räumen und Infrastruktur Informationsvermittlung und Netzwerkarbeit. Seit 2005 ist das IGZ der regionale Partner in Unterfranken für die bayerischen Clusterinitiativen Biotechnologie und Medizintechnik. Text: dino | Foto: IGZ Zehn Jahre "Der Reiser" in Würzburg JUbILäUMsJAHr | Dieses Jahr feiert Bernhard Reiser mit seiner Genussmanufaktur "Der Reiser" in Würzburg zehnjähriges Jubiläum. Im Mai 2002 eröffnete der damals in Rothenburg ob der Tauber ansässige Sternekoch (Restaurant Louvre) im "Weingut am Stein Ludwig Knoll" sein Restaurant. Damit wurde das kulinarische Niveau in Würzburg neu definiert und das VDP-Weingut von Ludwig Knoll bekam einen gastronomischen Partner auf Augenhöhe. Das kleine Küchenhaus im Hof des Weingutes wurde zur Heimat der Kochschule von Bernhard Reiser und so manche Veranstaltung hoch über der Stadt zum vollen Erfolg für Weingut, Weinrestaurant und Gourmets aus nah und fern. 2009 erhielt Bernhard Reiser den Deutschen Gastronomiepreis in der Kategorie "Food". Jetzt alles unter einem Dach coMMErZbANk WürZbUrG | Nach Monaten des Umbaus wurde im historischen Würzburger Balthasar-Neumann-Haus am Vierröhrenbrunnen gefeiert und mit dem Durchschneiden des gelben Bandes die neue Heimat der Würzburger Commerzbank offiziell eingeweiht. Alles unter einem Dach heißt es nun "Beim Grafeneckart 11", nachdem die größte Privatbank Würzburgs bis vor Kurzem noch zwei Filialadressen hatte. Vorausgegangen war die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank im Jahr 2010. Mit rund 20.000 Kunden ist die Commerzbank Würzburg der größte nordbayerische Standort im Netz der rund 1.200 deutschen Commerzbank-Standorte. 75 Mitarbeiter wurden in Würzburg unter ein Dach zusammengelegt - "so haben jetzt Kunden mehr Ansprechpartner an einem Ort", so Bernd Mill, Leiter des Privatkundengeschäftes in Würzburg. Zur nunmehr offiziellen Eröffnung des neuen Hauses betonte Oberbürgermeister Georg Rosenthal die Bedeutung der Commerzbank für den Standort Würzburg. Vor allem der Mittelstand benötige verlässliche Finanzpartner, so Rosenthal. Die Zusammenführung der Würzburger Filialen ist Teil des bislang größten Integrationsprojektes der deutschen Bankengeschichte. Bis Ende 2012 werden im Bundesgebiet noch weitere 400 nah beieinander liegende Filialen zusammengelegt. Die Commerzbank bietet somit eines der dichtesten Filialnetze Deutschlands mit rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden. Text/Foto: Elmar Behringer Am gelben Band (v. l.): Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Bernd Mill, Direktor Commerzbank Würzburg, Dieter Pfister, IHK-Präsident, Berthold Stahl, Mitglied der Geschäftsleitung Bayern Nord der Mittelstandsbank, und Stephan Sebald, Mitglied der Geschäftsleitung Bayern Nord der Privat- und Geschäftskunden.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 UNTErNEHMEN & MärkTE Ausblicke auf die 4. Gastro-Fach-Franken rEGIoNALMEssE | Die nunmehr 4. GastroFach-Franken findet am 27./28. Februar 2012 im Würzburger Vogel Convention Center statt (VCC). Nach drei erfolgreichen Fachmessen öffnet die Gastro-Fach Franken erstmals montags und dienstags ihre Pforten. Unter anderem kreieren in diesem Jahr fränkische Spitzenköche ein VIP-Dinner und Stargast Reiner Calmund spricht über das Thema "Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg!". "Nachdem wir die letzten Jahre die prominentesten Fernsehköche auf der Messe präsentierten, haben wir diesmal den wohl bekanntesten Vorzeige-Verkoster Deutschlands nach Würzburg eingeladen", so Gastro-Fach-Franken-Initiator Rudolf F. Thomas bei einer Pressekonferenz im Würzburger Ratskeller. Schwerpunktthemen der Messe sind diesmal unter anderem ein "Marktplatz der Frische", der in einer eigenen Halle im VCC präsentiert werden wird, sowie das Thema "Foodstyling" mit Renate Nixdorf. Die Gastro-Fach-Franken schließt seit vier Jahren die Lücke zwischen den Messeplätzen Nürnberg und Frankfurt. Auf der Fachmesse treffen sich Gastwirte, Hoteliers, Küchenchefs, Köche und Berufsnachwuchs. Zusammen repräsentieren bislang etwa 3.500 Fachbesucher insgesamt Gastronomiebetriebe mit 25.000 Beschäftigten. Die 90 Aussteller-Firmen haben rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Wir wollen in diesem Jahr noch stärker den Entscheidermarkt erschließen", so Rudolf F. Thomas. Nach dem Motto "Mehr Qualität als Quantität" wolle man noch näher an die Entscheider ran. Nach Auffassung zahlreicher Vertreter der Fachwelt sei die Gastro-Fach-Franken in ihrer regionalen Konstellation bislang einzigartig unter den bundesdeutschen Fachmessen. Premiumpartner der regionalen Gastro-Messe sind die Batania GmbH Kulmbach, die Distelhäuser Brauerei, Verantec Großkücheneinrichtungen Unterpleichfeld, die Intergast GmbH Offenburg und der Frischdienst Walther GmbH aus Kitzingen. Text/Foto: EB Als Leitbild für die kommende GastroFach-Franken kreierte die mainfränkische Künstlerin Christine Dumbsky mit ihrem Model Nelli ein lebendes Kunstwerk - mit allerlei frischem Obst und Gemüse. Zufriedenheit bei den Volks- und Raiffeisenbanken JAHrEsrückbLIck | Der Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern der Volksbanken und Raiffeisenbanken (GVB), Prof. Dr. Stephan Götzl, blickte bei einem Pressegespräch in Würzburg zufrieden auf das zurückliegende unterfränkische Geschäftsjahr 2011. Die Gesamtbilanzsumme der 32 Kreditgenossenschaften stieg in den zurückliegenden Quartalen des Jahres um 0,4 Prozent auf 12,43 Milliarden Euro und lag damit unter dem bayernweiten Anstieg von 1,5 Prozent. Zwar hätten die unterfränkischen Institute bei den Kundengeldern bis September 2011 einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent auf 9,67 Milliarden Euro zu verzeichnen (Bayern +0,5 Prozent), erfreulich sei jedoch die Entwicklung der gesamten Ausleihungen. Sie stiegen auf 6,21 Milliarden Euro - ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn (Bayern +3,9 Prozent). Dabei wurden 0,8 Prozent mehr Privatkredite in Höhe von 3,43 Milliarden Euro vergeben (Bayern + 2,4). Die Ausleihungen an Firmenkunden stiegen dagegen um fünf Prozentpunkte auf 2,69 Milliarden Euro (Bayern + 5,1 Prozent). "Das zeigt, dass die heimischen Rahmenbedingungen für Investoren nach wie vor günstig sind. Der mittelständische Kreditmarkt in Bayern ist in einer guten Verfassung. Es gibt derzeit keine Anhaltspunkte für eine Verknappung des Kreditangebotes", so Götzl. Dennoch betonte der Verbandspräsident seine "extreme Besorgnis" darüber, dass das Basel-III-Paket Strukturmodelle regional aufgestellter Banken gefährde und diese mit international agierenden Großbanken gleichgestellt würden. Aufgrund der höBlickte in Würzburg mit Sorge auf das Basel-IIIPaket - Prof. Dr. Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern der Volksbanken und Raiffeisenbanken (GVB). heren Mindesteigenkapitalanforderungen müsste zum Beispiel das für Mittelstandskredite bereitzuhaltende Eigenkapital bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken um 63 Prozent erhöht werden. Das würde letztendlich zu einer Verteuerung wie auch zu einer Verringerung der Kreditauszahlungen führen und somit einer "wirklichen Kreditklemme" gleichkommen. Text: Elmar Behringer
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32 UNTErNEHMEN & MärkTE Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Fehrer made in China ExpANsIoN IN AsIEN | Der Kitzinger Automobilzulieferer Fehrer ist weiter auf Expansionskurs und baut seine Präsenz auf dem asiatischen Kontinent aus. Der Spezialist für Fahrzeugkomponenten hat das steigende Komfortbedürfnis in den aufstrebenden Märkten erkannt und expandiert in dem stark wachsenden chinesischen Markt. chon heute arbeiten 3.500 Mitarbeiter auf vier Kontinenten für Fehrer - bis zu 200 Mitarbeiter kommen nun in Shenyang hinzu. CEO Dr. Bernd Welzel kam persönlich nach Shenyang, um das neue Produktionswerk des Unternehmens zu eröffnen. Die neue Niederlassung sei ein wichtiger Ausgangspunkt für das weitere Wachstum von Fehrer in Asien, sagte er. 200 Mitarbeiter werden bei Fehrer Automotive Shenyang Co., Ltd beschäftigt sein - rund zehn Millionen Euro hat Fehrer in das Projekt investiert. Mike Zhu, Fehrer-Geschäftsführer China, freut sich über gut gefüllte Auftragsbücher. "Deutsche Automobilhersteller erleben gerade auch hier einen Nachfrageboom nach ihren Produkten", so Zhu. "Zulieferer wie Fehrer profitieren davon." strategie", sagt Welzel. Angesichts der Größe des chinesischen Automobilmarktes und dessen wachsender Bedeutung sei der Ausbau der Präsenz für das Familienunternehmen ein wichtiger Schritt, um die Position als internationaler Spezialist für Fahrzeugkomponenten zu festigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Unternehmen mit Tradition Im Jahr 1875 in Kitzingen gegründet, ist Fehrer seit den Anfängen der Automobilfertigung ein Partner der Fahrzeugindustrie. Als Entwickler und Serienlieferant bieten die Kitzinger maßgeschneiderten und umfassenden Full Service über die komplette Wertschöpfungskette: von der eigenen Entwicklung geeigneter Materialrezepturen über innovatives Engineering, Formen- und Werkzeugbau bis hin zur zuverlässigen Serienproduktion. Das Produktspektrum umfasst Formpolster für Fahrzeugsitze, Sitzmodule (Armlehnen, Konsolen, Seitenteile und Kopfstützen) sowie den Produktbe- Obligatorische Schlüsselübergabe (v. l.): CEO Fehrer China Mike Zhu, CEO Fehrer Gruppe Dr. Bernd Welzel und Werksleiter Fehrer Shenyang Da Sun freuen sich über den Produktionsstart in China. Gut gefüllte Auftragsbücher Das neue Produktionswerk liegt innerhalb der Shenyang-European-Union-EconomicDevelopment-Zone. Hier sollen zunächst Formpolster und hinterschäumte Seitenteile für BMW Brilliance Automotive Ltd. sowie Mittelarmlehnen für Beijing Benz Automotive Co., Ltd. und faserverstärkte Dachverkleidungsteile für Fujian Daimler Automotive Co., Ltd. gefertigt werden. Bis zu China ist nicht nur der am schnellsten wachsende Automarkt der Welt, sondern hat 2009 auch die USA als größter Absatzmarkt für Automobile endgültig überholt. Der Bedeutung des chinesischen Marktes ist sich der mittelständische Automobilzulieferer bewusst: "Mit der Erweiterung der Kapazitäten in China verfolgen wir konsequent unsere international an stabilem Wachstum ausgerichtete Unternehmens- reich Composite Components (Schiebehimmel, Verkleidungs- und Strukturbauteile für Fahrzeuge). Mit 3.500 Mitarbeitern an Standorten in den Ländern Deutschland, Tschechische Republik, USA, Ungarn, Indien, Südafrika und China hat die F.S. Fehrer Automotive GmbH im Jahr 2010 einen Umsatz von 350 Millionen Euro erwirtschaftet. Text: Radu Ferendino | Foto: Fehrer
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firmenhighlights aus unserer und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN k O M Pa k t | exklusiv_ 11/2011 Ü B E r s i c h t L i c h | i n f O r M at i V UntErnEhMEn in MainfrankEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 34 rEgiOnaLsPEciaL: schWEinfUrt Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 44 gEsUndhEit & VOrsOrgE Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 46 Bilder: Fotolia Eine Verlagsveröffentlichung - präsentiert in der Wirtschaft in MainfrankEn
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Unternehmen in mainfranken MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 UntErnEhMEn in MainfrankEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de LichtkOnzEPtE, diE EinLEUchtEn! LiChtraUm Gmbh | der name lässt die kunden nicht im dunkeln und impulsiert gleichzeitig assoziationen zum Leistungsspektrum des teams um geschäftsführer alexander Mühleck. 010 hat Mühleck seine Arbeitsräume von Ochsenfurt nach Würzburg in die Fraunhofer Str.2 verlegt und dort einen großzügigen, attraktiven und informativen Showroom eingerichtet, in dem er nicht nur ein überraschendes, anspruchsvolles und außergewöhnliches Leuchtensortiment vorstellt, sondern vor allem Lichtsteuerungssysteme und LEDTechnologie in Anwendung präsentiert. In dieser hochaktuellen Lichttechnik liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt des Lichtraum-Planungsteams, das hier über vielfältige Erfahrung verfügt und dementsprechend differenzierte und spezialisierte Beratung bietet. Vor allem für Großverbraucher, im Bereich Shopbeleuchtung, für Büro und Verwaltungsräume und Hotellerie wird der Einsatz der LED-Technik immer größere Bedeutung gewinnen. Zum komplexen Leistungsangebot der LICHTRAUM GmbH gehört die Entwicklung von Beleuchtungskonzepten, die bei der Analyse architektonischer Gegebenheiten und funktionaler Ansprüche beginnt und über Planung, Entwurf und lichttechnische Berechnungen zur abschließenden Realisierung führt. Das erklärte Ziel Mühlecks und seiner Mitarbeiter ist es, Ästhetik, Gestaltung und Funktion zu einer harmonischen Einheit zu verbinden. alexander Mühleck, geschäftsführer der Lichtraum gmbh LICHTKONZEPTE, DIE EINLEUCHTEN Besuchen Sie uns im neuen Showroom Fraunhofer Straße 2 97076 Würzburg Tel: 0931 - 260 104 90 Beratungstermine nach Vereinbarung www.lichtraum-gmbh.de 11/22/11 12:36 PM LICHTBERATUNG LICHTPLANUNG VERTRIEB büro und verwaltung. gastronomie. vinotheken. praxen. shops. seniorenheime. wohnen IHK anzeige LR 185 x 128.indd 1 Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 35 Ihre Internet Full Service Agentur UntErnEhMEnssEitEn BEi gOOgLE+ nOch kEin ErfOLg zahl der Profile steigt rasant - fans zögern noch Seit 14 Jahren der regionale Partner für Mittelstandsunternehmen und Konzerne. wei unabhängige Studien in den USA, eine von BrightEdge und eine von Simply Measured , haben die Entwicklung von Unternehmensprofilen auf Google+ (G+) unter die Lupe genommen. Beide Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass Google+ für Unternehmen zunehmend attraktiver wird. Die Besucherzahlen der Profile sind aber bescheiden. "Google+ ist das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk aller Zeiten. Es hat Unternehmen einige Vorteile zu bieten. Die Firmenprofile Google selbst, mit einer Gefolgschaft von über 100.000 Menschen. Kleinere Firmen können bisher kaum Aufmerksamkeit auf ihre Profile lenken. Die Top-10 der Unternehmensprofile haben einen Marktanteil von 80 Prozent. "G+ wird in Zukunft zwangsweise zum Social-Media-Portfolio von Unternehmen gehören, weil ein Google+Profil die Sichtbarkeit in Googles Suchmaschine verbessert. Damit sparen sich Firmen tausende von Euro für Such- Dipl.-Kaufmann sind aber noch im Beta-Stadium, was viele Nutzer noch zögern lässt", sagt Benedikt Köhler von der AG Social Media. maschinenoptimierung", so Köhler. Außerdem biete Google durch GoogleAnalytics Auswertungsmöglichkeiten, die Facebook in diesem Umfang nicht zur Verfügung hat. "Google+ ist auch was Datenschutz angeht transparenter als Facebook. Googles YouTube bietet Firmen hervorragende Unterstützung bei ihren Auftritten. Das kann auch für G+ ein Vorteil gegenüber Facebook werden", sagt Köhler. Tim J. Koros Geschäftsführer webinSIDER - Ausgabe 11 Markus Bessler Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt Google's geheime Formeln Google verändert seine geheime Formel zur Berechnung der Rankings jedes Jahr einige hundert Mal. Die Veränderungen nach den meisten Updates sind so gering, dass sie kaum bemerkt werden. Doch dieses Jahr kam es durch das sogenannte "Panda-Update" zu teils starken Veränderungen in den Suchergebnissen. Die größte Suchmaschine möchte vermehrt die Qualität einer Internetseite zur Bewertung verwenden. Dies ist gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht auf den ersten Blick anhört. Denn was ist Qualität bei einer Internetseite eigentlich? Ein Grundsatz ist, die Internetseite nicht für Suchmaschinen zu optimieren, sondern für den Besucher. Besucher sind ständig auf der Suche nach Informationen und genau die richtigen Informationen sollte eine Internetseite zum richtigen Zeitpunkt liefern. Dies erfordert ein Umdenken im Bereich Suchmaschinenoptimierung, denn langfristig werden die klassischen Methoden einen guten Teil ihrer Bedeutung verlieren. Wir erarbeiten mit Ihnen Konzepte, wie Sie Ihren Besuchern eine Internetseite mit mehr Qualität bieten können. Dies trägt nicht nur zu besseren Rankings bei, auch der Besucher selbst wird angenehm überrascht sein. Wenig gefolge Die US-Untersuchungen haben die G+Aktivitäten der 100 bekanntesten Firmen analysiert. Allerdings haben die Marktforscher zwei verschiedene Ranglisten verwendet, weshalb sich die Ergebnisse unterscheiden. 61 beziehungsweise 77 der Top-100-Firmen haben laut den Auswertungen ein Profil bei Google+ angelegt. "Es gibt immer noch Macken bei G+. Unternehmensseiten können derzeit zum Beispiel nur von einer Person betreut werden", erklärt Köhler. Trotzdem ist die Anzahl der vertretenen Unternehmen stark gestiegen. Bei Rivale Facebook sind laut der Auflistung von BrightEdge 93 Prozent der Top-Firmen an Bord. Alle vertretenen Spitzenunternehmen zusammen kommen bei G+ auf 220.000 Follower. Das ist nicht besonders viel. Aber auch hier ist die Wachstumsrate beeindruckend. Vor einem Monat hatten die Unternehmen nämlich erst 147.000 Fans. Momentan gibt es nur 13 kommerzielle Profile, die mehr als 5.000 Fans sammeln konnten. Das beliebteste Profil gehört Offenes rennen 2012 Der Kampf um die Nutzeraufmerksamkeit wird sich 2012 noch verschärfen. "User haben mittlerweile einige Möglichkeiten, etwas zu sagen. Der Kampf zwischen den Netzwerken wird über Inhalte und teilnehmende Leute entschieden", meint Köhler. Einen sicheren Sieger wird es auch im kommenden Jahr nicht geben. "Die Geschichte des Internets hat gezeigt, dass Marktmacht trügerisch sein kann. Friendster und MySpace sind sehr schnell vom Tron gestoßen worden. Die Ursachen für User-Wechsel sind oft klein und kaum vorhersehbar", so Köhler. Google habe durch die Einbindung von G+ in das Ökosystem des Konzerns einen weiteren Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Vor neuen Rivalen sei aber keines der sozialen Netzwerke gefeit. Internet/IT Webdesign & CMS, Online Shops B2C, Online Bestellsysteme B2B, iPad/ iPhone Anwendungen, Serveradministration/Technik, Individualentwicklungen Online Marketing & Google Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing Werbeagenturleistungen Design/Gestaltung/CI, Presse Öffentlichkeitsarbeit, Video Produktionen, Photographie Ludwigstraße 8a 97070 Würzburg GmbH Telefon: +49 (0)931 - 80 4 99-11 Telefax: +49 (0)931 - 80 4 99-20 E-Mail: info @aisys-media.de Internet: www.aisys-media.de Verlagsveröffentlichung
