Flash Download 3D-Zeitschrift benötigt das Flash 10.1 Plugin von Adobe.
Download von adobe.com

Bitte Stellen Sie sicher dass Javascript
in Ihrem Browser aktiviert und erlaubt ist.


Content:
1
Wirtschaft in Mainfranken 10|2010 MEINUNG Das regionale Magazin 08|12 Schum stärkt Standort Dettelbach Trends im Handel und Vertrieb 25 Jahre Kunst in der IHK Marken und werte MAINFRANKEN exklusiv_ 08/12 Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt | www.wuerzburg.ihk.de IHK Würzburg-Schweinfurt | Postfach 58 40 | 97064 Würzburg | PVSt | Deutsche Post AG | Entgelt bezahlt | A 04918

2
SEW-EURODRIVE--Driving the world Würzburg hat jetzt eine Sehenswürdigkeit mehr. Das neue Service Competence Center von SEW-EURODRIVE. In Würzburg und auf der ganzen Welt: CDS® ist 14-fach maßgeschneidert für Ihre Anforderungen. Der Complete Drive Service von SEW-EURODRIVE ist eine neue Dimension im After Sales Service. Mit CDS® haben wir ein umfassendes und nachhaltiges Dienstleistungssystem geschaffen, bei dem Sie aus 14 individuell kombinierbaren Bausteinen wählen können: von der Installationsberatung über den Inspektions- und Wartungs-Service, das Instandhaltungs-Management bis hin zum Retrofit-Service. Mit CDS® bekommen Sie immer genau den Service, den Sie benötigen. So können Sie sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: auf Ihren Erfolg. SEW-EURODRIVE--Driving the world. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Nürnberger Straße 118 97076 Würzburg-Lengfeld Telefon 0931 27886-60 Fax 0931 27886-66 tb-wuerzburg@sew-eurodrive.de www.sew-eurodrive.de

3
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MEINUNG Marken und Werte ersil bleibt Persil und Nutella eben Nutella ... Wir leben in einer Markenwelt - und das ist gut so. Marken geben uns Orientierung, denn sie individualisieren. Ich möchte mit Nutella in den Tag starten und nicht mit irgendeiner Nuss-Nougat-Creme. Bloß nicht! Marken wecken Emotionen und Erinnerungen; mit einer Marke verbinden wir Düfte, einen bestimmten Geschmack, einen Wohlfühlfaktor oder besondere Qualitätsvorstellungen. Fast immer erinnern wir uns an ein bestimmtes Produkt über dessen Marke. Marken verhindern Beliebigkeit, indem sie in einer bunten Produktwelt einen emotionalen "Fingerabdruck" hinterlassen. Für die Hersteller sind Marken Qualitätsversprechen. "Vorsprung durch Technik" - diese Marke ist eben zugleich auch eine Verpflichtung. Nichts ist durch schlechte Qualität oder schlampige Verarbeitung schneller ruiniert, als der gute Ruf einer Marke. Für alle erfolgreichen Firmen ist ein strategisches Markenmanagement heute eine Selbstverständlichkeit. Längst haben auch die mittelständischen Unternehmen in Mainfranken die Bedeutung von Marken erkannt, denn Marken vermitteln nicht nur Werte, sie sind auch Werte. Die Marke Coca-Cola wird heute mit mehr als 70 Milliarden US-Dollar taxiert; als wertvollste deutsche Marken gelten Mercedes-Benz, BMW und Audi. Die Frage, wie man allerdings den wirtschaftlichen Wert von Marken genau berechnen kann, ist bis heute völlig ungeklärt. Hier wetteifern gut 500 verschiedene Berechnungsmodelle miteinander. Dabei ist die Frage, welchen wirtschaftlichen Wert man einer Marke zumisst, von zunehmender Bedeutung, spielt doch die Wertbestimmung von immateriellen Vermögensgütern eine immer größere Rolle; so etwa bei der Bewertung von Unternehmen oder bei der Bilanzierung, bei der Frage nach der Bemessung einer Lizenzgebühr oder nach dem Kaufpreis für eine Marke. Am Anfang einer Marke steht immer eine gute Idee. Eine starke Marke ist einzigartig, sie deutet an, beschreibt aber nicht, sie weckt Interesse und ist einprägsam. Starke Marken sind keine Zufallsprodukte, sondern bedürfen einer gründlichen Planung, die rechtliche Aspekte wie Recherchen nach kollidierenden Schutzrechten oder die Beurteilung von Eintragungshindernissen mit Gesichtspunkten des Marketings zusammenbringt. Wer eine Marke einfach aus der Hüfte heraus anmeldet, verschenkt oft viel Geld und riskiert vermeidbare und kostspielige Kollisionen. Letzteres gilt freilich auch für diejenigen, die eine Unternehmens- oder Produktbezeichnung einfach nur benutzen, ganz ohne Markenanmeldung. Unabhängig von der Anmeldung einer Marke kann nämlich schon die bloße Benutzung einer Bezeichnung Marken- und andere Kennzeichenrechte Dritter verletzen. Deswegen vorher lieber beraten lassen! Eine starke Marke bedarf aber auch "liebevoller" Pflege. Dazu gehört zum Beispiel die Kollisionsüberwachung. Dabei werden die amtlichen Register laufend nach ähnlichen Neuanmeldungen durchsucht und Warnungen übermittelt. Sonst bemerkt man gar nicht, dass ein Wettbewerber ein ganz ähnliches Zeichen angemeldet hat. Eine Marke soll aber einzigartig bleiben! Dafür muss man letztlich auch bereit sein, die eigene Marke durchzusetzen. Notfalls auch mit rechtlichen Mitteln, denn verwechselbare Marken stören die Wertschöpfungskette und verwässern die eigene Marke. In diesem Sinne: Schaffen Sie Markenwerte und bleiben Sie einzigartig! Es grüßt Sie herzlich Dr. Lars Petri Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, advotec. Patent- und Rechtsanwälte, Würzburg

4
4 INHALT Wirtschaft in Mainfranken 05|2012 11|2009 Maintal sponsert Olympiahoffnung Thomas Lurz Das Haßfurter Familienunternehmen Maintal Konfitüren hat sich Gedanken zum Thema "Regionalität" gemacht und geht mit ausgesuchten Sponsoring-Aktionen neue Wege der Markenstärkung. 28 Kürzere Aufbewahrungsfristen nötig und möglich Rechnungen, Buchungsbelege, Lohnkonten, Lagerbücher, Inventurlisten und so einiges mehr müssen Unternehmen zehn Jahre lang aufbewahren. Viele Betriebe mieten hierfür extra Lagerflächen an. Zur Archivierung digitaler Unterlagen werden sogar alte Rechner und Software künstlich in Betrieb gehalten. TITELTHEMA Winora auf Wachstumskurs ................................. 06 Erster Knauf Nachhaltigkeitstag......................... 09 Mann trägt Vincent Motega ................................ 10 Der Held im Film.......................................................11 Unternehmensgeschichte lebendig erhalten... 12 Maintal sponsert Olympiahoffnung Thomas Lurz ........................... 14 Hilft Druck zu mehr sozialer Verantwortung? .. 16 Gelebtes Teamwork................................................. 17 Geld sparen mit Köpfchen .................................... 17 Olympia-Tapes mit Sponsoring-Grüßen aus dem Spessart .................................................... 18 Marken richtig schützen ....................................... 18 Der Hoeneß-Effekt - das Markeninterview ..... 20 Memo Box - von Gelb auf Grün ......................... 22 Schaeffler demonstriert Innovationsstärke ..... 24 Brausen nach Brauer Art....................................... 25 UNTERNEHMEN & MÄRKTE Universität und Wirtschaft - zwei Welten mit einem Ziel ................................. 31 Mainfranken unter "Bayerns Best 50" .............. 32 Junge Portugiesen für Mainfranken .................. 57 Wirtschaftspolitische Positionen 2012 ............. 57 Aktuelle Angebote der Weinschule .................... 58 Berichte/Meldungen/Termine der WJ ......... 58-59 Amtliches............................................................ 60-62 MAINFRANKEN exklusiv_ 08/12 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion IHK-INFORMATION Serie Kundenattraktivität (Teil 2) ....................... 63 Fachinformationen aus der IHK ....................64/65 Neues aus Berlin und Brüssel .............................. 66 Modernes Büro......................................................... 34 Regionalspecial Main-Spessart ........................... 39 Verpackungen ........................................................... 41 Rund ums Automobil ............................................. 42 Immobilien ................................................................ 47 REGIONALES Haßberge | Bad Kissingen | Kitzingen .............. 67 Kitzingen | Main-Spessart.................................... 68 Rhön-Grabfeld | Schweinfurt .............................. 69 Würzburg ................................................................... 70 TRANSPARENT Wirtschaft feiert 25 Jahre Kunst in der IHK.... 51 Sommersitzung der IHK Vollversammlung....... 53 Weiterhin freie Ausbildungsplätze ..................... 53 IHK Gremialausschuss Kitzingen und eine Fahrt in der Mainschleifenbahn ........ 54 Ausbildungsstart: gestalten Sie die Ankunft angenehm!......................................... 54 IHK untersucht Gründerkultur ............................. 56 Ehrenamt der IHK besucht Mozartsommer ..... 56 Familienfreundlichkeit gewinnt an Bedeutung .......................................... 57 ANALYSEN Staatliche Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz / Serie IHK-Jahresthema 2012 (Teil 4) ................. 26 Trends im Handel und Vertrieb / Serie "Handel" Teil 3............................................... 28 RUBRIKEN Onlinebranchenführer ............................................ 55 Inserentenverzeichnis ............................................ 73 Marktteil .................................................................... 73 Vorschau | Impressum ........................................... 74

5
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 INHALT Team Weber Seitenweise Kompetenz. Die bessere Art zu drucken. Umweltfreundlich, ohne Kompromisse: 51 Wirtschaft feiert 25 Jahre Kunst in der IHK Mit einer Jubiläumsausstellung feierte die regionale Kunstszene vor kurzem ein Vierteljahrhundert Kunst in der IHK. Was heute wie eine Selbstverständlichkeit wirkt, erschien seinerzeit mindestens modern, wenn nicht gar gewagt. VERANSTALTUNGEN - TERMINE 09.08., Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Schweinfurt 21.08., Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Würzburg 21.08., IHK-Bezirk, Gewerblich-Technische Abschlussprüfungen und Abschlussprüfungen Teil 2 Winter 2012/2013, Anmeldeschluss 04.09., Seminar "Wie mache ich mich selbstständig?" von 13:00 bis 20:00 Uhr, Schweinfurt 04.09.-26.10., Bad Neustadt, Manueller Grundlehrgang Metall für Auszubildende 15.09., IHK-Bezirk, GewerblichTechnische Abschlussprüfungen Winter 2012/2013, IT-Berufe und Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Abgabetermin Antrag des betrieblichen Projektes IHK-TV, das Wirtschaftsfernsehen der IHK für die Region. Nächster Sendetermin: Freitag, 07.09.2012 IHK-TV wird jeweils am ersten Freitag des Monats von 18.30 bis 18.45 Uhr ausgestrahlt. Team Weber GmbH Xerox Vertragspartner Nürnberger Straße 117 97076 Würzburg Telefon 09 31 / 27 93 - 0 Fax 09 31 / 27 93 - 100 www.gruener-drucken.com

6
6 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Winora auf Wachstumskurs MArkENFAHrrädEr AUs scHwEINFUrT | Die Zeichen stehen auf Wachstum bei der Winora Group: Im Mai dieses Jahres wurde am Firmenstandort Sennfeld ein neues Firmengebäude eingeweiht - und die Fahrradmarken Winora, Haibike, Hercules, Staiger und XLC werden zukünftig noch enger zusammenwachsen. it der Firmenerweiterung setzt man in Sennfeld ein deutliches Signal. "Der wachstumsstarke Fahrradmarkt befindet sich nach wie vor im Aufwärtstrend. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, müssen auch wir als Unternehmen mitwachsen", erklärt Susanne Puello, Geschäftsführerin der Winora Group. "Unsere Büroflächen haben wir von 800 Quadratmeter auf 3.500 Quadratmeter erweitert. Die Lager- und Montageflächen sowie die Teilelogistik wurden ebenfalls auf 18.000 Quadratmeter verdoppelt." Zudem ging man mit der Schäflein Spedition GmbH (Röthlein, Lkr. Schweinfurt) eine "starke Partnerschaft" ein - im Gewerbegebiet "am Etzberg" entstand ein modernes Fahrradlogistikzentrum. Auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern findet die Kommissionierung für die europaweite Zustellung statt. Insgesamt können dort bis zu 50.000 Räder sowohl in Fachboden- als auch Palettenlagern auf bis zu acht verschiedenen Ebenen gelagert werden. Durch die zusätzlichen Lagerflächen ist ein Mengenumschlag mit einem Wareneingang und -ausgang von 2.000 Fahrrädern und E-Bikes je Tag möglich. Geschäftsführerin Susanne Puello betonte bei der Einweihungsfeier die starke Verbundenheit mit dem Standort Schweinfurt. Ganz nach dem Motto "Zukunft braucht Herkunft" wird die Region weiter Ausgangsbasis für zahlreiche technische Innovationen sein. Und so rollen zukünftig noch mehr Fahrräder aus Schweinfurt in alle Welt. "Eine starke Geschäftsbeziehung wird auf ein noch stärkeres Fundament gestellt", lobte Accell-Geschäftsführer René J. Takens das Wachstum der Winora Group. Seit elf Jahren gehört Winora als Tochterunternehmen zur Accell Group - eine börsennotierte, niederländische Holding, die über verschiedene Marken und Tochterunternehmen Fahrräder und Fitnessgeräte an Produktionsstandorten in den Niederlanden, Deutschland, Finnland, Frankreich, Belgien und Ungarn herstellt und verkauft. Die Firma entstand aus dem Fahrradhersteller Koga-Miyata. Wachstumssegment E-Bike Mit dem E-Bike, einem starken Wachstumssegment bei Winora, werde man weitere Zielgruppen erschließen und die innerstädtische Mobilität grundlegend verändern, hofft René J. Takens. In Holland seien sogenannte Pedelecs aus dem täglichen Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Der Geschäftsführer der niederländischen Accell Group bestätigte zudem, dass bis Ende dieses Jahres die heutige Hercules Immobilie in Sennfeld in ein Kompetenzzentrum für Research, Development und Service umgewandelt werden soll. Winora und eine lange Unternehmenstradition Susanne Puello ist Urenkelin des Firmengründers Engelbert Wiener. "Mittelstand trifft Großkonzern", so hieß es vor elf Jahren, als Winora zur Accell Group kam. ? Lesen Sie bitte weiter auf S. 8!

7
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE dEr NEUE MArkENAUFTrITT dEr wINorA GroUp Im Jahr 2011 präsentierte die Winora Group ein neues Corporate Design: Es unterstreicht das moderne Selbstverständnis der Markengruppe und schafft zusätzliche Mehrwerte in der Markenkommunikation. Als eigenständige "Klammer" um die Einzelmarken hat sich die Winora Group in den letzten Jahren stark entwickelt. "Unsere Einzelmarken bleiben wie gehabt vollkommen selbstständig. Aus diesem Grund haben wir im Group Design auch auf zu laute Akzente verzichtet und setzen vielmehr auf dezente Klarheit, Systematik und Zeitlosigkeit", erklärt Geschäftsführerin Susanne Puello den neuen Markenauftritt. Die Winora Group spannt sich als Dach über die Einzelmarken Winora, Haibike, Staiger, Sinus by Staiger, E. Wiener Bike Parts und XLC. Der Leitsatz "Bikes for Life" unterstreicht das breite Angebot an Fahrrädern für jeden Lebensstil - vom Kinderrad bis zum wettkampftauglichen Sportgerät. "Wir haben Wert auf eine stärkere internationale Ausrichtung des Markenauftritts geachtet. Damit soll der steile Wachstumsund Entwicklungskurs der Winora Group verdeutlicht werden", so Susanne Puello, Geschäftsführerin der Winora Group. Winora I Winora E-Bikes Die Marke Winora ist eine Familienmarke mit Kinder-, Jugend-, City-, Trekking- und Sporträdern. Die große Bandbreite sorgt für eine hohe Akzeptanz und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die wertbeständige Qualität dieser Bikes schaffen ein gutes Kundenbindungspotenzial. Seit 2011 ist Winora mit einem völlig neuen E-Bike-Sortiment am Markt, welches gezielt auf Innovation und Design setzt. Mit einer klaren Sortimentsstruktur und einer revolutionären Bandbreite sprechen die Winora E-Bikes neue Zielgruppen an. Haibike Haibike, 1995 eingeführt, ist die rein sportlich ausgelegte Marke der Winora Group. Die Bandbreite reicht vom Einsteiger-Sportrad bis hin zu professionellen High-End-Wettkampfmaschinen, Rennrädern und Mountainbikes mit einem teils sehr hohen Spezialisierungsgrad (zum Beispiel DownhilI, Freeride, Cross-Country). Besonderes Highlight des Haibike-Portfolio ist das E-Mountainbike Haibike eQ XDURO, welches durch sein Offroad-Setup und seine Leistungsstärke das erste wirklich geländegängige E-Bike darstellt und in seinem Einführungsjahr 2011 zahlreiche Preise gewann. Staiger Die Traditionsmarke Staiger spricht besonders anspruchsvolle Kunden an, die Wert auf Komfort und höchste Qualität legen. Das Spektrum der Marke Staiger umfasst ausschließlich exklusive City-, Sport- und Trekkingbikes mit ausgezeichneter Ausstattung. Dem Wunsch nach hochwertigen E-Bikes wird Staiger nun mit einer neuen Pedelec-Linie gerecht. Unter dem Namen SINUS wird es von 2012 an E-Bikes von Staiger in verschiedenen Ausführungen geben. Mit Panasonic und Bosch setzt SINUS auf bewährte Antriebssysteme. E. Wiener Bike Parts I XLC Außerdem versorgt die Winora Group über den separaten Großhandel für Accessoires und Komponenten E. Wiener Bike Parts den Fachhandel exklusiv mit mehr als 16.000 verschiedenen Teilen, welche in Schweinfurt lagern und auch kommissioniert werden. Hierbei bildet die exklusive Komponentenmarke XLC, gepaart mit einem modernen Shop-in-Shop-System, zunehmend den Schwerpunkt. Auch im europäischen Vergleich gewinnen die x-cellent bike components für den Fahrradhandel mehr und mehr an Bedeutung.

8
8 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 1914 gründete der Radrennfahrer Engelbert Wiener die E. Wiener Einzelhandelsfirma in Schweinfurt, die Fahrräder in Einzelmontage herstellte und diese dann auch vertrieb. In den folgenden Jahren wurde die Fahrradgroßhandlung weiter ausgebaut. 1956 übernahm sein Sohn, Bernd Seuffert, die Firma, die zu diesem Zeitpunkt bereits 6.000 Fahrräder im Jahr produzierte. Nur sieben Jahre später ließ er die erste Winora-Fahrradfabrik mit Fließbandsystem errichten. Aufgrund der steigenden Nachfrage, ausgelöst durch die Ölkrise und das neue Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, wurde in den 1980er-Jahren eine neue Fahrradfabrik gebaut. Zu diesem Zeitpunkt hat die Firma bis zu 250.000 Räder jährlich produziert. Zunehmende Internationalisierung 230 Mitarbeiter hat die Winora Group heute. Die Firmengeschichte der Winora Group begann 1914 - beziehungsweise 1886 bei Hercules und 1898 bei der Winora-GroupMarke Staiger. Heute sind beide international angesehene Unternehmen, die mit innovativen Produkten den Fahrradmarkt bestimmen. Am Industriestandort Schweinfurt hat das Thema "Fahrrad" bereits eine lange Tradition. Die Erfindung des ersten Fahrrads mit Tretkurbeln von Philipp Moritz Fischer oder die Entwicklung der Torpedo Nabe durch Fichtel & Sachs waren mitunter der Startschuss für den damaligen wirtschaftlichen Aufschwung der mainfränkischen Region. In Zeiten des Umschwungs und der Wiedervereinigung schloss sich die alte E. Wiener GmbH der britischen Derby Cycle Corporation an, um dann im Oktober 2001 in die heutige Muttergesellschaft, die niederländische Accell Group, überzuwechseln. Die zunehmende Internationalisierung des unterfränkischen Tochterunternehmens lag zum einen in der global ausgerichteten Strategie des Mutterkonzerns begründet, zum anderen konnte der agile und leistungsstarke Teilegroßhandel E. Wiener Bike Parts immer mehr Anlässlich der offiziellen Übergabe der neuen Büro- und Logistikflächen waren unter den Gästen Staatssekretär Gerhard Eck und Geschäftsführer der Accell Group, René J. Takens (im Bild mit Susanne Puello). neue Märkte erschließen. Als erster Akteur am Markt erkannte das Handelsunternehmen das Potenzial der Nachbarländer. Über Frankreich erschloss E. Wiener Bike Parts seit 2006 Absatzmärkte in ganz Europa. 2007 wurde zusätzliche Fahrradkompetenz nach Unterfranken geholt: Die traditionsreiche Marke Hercules zog mit an den Standort Schweinfurt. Nur fünf Jahre später verdoppelten die Winora Group und Hercules die Verwaltungs- und Logistikflächen und bezogen im Mai 2012 ein neues Firmengebäude. Das konstante Wachstum der beiden Unternehmen wurde durch diesen Schritt gesichert. Text: WiM/eb | Fotos: Winora/Haibike/Behringer

9
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE Erster Knauf Nachhaltigkeitstag MITArbEITEr HANdELN IM UNTErNEHMEN | In Iphofen fand der erste Knauf Nachhaltigkeitstag statt. Nachhaltiges Handeln ist für Knauf selbstverständlich; umweltfreundliche Produkte, Energieeffizienz und soziales Engagement sind bei Knauf gelebte Wirklichkeit. Bewegung stand im Vordergrund. er erste Knauf Nachhaltigkeitstag von und für die Mitarbeiter sollte im Arbeitsalltag das Thema "Nachhaltigkeit" tatsächlich erlebbar machen, um gemeinsam einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Unter der Schirmherrschaft von Alexander Knauf, Vorsitzender der Geschäftsleitung Knauf Gruppe Deutschland und Schweiz, wurden verschiedene nachhaltige Aktionen umgesetzt. 800 Parkplätze füllen die Mitarbeiter täglich mit ihren Pkw am Standort der Knauf-Zentrale in Iphofen. Muss das so sein? Nein. Daher galt das Motto: Der Parkplatz bleibt heute leer. Um das zu erreichen, wurde eine Knauf-interne Mitfahrbörse eingerichtet, die auch über den Nachhaltigkeitstag hinaus Bestand haben wird. Viele Mitarbeiter beteiligten sich und bildeten Fahrgemeinschaften, stiegen aufs Fahrrad um oder nutzten öffentliche Verkehrsmittel. So blieben ca. 130 Parkplätze tatsächlich leer. Dies entspricht ca. 4.000 gesparten Kilometern oder aber rund eine halbe Tonne CO2. Das Geld, das die Mitarbeiter durch diese Aktion eingespart haben, wird nachhaltig investiert. Knauf Mitarbeiter spendeten 240 Euro, die Geschäftsleitung verdoppelt den Betrag. Davon werden Obstbäume auf dem Werksgelände gepflanzt. Ein nachhaltiger Knauf-Obstgarten für alle soll so entstehen. Auch das Kantinenteam beteiligte sich am Nachhaltigkeitstag mit einer ganz besonderen Auswahl an Gerichten - ausschließlich mit Zutaten regionaler Herkunft. Die Mittagspause stand dann unter dem Motto "bewegte Mittagspause". Jeder hatte die Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen. Text: WiM | Fotos: Knauf Reichweitensieger im Segment Business-Entsc Business-Entscheider! weitensieger Themenspezial in der September-Ausgabe TAGUNGEN, SEMINARE UND MESSEN JETZT SCHNELL SCHALTEN! Erfolgreiche Werbung aus einem Guss bietet Ihnen die nächste Ausgabe von "Mainfranken Exklusiv"! Ihre Ansprechpartnerin: Sabrina Thiele · Tel.: 0931 6001-1802 Vorschau Themenspezial Anzeigenschluss: 20.08.2012 Erscheinungstermin: 05.09.2012 www.vmm-wirtschaftsverlag.de sabrina.thiele@vmm-wirtschaftsverlag.de

10
10 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Mann trägt Vincent Motega MäNNEr-TAGwäscHE AUs kArbAcH | Zwei Jungunternehmer aus Karbach im Landkreis Main-Spessart haben sich seit Anfang des Jahres aufgemacht, mit einer eigenen Marke den Markt der Männer-Unterwäsche von heute zu erobern. om Markt, das sind in Deutschland rund 100 Millionen verkaufte Unterhosen im Jahr, wollen die Mainfranken in naher Zukunft ein Stück für sich gewinnen. Dabei setzen sie auf Spitzenqualität aus europäischer Produktion, formschönes Design und eine jährlich wechselnde Kollektion mit 70 Modellen (vom T-Shirt bis zum Stringtanga) in den verschiedensten Größen für die maskuline "Unter-Kleiderwelt" - fachlich exakter heißt dies: MännerTagwäsche. unter dem Anzug trägt. So ist auch das Motega-Model (Dario Carlucci) ein für diese Zielgruppe ausgewählter Blickfang. Übrigens, die aktuelle 2012er-Kollektion zeigt sich äußerst farbig: Electric Blue, Rot, Pink, Orange und Gelb. Nächstes Jahr, so Schubertrügmer, soll dann der klassischere Style für den Business-Mann folgen. Und noch ein paar Zielgruppenanalysen der Karbacher, die vor allem die männliche "Mittelschicht" bekleiden wollen: Fest steht jedenfalls, so Schubertrügmer, die Zeiten, als der Feinripp Ohne Fremdfinanzierung und dickes Budget gehen Georgiev, der früher im Verkauf arbeitete, und Werbefachmann Schubertrügmer "Schritt für Schritt" auf ihrem Weg zum Markenerfolg. Daran glauben beide "felsenfest". Und auch die neuen Medien wie Facebook und YouTube helfen dabei - rund 800 Fans hat Vincent Motega schon. Untendrunter wird "gespottet" Doch erst einmal zurück zu den Anfängen: Das waren mit einem Vereinslogo bedruckte Unterhosen in Kleinserien für den FanshopVerkauf von Fußballvereinen. 1860 München, Freiburg und Köln sowie die Hertha in Berlin waren die ersten namhaften Kunden. Und selbst TV-Entertainer Mario Barth zeigte sich begeistert und bestellte für seine aktuelle Deutschlandtournee ein Unterhosenkontingent mit dem Aufdruck "Janz wichtig. Fresse halten angesagt". Was will Mann also mehr - auch drunter wird "gespottet". Doch Kleinserien für Fanshops waren den innovativen Jungunternehmern nicht genug. "Das Material und die Produktion stimmte - warum nicht für ,JederMann' eine eigene Marke daraus machen?", so die Überlegungen von Schubertrügmer und Georgiev. Seit Beginn an arbeiteten die Karbacher mit einem europäischen Produzenten für Unterwäsche zusammen, der die "Wünsche" der beiden Jungunternehmer exakt umzusetzen vermag: hohe Materialqualität, Design und variable Stückzahlen. "Zudem hat unser Produzent langjährige Erfahrung in der Herstellung von Qualitätsunterwäsche", meint Georgiev. "Schon bei den ersten Verkaufsserien für die Sportvereine war es uns wichtig, qualitativ hochwertige Ware nach europäischen Standards zu liefern - auch was Arbeitsplatzgestaltung bei der Produktion und das soziale Engagement des Unternehmen für Mitarbeiter anbelangt. Ein Lieferant aus China oder anderen Billiglohnländern wäre für uns aus Überzeugung nicht infrage gekommen", so Schubertrügmer und Georgiev. Name, Kollektion, Verpackung, Topqualität, verlässliche Produktionswege und Werbe- Das Vincent-MotegaModel Dario Carlucci. Aleksandar Georgiev (links) und Markus Schubertrügmer (rechts) - die Markenmacher von Vincent Motega aus Karbach. Selbst die einzelnen Verpackungen wurden von den beiden für den zukünftigen Verkauf selbst designt: ein schwarzer Karton mit extra großem Sichtfenster. Hauptzielgruppe ist für Aleksandar Georgiev und Markus Schubertrügmer natürlich erst einmal die Frau - die meisten zumindest fühlen sich aus eigenem ästhetischen Empfinden zuständig für alles, was die "bessere Hälfte" untenrum noch "drückte und pfetzte", sind für alle Altersklassen endgültig vorbei. Bis zum 19. Lebensjahr trägt Mann heute überwiegend Boxershorts. Danach steigt man auf Retropants um. Später dann, so mit 50, kommen beim Mann die Slips wieder in den Wäscheschrank - letztere ist eine wie Schubertrügmer betonte, sehr aufgeschlossene Altersklasse, was die Unterhosenwahl betrifft.

11
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE 11 08 :20 01 90 Arbeitsbühnen o Teleskopstapler o Gabelstapler Liftroller o Indoor-Lifte o Sicherheitsschulungen fotos - nachdem alle "Basics" für die eigene Marke nun stehen, geht es für die beiden Unternehmer jetzt an das Rühren der Werbetrommel, um den Bekanntheitsgrad von Vincent Motega zu erhöhen. Das heißt: viel Telefonieren und Gespräche führen. Im gehobenen regionalen und überregionalen Textilhandel haben die Karbacher schon erste Erfolge abgeschritten: In Würzburg, Eschborn/Frankfurt, Philippsburg, Wolfsburg, Marktheidenfeld und Bad Kissingen gibt es das Vincent-Motega-Sortiment bereits zu kaufen - den Geschäftsinhabern bieten die Karbacher ihre Markenware zur Kommissionierung an, "das heißt, der Ladenbesitzer kann das fertig verpackte Produkt einfach in seinem Sortiment anbieten und dadurch seine Angebotsvielfalt erhöhen. Kosten entstehen dabei keine", so Schubertrügmer. Zukünftig geht es für die Karbacher Markenmacher (www.vincentmotega.com) schrittweise auch aufs internationale Parkett, besser gesagt auf Messen - um Vincent Motega - vielleicht auch über die Frau - in ganz Europa an den Mann zu bringen. Text: Elmar Behringer | Fotos: Vincent Motega Friedrich-Bergius-Ring 2 - 4 o 97076 Würzburg Telefon: 09 31 - 25 09 09 43 Gutenbergstr. 8 o 97526 Sennfeld bei Schweinfurt Telefon: 0 97 21 - 4 74 06 83 www.wagert.de Der Held im Film VIsUAL HEro | Mit einer Hommage an Charlie Chaplin erreichte Arno Ludwig den dritten Platz beim designmaker 2012. Bereits im vergangenen Jahr hat es der freischaffende Designer und Inhaber von Air Atelier in Gemünden unter die ersten Drei geschafft. Im Mittelpunkt seines Designs steht das Bild Charlie Chaplins, einem der größten visuellen Helden der Filmgeschichte, eingebettet in eine aufwendige Vektorgrafik voller visueller Reize. Diese kreative Umsetzung des Themas "Visual Hero" stach ins Auge. Die Jury überzeugten die "farblich immer wieder wechselnden Hintergründe und der modulare Einsatz der einzelnen Gestaltungselemente", so Jurysprecher Bernd Gröner bei der Preisverleihung. Das Design ermöglichte so eine gute Differenzierung hinsichtlich der unterschiedlichen Anwendungsbereiche. Gesucht waren Design-Ideen, die sich gemäß dem Leitspruch "Design trifft Machbarkeit" auf möglichst vielen Werbeträgern umsetzen ließen. Veranstaltet wird der designmaker von der viscom, Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design, in Zusammenarbeit mit der Karl Gröner GmbH und der creativ collection Verlag GmbH. Hauptsponsor ist Hewlett-Packard, weitere Sponsoren sind Aslan Schwarz GmbH & Co. KG und die Regulus GmbH. In seinem Air-Atelier in Gemünden gestaltet der gebürtige Karlstädter Arno Ludwig für Unternehmen Marketing, Werbung und Produktdesign, wie zum Beispiel mit Illustrationen, Charakteren, Storyboards/Layouts, Computerkunst, 3D-Arbeiten, Produktdesign, Prospekten, Messestand-Design, Airbrush-Lkw und Wall-Visions. Im Rahmen der viscom, der internationalen Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design, werden die Sieger-Designs präsentiert. 2012 findet die viscom vom 25. bis 27. Oktober in Frankfurt statt. Kommunikation CrossmediaPakete für den Mittelstand Für eine verstärkte und dauerhafte Werbewirkung in der Wirtschaft in Mainfranken und auf B4B MAINFRANKEN. Das regiona le Magazin 04|11 Finanzwelt Fachkräftemonit oring erkennen, zukunfts - Bedarf orientiert handeln Arbeit nehmerf reizügigkeit Keine Angst : vor dem 1. Mai Hackschnitzel aus dem Weinber g MAINFRAN exklusiv _KEN 04/11 Infohotline: 0931/6001-1800

12
12 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Unternehmensgeschichte lebendig erhalten bAyErIscHEs wIrTscHAFTsArcHIV | Von dem Unternehmer Christoph Gottschalk stammt angeblich der Ausspruch "Wer vorne überholen will, muss ab und zu in den Rückspiegel schauen". Oder wie es der erste deutsche Bundespräsident Theodor Heuss ausdrückte: "Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht." Längst gehört in Zeiten des Internets der Button "Historie" zum unverzichtbaren Bestandteil einer Firmen-Website. Links: Arbeiter des Schweinfurter Familienunternehmens Riedel errichten ein Fabrikgebäude, 1920. Rechts: Historische Rechnung der Weiß- und Buntfarbenfabrik Gademann & Co., 1899. "Filmkönigin" Ilse Kubaschewski und Schauspieler Rudolf Prack, Publikumsliebling der 1950er-Jahre, beim Gloria-Filmball 1956. Die Leiterin des Bayerischen Wirtschaftsarchivs Dr. Eva Moser (2. v. re.) mit ihren Mitarbeitern Dr. Richard Winkler (3. v. re.) und Harald Müller (4. v. re.) beim Jahrestreffen mit IHK-Ansprechpartnern in Würzburg. ielen Unternehmen fehlt es aber an der Möglichkeit, sich auch real um die eigene Geschichte zu kümmern. Unersetzliche Dokumente aus längst vergangenen Tagen lagern in Kellern oder Speichern. Und bei Betriebsstillegungen oder Insolvenzen droht der Firmenhistorie schnell das endgültige "Aus" im Reißwolf. Um diesem "Gedächtnisverlust" entgegenzuwirken, haben die bayerischen Industrieund Handelskammern aus kultureller Verantwortung 1994 das Bayerische Wirtschaftsarchiv (BWA) ins Leben gerufen. Diese Gemeinschaftseinrichtung ist heute die zentrale Institution für die Sicherung und Bewahrung historischer Quellenzeugnisse aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen im weißblauen Freistaat. Ganz im Sinne des Selbstverwaltungsgedankens der Wirtschaft startete die IHK-Initiative ohne öffentliche Mittel, und das ist bis heute so geblieben. Ein gemeinnütziger Förderkreis unterstützt die Arbeit des Wirtschaftsarchivs. Ob Restaurierung wertvoller Archivalien, Geld für Prakti- kantenplätze oder Anmietung eines belastbaren Transporters: Der Sponsorenkreis macht's möglich. Mehr als 200 Unternehmen, Organisationen und Persönlichkeiten der Wirtschaft haben sich die Sorge um eine eigenständige Archivgutpflege der Wirtschaft zu eigen gemacht. Selbstverpflichtung, die sich lohnt Über 200 Bestände traditionsreicher Betriebe und Verbände haben bis heute in den klimaüberwachten Magazinen eine neue Bleibe gefunden. Auf mehr als 5.000 Regalmetern lagern einmalige historische Bild-, Schrift und Tondokumente. Zu den Raritäten gehört beispielsweise ein Film, den die bayerischen Industrie- und Handelskammern 1955 drehen ließen: "Der Berufsgeburtstag" zeigt den ersten Tag im Leben einer Gruppe von Lehrlingen, wie die Auszubildenden damals noch hießen. Schauplatz der von einer Hammondorgel umrahmten Handlung sind zwei Ausbildungsbetriebe - einer, wie er sein soll, und einer, den der sonore Sprecher aus dem Off

13
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE Sie finden die Idee gut und wollen das BWA unterstützen? Oder Sie möchten einen Bestand aus Ihrer Unternehmensgeschichte abgeben? Werden Sie Mitglied im gemeinnützigen Förderkreis Bayerisches Wirtschaftsarchiv e. V. So helfen Sie mit, bayerische Wirtschaftsgeschichte lebendig zu erhalten. Der Jahresbeitrag ist steuerlich in vollem Umfang absetzbar und beträgt 250 Euro für korporative Mitgliedschaft bzw. 50 Euro für persönliche Mitgliedschaft. Informationen unter Tel.: 089 5116-285 oder per E-Mail: moser@muenchen.ihk.de durchgängig mit "Pech gehabt" kommentiert. Eine behutsame Digitalisierung hat dieses bemerkenswerte filmische Zeitzeugnis der beruflichen Bildung aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Doch nicht nur Laiendarsteller sind im Bayerischen Wirtschaftsarchiv verewigt. Auch die Glitzerwelt des deutschen Nachkriegsfilms hat dort ihren Niederschlag gefunden. Der Nachlass von Ilse Kubaschewski, der einflussreichsten Frau des deutschen Nachkriegsfilms, spiegelt den kometenhaften Aufstieg der Filmverleiherin und -produzentin wider. Alte Kinoprogramme erinnern an Kassenschlager von einst wie "Grün ist die Heide", "08/15" oder "Die Trapp-Familie". Auf die Bestände können Unternehmen und Verbände für Jubiläumsvorbereitungen, Festschriften oder Werbemaßnahmen zurückgreifen. Zugleich ist das Wirtschaftsarchiv "Anlaufstelle" für wirtschafts-, technik- und sozialgeschichtliche, aber auch heimatkundliche Forschung. Denn das Bayerische Wirtschaftsarchiv bewährt sich auch als Partner der Wissenschaft. Ein Wissenschaftlicher Beirat - zusammengesetzt aus Vertretern aller bayerischen Universitäten und führenden Persönlichkeiten des Archiv- und Museumsbereichs - begleitet die wirtschaftsarchivische Arbeit. Die Bandbreite der vom Wirtschaftsarchiv betreuten Arbeiten ist groß. Zwar geht es in erster Linie um Themen aus der Technik- und Wirtschaftsgeschichte, aus Regional- und Lokalgeschichte, doch dank seines breiten Quellenfundus ist das Wirtschaftsarchiv auch Anlaufstelle bei kunsthistorischen Forschungsvorhaben. Guter Service mit hoher Benutzerfreundlichkeit und großer Sachkompetenz wird bei den Archivmitarbeitern großgeschrieben. Dazu gehört auch eine umfassende Information über das Internet. Unter der Adresse www.bwa.findbuch.net recherchieren Benutzer aus aller Welt in den Datenbanken des Wirtschaftsarchivs. Der selbst gewählte Anspruch ist hoch - für die Einhaltung bürgt ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN En ISO 9001: 2008. Damit ist die bayerische IHK-Einrichtung eines der ersten zertifizierten Archive in Deutschland. Als echte Selbstverwaltungseinrichtung arbeitet das Landeswirtschaftsarchiv ganz ohne staatliche Zuschüsse. Es trägt sich über die bayerischen IHKs und über das Sponsoring eines gemeinnützigen Förderkreises. Rund 180 Unternehmen, Organisationen und Persönlichkeiten der Wirtschaft unterstützen die Aufgaben und Ziele dieser im Freistaat einmaligen Institution. Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen. Text: Dr. Eva Moser | Fotos: BWA Den Urlaub gönn' ich mir ! Romant t e ikag ganzjährig buchbar -Idee! Geschenk uns an, rufen Sie r Bei Fragen Sie gerne bei de . n wir berate rer Anwendungen l Ih Auswah Die ideale 4 ÜN pro Pers. ab 421,- EUR o Begrüßungsdrink o Nutzung unserer großzügigen Wellnessanlage mit Säften, Tee, Obst; VerwöhnRiedlberg 1 pension mit Frühstück, nachmittags Kaffee D-94256 Drachselsried und Kuchen, Abendmenü; Teilnahme an Tel. (09924) 9426-0 unserem umfangreichen WochenproFax (09924) 7273 gramm wie z.B. Wassergymnastik, Rückengymnastik, QiGong u.v.m. info@riedlberg.de o 1x Riedlberger-Hausmassage ww.riedlberg.de (Ganzkörper) mit Öl nach Wahl o 1x Gesichtkurzpflege o 1x Hydrojetmassage oder esslandschaft 1000 qm Welln 1x Magnetfeldtherapie © www.putzwerbung.de hlWohlfüein Gutsch Raum für Ihren Erfolg Mieten Sie provisionsfrei effiziente Büroräume oder werbewirksame Einzelhandelsflächen in Würzburg, Schweinfurter Straße 7-11. Besichtigen Sie unser Musterbüro, Tel. 0931.322120 Bader Fonds 10 GmbH & Co. KG, Gerold Bader

14
14 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Maintal sponsert Olympiahoffnung Thomas Lurz spoNsorING UNd MArkENsTrATEGIE | Regional sein ist "in". Viele Unternehmen schreiben sich derzeit das Thema "Heimat" mit speziellen Sortimenten auf ihre Fahnen. Bei Maintal hört es aber nicht bei Produkten wie den "Fränkischen Gelees" oder der "Bayerischen Linie" auf. Das Familienunternehmen mit mittlerweile 126-jähriger Tradition hat sich mehr Gedanken zum Thema "Regionalität" gemacht und geht mit ausgesuchten Sponsoring-Aktionen neue Wege der Markenstärkung. Thomas Lurz (Mitte) mit Klaus Hammelbacher und Anne Feulner.

15
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE nser Ziel für 2012 ist es, uns bayernweit als Topmarke mit einer großen Auswahl an Fruchtspezialitäten zu positionieren. Im heimischen Franken wollen wir weitere Akzente mit Marketingmaßnahmen setzen", unterstreicht Geschäftsführerin Anne Feulner. Soll heißen, man hat nach einer ausführlichen Analyse einen Marketingmix, bestehend aus Produktinnovationen, Markenkommunikation sowie Verkaufsaktionen, für ganz Bayern konzipiert und zusätzlich ein speziell auf die Region Franken ausgerichtetes PR- und Marketingpaket geschnürt. regionalem Touch von Maintal. Im vergangenen Jahr heizte die stimmgewaltige Schweinfurterin Tausenden Besuchern beim Maintal Jubiläumsfest ein. Jetzt kam ihr drittes Album "New Tattoo" auf den Markt und der Marmeladenspezialist gehört mit zu den Sponsoren. Anne Feulner: "Steffi List repräsentiert für uns die junge Generation mit viel Power, Lebensfreude und sozialem Engagement - genau diese Eigenschaften möchten wir als Unternehmen und mit unseren Produkten auch vermitteln." Ausgabe, die Mitte Juni 2012 herauskam, ruft Maintal dazu auf, den besten Anfeuerungsspruch für Lurz einzureichen, als Gewinn winken Autogrammkarten. Rezepte per QR-Code Und wer sich direkt beim Einkauf über die Produkte aus dem Hause Maintal informieren will, kann den QR-Code nutzen, der demnächst auf jedem Glas Hiffenmark aufgedruckt ist. Mit einer einfach herunterzuladenden Handy-App (zum Beispiel Barcoo) bietet das Unternehmen neben einem feinen Rezept eine Weiterleitung zur Internetseite, wo Informationen über Nährwerte, Inhaltsstoffe und vieles mehr hinterlegt sind. "Wir sind allen neuen Kommunikationsmöglichkeiten gegenüber aufgeschlossen", so Anne Feulner, "der Informationsfluss heutzutage ist wesentlich schneller als noch vor einigen Jahren. Und noch wichtiger: Die Kunden wollen noch mehr Hintergrundinformationen statt reiner Werbebotschaften. Mit unseren vielfältigen Aktivitäten bieten wir dem Verbraucher einen echten Mehrwert". Thomas Lurz - ein Favorit bei Olympia Sport ist seit jeher "das Hobby" der beiden Maintal-Geschäftsführer Anne Feulner und Klaus Hammelbacher. Während Anne Feulner gerne läuft und Gymnastik betreibt, hält sich ihr Kollege mit Tennis und Fahrradfahren fit. "Da lag der Schluss nahe", erzählt Klaus Hammelbacher, "dass wir uns auch mit der Marke Maintal sportlich engagieren. Besonders unser Hiffenmark ist eine wahre Powerkonfitüre mit viel natürlichem Vitamin C." Es muss letztendlich Gedankenübertragung gewesen sein, denn bei Maintal wurde man auf den mehrfachen Weltmeister im Freiwasserschwimmen Thomas Lurz aufmerksam, und fast gleichzeitig kam er auf das Konfitürenunternehmen zu. "Es passte einfach alles", so Hammelbacher weiter, "Thomas ist einer der erfolgreichsten Sportler aus Franken, wir waren uns gleich sympathisch und mussten unser Hiffenmark und Thomas Lurz nicht erst zusammenbringen." Der Sportler schwört bei Wettkämpfen seit Jahren auf die Hagebuttenkonfitüre aus Haßfurt als Energiespender. "Abgesehen davon, dass ich mit der leckeren Frühstücksspezialität aufgewachsen bin, habe ich immer ein paar Gläser in meinem Gepäck", sagt Thomas Lurz, "die Konfitüre schmeckt lecker und lädt meine Akkus schnell wieder auf". Im Olympiajahr 2012 ist Maintal Konfitüren also offizieller Partner des Meisterschwimmers und auch Anne Feulner ist zuversichtlich: "Natürlich drücken alle Maintaler sämtliche Daumen, dass Thomas Lurz mit der Goldmedaille nach Hause kommt." Denn dann bringt Maintal ihm zu Ehren auch eine Goldkonfitüre auf den Markt - mehr wird aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Radio F und Maintal krönen die Marmeladenkönigin Und auch im Hörfunk sind die Haßfurter Marmeladenspezialisten aktiv. Der Nürnberger Radiosender Radio F und Maintal Konfitüren krönen in diesem Sommer erneut die Marmeladenkönigin. In einer groß angelegten mehrwöchigen Aktion im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen werden die Hörer aufgerufen, ihre besten Marmeladenrezepte einzureichen, dazu sendet Radio F viele Informationen rund um das Thema Konfitüren & Co. und stellt auch Maintal als Spezialist für die fruchtigen Feinheiten vor. Eine kompetente Jury beurteilt die Einsendungen und krönt dann den oder die Marmeladenkönig/in. Die Gewinnermarmelade wird mit dem Bild des Siegers exklusiv von Maintal hergestellt und über den Maintal-Shop im Internet, im Werksverkauf sowie in Nürnberger Bäckereien vertrieben. Anne Feulner: "Wir hatten bereits im vergangenen Jahr große Erfolge mit der Auslobung des Titels. Es kamen mehr als 80 tolle Rezepte zusammen - die Jury hatte wirklich die Qual der Wahl." 126 Jahre Maintal Mit seiner mittlerweile 126-jährigen Tradition gehört Maintal nicht nur zu den ältesten Konfitürenunternehmen in Deutschland, sondern zählt bis heute zu den führenden Spezialitätenanbietern, wenn es um Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Fruchtaufstriche geht. Seit dem Jahr 2000 bietet das Familienunternehmen auch eine breite Palette an Fruchtspezialitäten in Bioqualität an, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Aktuell verarbeitet man jährlich über 1.900 Tonnen Früchte, zehn Millionen Gläser verlassen pro Jahr den Standort im unterfränkischen Haßfurt. Derzeit führt Maintal Konfitüren rund 600 verschiedene Artikel aus 40 verschiedenen Fruchtsorten von A(prikose) bis Z(wetschge). Das Flaggschiff der Maintal Konfitüren ist die HagebuttenKonfitüre, jedes zweite Glas, das verkauft wird, kommt aus Haßfurt. Damit ist man mit 58,4 Prozent (Nielsen, 2011) Marktführer. Geleitet wird das Familienunternehmen in der vierten Generation von der Dipl.-Kauffrau Anne Feulner und dem Dipl.-Biologen Klaus Hammelbacher. Social Media und andere Informationskanäle Aufgeschlossen zeigt sich Maintal ebenfalls gegenüber neuen Kommunikationskanälen: Auf Facebook informiert das Unternehmen regelmäßig über Neuigkeiten, Aktionen und aktuelle Gewinnspiele. Postings, also Kommentare von Usern, sind ausdrücklich erwünscht. Während der Olympischen Spiele gibt es selbstverständlich immer die topaktuellen Schwimmergebnisse von Thomas Lurz. Und die aktuellsten Neuigkeiten, unter anderem zu den Themen "Obst" und "Frühstücksprodukte", liefert ein eigener Newsletter "Maintal-Bote" frei Haus: In der aktuellen Steffi List - viel positive Energie Frankens "Rockröhre" Steffi List ist ein weiteres Beispiel im Engagement mit Text: WiM/Tanja Timm/EB | Fotos: Maintal

16
16 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Hilft Druck zu mehr sozialer Verantwortung? corporATE socIAL rEspoNsIbILITy | Neue EU-Strategie zur Corporate Social Responsibility will Unternehmen zu verstärktem sozialen und ökologischen Engagement bewegen. er Mitteilung zur "Neuen Strategie für die soziale Verantwortung der Unternehmen" zufolge möchte die Kommission die Unternehmen in der EU dazu veranlassen, mehr soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) zu übernehmen und ihr soziales und ökologisches Engagement zu verstärken. Zwar betont die Kommission die weiterhin freiwillige Wahrnehmung von CSR, durch Änderungen des regulatorischen Umfeldes soll aber so viel Druck aufgebaut werden, dass die Entwicklung und Einhaltung von CSR-Konzepten faktisch verpflichtend wird. Viele Unternehmen scheinen soziale und ökologische Belange und die Auswirkungen ihres Handelns auf die Gesellschaft nicht ausreichend zu berücksichtigen, so die Kritik aus Brüssel. Die Kommission ruft deshalb die Spitzenvertreter der europäischen Wirtschaft sowie des Finanzsektors auf, sich bis Mitte 2012 mit einer "offenen und nachprüfbaren Verpflichtung in enger Abstimmung mit den Behörden und anderen Betroffenen dafür einzusetzen, dass sich mehr Unternehmen in der EU zu verantwortungsvollem Handeln bekennen und entsprechend klare Zielvorgaben für die Jahre 2015 und 2020 festgelegt werden". Zur Durchsetzung ihres Appells schlägt die Kommission ein mehrstufiges Verfahren vor: (1) Eine gemeinsame Analyse des Status quo durch Kommission, Unternehmen und Stakeholder, (2) die Verpflichtung der Unternehmen zur Einhaltung von CSR-Strategien, die sich mittels Leistungsindikatoren klar kontrollieren lassen, (3) regelmäßige Rechenschaftsberichte der Unternehmen über den Verlauf der ergriffenen Maßnahmen und (4) bei Bedarf Überarbeitung der CSR-Strategien. Die Kommission fordert außerdem eine Verbesserung der Transparenz. Beispielsweise kErNpUNkTE Ziel der Mitteilung: Die Kommission will die Unternehmen in der EU veranlassen, ihr soziales und ökologisches Engagement (Corporate Social Responsibility, CSR) deutlich zu verstärken. Betroffene: alle Unternehmen. (1) Die Kommission strebt ein regulatorisches Umfeld an, das die Verpflichtung der Unternehmen auf CSR-Maßnahmen und -ziele zwar formal nicht vorschreibt, aber faktisch erzwingt. (2) Die Einbeziehung sozialer und ökologischer Erwägungen in die öffentliche Auftragsvergabe ist ineffizient und benachteiligt Unternehmen, die sich an den gesetzlichen Rahmen halten. (3) Das Praktizieren von CSR in der gesamten Lieferkette ist mit einem unverhältnismäßigen Mehraufwand für die Unternehmen verbunden. Das Centrum für Europäische Politik in Freiburg ist der europapolitische Think Tank der Stiftung Ordnungspolitik. Es versteht sich als ein Kompetenzzentrum zur Recherche, Analyse und Bewertung von EU-Politik. Die Analysen des CEP beruhen auf den Grundsätzen einer freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung. sollen bis 2013 für eine Reihe relevanter Wirtschaftszweige sogenannte "Multistakeholder-CSR-Plattformen" eingerichtet werden. Auf ihnen sollen die von den Unternehmen eingegangenen CSR-Verpflichtungen bekannt gemacht und deren Einhaltung kontinuierlich überwacht werden. Von den Mitgliedstaaten fordert die Kommission, in Zusammenarbeit mit den Unterneh- men und anderen Stakeholdern sowie unter Berücksichtigung der CSR-Strategie der EU bis 2012 eigene Pläne zur CSR-Förderung zu erstellen. Darüber hinaus sollen sich alle europäischen Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten bis 2014 auf die Einhaltung mindestens eines der internationalen CSR-Regelwerke verpflichten: die OECDLeitsätze für multinationale Unternehmen, den "Global Compact" der UN oder die ISONorm 26000 zur sozialen Verantwortung. Alle multinational tätigen Unternehmen sollen sich bis 2014 zudem auf die Einhaltung der "Dreigliedrigen Grundsatzerklärung des Internationalen Arbeitsamtes (IAA) über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik" verpflichten. Damit sich die Unternehmen "freiwillig" auf CSR-Strategien festlegen, will die Kommission unter anderem bei der öffentlichen Auftragsvergabe soziale und ökologische Belange berücksichtigen. Letztlich will die Kommission also durch Änderungen des regulatorischen Umfeldes so viel Druck auf die Unternehmen aufbauen, dass sie faktisch zur Verpflichtung auf CSR-Strategien gezwungen werden. Dass die Einbeziehung sozialer und ökologischer Erwägungen in die öffentliche Auftragsvergabe die Auswahl des günstigsten Anbieters behindert und Unternehmen benachteiligt, die sich "nur" an den gesetzlichen Rahmen halten, spielt allem Anschein nach keine Rolle. Unberücksichtigt bleibt auch die ordnungspolitisch unbedenkliche Variante, dass die Unternehmen sich nämlich freiwillig stärker sozial und ökologisch engagieren, wenn das Nachfrageverhalten der Kunden dies einfordert. Text: Klaus-Dieter Sohn, Referent des Centrums für Europäische Politik (CEP) | Foto: Alterfalter-fotolia.com

17
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE Gelebtes Teamwork AUsGEzEIcHNETE ArbEITswELT | Das Unternehmen DT&SHOP GmbH aus Bad Bocklet/Großenbrach im Landkreis Bad Kissingen hat sich beim Wettbewerb "SIEgER 2012 - Gerechte Chancen in der Arbeitswelt" gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und ist der diesjährige Regional-SIEgER Unterfranken 2012. it der Auszeichnung würdigt die Bayerische Staatsregierung Unternehmen, die mit herausragenden Maßnahmen ein besonderes Verständnis für die Bedeutung einer chancengerechten Arbeitswelt zeigen und in die Praxis umsetzen. Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Institutionen, Betriebe, Unternehmen und Angehörige freier Berufe mit Sitz in Bayern den Beurteilungen der RegionalJury gestellt und ihre Maßnahmen für ein chancengerechtes Arbeitsumfeld für Frauen und Männer präsentiert. Für jeden bayerischen Regierungsbezirk wählen unabhängige Jurorinnen und Juroren den Regional-SIEgER 2012 aus. Zu den Finalisten in Unterfranken gehören außerdem die Braun GmbH, Marktheidenfeld, und die PVS Schenk GmbH, Haßfurt. Bayerns Familien- und Frauenministerin Christine Haderthauer, zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung und Schirmherrin des Wettbewerbs: "Chancengerechtigkeit ist ein Erfolgsgarant für unsere Unternehmen. Denn qualifizierte Fachkräfte achten bei der Auswahl ihres künftigen Arbeitgebers zunehmend auf dieses Kriterium. Mit der Auszeichnung wollen wir Arbeitgeber, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Ich freue mich sehr über die mehr als 40 qualifizierten Bewerbungen bayerischer Unternehmen. Denn dies zeigt: Das Thema "Chancengerechtigkeit" ist in den Unternehmen angekommen. Deshalb sind für Eva Maria Roer. mich alle teilnehmenden Firmen Gewinner, denn von solch einer Unternehmenskultur profitieren sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Arbeitgeber." Die Regional-Juroren für Unterfranken Wolfgang Jäger, Regierung von Unterfranken, Kerstin Cebula, Handwerkskammer für Unterfranken, und Petra Wedel, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, waren nach einem persönlichen Besuch in Bad Bocklet besonders von den Maßnahmen und Ideen der DT&SHOP GmbH beeindruckt. Gründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens, Eva Maria Roer, verkörpert das Idealbild der Unternehmerin, die die Grundsätze der Chancengerechtigkeit innerbetrieblich verwirklicht und als aktive Vorstandsvorsitzende von Total E-Quality Deutschland e. V. vorlebt. Konkret loben die Jury-Mitglieder: "Ein Betrieb mit Vorzeigecharakter! Hier wird vorurteilsfreie Chancengerechtigkeit nicht nur propagiert, sondern im echten Sinne gelebt. Dies zieht sich wie ein roter Faden quer über alle Ebenen, von der Ausbildung bis zur Geschäftsführung." "Gelebte Chancengerechtigkeit war schon immer eine tragende Säule unserer Unternehmenskultur", so Geschäftsführerin Eva Maria Roer. "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Bayerischen Staatsregierung. Sie ist eine Anerkennung dafür, dass das Unternehmen sich von Beginn dem Thema ,Chancengerechtigkeit' aktiv gewidmet hat." Text/Foto: EB Geld sparen mit Köpfchen skF zEIcHNET MITArbEITEr AUs | Bezogen auf die Fußballwelt zitierte Martin Barth, Leiter des Ideenmanagements der SKF GmbH, den ehemaligen Torwart-Titan Oliver Kahn: "Weiter, immer weiter!" Im Vergleich zu noch vor rund zehn Jahren spiele die SKF-Belegschaft inzwischen "schneller, interessanter und erfolgreicher". So wurden in Anwesenheit der Werkleiter und des Betriebsrats in einer kleinen Feierstunde die SKF-Mitarbeiter Martin Stephan, Rainer Benkert und Daniel Holzinger für ihre jeweils beste Idee in den Bereichen Produktion, Arbeitssicherheit und Prozessoptimierung ausgezeichnet. Geschäftsführer Wolfgang Gollbach beglückwünschte die Mitarbeiter ebenfalls und betonte, wie wichtig es gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit sei, dass "Veränderungen stattfinden müssen". "Stillstand dürfen wir uns nicht leisten - das gilt in Wirtschaft und Industrie ebenso wie beim Fußball", griff er das aktuelle Bild auf. Die Kandidaten stellten kurz ihre Ideen vor: Martin Stephan regte an, bei der Produktion von Gleitlagern einen zeitintensiven und somit sehr teuren Arbeitsgang bei der Ringbearbeitung einzusparen. Rainer Benkert schlug vor, bei Arbeitspodesten und/ oder Außentreppen anstelle von Stahl oder Beton auf weitaus witterungsbeständigeren, mit Glasfasern verstärkten Kunststoff zu setzen. Das erleichtert die Reinigung und verringert die Abnutzung. Daniel Holzinger erstellte ein Programm für den Werkzeugbau, das die Zeit für das Anlegen eines Arbeitsplans von 14 Minuten auf 30 Sekunden verkürzt. Für diese Idee erhielt er zusätzlich eine bundesweite Auszeichnung. Mit der Umsetzung der Ideen spart das Unternehmen jährlich einen sechsstelligen Eurobetrag. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig Mitarbeiterideen für das Unternehmen sind. Betriebsrat Klaus Schröder unterstrich diese Bedeutung und bestätigte den hohen Stellenwert, den das Ideenmanagement bei SKF genießt.