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Unternehmen in mainfranken MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 BErUfsUnfähigkEits-tarifE nOch attraktiVEr nürnberGer VersiCherUnG | zum Jahresbeginn 2012 steigerte die nÜrnBErgEr erneut die attraktivität ihrer tarife in der Berufsunfähigkeits-(BU)-Versicherung. Mehrere stellschrauben hat das Unternehmen zum nutzen der kunden ein stück weitergedreht: die Überschussbeteiligung in der BU-sparte wurde deutlich erhöht. außerdem wurden zusätzliche, sogenannte "+"-Berufsgruppen eingeführt. dadurch sind die zahlbeiträge zum Jahreswechsel noch geringer geworden. ier neue Antragsfragen ermöglichen bei vielen Berufen eine günstigere Einstufung. Je nach Antwort wird der Kunde um eine komplette Berufsgruppe bessergestellt (zum Beispiel von Berufsgruppe 3 in Berufsgruppe 2) oder in eine der vier "+"-Berufsgruppen (zum Beispiel von Berufsgruppe 1 in Berufsgruppe 1+) eingestuft. Die "+"-Berufsgruppen (1+, 2+, 3+, 4+) erhalten einen höheren Überschuss, wodurch der zu zahlende Nettobeitrag sinkt. Dem Kunden steht es frei, Angaben zu den Zusatzfragen zu machen. Wenn er sich dafür entscheidet, muss er die Fragen - sie zielen auf den Anteil der Büro- bzw. körperlichen Tätigkeit, die Stellung im Beruf, die Ausbildung und das Rauchverhalten - vollständig beantworten. In diesem Fall kann sich nur eine Besser-, nicht aber eine Schlechterstellung ergeben. Weitere Pluspunkte Neben den Beitragsvorteilen hat die Anpassung der Tarife weitere Pluspunkte. So wurde die Altersbegrenzung bei Berufen, bei denen der Versicherungsschutz bisher mit 60 Jahren endete, auf 62 Jahre erhöht. Außerdem können BU-Tarife jetzt mit dem Optionstarif (OPT) der NÜRNBERGER Krankenversicherung AG kombiniert werden. Zielgruppen sind hier Studenten und junge Berufsstarter, die erwarten, innerhalb der nächsten Jahre über der Jahresarbeitsentgeltgrenze zu verdienen. Mit dem Tarif OPT können sie sich schon heute ihre private Krankenversicherung von morgen ohne erneute Gesundheitsprüfung sichern; und dies für derzeit nur 4 EUR im Monat. Bei der NÜRNBERGER kann der BUSchutz mit einem lebenslangen Pflegeschutz, Leistungen bei bestimmten schweren Krankheiten sowie einem Krankentagegeld mit lückenlosem Übergang ergänzt werden. Mit diesen Verbesserungen stärkt die NÜRNBERGER die bereits sehr gute Wettbewerbsfähigkeit im BU-Bereich hohe substanzkraft Anerkannte Ratingagenturen bestätigen der NÜRNBERGER seit Jahren Erstklassigkeit für Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg - als Unternehmen wie für die Servicequalität und das Produktangebot gleichermaßen. So bescheinigte Franke & Bornberg der NÜRNBERGER Lebensversicherung AG (NLV) in der Berufsunfähigkeits-Versicherung höchste Professionalität und verlieh dem Unternehmen als einzigem deutschem Versicherer zum achten Mal in Folge die Höchstnote FFF ("hervorragend"). Die NLV ist auch auf die Einführung neuer Eigenkapitalvorschriften im Rahmen von Solvency II bestens vor- bereitet. Beleg dafür ist unter anderem eine aktuelle Untersuchung des unabhängigen Analysehauses Morgen & Morgen (M&M). Im "M&M Belastungstest" erhielt die NLV die TopBewertung "ausgezeichnet". Das bestätigt den betriebenen langfristigen Aufbau von Sicherheitsmitteln, der auch bei negativen Kapitalmarktentwicklungen die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen gewährleistet. Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) stellte fest, dass die NLV unter den 30 größten Lebensversicherern in Deutschland die zweithöchste Substanzkraft besitzt. Seit 2006 rangiert die NLV in diesem Vergleich unter den Besten. Lücken in der gesetzlichen Versorgung bei Krankheit, Unfall und Erwerbsminderung Mann, Alter 30, verheiratet, 2 Kinder, Steuerklasse III, Näherungswerte Nettogehalt (Bruttogehalt 2.500 EUR) Krankentagegeld (90 % vom Nettogehalt) 393 EUR 1.854 EUR 1.461 EUR Volle Erwerbsminderungsrente* Halbe Erwerbsminderungsrente* info/kontakt: www.nuernberger.de 382 EUR 764 EUR 1.090 EUR 1.472 EUR Ursachen für Berufs-/ Erwerbsunfähigkeit 31,1 % Wirbelsäule/Gelenke, Rheuma 14,6 % Unfallverletzungen 13,6 % Nervenleiden 13,4 % Krebs 11,6 % Herz/Kreislauf 4,4 % Schlaganfall 2,6 % Leber, Galle, Nieren, Diabetes 2,1 % Magen/Darm 1,8 % Lunge 1,6 % Sinnes-/Sprachorgane 1,6 % Haut/Allergien 1,1 % Blutgefäße 0,3 % Suchterkrankungen 0,2 % HIV/Aids Entstehende Versorgungslücke Abzug Beitragsanteil zur Sozialversicherung bereits berücksichtigt *Die volle Erwerbsminderungsrente erhalten Sie, wenn Sie weniger als 3 Stunden täglich arbeiten können, die halbe bei weniger als 6 Stunden. (Quelle: NÜRNBERGER Versicherungsgruppe; Stand: 06.2011) Verlagsveröffentlichung (Quelle: Gesamtbestand NÜRNBERGER Lebensversicherung AG und NÜRNBERGER Beamten Lebensversicherung AG; Stand: 09.2010)
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 Unternehmen in mainfranken WachstUM dUrch WandEL bosCh rexroth aG | dr. karl tragl, Vorstandsvorsitzender Bosch rexroth ag, im gespräch über Wachstum und Wandel. 2011 war geprägt von einem hohen Tempo. Klar ist: die Veränderungsgeschwindigkeit für Unternehmen ist höher denn je. Wir müssen uns schneller und häufiger als jemals zuvor an neue Marktbedingungen anpassen. Die Wandlungsfähigkeit - strategisch, organisatorisch und technologisch ist das entscheidende Erfolgskriterium. Gerade in den schnell wachsenden Märkten Asiens und Südamerikas erleben wir einen beschleunigten Technologiewandel. Statt High-end Lösungen europäischer Prägung setzen die Kunden auf so genannte Just enough-Konzepte. Sie bieten einen anwendungsgerechten Funktionsumfang bei hoher Produktivität und Fertigungspräzision. Bosch Rexroth entwickelt vor Ort solche Just enough-Lösungen auf Basis der weltweiten Produktplattformen. Wir erschließen uns damit neue regionale Marktsegmente. Diesen starken Veränderungsdruck auf Maschinen- und Anlagenhersteller habe ich auch in vielen Kundengegang mit natürlichen Ressourcen weltweit immer mehr an Dynamik. Unsere Antwort darauf ist die universelle Systematik Rexroth for Energy Efficiency (4EE) für alle Antriebs- und Steuerungstechnologien. Die größten Wachstumschancen liegen in den nächsten Jahren zweifellos in den BRIC-Staaten. Maschinenhersteller können diese Chancen nur nutzen, wenn sie vor Ort regional angepasste Produkte und Lösungen entwickeln. Um bei den Kosten mitzuhalten, müssen sie in diesen Regionen die 5Locals konsequent umsetzen: Das bedeutet, mit lokalen Ressourcen in der Region Einkauf, Entwicklung, Produktion, Inbetriebnahme und Management aufbauen. Unternehmen, die ihre Wertschöpfungsketten so globalisieren, erzielen langfristig ein deutlich höheres Wachstum. Sie wandeln sich von deutschen Produzenten über multinationale Unternehmen mit allen Zentralfunktionen in Deutschland hin zu globalen Unternehmen mit marktnahen, regionalen Produktions-, Entwicklungs- und Dienstleistungskapazitäten. Durch diese Globalisierung der Wertschöpfung wird der Maschinen- und Anlagenbau auch in den nächsten Jahren wachsen. Dieses Wachstum sichert vorhandene und schafft zusätzliche Arbeitsplätze in Deutschland. Der beschleunigte Wandel stellt auch die Unternehmenskultur vor gravierende Herausforderungen. Für Bosch Rexroth gilt dabei die Maxime: Wir wollen ein Unternehmen sein, das in jedem Land zuhause ist. Die Unternehmensidentität mit gemeinsamen Werten muss sich darum von einzelnen Standorten lösen. Dabei gilt es, sowohl die grundlegenden Werte weltweit zu leben, als auch regionale Besonderheiten in gewissem Maße zuzulassen. Die in mehr als 200 Jahren gewachsene Unternehmenskultur von Bosch Rexroth ist stark genug für diese Globalisierung, und sie prägt das Handeln der Mitarbeiter in Deutschland, Europa, den Americas und Asien nachhaltig. sprächen gespürt. Die Konjunkturzyklen sind kürzer und extremer geworden. Die Volatilität der Märkte stellt die Industrie vor neue Herausforderungen. Eine Konsequenz: Maschinenhersteller müssen ihren gesamten Engineeringprozess von der ersten Idee bis zur Auslieferung immer mehr verkürzen. Darüber hinaus gewinnt der Megatrend einer höheren Energieeffizienz und schonenderem Um- Verlagsveröffentlichung
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Unternehmen in mainfranken MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 Wirtschaft iM kitzingEr Land knotenpunkt am Main - ein attraktiver Wirtschaftsstandort in der Mitte deutschlands! wischen der Europäischen Metropolregion Nürnberg und den Technologie-, Universitäts- und Fachhochschulstandorten Würzburg und Schweinfurt bietet das Kitzinger Land Spielraum für bedeutende logistische, fachpersonelle und innovative Steigerungsraten. Die Autobahnen BAB 3 und BAB 7, mehrere Bundestraßen, der Schienen- und Bundeswasserstraßenverkehr rückt das Kitzinger Land nah an die Märkte seiner Unternehmen. Mit 131 Einwohnern pro Quadratkilometer sowie das flächendeckende Schulwesen stellen ein großes Arbeitsund Fachkräftepotenzial dar. Die Ansiedlung von Global Playern, und der Mix aus KuM sowie FuE in Würzburg und Nürnberg bedeuten Synergieeffekte und Kooperationsmöglichkeiten, die hier in hoher Verdichtung anzutreffen sind. Automotive, Elektronik, Dämmstoff-, Metall-, Baustoff-, Kunststoff-, und Kartonagenindustrie - die "Kitzinger" produzieren Spitzenqualität vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Hightech-Unternehmen mit Entwicklungslabor. Ob Autositze, Bäckereimaschinen, Hebetechnik- und Sicherheitsausrüstung, das umfassendste Produktprogram an Drähten und optischen Fasern, Kabel und Kabelsystemen, Doppelböden und Diamant-Wänden - von der Idee bis zur Serienfertigung arbei- teten Ingenieurtechnik, Handwerk und Dienstleistung seit jeher Hand in Hand. Durch Kompetenz und gute Kooperationsmöglichkeiten werden seit Jahrzehnten im Kitzinger Land Innovationen geboren, die auf dem Weg in alle Welt sind. Bis heute entstand so ein enormer Fundus aus ingenieurtechnischen Erkenntnissen, handwerklichem Geschick und branchengebundenem Spezialwissen. Die Vielzahl an kleinen und mittleren Unternehmen garantiert eine ungewöhnlich breite Branchenvielfalt mit absoluter Kundennähe. Denn in nur einer Autostunde sind Produkte aus dem Kitzinger Land durch die Flughäfen Nürnberg bzw. Frankfurt am Main in die ganze Welt unterwegs und auf dem Weg zu Millionen von Kunden, insbesondere für die Zulieferindustrie ergibt sich aus der Lage der Region ein realer Standortvorteil. SC VO H R AU Zielgruppe: Über 30.000 Entscheider/ Kontakte in Unternehmen 09 |11 region ale Ma gazin Das regionale Magazin 10 |11 Das regiona le Magazin & ben Wer ufen Verka 12|11 Innovationen & Impulse Rexroth-Technik im Bolschoi -Theater Wissen trifft Gründer ibt verg endien Uni rger landstip Würzbu tsch Deu eis erpr erste n Förd er FH- nkische Neu Mainfrä der aft ätigt best Wirtsch um n-Klinik urs msk Rhö hstu Wac IHK macht "Grundschulcheck" Raiffeisenbank Main-Spessart eG ausgezeichnet n Award NKEN 2011 INFRA iv MA exklus Brose erhält Supplier Innovatio Service & Handel FHWS-Neubau: Grün Signale stehen auf MAINFRANKEN exklusiv MAINFRANK exklusiv EN Mainfranken exklusiv im Februar: RECHT UND STEUERN in der nächsten "Wirtschaft in Mainfranken" (02/2011) Anzeigenschluss: Erscheinungstermin: 20. Februar 2012 06. März 2012 Ihre Ansprechpartnerin für Veröffentlichungen von Anzeigen und PR-Redaktion im nächsten "Mainfranken exklusiv": Sabrina Thiele Tel. 0931 6001-1802 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 Unternehmen in mainfranken Keine Versicherung ist wie die andere. Wenn es um die Absicherung Ihrer Arbeitskraft geht - NÜRNBERGER Berufsunfähigkeits-Versicherung. (Stand 01.2011) Mehr dazu finden Sie unter www.nuernberger.de/ratings. NÜRNBERGER Lebensversicherung AG Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg Telefon 0911 531-5, Fax -3206 info@nuernberger.de www.nuernberger.de Verlagsveröffentlichung
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Unternehmen in mainfranken MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 ErfOLgsfaktOrEn fÜr diE PrOJEktarBEit PM-karriereforum am 01.02.2012 in Würzburg ie Kompetenz der Projektleitung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in Projekten. Die Projektleitung muss neben Fachkenntnissen besonders mit allerlei sozialer und methodischer Kompetenz glänzen. Welche Kompetenzen benötigt eine erfolg- reiche Projektleiterin oder ein Projektleiter konkret? Welche Werkzeuge und Methoden vereinfachen die tägliche Arbeit im Projektmanagement und wie eignet man sich diese an? Diese Fragen beantwortet Dr. Georg Sonnek von der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH. In seinem Erfahrungsbericht "Projektmanagement mit IPMA-Zertifizierung" zeigt er auf, weshalb er sich zu einer IPMA-Zertifizierung ent- schlossen hat und wie hilfreich die erworbenen Kompetenzen in der täglichen Projektarbeit sind. Einen Überblick über die verschiedenen Zertifizierungsmöglichkeiten im Projektmanagement gibt außerdem der Vortrag "Qualifizierung und Zertifizierung von Projektpersonal" von Johannes Voss, VOSS CONSULTING GbR. Interessierte sind herzlich zu unserem kostenfreien PM-Karriereforum mit dem Leitthema "Professionelles Projektmanagement in der Praxis, Erfolgsfaktoren für die Projektarbeit" am 01.02.2012 in Würzburg eingeladen. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung bis zum 30.01.2012 erforderlich. Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Interessierte unter: www.voss-consulting.de/pm-karriereforum.html Wir freuen uns auf einen informativen Abend! Auf zu neuen Ufern ... Seit dem 4. Januar 2012 finden Sie die Niederlassung des vmm wirtschaftsverlags in den neuen Büroräumen, mit folgender Adresse: Berner Straße 2, 97084 Würzburg Ihre Ansprechpartnerinnen Frau Daniela Dobresko und Frau Sabrina Thiele erreichen Sie nun unter den neuen Telefonnummern: Daniela Dobresko: 0931/ 6001- 1801 daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Sabrina Thiele: 0931/ 6001- 1802 sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 Unternehmen in mainfranken Langfristig dEnkEn, nachhaLtig handELn knaUf Gips kG | seit 01. Januar 2012 hat alexander knauf (37) die Leitung der geschäfte der knauf gips kg in iphofen übernommen und ist damit für die knauf gruppe deutschland und schweiz verantwortlich. ls Vorsitzender der Geschäftsleitung löst er Klaus Koch ab, der zum 31.12.2011 offiziell in den Ruhestand eingetreten ist. Koch hatte das Unternehmen seit 2001 geführt. Er bleibt dem Hause Knauf aber in beratender Funktion verbunden. Herr Knauf, in den vergangenen Jahrzehnten ist Knauf stetig gewachsen und wächst ja auch weiter - in Deutschland und weltweit. Welche Rolle spielt in einem global aufgestellten Unternehmen der Familiengedanke? Der Familiengedanke steht für Werte. Das ist für mich der wichtigste Aspekt überhaupt, denn Werte schaffen Vertrauen und führen zu Identifikation mit dem Unternehmen sowohl bei unseren Mitarbeitern als auch bei unseren Kunden. Schließlich entwickeln sich die Märkte zunehmend aggressiver und Rating-Agenturen scheinen über das Schicksal von Unternehmen und ganzen Volkswirtschaften zu entscheiden. Als Familienunternehmen müssen wir uns dem nicht stellen, weil wir keine Quartalsberichte abliefern müssen. Knauf kann langfristig denken und nachhaltig handeln. Da wir alle Entscheidungen unmittelbar selbst treffen können, sind wir zugleich aber auch extrem flexibel. Gibt es für Sie ein Leitmotiv, an dem Sie sich orientieren? Unternehmertum - gerade im Familienunternehmen - bedeutet generell für mich, durch ausgeprägte Kundennähe die Chancen auf den Märkten zu erkennen, sie wahrzunehmen und Nutzen zu stiften. Das ist der Anspruch, den ich an mich selbst und an meine Mitarbeiter stelle. Die Knauf Gruppe Deutschland besteht aus einer Vielzahl eigenständiger Unternehmen. In den vergangenen Jahren wurden viele Synergieeffekte geschaffen. In welche Richtung wird die Entwicklung weitergehen? In der Vergangenheit haben sich die Partnerunternehmen der Knauf Gruppe in ihrer Vielfalt und in ihrer Eigenständigkeit gut entwickelt. Inzwischen setzen wir auf den unter- spiel hierfür ist das Knauf Partnerprogramm für den Fachhandel, das wir im Jahr 2010 eingeführt haben. Zu dieser Treue zum leistungsfähigen Baustofffachhandel bekennen wir uns auch für die Zukunft. Zugleich ist der Fachunternehmer für Knauf ein extrem wichtiger Partner, den wir mit unserem großen Netz an Fachberatern, mit unseren Systemen und Innovationen nach allen Kräften unterstützen. Und nicht zuletzt bleiben auch die Architekten weiterhin verstärkt in unserem Fokus. Denn nachhaltiges Bauen, bei dem Energieeffizienz und Energieeinsparung eine tragende Rolle spielen, kann nur gemeinsam mit den Architekten und Planern gelingen. Dass wir im vergangenen Jahr im Zuge unserer Deckenallianz eine Gruppe von Architektenberatern gebildet haben, zeigt sich schon jetzt als richtige Entscheidung. alexander knauf: "Wir wollen den Markt gemeinsam mit unseren Marktpartnern nach vorn entwickeln." (foto: knauf gips kg) schiedlichsten Ebenen auf eine verstärkte Zusammenarbeit, um Synergien zu schaffen. Das fordert ja nicht zuletzt der Markt von uns. Unser Kunde fragt schließlich immer weniger nach dem einzelnen Produkt, sondern nach integrierten Lösungen. Insofern ist das Denken in Systemen heute unabdingbar. Und da haben wir als breit aufgestelltes Unternehmen alle Chancen, diese Bedürfnisse abzudecken. In welchen Unternehmens- oder Produktbereichen sehen Sie die größten Wachstumspotenziale? Wo sind die Wachstumsmärkte - national wie auch international? Seit Jahren stellen wir den hochwertigen Trockenbau in den Mittelpunkt. Das hat sich längst als richtig erwiesen. Inzwischen haben die Entscheider verstanden, dass wir bei Trockenbau über Schallschutz, Brandschutz, Wärmeschutz und hochwertige Oberflächen reden und dass für erfolgreiche Umsetzung entsprechend abgestimmte Lösungen und Systeme benötigt werden. Mit zunehmender Selbstverständlichkeit findet sich das in den Ausschreibungen wieder. Wir haben 2011 unsere WDVS-Initiative "Hier dämmen Profis" gestartet, weil vielleicht noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, dass Knauf auch für Wärmedämm-Verbundsysteme an der Fassade steht. Unsere Wachstumszahlen sind hier ambitioniert, aber - wie wir gesehen haben - auch erreichbar. Darüber hinaus gewinnt für uns auch die Innendämmung zunehmend an Bedeutung. International gesehen hat unser Engagement im asiatischen Raum noch Potenzial nach oben. Durch die Übernahme der Gipsaktivitäten von Lafarge in Australien haben wir aber bereits einen weiteren Baustein geschaffen, um auch diesen Markt in der von Knauf gewohnten Qualität bedienen zu können. Knauf zeichnet aus, immer nah an seinen Kunden zu sein. Welche Zielgruppen werden künftig in Deutschland im Fokus stehen? Wir wollen den Markt gemeinsam mit unseren Marktpartnern nach vorn entwickeln. Das war und ist immer unsere Devise. Das beste BeiEine Stärke von Knauf ist es seit jeher, Innovationen in den Markt zu tragen. Können Sie uns schon Ausblicke auf künftige Entwicklungen oder neue Marktsegmente geben? Natürlich können wir nicht alle Karten offen auf den Tisch legen. Das Bauen muss technisch intelligenter werden, ohne die Beteiligten zu überfordern. Wir brauchen Innovationen, um die Nachhaltigkeit unserer Gebäude zu steigern. Für die Nutzer dieser Gebäude muss das mit einem Zugewinn an Komfort einhergehen. Und die Ästhetik darf bei alledem nicht zu kurz kommen. Für Knauf wird es deshalb immer entscheidender, über unsere eigenen angestammten Produkt- und Systemwelten hinaus sinnvolle, strategische Verknüpfungen zu schaffen. Zur Steigerung sowohl der Energieeffizienz als auch des Komforts sind beispielsweise Flächentemperiersysteme an Boden, Wand und Decke aus unserer Sicht künftig unverzichtbar. Mit den Anbietern solcher Systeme arbeiten wir schon jetzt sehr eng und sehr erfolgreich zusammen. Wichtig ist, dass alle beteiligten Partner am Bau diese Entwicklungen annehmen, ihre Chancen erkennen und sie dem Bauherrn überzeugend nahe bringen. Verlagsveröffentlichung
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Unternehmen in mainfranken MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 grUndig BUsinEss systEMs Und dEkra akadEMiE startEn dEUtschLandWEitEs PiLOtPrOJEkt Umfassende Lötschulung mit hohem niveau für fachkräfte 9000 gewidmete Unternehmen. GBS ist derzeit sowohl nach der ISO 9001:2008 als auch nach der strengen Norm ISO/TS 16949:2009 zertifiziert, die für viele Firmen der Automobilindustrie mittlerweile zum Qualitätsstandard erhoben wurde. und Mobilität. Der Zugriff auf dieses Know-how und Netzwerk verschafft den Kunden merk- und messbare Vorteile, sei es in der Ausbildungsqualität oder in der Verfügbarkeit von Praktika und Stellenangeboten. Infos unter: www.dekra-akademie.de Über die dEkra akademie gmbh Die DEKRA Akademie ist eines der größten privaten Bildungsunternehmen in Deutschland. Sie ist an 150 Standorten vertreten. Wer sich bei der DEKRA Akademie weiterbildet, hat die Wahl: Ob Web Based- oder Computer Based Training, virtueller Klassenraum oder Präsenzunterricht, ob an einem unserer Standorte oder am heimischen Computer, ob in Vollzeit oder berufsbegleitend, mehr als 1.000 erfahrene Trainer finden für jeden den passenden Bildungsweg. Dank dieser Kompetenz ist die DEKRA Akademie seit über 30 Jahren als branchenübergreifender Bildungspartner der Wirtschaft und der öffentlichen Hand etabliert. Besondere Kernkompetenzen der DEKRA Akademie liegen traditionell in den Bereichen Transport, Lager- und Gefahrgutlogistik. Dafür sorgt schon die Zugehörigkeit zum DEKRA-Konzern: Unter seinem Dach arbeiten mehr als hundert Tochtergesellschaften und Beteiligungen für mehr Sicherheit und Qualität im Umgang der Menschen mit Technik, Umwelt Über die grundig Business systems gmbh Mit mehr als vier Millionen verkauften Diktiersystemen und über 50 Jahren Erfahrung ist die Grundig Business Systems GmbH (GBS) einer der weltweit führenden Hersteller für professionelle Diktiersysteme. Als einziges Unternehmen der Branche entwickelt und produziert sie Premiumprodukte "Made in Germany". Darüber hinaus ist GBS seit einigen Jahren auch in der industriellen Auftragsfertigung in den Bereichen Elektronik und Mechatronik tätig. Das Spektrum reicht von der Bestückung in SMT, THT-Technologie (inklusive Handbestückung und Selektivlöten) bis hin zur Komplettfertigung von Unterhaltungselektronik, Kommunikations- und Messtechnik. Das von der früheren Grundig-Muttergesellschaft unabhängige Unternehmen wurde zu einem der 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen ernannt und erhielt das Gütesiegel "TOP JOB" für herausragende Personalarbeit. Mehr im Internet unter: www.grundig-gbs.com rundig Business Systems (GBS) und die DEKRA Akademie in Bayreuth haben ein bundesweites Pilotprojekt gestartet und die Schulung "Löten unter dem Mikroskop" für Firmen ins Leben gerufen, die im Rahmen ihres Tätigkeitsfeldes Leiterplatinen bestücken und beschädigte Platinen reparieren. In dem Kurs werden Fachkräfte umfassend und auf dem höchstmöglichen Niveau unterrichtet. "Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit so gut klappt und dass wir dieses Projekt mit einem Partner durchführen, der schon über 50 Jahre an Erfahrung auf diesem Gebiet hat, denn schließlich sind auch wir von Seiten der DEKRA Akademie bestrebt, uns ständig weiterzuentwickeln und uns an die Marktanforderungen anzupassen", sagt Klaus Fachet von der DEKRA Akademie. "Wir haben ausgiebig nach einer passenden Lötschulung für unsere Mitarbeiter recherchiert, jedoch zunächst nicht das Richtige für uns gefunden. Im Gespräch mit der DEKRA Akademie haben wir schließlich diese Schulungsmaßnahme gemeinsam entwickelt", sagt Fertigungsleiter Martin Halwas. "Unsere Mitarbeiter werden durch diese Maßnahme gezielt weitergebildet - und das auf einem sehr hohen Level", so Halwas weiter. Abwechslungsreiche Schwerpunkte Bis zu 240 Unterrichtseinheiten umfasst die Weiterbildungsmaßnahme "Löten unter dem Mikroskop". Enthalten sind verschiedene Schwerpunkte, darunter das THT-Löten bei einfach kaschierten Platinen, das THT-Löten mit durchkontaktierten Platinen, das SMD- und SMTLöten sowie das Reparaturlöten. Derzeit durchlaufen 25 Mitarbeiter von GBS in 6 Monaten bis zu fünf verschiedene Module. Das Modul 5 führt zur IPC-Zertifizierung. Diese bestätigt das Engagement, Kundenanforderungen zu entsprechen, und ist eine bedeutende Unterstützung für ISO- Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 Unternehmen in mainfranken VOrtEiLE dEs WirtschaftsstandOrtEs hassBErgE der Landkreis haßberge ist ein ausgezeichneter Wirtschaftsstandort - im herzen deutschlands und in Europas Mitte! ie Infrastruktur unseres Raumes erfüllt alle unternehmerischen Erwartungen transportieren. flugplatz Mit dem Verkehrslandeplatz HaßfurtSchweinfurt in Haßfurt verfügt der Landkreis auch über die Möglichkeit, Geschäftsreisende schnell zu europäischen Partnern zu bringen, ohne lange Anfahrtswege und Wartezeiten an den großen Flughäfen in Kauf nehmen zu müssen. Eine "private" Fluglinie nach Schweden besteht schon geraume Zeit ... autobahn Wir sind mit 3 direkten Anschlüssen zur Maintal-Autobahn A70/E48) hervorragend an das Europäische Verkehrsnetz angeschlossen, der Weg nach Bamberg, Schweinfurt, Coburg, in die Region Mainfranken und die Europäische Metropolregion Nürnberg? Ein Katzensprung! Wasserstraße Mitten durch den Landkreis verläuft eine bekannte Binnenwasserstraße der MAIN. Mit seinem Binnenhafen in Zeil a. Main und dem Schutzhafen in Haßfurt bestens geeignet, Massengüter auf dem Wasser ins Ruhrgebiet, nach Rotterdam oder über den MainDonau-Kanal nach Regensburg, Österreich oder ins Schwarze Meer zu Bahn Im Maintal verläuft auch die Bahnlinie mit vier Haltestellen, so dass die Verkehrsanbindung an die Schnellbahnstrecken der DB in Bamberg und Würzburg ohne große Umstände zu erreichen ist. Haßberge und den Naturpark Steigerwald, sowie das Maintal eine hohe Lebensqualität. Neben seinen primären Standortvorteilen bietet unser "Wohlfühl-Landkreis" hervorragende Möglichkeiten, sich nach getaner Arbeit auch mal zu erholen. dienstleistung in der Kreisstadt Haßfurt befindet sich eine Außenstelle des Arbeitsagentur Schweinfurt, die bedarfsentsprechend die notwendigen Fachkräfte vermittelt, Politik und Verwaltungen sind darauf ausgerichtet, das unternehmerische Handeln zu erleichtern und damit ein optimales Wirtschaftsklima zu gewährleisten. Wir schaffen Standortvorteile - in engster Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, mit allen Behörden im Landkreis Haßberge und unseren wirtschaftsorientierten Institutionen! (Er)Lebenswerter Landkreis Unser Raum hat durch den Naturpark "da komm ich her" Ein Slogan, wie er die Heimatverbundenheit der Kreisbewohner, ihren Stolz nicht besser beschreiben könnte. Firmen bietet diese Lebensart beste Voraussetzungen, fleißiges und zuverlässiges, gut ausgebildetes Arbeitskräftepotenzial zu nutzen. Wir arBEitEn UnBÜrOkratisch ausgezeichnet als wirtschaftsfreundliche gemeinden durch das Bayer. staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und technologie. nerkannt als gründerfreundliche Kommune, "bürokratieberuhigte" Zone durch die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt, Wirtschaftsstandort mit guten Noten in bester Gesellschaft. Der Landkreis Haßberge wird auch in Zukunft seinen Teil dazu beitragen, dass die heimische Wirtschaft sich im regionalen und globalen Wettbewerb gut behaupten kann. Im Landratsamt wurde zu diesem Zweck eine Stabsstelle eingerichtet, deren wesentlicher Auftrag die Wirtschaftsförderung ist. Wir sensibilisieren uns laufend für Anliegen der Firmen - z. B. im Rahmen von Betriebsbesichtigungen. Damit ist gewährleistet, dass unternehmerische Anliegen schnell aufgegriffen und im Bedarfsfall zur Chefsache gemacht werden können. o für eine einzelfallbezogene Förderungsberatung o für die Vermittung von Kontakten zum Aufbau eines sinnvollen Netzwerkes und o zur Lösung von Konflikten. Wir stellen Ihnen auch Daten, sowie Informations- und Kartenmaterial über den Landkreis Haßberge zur Verfügung. Wir möchten, dass Sie im Landkreis Haßberge erfolgreich wirtschaften und gut leben können. Unser Anlie- gen ist es, in Ihnen das Gefühl zu wecken "ICH WILL DA HIN ..." Unser Raum zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität aus. Die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten sind in den Publikationen unserer Tourist-Informationsstellen aufgezeigt. Hier finden Sie Ausflugsziele für alle Jahresezeiten. Entdecken Sie den Landkreis Haßberge - erleben Sie "Franken von seiner schönsten Seite"! Wir informieren Sie über Sehens- und Wissenswertes. Verlagsveröffentlichung Wir bieten unsere hilfe an o o o o für kreisansässige Unternehmen für Existenzgründer(innen) für Investitionsvorhaben für Betriebsverlagerungen und neue Betriebsansiedlungen
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reGionaLspeCiaL: sChweinfUrt MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 rEgiOnaLsPEciaL: schWEinfUrt schWEinfUrt - hOhE zUkUnftschancEn nach der aktuellen studie des schweizer Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zählt schweinfurt zu den wachstumsstärksten städten deutschlands. aut Prognos Zukunftsatlas 2010 liegt Schweinfurt im Gesamtranking auf Platz 61 unter 412 untersuchten Städten und Landkreisen. Insgesamt 29 makro- und sozioökonomische Indikatoren bilden die Zukunftsfähigkeit in verschiedenen wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamen Themenbereichen ab. Auch die Contor-Studie 2010, welche im Auftrag des Manager magazins er- Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de stellt wurde, bestätigt der Stadt Schweinfurt beste Entwicklungschancen. Von Rang 63 im Jahr 2007 ist die Stadt in dem Europaranking auf den beachtlichen Höhenplatz Rang 16 noch vor der schwedischen Hauptstadt Stockholm - hochgeschossen. Für die aufwendige Untersuchung wurden mehr als 1.100 Regionen in der Europäischen Union anhand von 25 Standortfaktoren analysiert. Diese Faktoren bilden unter anderem die demografische Entwicklung, die wirtschaftliche Dynamik, den Bildungsstand der Bevölkerung, die Technologiedichte der jeweiligen Region, das Wohlstandsniveau, die Effizienz der Arbeitsmärkte, die Ballung an Wissen und an Wertschöpfung in der Hochtechnologie ab. Zu Recht kann Schweinfurt heute mit dem Slogan werben "Wir haben mehr auf Lager" zentraler geht es nicht Kaum ein derer Wirtschaftsstandort liegt so zentral in Deutschland, wie der Raum Schweinfurt. Neue Autobahnachsen sorgen für seine erstklassige Erschließung. Rund um die Schweinfurter Industrie haben sich Logistik-Netze aufgebaut, die dafür sorgen, dass Ihre Produkte in 24 Stunden an jedem Ort der Erde sind. Das macht schnell und flexibel. schWEinfUrt - EinE ErfOLgs-gEschichtE der wohl bekannteste sohn des vorindustriellen schweinfurts ist der 1788 geborene friedrich rückert - ein dichter und Übersetzer und einer der Begründer der deutschen Orientalistik. sein andenken lebt fort in zahlreichen Werken, die zum teil von namhaften komponisten wie schubert, Brahms, schumann und Mahler vertont wurden. Verlagsveröffentlichung © andreas hub in nur in vertrauten Kreisen bekannter Schweinfurter war der Arzt Johann Lorenz Bausch. Er wirkte über ein Jahrhundert früher und gründete 1652 mit drei Kollegen in Schweinfurt die Leopoldina - die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt. Doch die eigentliche Erfolgs-Geschichte Schweinfurts begann mit der Industrialisierung, an deren Anfang ein etwas fragwürdiger Erfolg stand. Dieser ist eng mit der Bezeichnung "Giftgrün" verknüpft. Das "Schweinfurter Grün" (auch Pariser Grün oder Mitisgrün genannt) war eine Farbe, die andere grü- ne Farben sowohl an Leuchtkraft und Beliebtheit als auch an Giftigkeit um ein Vielfaches überbot. Es wurde seit Beginn des 19. Jahrhunderts durch den Industriellen Wilhelm Sattler zunächst in Schweinfurt, später dann in einem Vorort Schweinfurts industriell hergestellt. Verwendung fand es unter anderem bei der Einfärbung von Tapeten, Teppichen, Vorhängen und Kleidern - ja, sogar von Spielzeug und Süßigkeiten! 1886 wurde es in Deutschland als Farbe schließlich verboten und nur noch als Insektizid eingesetzt. Zeitweise mutmaßte man sogar, Napoleon sei an den Arsenausdünstungen
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 reGionaLspeCiaL: sChweinfUrt seiner mit Schweinfurter Grün getränkten Tapeten gestorben. Einen kometenhaften Aufstieg erlebte Schweinfurt jedoch erst mit dem Beginn der Motorisierung und der steigenden Nachfrage nach Kugellagern und Fahrzeugteilen. Philipp Moritz Fischer, der 1853 das Tretkurbelfahrrad erfunden hatte, gründete 1872 die Firma Kugelfischer, die spätere FAG Kugelfischer Georg Schäfer AG. Hier baute 1883 sein Sohn Friedrich Fischer die erste Kugelschleifmaschine - die Voraussetzung für den Beginn der Wälzlagerindustrie. Bereits sieben Jahre später erhielt Kugelfischer Konkurrenz in unmittelbarer Nähe durch die Kugellagerfabrik Fries & Höpflinger, die spätere SKF. Ein weiterer Erfin- der, der Schweinfurt weltweit bekannt machte, war Ernst Sachs, der 1895 mit Karl Fichtel die Firma Fichtel & Sachs gründete. 1894 hatte Sachs ein Patent auf seine Präzisionsnaben erworben und 1903 erfand er die Torpedo-Freilaufnabe - eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse, die in den folgenden Jahrzehnten bei Fichtel & Sachs ständig verbessert und weiterentwickelt wurde. Aufgrund seiner Bedeutung für die Fahrzeug- und Rüstungsindustrie stieg Schweinfurt im Laufe der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur führenden Kugellagerstadt des Deutschen Reiches auf, mit über 60 % der deutschen Gesamtproduktion. Dies machte die Stadt im Zweiten Welt- krieg zur bevorzugen Zielscheibe für Luftangriffe der Alliierten. Eine ähnliche Bedeutung erlangten nach dem Zweiten Weltkrieg auch die SachsKleinmotoren, die mit den Schweinfurter Wälzlagern und Fahrradteilen ihren Siegeszug um die Welt antraten. Sein hauptsächlich auf Kugellager festgelegtes Image behielt Schweinfurt bis kurz nach seiner 1.200-JahrFeier im Jahr 1991. Doch dann kam die schwere Krise. Die Stadt, deren Erwerbstätige seit Jahrzehnten auf die Großindustrie angewiesen waren, verlor 1993 Tausende von Arbeitsplätzen. Jedoch nicht ihren Mut und Erfindergeist. Bereits 1994 formierte sich GRIBS, das Gründer-, Innova- tions- und Beratungszentrum. 1995 wurde der Industrie- und Gewerbepark Maintal in Angriff genommen, in dem sich schon 1998 die ersten Unternehmen ansiedelten. 1996 begann die Planung für das Museum Georg Schäfer, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 die größte Spitzweg-Sammlung der Welt beherbergt. Innerhalb weniger Jahre schaffte Schweinfurt den Weg aus der Krise und vollzog den Wandel von einer klassischen Industriestadt zu einem modernen Wirtschaftsstandort. Und nicht nur das. Es katapultierte sich innerhalb von 14 Jahren aus seiner Stagnation heraus in die Position der "dynamischsten Stadt Deutschlands", der Stadt mit dem höchsten Pendlereinkommen und einem BIP, das hinter dem des Landkreises München und dem der Stadt Frankfurt am Main auf Platz 3 in Deutschland und auf Platz 2 in Bayern liegt. Wie die weiteren Kapitel der Schweinfurter Erfolgs-Geschichte aussehen werden, wird die Zukunft offenbaren. Ihre Autoren stehen allerdings schon heute fest: alle, die Schweinfurt aktiv und kreativ mitgestalten. Verlagsveröffentlichung
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GesUndheit & VorsorGe MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 gEsUndhEit Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de aOk BayErn Macht sich stark fÜr "gEsUndE UntErnEhMEn" aok baYern | Mit der jährlichen statistik des krankenstands wertet die aOk Bayern die daten von 2,1 Millionen aOk-versicherten arbeitnehmern aus. auffällig war dabei im Jahr 2010, dass psychische krankheiten alleine 9 Prozent aller ausfalltage verursachen. erantwortlich für die Steigerung in diesem Bereich wird vor allem eine stetig steigende Stressbelastung in der Arbeitswelt gemacht. Des Weiteren sind über 24 Prozent der dokumentierten Fehltage durch Muskel- und Skeletterkrankungen und fast 11 Prozent durch Atemwegserkrankungen bedingt. Um arbeitsbedingte Ausfallzeiten zu vermeiden berät die AOK Bayern Unternehmen beim Aufbau und der Durchführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Rund 2.800 Unternehmen haben bereits diesen speziellen AOK-Service genutzt. Für 1.800 Unternehmen wurden zusätzlich Analysen zum Gesundheitszustand durchgeführt. Auf dieser Grundlage entwickelten AOK-Experten ca. 750 Projekte mit dem Ziel arbeitsbedingte Gesundheitsbelastungen zu reduzieren. Damit begleitet die AOK Bayern fast ein Fünftel aller Projekte zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland. Seit Mitte 2011 bietet die AOK ein besonderes Internetportal zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die informative und nutzerfreundliche Plattform findet man unter www.bgf-aok.de. Die Inhalte richten sich vor allem an kleinere und mittlere Betriebe. Dabei sind die aktuellen Informationen sowohl für die Unternehmensleitung wie für die Arbeitnehmer interessant. Unternehmensleiter finden Informationen über den demographischen Wandel oder zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung. Arbeitnehmer erhalten auf den Internetseiten viele Fakten zur Prävention im Betrieb. Zu nennen sind hier Themen wie Ernährung im Berufsalltag, Umgang mit beruflichem Stress oder andere berufsbezogene Gesundheitsthemen. kontakt/info: aOk Bayern - die gesundheitskasse, direktion Würzburg kardinal-faulhaber-Platz 1 97070 Würzburg SC VO H R AU Zielgruppe: Über 30.000 Entscheider/Kontakte in Unternehmen 09 |11 region ale Ma gazin Das regionale Magazin 10 |11 Das regiona le Magazin & ben Wer ufen Verka 12|11 Innovationen & Impulse Rexroth-Technik im Bolschoi -Theater Wissen trifft Gründer Mainfranken exklusiv im Februar: ibt verg endien Uni rger landstip Würzbu tsch Deu eis erpr erste n Förd er FH- nkische Neu Mainfrä der aft ätigt best Wirtsch um n-Klinik urs msk Rhö hstu Wac IHK macht "Grundschulcheck" Raiffeisenbank Main-Spessart eG ausgezeichnet n Award NKEN 2011 INFRA iv MA exklus Brose erhält Supplier Innovatio Service & Handel FHWS-Neubau: Grün Signale stehen auf MAINFRANKEN exklusiv TAGUNGEN, SEMINARE, MESSEN UND AUSSTELLUNGEN in der nächsten "Wirtschaft in Mainfranken" (02/2012) Anzeigenschluss: 20. Januar 2012 Erscheinungstermin: 06. Februar 2012 Ihre Ansprechpartnerin für Veröffentlichungen von Anzeigen und PR-Redaktion im nächsten "Mainfranken exklusiv": MAINFRANK exklusiv EN Daniela Dobresko · Tel. 0931 6001-1801 · daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de Verlagsveröffentlichung