18
18 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Olympia-Tapes spoNsorING-GrüssE AUs dEM spEssArT | Die Firmen K-Active Systems GmbH und K-Active Europe GmbH mit Sitz in Wiesthal sind die führenden Unternehmen in Ausbildung und Vertrieb im Bereich des kinesiologischen Taping in Europa. eben etlichen deutschen Nationalmannschaften sowie Topclubs wie Borussia Dortmund, Mainz 05, FC St. Pauli, aber auch FC Bayern München Basketball sponsert die Wiesthaler Firma K-Active aus dem Landkreis Main-Spessart auch viele Olympiateams während der Sommerspiele 2012 in London mit den kinesiologischen Tapes. Siegfried Breitenbach, Geschäftsführer von K-Active und selbst zweimaliges Mitglied des Deutschen Medizinischen Olympiateams in Sydney und Athen, freut sich, die vielen Mannschaften weltweit mit medizinischem Know-how und den eigenen Produkten versorgen zu dürfen. Bereits im Januar 2012 reiste er zusammen mit der K-Active-Instruktorin Dr. Ulrike Aussem nach London, um dort das britische medizinische Team im Bereich des Taping für die Olympischen Spiele, aber auch für die Paralympics auszubilden. Ähnliche Projekte wurden dann im Verlauf des Jahres durch das Instruktorenteam unter anderem in Ländern wie Finnland, Weißrussland, Litauen, Ungarn, Marokko und Kenia durchgeführt. Auf Wunsch des britischen Olympischen Komitees wurde auch speziell für das gastgebende Land das britische Olympialogo auf das Tape gedruckt, um die eigenen Sportler bei der "Heimolympiade" noch mehr zu motivieren. Marken richtig schützen rEcHErcHEArbEIT | Ist ein Markenname entwickelt, gilt es, diesen auch dementsprechend vor Nachahmern zu schützen bzw. zu verteidigen. Eine eingetragene Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) bietet die Möglichkeit, die in Entwicklung und Bekanntmachung des Markennamens getätigten Investitionen wieder zu erwirtschaften bzw. im Streitfall einzuklagen. Schlüsselpunkte im Körper Diese Form der Therapie mittels der bunten TapeStreifen wird in Deutschland immer bekannter, obwohl diese Methode bereits vor 30 Jahren in Japan entwickelt wurde. Gerade sportliche Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft 2012 oder jetzt auch die Olympischen Spiele in London zeigen, wie viele Topsportler bereits auf diese Therapie vertrauen. Dadurch wünschen sich auch deutlich mehr AmateurOben: Grüße aus Main-Spessart an das deutsche Olympiateam! sportler und Patienten, auf vergleichbar hohem Niveau von diesen Tape-Streifen zu profitieren. Unten: Ausbildungskurs zur Anwendung der K-Active-Tapes in Kenia. Das Material besteht aus einem Baumwollgewebe und einem hypoallergenen Acrylkleber und ist der Haut in Bezug auf Dicke, Dehnfähigkeit und Schwere nachempfunden. Durch entsprechende Testungen am Patienten werden Schlüsselpunkte im Körper gefunden, die die Ursachen für die geklagten Beschwerden darstellen. Die Befunde an diesen Schlüsselpunkten können dann mittels der Tape-Anlage verändert werden. Durch diese feinen, sensorischen Unterstützungen von außen wird der Körper in die Lage versetzt, seine körpereigenen Heilungsprozesse zu aktivieren, mit dem Ziel, die Beseitigung der Probleme auf einem natürlichen Weg zu erreichen. Die Akzeptanz der Patienten und Sportler ist dabei sehr hoch, da das normale Leben nicht eingeschränkt, sondern positiv unterstützt wird. Es entsteht durch die Tape-Anlage keine Limitierung von Bewegung und auch die normalen Dinge des Lebens wie Arbeiten, Sport, Duschen und Baden stellen keine Probleme dar. Für die Firma K-Active, ihre Mitarbeiter sowie die annähernd 50 Instruktoren, die weltweit Kurse durchführen, ist die Belieferung der unterschiedlichen Olympiateams ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte. Neben dem Instruktor Marco Welz, der Mitglied des deutschen medizinischen Teams in London sein wird, wird die Firma weitere Instruktoren vor Ort in London haben, um bei speziellen Anforderungen den Therapeuten der einzelnen Länder behilflich zu sein. Text/Fotos: WiM och bevor man sich einen werbewirksamen Namen schützen lässt, sollte man unbedingt recherchieren, ob ein anderer im selben Geschäftsfeld schon vorher einen identischen oder ähnlichen Namen angemeldet hat bzw. benutzt. Das Deutsche Patent- und Markenamt trägt Marken ein, sofern kein Eintragungshindernis besteht, ohne zu überprüfen, ob Rechte Dritter verletzt werden. Wurde bereits eine identische oder ähnliche Marke eingetragen, kann der Inhaber der älteren Marke Widerspruch beim DPMA einlegen und die jüngere Marke kann sogar gelöscht werden. Auch nach Eintragung einer Marke sollten regelmäßig Recherchen durchgeführt werden, um die eigene Marke zu überwachen und zu verteidigen. Recherchieren, aber wie? Grundsätzlich hat jedermann die Möglichkeit, im Internet in der kostenlosen Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamts (http://register.dpma.de) nach Marken zu recherchieren. In dieser Datenbank finden sich nationale deutsche Marken, die eingetragen, angemeldet, gelöscht, zurückgenommen oder zurückgewiesen worden sind. Bei der Recherche ist zu beachten, dass auch nach phonetisch ähnlich klingenden Marken recherchiert wird, da auch Ähnlichkeit zur Verwechslung führen kann. Die Recherche sollte nicht nur nationale deutsche Marken umfassen, sondern

19
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE auch europäische Gemeinschaftsmarken (http://oami.europa.eu/de) sowie international registrierte Marken (http://www.wipo. int/romarin), da diese auch Schutz in Deutschland haben können. Die Marke mag das bekannteste Kennzeichen sein, aber durch das Markengesetz werden ebenfalls geschäftliche Bezeichnungen (Unternehmenskennzeichen und Werktitel) sowie geografische Herkunftsangaben geschützt. Allen Kennzeichenrechten ist die Unterscheidungsfunktion gemeinsam, das heißt, die Tatsache, dass sie der Unterscheidung von Waren und Dienstleistungen sowie Unternehmen dienen. Es herrscht zudem der Grundsatz der Priorität, wonach sich das ältere Kennzeichenrecht gegenüber dem jüngeren stets durchsetzt. Alle Kennzeichenrechte sind dabei grundsätzlich gleichwertig. Im Gegensatz zu den anderen Schutzrechten muss das Kennzeichen nicht unbedingt neu sein und kann einen zeitlich unbegrenzten Schutz gewähren. Deshalb sollte neben der Recherche in den Markenregistern eine Recherche im Handelsregister, in Internet-Suchmaschinen, in Telefon-, Branchen- oder Produktverzeichnissen durchgeführt werden. Bedeutung von Marken Einprägsame Begriffe sind im Marketing von großer Bedeutung. Marken schützen vor Wettbewerbern, sie erleichtern den Verbrauchern die Kaufentscheidung und dienen letztlich der Kundenbindung. Hat sich ein Kunde einmal mit einer bestimmten Marke identifiziert und fühlt sich ihr emotional verbunden, so wird er sie auch Freunden und Bekannten weiterempfehlen und sogar gegen "Angriffe" verteidigen. Eine gut etablierte Marke ist in vielen Unternehmen der wichtigste Vermögenswert. Das im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Würzburg eingerichtete Zentrum Marke & Patent bietet in Kooperation mit der TÜV Rheinland Consulting GmbH Identitätsund Ähnlichkeitsrecherchen ab 50 Euro an. In den letzten zwölf Jahren wurden bereits über 500 Markenrecherchen durchgeführt. Text: Daniela Zaschka INFORMATIONEN: Zentrum Marke & Patent im TGZ Würzburg, Sedanstraße 27 97082 Würzburg, Tel.: 0931 4194-350 E-Mail: info@tgz-wuerzburg.de www.tgz-wuerzburg.de

20
20 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Der Hoeneß-Effekt dAs MArkEN-INTErVIEw | Oder wie Unternehmen durch eine starke Marke einzigartig werden. Immer öfter hört man den Satz "Die Marke wird immer wichtiger, ein Unternehmen muss zur Marke werden". Warum ist das so? Was sind die Vorteile einer Marke? Und was macht eine starke Marke aus? WiM sprach mit Karlheinz Illner, heute ein Experte für Markenführung in Familienunternehmen im BtoB-Bereich. Dann ist also jedes Unternehmen eine Marke? Einfach gesprochen: ja. Doch es gibt schwache und starke Marken, attraktive Marken und Unternehmen, die weniger attraktiv sind. Eine starke Marke ist wie ein Mensch mit bestimmten Charaktereigenschaften, die man mag oder eben nicht. Deshalb spricht man auch oft davon, dass eine Person eine Marke ist, zum Beispiel Uli Hoeneß ist eine Marke. Er ist bekannt und hat "Ecken und Kanten", er hat Profil und polarisiert. Ob man ihn mag oder nicht, er ist auf jeden Fall einzigartig und das sollten Unternehmen auch sein. Warum wollen junge Leute bei Apple oder Google arbeiten? Weil diese Firmen ein besonderes Profil haben, weil sie einzigartig sind. Apple und Google sind doch Giganten. Damit kann sich doch eigentlich ein Mittelständler nicht messen? Doch - und gerade, wenn es um das Thema "Marke" geht. Starke Marken wie Google und Apple sind von Persönlichkeiten geprägt, die das Unternehmen prägen und einen klaren Stil vorgeben. Ohne die Persönlichkeit von Steve Jobs wäre Apple nie so erfolgreich gewesen. Und genau diese Chance haben mittelständische Firmen und Familienunternehmen. Sie brauchen nur das Verständnis und den Mut, ihren eigenen Stil, ihre eigene Marke zu leben. Mut für das Bewusstsein, dass ich es als starke Marke nie allen recht machen kann, ja ich muss sogar polarisieren. Doch wenn ich meinen Stil lebe, in der täglichen Arbeit, in der Produktentwicklung, in der Kommunikation nach außen, dann finde ich auch Fans, die zu mir wollen. Schauen Sie Bionade an, das war ein Mini-Familienunternehmen. Doch die hatten eine starke Idee, waren mutig und haben es konsequent umgesetzt. Welche Rolle spielt dabei die Firmengröße? Keine. Ich kann auch als Person eine starke Marke sein. Je kleiner das Unternehmen, umso größer die Chance, ein klares und einheitliches Profil zu haben. Es muss nicht alles zehnmal intern oder mit der Konzernzentrale abgestimmt werden. Das ist zukünftig die große Chance für mittelständische Unternehmen. Wenn wir uns Opel anschauen, was passiert da? Es gibt Vorgaben aus Amerika, aus Europa und in Deutschland wollen auch noch viele mitreden. Die Marke wird zerstört, hat kein klares Profil mehr. Das kann nichts werden. Und was bringt dann die Marke für ein Unternehmen? Eine starke Marke macht Ihr Unternehmen attraktiver. Nach innen und außen. Sie schafft Begehrlichkeit. Fragen Sie doch mal Schüler, wo sie später gerne eine Ausbildung machen wollen. Da hören Sie meistens die großen "Marken" wie BMW, Audi und jetzt auch Google. Wenn die Auswahl immer größer wird für Mitarbeiter, werden die attraktivsten Unternehmen die besten Bewerber bekommen. Welche Bedeutung hat eine Marke zum Beispiel für den Vertrieb? Eine ganz entscheidende, wenn Einkaufsprozesse im BtoB-Bereich immer straffer organisiert werden, wenn Einkäufer alle zwei Jahre wechseln ist eine starke Marke von Vorteil. Die starke Marke wird immer in der engeren Auswahl stehen und sich auch oft durchsetzen können, auch wenn sie etwas teurer ist. Das gleicht die Markenstärke, das Vertrauen in die Marke aus. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat man vor Jahren schon beschrieben, was in Zukunft die zwei wichtigsten Erfolgsfaktoren für arlheinz Illner (MBA) gründete 2012 in Würzburg FamilyBrands, eine Markenberatung, die auf mittelständische Familienunternehmen im BtoBBereich spezialisiert ist. Er hat über 17 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Führung von Marken. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Salzburg. Neben seiner Beratertätigkeit coacht er Familienunternehmer und ist gefragter Vortragsredner für Impulsvorträge. Er studierte in Deutschland, Nordirland und absolvierte als Fulbright Stipendiat sein MBA-Programm in den USA. Zu seinen Referenzen zählen u. a. Unternehmen wie Lucky Strike, Mercedes-Benz, MINI, CocaCola, Ferrero und Lindt. WiM: Herr Illner, mal ganz einfach nachgefragt, was ist für Sie eine Marke? Karlheinz Illner: Wenn Sie den Namen einer Firma hören, haben Sie Gedanken, Gefühle und meistens eine Meinung zu diesem Unternehmen. Das ist einfach formuliert die "Marke". Voraussetzung ist natürlich, Sie kennen diese Firma.

21
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE Unternehmen sein werden. Das Ergebnis: die Marke und die Menschen. Sie haben bei großen Markenunternehmen gearbeitet. Marken wie Lucky Strike haben jedoch Werbeetats in Millionenhöhe, da kann doch ein mittelständisches Unternehmen gar nicht mithalten? Der größte Irrtum ist, dass Marke mit Werbung gleichgesetzt wird. Sie können auch eine starke Marke ohne Werbung sein. Wichtiger ist, dass Sie die Marke leben, nach innen und außen. Das die Mitarbeiter die Marke verstehen. Das hat auch mit Stolz zu tun, für eine bestimmte Firma zu arbeiten. Wenn ein BMW-Mitarbeiter auf einer Party ist und sich vorstellt, dann sagt er spätestens im zweiten Satz, dass er für BMW arbeitet. Bei der Marke geht es um ein Grundverständnis, das sich auf alle Bereiche im Unternehmen, ja sogar die Mitarbeiterauswahl, auswirkt. Das hat erst einmal gar nichts mit Werbung zu tun. Warum wird dann Marke oft mit Werbung gleichgesetzt? Das Problem ist, dass die meisten Werbeagenturen jetzt auch Markenberatung anbieten. Und was will eine Werbeagentur verkaufen? Was ist deren Kerngeschäft? Ja natürlich Werbung. Ich mache also den Bock zum Gärtner. Das kann ja nicht funktionieren. Da wird dann einem Unternehmen erzählt: "Erst machen wir Ihre Marke klar, und dann machen Sie noch Werbung, und dann läuft das." Da läuft erst mal gar nichts, wenn ich das Thema "Marke" nicht verstanden habe. Das ist der erste Schritt, ein klares Markenverständnis: Was bedeutet die Marke für uns? Was sind unsere Markenwerte? Welche internen Maßnahmen sind sinnvoll? Welche Auswirkung hat es für die einzelnen Bereiche? Marke hat auch Auswirkung auf die Produktentwicklung, auf den Vertrieb, Marke sollte im Mittelpunkt des Unternehmens stehen. Erst dann sollte ich über Werbung nachdenken, bzw. prüfen, ob es sinnvoll ist. Sie haben viele Jahre große Markenunternehmen wie Mercedes-Benz, Coca-Cola, Lindt und Ferrero im Markenbereich beraten, warum konzentrieren Sie sich jetzt auf mittelständische Familienunternehmen? Als ich jung war, da wollte ich zu einem großen Konzern. Als ich nach drei Jahren USA wieder zurückkam, habe ich dann bei British American Tobacco (unter anderem Lucky Strike, Gauloises) als Trainee im Markenbereich angefangen. Das war für mich absolut faszinierend zu sehen, wie Marken "gebaut" und erfolgreich verkauft werden. Und Marke war ja damals fast nur ein Thema für große Unternehmen. Doch mittlerweile ist eine starke Marke auch für ein mittelständisches Unternehmen wichtig und in Zukunft sogar lebenswichtig. Die Produkte und Leistungen werden einfach immer austauschbarer und dann entscheidet die Kraft der Marke, welches Produkt gekauft wird, gerade auch im BtoB-Bereich. Als ich 2009 nach über 14 Jahren Tätigkeit im Markenbereich nach Würzburg kam, hatte ich immer öfter Kontakt mit Familienunternehmen und habe gemerkt, welches Potenzial diese Firmen haben. Einerseits sind sie oft starke Marken in ihrem Segment und Innovationsführer, anderseits sind sie außerhalb von ihrem Marktsegment oft unbekannt und haben Probleme, neue Märkte zu erschließen und qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen, weil das Unternehmen nach außen nicht attraktiv genug erscheint. Dies zu ändern und gemeinsam das Potenzial der Firma zu entwickeln, reizt mich und ist für mich eine Herausforderung. Was ist bei mittelständischen Familienunternehmen anders? Ein Familienunternehmen hat immer eine besondere Dynamik, gerade wenn es um das Thema "Marke" geht, weil die Abstimmung zwischen den Werten der Familie, der Marke und des Unternehmens eine Grundvoraussetzung für den Erfolg ist. Das ist oft nicht einfach, aber mit einer gewissen Erfahrung und dem richtigen Handwerkszeug ist das machbar. Auch ist es persönlicher, weniger politischer und es gibt schnellere Entscheidungen. Und gerade das macht mir viel mehr Freude in der Zusammenarbeit. Bei Konzernen wird so viel zerredet. Bei Familienunternehmen ist es direkter. Das kann aber auch heißen, dass, wenn die Chemie nicht stimmt, es keinen Sinn macht, zusammenzuarbeiten. Wenn sie stimmt, dann kann es für beide Seiten sehr erfüllend und produktiv sein. Was sehen Sie als ersten Schritt zu einer starken Marke? Erstens, eine Übereinstimmung in der Geschäftsführung und den Inhabern: Was Marke bedeutet? Warum Marke? Was kann Marke leisten und was nicht? Zweitens, ein einheitliches Verständnis über die Markenwerte des Unternehmens. Drittens eine Übereinstimmung, was die Markenwerte für die einzelnen Unternehmensbereiche bedeuten. Dann kann ich in die Umsetzung gehen. Ganz entscheidend: Ich kann das Thema "Marke" nicht in die Werbeabteilung oder Personalabteilung delegieren. Marke ist erst einmal Chefsache. Warum tun sich dann KMUs oft so schwer mit dem Thema "Marke"? Weil es sich ganz einfach anhört und doch so herausfordernd in der Umsetzung ist. Weiteres Problem: Es fehlt die Expertise. In einem Markenartikelunternehmen dauert die Ausbildung zum Markenmanager zwei Jahre, erst dann dürfen sie eine - meistens kleine - Marke verantworten. Große Marken erst nach vier bis fünf Jahren, dann aber mit der vollen Gewinn-Verantwortung. Was passiert im Mittelstand? Mitarbeiter, die drei oder vier Seminare zum Thema "Marke oder Marketing" besucht haben, sind auf einmal für das Thema "Marke" verantwortlich. Ich mach doch auch nicht einen Betriebswirt nach drei Seminaren zum Ingenieur und gebe ihm die Projektleitung für eine neue Antriebstechnik. Das kann nicht gut gehen. Aber dafür gibt es doch Berater? Das ist das nächste Problem. Die Berufsbezeichnung "Markenberater" ist nicht geschützt. Sie können sich morgen ein Schild vor die Tür hängen und Unternehmen zum Thema "Marke" beraten. Doch auch renommierte Unternehmensberatungen tun sich schwer mit diesem Thema. Ich kenne aktuell einen Fall, da wird eine Firma seit einem Jahr beraten. Erst ein Unternehmensleitbild, dann die Unternehmenswerte, dann die Markenwerte und jetzt noch die Werte für die Arbeitgebermarke - alles noch garniert mit den persönlichen Werten des Inhabers. Das ist absoluter Schwachsinn! Das kann nicht funktionieren! So etwas ärgert mich maßlos. Kein Wunder, wenn dann die Firmen vom Thema "Marke" nichts mehr wissen wollen. Was ist eigentlich bei dem Thema "Arbeitgebermarke" zu beachten? Bei den meisten mittelständischen Unternehmen ist die Firma mit der Marke gleich-

22
22 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 zusetzen. Das heißt, auf keinen Fall eine eigene Arbeitgebermarke entwickeln. Prüfen Sie, was sind die Werte des Unternehmens? Wie unterscheiden Sie sich von anderen Firmen? Was sind Ihre Besonderheiten? Was können Sie den Mitarbeitern bieten? Oft sind es Themen wie Kindergrippe, Schule, Ärzteversorgung und Flexibilität bei den Arbeitszeiten, die für zukünftige Mitarbeiter wichtig sind. Auch die aktuelle Zufriedenheit der Belegschaft ist ein unterschätzter Faktor. Bei einem laufenden Beratungsprojekt haben wir erst einmal eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Sehr wertvoll, was da zutage tritt. Für die Mitarbeiter sind auch Themen wie Personalentwicklung wichtig, das heißt: Fördert mich das Unternehmen in Computerkenntnissen, Kommunikation, Mitarbeiterführung? Bekomme ich mehr als nur ein Gehalt? Welche zukünftige Entwicklung sehen Sie beim Thema "Arbeitgebermarke"? Für viele - gerade junge - Mitarbeiter ist das Thema "Soziale Verantwortung" immer wichtiger. Laut einer Befragung von über 11.000 Studenten im letzten Jahr ist es für jeden Dritten wichtig, was ein potenzieller Arbeitgeber in diesem Bereich macht. Es gibt schon die Formulierung "Sinn schlägt Dienstwagen". Welche Bedeutung hat das Thema "Marke" für Social Media? Für mich ist ein klares Markenprofil die Voraussetzung für Social Media. Ein Unternehmen muss sich seiner Persönlichkeit, seiner Marke bewusst sein. Wie spreche ich die Menschen an? Sieze oder duze ich sie? In welcher Sprache spreche ich - welche Tonalität? Wie setze ich Humor ein? Welche Themen belege ich? Welche Meinungen vertrete ich? Social Media ist ein wunderbares Beispiel, wie ich Marke leben kann und ganz besonders eben auch für KMUs. Was sind kurz zusammengefasst die Erfolgsfaktoren für eine starke Marke? Ein klares Profil, verständliche Markenwerte und der Mut, die Marke konsequent jeden Tag umzusetzen - mehr nicht. Vielen Dank für das Gespräch. Die Fragen stellte Elmar Behringer. Von Gelb auf Grün "MEMo box" ErHäLT NEUEN ANsTrIcH | Seit 2009 zählt das Mehrweg-Versandsystem "memo Box" zu den wichtigsten nachhaltigen Leistungen der memo AG in Greußenheim im Landkreis Würzburg: Die in drei Größen erhältlichen, stabilen Behälter aus umweltverträglichem, recyclingfähigem Polypropylen schonen durch ihre fast unbegrenzte Lebensdauer und die Einsparung unzähliger Versandkartons wertvolle Ressourcen. a sich der Bestand durch den Verkauf der bei Kunden sehr beliebten gelben Boxen in den letzten Jahren deutlich reduziert hat, hat memo nun neue, grüne Boxen angeschafft, die ab sofort im Umlauf sind. Die "memo Box" ist inzwischen auch als Marke geschützt. Von der "Postbox" zur "memo Box" Als die Deutsche Post 1998 ihr Mehrwegsystem "Postbox" einführte, war memo als Pilotpartner dabei. Aufgrund des Schwunds wurde dieses jedoch Ende 2008 eingestellt. Da memo aus Überzeugung jedoch nicht auf ein Mehrweg-Versandsystem verzichten wollte, entwickelte das Unternehmen auf Basis der praxiserprobten "Postbox" die "memo Box". Neben der Tatsache, dass der Versand in der "memo Box" nicht teurer ist als in Kartonagen, profitieren die Kunden von weiteren Vorteilen: Die Box kann durch einfaches Ankreuzen der gewünschten Versandverpackung auf dem Formular bestellt werden. Passend zum Bestellvolumen wird dann die optimale Größe und Anzahl an "memo Boxen" eingesetzt. In den Boxen ist das Versandgut sicher vor Nässe und Beschädigung geschützt. Die leere Box kann dem Zusteller innerhalb von 14 Tagen wieder mitgegeben oder zu einer Postfiliale oder Packstation gebracht werden. Sollte sich aufgrund der Abmessungen der bestellten Ware die "memo Box" nicht für den Versand eignen, wählt das memo Logistiksystem automatisch die ökologisch beste Alternative aus. ACHT SCHRITTE ZUR ENTWICKLUNg EINER STARKEN ARBEITgEBERMARKE 1. Prägende Werte Ihres Unternehmens definieren Was sind die grundlegenden Werte Ihres Unternehmens? 2. Die Werte mit der Unternehmenskultur abstimmen Werden die Werte auch tatsächlich gelebt? Quelle: www.FamilyBrands.de © Karlheinz Illner 2012 5. Die Arbeitgebermarke leben Gibt es intern ein einheitliches Verständnis für die Markenwerte? Durch welche Aktivitäten reflektieren Sie Ihre Marke? 6. Ihr Fan Potential testen Gibt es Bereiche und Themen, für die sich Ihre Mitarbeiter begeistern? Welche Themen interessiert Ihre BewerberZielgruppe? Welche zukünftigen Themen mit Fan Potential gibt es? 7. Soziale Verantwortung übernehmen Übernimmt Ihr Unternehmen soziale Verantwortung in der Region? Sind dies glaubwürdige und authentische Maßnahmen? 8. Ziele und Vision kritisch hinterfragen Hat Ihr Unternehmen Ziele und eine Vision, die Ihr Mitarbeiter motiviert, im Idealfall begeistert? 3. Die Zufriedenheit und die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter kennen Wie zufrieden sind Ihre Mitarbeiter? Welche Bedürfnisse habe diese? Was können Sie Ihren Mitarbeitern bieten? 4. Ihre Alleinstellung abklopfen Was unterscheidet Sie von anderen Firmen? Wie positionieren sich andere Unternehmen in der Region? Wo sind Sie einzigartig?