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MAINFRANKEN exklusiv_ 01/2012 GesUndheit & VorsorGe GUT FÜR DIE GESUNDHEIT: ID CHAIR CONCEPT UNSER AKTIONSPREIS ID-Chair von Vitra 499,- zzgl. MwSt. Statt 569,- Das ID Chair Concept ist gut für die Gesundheit: Die neue, patentierte FlowMotion-Stuhlmechanik unterstützt erstmals dynamisches Sitzen über den gesamten Bewegungsablauf. Die Mechanik stellt sich automatisch auf das Gewicht des Nutzers ein, die Feinjustierung erfolgt schnell und einfach über eine Stellschraube. Darüber hinaus bietet der ID Chair mehr als 8000 Möglichkeiten für eine Konfiguration nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben - und bleibt doch prinzipiell der gleiche Stuhl. Wir stehen für Bürolösungen in höchster Qualität - Design und Funktion für entspanntes Arbeiten! büroforum planen und einrichten Edith-Stein-Straße 3 97084 Würzburg Tel (09 31) 4 67 98-0 Fax (09 31) 4 67 98-10 www.bueroforum.net info@bueroforum.net höchemer bürotechnik planung und einrichtung kopier- und drucksysteme mangelsfeld 10 97708 bad bocklet-großenbrach Montag-Freitag 8-18 Uhr Tel (0 97 08)91 50-0 Fax (0 97 08) 91 50-30 www.hoechemer.de buero@hoechemer.de Montag-Freitag 8-18 Uhr, Samstag 10-15 Uhr Verlagsveröffentlichung
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48 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 IHk die Weiterbildung FüHRUNGSKRäFTE IHK-Führungskräftetraining - 6-Stufen-Programm für Führungskräfte und Führungsnachwuchs Würzburg, ab 14.01.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest EUR 1.080,00 Business-Coach (IHK) - Intensiv-Kompakt-Lehrgang Schweinfurt, ab 16.01.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 610,00, Zertifizierung, zzgl. EUR 150,00 Unterrichtsmaterial EUR 1.980,00 Managementtraining für angehende Führungskräfte Schweinfurt, 07.02.2012 3-Tage-Seminar TECHNIK CAD-Technik - Aufbaustufe - AutoCAD in der 3D-Konstruktion - Teil III Würzburg, 27.01.2012 Wochenendseminar EUR 240,00 FREMDSPRACHEN Spanisch I Würzburg, 09.02.2012 Abendseminar EUR 280,00 LEHRGäNGE MIT IHK-PRüFUNG Geprüfte/r Wirtschaftsfachwirt/in Würzburg/Schweinfurt, September 2012 Teilzeit, ca. 620 U-Std. zz. EUR 2.850,00 Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik (IHK) Würzburg, Februar 2012 Teilzeit, ca. 1.100 U-Std. zz. EUR 4.150,00 Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in Würzburg/Schweinfurt, September 2012 Teilzeit, ca. 720 U-Std. Vollzeit, ca. 760 U-Std. zz. EUR 3.400,00 Geprüfte/r Küchenmeister/in Würzburg, September 2012 Vollzeit, ca. 590 U-Std. zz. EUR 2.200,00 Geprüfte/r Technische/r Fachwirt/in Schweinfurt, Mai 2012/September 2012 Vollzeit, ca. 800 U-Std. zz. EUR 3.600,00 Sprachkurse ab Februar/März 2012 in Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch in Würzburg und Schweinfurt - Nähere Informationen auf Anfrage! Einstufungstest in Englisch mit Infoabend Schweinfurt, 13.02.2012/ Würzburg, 15.02.2012 kostenfrei BETRIEBSWIRTSCHAFT Buchführung I - Grundkurs Schweinfurt, ab 14.01.2012 Wochenendseminar EUR 395,00 EUR 240,00 WEIN SEMINARE Der professionelle Weinprobenleiter Würzburg, 18.01.2012 Tagesseminar, 8 U-Std. EUR199,00 Weinvermarktung - Ihre Weine, Ihre Kunden ... eine natürliche Verbindung Würzburg, 06.02.2012 Tagesseminar, 8 U-Std. EUR 199,00 Das Rotweinseminar Würzburg, 14.03.2012 Tagesseminar, 8 U-Std. Managementassistent/in (IHK) Würzburg, ab 17.01.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest EUR 1.490,00 Buchführung II - Aufbaukurs mit Zertifikat Schweinfurt, 23.01.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest EUR 340,00 EUR 199,00 Kniffe für den MS-Excel-Alltag - Erstellen und Präsentieren von Diagrammen Würzburg, 11.01.2012 Tagesseminar EUR 135,00 Adobe Illustrator CS - Grundkurs Würzburg, 13.01.2012 2-Wochenenden-Seminar NEU! EUR 470,00 Praxisseminar MS Access - Datenbankentwicklung - Aufbaukurs Würzburg, 13.01.2012 Wochenendseminar EUR 235,00 Controlling mit MS Excel Würzburg, 20.01.2012 Wochenendseminar WEIN - LEHRGÄNGE Wine Expert - Bronze Würzburg, 16.01.-28.02.2012 Teilzeit, 64 U-Std., zzgl. EUR 140,00 Prüfungsgebühr EUR 1.490,00 Wine Expert - Silber Würzburg, 12.03.-01.05.2012 Teilzeit, 64 U-Std., zzgl. EUR 170,00 Prüfungsgebühr EUR 1.550,00 Referent/in für Marketing und Unternehmenskommunikation (IHK) Würzburg, ab 30.01.2012/ Schweinfurt, ab 14.02.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest EUR 1.580,00 Controlling (IHK) Schweinfurt, ab 06.02.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest EUR 1.490,00 Sales Professional (IHK) - Ausbildung Schweinfurt, ab 06.02.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 610 Zertifizierung, zzgl. EUR 150,00 Unterrichtsmaterial NEU! EUR 1.580,00 Büroorganisation und Selbstmanagement Schweinfurt, 06.02.2012 Tagesseminar EUR 145,00 EUR 235,00 www.wuerzburg.ihk.de Telefonische Information unter: 0931 4194-254
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 TrANspArENT Familienfreundlichkeit - ein Schwerpunkt JAHrEsAbscHLUss 2011 | Der Abschluss des Jahres 2011 rückte das Thema "Familienfreundlichkeit" in den Fokus. Nachdem im Rahmen des IHK-Jahresthemas 2011 "Gemeinsam für Fachkräfte" Ende Oktober 2011 eine Veranstaltung mit dem Titel "Modethema oder Überlebensstrategie: Welchen Beitrag leistet familienbewusste Personalpolitik zur Fachkräftesicherung?" in der IHK in Würzburg stattfand (wir berichteten in WiM 12/2011), nutzte die mainfränkische Wirtschaftskammer zwei Veranstaltungen im November 2011, um gemeinsam mit verschiedenen Partnern für die Umsetzung von Familienfreundlichkeit in den Unternehmen zu werben. Arbeitgeber-veranstaltung in schweinfurt Am 8. November 2011 lud die "Initiative Familienorientierte Personalpolitik" in die Räume der SKF GmbH nach Schweinfurt. Über 100 Gäste aus der Region informierten sich bei der bereits sechsten Veranstaltung der 2007 gegründeten Initiative. Neben der Vorstellung der familienfreundlichen Maßnahmen der SKF durch Frank Hirschmann, Leiter Personal am Standort Schweinfurt, standen der Beitritt der Beratungsstelle "Wirtschaft und Familie" des GRIBS aus Schweinfurt sowie ein Impulsreferat zum Thema "Marketing und Kommunikation von Familienbewusstsein" im Mittelpunkt. Ferner gründete die Initiative verschiedene themenspezifische Arbeitskreise - von Arbeitzeitmodellen, Eldercare, bis zu internen und externen Kommunikationsmöglichkeiten familienfreundlicher Personalinstrumente - die sich in Zukunft gezielt mit verschiedensten Fragestellungen befassen. reichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht mehr nur die Kindererziehung, sondern insbesondere die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger zu einer Herausforderung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Anlässlich der Verwurden offiziell als neue Partner des Bündnisses aufgenommen. und die Umgebung erkunden und spielerisch die heimische Natur und seine Bewohner kennenlernen konnten. Den Eltern konnte so während des in Bayern schulfreien Buß- und Bettages eine ganztägige und kostenlose Kinderbetreuungsmöglichkeit angeboten werden. IHk-Mitarbeiterkindertag ein dauerbrenner In der IHK fand am 16. November 2011 bereits im fünften Jahr in Fol- IHk-Analyse zeigt vorteile Mitarbeiter profitieren von ihr, für den Staat ist sie ein Wachstumsmotor und Unternehmen verschaffen sich durch ihre Umsetzung Vorteile in der Akquise und bei der Bindung qualifizierter Mitarbeiter: familienfreundliche Personalpolitik. Die Alterung der Gesellschaft verändert die Bedürfnisse der Menschen, Betriebe müssen ihre unternehmerischen, strategischen und personellen Ausrichtungen aufgrund der Alterung der eigenen Mitarbeiter überdenken und es wird angesichts des demografischen Wandels zunehmend schwieriger, neue und qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Ein möglicher und vielfach unkomplizierter Ansatzpunkt hierzu ist Familienfreundlichkeit. Welche Vorteile sich für Arbeitnehmer, Unternehmen und den Staat durch familienfreundliche Maßnahmen ergeben, hat Dr. Sascha Genders, Ansprechpartner der IHK für das Thema "Familie und Beruf", nun in einer Analyse unter dem Titel "Familienfreundliche Personalpolitik: Im Bild (v. l.): Frank Hirschmann (SKF GmbH), Anuschka Kordes (Beratungsstelle Wirtschaft und Familie), Ute Suckfüll (Initiative Familienorientierte Personal politik), Thomas Stelzer (Agentur für Arbeit Schweinfurt) und Reinhold Karl (Beratungsstelle Wirtschaft und Familie). Würzburger bündnis diskutiert vereinbarkeit von pflege und beruf Am 23. November 2011 rückte das "Bündnis Familie und Arbeit in der Region Würzburg" das Thema "Pflege" in den Vordergrund. Nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung und der Alterung der Gesellschaft wird bei einer erfolg- anstaltung "Beruf und Pflege - Altersgerechte Arbeitswelt" in den Räumlichkeiten der Geriatrischen Rehaklinik der AWO referierte Anine Linder, Netzwerk "Erfolgsfaktor Familie", über Trends und Tabus bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Die Unternehmen Ikea Würzburg, Deutsche Rentenversicherung Nordbayern und Vogel Business Media GmbH & Co. KG ge der Mitarbeiterkindertag statt. Alle Kinder der IHK-Mitarbeiter waren zu einem Tag in die IHK eingeladen und konnten ganz nebenbei Mama und Papa bei der Arbeit über die Schultern schauen. Höhepunkt des Tages war ein Besuch des Tierparks Sommerhausen, bei dem die Kinder bei einer Schnitzeljagd der moderneren Form - ausgestattet mit GPS-Geräten - den Tierpark
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50 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Herausforderung und Chance zugleich" zusammengefasst. Neben den grundsätzlichen Ausführungen zum Thema "Familienfreundlichkeit" zeigt der Beitrag, in welchen Bereichen sich die IHK WürzburgSchweinfurt zum Thema "Familie und Beruf" engagiert - vom Mitwirken in lokalen und überregionalen Netzwerken bis hin zur gelebten Familienfreundlichkeit in der IHK. Der Textbeitrag ist Bestandteil der IHK-Schriftenreihe mit dem Titel "Fachkräftesicherung: bilden, beschäftigen, integrieren", Band Nr. 30/2011. Die Publikation kann kostenfrei bei Christiana Reichert, IHK, Tel.: 0931 4194-291, E-Mail: christiana.reichert@wuerzburg.ihk. de bestellt werden oder steht im Internet unter http://www.wuerz- burg.ihk.de/presse/publikationen/ schriftenreihe.html als Download zur Verfügung. familienfreundlichkeit bleibt Thema Auch in 2012 wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtiges Thema der IHK sein, etwa bei der Umsetzung von Projekten mit regionalen Partnern wie der Schweinfurter Initiative, dem Würzburger Bündnis oder gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren, die für 2012 den Jahresschwerpunkt "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" ausgewählt haben. Informationen zum Engagement der IHK finden Sie unter: www.wuerzburg. ihk.de/standort/familie-und-beruf www.wuerzburg.ihk.de IHK-Ansprechpartner: Dr. Sascha Genders, Tel.: 0931 4194-373, E-Mail: sascha.genders@wuerzburg.ihk.de Willy Willeke (4. v. l.), Direktor Deut sche Rentenversicherung Nordbayern, Thorsten Goslar (5. v. l.), Personalleiter Ikea Würzburg, und Günter Schürger (6. v. l.), Geschäftsführer der Vogel Business Media GmbH & Co. KG, freuten sich mit Bernhard Pammer (7. v. l.), Geschäftsführer der AWO, so wie Vertretern des Würzburger Bünd nisses über den Beitrag zum Netzwerk. IHk fördert Außenwirtschaft vErANsTALTUNGsANGEboTE | Mainfränkische Unternehmen können 2012 von einem großen Angebot an Export- und Außenwirtschaftsveranstaltungen der IHK Würzburg-Schweinfurt profitieren. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung der Region bietet der Fachbereich International der IHK WürzburgSchweinfurt Unternehmen aus Mainfranken mehr als 40 Fachund Länderveranstaltungen sowie Arbeitskreise, Workshops und Markterschließungsprojekte. shop Österreich. Schwerpunkte bei den Fachseminaren sind anstehende Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, das Exportkontrollrecht, die internationalen Vertrags- und Lieferbedingungen "Incoterms" sowie das Ursprungsund Präferenzrecht. Auch echte Klassiker wie das viertägige Zollseminar oder Seminare zum Ausfüllen von Exportdokumenten bietet die IHK wieder an. Darüber hinaus wird Mainfranken erstmalig Gastgeber für das jährlich stattfindende Zollforum Bayern sein. Auch individuelle Beratungstage mit der Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit AHK-Vertretern oder bayerischen Auslandsrepräsentanten sind geplant. Im Fokus stehen hier die NAFTA-Region, Osteuropa, China und Südostasien. "Unternehmen sollten sich neuen Herausforderungen im Exportbereich stellen und den Blick über den Tellerrand wagen", so Marion Oker, IHK-Bereichsleiterin. Im Rahmen von Markterschließungsprojekten hilft die IHK beispielsweise zusammen mit bayerischen Außenwirtschaftspartnern kleinen und mittleren Unternehmen aus den Bereichen Umwelttechnologie und Gesundheitswirtschaft bei der Suche nach Geschäftspartnern in Algerien im Rahmen eines vom Freistaat geförderten Projektes. Darüber hinaus werden gemeinsam mit Bayern International Firmengemeinschaftsstände auf Fachmessen in Indien, Litauen, Russland und China organisiert. Ein monatlicher IHK-Außenwirtschaftsnewsletter informiert über aktuelle Themen und Termine. www.wuerzburg.ihk/international/ newsletter.de Länderprojekte und Thementage Höhepunkte bei den Länderprojekten sind Thementage zu Nordafrika und dem Nahen Osten, zur Türkei und Indien sowie ein Work- sEMINAr für GrAfIkproGrAMM ILLUsTrATor Die IHK Würzburg-Schweinfurt bietet ab 13. Januar 2012 in Würzburg erstmals ein Zwei-Wochenenden-Seminar Adobe Illustrator CS Grundkurs an. Ob nur eine Einladungskarte, eine aufwendige Logoentwicklung, das Layout für die nächste Anzeigenkampagne oder ein paar Buttons für die Internetseite: Keine andere Grafik-Software bietet so viele Möglichkeiten, Vektoren, Text und Bild zu bearbeiten. Information: Sonja Konrad/Ulrike Langer, Tel.: 0931 4194-254, E-Mail: sonja.konrad@wuerzburg.ihk.de/ulrike.langer@ wuerzburg.ihk.de oder im Internet unter: www.wuerzburg.ihk.de NEUEs sEMINArproGrAMM für AUsbILdEr Wie finden Unternehmer die passenden Auszubildenden? Wie optimieren sie deren Ausbildung von der Einstellung bis zum Abschluss? Diese und weitere Themen sind Inhalt des neuen Lehrgangsprogramms "Ausbilder.Fit!" der IHK Würzburg-Schweinfurt. Das Seminarprogramm bietet Ausbildern die Möglichkeit, ihre fachlichen, beruflichen und pädagogischen Kenntnisse zu erweitern und die Ausbildungsqualität im eigenen Betrieb zu optimieren. Informationen und Termine für 2012: www.wuerzburg.ihk.de/ausbilder
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 TrANspArENT IHk GrüNdET ArbEITskrEIs IT Ende vergangenen Jahres hat sich in der IHK Würzburg-Schweinfurt der Arbeitskreis (AK) IT gegründet. Vorsitzender des Arbeitskreises ist Michael Muthig, Head of IT Services, s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG. Christian Maurer, IHK-Bereichsleiter Information | Kommunikation, berichtete in der konstituierenden Sitzung den zwölf Teilnehmern, welche Vorarbeiten zu diesem Arbeitskreis geleistet wurden. Ziel ist es, eine Plattform für einen Erfahrungs- und Informationaustausch in der Region Mainfranken zu aktuellen Themen im IT-Bereich zu ermöglichen. Siegfried Thoma, PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck GmbH & Co. KG, zeigte anhand einer Präsentation Themenvorschläge, unter anderem Sicherheit im IT-Umfeld und Personal. Die AK-Mitglieder interessieren sich beispielsweise auch für neue Techniken wie Virtualisierung und Cloud Computing, die neue Einsatzmöglichkeiten bieten. Denn überall werden wesentliche Prozesse in einem Unternehmen immer stärker von IT gestützt. Weitere im Arbeitskreis angesprochene Themen sind die Ausbildung in IT-Berufen und das immer deutlicher werdende Problem, Fachkräfte zu akquirieren und zu sichern. Der Arbeitskreis tagt drei- bis viermal jährlich. Er setzt sich aus Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und ist offen für weitere Interessierte. Die nächste Sitzung findet am 17. Januar 2012 bei s.Oliver statt. Information: Christian Maurer, Bereichsleiter Information | Kommunikation, Tel.: 0931 4194-329, E-Mail: christian.maurer@wurzburg. ihk.de Im Bild (v. l.): Rainer Pecher, Bechtle GmbH ITSystem haus, Gerd Sych, KlaraOppenheimerSchule, Gerald Eglmeier, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH Schweinfurt, Prof. Dr. Andreas Hotho, Universität Würz burg, Thomas Barthold, Warema Renkhoff SE, Prof. Dr. Robert Grebner, HAW WürzburgSchweinfurt, Prof. Dr. Karl Liebstückel, HAW WürzburgSchweinfurt, Christian Maurer, IHK WürzburgSchweinfurt, Michael Muthig, s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG, Helmut Beck, PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck GmbH & Co. KG, Sieg fried Thoma, PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck GmbH & Co. KG, und Prof. Dr. Rainer Thome, Lehrstuhl Prof. Thome. IHk-Mitgliedsbeitrag sinkt bEscHLUss dEr voLLvErsAMMLUNG | Eine gute Nachricht für die mainfränkischen Unternehmen: Nach 2010 sinkt der IHK-Mitgliedsbeitrag ab 2012 erneut. Dies beschloss die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen für das Jahr 2012 in Würzburg. "Wir freuen uns, dass die IHK aufgrund der positiven Wirtschaftslage die mainfränkischen Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von rund 350.000 Euro beim Beitrag entlasten kann", teilt IHKHauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn mit. Der jährliche IHK-Mindestgrundbeitrag sinkt um elf Prozent und beträgt künftig 40,00 Euro anstatt 45,00 Euro für ein nicht im Handelsregister eingetragenes Unternehmen. Auch die niedrigste Grundbeitragsstaffel für im Handelsregister eingetragene Unternehmen wird um sieben Prozent von 140,00 Euro auf 130,00 Euro gesenkt (vgl. nebenstehende Tabelle). Der Umlagehebesatz sinkt ebenfalls von 0,17 Prozent auf 0,16 Prozent des Gewerbeertrages. Von den rund 60.000 Mitgliedsunternehmen der mainfränkischen Wirtschaftskammer sind etwa 26.000 Betriebe (rund 44 Prozent) zudem Kraft Gesetzes ganz von Beitragszahlungen an die IHK befreit. Der durchschnittliche Jahresbeitrag pro IHK-Mitglied beträgt 137,00 Euro. Ein Online-Beitragsrechner unter www.wuerzburg.ihk.de/ueberuns/mitgliedschaft ermöglicht es den Betrieben, den IHK-Beitrag 2012 vorab zu errechnen. GrUNdbEITräGE LAUT IHk-WIrTscHAfTssATZUNG 2012 Nicht im Handelsregister eingetragene Unternehmen bis 5.200 Euro Gewerbeertrag/Gewinn aus Gewerbebetrieb beitragsfrei von 5.200,01 Euro bis 24.500 Euro ? 40 Euro von 24.500,01 Euro bis 250.000 Euro ? 130 Euro Im Handelsregister oder Genossenschaftsregister eingetragene Unternehmen bis 250.000 Euro ? 130 Euro Alle IHK-Zugehörigen von 250.000,01 Euro bis 500.000 Euro ? 240 Euro über 500.000,01 Euro ? 480 Euro Großbetriebsstaffeln 2.500 Euro/5.000 Euro Zeugnisse für IHk-berufspädagogen bErUfsbILdUNG | In der IHK Würzburg-Schweinfurt haben zum ersten Mal sechs Teilnehmer erfolgreich die Fortbildung "zur Geprüften Berufspädagogin/zum Geprüften Berufspädagogen" nach der Bundesverordnung abgeschlossen und ihre Zeugnisse entgegengenommen. Die Fortbildung umfasste rund 800 Unterrichtsstunden und vermittelte fachübergreifende Kompetenzen in den Bereichen der Berufsausbildung, Weiterbildung, Personalentwicklung und Managementprozesse. IHKBerufspädagogen nach der Zeugnisübergabe.