23
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE Die memo "Wertstoff-Box" Die "memo Box" kann sowohl zur eventuellen Rücksendung bestellter Ware als auch als memo "Wertstoff-Box" genutzt werden: Zusätzlich zum allgemeinen Rückgaberecht haben Kunden schon seit Jahren die Möglichkeit, alle bei memo gekauften Produkte inklusive Verpackungsmaterial nach Gebrauch kostenlos zur Verwertung zurückzusenden. Seit 1992, und damit lange bevor der Gesetzgeber dies vorgeschrieben hat, bietet memo ein bequemes und kostengünstiges Rücksendeverfahren für verbrauchte Produkte. Auch Mehrwegbehälter, wiederverwertbare Tonermodule und Datenträger können mit diesem System zurückgesendet werden. In Zusammenarbeit mit Lieferanten und zertifizierten Recyclingunternehmen wird für die zurückgesandten Produkte die jeweils beste Verwertungsmöglichkeit ermittelt. Nicht weiter nutzbare Produkte werden - sofern technisch und wirtschaftlich möglich - in reine Wertstoffe demontiert und einer stofflichen Verwertung zugeführt. Text: WiM/eb | Foto: memo Jubiläum 2012 40 Jahre tel Ihr Wohlfühlho in der Wildschönau. Der Wastlhof **** Wildschönauerstr. Niederau 206 · A - 6314 Wildschönau/Tirol Telefon +43/(0)5339/8247 info@hotelwastlhof.at · www.hotelwastlhof.at

24
24 MArkEN UNd wErTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Schaeffler demonstriert Innovationsstärke MEHr pATENTE | Schaeffler hat im vergangenen Jahr 1.832 Patente in Deutschland angemeldet - so viele wie noch nie. Das Deutsche Patent- und Markenamt veröffentlichte in seiner jährlichen Statistik die 50 innovativsten Unternehmen Deutschlands. Damit konnte Schaeffler im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der angemeldeten Patente um 11,6 Prozent steigern und belegt erneut Platz vier hinter Bosch, Daimler und Siemens. ieser vierte Platz und die Steigerung der Anzahl der Patentanmeldungen zeigen unsere Innovationsstärke. Immerhin wurden im letzten Jahr im Schnitt pro Arbeitstag sieben Erfindungen zum Patent angemeldet. Das erfüllt uns mit Stolz und ich danke allen, die mit ihren Ideen und Erfindungen entscheidend zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen", sagt Prof. Peter Gutzmer, Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG, Forschung & Entwicklung. In der Sparte Industrie liegt einer der Forschungsschwerpunkte bei den erneuerbaren Energien. Hierzu zählen auch Lagerungen, die im Meerwasser, beispielsweise in Strömungs- oder Wellenkraftwerken, betrieben werden. Zu der hohen Korrosionsbelastung durch das Salzwasser kommt in diesen Fällen erschwerend hinzu, dass auf eine Schmierung der Lager mit Öl oder Fett nach Möglichkeit verzichtet werden soll. Stattdessen sollen die Lager mit dem Umgebungsmedium, d. h. Meerwasser, "geschmiert" werden. Man spricht daher von mediengeschmierten Lagern. Schaeffler treibt die Entwicklung dieser Lager intensiv voran und flankiert dies durch entsprechende Schutzrechtsanmeldungen. besonders dynamisch. Der Kunde erwartet von einem E-Bike, dass die elektrische Unterstützung sanft und insbesondere ohne wahrnehmbare Zu- und Abschaltvorgänge funktioniert. Eine solche Funktion setzt eine sehr schnelle, genaue Erfassung der vom Fahrer aufgebrachten Pedalkraft voraus. Dieser Anforderung wird ein Tretlager mit integriertem Drehmomentsensor gerecht, welches Schaeffler entwickelt und erfolgreich am Markt platziert hat. Auch in diesem Fall hat Schaeffler ein entsprechendes Schutzrechtsportfolio aufgebaut. Eine besondere Herausforderung stellte die Integration von Lagerung und Drehmomentsensorik einschließlich Auswerteelektronik innerhalb des engen Bauraums und auch des beschränkten Kostenrahmens dar. In der Sparte Automotive waren und sind weiterhin die Themen Energieeffizienz und Kraftstoffeinsparung die bestimmenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte - und das nicht nur für den klas- Sanfte Unterstützung beim E-Bike-Fahren Ein weiteres Beispiel aus der Sparte Industrie: Der Markt der Fahrräder mit elektrischem Zusatzantrieb entwickelt sich sischen Antriebsstrang im Verbrennungsmotor, sondern vor allem auch für Hybridlösungen und reine Elektrofahrzeuge. Downsizing und Downspeeding sind zwei Ansätze, um den Kraftstoffverbrauch im Verbrennungsmotor signifikant zu senken. So geht der Trend zu Motoren mit geringerer Brennraumzahl. Daraus resultiert indes ein stärkeres Schwingungsverhalten, das wiederum neue Dämpfungskonzepte nötig macht. Hier ist das Fliehkraftpendel eine innovative Schlüsseltechnologie, um die Schwingungsprobleme bei niedrigen Drehzahlen zu bewältigen. Die SchaefflerIngenieure forschen bereits seit Jahren intensiv am Fliehkraftpendel und treiben die Entwicklung stetig voran. Derzeit hat Schaeffler hierzu 146 Patentfamilien. Mit diesem innovativen Produkt setzt sich Schaeffler vom Wettbewerb ab. Da die Automobilhersteller zukünftig Motoren mit noch höherem Drehmoment bei geringerer Drehzahl anstreben, arbeiten die SchaefflerSpezialisten bereits an weiteren neuen Dämpfungskonzepten. Auch das Thema Elektromobilität im Automotive-Bereich gestaltet Schaeffler aktiv mit und hat interessante Produkte im Portfolio. Ein mobiles Labor ist beispielsweise der Schaeffler ACTIVeDRIVE, ein Konzeptfahrzeug zum Thema Elektromobilität. Es handelt sich um ein reines Elektrofahrzeug, bei dem aktive Elektrodifferenziale (eDifferenziale) eine aktive Drehmomentverteilung

25
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 MArkEN UNd wErTE ermöglichen. Das eDifferenzial ist ein ideales Bauteil für moderne Hybride. Auch hierzu wurden in den letzten Jahren zahlreiche Erfindungen zum Patent angemeldet. Um die zahlreichen Aktivitäten der beiden Sparten bezüglich Elektromobilität zu bündeln vom Sensortretlager über Hybridfahrzeugkomponenten bis zum Bereich der erneuerbaren Energien - und Synergieeffekte zu nutzen, wurde im letzten Jahr das Systemhaus eMobilität gegründet. Schaeffler und seine Marken Schaeffler ist mit seinen Marken INA, LuK und FAG ein weltweit führender Anbieter von Wälz- und Gleitlagerlösungen, Linearund Direktantriebstechnologie sowie ein renommierter Zulieferer der Automobilindustrie für Präzisionskomponenten und Systeme in Motor, Getriebe und Fahrwerk. Die global agierende Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 10,7 Mrd. Euro. Mit rund 74.000 Mitarbeitern weltweit ist Schaeffler eines der größten deutschen und europäischen Industrieunternehmen in Familienbesitz. Schaeffler verfügt mit 180 Standorten in über 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungsund Entwicklungseinrichtungen, Vertriebsgesellschaften, Ingenieurbüros sowie Schulungszentren. Text: WiM | Fotos: Schaeffler Brausen nach Brauer Art ALTE brAUkUNsT | Als erste in der Region haben die Distelhäuser Braumeister jetzt eine "Fassbrause" in den Geschmacksrichtungen Zitrone und Holunder kreiert und dabei ihre ganze Braukunst eingesetzt. Denn das neue Getränk ist eine Mischung aus Erfrischungsgetränk mit natürlichen Aromen sowie alkoholfreiem Distelhäuser Bier. Ohne Alkohol, dafür mit vielen Vitaminen und Mineralien. Die neue Fassbrause basiert auf in der Brauerei nach Originalrezepten und dem Reinheitsgebot hergestelltem alkoholfreien Bier und besten Zutaten. Der leicht sprudelnde Durstlöscher ist kein Radler und auch keine Limonade, sondern ein Getränk mit ganz eigener Tradition. Ludwig Scholvien erfand 1908 die "Fassbrause" in Berlin, um seinen Sohn mit einem Getränk zu verwöhnen, das ähnlich wie Bier aussah. Sein Originalrezept enthielt neben Wasser und Malz (für die Farbe) ein Konzentrat aus Äpfeln und Süßholzwurzeln. Die Brauereien schenkten diese Brause zunächst vom Fass aus, daher stammt der Name. Nach einem Höhepunkt in den 1920er-Jahren wurde die Fassbrause zuletzt nur im Berliner Raum als Spezialität ("Sport-Molle") geschätzt. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach alkoholfreien Getränken ist die "Fassbrause" von einigen wenigen Brauereien wieder entdeckt worden. Bieren auf dem Markt gebracht", erklärt Achim Kalweit, der Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. Als Getränk mit Tradition passe die Fassbrause zudem bestens in eine Reihe mit anderen authentischen Produkten aus dem Taubertal wie dem "Distel Spezial", das als Retrobier gerade zum Bier des Jahres 2012 gewählt wurde. Zur "Taufe" des Distelhäuser Nachwuchses am Stadtstrand von Tauberbischofsheim, erschienen prominente "Paten" aus dem regionalen Sportgeschehen: Christoph ("Brazzo") Henneberger von den s.Oliver Baskets aus Würzburg, der einige Cheerleaders von den "Lasers" mitbrachte. Nico Rossi, Eishockeytrainer der Heilbronner Falken und Günther Schweikardt, Trainer "Taufe" der Distelhäuser Fassbrause am Stadtstrand: Im einer lockeren Talkrunde mit und Spielleiter beim Radio-Moderatorin Monika Pappelau sprachen (von links) Handball-Trainer Günter Handball-Zweitligisten Schweikardt (TC Bittenfeld), Eishockey-Coach Rico Rossi (Heilbronner Falken) und TV Bittenfeld. Bei einer Basketballspieler Christoph "Brazzo" Henneberger (s.Oliver Baskets) über ihre sportKostprobe im Sand galichen Ziele in der neuen Saison und die Vorzüge des neuen Erfrischungsgetränks aus ben die VIPs Ihr Okay: der Distelhäuser Brauerei. Zur Freude der Distelhäuser Geschäftsführer Roland Andre "Das schmeckt". (außen links) und Achim Kalweit (außen rechts). Dem Distelhäuser Motto "Immer eine frische Idee" folgend, hat die Brauerei aus dem Taubertal frühzeitig den Trend zu alkoholfreien Erfrischungsgetränken gesehen und damit in der Region eine Art Vorreiterrolle eingenommen. "Gerade junge Menschen trinken in der Freizeit oder nach dem Sport gern auch mal etwas Alkoholfreies. Wir haben diesen Bedarf erkannt und mit der Fassbrause eine spritzige Alternative zu Schorlen, Mineralwasser und alkoholfreien

26
26 ANALysEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Staatliche Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz sErIE IHk-JAHrEsTHEMA 2012 (TEIL 4) | Nicht verbrauchte Energie und Rohstoffe erzielen den mit Abstand größten Spareffekt. Was liegt also näher, als sich mit nachhaltigen Ressourcenschonungsstrategien im eigenen Unternehmen zu beschäftigen? er Kostenanteil im produzierenden Gewerbe alleine für Material liegt laut einer 2009 durchgeführten Untersuchung der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) bei 42,9 Prozent der Gesamtkosten. Knapper werdende Rohstoffe oder der erschwerte Zugang zu diesen verschärfen die Situation - Tendenz in den letzten Jahren zunehmend. So sind die Rohstoffpreise laut Deutscher Rohstoffagentur seit 2003 um das 2,5- bis sechsfache zum Bezugsjahr 2000 gestiegen. Ebenso führt die 2011 von der Bundesregierung beschlossene Energiewende mit all ihren Auswirkungen und Nebenerscheinungen - Ausbau der erneuerbaren Energien, aufwendiger Netzausbau, Sicherstellung der Stromversorgung, Strompreiserhöhungen etc. - zu einem dringend notwendigen Umdenken beim Umgang mit der Ressource Energie. Die einfache Formel lautet demnach: Weniger Verbrauch ist gleich Ressourceneffizienz. Doch so einfach, wie es klingt, ist es nicht immer. Erst eine genaue Analyse des Ist- Zustands im Unternehmen gibt einen verwertbaren Hinweis auf zielgerichtete Effizienzmaßnahmen. Hier setzt die staatliche Förderung der Energie- und Ressourceneffizienz vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an. Externe, neutrale Fachleute beraten die Unternehmen, sie helfen, Schwachstellen zu erkennen und auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Gegenmaßnahmen auszuarbeiten. Erster Ansatzpunkt ist also die Förderung von Beratungsleistungen durch erfahrene Fachleute. Gleich ob Energie oder Material im Fokus des Unternehmens steht - Beratungsförderung geschieht für beide Themen über nicht-rückzahlbare Zuschüsse. Dabei wird unterschieden zwischen Initialberatung und Detailberatung. Während in der Initialberatung die aktuelle Situation des Unternehmens und das Auffinden von Potenzialen im Vordergrund stehen, setzt die Detailberatung oft bei konkreten Optimierungsmaßnahmen bis hin zur Umsetzungsplanung an. Die Zuschüsse für solche Beratungsleistungen sind dabei nicht unerheblich. Im Förderprogramm "go-effizient" des Bundeswirtschaftsministeriums, welches bei der Materialeffizienz ansetzt, sind die Hälfte der Beratungskosten mit einem Volumen bis 17.000 Euro für eine Einstiegsberatung und bis 80.000 Euro für Einstiegs- und Vertiefungsberatung förderfähig. Experten gehen von einer Steigerung der Materialeffizienz um 20 Prozent in den nächsten Jahren aus. Jedes Jahr wird Material im Wert von 500 Milliarden Euro verarbeitet. Durch die Reduzierung des Materialverbrauchs mittels effizientem Wirtschaften könnten also rund 100 Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden - rund ein Drittel des deutschen Anteils am EU-Rettungsschirm. Material- und Energieeffizienz lassen sich oft nicht trennen. Der Staat hilft daher auch in energetischer Hinsicht. Mit dem Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand (EBM)" stellt die KfW, gleichfalls mit Mitteln

27
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 ANALysEN & bErIcHTE des Bundeswirtschaftsministeriums, seit März 2012 ein gern genutztes und einfach zu beantragendes Instrument zur Förderung von Energieeffizienzberatungen zur Verfügung. Der Zuschuss für eine Initialberatung beträgt 80 Prozent des förderfähigen Honorars, maximal jedoch 1.280 Euro. Für die Detailberatung gibt es einen Zuschuss in Höhe von 60 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars. Der Höchstzuschuss liegt bei 4.800 Euro. Am Ende einer guten und fundierten Beratung stehen in der Regel entsprechende Maßnahmenpläne, welche umgesetzt werden müssen, um die angestrebten Ziele und Effekte zu erreichen. Hierzu gehören neben organisatorischen Maßnahmen fast immer auch Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen. Das zieht meist einen intensiven Finanzbedarf nach sich. Auch hier sind die KfW und ihr bayerisches Pendant, die LfA, der richtige Ansprechpartner für Unternehmen. Mit geförderten Darlehensprogrammen wie dem KfW-Energieeffizienzprogramm, dem KfW-Programm erneuerbare Energien, dem KfW-Umweltprogramm oder dem Öko- kredit der LfA unterstützen die staatlichen Förderbanken unternehmerische Initiativen zur Energieeffizienz und Umweltschonung. Attraktive Zinskonditionen (aktuell ab 1,00 Prozent Effektivzinssatz zum Beispiel im KfW-Energieeffizienzprogramm) und ansehnliche Darlehensbeträge (bis zu 25 Millionen Euro im selben Programm) erleichtern die Umsetzung der Einsparmaßnahmen ganz erheblich. Da die Energiewende und der zunehmende globale Wettbewerb den deutschen Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Innovationskraft abverlangt, ist auch die Förderlandschaft für Forschung und Entwicklung, innovative Ideen und deren Markteinführung prall gefüllt. Auch hier können Unternehmen profitieren. Beispielhaft seien hier folgende Programme genannt: o BMU-Umweltinnovationsprogramm zur Förderung von Demonstrationsvorhaben im Umweltbereich (Zuschüsse oder Darlehen) o 6. Energieforschungsprogramm zur Förderung von Vorhaben zur Energieeinsparung und Energieeffizienz (Zuschüsse) o Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur branchen- und technologieoffenen Förderung von technischen Innovationen und Dienstleistungsinnovationen für KMU (Zuschüsse) o Bayerisches Programm "Rationellere Energiegewinnung und -verwendung" zur Förderung von Studien zur rationelleren Gewinnung und Verwendung von Energie (Zuschüsse) Bei Fragen zu Förderprogrammen sowohl des Bundes als auch des Freistaates Bayern - ob Energie, Material oder Innovation, Beratungs- oder Investitionszuschüsse - stehen Ihnen in der IHK Würzburg-Schweinfurt Ansprechpartner zur Verfügung. Text: WiM | Foto: Ben Chams/fotolia.com www.wuerzburg.ihk.de IHK-Ansprechpartner: Jürgen Herber, Tel.: 0931 4194-352 E-Mail: juergen.herber@wuerzburg.ihk.de Mainfranken fördert Nachwuchskräfte ärzTEMANGEL | Die Region Mainfranken GmbH fördert im Rahmen des Deutschlandstipendiums für das Studienjahr 2012/2013 einen Stipendiaten im Studiengang Medizin an der Universität Würzburg. Damit will die Regionalentwicklungsgesellschaft einen "kleinen, aber konkreten" Beitrag im Kampf gegen den Ärztemangel leisten. Wichtig ist es hierbei, insbesondere auch die hochwertige medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu sichern. Laut einer von PWC im Jahr 2011 veröffentlichten Studie werden in Bayern bis ins Jahr 2020 1.700 Hausärzte fehlen. Ähnlich dramatisch gestaltet sich die Situation bei HNO-Ärzten, Augenärzten, Chirurgen und Frauenärzten. Gerade Mainfranken als größtenteils ländlich geprägte Region wird hiervon besonders betroffen sein. Damit ordnet sich die Maßnahme in eine ganze Reihe von Aktivitäten ein, die im Rahmen des mainfränkischen Fachforums Gesundheit aktuell angestoßen werden. Unter der Leitung des Sprecherteams Prof. Dr. Christoph Reiners und Landrat Thomas Bold haben es sich die im Fachforum vereinten regionalen Gesundheitsexperten unter anderem zur Aufgabe gemacht, das Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot für Fachkräfte im Gesundheitswesen durch Vernetzung von Universität, Fachhochschulen und Berufsfachschulen zu optimieren. Weitere Anknüpfungspunkte Freuen sich über die Unterstützung des Deutschlandstipendiums (v. l.): Åsa Petersson, Geschäftsführerin Region Mainfranken GmbH, Dr. Rudolf Fuchs, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Mainfranken Würzburg, Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Uni-Präsident Prof. Dr. Alfred Forchel und Stipendiatinnen der Uni Würzburg. bieten Patenschaftsmodelle zwischen Kliniken, Praxen und Studenten, um den medizinischen Nachwuchs nachhaltig an die Region Mainfranken zu binden. Neben dem Gesundheitssektor wurden unter dem Dach der Region Mainfranken GmbH Fachforen zu fünf weiteren Themengebieten etabliert, um durch gemeinsames aktives Handeln in einem ganzheitlichen Ansatz alle in der Region vorhandenen Kräfte zugunsten der mainfränkischen Sache zu bündeln. Namentlich sind dies: Demografischer Wandel/Fachkräftesicherung, Kooperation Wissenschaft und Wirtschaft, Kultur, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Deren Ziel ist es, in regelmäßigen Arbeitssitzungen vorhandene Kompetenzen zu vernetzen, bisher unentdeckte Potenziale zu identifizieren, Projekte zu initiieren und dadurch wichtige Impulse für eine erfolgreiche Regionalentwicklung Mainfrankens zu geben. Weitere Informationen zu den sechs mainfränkischen Fachforen finden Sie unter: www.mainfranken.org/fachforen

28
28 ANALysEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Nötig und möglich kürzErE AUFbEwAHrUNGsFrIsTEN | Rechnungen, Buchungsbelege, Lohnkonten, Lagerbücher, Inventurlisten und so einiges mehr müssen Unternehmen zehn Jahre lang aufbewahren. Viele Betriebe mieten hierfür extra Lagerflächen an. Zur Archivierung digitaler Unterlagen werden sogar alte Rechner und Software künstlich in Betrieb gehalten. ange Betriebsprüfungszeiten verlängern die Aufbewahrungsfrist noch. Nicht selten reichen die Prüfungen bis zu zehn Jahre zurück. Insgesamt kosten so die zu langen Aufbewahrungsfristen die Unternehmen einer Schätzung der Bundesregierung zufolge ca. 30 Milliarden Euro pro Jahr. Die Bundesregierung hat das erkannt. Das Thema wird mit dem Jahressteuergesetz 2013 im Bundestag beraten. Verkürzung spart vier Milliarden Euro Am 14. Dezember 2011 beschloss das Bundeskabinett, die steuerlichen Aufbewahrungsfristen auf fünf Jahre zu verkürzen. Gemäß Bundesregierung könnten so immerhin fast vier Milliarden Euro an Bürokratiekosten pro Jahr eingespart werden. Doch die Bundesländer halten dagegen. Nun ist eine Verkürzung auf zunächst acht und später dann sieben Jahre im Gespräch. Die Länder fürchten ansonsten zu große Steuerausfälle. Anders als noch im Jahr 1998 - damals wurden die Aufbewahrungsfristen von sechs auf zehn Jahre verlängert - kann sich die Finanzverwaltung spätestens ab dem Veranlagungsjahr 2013 bei ihren Prüfungen auf die E-Bilanzen der Unternehmen stützen. Darüber hinaus haben die Finanzämter längst elektronische Prüfungsverfahren entwickelt und dürfen auch im Rahmen des elektronischen Kontenabrufs die Konten der Unternehmen einsehen. So kann die Betriebsprüfung erheblich beschleunigt werden. Zusätzlich helfen dabei Risikomanagementsysteme, die es erlauben, die Prüfungen auf Schwerpunkte zu konzentrieren. Die so mögliche zeitliche Straffung würde rascher die dringend erforderliche Rechtsund Planungssicherheit mit sich bringen. Die meisten Firmen würden das begrüßen. Schließlich wird noch ein weiteres Argument gegen eine Verkürzung angeführt: Die Länder hätten nicht genügend Betriebsprüfer. Angesichts der vorhandenen Produktivitätsreserven greift dieses Argument jedoch nicht. Auch sorgen kürzere Aufbewahrungsfristen nicht für zusätzlichen Prüfaufwand, denn die Anzahl der Prüfungen ist davon unabhängig. Sie hängt in erster Linie von der Anzahl der Steuererklärungen pro Jahr ab. Außerdem würden kürzere Aufbewahrungsfristen nicht automa- tisch die Verjährungsfristen bei Steuerhinterziehungen verkürzen. Schnelle Betriebsprüfungen würden zudem in Deutschland zu entsprechend schnelleren Steuerfestsetzungen und Steuerzahlungen von geschätzten 20 Milliarden Euro pro Jahr führen. Nein zu "flankierenden Maßnahmen"! Die Finanzverwaltung setzt sich dennoch zur Wehr und reklamiert mögliche Steuerausfälle von bis zu drei Milliarden Euro jährlich. Diese wiederum dienen als Begründung für "flankierende Maßnahmen". So sollen zum Beispiel bei einem nur leichtfertigen Verstoß gegen die Aufbewahrungspflichten Geldbußen festgesetzt werden, und das Finanzamt soll die Steuern sogar großzügig schätzen dürfen. Auch sind im Verfahren an verschiedenen Stellen Möglichkeiten zur Fristverlängerung durch das Finanzamt vorgesehen. Zusätzliche Kosten und Verfahrensunsicherheiten drohen. Viele - gerade mittelständische - Unternehmer werden sich angesichts dieser "Giftliste" die Haare raufen! Text: WiM | Fotos: peters, miket/fotolia.com

29
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 ANALysEN & bErIcHTE Trends im Handel und Vertrieb sErIE "HANdEL" (TEIL 3) | Im Einzelhandel bleibt alles anders. er Onlinehandel wächst weiterhin stark, auch wenn der traditionelle Einzelhandel die wichtigste Anlaufstelle für den Kunden bleibt. Ebenfalls an Bedeutung gewinnt das mobile Internet. Müssen sich stationärer Handel und Onlinehandel immer als Konkurrenz betrachten? Nein, so die Antwort der Studie "Trends im Einzelhandel 2020" der Wirtschaftsprüfergesellschaft KPMG und dem EHI Retail Institut. Die Integration beider Kanäle hat hohe Priorität für Händler. Inhaltlich thematisiert die Studie den politischen, volkswirtschaftlichen und soziodemografischen Rahmen sowie die Zukunftstrends der Branche. Daraus werden Profile für die verschiedenen Einzelhandelsbranchen erstellt. Zentrale Ergebnisse sind: Jahren via E-Commerce kaufen, das gaben 74 Prozent der Befragten an. Bei Textilien sind es 68 Prozent, jeweils 47 Prozent sind es bei Möbeln und Drogerieartikeln. Nur 21 Prozent hingegen beurteilen den Onlineeinkauf von Lebensmitteln in Zukunft für sich persönlich als attraktiv. Dies ist eindeutig der niedrigste Wert aller abgefragten Warengruppen. Apps und Co. gewinnen an Bedeutung Der Einsatz mobiler Endgeräte im Kaufprozess gewinnt deutlich an Bedeutung. Jeder dritte Kunde glaubt laut Studie, dass er in den kommenden Jahren beim Einkauf immer häufiger zum Smartphone greifen wird, um sich über das entsprechende Produkt oder den Preis zu informieren. Neben mehr Transparenz auf Kundenseite fördern die mobilen Endgeräte auch die Kommunikation mit dem Kunden, wenn Angebote wie Apps, elektronische Einkaufslisten oder E-Couponing entsprechend vorhanden sind. mende Urbanisierung fördern eine "Renaissance" der Supermärkte und Einkaufszentren in Innenstadtlage. Der stationäre Handel, so die Studie, würde "für Spontanität, Inspiration und das echte haptische Produkterleben geschätzt". Store Design und Ladeneinrichtung stellen die wesentlichen Bausteine im Marketingmix des Händlers in Bezug auf sein Ladenlokal dar. Es ist ein fortgesetzter Trend zum Trading-up festzustellen, der den unverändert hohen Ansprüchen der Kunden an Store, Design, Ausstattung und Warenpräsentation entgegenkommt. Außerdem entstehen neue service-orientierte Convenience-Konzepte. Nachhaltige und faire Produkte von Kunden bevorzugt Nachhaltigkeit ist ein bedeutendes Thema für den Handel geworden, so die Autoren. Die Verbraucher wünschen sich nachhaltige sowie fair hergestellte und gehandelte Produkte. So ist die Mehrheit der Konsumenten (62 Prozent) der Meinung, dass deren Umsatz in den nächsten Jahren wachsen wird, auch wenn diese etwas mehr kosten. 40 Prozent sind sogar bereit, deutlich mehr für die Produkte zu zahlen. Handelsunternehmen, die verantwortungsvoll und sozial agieren, haben gute Karten für die Zukunft. Text: Petra Scheller | Foto: Marius Graf-fotolia.com Stationärer Handel und Onlinehandel inspirieren sich gegenseitig Prägend dürfte in den kommenden Jahren für alle Branchen die Entwicklung von MultiChannel-Konzepten sein, die die Vorteile des stationären Handels mit den Vorteilen der Onlinewelt verbinden. Das gilt nicht nur für den stationären Handel. Auch Händler, die heute nur im Internet ihre Waren vertreiben, so die Studie, würden Schritt für Schritt ihren Onlinehandel mit stationären Dependancen ergänzen. Vor allem Elektrogeräte wollen Kunden in den kommenden Neue lokale Convenience-Konzepte in Innenstadtlagen Ein Blick auf die Bevölkerungslandkarten Deutschlands von 2010 und 2050 zeigt, dass die Bevölkerung in diesem Zeitraum um etwa zehn Millionen Einwohner abnehmen soll. Diese Tatsache sowie die Tendenz zu kleineren Haushalten und die zuneh- dATENbAsIs In Zusammenarbeit mit TNS Infratest wurden für die Studie 1.000 Bundesbürger zwischen 16 und 60 Jahren befragt. Ergänzend flossen Erkenntnisse aus der EHI-Handelsforschung sowie der KPMG in die Analyse mit ein. socIAL MEdIA IM HANdEL Große Konzerne sind längst vertraut mit Facebook & Co., sie unterhalten ganze Abteilungen, die sich mit Social Media beschäftigen. Praktische Tipps, wie auch kleine und mittlere Unternehmen die ersten Schritte auf Twitter und YouTube erfolgreich meistern, gibt jetzt der kostenlose Leitfaden "Social Media im Handel". Der Ratgeber wurde auf Basis der Förderung des BMWi durch das ECC Handel erstellt und kann kostenfrei unter http://www.ec-net.de/ECNet/Navigation/root,did=374476.html heruntergeladen werden.

30
30 ANALysEN & bErIcHTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Höchberg zeigt, wie es geht sTANdorTENTwIckLUNG | Wie sehen öffentlich-private Kooperationen in der Praxis aus, und wie können Gewerbetreibende Ortskernsanierungen aktiv begleiten? Der Markt Höchberg im Landkreis Würzburg zeigt, wie es geht. öchberg wurde 2009 in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Leben findet Innenstadt - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. In einer öffentlich-privaten Partnerschaft arbeiten die Verwaltung des Marktes Höchberg, die Bürger, Immobilieneigentümer sowie Gewerbetreibende zusammen, um Strukturverbesserungen vorzunehmen. Derzeit befindet man sich im Rahmen einer Ortskernsanierung im letzten von drei Bauabschnitten und wird diese voraussichtlich Ende 2013 abschließen. Um die Zusammenarbeit der örtlichen Akteure zu koordinieren, wurde 2010 ein Projektmanagement eingerichtet. Finanziert werden dessen Projekte und Maßnahmen aus dem Projektfonds, der hälftig von privaten und öffentlichen Mitteln getragen wird. Eingehende private Gelder werden von öffentlicher Seite verdoppelt, aus fünf Euro von privater Seite werden im Projektfonds automatisch zehn Euro, die für Projekte im Sanierungsgebiet eingesetzt werden. Die Mittel von privater Seite müssen im Rahmen des Projekts akquiriert werden und basieren auf Freiwilligkeit des privaten Zahlers. So konnte der Projektfonds im Markt Höchberg 2011 über eine Gesamtsumme von rund 32.000 Euro verfügen. Der Marktgemeinderat entscheidet darüber, welche Projekte umgesetzt werden, bei Maßnahmen im kleineren Umfang übernimmt diese Aufgabe die Lenkungsgruppe, zusammengesetzt aus privaten und öffentlichen Akteuren. Das Aktionsspektrum erstreckt sich über Maßnahmen zum Baustellenmarketing bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit sowie Installationen zur Aufwertung des Ortskerns (Weihnachtsbeleuchtung). Alle Aktionen rund um die Ortskernsanierung werden von dem "Kraken" Oskar begleitet. So auch das Gutscheinheft, das im Mai und Juni 2011 gültig war und über 20 Gutscheine bei den Geschäften im Ortskern umfasste. Sie waren bunt gemischt: Man konnte nicht nur beim Essengehen sparen, sondern auch beim Schuh- und Brillenkauf, bei Schulartikeln, Büchern und Massagen. Eine neue Weihnachtsbeleuchtung wurde in den ersten beiden Bauabschnitten installiert und gab der Höchberger Ortsmitte eine weihnachtliche Atmosphäre. Im November 2011 wurde ein Parkflyer veröffentlicht, der bei der Parkplatzsuche während der Bauphase eine bessere Orientierung bietet. Die Öffentlichkeitsarbeit des Projektmanagements nutzt mehrere Kanäle: Es gibt eine monatliche Berichterstattung zur Vorgehensweise bei der Ortskernsanierung im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Diese Informationen werden auch über einen Schaukasten, auf der Internetseite www. hoechberg.de und der Facebook-Seite des Projektmanagements gestreut. Ebenso wird über die Ortskernsanierung und die Aktionen des Projektmanagements in der regionalen Presse berichtet. Außerdem stehen die Türen des Projektbüros zweimal in der Woche für interessierte Bürger offen, um Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. In diesem Jahr veranstaltete das Projektmanagement das erste Höchberger Unternehmerfrühstück, das eine Plattform zum Netzwerken für die ortsansässigen Unternehmer bieten soll. Es soll regelmäßig fortgesetzt werden. Im Juni und Juli 2012 konnten Kunden bei mehr als 20 Höchberger Geschäften Stempel sammeln und am Ende des Aktionszeitraums Gutscheine im Wert von zehn bis 30 Euro gewinnen. Text: Stefanie Gackstatter | Illu: Wolfgang Kuch bAUsTELLENMANAGEMENT IN dEr prAxIs WiM sprach mit Stefanie gackstatter, Projektmanagerin im Markt Höchberg. WiM: Welche Aufgabe hat das Projektmanagement? stefanie Gackstatter: Das Projektmanagement ist das Bindeglied zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Es unterstützt und koordiniert die Zusammenarbeit der Beteiligten vor Ort. Es ist wichtig, die verschiedenen Interessen zu vereinbaren, sodass alle an einem Strang ziehen. Denn nur so ist eine nachhaltige Entwicklung des Höchberger Ortszentrums möglich. Dafür werde ich mich einsetzen. Welche Maßnahme wurde bisher besonders gut von den Bürgern und Gewerbetreibenden angenommen? Das Gutscheinheft im letzten Jahr wurde sehr gut angenommen, sodass nahezu alle Hefte vergriffen waren. Für den Parkflyer ist Ende dieses Jahres auch eine aktualisierte Neuauflage geplant. Auch die Weihnachtsbeleuchtung wurde sehr positiv von den Bürgern aufgenommen. Unser Unternehmerfrühstück war ebenso gut besucht und wird im Oktober 2012 fortgesetzt. Zum Stempelheft sind erste Reaktionen positiv. Baustellen stellen immer wieder ein Problem für die Gewerbetreibenden dar. Wie sieht aus Ihrer Sicht ein gutes Baustellenmarketing aus? Maßgeblich für ein gutes Baustellenmarketing ist ein guter Informationsfluss. Für die Anlieger ist es wichtig zu wissen, wann und was passiert, um sich auf bestimmte Situationen, wie etwa ein vorübergehend geänderter Zugang zum Geschäft, einstellen zu können und ihre Kunden rechtzeitig zu informieren. Auch sind gemeinsame Aktionen wichtig, um sowohl neue Kunden anzulocken als auch die bestehenden für Treue zu belohnen. Es ist auch von Vorteil, eine zentrale Stelle für diese Belange einzurichten, wie es in Höchberg mit dem Projektmanagement geschehen ist. Die Fragen stellte Dr. Sibylle Holste.

31
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 UNTErNEHMEN & MärkTE Zwei Welten mit einem Ziel UNIVErsITäT UNd wIrTscHAFT | Für eine Reihe von Problemen in Unternehmen bietet die Universität Würzburg mit ihrem Lehrstuhl Informatik VI Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik individuell angepasste Lösungen. uf den ersten, flüchtigen Blick sind der Lehrstuhl Informatik VI der Universität Würzburg auf der einen Seite und kleine sowie mittelständische Unternehmen auf der anderen Seite in zwei völlig verschiedenen Welten zu Hause. Aber wer genauer hinsieht, erkennt, dass der Lehrstuhl, der sich mit Künstlicher Intelligenz und Angewandter Informatik befasst, einen hohen Nutzen für die Wirtschaft bereithält. Zwei erfolgreiche Firmenausgründungen aus dem Lehrstuhl etwa sind "iisy AG" in Rimpar und "denkbares GmbH" in Würzburg. In der Praxis sieht es so aus: Ein Unternehmen hat ein bestimmtes Problem, etwa die Service Support Hotline so zu strukturieren, dass der first level support - also die erste Ebene beim Kundenkontakt in der Hotline - mithilfe eines wissensbasierten Systems einfache Probleme selbst lösen kann. Bei schwierigeren Problemen stellt dieser first level support die richtigen Fragen, um das Problem an die richtige Stelle weiterzuleiten. Dazu müssen ein Problemlösungsmuster gefunden und das erforderliche Wissen formalisiert werden. Hier hat Prof. Frank Puppe viel Erfahrung und kann Hilfe anbieten: "Wir haben Werkzeuge, mit denen Fachleute ihr Wissen mit Office-Software wie Word und Excel oder in Wikis in einem einfachen semantischen Format eingeben und das Wissen automatisch in die richtige Form für ein webbasiertes Beratungssystem transformiert wird." Eine erfolgreiche Vorgehensweise ist, zunächst Verdachtshypothesen zu erarbeiten, die dann durch spezielle Checklisten für jede Hypothese überprüft werden. Häufig sind dazu weitere Fragen oder Untersuchungen erforderlich, wobei deren Anzahl und Kosten minimiert werden sollen. Das Anwendungsspektrum ist sehr groß und umfasst die "medizinische, juristische oder technische Klärung von bestimmten Hypothesen, zum Beispiel medizinische Diagnosen oder juristische Fragestellungen wie Kündigung von Arbeitsverträgen, ServiceSupport-Unterstützung für Computerprobleme oder Reklamationen im After-SalesBereich", so Puppe. Fehlersuche im Produktionsablauf Ein weiteres Angebot der Universität besteht in der Analyse von Produktionsdaten. Auch hier liefert ein Unternehmen zunächst Daten, die dann von Frank Puppes Lehrstuhl ausgewertet werden können. Wichtig ist nach Ansicht des Professors eine rationale Fehlersuche statt einer oftmals im Unternehmen anzutreffenden emotionalen Herangehensweise. Konkretes Beispiel: Eine Firma stellt fest, dass es in der Produktion immer wieder zu einem hohen Ausschuss kommt, der eine aufwendige Nacharbeit erforderlich macht. In einem Betrieb werden da manchmal nur scheinbar nahe liegende Gründe verantwortlich gemacht. Puppe geht das Problem rational an. Im ersten Schritt wird ermittelt, wie viele Teile fehlerhaft sind, um auszuschließen, dass es sich nicht nur um eine zufällige Schwankung handelt. Im nächsten Schritt werden die sogenannten unabhängigen Variablen näher betrachtet. Dies können bestimmte Schichten, verwendete Materialien, bestimmte Zulieferer, Maschinen, Produktionswechsel, Temperatur, Feuchtigkeit, Wochentag - das berühmte Montagsauto - oder weitere Einflussgrößen sein. Im dritten Schritt werden dann mit spezieller Software Kombinationen der unabhängigen Variablen gesucht, die zu besonders hohen oder niedrigen Ausschussquoten führen. Und darauf aufbauend kann mit Hintergrundwissen oft ein Kausalzusammenhang ergründet werden. So erhält der Unternehmer mögliche Ursachen für den Fehler und kann entsprechende Schritte zu dessen Beseitigung einleiten. Problemlösung auf vielen Gebieten Produktionsdaten zu analysieren, ist nur eine Anwendungsmöglichkeit dieser "Subgruppenanalyse". Häufig liegen die Informationen nur teilstrukturiert als Texte in Formularen vor. Dann ist ein schwieriger Vorverarbeitungsschritt erforderlich, um daraus auswertbare Daten zu gewinnen. Hier bietet der Lehrstuhl Methoden an, die etwa auch Protokolle im Hotline- und Service-Bereich auswerten und wertvolle Hinweise für Schwachstellen in der Kundenbetreuung oder in den Produkten liefern können. Außerdem kann die Aufbereitung von gelösten Fällen auch bei der Lösung zukünftiger Fälle helfen, indem zu einem neuen Problem ein ähnlicher Fall in der Falldatenbank gesucht wird. "Wir wollen Unternehmen helfen, möglichst viel Wissen aus ihren Daten herauszuholen", umschreibt Prof. Puppe das Kooperationsangebot. Text: Dr. Bernhard Rauh | Foto: Julien Eichinger/fotolia.com

32
32 UNTErNEHMEN & MärkTE Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Mainfranken unter "Bayerns Best 50" Unternehmensvertreter der Mainfranken unter den "Bayerns Best 50" nahmen von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (4. v. l.) die Auszeichnung entgegen. prEIsVErLEIHUNG | Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat die 50 wachstumsstärksten inhabergeführten Mittelständler Bayerns mit dem Preis "Bayerns Best 50" ausgezeichnet. Geehrt wurden mittelstän- dische Unternehmen, die sich als besonders wachstumsstark erwiesen haben und in den letzten Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter sowie ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. Unter den Siegern sind auch vier mainfränkische Firmen: Europas größte Onlinedruckerei Flyeralarm aus Würzburg, der Baustoffhändler Hans Batzner aus Ebern, die Gochsheimer Pabst Transport und der Messtechnik-Spezialist Wenzel aus Wiesthal. "Es sind unsere Unternehmen, die Bayern zu dem machen, was es ist: das Chancenland schlechthin - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa", freute sich Zeil. Insgesamt wurden durch Datenbankanalysen und aus den Meldungen der bayerischen Kammern, Kommunen und Verbände 1.800 mittelständische Unternehmen ausgewählt, die Kriterien für eine Teilnahme an diesem Wettbewerb grundsätzlich erfüllen, rund 200 Unternehmen hatten sich für den Preis beworben. wIssENswErTEs sEIT 75 JAHrEN Seit 75 Jahren ist der Vogel Buchverlag Partner für die Aus- und Weiterbildung für technische Berufe sowie für die in der Praxis tätigen Techniker und Ingenieure. Neben Fachbüchern setzt der Verlag heute verstärkt auf elektronische Medien wie E-Books und Lernprogramme. Sie unterstützen das Gesamtkonzept der klaren und praxisbezogenen Wissensvermittlung. "Jede mediale Form hat ihre Qualitäten, die bei unterschiedlichen Gegebenheiten das entscheidende Plus darstellen können", betont Verlagsleiter Dr. Rainer Brand. "So steht das Buch nicht alleine, sondern ist das greifbare Zentrum der Wissensvermittlung." Die Bedeutung des Programms zeigen 450 Lizenzausgaben in mehr als 30 Ländern. Das Spektrum der Themen reicht von der Elektronik und Automatisierung über Konstruktion, Maschinenbau und Verfahrenstechnik bis zu Automobiltechnik, Labor und Kunststoff. Vom angehenden Techniker bis zum Ingenieur richten sich die Angebote an alle, die sich beruflich weiterbilden wollen. Im letzten Jahr veröffentlichte der Verlag fast 50 Neuerscheinungen und Nachauflagen mit mehr als 100.000 Exemplaren. Er ist ein Unternehmensbereich der Würzburger Vogel Business Media, die 2011 ihren 120. Geburtstag feierte. Das Team des Vogel Buchverlags mit seinem Leiter Dr. Rainer Brand (1. v. l.).

33
firmenhighlights aus unserer und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN k O M Pa k t | exklusiv_ 08/2012 Ü B E r s i c h t L i c h | i n f O r M at i V MOdErnEs BÜrO Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 34 rEgiOnaLsPEciaL Main-sPEssart Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 39 VErPackungEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 41 rund uMs autOMOBiL Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 42 Bilder: Fotolia iMMOBiLiEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de ab Seite 47 Eine Verlagsveröffentlichung - präsentiert in der Wirtschaft in MainfrankEn

34
Modernes Büro MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 rEgiOnaLsPEciaL: schWEinfurt Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de LICHTBERATUNG . LICHTPLANUNG . VERTRIEB LICHTKONZEPTE, DIE EINLEUCHTEN Besuchen Sie uns im neuen Showroom Fraunhofer Straße 2, 97076 Würzburg Tel: 0931.260 104 90, Beratungstermine nach Vereinbarung www.lichtraum-gmbh.de 7/22/12 6:20 PM büro und verwaltung. gastronomie und vinotheken. praxen und shops. seniorenheime. wohnen IHK anzeige büroverwaltung 185 x 128.indd 1 PM-karriErEfOruM aM 09.10.2012 in WÜrzBurg Voss Consulting | Wie eine international anerkannte zertifizierung den Projekterfolg beeinflusst ie Kompetenz der Projektleitung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in Projekten. Der Ruf nach qualifizierten Projektleitern, die ihr Know-how nicht nur durch ihren bisherigen beruflichen Werdegang sondern auch durch extern erlangte Zertifikate nachweisen können, wird immer lauter. Wie aber können Projektverantwortliche ihr Know-how ausbauen und gleichzeitig ein international anerkanntes Zertifikat erlangen? Christian Erb, zertifizierter Projektmanagement-Fachmann GPM, IPMA Level D von der SALT Solutions GmbH, Würzburg zeigt in seinem Erfahrungsbericht "Projektmanagement mit IPMA-Zertifizierung" auf, weshalb er sich zu einer IPMA-Zertifizierung entschlossen hat und wie er die erworbene Kompetenz erfolgreich im Projektalltag einsetzt. Einen Überblick über die verschiedenen Zertifizierungsmöglichkeiten im Projektmanagement gibt Ihnen außerdem der Vortrag "Qualifizierung und Zertifizierung von Projektperso- nal" von Johannes Voss Geschäftsführer der VOSS CONSULTING GbR, Würzburg. Nutzen auch Sie das kostenfreie PMKarriereforum am 09.10.2012 in Würzburg und informieren Sie sich über Ihre persönlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Projektmanagement. Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Interessierte unter: www.voss-consulting.de/pm-karriereforum.html Wir freuen uns auf einen informativen Abend! Verlagsveröffentlichung

35
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 Qualitätssteigerung bei gleichzeitiger Kostensenkung muss kein Widerspruch sein Modernes Büro Das etablierte regionale Telekommunikationsunternehmen M-net bietet von lnternet-, Daten- und Telefondiensten über Mobilfunk bis hin zu komplexen Standortvernetzungen ein auf den Kommunikationsbedarf von Geschäftskunden zugeschnittenes Portfolio. Über 26 000 BusinessKunden profitieren von der langjährigen Erfahrung, hochwertigen Qualität und direkten Kundennähe des Providers. Doch was verbirgt sich hinter den Premium Business-Lösungen des regional führenden Telefon- und lnternetanbieters? Richard Zebisch, Vertriebsleiter Nordbayern, gibt im folgenden Interview Einblicke in die attraktiven Flatrate-Modelle und modernen Komplettpakete des Anbieters. Herr Zebisch, bei M-net lassen sich Festnetztelefonie, Mobilfunk und Internet einfach und flexibel kombinieren. Wie "funktioniert" das Premium-Paket? Zebisch: Mit den Premium-Paketen bieten wir für Geschäftskunden universelle Telekommunikationslösungen aus Festnetztelefonie, Mobilfunk und Internet. Wir ermöglichen dem Kunden dabei die Wahl zwischen verschiedenen aufeinander aufbauenden maßgeschneiderten Tarifvarianten. Wie zum Beispiel unsere beliebte Intern-Flat, die das kostenfreie Telefonieren zwischen Festnetz und Mobilfunk innerhalb eines Unternehmens ermöglicht. Welche Vorteile bietet ein solches Komplettpaket dem Unternehmer? Zebisch: Neben dem großen Kostensenkungspotenzial, sind unsere Premium-Pakete äußerst flexibel aufgebaut. Dies gilt in gleich zweierlei Hinsicht. Einerseits können sie einfach um zusätzliche Anschlüsse erweitert werden, andererseits hat der Kunde die Wahl zwischen unterschiedlichen Tarifvarianten. Jeweils ein Ansprechpartner für die gesamte Kommunikation und aufeinander abgestimmte Technologien garantieren zuverlässige Verfügbarkeiten und sparen zudem jede Menge Zeit und Nerven. Neben dem rasant wachsenden Bedarf an Hochgeschwindigkeitsanschlüssen sind in den letzten Jahren auch die Ansprüche an Service und Qualität gestiegen. Wie hat M-net auf diesen Trend reagiert? Zebisch: Vor allem bei Service und Verfügbarkeit hat die M-net durch das eigene Hochgeschwindigkeits-Netz weitgehend Unabhängigkeit von anderen Netzbetreibern geschaffen. Über 700 Mitarbeiter bündeln unternehmensweit lückenlose Kompetenzen von der Planung über die Implementierung des Anschlusses bis hin zur Rundum-Kundenbetreuung. Die kontinuierliche Optimierung der Servicequalitäten verstehen wir dabei nicht als notwendiges Übel sondern vielmehr als Chance, die Kundenbeziehungen weiter auszubauen. Dies ist bei uns auch kein Trend, sondern ein seit Jahren aktiv gelebter Bestandteil der Unternehmensphilosophie, mit dem übergeordneten Ziel: Durch Know-How, Qualität, Zuverlässigkeit und bestem Service sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden lebenslang zu begeistern! Maßgeschneidert für Ihr Unternehmen Internet ? Festnetz ? Mobilfunk Rechenzentrum ? Vernetzung Niederlassung Nürnberg Spittlertorgraben 13 90429 Nürnberg 0911-1808 5230 nuernberg@m-net.de Fordern Sie gleich Ihre kostenlose Einsparanalyse an! 0911-1808 5220 Senden Sie einfach Ihre Telefonrechnung per Fax an Verlagsveröffentlichung www.m-net.de

36
Modernes Büro MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 das EtaLux® -LichtsystEM Mit EinsPargarantiE CrossWind energy systeMs produziert vertikale Windkraftsysteme, vertreibt energiesparende Einheiten wie den estransformer und die etalux-Lichtsysteme. Moderne energie-effiziente Leuchtstoffröhren sparen fast 50 Prozent strom. ine Umrüstung mit dem etalux®Lichtsystem spart CO2 u. ca. 50 Prozent des Stromes ein. Es wurde spe- ziell für industrielle Leuchtstoffröhren-Anwendungen entwickelt und lässt sich auf einfachste Art in vorhan- etalux® Bis zu 50% der Lichtkosten sparen! Mehr Effizienz bei gleich bleibender Lichtqualität. ? ? ? ? ? Behalten Sie Ihre alte Anlage. Rüsten Sie um auf das etalux®-Lichtsystem. Sie sparen sofort! Moderne elektronische Steuerung. Stromsparend, langlebig und zuverlässig. dene Halterungen montieren. Die Auswechslung der Leuchten funktioniert so einfach wie ein normaler Lampenwechsel! Das entwickelte etalux®-Lichtsystem ermöglicht eine Wirksamkeit der Sparmaßnahme bereits in 1-2 Jahren (abhängig vom Beleuchtungsbedarf). Das etalux®-Lichtsystem ist eine europäische Entwicklung und wird in Deutschland und Österreich produziert. Dieses neue Lichtsystem halbiert die Kosten und verringert darüber hinaus durch eine 2-3 mal längere Lebensdauer den Wartungsaufwand erheblich. Durch diese hohe Einsparung amortisiert sich die Investition in kürzester Zeit! o Insbesondere werden erhebliche Wartungskosten eingespart . Häufiges Ein- und Ausschalten ist dank der elektronischen Ansteuerung kein Problem mehr. o Das etalux®-Lichtsystem ist auch unter Feuchtraum- und Splitterschutzbedingungen einsetzbar und erzeugt insgesamt eine 10% höhere Lichtleistung. o Die energiesparende Umrüstung kann auch gemietet werden, so dass durch die hohe Stromersparnis sogar monatliche Liquidität für den Betrieb zur Verfügung steht. Londoner U-Bahn CrossWind energy systems Telefon 0931- 66 66 175 www.crosswind-franken.com Verlagsveröffentlichung etalux® - Lichtsystem

37
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 Modernes Büro Ein BÜrO dEr zukunft - EikOna ziEht in EinEs dEr MOdErnstEn BÜrOhäusEr an dEr MainschLEifE eiKona ag | auf über 800 qm Bürofläche können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EikOna fortan auf entspanntes arbeiten freuen. schluss mit lauten großraumbüros, überfüllten zimmern und Meetings in externen räumlichkeiten. ür EIKONA soll der Arbeitsplatz kein Ort sein, an dem man eben 40 Stunden in der Woche verbringt. Er soll ein Kommunikationszentrum, ein Ort kreativen Austausches und aktiver Teamarbeit sein. Die eigens für EIKONA entworfenen Büromöbel der Firma Huber Büromöbel aus Kitzingen mit der dezent eingesetzten Firmenfarbe machen die lichtdurchfluteten und klimatisierten Büroräume schick und gemütlich. Der großzügig geschnittene Personalbereich, der direkt an eine der Küchen anschließt, ist stilsicher eingerichtet und bietet einen wohnlichen Rückzugsort, aber auch bequeme Sitzgruppen zum Austausch beim Mittagessen. Im Ruheraum ist nach dem Essen eine kleine Auszeit möglich oder aber man relaxed mit Kollegen auf einer der beiden insgesamt 100 qm fassenden beschatteten Dachterrassen mit Blick auf den Main. Im exklusiv edlen Lounge-Bereich findet jeder seinen kreativen Platz. Ob allein in der ruhigen Ecke oder im Bildquelle: HÅG Team beim "Daddeln" an der Spielekonsole. Kundentermine werden nun ganz entspannt in den eigenen Büroräumen stattfinden können. Zuletzt war die Platzsituation im alten Gebäude so dramatisch, dass für Meetings generell externe Besprechungsräume gemietet werden mussten. Nun können Kunden und Mitarbeiter sogar im eigenen Haus verpflegt werden. Über eine webbasierte Software suchen sich Gäste und Angestellte ein Menü aus der monatlich wechselnden und mindestens zwölf Gerichte umfassenden Speisekarte aus und können dies zu zwei verschiedenen Zeiten genießen. Manuel Drescher, vorsitzender Vorstand der EIKONA AG, erläutert das neue Bürokonzept: "Wir alle verbringen einen großen Teil unseres Lebens mit und bei der Arbeit. Da müssen wir als Arbeitgeber optimale Bedingungen für unsere Angestellten schaffen. Wir wollten weg von Großraumbüros mit Reizüberflutung und hin zu einer Bürogestaltung, die unseren Mitarbeitern sowohl Privatsphäre gibt als auch ein zwangloses Miteinander ermöglicht." Von außen besticht das Gebäude mit seiner eindrucksvollen Architektur, die von E&S Immobilienservice aus Schwarzach zusammen mit Heine Architektur aus Volkach geplant und umgesetzt wurde. In Punkto Nachhaltigkeit glänzt das neue Gebäude mit seiner Holfzfachwerkständer-Bauweise. Innen erwartet die Belegschaft eine neue Bürowelt. Aufgrund der energetischen Bauweise und der Luft-LuftWärmepumpentechnik, kann EIKONA auf die Verwendung knapper Rohstoffe verzichten. Die Konferenzräume sind mit modernster Technologie ausgestattet und auch für Tagungen und Schulungen bestens geeignet. Barrierefreiheit ist in dem Bürokonzept ein ebenso wichtiger Bestandteil. Alle Etagen des Hauses sind über einen geräumigen Aufzug erreichbar. info/Kontakt: unsere neue adresse: am alten Bahnhof 8 97332 Volkach Verlagsveröffentlichung

38
Modernes Büro MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 niEMand kann und sOLLtE rund uM diE uhr ErrEichBar sEin! telesys gMBH | Machen sie sich die modernen kommunikationsgeräte zu ihrem Werkzeug und verfügen sie stets auch außerhalb ihres Büros über ihre daten. b mit dem Smartphone, PC, Notebook, oder "Tablet": Dank des Internets greifen Sie heute schon überall auf die gleichen Daten Ihrer CRM-Software, Kundendatenverwal- tung, E-Mail, Fax oder Ihrer Telefonanlage zu. Ihre Daten kommen also überall und dann zu Ihnen, wenn Sie sie brauchen und stets aktuell. Eingaben, die Sie auch unterwegs machen, Service & Consulting Kommunikations-/ VoIP Systeme Unified Communication & Contact Center Software-Entwicklung / Integration Sprechen Sie mit uns! Wir helfen Ihnen weiter: +49 9544 925-0 Das führende Systemhaus für Nordbayern - www.telesys.de werden dort gespeichert, wo auch Ihre Kollegen Sie abrufen können. Schon bei eingehenden Anrufen werden Ihnen Ihre gespeicherten Daten und Vorgänge zum Anrufer angezeigt. Ihre Kollegen können auf Wunsch hin sogar sehen, ob und wie Sie gerade anwesend oder erreichbar sind - durch Präsenzinformation, die in Echtzeit angezeigt werden. Mit Ihren Kollegen in der ganzen Welt arbeiten Sie in Telefon- und Videokonferenzen oder direkt und live in Dokumenten, Programmen oder Anwendungen zusammen. Die Welt verbindet sich - TeleSys verbindet Sie. info/Kontakt: haben sie interesse an einem gespräch? Wir sind für sie erreichbar unter: + 49 9544 925-0 oder schreiben sie uns eine Mail an: info@telesys.de Weitere infos finden sie unter: www.telesys.de Verlagsveröffentlichung