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52 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 bayerische IHk-chefs tagten in Würzburg THEMENpLANUNG 2012 | Im Rahmen ihrer Herbstsitzung tagten die Hauptgeschäftsführer der bayerischen IHKs Anfang Dezember 2011 in Würzburg. Unter dem Dach des BIHK e. V. sind in Bayern bei neun IHKs mehr als 900.000 gewerbliche Unternehmen und mehr als 50.000 Ehrenamtsträger organisiert. Auf dem Arbeitsprogramm der Hauptgeschäftsführer standen neben Fragen der Bildungspolitik vor allem die Vorbereitungsarbeiten zur Errichtung von IHK-FOSA (Foreign Skills Approval) ab April 2012 in Nürnberg. In Form eines öffentlichrechtlichen Zusammenschlusses werden 77 IHKs aus dem gesamten Bundesgebiet in einer zentralen Einrichtung das Anerkennungsverfahren über die Gleichwertigkeit von Bildungsabschlüssen aus Drittstaaten organisieren. Mit dem neuen Gesetz will der Bund nicht nur einen Beitrag zur besseren Ausländerintegration leisten, sondern vor allem einen besseren Zugang von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland auf den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen. Im Bild (v. l.): die Hauptgeschäfts führer Siegmar Schnabel (Coburg), Georg Schnelle (Bayreuth), Joachim Burk (persönlicher Assistent des Hauptgeschäftsführers der IHK Mün chen), Dr. Manfred Gößl (stv. Haupt geschäftsführer München), Dr. Jürgen Helmes (Regensburg), Ursula Poller (stv. Hauptgeschäftsführerin Nürn berg), Horst Dommermuth (Aschaf fenburg), Peter Driessen (München) und Gastgeber Prof. Dr. Ralf Jahn. Attraktiv durch Ausbildung im Ausland bErUfLIcHE bILdUNG | In der Würzburger Franz-Oberthür-Schule fand die regionale Mobilitätsveranstaltung des Programms "Leonardo da Vinci" für Nordbayern und die angrenzenden Gebiete statt. "Leonardo da Vinci" heißt das Programm der Europäischen Union für die berufliche Bildung, das sich an alle Akteure der beruflichen Bildung richtet. Es unterstützt und ergänzt die Berufsbildungspolitik der Im Bild (v. l.): Andrea Mohoric, NABIBB, Wolfgang Schwarzenberger, ISB Bayern, und Dr. Monique Nijsten, NABIBB. Foto: Schwarzenberger, ISB Bayern teilnehmenden Staaten bis 2013 mit einem Gesamtbudget von 1.725 Mio Euro. Europa fördert damit Bürger beim Erwerb von internationalen Kompetenzen. Nach den Grußworten der Ehrengäste und der Schilderung praktischer und erfolgreicher Maßnahmen konnten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops konkrete Projektideen entwickeln und bekamen Informationen zur Durchführung und Beantragung. MaxMartin Deinhard, Bereichsleiter Berufsbildung der IHK Würzburg Schweinfurt, begrüßt das Programm: "Wir können jeden Betrieb nur ermutigen, Auslandsaufenthalte für seine Auszubildenden zu ermöglich. Man stärkt die interkulturellen Kompetenzen der Azubis und wird auch für anspruchsvolle Bewerber interessant." Das sei vor allem in Zeiten sinkender Schulabgänger wichtig. Als Zielgruppe sind nicht nur die Auszubildenden angesprochen, sondern auch deren Ausbilder und die Berufsschulen. IHK-Ansprechpartner: Oliver Proske, Tel.: 0931 4194-366, E-Mail: oliver.proske@wuerzburg.ihk.de www.wuerzburg.ihk.de compliance - verhaltensmaßregeln für den Mittelstand Compliance beschreibt die Verpflich tung eines Unternehmens, sich an die vom Gesetzgeber, den Eigentümern des Unternehmens und von den Auf sichtsgremien bzw. Aufsichtsbehörden formulierten Gesetze und gesellschaft lichen Wertvorstellungen zu halten. Was mittelständische Unternehmer dabei beachten müssen, um eine Einhaltung der Gesetze bestmöglich zu gewährleisten, darüber informierte das Allianz Managementbüro Serge Avit e. K. in der IHK in Würzburg. Jesko Drahms, Fachanwalt aus Düsseldorf (Bild), informierte, welche organisato rischen Vorstellungen für Unterneh men veranlasst werden müssen und stand zur Diskussion zur Verfügung. Die IHK Würzburg-Schweinfurt trauert um Dr. Heinz Pritzl. Der frühere Chef der Kauzen-Brauerei in Ochsenfurt ist am 13.12.2011 drei Wochen vor seinem 87. Geburtstag gestorben. Der gebürtige Würzburger hatte in die damalige Gehringbrauerei eingeheiratet und den Betrieb 1950 übernommen. Er engagierte sich daneben in vielen Ehrenämtern und war unter anderem auch Mitglied des IHK-Präsidiums von 1966 bis 1990. Für seinen Einsatz um die Weiterentwicklung der mainfränkischen Wirtschaft erhielt er 1989 den Ehrenring und 1991 die Große Ehrenmedaille der IHK Würzburg-Schweinfurt. Dr. Heinz Pritzl war Träger Verdienstkreuzes am Bande, des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse und des Bayerischen Verdienstorden. Die IHK wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 TrANspArENT ONLINE-BRANCHENFÜHRER Executive Search/Personalberatung www.bhsgroup.de bhs CONSULTING & SOLUTIONS GmbH Beethovenstraße 1a 97080 Würzburg Tel. 0931/ 32934-0 Beckhäuser Personal & Lösungen M. Beckhäuser & T. Blum GbR Nürnberger Str. 118 97076 Würzburg Tel. 0931/4528990 Arbeitsmarkt-Experten www.bewerbersuche.net Industrieelektronik www.ziegler-ie.de Ziegler GmbH Hofweg 37 97737 Gemünden Tel. 09351/2262 Inkasso & Bonitätsprüfung www.bid-inkasso.de BID Bayerischer Inkasso Dienst AG Weichengereuth 26 96450 Coburg Tel. 09561/8060-0 Bayerischer Inkasso Dienst UNTERNEHMENSGRUPPE Marketing www.medioton.de Spezialisten für Internetmarketing Mergentheimer Str. 33 97232 Giebelstadt Tel. 0 93 34 / 97 04 - 0 Personalvermittlung/Personalberatung www.personal-schweinfurt.de Personalberatung+Vermittlung Alexandra Suhl Michael-Ziegler-Straße 6 97440 Werneck Tel. 09722/9437707 Transport www.spedition-grimm.de Grimm GmbH Spedition Röckertstraße 17 97271 Kleinrinderfeld Tel. 09366/ 98282-0 Unternehmensberatung www.rppc.de Pro Consult GmbH Burkhardinerstr. 37 97234 Reichenberg/Würzburg Tel. 0931/88068-18 Verkaufsschulungen / Vertriebsservice www.hf-backoffice.de HF Büro- und Vertriebsdienstleistungen Harald-Hamberg-Straße 42 97422 Schweinfurt Tel. 09721-54 18 18 4 Wasserstrahl- Schneidarbeiten www.labus-wst.de LABUS Wasserstrahl-Technik GbR Friedrichstraße 8 97421 Schweinfurt Tel. 09721/47 200 45 Eintrag Online-Branchenführer (90 x 30 mm) monatlich 50,- EUR, buchbar ab 3 Monaten KOMBI-SPEZIAL: 12 x Eintrag im Online-Branchenführer + Firmenportrait auf www.B4BMAINFRANKEN.de für ein Jahr Kontakt: branchenfuehrer@B4BMAINFRANKEN.de oder Tel: 0931/ 6001-1802 www.B4BMAINFRANKEN.de
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54 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 drei bundesbeste Azubis kommen aus Mainfranken bErUfsAUsbILdUNG | Exakt 4.991 Auszubildende nahmen 2011 an den IHK-Abschlussprüfungen in Mainfranken teil. 107 von ihnen haben sich in ihrem Beruf als Sieger besonders hervorgetan. Drei sind die Besten in ganz Deutschland. Sie heißen Daniel Bayer, Frank Deppisch und Benedikt Tschall, kommen aus Mainfranken und standen Ende letzten Jahres in Berlin im Rampenlicht - als bundesweit Beste in ihren Ausbildungsberufen dieses Jahrgangs. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler beglückwünschten die Preisträger: "Sie sind die besten Azubis Deutschlands in Ihrem Beruf und haben sich unter mehr als 300.000 Teilnehmern durchgesetzt. Sie haben nun die besten Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben." Um das Zusammenführen von Ausbildungsbetrieben und ausbildungsinteressierten Jugendlichen effektiver zu gestalten, kündigte Driftmann für Anfang 2012 eine neue, gemeinsame Internet-Lehrstellenbörse der IHKs an. Der DIHK-Präsident dankte außerdem den Ausbildungsbetrieben, Eltern und Berufsschullehrern für ihren erheblichen Anteil am Erfolg der Super-Azubis. Driftmann mahnte in seiner Rede, die duale Ausbildung Erfolg versprechend auch in die europäische Bildungspolitik einzubringen. Aktuell werde diskutiert, welchen Stellenwert die duale Ausbildung im Verhältnis Daniel Bayer ist Elektroniker für Automatisierungstechnik. Frank Deppisch der beste Naturwerksteinmechaniker, Fachrichtung Maschinengut" bestanden. Mit ihnen freuen sich auch ihre ehemaligen Ausbildungsverantwortlichen Barbara Gerber (Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG), Xaver Schöpfel (Zeidler & Wimmel Steinbruch- und Steinmetzbetriebe) und Reinhard Munz (Koenig & Bauer Aktiengesellschaft). Und natürlich IHK-Präsident Dieter Pfister: "Wir sind stolz darauf, dass sich drei hervorragende Absolventen aus Mainfranken auf Bundesebene durchgesetzt haben und die Leistungsfähigkeit mainfränkischer Unternehmen und Auszubildender in Berlin demonstrieren." Insgesamt wurden in diesem Jahr 227 Bundesbeste in 218 verschiedenen Berufen ermittelt. Denn neunmal gab es zwei Beste im gleichen Beruf mit exakt der gleichen Punktzahl in der Abschlussprüfung. Fünf Absolventen konnten sogar mit unschlagbaren 100 Punkten aufwarten. Insgesamt nahmen mehr als 1.000 Gäste an der Veranstaltung teil, durch deren Programm Entertainerin Barbara Schöneberger führte und die erstmals per Live-Stream im Internet übertragen wurde. Der stv. IHKHauptgeschäftsführer Jürgen Bode (links) und der Bereichsleiter IHKBerufsausbildung MaxMartin Deinhard (rechts) begleiteten die Bundes besten Daniel Bayer, Frank Deppisch und Benedikt Tschall (v. l.) nach Berlin. Foto: Jens Schicke zum Abitur habe. "Für mich ist die Sache klar: Wer eine dreijährige Ausbildung hinter sich hat, liegt in jedem Fall mit dem Abitur mindestens gleichauf", so Driftmann. bearbeitungstechnik. Benedikt Tschall ist bundesweit der beste Modellbaumechaniker, Fachrichtung Gießereimodellbau. Alle drei haben ihre Prüfung mit mindestens "Sehr IHk gewinnt dAk-Gesundheitspreis INvEsTITIoN IN MITArbEITErGEsUNdHEIT | Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat für die Teilnahme an einem DAK-Gesundheitstag eine überraschende Anerkennung erhalten. Die Wirtschaftskammer gewann bei einer Verlosung unter allen teilnehmenden Betrieben ein verlängertes Wellnesswochenende für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel in Bad Griesbach. Den Gutschein überreichten am 6. Dezember 2011 Reinhard Schmitt, DAK Leiter Vertriebsregion Unterfranken, und DAK-Bezirksleiterin Martina Gündling an IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn, IHK-Bereichsleiterin Personal Katrin Siegmund und IHK-Personalratsvorsitzenden Jürgen Herber. Der Gewinn ist nicht aus Mitgliedsbeiträgen finanziert, sondern wird vom DAK-Kooperationspartner gesundAktivReisen bereitgestellt. Er wurde in der IHK im Rahmen der Mitarbeiter-Weihnachtsfeier weiterverlost. Im September 2010 hatte die IHK das Thema "Gesunde Ernährung" zur Chefsache gemacht. Im Rahmen einer IHK-Gesundheitswoche hatte Katrin Siegmund in Zusammenarbeit mit dem arbeitsmedizinischen Dienst und der DAK Würzburg seinerzeit verschiedene Angebote für die Mitarbeiter und Gäste der IHK am Standort Würzburg organisiert. Die DAK stellte für diese Gesundheitswoche ihre Fotoausstellung "Voller Genuss? - Ein fotografisches Menü in 29 Gängen" zur Verfügung. Die Wanderausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Aspekte der Ernährung. Dass gesunde Ernährung auch schmeckt, zeigte parallel die IHK-Kantine, welche die Aktionswoche mit gesunden Gerichten unterstützte. Zusätzlich hielt der Betriebsarzt der IHK einen Vortrag zum Thema vor den Mitarbeitern und die DAK Würzburg bot interessierten Mitarbeitern einen Gesundheits-Check an. Neben Tipps und Tricks rund um das Thema "Ernährung" wurden Blutzucker, Blutdruck, Cholesterin und Body-Maß-Index (BMI) der Mitarbeiter überprüft und ausgewertet. Den Gewinn, der im Rahmen der IHKWeihnachtsfeier weiterverlost wurde, überreichten am 6. Dezember 2011 Reinhard Schmitt (2. v. l.), DAK Leiter Vertriebsregion Unterfranken, und DAKBezirksleiterin Martina Gündling (links) an IHKHauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn (Mitte), IHKPersonalleiterin Katrin Siegmund (2. v. r.) und IHKPersonalratsvorsitzenden Jürgen Herber (rechts).
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 TrANspArENT IHk baut E-Government in der berufsausbildung aus NEUE oNLINE-ANGEboTE | In einer Informationsveranstaltung stellte die IHK Würzburg-Schweinfurt mainfränkischen Ausbildungsbetrieben ihre neuen Online-Angebote in der Berufsausbildung vor. Die mainfränkische Wirtschaftskammer nutzt mit "Prüfungsergebnisse online" und der elektronischen Übermittlung von Berufsausbildungsverträgen "BABV Online" neue E-Government-Möglichkeiten, um mit Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben effizienter zu kommunizieren. Ein Beispiel ist etwa, dass Auszubildende über einen personalisierten Zugang die Möglichkeit erhalten, ihre Ergebnisse online auf der IHKInternetseite abzufragen. Denn "sobald die Prüfung abgelegt ist, beginnt für die Auszubildenden das gefühlt endlose Warten auf die Prüfungsergebnisse", so Max-Martin W. Deinhard, IHK-Bereichsleiter Berufsausbildung. Mit der Abschlussprüfung Winter 2011/2012 geht die IHK neue Wege und bietet den Auszubildenden einen schnelleren Zugriff auf die vorläufigen Ergebnisse der schriftlichen Abschlussprüfungen. Damit entfallen auch die zeitraubende Verarbeitung und der Versand der Prüfungsergebnisse in Papierform. Die Zugangsdaten erhalten die Auszubildenden bereits zusammen mit der Einladung zur Abschlussprüfung. Bislang ist auch die Vorbereitung von Ausbildungsverträgen trotz einer hohen Standardisierung der Vertragsvorlagen für viele Betriebe eine Herausforderung. Die neue Lösung "BABV Online" erkennt Fehler bereits beim Ausfüllen des Vertrages und gibt Lösungshilfen. Die elektronische Übermittlung an die IHK vor der Unterzeichnung schließt nachträgliche Korrekturen aus, sodass der Auszubildende einen fehlerfreien Vertrag unterschreibt. Anhänge wie der Nachweis der ärztlichen Erstuntersuchung und die sachliche sowie zeitliche Gliederung können eingescannt und innerhalb von "BABV Online" elektronisch an die IHK übermittelt werden. Die Folge sind eine insgesamt kürzere Bearbeitungszeit und reduzierte Portokosten für die Unternehmen. "Wir arbeiten zudem an weiteren Online-Lösungen", verspricht MaxMartin W. Deinhard. In Kürze soll eine neue, kostenlose IHK-Ausbildungsplatzbörse mit erheblich erweitertem Funktionsumfang vorgestellt werden. Mainfränkische Ausbildungsbetriebe können dann bundesweit aktiv nach Bewerbern suchen und sich schon vor deren Bewerbung um Fachkräfte bemühen. Internethandel - ohne pannen zum Ziel E-coMMErcE-TAG IN dEr IHk | "Zweistellige Wachstumsraten der Umsätze im elektronischen Handel und weiter zunehmende Internetnutzerzahlen machen ein attraktives Internetangebot mit Online-Bestellmöglichkeit immer wichtiger", so Oliver Freitag. Der Projektleiter des Mainfränkischen E-Commerce Kompetenzzentrums (MECK) begrüßte über 80 Teilnehmer beim letztjährigen E-Commerce-Tag in der IHK. Wer die Potenziale des elektronischen Handels erschließen will, muss dafür zahlreiche Herausforderungen meistern. In der kostenlosen Fachveranstaltung des MECK, des E-Commerce-Kompetenzzentrums Ostbayern (ECKO) und des E-Commerce-Leitfadens (www.e-commerce-leitfaden.de) hörten Teilnehmer aus den unterschiedlichen Branchen Vorträge zu den Themen "Kunden gewinnen für den Webshop", "Umsatzsteigerung durch intelligente Shop-Suche", "Prozessoptimierung", "Zahlungsabwicklung im Online-Geschäft", "Risikomanagement bei Zahlungsstörungen", "Versandlogistik" und "Abmahnrisiko". Der E-Commerce-Tag spannte einen Bogen quer über die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Internethandel. Die Vortragsfolien stehen zum Download auf der Homepage des MECK bereit: www.meck-online.de. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei Projektleiter Oliver Freitag, Tel.: 0931 4194-327, E-Mail: oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de Projektleiter Oliver Freitag begrüßt die Teilnehmer des MECK ECommerceTages. stabwechsel im datenschutzarbeitskreis In Anwesenheit von Heike Klebs, Referentin des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht, übergab der langjährige Leiter des GDDDatenschutzar beitskreises Würzburg Dieter Bartosch in der IHK in Würzburg den Staffelstab an Norbert Rauch, Inhaber der atarax GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD) ist der größte Datenschutzverband in Deutschland und hat zur Durchführung ihrer Aufgaben regionale Erfahrungs austauschkreise (ErfaKreise) gebildet. Der Erfa Kreis Würzburg ist eine Koope ration zwischen der IHK WürzburgSchweinfurt und der GDD. Die Firma atarax feiert 2012 ihr 20jähriges Firmenjubiläum und ist mit ihren Hauptstützpunkten in Herzogenaurach und Würzburg einer der führenden Datenschutzdienstleister in Deutschland. Im Bild: Heike Klebs vom Bayerischen Landesamt für Daten schutzaufsicht mit Norbert Rauch (links) und Dieter Bartosch (rechts).
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56 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Neuer spanisch-sprachkurs WEITErbILdUNG | Die IHK Würzburg-Schweinfurt bietet ab 9. Februar 2012 am Standort Würzburg einen Spanisch-Grundkurs an. Der Kurs orientiert sich an den Richtlinien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Die Grundstufe A 0 ist für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse geeignet. Der Kurs findet einmal wöchentlich von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr in den Räumen der IHK Würzburg-Schweinfurt statt. www.wuerzburg.ihk.de WJ Unterfranken wählen regionalsprecher Auf der Kreissprechersitzung der Wirtschaftsjunioren (WJ) Unterfranken in Würzburg wählten die Kreis sprecher der sieben unterfränkischen WJKreise den 36jährigen Würzburger Holger C. Metzger (Bild) (Opitec Handel GmbH, Sulzdorf) erneut zu ihrem Re gionalsprecher und somit in den Landesvorstand der WJ Bayern e. V. Nach seiner ersten Amtszeit steht Metzger 2012 das zweite Jahr an der Spitze der unterfränkischen Jungunternehmer. Der Regionalsprecher koordiniert ferner den Gedankenaustausch der Kreise untereinander und vertritt die unterfränkischen Kreise im bayerischen Landesvorstand. IHK-Ansprechpartner: Sonja Konrad (Foto)/Ulrike Langer, Tel.: 0931 4194-254, oder Lisa Dorn, Tel.: 09721 7848-640, E-Mail: sonja.konrad@wuerzburg.ihk.de oder für Schweinfurt: lisa.dorn@wuerzburg.ihk.de Neuer kreisvorstand gewählt Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung wählten die Wirtschaftsjunioren MainSpessart einen neuen Kreisvorstand für das Jahr 2012. Nach zweijäh riger Amtszeit verabschiedete sich der Rechtsanwalt und bisherige Kreisspre cher René Cornea aus dem Vorstand. Als seine Nachfolgerin wurde Verena MüllerDrilling (rechts), Geschäftsführerin der Müller Feinblechbautechnik GmbH in Frammersbach gewählt. Weitere Mitglieder des Kreisvorstandes sind Tina Kirsch (links), Geschäftsführerin Kirsch & Sohn GmbH in Gemünden, und Patrick Fischer (Mitte) von "Solox - Die VerwaltungsaufwandOptimierer" aus Karlstadt. In seinem Amt als Kassierer bestätigt wurde Rechtsanwalt Christoph Graeber. 22 kilogramm plätzchen für den guten Zweck Schweinfurter Wirtschaftsjunioren (WJ) trafen sich letztes Jahr zum Plätz chenbacken im Hotel Mercure auf der Maininsel. Für zehn Kinder und 13 Erwachsene hieß es: Nudelholz schwingen, Förmchen stechen, dekorieren, backen und verpacken. Das Endergebnis - mehr als 22 Kilogramm Plätzchen im Wert von rund 500 Euro - kam der Schweinfurter Kindertafel zugute. Die Aktion wurde durch Spenden der Firmen Hans Lochner (stellte die Verpa ckungen), Backhaus Seufert (Teig), Groma (Zutaten), Dahms (Prosecco und Glühwein) und Mercure (stellte die Küche zur Verfügung) möglich. TErMINE WIrTscHAfTsJUNIorEN (WJ) Auf dem Programm der unterfränkischen Wirtschaftsjunioren (WJ) stehen im Januar 2012 folgende Veranstaltungen: Datum 10.01.2012 13.-14.01.2012 14.01.2012 16.01.2012 24.01.2012 03.02.2012 07.02.2012 07.02.2012 08.-11.02.2012 13.02.2012 Uhrzeit 19:00 18:00 16:00 WJ-Kreis Würzburg Bayern Rhön-Grabfeld Main-Spessart Rhön-Grabfeld Aschaffenburg Würzburg Haßberge Würzburg Aschaffenburg Veranstaltungsort Regen Bad Neustadt Bad Neustadt Würzburg Haßfurt Sölden Aschaffenburg Veranstaltung Facebook-Vortrag mit Christian Reinschlüssel Take-Off Mitglieder-Meeting und Weinprobe in der Vinothek Taubenmühle Neujahrsschießen beim KKS Sackenbach Informationsveranstaltung "Innovationsförderung in der Bayerischen Rhön" im Landratsamt Rhön-Grabfeld WJ Academy Businesslounge im Schoppenexpress Veranstaltung mit dem Bayerischen Finanzminister Söder "Ökonomie und Ökologie" Skifahren Fachvortrag "Konjunkturprognose 2012" mit Prof. Dr. Webersinke in der IHK Aschaffenburg 19:00 WJ-Regionalsprecher Unterfranken: Holger Metzger, Tel.: 09334 941288, E-Mail: hom@opitec.com