39
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 regionalspeCial Main-spessart rEgiOnaLsPEciaL: Main-sPEssart Wir schEnkEn ihnEn zEit die VerWaltungsauFWand-optiMierer | die Welt wird schnelllebiger und bietet uns deutlich mehr Möglichkeiten, als wir nutzen. Oft fehlt es uns an zeit. Wozu ver(sch)wenden wir unsere zeit und gibt es Einsparpotenzial? ie haben ein hohes E-Mail-Aufkommen und archivieren viel Papier? Vielleicht suchen Sie auch nach Vorgängen oder wünschen sich einfach mehr Zeit für das Wesentliche? Wir können das einfach lösen! SOLOX beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit Beratung und Technologien zur Organisation und Archivierung von Informationen und Dokumenten. Unternehmen, die mit den ,Verwaltungsaufwand-Optimierern' zusammenarbeiten, profitieren in vielfältiger Weise von den IT-Spezialisten. Sie können ihre Arbeitsweisen optimieren, dadurch effizienter und rentabler arbeiten und Know-how innerhalb ihres Unternehmens effektiver nutzen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de Nehmen Sie sich die Zeit, über Ihre Zeit und die Ihrer Mitarbeiter nachzudenken - es lohnt sich! Wir freuen uns auf Ihren Anruf. ZEIT für effektiven Vertrieb und professionellen Kundenservice | neue Produkte, Ideen und Angebote | Marktrecherchen und Unternehmensentwicklung | Weiterbildung | Erfolg Freizeit | ... info/Kontakt: Patrick fischer ? 0 93 53 / 98 54 60 team@sOLOx.de uhlandstr. 4 , 97753 karlstadt "Unternehmer stehen vor der Herausforderung, ihre Organisation flexibel und zukunftsfähig zu strukturieren, um die Anforderungen ihrer Kunden einfach besser zu erfüllen." Reichweitensieger im Segment Business-Entscheider! Themenspezial in der September-Ausgabe FINANZEN JETZT SCHNELL SCHALTEN! Erfolgreiche Werbung aus einem Guss bietet Ihnen die nächste Ausgabe von "Mainfranken Exklusiv"! Ihre Ansprechpartnerin: Daniela Dobresko · Tel.: 0931 6001-1801 Vorschau Themenspezial Anzeigenschluss: 20.08.2012 Erscheinungstermin: 05.09.2012 www.vmm-wirtschaftsverlag.de Daniela.Dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Verlagsveröffentlichung

40
regionalspeCial Main-spessart MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 nEuE gEschäftsidEEn iM stakkatO zwölf hochschulnahe Würzburger gründerteams präsentierten bei einer informationsveranstaltung am innovations- und gründerzentrum (igz) Würzburg ihre geschäftsideen. Über 90 teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nutzten die gelegenheit, sich über die lokalen gründungsaktivitäten in Würzburg zu informieren. ründerzentren und ein funktionierendes Netzwerk sind für den Erfolg von Gründungen aus dem Hochtechnologie-Bereich essentiell", sagte Klaus Walther, Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) Würzburg. Deshalb sei es nur folgerichtig, dass die Veranstaltung "Gründen in Würzburg Ausgewählte Projekte aus der Wissenschaft" am 9. Juli dieses Jahres vom IGZ Würzburg organisiert wurde und in dessen Räumen stattfand. Vor über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bilanzierte der "Hausherr", dass sich in den letzten zehn Jahren 45 junge Unternehmen am IGZ Würzburg eingemietet hätten, von denen nur drei nicht mehr existierten. Derzeit beherbergt das Zentrum am Friedrich-Bergius-Ring im Gewerbegebiet Würzburg-Ost 22 Firmen, die den Gebäudekomplex zusammen etwa 70 Prozent auslasten. Das IGZ Würzburg arbeitet laut Klaus Walther eng mit den Würzburger Hochschulen und dem netzwerk nordbayern zusammen. "Diese drei Partner fördern die Gründungsaktivitäten in unserer Stadt durch eine aktive Suche nach innovativen Geschäftsideen, die Qualifizierung von Gründern sowie die intensive Betreuung von Gründungsprojekten", unterstrich der IGZ-Geschäftsführer. Rosenthal: Gründungspotenzial noch stärker ausschöpfen In seinem Grußwort freute sich der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal zwar über die schon recht rege Gründungsaktivität in Stadt und Region, merkte aber an, dass es "noch Luft nach oben" gebe und das Gründungspotenzial noch stärker ausgeschöpft werden sollte. Dabei verglich das Stadtoberhaupt auch die Gründungskulturen der angelsächsischen Länder und Deutschlands. "In den USA bekommen Gründer, die mit einem Projekt gescheitert sind, eine zweite Chance, weil dort das Scheitern als wichtige Erfahrung zur zukünftigen Fehlervermeidung gesehen wird. Hierzulande hingegen wird das Scheitern eines Gründers oft als Makel gesehen", bedauerte Rosenthal. Neue Ringvorlesung zur unternehmerischen Kompetenz Der Präsident der Verlagsveröffentlichung Klaus Walther, Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) Würzburg, begutachtet eine der neuen Würzburger Geschäftsideen: ein extrem leichtes Carbon-Laufrad für Mountainbikes. Würzburger Universität, Prof. Alfred Forchel, lobte in seiner Ansprache die gute Kooperation zwischen dem Servicezentrum Forschung und Technologietransfer der Universität und dem IGZ Würzburg. "Nicht nur Gründungen aus dem Hochtechnologie-Bereich sorgen für Arbeitsplätze", betonte Prof. Forchel. Mit der neuen Ringvorlesung "Unternehmerisches Kompetenz" würde die Würzburger Uni Studierende aller Fachrichtungen bereits frühzeitig für das Thema Gründung und Selbständigkeit sensibilisieren. "Die gute Resonanz von über 100 Studierenden macht Hoffnung auf viele neue spannende Gründungsprojekte in der Zukunft", so Prof. Forchel. Zukünftig noch mehr Gründungsaktivität an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Der Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Prof. Robert Grebner, unterstrich, dass von den im IGZ Würzburg präsentierten Gründungen auch einige Projekte aus seiner Einrichtung stammten. "Wir planen, die Forschungsaktivitäten an der Hochschule für angewandte Wissenschaften weiter zu verstärken. Damit werden in Zukunft hoffentlich noch mehr innovative Ideen entstehen und die Gründungsaktivität belebt", sagte Prof. Grebner. netzwerk nordbayern ist Partner im Würzburger Gründungsnetzwerk Wie schon Klaus Walther, wies auch Dr. Benedikte Hatz, die Geschäftsführerin des netzwerks nordbayern, auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Partnern im Würzburger Gründungsnetzwerk hin. Das netzwerk nordbayern ist seit Anfang dieses Jahres offizieller Kooperationspartner des IGZ Würzburg. "Als Ausrichter des Businessplanwettbewerbs Nordbayern bieten wir Gründerteams wertvolle Rückmeldung zu Geschäftsideen und Zugang zu einem großen Investorennetzwerk", berichtete Dr. Hatz. Außerdem würden Gründerteams und Gründungsinteressierte bei den monatlichen Beratertagen zu den Themen Finanzplanung und Finanzierung informiert. und Kommunikationstechnologie, wie eine Smartphone-Anwendung für Handwerker zur Rechnungserstellung vor Ort, eine Logistikplattform zur Optimierung des Transports hochwertiger Möbel, eine neue Lösung zur visuellen Ablage von Lesezeichen im Webbrowser, eine Softwareplattform zur passgenauen Vermittlung von Eigenkapitalfinanzierung, ein Programm zur Prozessautomatisierung für Kunden aus der Hochtechnologie sowie auf virtuellen Realitäten basierende Simulationssysteme zur Behandlung von Angststörungen. Hinzu kamen Gründungsprojekte aus anderen technischen Bereichen, wie Ingenieurdienstleistungen im Bereich Kohlenfaserverbundwerkstoffe, LED-Leuchten mit hochqualitativem Licht für anspruchsvolle Beleuchtungslösungen sowie superleichte Laufräder aus Carbon für Mountainbikes. Beim anschließenden Get-Together nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Ausstellung intensiv mit den Gründern über die Projekte zu unterhalten. Die präsentierten Exponate machten viele Gründungsideen anschaulich. Lob von seiten der Politik Die Veranstaltung kam bei den Gästen sehr gut an. So äußerten sich Vertreter aus der Politik, wie zum Beispiel der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib, Würzburger Stadträte und Vertreter des Würzburger Landkreises lobend über die Arbeit am Innovations- und Gründerzentrum. Außerdem habe ihnen die Veranstaltung einen tiefen und gleichzeitig unterhaltsamen Einblick in das lokale Gründungsgeschehen ermöglicht. gründungsideen schlag auf schlag Nach den Grußworten stellten zwölf Gründerteams ihre Geschäftsideen in etwa zweiminütigen Kurzpräsentation vor. Ein Teil der Projekte kam aus den Lebenswissenschaften, wie eine Antikörpertherapie gegen multiresistente Krankenhauskeime, ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Herzmuskelschwäche sowie ein biologisches Implantat zum Kreuzbandersatz. Eine weitere Gruppe von Geschäftsideen stammte aus der Informations- info/Kontakt: innovations- und gründerzentrum Würzburg dr. christian andersen, Projektleiter friedrich-Bergius-ring 15 97076 Würzburg tel. 09 31/270 62 94 fax: 09 31/27 95 92 13 E-Mail: christian.andersen@ igz.wuerzburg.de www.igz.wuerzburg.de

41
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 VerpaCKungen VErPackungEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de EinEn BEsuch WErt... Horna gMBH | auch in diesem Jahr wird die hOrna gmbh Verpackungen zusammen mit der Packsynergy ag auf der fachpack 2012 vertreten sein. ltbewährtes und viele Neuheiten wird man auf einem der größten Stände der Messe finden. Packstoffe, Packmittel, neue Verpackungstechniken und neue Produkte der Hausmarke "Tigerproducts" werden präsentiert. Die Fachpack ist die europäische Leitmesse rund um die Verpackung. Sie findet vom 25. - 27. September 2012 im Messezentrum Nürnberg statt und bietet einen guten Überblick über die verschiedensten Verpackungs- und Logistikbereiche. Thomas Horna, Geschäftsführer der HORNA GmbH Verpackungen und Gesellschafter der PackSynergy AG zur Fachpack: "Wir stecken voller Ideen und werden viele davon auf der Fachpack präsentieren. Lifevorführungen von Maschinen gehören ebenso dazu wie die Präsentation neuer Produkte. Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch mit Ihnen. Besuchen Sie uns auf unserem Stand, Halle 6, Stand 211 und sehen Sie selbst!" Wer keine Zeit zum Messebesuch findet, kann sich jederzeit mit Fragen zum Thema Verpackungen an die Verpackungsprofis der HORNA GmbH Verpackungen wenden. Die helfen Ihnen gerne, die für Sie passende Verpackungslösung zu finden! 100%ig! Stand 6-211 HORNA GmbH Verpackungen Hohe Heide 11 D-97506 Grafenrheinfeld Tel. +49 9723 9146-0 Fax +49 9723 9146-91 verkauf@horna.de www.horna.de Verlagsveröffentlichung

42
Rund ums Automobil Mainfranken exklusiv_ 08/2012 runD umS Auto Weitere informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BmAinfrAnken.de Auf Die ServicequAlität kommt eS An nüRnbeRgeR VeRsicheRung | millionen von Autofahrern kündigen jedes Jahr ihre kfzversicherung, um bei einem anderen Anbieter Geld zu sparen. experten raten jedoch, bei der Suche nach dem besten tarif nicht nur auf den Preis zu achten. versicherungsumfang und leistung müssen ebenfalls stimmen, denn was die Autoversicherung wirklich wert ist, zeigt sich erst im Schadenfall. optimiert werden kann. Weitere Bausteine sind der neue "FahrerSchutz", der unter anderem für Verdienstausfälle oder Renten aufkommt, oder der bewährte "RabattSchutz", mit dem heute schon jeder zweite Kunde der NÜRNBERGER fährt. Hier wird der Versicherungsvertrag nach einem jährlichen Haftpflicht- oder Kaskoschaden nicht höher eingestuft. Diese sinnvolle Ergänzung bietet die NÜRNBERGER bereits ab der Schadenfreiheitsklasse 1. eines Scheibenaustauschs oder Versicherungsschutz bei Naturereignissen einschließlich Lawinen. Für sicherheitsbewusste Fahrer von Markenfahrzeugen bietet die neue NÜRNBERGER AutoVersicherung Komfort besonders hochwertige Leistungen. So sind zum Beispiel ein Ersatzwagen und der Auslandsschadenschutz für 26 europäische Staaten inklusive. Mitversichert sind darüber hinaus alle Tierunfälle sowie 12 Monate Kaufpreisersatz für Neuwagen, der sich auf bis zu 24 Monate verlängern lässt. Dafür sorgt "KaskoPlus", einer von sechs attraktiven Zubehörbausteinen, mit denen der Versicherungsschutz individuell Bei einem Versicherungswechsel entscheiden sich viele Autofahrer mittlerweile für einen Tarif mit Werkstattbindung, bei der NÜRNBERGER sind es bereits über 50 Prozent. Wer sich für diese Tarifvariante entscheidet, verpflichtet sich, im Schadenfall ausschließlich die Partnerwerkstätten seiner Versicherung zu nutzen. Im Gegenzug sind die Beiträge deutlich günstiger. Kunden, die einen solchen Tarif mit Werkstattbindung wählen, sollten jedoch auf jeden Fall auf die Qualität der Schadenregulierung achten. Mancher Versicherer lockt zwar mit Billigtarifen, dafür wird das Auto aber in ein Werkstattnetz gebracht, dessen Betriebe mit der Versicherung besonders günstig abrechnen. Der Fahrzeughalter sollte sich deshalb vorher erkundigen, ob sein Auto im Schadenfall - wie bei der NÜRNBERGER - in einem Marken- oder Meisterbetrieb repariert wird, denn dieser muss strenge Herstellerauflagen erfüllen. Bei der Schadenregulierung spielt ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle: Der Versicherer soll nicht nur reiner Entschädiger, sondern auch serviceorientierter Problemlöser sein. Wie das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung in der Studie "Stau-Atlas: Schaden- und Unfallmanagement" ermittelte, ist dies immer mehr Kunden wichtiger als nur ein günstiger Preis. Ob eine zügige und unbürokratische Reparaturabwicklung, die Freundlichkeit der Mitarbeiter oder die telefonische Erreichbarkeit der Schadenhotline - der Autofahrer erwartet heute über den finanziellen Ausgleich hinaus einen Rundumservice, der ihm ab dem Zeitpunkt des Unfalls professionelle Hilfe bietet. Darauf hat die NÜRNBERGER reagiert: Als erster deutscher Autoversicherer hat sie das Service- und Leistungsniveau ihrer Kfz-Schadenregulierung vom TÜV NORD auf Herz und Nieren prüfen lassen und wurde prompt mit dem TÜV-Zertifikat "Geprüfte ServiceQualität" ausgezeichnet - Kundenzufriedenheit mit Leistung und Abwicklung: Note 1,54. ie NÜRNBERGER Versicherungsgruppe hat im Frühjahr ihre Autoversicherung erweitert und neue Tarife auf den Markt gebracht. Trotz günstigem Preis genießen die Kunden dabei vollen Leistungskomfort. Dazu gehört unter anderem ein Kaufwertersatz für junge Gebrauchte, Versicherungsschutz auch bei grober Fahrlässigkeit, der Wegfall einer Selbstbeteiligung bei Glasreparatur anstatt info/Kontakt: www.nuernberger.de Verlagsveröffentlichung

43
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 rund uMs autoMoBil FlottenSterne Individuelle Fuhrparklösungen Richtung: Erfolg. Individuelle Fuhrparklösungen aus Ihrer Niederlassung Mainfranken. Flottenangebote, Flottenpakete, KomplettService-Paket und Business-Leasing plus - setzen Sie bei uns auf attraktive Vorteile und Konditionen. Denn darauf können Sie jederzeit vertrauen: unser Wissen für die speziellen Bedürfnisse unserer Kunden. Von der Ausstattung bis zum Leasing der Fahrzeuge - mit Mercedes-Benz FlottenSterne profitieren Sie von vielen finanziellen Vorteilen. Guter Service beginnt bei der Beratung - damit Ihre Flotte zum Motor Ihres Erfolgs wird! Firmenwagen des m n n e Jahres 2012 a r 1 Markus Leuthold Tel. 0931 805-458, Fax 0931 805-33458 Mobil 0160 8639939 markus.leuthold@daimler.com Wolfgang Otto Tel. 0931 805-459, Fax 0931 805-33459 Mobil 0160 8639921 wolfgang.otto@daimler.com Firmenwagen des m n n e Jahres 2012: a r 1 e e B z Mercedes-Benz e E-Klasse Die Voraussetzungen im Überblick: Eine Fuhrparkgröße von mindestens 15 Fahrzeugen oder Abnahme von mindestens 3 oder mehr Pkw pro Jahr. Nutzfahrzeugabnahme ab 5 Fahrzeugen pro Jahr. Einsatz der Fahrzeuge im betriebseigenen Fuhrpark oder als Dienstwagen von festangestellten Mitarbeitern, Weitergabe oder Überlassung an Dritte, z. B. freie Handelsvertreter, ist nicht gestattet. Haltedauer mindestens 6 Monate Als Flottenkunde haben Sie die Möglichkeit auf Basis eines Rahmenvertrages MercedesBenz Pkw mit individuellen Nachlässen zu erwerben. Im sogenannten Mengenrabattabkommen, das unsere Mercedes-Benz Partner deutschland- weit mit einheitlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen anbieten, wird die Belieferung von Mercedes-Benz Pkw unter Berücksichtigung des Mengenrabattes vereinbart. Mercedes-Benz Niederlassung Mainfranken der Daimler AG PKW Center Würzburg, Randersackerer Straße 54, 97072 Würzburg, Tel. 0931 805-824 Center Schweinfurt, Franz-Schubert-Str. 32, 97421 Schweinfurt, Tel. 09721 934-824 Center Gerolzhofen, Adam-Stegerwald-Straße 16, 97447 Gerolzhofen, Tel. 09382 9740-0 www.mainfranken.mercedes-benz.de Verlagsveröffentlichung

44
rund uMs autoMoBil MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 aLLE JahrE WiEdEr...zuM 9. MaL in fOLgE: das OLdtiMEr-trEffEn BEi hagEnauEr Hagenauer gMBH | am zweiten samstag im Juli - 14. Juli 2012 - war es wieder soweit - es trafen sich wieder Old- und youngtimer-fans zum Oldtimer treffen bei der firma hagenauer gmbh in Würzburg. Kommen, sehen, staunen Sie hieß es auch in diesem Jahr wieder! Trotz des "April-Wetters" am Vormittag folgten rund 250 historisch wertvolle Fahrzeuge und deren Besitzer der Einladung des Veranstalters und fanden sich auf dem Gelände in der Nürnberger Straße ein. Eine kleine Tradition ist es auch, das Fahrzeug mit der weitesten Anreise zu ermitteln. Dieses Jahr hatte wohl ein VW Käfer aus Göttingen den längsten Weg auf sich genommen. Auch die alljährliche Prämierung des ältesten und des schönsten Oldtimers fand wieder statt. Die Fahrzeuge wurden von den Besuchern und Oldtimer-Fans gewählt. Zum ältesten Fahrzeug der Veranstaltung wurde wie im vergangen Jahr das Ford T-Modell von 1915 BMW DA 2 Dixi gekürt. Bei der Fahrzeug-Prämierung gegen Ende der Veranstaltung war das Fahrzeug leider nicht mehr anwesend, somit erhielt das zweitälteste Fahrzeug diesen Titel. Prämiert wurde ein Aero 500 aus dem Jahr 1929. Die Besucher wählten zudem den schönsten Oldtimer des Treffens. Eindeutiger Sieger war hier ein BMW DA 2 Dixi, gebaut im Jahr 1930. Dicht gefolgt von einem Opel GT mit Baujahr 1972. All diese wunderschönen Automobile und natürlich auch Motorräder und Traktoren, welche eigentlich schon längst aus unserem täglichen Straßenbild verschwunden sind - sie waren alle vertreten. Für alle, die noch einmal in die vergangenen Jahrzehnte blicken m ö c h t e n , g i b t e s Fo t o s u n t e r www.HagenauerGmbH.de Ford T Baujahr 1915 strahlen kann, Damit Ihr Auto wieder hrzeugpflege an. bieten wir auch die Fa Ihre Ansprechpartnerin: Manuela Hasenwinkel Tel. 0931/270 490 919 Unser Fahrzeugpflege-Angebot Innen- und Außenreinigung ab EUR 39,50 ab EUR 29,00 PKW-Wäsche von Hand ab EUR 29,00 Innenreinigung ab EUR 45,00 Lederpflege und Reinigung ab EUR 25,00 Motorwäsche mit Versiegeln ab EUR 10,00 Felgenreinigung ab EUR 85,00 Hartwachspolitur ab EUR 28,00 Polstershampoonierung ab EUR 45,00 Stoffdach-Imprägnierung ab EUR 145,00 Komplettaufbereitung Smart Repair, Außen- u. Innenbereich Preise sind abhängig von der Größe des Fahrzeugs u. Verschmutzung auf Anfrage Verlagsveröffentlichung

45
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 rund uMs autoMoBil Starke Leistung zum günstigen Preis: NÜRNBERGER AutoVersicherung NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-AG GARANTA Versicherungs-AG Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg Telefon 0911 531-5, Fax -3206 info@nuernberger.de www.nuernberger.de Verlagsveröffentlichung

46
rund uMs autoMoBil MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 Im B4B MAINFRANKEN CROSSMEDIA GUIDE sind Sie näher am Kunden! Erfolgreich werben im crossmedialen Werbemix! Glaubwürdigkeit, Persönlichkeit, Direktkontakt! Ihr B4B MAINFRANKEN CROSSMEDIA GUIDE bietet ein einzigartiges Inhaltskonzept: Kein anonymer Journalist, sondern Experten mit Praxiserfahrung und Branchenkenntnis aus Mainfranken liefern den Inhalt - mit hoher Relevanz und maximalem Anwendernutzen. Direkter Zugang zu den Top-Firmen der Region! Ohne Streuverlust ins Ziel: mit dem personalisierten Direktversand an die 6.600 wichtigsten Firmen und deren Geschäftsführer in Mainfranken. Der B 4B MAINFRANKEN CROSSMEDIA GUIDE bietet Ihnen eine starke Print-Plattform für klassische Anzeigen und innovative Firmenportraits. 1 Botschaft - 3-fache crossmediale Wirkung! Vom neuen B4B MAINFRANKEN CROSSMEDIA GUIDE profitieren Sie dreifach! Eine starke Werbe-Kombi für Ihr Unternehmen: Sie präsentieren sich in einem hochwertigen Magazin zu Ihrem speziellen Thema, erreichen die Entscheider ohne Umweg im Direktversand und platzieren Onlineinhalte, die Sie nach Bedarf aktualisieren können. WERBE-CHECK ? Aus der Praxis für die Praxis: Fachautoren aus der Branche ? Hohe redaktionelle Glaubwürdigkeit + Überzeugungskraft ? Firmenportrait: Vorstellung von Firma, Produkt, Personen ? Direktversand an über 6.600 Chefs in der Region ? Hochwertige Printausgabe: 2 Jahre Nutzungsdauer ? Online-Ausgabe: Tagesaktuelle Inhalte auf B4BMAINFRANKEN.de Auf www.B4BMAINFRANKEN.de verlängern Sie die Werbewirkung mit tollen OnlineTools: Ihre Themenseite mit Onlineportrait, Videos und Link zu Ihrer Webpage. www.B4BMAINFRANKEN.de Michael Hausmann/Wirtschaftraum Würzburg e-mail: michael.hausmann@mainpost.de Tel.: 0931-6001628 Angelika Fuchs/Wirtschaftsraum Schweinfurt e-mail: angelika.fuchs@mainpost.de Tel.: 09721-5488737 Verlagsveröffentlichung

47
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 iMMoBilien iMMOBiLiEn Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.B4BMainfrankEn.de EinstiMMig fÜr VOLLVErsaMMLung in WÜrzBurg: Europapreisträgerstädte tagen im Jubiläumsjahr am Main renvertretung der Stadt Würzburg und deren generationsübergreifender Arbeit. Ein gelungenes Beispiel hierfür war auch der Start eines Forschungsballons mit Gymnasiasten des Friedrich * König - Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung, der im Europäischen Jahr des Aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen durchgeführt worden war und bei der Versammlung der Europapreisträgerstädte lobende Anerkennung fand. Die Ausführungen der Bürgermeisterin wurden von den Teilnehmern der Tagung sehr aufmerksam wahrgenommen, weil sie grundsätzlich aufzeigte, dass man ein längeres und gesundes Leben tatsächlich als große Chance, sowohl für die eigene persönliche Entwicklung als auch als großen Vorteil für die Gesellschaft mit ihren vielen sozialen Aufgaben, die oft von Seniorinnen und Senioren geleistet werden * verstehen muss * und dies gilt für alle Städte und Regionen Europas. Die Konferenz wurde ergänzt durch Besichtigungen mehrerer Sozialeinrichtungen sowie ein Besuch der berühmten "Schwarzen Madonna von Tschenstochau" stand ebenfalls auf dem Programm. Eine international besetzte Big Band mit jungen Musikerinnen der Teilnehmerstädte gestaltete ein mitreißendes Konzert auf dem Platz vor dem Alten Rathaus, anschließend gab es im Land des EM-Gastgebers ein "Public Viewing". Aus Anlass des Jubiläums plant die Stadt über das Treffen hinaus, das voraussichtlich Anfang Mai 2013 stattfinden wird, ein Veranstaltungsprogramm zu europapolitischen Themen über einen Gesamtzeitraum von einem halben Jahr. Das nähere Konzept wird derzeit ausgearbeitet und dem Stadtrat in Kürze zur Entscheidung vorgelegt. Es ist auch daran gedacht, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie diverse Organisationen zu eigenen Beiträgen zu motivieren. Ziel soll sein, die Rolle Würzburgs als aktive und lebendige Europastadt zu stärken um damit nicht zuletzt einen Beitrag für den Zusammenhalt dieser Staatengemeinschaft zu leisten. Die "Geburtsurkunde" der Europastadt Würzburg: 1973 wurde der Stadt aufgrund ihrer Bemühungen, den europäischen Gedanken weiterzutragen und ihrer diesbezüglichen Erfolge, der Europa-Preis verliehen. 2013 steht das 40-jährige Jubiläum an. Repro: Stadt Würzburg ine Delegation der Stadt Würzburg besuchte vom 21.-24. Juni die polnische Stadt Czestochowa (Tschenstochau) um an der diesjährigen Vollversammlung der Europapreisträgerstädte teilzunehmen. Insgesamt 70 Städte (darunter 15 deutsche Städte) aus 19 Ländern haben diesen Ehrenpreis seit dem Jahr 1955 erhalten. In diesem Jahr haben Vertreter aus England, Frankreich, Österreich, Polen, der Türkei und Deutschland an dem Treffen teilgenommen. Aus Anlass des 40. Jahrestages der Verleihung dieses Preises an die Stadt Würzburg hat sich die Stadt um die Ausrichtung dieser Veranstaltung im kommenden Jahr beworben. Die kurzweilige und englische Präsentation der Stadt Würzburg unter der Leitung von Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake kam bei den Vertretern der anderen Städte gut an. KulturSchul- und Sportreferent Muchtar Al Ghusain, der Leiter der Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung Volker Stawski, Eva-Maria Barklind-Schwander vom Büro International sowie die jungen Musiker Jens und Marina Hetterich waren mitgereist, um zu zeigen, dass Würzburg sehr gerne der nächste Ausrichter der Vollversammlung sein möchte und den Partnerstädten viel zu bieten hat. Der Einsatz hat sich gelohnt: Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, die internationale Konferenz 2013 in Würzburg durchzuführen. Neben der Vollversammlung war eine Konferenz zum Thema "Active Aging" (aktiv älter werden) Teil des Gesamt- programms. Der Beitrag Würzburgs wurde im Sozialreferat von der Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderungen erarbeitet und zeigte die wichtigsten Fakten und Entwicklungen hierzu in Würzburg auf. Bürgermeisterin Marion SchäferBlake stellte die besondere Situation Würzburgs als regionales Oberzentrum heraus - mit vielen Einrichtungen für Senioren, der wunderschönen Lage im Maintal und den historischen Baudenkmälern, wie Festung, Residenz, der alten Mainbrücke und dem pulsierenden Leben seiner Bewohner im Zentrum des Fränkischen Weinbaus. *Würzburg ist eine Stadt der Frauen", so die Bürgermeisterin, weil in Würzburg ca. 10.000 Frauen mehr als Männer leben. Bei den über 60 * Jährigen sind es knapp 7.000 mehr Frauen als Männer. In den weiteren Ausführungen betonte sie, dass bis zum Jahre 2028 der Anteil der Senioren um ca. 25 % zunehmen wird. Dies bedeutet, dass im Jahre 2028 rund 40.000 Senioren in Würzburg leben werden. Im Verhältnis zu heute rund 10.000 Senioren mehr. Das Durchschnittsalter wird gleichzeitig von heute 42 Jahren auf knapp 45 Jahre ansteigen. Diese demografische Veränderung wird in Würzburg als Herausforderung und Chance verstanden. Das Thema alternde Gesellschaft und *Active Ageing" ist in den Köpfen der Menschen in allen Bereichen in Würzburg angekommen. Das ist auch das Verdienst des Seniorenbeirates und der Senio- Hochwertige Büro- Werneck: Gewerbegebiet "An der A70" ? Mietflächen: von 200 - 1.200 m² ? Mietpreis: ab 3,00 EUR je m² ? Hochwertige Ausstattung: Elektrojalousien, teilweise klimatisiert, schnelle Internetverbing 32 - 100 MBit ? Gute Parkmöglichkeiten ? Auf Wunsch kann auch ein komplettes Laden-/Bürohaus (Mietfläche 800 m²) angemietet werden. ? Baujahr: 2001/2006 Gewerberäume zu vermieten! Hiller Grundstücksverwaltung GmbH & Co KG Schweinfurter Straße 106 | 97464 Niederwerrn Tel.: 097214739650 | immoservice.Hiller@t-online.de Verlagsveröffentlichung