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 TrANspArENT christian störcher als kreissprecher bestätigt WJ scHWEINfUrT | Die Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren (WJ) Schweinfurt fand Ende letzten Jahres im FAG Businessclub Schweinfurt statt. Neben den alljährlichen Wahlen der Führungsriege standen unter anderen der Bericht des scheidenden Vorstands, der Kassenbericht und die Vorstellung des Jahresprogramms für 2012 auf dem Programm. Im Amt bestätigt wurde Kreissprecher Christian Störcher, der seine Amtszeit um ein weiteres Jahr verlängert. Eher zufällig fand die Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren am "Tag des Ehrenamtes" statt. Aber treffender hätte das Datum nicht sein können, sind doch alle Aktivitäten der Wirtschaftsjunioren ehrenamtlich. Zu Beginn der Versammlung blickte Chris Payr, Mitglied der WJ Schweinfurt, auf sein vergangenes Jahr als Landesvorstand der Wirtschaftsjunioren Bayern zurück. Christian Störcher ließ das Veranstaltungsjahr aus Schweinfurter Sicht passieren. So zählten unter anderem der Schweinfurter Berufsinformationstag SBIT, das AzubiCamp und die Aktion "Wirtschaft trifft Junioren" zu den erfolgreichen Veranstaltungen. WJ-Regionalsprecher Holger Metzger berichtete über den Regionis-Unternehmerpreis der Wirtschaftsjunioren Mainfranken, welcher mit 100 teilnehmenden Unternehmen eine große Resonanz fand. Der neue Vorstand wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Christian Störcher wurde im Amt des Kreissprechers bestätigt. E tritt nun sein drittes Amtsjahr an. Als seine Stellvertreterin wurde Andrea Heilmann gewählt. Für Michael Wetzel ist ab 2012 Andrea Heilmann im Amt der Arbeitskreisleiterin Bildung und Wirtschaft. Die Position von Nadja Schiffl (AK Kommunikation) hat Philipp Riedl übernommen. Der neue Kassenwart ist Alexander Dahms. Das Amt des Kassenprüfers bekleidet Michael Wacker. Der neue Vorstand der WJ Schwein furt mit dem ehemaligen Landesvor standssprecher Chris Payr (2. v. r.) und dem Regionalsprecher Mainfrankens Holger Metzger (re.). WJ Würzburg machen "Erlebe den spirit!" zum Jahresthema WIrTscHAfTsJUNIorEN WürZbUrG | Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Würzburg haben satzungsgemäß ihren neuen Vorstand gewählt. Bei ihrer Jahreshauptversammlung im Staatlichen Hofkeller in der Würzburger Residenz stellten die Jungunternehmer zugleich ihr neues Jahresthema 2012 "Erlebe den Spirit!" vor. Neue Vorstandssprecherin ist Ines Bergauer (HW Brauerei Service, Bergtheim). Neu in den Vorstand gewählt wurde Tanja Del Negro (Rechtsanwaltskanzlei Del Negro, Würzburg), die das Vorstandsressort Kommunikation übernimmt. In das Vorstandsamt wiedergewählt wurden Susanne Cornea (memo AG, Greußenheim), Heinz-Peter Sorge (Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e. V., Würzburg) und Florian Kleppmann (Hesse von Nordeck GmbH & Co. KG, Würzburg). Cornea übernimmt auch im Jahr 2012 das Vorstandsressort Bildung, Sorge den Bereich Internationales und Kleppmann das Ressort Wirtschaft und Politik. Die Geschäftsführung verbleibt bei Dr. Sascha Genders (IHK Würzburg-Schweinfurt). Satzungsgemäß aus dem WJ-Vorstand ausgeschieden ist der bisherige Vorstandssprecher Holger C. Metzger (Opitec Handel GmbH, Sulzdorf). Goldene Juniorennadel für Thomas Görgens Der neue Vorstand der WJ Würzburg (v. l.): Susanne Cornea (Ressort Bildung), HeinzPeter Sorge (Ressort Internationales), Ines Bergauer (Vorstandssprecherin), Dr. Sascha Genders (Ge schäftsführer), Tanja Del Negro (Ressort Kommunikation), und Florian Kleppmann (Ressort Wirtschaft & Politik). Thomas Görgens, Inhaber der Fa. Beachdesign - Agentur für Kommunikation und Werbung, Waldbüttelbrunn, erhielt im Rahmen der Jahreshauptversammlung die Goldene Juniorennadel - die höchste Auszeichnung der WJ Deutschland. Voraussetzung für die Im Bld: (v. l.): Holger C. Metzger (WJ Regionalsprecher Unterfranken), Auszeichnung ist laut Christian Payr (Landesvorsitzender WJ Bayern 2011), Thomas den Statuten ein beGörgens (WJ Würzburg), Ines Bergauer (Kreissprecherin WJ Würz sonderes Engagement burg) und Dr. Sascha Genders (Geschäftsführer WJ Würzburg) auf Arbeitskreis- oder bei der feierlichen Ehrung. Fotos: Ulf Pieconka Vorstandsebene sowie herausragende Einzelleistung auf überregionaler Ebene oder mehrfach herausragende Einzelleistungen auf Kreisebene. Görgens war Vorstandssprecher der WJ Würzburg im Jahr 2010. In seine Amtszeit fiel die Landeskonferenz der WJ Bayern in Würzburg.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 AMTLIcHEs Die Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt hat in ihrer Sitzung am 08. Dezember 2011 aufgrund von § 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I, S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes zur Änderung gewerberechtlicher Vorschriften vom 11. Juli 2011 (BGBl. I, S. 1341), folgende Änderung der IHK-Satzung in der Fassung vom 10. Dezember 2009 ("Wirtschaft in Mainfranken" 2010, Heft 3, S. 67) beschlossen: änderungen der IHk-satzung 1. Artikel 2 Zusammensetzung und Aufgaben der vollversammlung Nach Art. 2 Abs. 3 wird folgender Absatz 3a eingefügt: (3a) Über die aufgrund des Berufsbildungsgesetzes von der IHK zu erlassenden Vorschriften für die Durchführung der Berufsausbildung beschließt der Berufsbildungsausschuss. Diese Beschlüsse bedürfen der Zustimmung der Vollversammlung, wenn zu ihrer Durchführung die für die Berufsbildung im laufenden Wirtschaftsplan vorgesehenen Mittel nicht ausreichen oder in folgenden Geschäftsjahren Mittel bereitgestellt werden müssen, die die Ausgaben für die Berufsbildung des laufenden Wirtschaftsplans nicht unwesentlich übersteigen. 2. Artikel 3 sitzungen und beschlüsse der vollversammlung a) Art. 3 Abs. 2 S.1: Nach dem Wort "schriftlich" werden die Worte "oder elektronisch" eingefügt. b) Nach Art. 3 Abs. 2 S.1 wird folgender Satz 2 eingefügt: In eiligen Fällen genügt eine kürzere Einladungsfrist. c) Art. 3 Abs. 6 erhält folgende Fassung: (6) Die Vollversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist oder bei einer geringeren Zahl von anwesenden Mitgliedern die Beschlussfähigkeit nicht angezweifelt wurde. Sollte nach Feststellung der Beschlussunfähigkeit eine weitere Sitzung mit derselben Tagesordnung erforderlich sein, so kann diese nach einer mindestens halbstündigen Unterbrechung im Anschluss an die einberufene Sitzung stattfinden, sofern in der Einladung zu der ersten Sitzung auf diese Möglichkeit hingewiesen wurde. Die Vollversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. d) Art. 3 Abs. 11 S. 1: Die Worte "und Stimm-" werden gestrichen. 3. Artikel 4 präsidium a) Nach Art. 4 Abs. 8 S. 2 werden folgende Sätze 3 und 4 eingefügt: Duldet die Beschlussfassung über eine Angelegenheit wegen ihrer Eilbedürftigkeit keinen Aufschub, so kann über sie das Präsidium anstelle der an sich zuständigen Vollversammlung beschließen, soweit es sich dabei nicht um eine durch § 4 Satz 2 IHK-Gesetz der ausschließlichen Zuständigkeit der Vollversammlung vorbehaltene Aufgabe handelt. Der Vollversammlung ist in ihrer nächsten ordentlichen Sitzung darüber zu berichten. b) In Art. 4 Abs. 9 wird folgender Satz 1 neu eingefügt: Der Präsident ist Vorsitzender von Vollversammlung und Präsidium und Sprecher der gewerblichen Wirtschaft im IHK-Bezirk. Die bisherigen Sätze 1 und 2 werden zu 2 und 3. c) Nach Art. 4 Abs. 10 S. 2 werden folgende Sätze 3 und 4 eingefügt: Bei besonderer Eilbedürftigkeit kann das Präsidium auch im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn kein Mitglied widerspricht. Satz 3 gilt nicht für Beschlüsse, die nach § 4 Satz 2 IHK-Gesetz der ausschließlichen Zustimmung der Vollversammlung vorbehalten sind. 4. Artikel 6 rechtgeschäftliche und gerichtliche vertretung a) Artikel 6 erhält die Überschrift "Vertretung der IHK". b) Nach Art. 6 Abs. 1 wird folgender Absatz 1a eingefügt: (1a) In Vereinen, Gesellschaften, Organisationen und sonstigen Zusammenschlüssen wird die IHK durch Präsident oder Hauptgeschäftsführer vertreten. Sind beide bei Abstimmungen anwesend, führt der Präsident die Stimme; ist der Präsident nicht anwesend, führt der Hauptgeschäftsführer die Stimme. Die Erteilung von Vollmachten ist zulässig. Bei Abstimmungen über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung ist Art. 2 Abs. 2 zu beachten; bei Eilbedürftigkeit kann auf Art. 4 Abs. 8 S. 3 zurückgegriffen werden. Im Übrigen sind Präsident und Hauptgeschäftsführer befugt, bestehende Beschlüsse der zuständigen IHK-Organe zu konkretisieren und Positionen aus diesen Beschlüssen abzuleiten. 5. Artikel 7 Ausschüsse a) Art. 7 Abs. 2 S. 1 Der Verweis "(Art. 2 Abs. 3a)" wird in "(Art. 2 Abs. 3 Buchst. b)" geändert. b) Nach Art. 7 Abs. 2 werden folgende Absätze 2 a und 2 b eingefügt: (2a) Die Mitglieder der Ausschüsse wählen aus ihrer Mitte den Vorsitzenden und einen oder mehrere Stellvertreter. Art. 3 Abs. 9 S. 2 gilt entsprechend. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Amtszeit der Mitglieder der Ausschüsse beginnt mit der konstituierenden Sitzung und endet mit der konstituierenden Sitzung des neuen Ausschusses. (2b) Die Ausschüsse haben beratende Funktion gegenüber der Vollversammlung und anderen Organen der IHK sowie gegenüber der Geschäftsführung der IHK. Sie sind berechtigt, sich in Abstimmung mit dem Hauptgeschäftsführer im Namen der IHK oder als Ausschuss der IHK gegenüber Dritten oder der Öffentlichkeit zu äußern, soweit sich die Äußerungen im Rahmen bestehender Positionen der IHK halten. 6. Artikel 10 Aufgaben und bezirke der IHk-Gremien a) Die Worte "IHK-Gremien" werden durch "Gremialausschüsse", "IHK-Gremium" durch "Gremialausschuss" ersetzt. b) Art. 10 Abs. 1 S.2 erhält folgende Fassung: Sie haben die Aufgabe, die wirtschaftlichen Interessen ihrer Bezirke im Rahmen der von der Vollversammlung beschlossenen Richtlinien wahrzunehmen und die IHK bei ihrer Arbeit zu unterstützen. 7. Artikel 11 IHk-Gremialausschüsse In der Überschrift wird das Wort "IHK" gestrichen. 8. Artikel 12 Geschäftsführung und sitzungen der IHk-Gremialausschüsse a) In der Überschrift wird das Wort "IHK" gestrichen. b) Nach Art. 12 Abs.1 S. 1 wird folgender Satz eingefügt: Art. 3 Abs. 9 S. 2 gilt entsprechend. 9. Artikel 14 Geschäftsführung Nach Art. 14 Abs. 2 wird folgender Absatz 2a eingefügt: (2a) Die Wahrnehmung des Gesamtinteresses der gewerblichen Wirtschaft im IHKBezirk durch den Hauptgeschäftsführer erfolgt im Rahmen der von der Vollversammlung beschlossenen Richtlinien sowie unter Beachtung der Beschlüsse der Vollversammlung und des Präsidiums. Er kann damit auch die Geschäftsführung und weitere Mitarbeiter der IHK beauftragen. II. Inkrafttreten Die vorstehenden Änderungen treten nach Genehmigung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie einen Tag nach ihrer Veröffentlichung in der "Wirtschaft in Mainfranken" in Kraft. IHK Würzburg-Schweinfurt 08. Dezember 2011 Dieter Pfister Präsident Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer Diese Änderung der Satzung wurde mit Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vom 21.12.2011, AZ 6011k/21/1 rechtsaufsichtlich gemäß § 11 Abs. 2 Ziffer 2 IHKG genehmigt. Ausgefertigt: Dieter Pfister Präsident Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 IHk-INforMATIoN Doppelbesteuerung vermeiden ArbEITEN IM AUsLANd | Im Ausland beschäftigte Arbeitnehmer, die in einem Land arbeiten, mit dem kein Doppelbesteuerungsabkommen besteht, sind spezifischen Anforderungen an die Besteuerung unterworfen. ie sogenannte 183-Tage-Regelung beurteilt oft die steuerliche Behandlung des Arbeitseinkommens eines im Ausland zeitweise eingesetzten Arbeitnehmers. Diese Regelung ist stets von Bedeutung, wenn zwischen dem Einsatzland und dem Heimatland ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht. Wenn ein Unternehmen den Mitarbeiter darüber hinaus in einem Land einsetzt, welches mit der Bundesrepublik Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, muss versucht werden, mit den Regelungen des deutschen Einkommensteuergesetzes eine drohende Doppelbesteuerung zu vermeiden. Anschauliches beispiel zur doppelbesteuerung Der Arbeitnehmer Meyer soll im Rahmen seines deutschen Arbeitsverhältnisses für einen befristeten Zeitraum in Hongkong tätig werden. Während der Auslandstätigkeit behält die Familie Meyer den gemeinsamen Wohnsitz in Deutschland bei. In Deutschland ist Meyer deswegen unbeschränkt steuerpflichtig (§ 1 Abs. 1 EStG). In Hongkong ist er während der Auslandstätigkeit mit seinem in diesem Zeitraum erzielten Arbeitslohn ebenfalls steuerpflichtig. Zwischen Deutschland und Hongkong besteht kein Doppelbesteuerungsabkommen. Wann ist anzurechnen? Eine unbeschränkt steuerpflichtige Person kann eine ausländische Steuer nur anrechnen, wenn nachfolgend genannte Tatbestandsmerkmale kumulativ erfüllt sind (§ 34c Abs. 1 EStG): die ausländische steuer muss o in dem Staat erhoben werden, aus dem die Einkünfte stammen, o der deutschen Steuer entsprechen, o auf die im Veranlagungszeitraum bezogenen Einkünfte entfallen, o festgesetzt sowie gezahlt und ein entstandener Ermäßigungsanspruch muss berücksichtigt sein. Anrechnung der ausländischen Steuer kumulativ erfüllt sind. Die Abzugsmethode muss durch den Steuerpflichtigen beantragt werden und ist darüber hinaus in jedem Veranlagungsjahr neu auszuüben. Im Gegensatz zur Anrechnung erfolgt der Abzug der ausländischen Steuer direkt bei der Ermittlung der Einkünfte. ger des Montageerlasses - und der Pauschalierungserlass. Aufgrund des Wortes "können" im § 34c Abs. 5 EStG stehen Steuererlass und Pauschalierung im Ermessen der zuständigen Finanzbehörden. Abzug nicht anrechenbarer ausländischer steuer Sind die Voraussetzungen für die Anrechnung der ausländischen Steuer nicht gegeben, kann der Steuerpflichtige zwischen Anrechnung und Abzug der ausländischen Steuer nicht wählen. Vielmehr kommt der sogenannte Auffangstatbestand des § 34c Abs. 3 EStG in Betracht und es findet die Abzugsmethode Anwendung. fazit zur vermeidung der doppelbesteuerung Auch ohne Bestehen eines Doppelbesteuerungsabkommens kann nach nationalen Regelungen eine drohende Doppelbesteuerung vermieden werden. Vor Beginn einer befristeten Auslandstätigkeit eines Arbeitnehmers in einem Nicht-DBALand sollte daher geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die Anrechnung, den Abzug, die Pauschalierung der ausländischen Steuer greifen oder ob die Anwendung des Auslandstätigkeitserlasses vorliegt. Des Weiteren sollte in Fällen, in welchen die Voraussetzungen des Wahlrechts zwischen der Anrechnungsmethode und der Abzugsmethode erfüllt sind, sorgfältig geprüft werden, welche Variante zu der niedrigsten Steuerbelastung des Steuerpflichtigen führt. Erlass oder pauschalierung? Steuererlass oder Pauschalierung nach § 34c Abs. 5 EStG kommt in Betracht, wenn die Anrechnung oder der Abzug der ausländischen Steuer nicht zu einem außenwirtschaftlich erwünschten Ergebnis führt oder die Steueranrechnung besonders schwierig ist. Die Anwendungsfälle in diesem Zusammenhang sind der Auslandstätigkeitserlass - das ist der Nachfol- Abzugsmethode Der Steuerpflichtige hat zwischen der Anrechnung und dem Abzug ausländischer Steuer (§ 34c Abs. 2 EStG) ein Wahlrecht, sofern sämtliche Tatbestandsmerkmale für die Voraussetzung der Text: Willi Fuhren Der Autor ist Steuerberater in Würzburg.
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64 IHk-INforMATIoN Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Energie benötigen, aber den Verbrauch von Energie beeinflussen. Informationen zu bereits existierenden und künftigen Ökodesign-Vorschriften für Produkte und die Funktionsweise der Richtlinie bietet das Merkblatt "Ökodesign in 10 Minuten" auf der Homepage des DIHK. www.dihk.de Starthilfe | Unternehmensförderung Ihr Ansprechpartner: Erich Helfrich Telefon: 0931 4194-317 erich.helfrich@wuerzburg.ihk.de App zum Umweltpakt Der Umweltpakt Bayern bietet seit Kurzem eine App für Smartphones an. Damit können umweltbewusste Bürger umweltengagierte bayerische Betriebe in ihrer Nähe suchen und direkt Kontakt mit ihnen aufnehmen. Jedes in der App aufgeführte Unternehmen ist Mitglied im Umweltpakt Bayern. www.umweltpakt.bayern.de registergericht kann Gesellschafterliste zurückweisen Das Registergericht ist berechtigt, eine Gesellschafterliste zurückzuweisen, die keine Veränderungen in den Personen der Gesellschafter oder des Umfangs ihrer Beteiligung ausweist, sondern solche nur ankündigt. Ein aufschiebend bedingt abgetretener Geschäftsanteil kann nicht vor Bedingungseintritt von einem Zweiterwerber gutgläubig erworben werden. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 20. September 2011 - II ZB 17/10 studie zum verbraucherinteresse an Nachhaltigkeit Innovation | Umwelt Ihr Ansprechpartner: Oliver Freitag Telefon: 0931 4194-327 oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de kunden können Energieversorger künftig schneller wechseln Ab April 2012 verkürzt sich die Wechselfrist von einem Energieversorger zu einem anderen auf maximal drei Wochen. Zudem kann ein neuer Liefervertrag ab diesem Zeitpunkt zu jedem beliebigen Werktag beginnen, statt wie bisher nur zum Monatsanfang. Das sind die wichtigsten Neuerungen der von der Bundesnetzagentur überarbeiteten Regeln für den Lieferantenwechselprozess. Für die Frist von drei Wochen entscheidend ist die Anmeldung des Wechsels beim Netzbetreiber. Dafür zeichnet der neue Versorger verantwortlich, sodass der Wechsel rasch vonstatten gehen kann. Die Regeländerung geht auf die Novelle des Energiewirtschaftsrechts vom Sommer 2011 zurück. Deutsche Unternehmen bemerken ein steigendes Interesse bei Verbrauchern, Beschäftigten und Investoren an nachhaltigem Wirtschaften, so aktuelle Studienergebnisse des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensinitiative "Future - Verantwortung Unternehmen". Eine Befragung deutscher Großunternehmen ergab, dass die Firmen häufiger und gezielter angesprochen werden, wie sie ökologische und soziale Anforderungen erfüllen und welche strategischen Ziele sie damit verbinden. Auf diesen Trend stellen sich auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein. www.future-ev.de GmbH-Geschäftsführer haftet Die Haftung für Verbindlichkeiten einer GmbH ist auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Den Geschäftsführer trifft nur in den Fällen eine Eigenhaftung, in denen ein besonderer Haftungsgrund vorliegt. Der Vertreter einer juristischen Person haftet für die Erfüllung rechtsgeschäftlich begründeter Ansprüche lediglich ausnahmsweise persönlich, wenn er dem Vertragsgegenstand besonders nahesteht und bei wirtschaftlicher Betrachtung gewissermaßen in eigener Sache handelt. Er haftet auch dann, wenn er gegenüber dem Verhandlungspartner in besonderem Maße persönliches Vertrauen in Anspruch genommen und damit die Vertragsverhandlungen beeinflusst hat. Hieran fehlt es in aller Regel, wenn sich das Verhalten des Geschäftsführers einer GmbH im Wesentlichen darin erschöpft, eine Aufklärung über die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft zu unterlassen. BAG, Urteil vom 12. April 2011 - 9 AZR 229/10 Chefbücher Ihr Ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de Aufbaulehrgang für Gefahrgutfahrer mit radioaktiver fracht Der Verlag ecomed Sicherheit bietet Schulungsmaterial für die Gefahrgutfahrerausbildung an. Das Paket für die Schulung von Gefahrgutfahrern umfasst die Broschüre "Aufbaukurs für Gefahrgutfahrer Klasse 7" sowie die gleichnamige CDROM. Hier stehen für Referenten erläuternde Texte sowie Powerpoint-Präsentationen mit rund 80 Folien zur Verfügung. Die Inhalte entsprechen dem aktuellen DIHK-Kursplan. Ebenfalls auf der CD enthalten sind die Vorschriftentexte vom Atomgesetz und der 1. Strahlenschutzverordnung (StrlSchV). Behandelt werden allgemeine Vorschriften, Gefahreneigenschaften, Ausrüstung, Kennzeichnung sowie Sanktionen und Maßnahmen nach Unfällen und Zwischenfällen. Klaus Ridder: "Aufbaukurs für Gefahrgutfahrer Klasse 7 - Expertenpaket", Ausgabe 2011/2012, CD ROM + Softcover, ISBN 978-3-609-68658-5, 148,00 Euro. offenlegung bei Hin- und Herzahlen Ein Aktionär ist von seiner Einlageverpflichtung befreit, wenn die Leistung durch einen vollwertigen Rückgewährsanspruch gedeckt ist, der jederzeit fällig ist oder durch fristlose Kündigung durch die Gesellschaft fällig werden kann. Diese Privilegierung erfordert die Offenlegung der Vereinbarung gegenüber dem Registergericht bei der Erstanmeldung bzw. der Anmeldung über die Kapitalerhöhung. Die bloße Nachholung einer unterlassenen Offenlegung ist nur möglich, so lange die Aktiengesellschaft bzw. die Kapitalerhöhung noch nicht in das Handelsregister eingetragen ist. OLG Stuttgart, Beschluss vom 6. September 2011 - 8 W 319/11 Neue Ökodesign-richtlinie Seit dem 25. November 2011 ist das Gesetz zur Novellierung des "Energiebetriebene-ProdukteGesetzes" (EBPG) in Kraft und der Titel in "Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz" (EVPG) umbenannt. Damit wurde die 2009 neu gefasste Ökodesign-Richtlinie mit etwa einem Jahr Verspätung in deutsches Recht umgesetzt. Der deutsche Gesetzgeber musste das "Energiebetriebene-Produkte-Gesetz" (EBPG) von 2008 anpassen, weil die Ökodesign-Richtlinie 2009 auf alle sogenannten "energieverbrauchsrelevanten" Produkte ausgedehnt worden war. Damit sind nicht mehr nur Produkte einbezogen, denen Energie zugeführt werden muss (energiebetriebene), sondern auch solche, die selbst keine