48
ImmobIlIen Mainfranken exklusiv_ 08/2012 Wer bietet MehrfaMilienhäuser? Distler iMMobilen kauft sie! DIstler ImmobIlIen | Viele kennen und schätzen Distler immobilien, Weingartenstraße 29. Das familienunternehmen ist fest mit der region verwurzelt und kann auf ein über 30-jähriges, erfolgreiches Wirken im heimischen immobilienmarkt zurückblicken. ie langjährige Erfahrung schafft Vertrauen bei den Kunden, die solide Fach-Kompetenz zu schätzen wissen. Distler Immobilien hat sich in den vergangenen Jahren voll und ganz auf den Kauf von gut erhaltenen Mehrfamilienhäusern (mit 4 bis zu 25 Mietparteien) und Geschäftshäusern in Würzburg sowie Ferienwohnungen Bayernweit spezialisiert. Die Liste der Referenzen ist lang, sie umfasst unter anderem schmucke Objekte in der City, in der Sanderau, Grombühl oder Frauenland. Weitere Informationen gibt es dazu im Internet unter www. distler-gruppe.de. Der Häuser-Ankauf und Abwicklung durch ein freundliches und eingespieltes Team erfolgt schnell, diskret, fair und zu marktüblichen Preisen. Zum Kundenkreis von Distler Immobilien zählen Privatpersonen, Genossenschaften, Gesellschaften, Firmen, Erbengemeinschaften und Immobilienmakler. Info/Kontakt: Wenn auch sie mit dem Gedanken spielen, ihr Mehrfamilienhaus zu verkaufen, rufen sie Distler-immobilien an: 0931/50909 oder schicken sie eine email an info@distler-gruppe.de. Weitere informationen finden sie auch im internet unter: www.distler-gruppe.de. Gekauft! Gneisenaustraße Distler kauft Mehrfamilienhäuser! Selbst. Diskret. Schnell. Distler o Würzburg o Tel. 0931.5 09 09 o www.distler-gruppe.de hauptausschuss besichtiGt hotelturM in schWeinfurter strasse op-Aussicht: Architektin Stefanie Schupp (vorne links) und Geschäftsführer Harro Grimmer (hinten rechts) von der Hamburger Meding Plan + Projekt GmbH zeigten dem Hauptausschuss vor seiner jüngsten Sitzung die Baustellen-Fortschritte am Würzburger Hotelturm. Im Auftrag der Ghotel-Gruppe sind momentan bis zu 120 Arbeiter zeitgleich mit der Fertigstellung des DreiSterne-Hotels beschäftigt, das über 200 Zimmer fassen wird. Das Kuriose: Während in den obersten Stockwerken bereits Teppich verlegt wird und die Maler Hand anlegen, fehlt im Eingangsbereich noch eine zentrale Stahltreppe. Wo zur Eröffnung im Herbst Fitness-Laufband und Restaurant-Buffet Platz finden sollen, präsentiert sich die Baustelle heute noch als ungehobelter Rohbau und Zwischenlager für das noch benötigte Baumaterial. Auf etwa 55 Metern befindet sich das begehbare Rundum- Panorama (hier mit Blick Richtung Südosten auf den Mönchberg-Park und das Hubland). Bei dieser Höhe kann man sich vorstellen, welche Kraft die nun auf Hochtouren laufende Estrich-Pumpe haben muss, um das zähflüssige Material für Böden in 17 Stockwerken nach oben zu pressen. "Hotelturm" Bild: Georg Wagenbrenner Verlagsveröffentlichung

49
MAINFRANKEN exklusiv_ 08/2012 iMMoBilien rOsEnthaL BEi gartnEr stEEL and gLass: aLLEs, nur kEinE gEWöhnLichEn fassadEn die referenzliste dieses Würzburger unternehmens hat es in sich: für die yale universität setze man Entwürfe des stararchitekten norman foster um. Standorte unterhält. In Würzburg werden - wie der Firmenname schon andeutet - aus Stahl und Glas Fassaden, Dächer, Brücken und weitere Sonderkonstruktionen für äußerst anspruchsvolle Auftraggeber umgesetzt. Schlüsselmärkte des Unternehmens sind neben Nordamerika, der Mittlere Osten und die Länder Europas. Zur Zeit sind 70% des Auftragsbuches Projekte in Nordamerika. Bewährtes ist selten gefragt, meist werden an Material und Statik völlig neue Anforderungen gestellt. Für die Lösungen tauscht man sich auch mit externen Forschungsinstituten aus. Wer in Würzburg arbeitet, arbeitet also meist direkt an den technischen Herausforderungen der Projekte, die dann wiederum mit Partnerfirmen vor Ort errichtet werden. Dass derzeit zehn der 70 Mitarbeiter Statiker sind, ist vielleicht ein anschaulicher Hinweis auf das besondere Anforderungsprofil der Firma, die häufig Pionierarbeit leisten muss. Weitere Hinweise finden sich beim Firmenrundgang: Beispielsweise 3-D-Modelle aus bis zu 15.000 unterschiedlichen Fassaden-Teilen, die auch von leistungsstarken Rechnern erst nach Minuten aufgebaut sind. Oder es gibt Materialproben auf den Schreibtischen zu bestaunen - mal vor und mal nach dem Test auf Bombensicherheit. Gartner Steel and Glass hat zwei oder drei Auszubildende im Jahr; bei Fortführung des angestrebten Expansionskurses werden weiterhin auch Nachwuchskräfte aus der Region gefragt sein. Auf welchem Weg geeignete Mitarbeiter in der Region gefunden und gebunden werden können, darum ging es beispielsweise konkret im Gespräch zwischen Oberbürgermeister und Unternehmensleitung. Verlagsveröffentlichung as World Financial Center und die Tower 3 und 7 des World Trade Centers dürften Gebäude sein, die auch Menschen kennen, die noch niemals in New York waren. Die BMW World in München bekam eine 40.000 Quadratmeter große Fassade aus diesem Haus. Und auch in Lyon, Doha, Toronto, Santiago oder Dublin stehen oder entstehen Wahrzeichen der Architekten-Elite um Daniel Libeskind, Zaha Hadid oder Coop Himmelb(l)au. Bei all diesen Auftraggebern, die sich lesen wie ein Who-is-who, ist das Know-how der Firma Gartner Steel and Glass aus Würzburg gefragt. Oberbürgermeister Georg Rosenthal besuchte nun zusammen mit Ralf Bersenfelder, Firmenbeauftragter der Stadt, das Unternehmen in der Beethovenstraße 5, für die Architektur an den Grenzen des Machbaren das tägliche Geschäft ist. Geschäftsführer Dr. Armin Franke gewährte zusammen mit seinen Prokuristen Einblick in ein Unternehmen, das nach Ansicht von Oberbürgermeister Georg Rosenthal immer noch zu den *Hidden Champions" Würzburgs gehört, also ein Mittelständler ist, den man trotz seiner Marktführerschaft auf seinem Gebiet, kaum dem Namen nach kennt. Gartner Steel and Glass startete 2004 in Würzburg mit 17 Mitarbeitern, heute sind es bereits 70. Ein operatives Team, das in Deutschland zur Gartner Gruppe und weltweit zur Permasteelisa Gruppe gehört, die in 50 Ländern Futuristische Ideen in funktionierende Architektur umsetzen: Firmenbeauftragter Ralf Bersenfelder, Nikolaus Rennon (Technischer Leiter), Dr. Armin Franke (Geschäftsführer), Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Frank Küsters (Vertriebsleiter) und Stefan Zimmermann (Leiter Abwicklung) im Foyer der Firma Gartner Steel and Glass (von links). Im Hintergrund Stellwände mit aktuellen Großprojekten. Bild: Georg Wagenbrenner

50
50 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 IHk die weiterbildung TECHNIK Montagefachkraft (IHK) Würzburg, ab 24.09.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest Energiebeauftragte/r (IHK) Schweinfurt, ab 06.10.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest Business English Vocabulary Würzburg/Schweinfurt, 26.09.2012 Tagesseminar EUR 140,00 EUR 1.490,00 Technical English Vocabulary Würzburg, 28.09.2012/ Schweinfurt, 30.09.2012 Tagesseminar LEHRgäNgE MIT IHK-PRüFUNg geprüfte/r Industriefachwirt (IHK) Würzburg/Schweinfurt, September 2012 Teilzeit, ca. 650 U-Std. zz. EUR 2.850,00 geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in Würzburg/Schweinfurt, September 2012 Teilzeit, ca. 720 U-Std. Vollzeit, ca. 760 U-Std. zz. EUR 3.400,00 geprüfte/r Küchenmeister/in Würzburg, September 2012 Vollzeit, ca. 590 U-Std. zz. EUR 2.200,00 geprüfte/r Logistikmeister/in Würzburg, September 2012 Teilzeit, ca. 1.100 U-Std. zz. 4.150,00 geprüfte/r Technische/r Fachwirt/in Schweinfurt, Teilzeit September 2012/ Vollzeit Mai 2013/ Würzburg, Teilzeit September 2012/ Vollzeit Januar 2013 ca. 800 U-Std. zz. 3.600,00 geprüfte/r Diätkoch/köchin Bad Kissingen, Vollzeit Oktober 2013 ca. 240 U-Std. zz. 1.450,00 geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in Schweinfurt 2012 Teilzeit, ca. 800 U-Std. zz. 3.600,00 geprüfte/r Medienfachwirt/in Printmedien Würzburg, September 2013 Teilzeit, ca. 859 U-Std. zz. 4.000,00 EUR 140,00 EUR 780,00 Computerschreiben in fünf Stunden Würzburg, 19.09.2012 Abendseminar EUR 135,00 Tabellenkalkulation mit Excel - grundkurs Würzburg, 28.09.2012 Wochenendseminar Italiano Professionale - Italienisch für den Beruf in Wirtschaft und Handel Schweinfurt, 06.10.2012 9 Samstage EUR 280,00 FüHRUNgSKRäFTE Train the Trainer (IHK) - Trainerausbildung Würzburg, ab 17.09.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. 610,00 EUR Zertifizierung, zzgl. 150,00 EUR Unterrichtsmaterial EUR 235,00 Kniffe für den Excel-Alltag - Kaufmännisches Rechnen mit Excel Würzburg, 05.10.2012 Wochenendseminar EUR 235,00 Adobe Photoshop CS - grundkurs Würzburg, 05.10.2012 2-Wochenende-Seminar EUR 470,00 MS Office - Die besten Tipps Würzburg, 12.10.2012 Wochenendseminar EUR 1.880,00 Mitarbeitergespräche erfolgreich führen Würzburg, 01.10.2012 2-Tage-Seminar EUR 290,00 Aus Angebotsanfragen mehr Aufträge machen Würzburg, 11.10.2012 Tagesseminar EUR 145,00 EUR 235,00 BETRIEBSWIRTSCHAFT Logistiker/in (IHK) Würzburg, ab 04.10.2012 Zertifikatslehrgang, zzgl. EUR 80,00 Zertifikatstest Buchführung - grundkurs Würzburg, ab 06.10.2012 Samstagskurs Erfolgreiche Mailings Schweinfurt, 10.10.2012 Tagesseminar FREMDSPRACHEN Sprachkurse ab September/Oktober 2012 in Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch in Würzburg und Schweinfurt: nähere Informationen auf Anfrage! Einstufungstest in Englisch mit Infoabend Schweinfurt, 17.09.2012/Würzburg, 19.9.2012, Abendseminar kostenfrei Englische grammatik I Würzburg/Schweinfurt, 26.09.2012 Tagesseminar EUR 140,00 Englische grammatik II Würzburg, 27.09.2012/Schweinfurt, 09.10.2012, Tagesseminar EUR 140,00 EUR 1.300,00 geprüfte/r Industriemeister/in Metall Würzburg, September 2012 Teilzeit, ca. 1.230 U-Std. zz. 4.150,00 EUR 240,00 WEIN WEIN - SEMINARE Das Rotweinseminar Würzburg, 24.09.2012 Tagesseminar, 8 U-Std. EUR 145,00 Lohn- und gehaltsabrechnung - grundkurs Würzburg, ab 10.10.2012 3-Tage-Seminar EUR 395,00 überzeugen mit dem richtigen Ton Würzburg, 11.10.2012 2-Tage-Seminar EUR 265,00 EUR 199,00 WEIN - LEHRGÄNGE Wine Expert - Bronze Würzburg, 14.09. bis 11.11.2012 Teilzeit, 64 U-Std. (zzgl. EUR 140,- Prüfungsgebühr) EUR 1.490,00 www.wuerzburg.ihk.de Telefonische Information unter: 0931 4194-254

51
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 TrANspArENT Wirtschaft feiert 25 Jahre Kunst in der IHK JUbILäUMsAUssTELLUNG | Mit einer Jubiläumsausstellung feierte die regionale Kunstszene vor Kurzem ein Vierteljahrhundert Kunst in der IHK. Was heute wie eine Selbstverständlichkeit wirkt, erschien seinerzeit mindestens modern, wenn nicht gar gewagt. ernissagen in den Fluren eines IHK-Weiterbildungszentrums? Moderne Kunst für konservative Unternehmer? "Der Widerspruch war und ist nur scheinbar einer", erklärte IHK-Präsident Dieter Pfister in seiner Ansprache anlässlich der Jubiläumsfeier, denn "Kunst und Kultur sind ein wichtiger Bestandteil der Standortförderung". Eine attraktive Kulturlandschaft sei für die vor Ort ansässigen Unternehmen und ihre Mitarbeiter genauso wichtig wie eine ordentliche Verkehrsinfrastruktur oder attraktive Gewerbesteuerhebesätze, so Pfister. "Sich mit zeitgenössischer Kunst auseinanderzusetzen, bietet Gelegenheit zum Dialog mit anderen Anschauungen. Es kann spannend, ungemütlich oder sogar mühsam sein, das Moderne zu verstehen", erinnerte der IHK-Präsident an die Idee aus den Anfängen. Das gelte heute weiter, denn ähnlich wie in der unternehmerischen Wirtschaftspraxis könne man auch bei zeitgenössischer Kunst die Situation nicht immer gleich richtig einschätzen. "Die IHK vermittelt der Wirtschaft ja auch den Einstieg in neue Auslandsmärkte, in neue Technologien - warum also nicht auch in neue Kunst, gleichsam als Übungsmodell für neues unternehmerisches Denken in einer nicht immer verständlichen neuen Unternehmenswelt?" Vom früheren Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dieter Schäfer 1987 "erfunden", von der früheren IHK-Geschäftsführerin Cornelia Lüdicke mit Leben erfüllt und unter der langjährigen Ägide der Kunstreferentin Marisa Lotter - In der Festschrift zum Kunstjubiläum können Kunstinteressierte auf 124 Seiten eine Auswahl von Skulpturen, Plastiken, Gemälden bis hin zu Fotografien in den unterschiedlichsten Stilrichtungen der 118 Ausstellungen aus den Jahren 1987 bis 2012 Revue passieren lassen. Das Buch ist im regionalen Buchhandel für EUR 25,- erhältlich. Prof. Dr. Ralf Jahn bedankte sich für das Engagement in den letzten 25 Jahren IHK-Kunstausstellungen bei den Kunstreferentinnen Dr. Gisela Wohlfromm, Marisa Lotter und Liane Thau (v. l.). Im Bild fehlt Cornelia Zemskeris (früher Lüdicke-Diener). der Ehegattin des langjährigen IHK-Hauptgeschäftsführers Dr. Lando Lotter - sowie ab 2005 unter den Kunsthistorikerinnen Liane Thau und Dr. Gisela Wohlfromm als Kuratorinnen haben sich die IHK-Kunstausstellungen bis heute zu einem aus dem regionalen Kulturleben nicht mehr wegzudenkenden Kunstforum entwickelt. Viermal im Jahr lädt die IHK zu einer Ausstellung ein, immer in das IHK-Weiterbildungszentrum in Würzburg, in dem täglich viele junge Menschen ein- und ausgehen. Neben den üblichen vier Kunstpräsentationen haben die aktuellen Kuratorinnen dieses Jahr eine Jubiläumsausstellung organisiert und dazu alle Künstler eingeladen, die unter ihrer Ägide ausgestellt haben. 60 Künstler aller Altersstufen sagten ihre Teilnahme zu und durften selbst bestimmen, was sie einliefern wollten - nur nicht zu raumgreifend sollte es sein. Liane Thau und Dr. Gisela Wohlfromm strukturierten das riesige Angebot farblich und thematisch, sodass eine prächtige, dem Ereignis angemessene vielfältige Schau zustande kam. Dazu kommen noch einige Werke aus dem Besitz der IHK, die an die Ära Lüdicke und Lotter erinnern - insgesamt 82 Gemälde, Zeichnungen

52
52 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 und Objekte aus 118 Ausstellungen aus den Jahren 1987 bis 2012. Die etwas kompaktere Hängung ist dem großen Engagement der Künstler geschuldet. Aber so sind in der Ausstellung nun Arbeiten zu allen denkbaren Themen, in allen künstlerischen Techniken, Materialien und Stilen zu sehen. Es gibt impressionistische, expressive, realistische, abstrakte, konkrete, dadaistische, surreale und feministische Kunst. Figurative Plastiken stehen neben geometrischen oder spielerischen Objekten. Lyrische Farbstimmungen und überwältigende Farbexplosionen oder schlichtes Schwarz-Weiß prägen die drei Ebenen des Weiterbildungszentrums. Es ist den Kreativen in diesem Vierteljahrhundert immer Willi Dürrnagel (Stadt Würzburg), Rudolf Trunk (IHK) und Muchtar Al Ghusain (Stadt Würzburg). wieder gelungen, die Räume mit unterschiedlichsten Stilen und Farbzusammenstellungen völlig zu verwandeln. Wie bunt die Vielfalt der Ausstellungen war, zeigt auch eine JubiläumsFestschrift, die auf der IHK-Homepage www.wuerzburg.ihk.de online geblättert werden kann und auch im regionalen Buchhandel angeboten wird. AUssTELLUNGsdAUEr: 5. Juli bis 16. August 2012 Öffnungszeiten Mo.-Do. 8-20 Uhr Fr. 8-17 Uhr Sa. 8-12 Uhr Sommerferien: Mo.-Do. Fr. 8-16 Uhr 8-13 Uhr Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann (DIHK) und Dieter Pfister (IHK). Wolfgang Scheller(Stadt Würzburg) und Maria Saemann (TV Touring). Angela Pecher, Harald Müller-Wünsche, Andrea Krämer. Stefan Rühling (Vogel Medien), Reinhard Kretschmer (Brose) und Dr. Gunther Schunk (Vogel Medien). Arwide Jürgens und Dr. Lando Lotter. Dr. Jürgen Lensen und Prof. Damian Dombrowski. Agnes Renner und Dirk Rumig bei ihrer Performance. Radu Ferendino (IHK) und Prof. Dieter Schäfer. Jürgen Stumpf und Ingrid Haidrich. Dr. Brigitte-Ulrike Hainlein mit Gudrun Schäfer. Kunstfest im IHK-Innenhof. Helga Fricke und Angelika Pianka (Papiushof Sulzfeld). Das Kunst-Kreativteam. Cornelia Krug-Stührenberg und Hans Jürgen Diener. Georg Rosenthal (Stadt Würzburg) und Baldwin Knauf (Knauf Gips KG). Rosa Grimm und Antje Friederich. Aron Schuster (Stadt Würzburg) und Rainer Kinzkofer (Veitshöchheim). Petra Blume. Robert Hambitzer (Castell-Bank) mit Gattin und Prof. Dr. Ralf Jahn (IHK).

53
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 TrANspArENT driftmann fordert Ende der rabattpolitik soMMErsITzUNG dEr IHk-VoLLVErsAMMLUNG | Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) e. V., sprach anlässlich der Sommersitzung der IHK-Vollversammlung vor mainfränkischen Unternehmern. Er machte deutlich, dass die deutsche Wirtschaft positiv in die Zukunft blicken kann - trotz wirtschaftlicher Risiken durch Fachkräftemangel, der zu bewältigenden Energiewende oder der Staatsschuldenkrise in Europa. Wirtschaftsstruktur - insbesondere auch in Mainfranken - und gut ausgebildete Fachkräfte. Als eine der größten Herausforderungen nannte er die Bewältigung der EU-Schuldenkrise. Driftmann kritisierte, dass viele europäische Regierungen bestehende Verträge wie den Stabilitäts- und Wachstumspakt dauerhaft missachtet hätten und nun alle die Quittung hierfür tragen müssten. Europa suche daher im Moment seinen Weg zwischen notwendigen Reformen einerseits und der Erwartungshaltung andererseits, dass der "Spuk" endlich vorbei sei. Viele Krisenländer arbeiteten mit Hochdruck an Lösungsstrategien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Auch "heilige Kühe" würden geschlachtet, lobte Driftmann die Fortschritte. Den Willen zu Veränderungen, ein klarer wirtschaftspolitischer Rahmen und Transparenz vorausgesetzt, sieht er in der Krise vielmehr auch die Chance, viel über "sein" Europa und die Nachbarn zu lernen, um letztlich einen Schritt in Richtung europäischer Integration zu machen. Um auch in Deutschland dauerhaft eine Politik ohne Schulden sicherzustellen, müsse die Politik realistisch und verantwortungsbewusst handeln: Wahlversprechen dadurch zu erfüllen, dass deren Finanzierung durch eine "Politik mit Rabatt" nur zum Teil heute sichergestellt ist, der Rest aber in die Zukunft verschoben wird, habe dazu geführt, dass wir zu lange über unsere Verhältnisse lebten, so der DIHK-Präsident. Wichtig sei es daher gerade in der heutigen Zeit, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu sein, genau hinzuschauen und auch hartnäckig nachzufragen. Die IHKs als Stimme der Unternehmen sieht Driftmann in einer wichtigen Rolle: Sie seien Teil einer aktiven, gestaltungsfähigen Gesellschaft, beispielsweise dann, wenn es um konkrete wirtschaftspolitische Expertise gehe. Der für die Politik zwingende Grundsatz des verantwortungsbewussten Handelns gelte auch für die Wirtschaft. "Wir werden unsere Forderungen, zum Beispiel nach einer Steuerreform, nur dann glaubhaft vertreten können, wenn wir konkret zur Lösung beitragen, wenn wir - wie der DIHK dies getan hat - auch realistische Vorschläge zur Gegenfinanzierung mitbringen." Verantwortungsbewusstsein, Kompetenz in der Sache und Glaubwürdigkeit müssten das Credo der IHK-Arbeit sein. Die IHKs seien nicht zuletzt Schnittstelle zwischen Unternehmen und Gesellschaft, Schule und Politik. Sie hätten das Ohr fest in der Region verankert und könnten, zum Beispiel bei der konkreten Unterstützung der Energiewende, maßgeblich unterstützen. Driftmann bietet der Politik an, die Kompetenzen vor Ort zu nutzen, damit die Energiewende erfolgreich umgesetzt wird. Der gesellschaftliche Erfolg liege in starken Regionen begründet, und mit starken Regionen sei die Arbeit der IHKs eng verbunden. DIHK-Präsident Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann bei seiner Rede vor der IHK-Vollversammlung. Driftmann, der dem Dachverband der 80 deutschen IHKs noch bis Frühjahr 2013 vorsteht, sieht drei maßgebliche Erfolgsgaranten für den Wirtschaftsstandort Deutschland: eine starke industrielle Basis, die mittelständische Prägung der weiterhin freie Ausbildungsplätze AkTIoNsTAG IN dEr IHk | Direkt mit den Personalverantwortlichen zahlreicher Unternehmen in Kontakt treten - diese Chance nutzten über 300 Jugendliche in Würzburg und Schweinfurt in den Räumen der IHK. Firmen boten am bundesweiten IHK-Aktionstag noch freie Ausbildungsplätze an, führten erste Gespräche und nahmen Bewerbungen entgegen. "Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind so gut wie nie", so Max-Martin W. Deinhard, IHK-Bereichsleiter Berufsausbildung. "In kaufmännischen und gewerblich/technischen Berufen sind noch immer freie Ausbildungsstellen vorhanden. Diese waren in den Vorjahren um diese Zeit bereits besetzt", so die Aussage des Bildungsexperten. Unter www.ihk-lehrstellenboerse.de veröffentlicht die IHK noch mehrere Hundert freie Ausbildungsplätze für dieses Jahr. Überzeugt zeigte sich auch Annette Feuerbacher von der Agentur für Arbeit, die ebenfalls mit je einem Beraterteam in Würzburg und Schweinfurt vor Ort war: "Die große Auswahl an Branchen spiegelt die breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten in der Region wider." Die Handwerkskammer für Unterfranken gab Auskunft über Lehrstellen und Karrieremöglichkeiten in Handwerksberufen. Ein besonderes Angebot leisteten die Wirtschaftsjunioren aus den Kreisen Würzburg und Schweinfurt: Sie führten Bewerbungsunterlagen-Checks vor Ort durch und gaben den Schülern Tipps für das Bewerbungsgespräch. Aktionstag in der IHK. Informationen rund um die Ausbildung in Mainfranken gibt es auch auf: www.facebook.com/ ihk.wuerzburg.schweinfurt