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 IHk-INforMATIoN 400.000 Euro auf 500.000 Euro jährlich erhöht werden. Die Meldeschwelle bedeutet, dass ein deutsches Unternehmen Intrastat-Versendungsmeldungen ab einem innergemeinschaftlichen Jahresumsatz von 500.000 Euro (Versendungen in die anderen 26 Mitgliedstaaten) abgeben muss. Entsprechendes gilt für die Eingangsmeldungen. Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Warenumsätzen unter der Intrastat-Meldeschwelle müssen keine Intrastat-Meldungen abgeben. Veranstaltungen Ihr Ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de Ernst-schneider-preis 2012 ausgeschrieben Der Ernst-Schneider-Preis, Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft, lädt mit seiner 41. Ausschreibung Autoren und Redakteure zum Wettbewerb um die besten Wirtschaftsbeiträge ein. Noch bis zum 20. Januar 2012 können Beiträge eingereicht werden. In den einzelnen Kategorien stehen Preise von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Gestiftet von den IHKs, zeichnet der Preis in Fernsehen, Hörfunk, Internet und Presse jährlich Journalisten aus, deren Beiträge beispielhaft Hintergründe oder Zusammenhänge der Wirtschaft und der Technik vermitteln. Die Beiträge müssen aus dem Jahr 2011 stammen. Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter "www.ernst-schneider-preis.de" abrufbar. International Ihre Ansprechpartnerin: Marion Oker Telefon: 0931 4194-353 marion.oker@wuerzburg.ihk.de Neue Ursprungsregeln: mehr Zollbürokratie für Unternehmen Bisher liegt der nichtpräferenzielle Ursprung einer Ware in dem Land, in dem die "letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung" vorgenommen wurde. Die Europäische Kommission will dies nun ändern und beim Import wie auch beim Export wesentlich kompliziertere Regeln, sogenannte Listenregeln, für die Bestimmung des Warenursprungs einführen. Ziel ist es, mehr Rechtssicherheit für ihre Antidumping-Maßnahmen beim Import zu schaffen. Doch der Preis wäre hoch: Auf die Betriebe kämen enorme Bürokratielasten zu, und für viele Produkte wäre das Qualitätssiegel "Made in Germany" in Gefahr - was letztlich auch die Verlagerung von Fertigungsschritten ins Ausland begünstigen würde. Standort Ihr Ansprechpartner: Dr. Alexander Zöller Telefon: 0931 4194-312 alexander.zoeller@wuerzburg.ihk.de fachtagung im skZ Eine Fachtagung des Kunststoff-Zentrums Würzburg (SKZ) befasst sich am 14./15. März 2012 mit den Leistungspotenzialen und Trends technischer Kunststoffe. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Iden von nanid Scientific Consulting Dudenhofen berichten ausgewiesene Fachleute über den Siegeszug technischer Kunststoffe, den aktuellen Stand ihrer Entwicklung, die Angebotspalette, ihre Möglichkeiten und Einsatzgebiete. Zur Sprache kommen Hochleistungskunststoffe als unentbehrliche Werkstoffbasis für moderne technologische Entwicklungen im Hightechbereich sowie Themen wie erneuerbare Kunststoffe und zukünftige Anforderungen und Tendenzen. Praktische Anwendungsbeispiele kommen in den Vorträgen nicht zu kurz. Ein Muss für Ingenieure, Konstrukteure und Experten relevanter Wirtschaftszweige wie auch für Anwender in den wichtigsten Industriebranchen, die sich auf dem Laufenden halten wollen, um Wirksamkeit und Grenzen technischer Kunststoffe von heute beurteilen zu können. Was ist eigentlich eine "Liveable city"? Der Städtetourismus in Deutschland boomt - in der modernen Herangehensweise an die komplexe Markenführung einer Stadt spielt auch der Begriff der sogenannten "Liveable City" zunehmend eine Rolle. Zukunftsforscher Andreas Reiter vom ZTB Zukunftsbüro in Wien definiert eine neue Generation von Stadttouristen, die sich als "Einheimische auf Zeit" verstehen und die authentische Begegnung mit Einheimischen, ein "Live-like-a-local-Gefühl", anstreben. Nur dort, wo Einheimische sich wohlfühlen, tun dies auch die Besucher - so die verkürzte Anleitung, wie aus einer Städtedestination eine "Liveable City" werden kann. Der Weg dahin: weiche Standortfaktoren stärken, das heißt, die allgemeine Lebensqualität in der Stadt fördern, beispielsweise durch Schaffung von konsumfreien Erlebnis- oder Entspannungszonen oder attraktiven Grünflächen. Information: www.ztb-zukunft.com EMcs jetzt auch für nationale beförderungen verpflichtend Seit dem 1. Januar 2012 müssen auch ausschließlich nationale Beförderungen von verbrauchssteuerpflichtigen Waren unter Steueraussetzung elektronisch unter Verwendung von EMCS eröffnet und beendet werden. Beförderungen unter Steueraussetzung mit Begleitendem Verwaltungsdokument (BVD) sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig. Ausgenommen von dieser Regelung ist die Beförderung von Waren, die der Kaffee- oder Alkopopsteuer unterliegen. Hierfür ist weiterhin das BVD zu verwenden. Für die Teilnahme an EMCS bestehen in Deutschland folgende Möglichkeiten: Einsatz einer zertifizierten Teilnehmersoftware oder eines IT-Dienstleisters. Alternativ steht auch die kostenlose Internet-EMCS-Anwendung (IEA) zur Verfügung. Existenzgründungsbörse Angebot Verkaufe aus Altersgründen meine seit über 30 Jahren bestehende, gut eingeführte Praxis für Physiotherapie. Drei Teilzeitkräfte und drei freie Mitarbeiter, 180 Quadratmeter inklusive 30 Quadratmeter Turnraum, zentrale Lage mit fünf Parkplätzen, bestens geeignet für ein Fachehepaar oder interdisziplinäre Gemeinschaften (Ergo-Logo etc.). Umsatz 50.000-250.000 Euro; VB innerhalb eines Jahresumsatzes. WÜA692 Erhöhung der Meldefreigrenze für Intrastat Die bisher geltende Meldeschwelle für die Intrahandelsstatistik wird seid 1. Januar 2012 von chiffre-Zusendung: IHK Würzburg-Schweinfurt, Mainaustraße 33, 97082 Würzburg
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 rEGIoNALEs HASSBERGE BAD KISSINGEN KITZINGEN Im blickpunkt bAd kIssINGEN JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 65 Jahre Gerald Kelz, Bad Kissingen, feiert am 4. Januar 2012 seinen 65. Geburtstag. 75 Jahre Am 7. Januar 2012 vollendet Werner Dietrich aus Sulzthal sein 75. Lebensjahr. Klaus Bischoff aus Bad Bocklet wird am 12. Januar 2012 75 Jahre. Ein erfolgreiches erstes Jahr rügheim. "Anstrengend, aufregend und stressig, aber auch spannend, erlebnis- und erfolgreich" - so lautet die erste Jahresbilanz von Dagmar Kirchner, Geschäftsführerin und Mitinhaberin des Rügheimer Landhotels. Stolz ist die Geschäftsfrau vor allem, dass ihr Landhotel kürzlich mit vier Sternen klassifiziert wurde. Da im vergangenen Jahr zu Spitzenzeiten die Auslastung der Tagungsräume knapp wurde, will die Hotelchefin im Frühjahr 2012 mit einem pavillonartigen Neubau im Eingangsbereich expandieren. Der Plan steht schon. "Visàvis vom Eingangsbereich des Rügheimer Land hotels soll im Frühjahr 2012 mit einem pavillonartigen kleinen Neubau das Angebot an Tagungsräumen erweitert werden", so die Geschäftsführerin des Rügheimer Landhotels, Dagmar Kirchner. der fünfte Handwerksmeister im familienbetrieb Iphofen. Qualität bei der täglichen Arbeit und eine gute Ausbildung haben Tradition bei der Rüttger Raumausstattungs-Fußbodenbau GmbH in Iphofen. Heiko Rüttger legte im vergangenen Jahr seine Meisterprüfung als Parkettlegermeister ab. Er ist damit der fünfte Meister im Familienbetrieb, der im April 2011 sein 60-jähriges Jubiläum feierte und zugleich der erste aus der nachrückenden jungen Generation. Vier weitere Familienmitglieder arbeiten bereits seit vielen Jahren im Unternehmen: Rudolf Rüttger, Estrichlegermeister und Parkettlegermeister, Theodor Rüttger Raumausstatter und Parkettlegermeister, Reinhard Rüttger, Schreinermeister, sowie Josef Baußenwein, Estrichlegermeister. dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Erika Hauth, Mitarbeiterin der Deegenbergklinik Familienkommanditgesellschaft Deeg GmbH & Co., Bad Kissingen Irmgard Rüttiger, Mitarbeiterin der J. G. Ferkinghoff GmbH & Co. KG, Bad Brückenau Udo Wagner, Mitarbeiter der MGlas AG, Münnerstadt Für 40-jährige Tätigkeit Anneliese Schmittutz, Mitarbeiterin der Deegenbergklinik Familienkommanditgesellschaft Deeg GmbH & Co., Bad Kissingen Theodor Rüttger (links), neben Bruder Rudolf einer der beiden Geschäftsführer, gratuliert Heiko Rüttger zu seinem Meisterbrief. Foto: Rüttger GmbH coaching-praxis in Markt Einersheim eröffnet Markt Einersheim. Vor Kurzem eröffnete Dieter Wolf in Markt Einersheim eine Coaching-Praxis. Wolfs Ziel ist es, Wissen um die richtigen Methoden und die Erfahrung aus industriellen Projekten gezielt kleinen und mittleren Betrieben aus der Region zu vermitteln. Dazu kooperiert Wolf mit Karl F. Meier-Gantenbein, der in Freiburg ein Beratungsunternehmen für Prozessoptimierung leitet. Diese Vernetzung mache es möglich, so Wolf, das gesamte Beratungsprogramm für Entwicklungsprozesse von Einzelcoachings bis hin zu Mitarbeitertrainings anbieten zu können. drei Jubiläumsfeiern bei der bank schilling präsentierten den neu kreierten "Powerring" - eine schmackhafte Kooperationsarbeit des Unternehmens Fritsch und des Backmittelherstellers Backaldrin - vertreten durch Peter Augendopler, Firmeninhaber und den Erfinder des Kornspitz, auch "Mr. Kornspitz" genannt. Der Zeitpunkt, zu dem der "Powerring" in den Handel kommt, sei noch nicht bekannt, sagte Fritsch-Geschäftsführer KarlHeinz Hinkelmann, der seit über 30 Jahre geschäftliche Beziehungen zum Unternehmen Backaldrin unterhält. Einige Kostproben des "Powerrings" verteilten die von Fritsch gesponserten Spitzensportler vorab unter den Messebesuchern. Thomas Lurz trifft "Mr. kornspitz" Markt Einersheim. Auf der Bäckereifachmesse "Südback" in Stuttgart gab es letztes Jahr für den Bäckereimaschinenspezialisten Fritsch ein besonders sportives Highlight: Schwimmweltmeister und Olympiasieger Thomas Lurz sowie Profi-Tennisspielerin Lena-Marie Hofmann Unser Bild zeigt (v. l.): Peter Augendopler, LenaMarie Hofmann, Thomas Lurz und KarlHeinz Hinkelmann. bad kissingen. Bei der Hammelburger Bank Schilling & Co. Aktiengesellschaft feierten Ingeborg Imhof, Abteilung Revision, und Gerhard Vieres, Prokurist des Tochterunternehmens Dr. Schmitt Immobilien GmbH (Mitte), ihr 35-jähriges Arbeitsjubiläum. Es gratulierten Aloys Tilly, Vorstand Bank Schilling & Co. AG (links), und Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Vorstand Bank Schilling & Co. AG (rechts).
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68 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Im blickpunkt dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: KITZINGEN MAIN-SPESSART RHÖN-GRABFELD stabwechsel beim knauf-partner-programm Iphofen. Seit November letzten Jahres leitet Gerhard Köhler das Knauf-Partner-Programm. Er übernahm die Aufgabe von Philipp Cimander, der das Programm aufgebaut hat und sich jetzt mit der Leitung Marketing/Vertrieb des neuen Geschäftsfeldes Knauf Design einer neuen Herausforderung stellt. Mit dem Partner-Programm stärkt Knauf seit 2010 seine Handelspartner. Auf der Basis eines klar definierten und strukturierten Punktesystems können Baustofffachhändler den Status Partner oder PremiumPartner erlangen, der ihnen den Zugang zu einer Vielzahl von Knauf Serviceleistungen sichert. Über den Händlerbeirat, der zweimal pro Jahr tagt, ist gewährleistet, dass das Partner-Programm immer eng an den Bedürfnissen des Handels ausgerichtet ist. Gerhard Köhler (rechts) hat im November letzten Jahres die Leitung des Knauf PartnerProgramms von Philipp Ciman der übernommen. Foto: Knauf Gips KG kITZINGEN Für 10-jährige Tätigkeit Karl-Heinz Bader, Mitarbeiter der René Lezard Mode GmbH, Schwarzach Für 25-jährige Tätigkeit Doris Keller, Mitarbeiterin der René Lezard Mode GmbH, Schwarzach rHÖN-GrAbfELd Für 25-jährige Tätigkeit Wolfgang Dietz, Arnold Kuchenbrod, Klaus-Dieter Römhild und Michael Sopp, alle Mitarbeiter der Weihrauch & Weihrauch Sport GmbH & Co. KG, Mellrichstadt Für 39-jährige Tätigkeit Günter Stapf, Mitarbeiter der Weihrauch & Weihrauch Sport GmbH & Co. KG, Mellrichstadt Für 40-jährige Tätigkeit Helmut Amend, Egon Dietz, Hans-Jürgen Eckers, Helmut Hess, Peter Kellermann, Werner Künzel und Herbert Schwedas, alle Mitarbeiter der Weihrauch & Weihrauch Sport GmbH & Co. KG, Mellrichstadt düker ehrt 42 Jubilare karlstadt/Laufach. Insgesamt 42 Betriebsjubiläen konnten in den beiden Werken Laufach und Karlstadt der Düker GmbH & Co. KGaA begangen werden. Gefeiert wurden 26 mal 25 Jahre, 15 mal 40 Jahre und einmal 50 Jahre - insgesamt 1.300 "runde" Betriebsjahre. Ein seltenes Jubiläum: Der 64-jährige Hubert Peter aus dem Werk Karlstadt ist seit 50 Jahren dem Unternehmen Düker treu. Die beiden Geschäftsführer, Dipl.-Wirt.-Ing. Martin Simons und Dipl.-Ing. Torsten Stein, dankten den Mitarbeitern für ihren langjährigen Einsatz für das Unternehmen. "Mitarbeiter, die sich mit ihrer Arbeit und ihrem Betrieb identifizieren, sind ein unschätzbares Kapital für ein Unternehmen", so Torsten Stein. Die 40 und 50jährigen Jubilare mit Geschäftsführung, Personalleitung und Betriebsratsvorsitzenden. reich ehrt langjährige Mitarbeiter Mellrichstadt. Die Reich GmbH ist im vergangenen Jahr weiter stark gewachsen. So wurden die Produktionsfläche der Metallbaufirma um knapp 2.500 Quadratmeter erweitert und 85 Mitarbeiter neu eingestellt. Die Reich GmbH ist somit auf über 685 Mitarbeiter gewachsen. Ebenso sei in den USA der Fertigungsaufbau mit zwölf Mitarbeitern weiter in vollem Gange, so Geschäftsführer Karl-Hermann Reich. Gleichzeitig ehrte der Firmenchef Ende letzten Jahres langjährige Mitarbeiter. Für 25-jährige Betriebstreue wurden ausgezeichnet: Wolfgang Erhard, Manfred Reitzig, Georg Markert, Rainer Ziegler, Klaus Krines, Ralf Schultze, Alfred Gulde, Hartmut Link, Heike Buhl, Sabine Patzer, Marianne Benkert, Rüdiger Mangold, Robert Flügel, Thomas Hohmann, Matthias Ress, Hartmut Eichhorn, Steffi Recknagel, Martin Hartung, Reiner Nennstiel, Matthias Volkmuth, Udo Friedrich, Norbert Hoch, Marco Würll, Karin Sauer, Kurt Benkert, Ulrich Pfister und Gerhard Meiler. Für das 40-jährige Betriebsjubiläum wurden KarlUdo Bach, Roland Sillmann und Karl-Heinz Schmidt ausgezeichnet. Sie erhielten unter anderem die goldene Reich-Ehrennadel. Firmenchef KarlHermann Reich (vorne, Mitte) ehrt seine Firmenjubilare für 25jährige sowie für 40jährige Betriebszugehörigkeit. Foto: Reich JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: MAIN-spEssArT 65 Jahre Am 12. Januar 2012 wird Alfred Moritz aus Frammersbach 65 Jahre. Neue systemlösung zur kompensation von schwund und verzug vorgestellt Wiesthal. Die Wenzel Group GmbH & Co. KG präsentierte auf der letztjährigen "EuroMold" in Frankfurt erstmals eine komplette Systemlösung zur Kompensation von Schwund und Verzug für Werkzeugund Formenbauer. Die Ist-Daten eines nach CAD-Daten gefertigten Bauteils werden mit dem Computertomografen exaCT ermittelt. Auf dieser Basis werden mittels der Softwarelösung PointMaster ein Soll-Ist-Vergleich und die Kompensation von Schwund und Verzug durchgeführt. Mit dem neuen Verfahren wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Form bestimmt, die nach dem Fertigungsprozess das exakte Werkstück gemäß Zeichnung abformt. Der Anwender erhält zuverlässige Informationen, wie er sein Werkzeug nachbearbeiten muss. Die Wenzel Group GmbH & Co. KG gehört zu den Marktführern in der Messtechnik. Die umfangreiche Produktpalette umfasst Lösungen in den Bereichen Koordinaten- und Verzahnungsmesstechnik, Computertomografie sowie Highspeed Mess- und Digitalisiersysteme. Zu den Hauptabnehmern zählen Kunden aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinenbau.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 rEGIoNALEs RHÖN-GRABFELD SCHWEINFURT Im blickpunkt JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: Zum zweiten Mal den "service-pokal" gewonnen bad Neustadt. Eine frohe Botschaft erreichte das Autohaus Kehm in Bad Neustadt in der Adventszeit. Inhaberin Ulrike Kehm und ihr Team erhielten von Audi bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung "Top Service Partner". Ein Preis, der nur 120 von 1.800 Audi-Händlern in ganz Deutschland zuteil wird. "Wir sind sehr stolz, dass wir nach 2010 nun auch für das Jahr 2012 zum Audi Top Service Partner ernannt werden", unterstrich Ulrike Kehm im Rahmen einer Feierstunde im Autohaus. Nur wenige Autohäuser werden von Audi mit dem Titel "Top Service Partner" ausge zeichnet. Das Autohaus Kehm darf den Ti tel im Jahr 2012 zum zweiten Mal tragen. Über die Anerkennung freuen sich (v. l.) In haberin Ulrike Kehm, Serviceberater Jürgen Eckert, Serviceleiter Klaus Kirchner und Wolfgang Zygowski von Audi. Foto: T. Schulz rHÖN-GrAbfELd 80 Jahre Helmut Wagenbrenner aus Salz vollendet am 15. Januar 2012 sein 80. Lebensjahr. scHWEINfUrT 50 Jahre Norbert Meier, Leiter Shared Services bei der Unterfränkischen Überlandzentrale eG in Lülsfeld, vollendet am 4. Januar 2012 sein 50. Lebensjahr. 65 Jahre Am 23. Januar 2012 wird Rainer Pabst, Wipfeld, 65 Jahre. "Nacht der Träume" beschert 5.000 Euro Niederlauer. Zum Finale des Benefizabends "Nacht der Träume" im Küchenhaus von Opti Wohnwelt in Niederlauer überreichte Opti-Geschäftsführer Oliver Föst die stattliche Spendensumme von 5.000 Euro an Rainer Waldvogel, Gesamtleiter der Behinderteneinrichtungen in Maria Bildhausen sowie an Werner Trolldenier, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld. Beide Institutionen erhalten das Geld zu gleichen Teilen, wofür sich beide bei Initiator und Gästen bedankten. Mehr als erfreut zeigten sie sich, dass Oliver Föst die eigentlich geplante Spendensumme in Höhe von 4.000 Euro angesichts des überwältigenden Erfolgs der Veranstaltung kurzerhand vor Publikum auf 5.000 Euro auf den vorbereiteten Schecks korrigierte. 5.000 Euro konnte Oliver Föst (Mitte), Geschäftsführer von Opti Wohnwelt, am Ende der Benefizveranstaltung "Nacht der Träu me" an Werner Trolldenier (links) von der Lebenshilfe Rhön Grabfeld sowie an Rainer Waldvogel von den Behindertenein richtungen in Maria Bildhausen übergeben. Foto: Tonya Schulz dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: scHWEINfUrT Für 25-jährige Tätigkeit Heidrun Ender, Diana Hökel, Mathias Pelz, Manuela Richter und Richard Stufler, alle Mitarbeiter der Bankhaus Max Flessa KG, Schweinfurt Für 40-jährige Tätigkeit Wilhelm Jahna, Mitarbeiter der FMS Fränkischer Maschinen- und Stahlbau GmbH, Gochsheim dienstjubilare bei der Aok schweinfurt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrte Direktor Frank Dünisch drei Mitarbeiterinnen der Gesundheitskasse für ihr langjähriges Engagement bei der größten Krankenversicherung in der Region Main-Rhön. 40-jähriges Dienstjubiläum begingen Elisabeth Bleicher und Rosemarie Seufert. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte Monika Burkard. Im Bild (v. l.): stv. Personalratsvorsitzen der René Oppel, Elisabeth Bleicher, Moni ka Burkard, Rosemarie Seufert und AOKDirektor Frank Dünisch. daniel bayer ist deutschlands bester Elektroniker schweinfurt. Als bester Prüfungsteilnehmer in Deutschland hat Daniel Bayer seine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik im FAG-Werk Schweinfurt der Schaeffler Gruppe abgeschlossen. Im Rahmen der "Nationalen Bestenehrung in IHK-Berufen" in Berlin wurde Bayer vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ausgezeichnet. Im Werk Schweinfurt wurde er bereits bei einer Betriebsversammlung geehrt und nahm eine Auszeichnung von Kurt Mirlach entgegen, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Schaeffler AG. "Wir sind sehr stolz auf Mitarbeiter wie Daniel Bayer. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für seine hervorragenden Leistungen und belegt zudem das hohe Niveau der Ausbildung und der Ausbilder bei Schaeffler", so Mirlach. Daniel Bayer, 23, begann seine Ausbildung bei Schaeffler 2008 nach dem Abitur am Gymnasium in Hammelburg. Nach verkürzter Lehrzeit von drei Jahren hat er die Ausbildung im Sommer 2011 mit der Traumnote 1,1 abgeschlossen. IN kürZE AUs MAINfrANkEN Seit Kurzem leitet Diana Landers (li.) die AOK-Geschäftsstellen in Hammelburg und Gerolzhofen. Landers trat die Nachfolge von Christiane Radler an, die seit 2003 als Teamleiterin im Privatkundenserviceteam der Hauptgeschäftsstelle Schweinfurt die Geschäftsstellen Gerolzhofen und Hammelburg betreute. Radler führte das Team in den letzten acht Jahren und wechselt in die AOK-Direktion nach Nürnberg. Als ausgebildeter Elektroniker für Auto matisierungstechnik arbeit Daniel Bayer in der Instandhaltung bei FAG Aerospace in Schweinfurt. Foto: Schaeffler
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70 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Im blickpunkt WürZbUrG JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 65 Jahre Peter Herrhammer, Ochsenfurt, wird am 3. Januar 2012 65 Jahre. Am 30. Januar 2012 feiert Klaus Reinfurt aus Würzburg seinen 65. Geburtstag. 70 Jahre Arwed Driehaus aus Zell am Main vollendet am 18. Januar 2012 sein 70. Lebensjahr. Am 25. Januar 2012 feiert Fritz Weydringer, Hausen, seinen 70. Geburtstag. RHÖN-GRABFELD SCHWEINFURT WÜRZBURG Löb GmbH spendet für ökologisches projekt Eckartshausen. Die Erich Löb GmbH wurde bereits mehrfach für ihr Umweltengagement ausgezeichnet. Jetzt spendete das Unternehmen mit den Geschäftsfeldern Agrarhandel, Spedition und Energieerzeugung einen Teil des Preisgeldes aus der Teilnahme am Ecco Performance Award 2010 für das lokale Ökoprojekt "Obstlehrpfad" in Schleerieth. Dafür überreichten vor Kurzem die Unternehmer Michaela und Christian Löb einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an die Wernecker Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl. Im Bild (v. l.): Gemeinderätin Anita Kraus, Eduard Hederich vom Gartenbauverein, Wernecks Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, Michaela Löb, Christian Löb und Staatssekretär Gerhard Eck. riedel-bau-Azubi ist bundessieger schweinfurt. Den Titel des Kammersiegers und Innungsbesten hatte Beton- und Stahlbetonbauer Azubi Patrick Giehl nach Abschluss seiner Lehrzeit im Sommer 2011 bereits in der Tasche, als er sich im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks in Bayern dem bayernweiten Vergleich stellte. Nach einer praktischen Prüfung konnte er den Titel des Landessiegers für sich verbuchen. Alle Landesssieger nahmen dann in Feuchtwangen am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teil. Patrick Giehl konnte auch in dieser bundesweiten Ausscheidung seine Berufskollegen hinter sich lassen und erhielt die Auszeichnung Bundessieger 2011 des Deutschen Handwerks im Beruf Beton- und Stahlbetonbauer. Glückwünsche für den Bundessieg. Im Bild (v. l.): Christian Zänglein, Ausbil dungsleiter, Josef Hofmann, Polier der Baustelle am Leopoldina Krankenhaus, Patrick Giehl und Heinz Lenhart, Vorstand der Riedel Bau AG Holding. dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 20-jährige Tätigkeit Gunter Lochert, Mitarbeiter der Dr. Schmitt GmbH, Würzburg Für 25-jährige Tätigkeit Robert Heim, Georg Karl, Helmut Schmidt und Annette Schuhmacher, alle Mitarbeiter der Koenig & Bauer AG, Würzburg Günther Krenzer, Mitarbeiter der Frankonia Schokoladenwerke GmbH, Würzburg Kirsten Stegerwald, Mitarbeiterin der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG, Würzburg Jürgen Götzner, Mitarbeiter der Hunger DFE GmbH, Würzburg Alfred Gerstner, Dorothea Pfützner, Holger Schmitt und Heike Steffen, alle Mitarbeiter der Ebert + Jacobi GmbH & Co. KG, Würzburg Herbert Czech, Andreas Deppisch, Dieter Felix, Robert Hemm, Michael Kählitz und Johann Schmitt, alle Mitarbeiter der Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg Für 40-jährige Tätigkeit Monika Vogt, Mitarbeiterin der Frankonia Schokoladenwerke GmbH, Würzburg Georg Salwiczek und Maria Thieme, beide Mitarbeiter der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG, Würzburg viele Jahre im Unternehmen 530 Jahre im Unternehmen schweinfurt. Auf insgesamt 530 Jahre Betriebszugehörigkeit können 26 Mitarbeiter von ZF Services am Standort Schweinfurt sowie zwei Mitarbeiter aus Bremen zurückblicken. Mit einer Feierstunde ehrte die ZF Services-Geschäftsleitung, die durch Alois Ludwig und Thomas Henne vertreten war, die Jubilare für ihre 40- und 25-jährige Firmentreue. Sieben Mitarbeiter sind bereits seit 40 Jahren im Unternehmen: Adelinde Zeißner, Renate Dantinger, Edwin Körber, Donato Leone, Armin Wagner, Edwin Bühler und Wolfgang Pritzl starteten 1971 ihre Karriere, damals noch bei Fichtel & Sachs. Jubilarfeier bei ZF Services in Schweinfurt. Bei der Firmengruppe Wolf in Gerolzho fen feierten Susanne Albert und Bern hard Feuerbach ihr 25jähriges Firmen jubiläum. Für 35 Jahre Betriebszugehö rigkeit wurde Vertriebsleiter Heinrich Dittmeier geehrt. Auf das seltene Jubilä um von 45 Jahre blickt KarlHeinz Gegner zurück (Mitte). Nach 21 Jahren Leitung des Saatgutcenters wurde Werner Wehr wein in den Ruhestand verabschiedet. Jubilarfeier in der vr-bank bad Neustadt. Für langjährige Mitarbeit und Verbundenheit mit der VR-Bank Rhön-Grabfeld eG sprachen die Vorstände der VRBank Emil Baderschneider und Reiner Türk ein herzliches "Dankeschön" aus. 40 gemeinsame Jahre in der VR-Bank verbrachten Ingeborg Dörr, Lothar Radina und Klaus Schneyer. 25-jähriges Dienstjubiläum feierten Sabine Werner und Horst Heuring. Auf zehn Jahre Betriebszugehörigkeit können Norbert Dietz, Bettina Hemmerich, Peter Kunze, Luise Resseguier, Katja Rußwurm, Wolfgang Schmitt, Anne-Katrin Seiler und Tobias Weyer zurückblicken. Jubilarfeier in der VRBank RhönGrabfeld.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 rEGIoNALEs WÜRZBURG Im blickpunkt Günter Balthasar und Eberhard Röll, beide Mitarbeiter der Ebert + Jacobi GmbH & Co. KG, Würzburg Wieder deutschlandstipendien vergeben Würzburg. Im Sommersemester 2011 vergab die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt 33 sogenannte "Deutschlandstipendien": Die Hälfte der finanziellen Förderung erfolgt durch den Bund, die zweite Hälfte übernehmen (private) Stifter. Aufgrund der großen Nachfrage seitens der Studierenden entschied sich die FHWS im Wintersemester 2011/2012 für die Realisation einer zweiten, außerplanmäßigen Förderrunde mit der Vergabe von weiteren elf Stipendien mit einer monatlichen Förderhöhe von 300 Euro. Da der Bundeszuschuss für die Hochschule in diesem Jahr bereits ausgeschöpft ist, übernimmt die Hochschule die Gegenfinanzierung aus ihren Hochschul-Sponsoring-Einnahmen. Berücksichtigt werden besonders Studierende aus den Studiengängen, die bisher noch keine Stipendien erhalten haben. In einer zweiten, außerplanmäßigen Vergaberunde erhielten elf Studierende der FHWS in einem feierlichen Rahmen Deutschlandstipendien. Foto: FHWS Horst Dümmler, Ernst Emmerling, Elmar Fischer, Paul Lurz, Ludwig Mündlein, Winfried Neubert, Theodor Rosenberger, Ottmar Schömig, FranzJosef Wachholz, Erwin Wagenbrenner und Kurt Weppert, alle Mitarbeiter der Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg Für 50-jährige Tätigkeit Rainer Wettengel, Mitarbeiter der Noell Mobile Systems GmbH, Würzburg IN kürZE AUs MAINfrANkEN Die Startphase des Würzburger Portals main-kuenstler.de ging Ende letzten Jahres erfolgreich zu Ende. "Wir haben aktuell über 70 Künstler in unserem Datenbestand", bilanziert der Würzburger Christian Heptner, Erfinder und Konzeptionierer des Portals, zufrieden. Die regionale Plattform schafft für Kunst- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Sparten ein eigenes Podium. Vor genau 35 Jahren wurde das Rhön Park Hotel in Hausen als eine der größten Ferienanlagen Deutschlands eröffnet. Um das Haus innovativ weiterzuentwickeln, arbeitet das Führungsteam derzeit an dessen Umgestaltung. So wurden bislang 100 Zimmer komplett erneuert. Netzbetreiber E.oN bayern unterstützt 13 kommunen Würzburg. 13 Kommunen in Unterfranken freuten sich über ein Geschenk von E.ON Bayern. Statt Weihnachtsgeschenken unterstützt E.ON Bayern wieder soziale und karitative Projekte mit insgesamt 15.000 Euro. "Als großes bayerisches Unternehmen sind wir uns auch der damit verbundenen gesellschaftlichen Verantwortung für die Region und für ihre Menschen bewusst", begründet Ludwig Schiebler, Regionalleiter Unterfranken von E.ON Bayern, die Spende des Unternehmens. Die Weihnachtsaktion sei eine konsequente Fortsetzung des umfangreichen sozialen, karitativen und kulturellen Engagements des Energieunternehmens. 88 Jahre dental-medizinische Großhandlung Würzburg. Vor 88 Jahren gegründet, beschäftigt die inhabergeführte Dental-medizinische Großhandlung Kern Dental mittlerweile 55 Arbeitnehmer in Würzburg, Aschaffenburg, Fulda und Suhl. Das Unternehmen wird geleitet von Christian Kern (Bild), der im Jahr 2009 die alleinige Geschäftsführung von seinem Vater Bernhard Kern übernommen hat. Kern Dental ist spezialisiert auf die Kompletteinrichtung von Zahnarztpraxen. Marketingpreis für Weinbauservice florian Hofmann Würzburg. Mit dem Lohnunternehmen Marketingpreis zeichnet die Fachzeitschrift "Lohnunternehmen" Konzepte aus, von deren nachhaltiger Wirkung auf Kunden sie überzeugt ist. Die Fachjury wählte Ende letzten Jahres unter mehr als 5.000 Lohnunternehmen den Würzburger Weinbauservice Florian Hofmann als Preisträger. Die Übergabe fand anlässlich der weltgrößten Landtechnikmesse "Agritechnica" in Hannover statt. Die Jury würdigte insbesondere die Logogestaltung, die Aktualität der Homepage, die Kontaktaufnahme zu Kunden und den Auftritt vor Ort. Zusätzlich flossen Bewertungspunkte wie Einzigartigkeit und Zuverlässigkeit in die Preisfindung ein. Florian und Beate Hofmann bei der Preisverleihung. Foto: Beckmann Verlag Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 hat die Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG ihren Namen in Schaeffler Technologies AG & Co. KG geändert. Die Rechtsidentität der Gesellschaft ändert sich dabei nicht, sondern lediglich der Firmenname. Die Namensänderung ist eine notwendige Konsequenz aus dem Formwechsel der Schaeffler GmbH in eine Aktiengesellschaft. Beim härtesten Biertest Europas spielen die Distelhäuser ganz vorne mit: Das Dinkelbier aus der Brauerei
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72 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Im blickpunkt im Taubertal erreichte beim "European Beer Star Award 2011" den ersten Platz in seiner Sparte und wurde dafür mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Immobiliensanierung unter energetischen und steuerlichen Gesichtspunkten sowie die Werterhöhung durch Sanierung standen im Fokus der Veranstaltung "to get together - Sanierung Immobilien" in den Räumen der Firma Profiroll Schuricht GmbH in Veitshöchheim. Über 100 Besucher nutzten die Vortragsrunde, um sich ausführlich zu informieren. WÜRZBURG 40. Gesprächsrunde zwischen Wirtschaft und behörde ochsenfurt. Zu den 40. Ochsenfurter Gesprächen zwischen Vertretern der Wirtschaft, Behörden und Verwaltung hatte die Kauzen-Bräu Ochsenfurt eingeladen. Gastreferent war Staatsminister Martin Zeil, der einen Vortrag zum Thema "Leistungen bayerischer Wirtschaftspolitik" hielt. Anstoßen zur den 40. Ochsenfurter Gesprächen (v. l.): Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Brauereichef KarlHeinz Pritzl, Staatsminis ter Martin Zeil, Landrätin Tamara Bischof, Dipl.Brau meister Otto Resch und Landrat Walter Schneider. pflegestützpunkt jetzt auch in Würzburg Würzburg. In einer Kooperation aus bayerischen Kranken- und Pflegekassen, bayerischen Städten und Landkreisen wurden bisher landesweit sieben Pflegestützpunkte installiert. Die Nummer acht der bayerischen Pflegestützpunkte ist in Würzburg entstanden. Das gemeinsame Angebot für Stadt und Landkreis Würzburg befindet sich in der Bahnhofstraße 11 und wurde im Dezember 2011 offiziell eröffnet. Damit stehen die Häfte aller bayerischen Pflegestützpunkte der Bevölkerung in Unterfranken (Bad Neustadt , Haßfurt, Schweinfurt und Würzburg) zur Verfügung. Das Benefizkonzert der Bosch Streichersolisten bei Bosch Rexroth in Lohr hat 2.500 Euro für die vier Tafeln im Landkreis Main-Spessart eingebracht. Statt Eintritt zu zahlen, hatten die rund 150 Besucher des Konzerts am 26. November 2011 in der Kantine im Werk 1 von Bosch Rexroth für die gemeinnützigen Einrichtungen des Landkreises gespendet. Der Würzburger Laborstammtisch/ Fortbildung für Laborpersonal feierte Ende letzten Jahres sein 20-jähriges Bestehen. Die Veranstaltungen haben sich im Laufe der Zeit zu einem echten Renner entwickelt und ziehen Interessierte aus dem ganzen nordbayerischen Raum an. Abgerundet wurde der Jubiläumsabend durch die Ehrungen für 25-, 50- und 75-malige Teilnahme am Laborstammtisch und den Vortrag von Dr. René Mascher von Roche Diagnostics Deutschland GmbH zum Thema "Eisenstoffwechsel und Diagnostik komplexer Eisenmangelzustände". Bei der Eröffnung des Pflegestützpunktes Würzburg. Unser Bild zeigt (v. l.): Robert Scheller, Sozialreferent Stadt Würzburg, Roland Lörner, stv. AOKDirektor, Marion SchäferBlake, Bürgermeisterin der Stadt Würzburg, Dr. Alexander Schraml, Leiter des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg, Paul Lehrieder, MdB, "Putzfrau Propper", Horst Keller, AOKDirektor, Ursula Weber, Halma e. V., Hubertus Räde, stv. Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, und Landrat Eberhard Nuß. Foto: Julia Fröhling bofinger, die sieben fetten Jahre und ein spendenscheck Würzburg. Bereits zum zweiten Mal eingeladen hatten die Würzburger Unternehmen Reinhart Immobilien Marketing und Reinhart + Kosel GbR zu einer Benefizveranstaltung in der IHK Würzburg-Schweinfurt mit Gastredner Prof. Dr. Peter Bofinger, seit 2004 Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen. In seinem Vortrag "Steht Deutschland jetzt vor sieben fetten Jahren?" betrachtete Bofinger die hochbrisante weltweite Finanz- und Staatsschuldenkrise. Die Veranstaltung zugunsten der Christiane Herzog Ambulanz für mukoviszidosekranke Kinder brachte einen Spendenerlös in Höhe von 3.500 Euro. Veranstalter und Vertreter der Kinder Ambulanz freuten sich über eine Spen densumme in Höhe von 3.500 Euro. reisers am stein punktet bei Gault Millau Würzburg. Sie geben Orientierung im kulinarischen Angebot der Republik: die Gourmetführer Gault Millau und der BIB Gourmand Deutschland 2012. In Würzburg ist das Restaurant Reisers am Stein mit 15 Punkten ausgezeichnet worden und somit seit zehn Jahren in Folge der Betrieb mit der besten Bewertung. Küchenchef Bernhard Reiser begeht in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum in Würzburg. In dieser Zeit hat der Spitzenkoch aus dem Allgäu die kulinarische Landschaft der Stadt und der Region wesentlich mitgestaltet. 2009 wurde er mit dem Deutschen Gastronomiepreis in der Kategorie "Food" ausgezeichnet. "Sich immer wieder neu zu erfinden und dabei die Ansprüche der Gäste wahrzunehmen und zu respektieren - das ist wohl der entscheidende Balanceakt des Erfolges", sagt Reiser. Blickten auf 20 Jahre Laborstammtisch Würzburg zurück (v. l.): Hans Schraml (Gründungsmitglied), Gerd Weber (Gründungsmitglied), Prof. Dr. Franz Keller (erster Referent 1991 und ehema liger Leiter Zentrallabor Uniklinik), Her bert Stolz (Gründungsmitglied) und Horst Mutzke (Fa. Roche Diagnostics Deutschland GmbH). Foto: Rudi Merkl Das Team um Bernhard Reiser zählt 35 Mitarbeiter, die sich auf die Unternehmen der Genussmanufaktur verteilen: Restaurant Reisers am Stein, Restaurant Reisers am Golfplatz, die Kochschule und die Eventmanufaktur, ein CateringSpezialist.
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Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Wirtschaft in Mainfranken 1|2012 rEGIoNALEs 73 Marktteil Datenträgervernichtung || SCHWEINFURT WÜRZBURG Industriebau Im blickpunkt Jubilare Garagenbau Fertigbau Fertigbau ...dass auch kleine Anzeigen gelesen werden! HIER HABEN SIE DEN BEWEIS Lagerzelte INDUSTRIE- UND GEWERBEBAU Firmen- und Bürogebäude Industrie- und Lagerhallen Werkstätten ? Baumärkte Lagerzelte RÖDER HTS HÖCKER GmbH verkauf@roeder-hts.de Tel.: +49 (0) 60 49 / 95 10-0 Haas Fertigbau GmbH Industriestraße 8 D-84326 Falkenberg Telefon +49 8727 18-0 www.Haas-Fertigbau.de Top Konditionen - Leasing und Kauf Fax +49 (0) 60 49 / 95 10-20 www.roeder-hts.de Inserentenverzeichnis aisys media GmbH....................................................35 AOK Würzburg/Schweinfurt.................................46 Beckhäuser Personal & Lösungen ....................OBF BHS CONSULTING & SOLUTIONS GmbH.................................................OBF BID Bayer. Inkasso Dienst AG.............................OBF büroforum ...................................................................47 Concert Media ...........................................................42 FIS-ASP GmbH............................................................11 Fuhren Willi Steuerberater ....................................37 Gewa Garagenbau GmbH .........................Marktteil Haas Fertigbau GmbH................................Marktteil HF Büro- und Vertriebsleistung ........................OBF Karl Fischer & Söhne GmbH & Co.KG .............................................Marktteil Kinkele GmbH & Co.KG...........................................17 Labus Wasserstrahl-Technik GbR ....................OBF Leopold Michel GmbH ............................................19 Lichtraum GmbH ......................................................34 NÜRNBERGER Lebensversicherung AG ....................................36,39 Personalberatung + Vermittlung Alexandra Suhl .......................................................OBF RPPC ............................................................................. U4 Steinmetz Einrichtungen GmbH .........................45 SYBAC Industriebau GmbH ......................Marktteil Team Weber GmbH .....................................................5 Wagert GmbH ...............................................................9 Wolf System GmbH.....................................Marktteil Online-Branchenführer=OBF SC VO H R AU Zielgruppe: Über 30.000 Entscheider/Kontakte in Unternehmen 09|11 10 |11 & ben Wer aufen Verk 12|11 Innovationen & Impulse INF RAN KEN Service & Handel MAINFRANKEN Mainfranken exklusiv im Februar: MAINFRANKEN MARKETING, WERBUNG UND DRUCKEREIEN in der nächsten "Wirtschaft in Mainfranken" (02/2012) Anzeigenschluss: Erscheinungstermin: 20. Januar 2012 06. Februar 2012 Ihre Ansprechpartnerin für Veröffentlichungen von Anzeigen und PR-Redaktion im nächsten "Mainfranken exklusiv": Daniela Dobresko · Tel. 0931 6001-1801 daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de
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74 vorscHAU 2012 | IMprEssUM Wirtschaft in Mainfranken 01|2012 Impressum Herausgeber Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Mainaustraße 33 97082 Würzburg Telefon 0931 4194-0 Telefax 0931 4194-100 Internet: www.wuerzburg.ihk.de Februar 2012: Titelthema Redaktion: Mainfranken exklusiv: Energie & Rohstoffe o Regionalspecial Main-Spessart o Marketing, Werbung und Druckereien o Recht & Steuern o Tagungen, Seminare, Messen o Aus- und Weiterbildung o Unternehmen in Mainfranken redaktion | IHk Radu Ferendino, Telefon 0931 4194-319 E-Mail: wim@wuerzburg.ihk.de ISSN 0946-7378 verlag März 2012: Titelthema Redaktion: Mainfranken exklusiv: vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Berner Straße 2 97084 Würzburg Telefon 0931 6001-1800 Telefax 0931 6001-1804 Design & Lifestyle o Regionalspecial Würzburg o Modernes Büro, Telekommunikation o Transport & Logistik o Veranstaltung, Events und Partyservice o Verpackung o Rund ums Auto o Unternehmen in Mainfranken Anzeigenleitung Daniela Dobresko E-Mail: daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Telefon 0931 6001-1801 redaktion | vmm wirtschaftsverlag Elmar Behringer Telefon 0931 4194 -565 E-Mail: elmar.behringer@vmm-wirtschaftsverlag.de Mediabetreuung Sabrina Thiele, Telefon 0931 6001-1802 Birgit Eckenweber (Disposition), Telefon 0931 6001-1803 Mitarbeiter der redaktion Layout Annemarie Schneider, Petra Mildenberger, Stefan Pfister, Michael Horling, Ralph Bauer, Hans-Peter Hepp Cornelia Anders April 2012: Titelthema Redaktion: Mainfranken exklusiv: Marketing o Regionalspecial Bad Kissingen / Rhön-Grabfeld o Sicherheit, Arbeitssicherheit & Sicherheitstechnik o IT & Computer o Personalmanagement & Zeitarbeit o Haus und Garten o Unternehmen in Mainfranken Titelbild fotolia.de bildbearbeitung Peter Besel Technik Sven Hauber Anzeigenkompendium Florian Steinkohl Anzeigensatz Lektorat Adnan Badnjevic Gaby Feldmann 02/12 Erscheinungstermin: Anzeigenschluss: Redaktionsschluss: Druckdatenschluss: 06.02. 20.01. 10.01. 25.01. 03/12 05.03. 17.02. 10.02. 22.02. 04/12 05.04. 19.03. 09.03. 23.03. Anzeigendisposition Daniela Hettler Geschäftsführer Andres Santiago, Renate Dempfle druck und vertrieb Erscheinungsweise Vogel Druck & Medienservice, 97204 Höchberg, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier jeweils am 5. des Monats verbreitete Auflage: 13.828 Exemplare (IVW-geprüft 3. Quartal 2011) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Wirtschaft in Mainfranken ist das offizielle Organ der IHK Würzburg-Schweinfurt und wird IHKzugehörigen Unternehmen auf Wunsch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühren geliefert. Mit Namen oder Zeichen versehene Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der IHK Würzburg-Schweinfurt wieder. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung. Haftung für Druckfehler ausgeschlossen, soweit dies nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung der Redaktion in irgendeiner Form reproduziert oder in Maschinen, insbesondere Datenverarbeitungsanlagen, übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendungen bleiben vorbehalten. Jede im Bereich eines gewerblichen Unternehmens hergestellte oder benützte Kopie dient gewerblichen Zwecken gemäß § 54 (2) UrhG und verpflichtet zur Gebührenzahlung an die VG Wort, Goethestraße 49, 80336 München.
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