54
54 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Eine Fahrt mit der Mainschleifenbahn IHk-GrEMIALAUsscHUss kITzINGEN | Im Jahr 1909 ist die Mainschleifenbahn zwischen Seligenstadt bei Würzburg und Volkach eröffnet worden. Der IHK-Gremialausschuss Kitzingen besuchte diese als eine der letzten erhaltenen Nebenbahnen aus der Zeit der königlich-bayerischen Staatsbahn in Unterfranken. 1994 sollte die Strecke abgebaut werden, konnte jedoch von der Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn (IGM) gerettet werden. Dazu gehörten und gehören Gastronomen, Gewerbetreibende, Pendler und Freunde des "Volkacher Bähnle". Zusammen mit engagierten Politikern sowie mit vielen Freunden gelang es, 1995 die Strecke vor dem bereits eingeleiteten Rückbau zu retten und deren Wiederbelebung in die Wege zu leiten. Der Förderverein Mainschleifenbahn (FVM) gründete sich 1999 aus der Interessengemeinschaft heraus mit dem Ziel, die Strecke für den Tourismus als Technikdenkmal und zur Förderung der Attraktivität der Volkacher Mainschleife zu erhalten. Die ehrenamtlichen Mitglieder pflegen und betreuen die Strecke rund ums Jahr. So können Reisende heute einmalige Einblicke in die unterfränkische Landschaft rund um die Volkacher Mainschleife ab Astheim genießen. Wie Dr. Christian Oßwald von der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH in Volkach berichtete, ist Ziel des Konzepts Erlebnisbahnhof Astheim, noch im Jahr 2013 rund 40 Meter Bahnsteig direkt am Brückenhaus und daneben zusätzlich eine Veranstaltungsfläche zu bauen. Marco Maiberger, seit 2005 Tourismuschef der Mainschleife, stellte die landkreisübergreifenden Ziele der Tourismusförderung am Main vor. Es geht in erster Linie um den Trend, Wein- und Genussreisen vor allem über das Wochenende von Freitag bis Sonntag zu etablieren. Als Zielgruppe habe man die sogenannten "Best Ager" (50plus) im Fokus. Insgesamt verfügt die Mainschleife über 1.250 Gästebetten. Im Jahr 2011 zählte man 160.000 Übernachtungen. Ausgehend davon, dass die Tagestouristen im Schnitt 47 Euro an der Mainschleife sowie Übernachtungsgäste 108 Euro ausgeben, habe man relevante Mittel in die Region geholt. Ausbildungsstart: Gestalten sie die Ankunft angenehm! NEUEr LEbENsAbscHNITT | Für viele Schulabgänger beginnt im September 2012 ein neuer Lebensabschnitt. Sie werden Auszubildende in einem der knapp 3.000 mainfränkischen Ausbildungsbetriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistung. Egal ob in einem kaufmännischen oder gewerblich-technischen Ausbildungsberuf - bei allen Neustartern ist eines gleich. Den jungen Nachwuchskräften gehen bis zum Beginn der Ausbildung zahlreiche Gedanken durch den Kopf, viele fühlen sich unsicher: Wie sind meine neuen Kollegen? Kann ich alle übertragenen Aufgaben erfüllen? Damit sich der Einstieg in die Berufswelt für die Auszubildenden leicht gestaltet, sind insbesondere die Ausbilder gefordert. Von ihnen hängt es maßgeblich ab, ob die Auszubildenden sich von Anfang an wohlfühlen. Es gilt deshalb in der Anfangszeit: Weniger ist mehr oder vom Leichten zum Schweren. Für Geschäftsführer oder Ausbildungsleiter ist die Ankunft neuer Auszubildenden ein Pflichttermin. Sie müssen die jungen Menschen am ersten Arbeitstag begrüßen und in Empfang nehmen. Es ist wichtig, die jungen Leute nicht von Anfang an zu überfordern. Nehmen Sie sich Zeit und führen Sie die Auszubildenden langsam in dieses für sie neue Umfeld ein. Erläutern Sie etwa die wichtigsten Abläufe im Unternehmen und besprechen Sie auch alltägliche und einfache Abläufe wie etwa die Pausenregelung im Unternehmen. Damit die Auszubildenden gerade in der Anfangszeit nicht überfordert sind, sollten Sie auch in den Folgetagen zusätzliche Gesprächstermine einplanen. Sinnvoll könnte es sein, wichtige Abläufe im Unternehmen schriftlich zu übergeben, damit der Auszubildende dies bei Bedarf nochmals nachlesen kann, wie zum Beispiel: Wie ist Urlaub zu beantragen? Wie ist das Berichtsheft zu führen? Wie ist die Arbeitszeitregelung im Betrieb? Wie verhalte ich mich im Krankheitsfall? Welche Berufsschule muss ich besuchen? Einfach gesagt: Wer so ausbildet, wie er seine eigenen Kinder ausgebildet haben möchte, macht nichts falsch - und die jungen Mitarbeiter danken es Ihnen und bleiben auf Dauer motiviert. Sie haben Rückfragen oder benötigen Unterstützung bei der Umsetzung im Unternehmen? Dann wenden Sie sich bitte an die Ausbildungsund Fachkräfteberater Ihrer IHK, die Sie unter Tel.: 0931 4194-305 erreichen. sTEUErbEGüNsTIGTE zUwENdUNGEN AN ArbEITNEHMEr cLEVEr GEsTALTEN Immer mehr Arbeitgeber entdecken Naturalzuwendungen und Sachbezüge, um ihren Arbeitnehmern steuerermäßigt oder gar steuerund sozialabgabenfrei "Arbeitslohn" zukommen zu lassen. Doch die Erfassung und Bewertung von geldwerten Vorteilen löst eine Vielzahl von Einzelfragen aus: Bleiben die Sachbezüge steuerfrei, sind die geldwerten Vorteile lohnsteuerpflichtig, kann eine Lohnsteuerpauschalierung angewandt werden? Die IHK Würzburg-Schweinfurt bietet daher am Mittwoch, 19. September 2012, einen ganztägigen Workshop mit dem Thema "Zuwendungen an Arbeitnehmer clever gestalten - Steuern und Sozialabgaben sparen" an. Der Workshop behandelt ausschließlich an Praxisfällen die verschiedenen Möglichkeiten der Arbeitgeber, ihren Arbeitnehmern sozialversicherungssowie steuerfrei oder nur niedrig besteuert Geld- oder Sachleistungen zukommen zu lassen. Informationen und Anmeldung: IHK, Christian Sturm, Tel.: 0931 4194-249, E-Mail: christian.sturm@wuerzburg.ihk.de

55
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 TrANspArENT ONLINE-BRANCHENFÜHRER Bonitätsprüfung & Inkasso www.bid-inkasso.de BID Bayerischer Inkasso Dienst AG Weichengereuth 26 96450 Coburg Tel. 09561/8060-0 Beckhäuser Personal & Lösungen M. Beckhäuser & T. Blum GbR Nürnberger Str. 118 97076 Würzburg Tel. 0931/780126 - 0 10 Jahre Personalvermittlung www.beckhaeuser.com Bayerischer Inkasso Dienst UNTERNEHMENSGRUPPE Executive Search/Personalberatung www.bhsgroup.de bhs CONSULTING & SOLUTIONS GmbH Beethovenstraße 1a 97080 Würzburg Tel. 0931/ 32934-0 Industrieelektronik www.ziegler-ie.de Ziegler GmbH Hofweg 37 97737 Gemünden Tel. 09351/2262 Marketing www.medioton.de Spezialisten für Internetmarketing Mergentheimer Str. 33 97232 Giebelstadt Tel. 0 93 34 / 97 04 - 0 Messebau www.schuberts-messeundmehr.de schuberts messe + mehr neue siedlung 47 a 97222 rimpar Tel. 09365/88089-2 schuberts messe + mehr Personalvermittlung/Personalberatung www.personal-schweinfurt.de Personalberatung+Vermittlung Alexandra Suhl Michael-Ziegler-Straße 6 97440 Werneck Tel. 09722/9437707 Sicherheitskonzepte www.doitsmart.de doitsmart.eventmanagement Obere Johannitergasse 10 97070 Würzburg Tel. 0931/ 88065950 Vertriebsservice / Telefonmarketing www.hf-backoffice.de HF Büro- und Vertriebsdienstleistungen Harald-Hamberg-Straße 42 97422 Schweinfurt Tel. 09721-54 18 18 4 Zelt- und Bühnensysteme/Lagerhallen www.eschenbach-zeltbau.de Eschenbach Zeltbau GmbH & Co. KG Hoher Markstein 18 - 24 97631 Bad Königshofen Tel. 09761/900-0 Eintrag Online-Branchenführer (90 x 30 mm) monatlich 50,- EUR, buchbar ab 3 Monaten KOMBI-SPEZIAL: 12 x Eintrag im Online-Branchenführer + Firmenportrait auf www.B4BMAINFRANKEN.de für ein Jahr Kontakt: branchenfuehrer@B4BMAINFRANKEN.de oder Tel: 0931/ 6001-1802 www.B4BMAINFRANKEN.de

56
56 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 IHk untersucht Gründerkultur GrüNdErATLAs 2012 | Mehr Unabhängigkeit, mehr Kapital und weniger Bürokratie. Das wünschen sich die Existenzgründer in Mainfranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der IHK Würzburg-Schweinfurt im Rahmen der Neuauflage des IHK-Gründeratlas bei 321 Existenzgründern, der bei der IHK kostenfrei bezogen werden kann und auch auf der Homepage veröffentlicht ist. Die Gründe für eine unternehmerische Selbstständigkeit sind vielfältig: 54 Prozent der Unternehmensgründer geben als Motiv für den Schritt in die Selbstständigkeit "Unabhängigkeit" an. 41 Prozent möchten sich selbst verwirklichen, und 37 Prozent setzen auf mehr Entfaltungsmöglichkeiten. "Das Ziel, mehr Geld zu verdienen, ist für viele Gründer in den Fokus gerückt", betont Erich Helfrich, Leiter des IHK-Fachbereichs Existenzgründung und Unternehmensförderung. Für 28 Prozent sei ein höheres Einkommen ein wichtiges Ziel. Dagegen sei die Angst vor Arbeitslosigkeit in den Hintergrund getreten. Die meisten Gründer sehen bürokratische Hemmnisse als das wesentlichste Hindernis beim Aufbau einer selbstständigen Existenz an. An zweiter Stelle stehen Finanzierungsprobleme als Auswirkungen von zu geringem Eigenkapital, zu geringen Sicherheiten und Problemen bei der Kapitalbeschaffung. "Mehr als jeder zweite Gründer meldet ein Dienstleistungsgewerbe an", so Helfrich, "das ist ein richtiges Reservoir für kreative Gründer". Vom Veranstaltungsservice bis zum Personal Trainer, vom Projektmanager bis zum Webdesigner reiche die bunte Gründungspalette. Dagegen nimmt die Attraktivität des Handels und der Handelsvermittlung ab. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen reduzierte sich in der Branche gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent. Die LfA Förderbank Bayern und die KfW Förderbank bieten Landes- und Bundesförderung für Existenzgründer an. So erhielten im Jahr 2011 Existenzgründer in Mainfranken rund 14,2 Millionen Euro an Kredithilfen. Besonders attraktiv erweisen sich die Förderprogramme "Startkredit", "Startkredit 100" der LfA Förderbank, und die KfW-Gründerkredite "Startgeld" und "Universell". Die IHK empfiehlt, bei einem Erfolg versprechenden und gut durchdachten Gründungsvorhaben Fördermittel zu beantragen. Informationen finden Interessierte im Band Nr. 15/2012 der IHK-Schriftenreihe "Gründeratlas Mainfranken 2012". Die Publikation steht auch zum Download zur Verfügung unter: www.wuerzburg. ihk.de/presse/publikationen/ schriftenreihe.html oder kann kostenlos angefordert werden bei: Katja Reichert, IHK, Tel.: 0931 4194-311, E-Mail: katja.reichert@ wuerzburg.ihk.de Christian Payr, Susanne und Manfred Pabst. Ehrenamt der IHk besucht Mozartsommer In diesem Jahr feiert die Bayerische Kammeroper Veitshöchheim ihr 30. Jubiläum. Diesen Anlass hat Intendant Dr. Blagoy Apostolov genutzt, um auch seinen Abschied von der mainfränkischen Bühne in die Wege zu leiten. Dies bedeutet auch das Aus für die Kammeroper und für den Mozartsommer. So konnten in diesem Jahr noch einmal Ehrengäste in der IHK Würzburg-Schweinfurt ein letztes Mal den Mozartsommer in der Orangerie der Residenz in Würzburg genießen. Karin und Gerd Bock. Dr. Blagoy Apostolov. Werner Christoffel und Dr. Monika Schatz. Dr. Albert Hieronimus und Burkhard Heimbach. Fritz und Maria Lang zusammen mit Ralph und Lissy Peckmann. Gudrun und Dieter Pfister, Carolin Trips, Dr. Christoph Sahm. Dieter Pfister zusammen mit den Künstlern. Inge und Baldwin Knauf, Wilfried Grampp mit Begleitung, Dieter und Gudrun Pfister, Prof. Dr. Ralf Jahn. Michael Berghammer, Doris und Robert Warmuth. Rudi und Gabi Ri?der. Michaela Weiglein und Mutter, Klaus und Anne Feulner. Ursula und Viktor Nussbaumer. Prof. Dr. Ralf Jahn, Maria Heil und Dieter Pfister.

57
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 TrANspArENT Familienfreundlichkeit gewinnt an bedeutung IHk-NETzwErkTAG | Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Dauerbrenner. Demografischer Wandel, Alterung der Gesellschaft, Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte, all dies sind Gründe, sich mit der Verbesserung der Familienfreundlichkeit in Mainfranken auseinanderzusetzen. Die IHK Würzburg-Schweinfurt organisierte deshalb einen Netzwerktag, um zusammen mit den Partnern "Bündnis Familie und Arbeit in der Region Würzburg" und "Initiative Familienorientierte Personalpolitik für den Wirtschaftsraum Schweinfurt" über Erfolgsbeispiele zu sprechen und sich fachlich auszutauschen. "Familienfreundlichkeit gewinnt bei mainfränkischen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Zahlreiche Beispiele in den Betrieben reichen von flexiblen Arbeitszeitmodellen über finanzielle Anreize für die Mitarbeiter und Home-Office-Angebote bis hin zur eigenen Kindertagesstätte", weiß Dr. Sascha Genders, Ansprechpartner der IHK Würzburg-Schweinfurt. Dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer präsenter ist, liegt nicht zuletzt an den vielen Akteuren, die in Mainfranken interdisziplinär zusammenarbeiten und so den Standort stärken. "Egal ob Städte und Landkreise, ob Agenturen für Arbeit, Handwerkskammer, Wirtschaftsjunioren, Verbände oder Unternehmen, alle verfolgen das gleiche Ziel. Umso wichtiger ist es, sich über Erfahrungen auszutauschen", so Dr. Genders zum Anlass des IHK-Netzwerktages. Die IHK ist seit 2006 im "Bündnis Familie und Arbeit in der Region Würzburg" aktiv, das seit seiner Gründung stetig neue Mitstreiter in Würzburg gewinnt. Für die Region Schweinfurt engagiert sich die "Initiative Familienorientierte Personalpolitik" seit 2007, auch hier ist die IHK seit den Anfangstagen dabei. Beide interkommunale Netzwerke organisieren jährlich Informations- und Vortragsveranstaltungen und werben für die Bedeutung von Familienfreundlichkeit. Information zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf finden Sie unter: www.wuerzburg.ihk.de/ standortpolitik/familie-und-beruf Die IHK begrüßte die Partner aus dem "Bündnis Familie und Arbeit in der Region Würzburg" und der "Initiative Familienorientierte Personalpolitik für den Wirtschaftsraum Schweinfurt" in der Geschäftsstelle in Schweinfurt. JUNGE porTUGIEsEN Für MAINFrANkEN Mit ausländischen Arbeitnehmern könnten mainfränkische Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegensteuern. Bei Bedarf hilft auch die IHK. Fachkräftesicherung setzt voraus, dass zunächst alle vorhandenen Potenziale genutzt werden. Da aber vor allem bestimmte Branchen und Berufe stärker vom demografischen Wandel betroffen sind als andere Bereiche, können viele Stellen bereits heute nicht besetzt werden. Eine gezielte und bedarfsgerechte Zuwanderung könnte Abhilfe schaffen. Eine IHK-Umfrage hat ergeben, dass sich der Bedarf an Fachkräften aus dem Ausland bereits heute auf die Bereiche IT und Dienstleistungen, Technik, Metall sowie Ingenieure und den medizinischen Bereich konzentriert. Um die Suche nach ausländischen Fachkräften zu erleichtern, hat die IHK in Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit Würzburg und Schweinfurt und der zentralen Auslandsvermittlung der Agenturen ein Pilotprojekt gestartet. Unternehmen, die Interesse an der Teilnahme haben, können sich bei der IHK anmelden. Eine Möglichkeit, junge ausländische Trainees in das Unternehmen zu holen, bietet das Auslands-Traineeprogramm "INOV Contacto". Dieses vermittelt international tätigen Unternehmen junge, angehende portugiesische Akademiker aus vorwiegend technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildungsbereichen. Das Programm ist EU-gefördert - es entstehen somit für die Unternehmen keine Kosten. Für sechs bis neun Monate haben die Unternehmen die Möglichkeit, die jungen Portugiesen kennenzulernen, und diese die Region als Arbeits- und Lebensstandort. Anmeldeschluss für das Förderprogramm ist der 30. September 2012. IHK-Ansprechpartnerin: Isabel Linz, Tel.: 0931 4194-358, E-Mail: isabel.linz@wuerzburg.ihk.de Mehr wettbewerbsfähigkeit, weniger schulden posITIoNEN 2012 | Unter diesem Motto stehen die Wirtschaftspolitischen Positionen 2012 der IHK-Organisation. Darin formulieren die Wirtschaftskammern ihre grundsätzlichen Empfehlungen für die deutsche Wirtschaftspolitik und zeigen Lösungsvorschläge, um wirtschaftspolitische Themen weniger schuldenfinanziert zulasten künftiger Generationen zu beantworten. "Auch wir in Deutschland müssen lernen, dass Demokratie auch ohne neue Schulden funktionieren kann", mahnt Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in dem Papier an. Mit den Empfehlungen zu vielen Politikfeldern, die Belange der Wirtschaft berühren und vielfältige Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, vertritt die IHK-Organisation ausgleichend und abwägend die Interessen der deutschen gewerblichen Wirtschaft. Sie fußen auf dem klaren Bekenntnis zu Freiheit und Verantwortung. Das 64-seitige Positionspapier basiert auf einer mehrmonatigen Konsultation mit den deutschen IHKs und deren Mitgliedsunternehmen. Es steht im Downloadbereich unter www.wuerzburg.ihk.de/presse/publikationen/allgemeine-ihk-publikationen.html zur Verfügung.

58
58 TrANspArENT Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Engagierte schüler wJ scHwEINFUrT | Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Schweinfurt hatten im Rahmen des vergangenen Berufsinformationstages ein Förderbudget in Höhe von 2.600 Euro ausgeschrieben, um das sich alle Schulen im Einzugsbereich bewerben konnten. Ein wichtiges Kritierium zur Projektauswahl war das Engagement und die Beteiligung der Schüler selbst. In der IHK-Geschäftsstelle in Schweinfurt wurden die Schecks an die Gewinnerschulen mit den verantwortlichen Schülern und Lehrern überreicht. Mit 700 Euro gefördert wurde die Volksschule Schwanfeld mit dem Schulprojekt "Wir verschönern unseren Pausenhof". In dem Projekt werden Baumbänke gebaut und Sitzmöglichkeiten im Schulhof geschaffen, was allen Schülern von Grund- und Volksschule zugutekommt. Das Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen überzeugte mit seinem Streitschlichter-Team. An der Schule werden auserwählte Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet. Diese stehen Mitschülern im Konfliktfall als neutrale Parteien zur Verfügung. Dem Gymnasium sponsern die WJ einen Tag mit dem professionellen Trainer Alexander Schmieden von "Just ask! Kompetenzpool" zur Ausoder Weiterbildung des Streitschlichter-Teams im Gegenwert von 1.200 Euro. Außerdem erhielt das FriedrichRückert-Gymnasium Ebern einen Scheck in Höhe von 700 Euro für das Projekt "Schulgarten". Auch hier verschönern die Schüler selbst den Schulgarten. Im Bild (v. l.): Andrea Schmidt, Wirtschaftsjunioren Ressort Bildung und Wirtschaft, Diana Völker, Corinna Sistovaris und Schüler des Jack-SteinbergerGymnasiums Bad Kissingen, Schüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern, Alexander Schmieden, "Just Ask! Kompetenzpool", Christian Störcher, Kreissprecher Wirtschaftsjunioren Schweinfurt, Claudia Schmitt und Stephan Schneider, Volksschule Schwanfeld. Jubiläumsball wJ würzbUrG | Das 60-jährige Jubiläum der Wirtschaftsjunioren Würzburg feiern diese mit einem festlichen Ball am 28.09.2012 in der Würzburger Residenz. Der Abend unter dem Motto "Venezianische Nacht" verspricht exklusive Momente sowie ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Der Ball wird von den Wirtschaftsjunioren ehrenamtlich und ohne Gewinnerzielungsabsicht organisiert. Der Verkauf der Eintrittskarten zum Preis von 90 Euro wird von der IHK koordiniert. Interessenten wenden sich bitte an Tina Wendlandt, Tel.: 0931 4194-372. wie die Großindustrie tickt wJ scHwEINFUrT | Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Schweinfurt luden im Rahmen ihrer Vortragsreihe "Vortrag der Großindustrie" in die Kugelmühle Schweinfurt. Als diesjähriger Referent ging Robert Schullan, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler Technologies AG & Co., Schweinfurt, auf Fragen zu den Themen "Fachkräftemangel", "Familienorientierte Personalpolitik", "Wirtschaftslage", "Zukunftsprognose", "Standort Deutschland", "Innovationen" und "E-Mobility" ein. WJ-Kreissprecher Christian Störcher freute sich über das große Interesse seitens der Jungunternehmer an den Informationen, "wie die Großindustrie tickt". AkTUELLE ANGEboTE dEr wEINscHULE würzbUrG "Das Rotweinseminar" (Tagesseminar) In diesem Seminar lernen die Teilnehmer die unterschiedliche Philosophie zwischen "handwerklich" und "industriell" hergestellten Weinen kennen. Produktionsfaktoren und Produktionsarten werden ihnen anhand zahlreicher nationaler und internationaler Weine verdeutlicht. Sie lernen, Rotweine nach Rebsorten zu unterscheiden und sie nach Herkunft und Ausbaustilen zu charakterisieren. Seminartermin: 24. September 2012, 09:00-16:30 Uhr, Seminargebühr: 199,00 Euro. "Die Weinsensorik - Weingenuss mit allen Sinnen" (Zwei-Tage-Seminar) Als Weininteressierter oder ambitionierter Weinkenner wünschen Sie sich eine gesteigerte sensorische Wahrnehmungsfähigkeit und die Begabung, geschmackliche Empfindungen zu analysieren und richtig ausdrücken zu können? Dann könnte das Zwei-Tage-Seminar "Weinsensorik" für Sie das Richtige sein. Seminartermine: 22. und 23. Oktober 2012, 09:00-16:30 Uhr, Seminargebühr: 399,00 Euro. Wine Expert BRONZE (Zertifikatslehrgang) Als ambitionierter Weinkenner, der sich intensiv mit Wein beschäftigen will, als Winzer oder auch als Berufsquereinsteiger im Weinhandel sowie in der Gastronomie wünschen Sie sich eine professionelle Fortbildung, bei der Sie Weinwissen auf höchstem Niveau erwerben können? Dieser Lehrgang legt den Grundstein für die Lehrgangstrilogie Wine Expert BRONZE, SILVER und GOLD, die zusammengenommen einen umfassenden Einblick in alle Bereiche zeitgenössischen Wissens über Wein gewährt. Termine: Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 14.09.-16.09.2012 28.09.-30.09.2012 12.10.-14.10.2012 09.11.-11.11.2012 Lehrgangsgebühren: 1.490,00 Euro Prüfungsgebühren: 140,00 Euro IHK-Ansprechpartnerin: Christiana Reichert, Tel.: 0931 4194-291, E-Mail: christiana.reichert@wuerzburg.ihk.de www.weinschule.com

59
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 TrANspArENT speed-Networking bei Jungunternehmern wJ rHöN-GrAbFELd | Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Rhön-Grabfeld hatten zum Speed-Networking-Abend unter dem Motto "Elektromobilität" in das Autohaus Vorndran eingeladen. Schnell, effektiv und mit viel Spaß das berufliche und private Netzwerk zu erweitern, war das Leitmotiv, wie WJ-Kreissprecherin Sonja Reubelt erläuterte. Reubelt stellte kurz Inhalte und Ziele der Wirtschaftsjunioren vor, die bundesweit rund 4.000 Mitglieder zählen, 44 davon aus Rhön-Grabfeld. Es sind junge Unternehmer und Führungskräfte aus allen Bereichen der gewerblichen Wirtschaft im Alter bis zu 40 Jahren. Sie verfolgen gemeinschaftliche Interessen, engagieren sich politisch aber unabhängig. Der Ablauf war denkbar einfach: Passend zum Veranstaltungsort fand das Netzwerken in zehn unterschiedlichen Fahrzeugen, darunter auch verschiedene Elektromobile, statt. Jeweils vier Personen in einem Auto hatten insgesamt acht Minuten Zeit, um sich und seine Firma in kurzer Zeit darzustellen. Am Ende hatte jeder mit jedem Kontakt und Gelegenheit zum Kennenlernen. Nach Ablauf der Zeit ertönte ein Hupsignal und die Insassen der Fahrzeuge wechselten das Modell, sodass sich in kürzester Zeit jedermann kennenlernen konnte. Beim SpeedNetworking gilt es, in kurzer Zeit mit möglichst vielen Menschen über die eigenen Ziele und Ideen zu sprechen. Neue Kontakte im SpeedTempo: Wie so vieles, kommt das rasante Kontaktinstrument ursprünglich aus den USA, abgeleitet vom bekannten Speed-Dating. "Ein persönlicher Kontakt bedeutet mehr als 100 Telefonate und Werbebriefe", so Glasermeister Matthias Bock von den Wirtschaftsjunioren. Eine Beziehung ist schnell aufgebaut und eine gemeinsame Basis ist in nur ein paar Minuten gefunden. Trotz Internet und anderen technischen Kommunikationsmitteln gebe es nichts so Bleibendes, wie ein starker Handschlag, währenddessen die Gegenüber einander in die Augen sehen. Die Wirtschaftsjunioren Rhön-Grabfeld luden zum Speed-Networking ins Autohaus Vorndran in Bad Neustadt ein. Foto: Partl Vier Hürden vom Gedanken bis zum Einverständnis bUsINEsscLAss | Mitte Juni 2012 trafen sich 30 Gründerinnen und Unternehmerinnen zur BusinessClass in der IHK in Würzburg. In der Veranstaltung "Jeder kennt sie, keiner will sie, Konflikte" referierte die Steuerberaterin und Mediatorin Sabine Wirsching: "Gedacht ist nicht gesagt - gesagt ist nicht gehört - gehört ist nicht verstanden - verstanden ist nicht einverstanden." Diese vier Schwellen der Kommunikation bieten Konfliktpunkte: So können beispielsweise nicht geäußerte Gefühle zu einem Streit wegen Banalitäten führen. Noch Fragen zur berufswahl? AUsbILdUNG | Wer bildet aus? Welchen Beruf soll ich ergreifen? Wie bewerbe ich mich richtig? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen nicht nur die Schulabgänger in Mainfranken. Die jährlich neu aufgelegte IHK-Broschüre "fit for job!" liefert zu Fragen rund um die Berufsausbildung die notwendigen Schule - was dann? Antworten. Die 98-seitige kostenlose Karriere mit Lehre Publikation richtet sich ganz gezielt an Schulabgänger und Berufseinsteiger. Hier finden sie diese Informationen und Tipps, damit die Berufswahl für sie nicht zur Qual wird. Was die Betriebe erwarten, finden die Schulabgänger in der Broschüre ebenso wie einen Überblick über sämtliche Ausbildungsberufe in Industrie, Handel und Dienstleistungen. Die Publikation steht unter www.wuerzburg.ihk.de zum Download zur Verfügung und wird zusätzlich an die allgemeinbildenden Schulen verteilt. arbeitsmarkt start 1 Die IHK-Broschüre für Berufseinsteiger 2013 Lehrstellen in der Region · Alle Berufe, alle Betriebe TErMINE wIrTscHAFTsJUNIorEN (wJ) Auf dem Programm der unterfränkischen Wirtschaftsjunioren (WJ) stehen im folgende Veranstaltungen: Datum 25.-26.08.2012 04.09.2012 05.09.2012 06.-09.09.2012 Uhrzeit WJ-Kreis Aschaffenburg Würzburg Bad Kissingen WJD Veranstaltungsort Veranstaltung Stadtfest Aschaffenburg Business-Lounge mit Führung durch Würzburg Stammtisch Bundeskonferenz (BUKO) 19:30 Nürnberg WJ-Regionalsprecher Unterfranken: Holger Metzger, Tel.: 09334 941288, E-Mail: hom@opitec.com

60
60 AMTLIcHEs Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Bilanz der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt zum 31. Dezember 2011 Aktiva 31.12.2011 34.449.847,05 52.064,00 52.064,00 31.12.2010 33.293.580,15 82.259,00 82.259,00 Passiva I. II. 31.12.2011 21.467.855,98 5.000.000,00 7.689.853,71 7.015.531,23 3.300.000,00 3.715.531,23 1.762.471,04 31.12.2010 19.479.584,94 5.000.000,00 7.489.853,71 6.000.000,00 3.300.000,00 2.700.000,00 989.731,23 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. Geleistete Anzahlungen Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten und fremde Grundstücke 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 6. Sonstige Ausleihungen und Rückdeckungsansprüche Eigenkapital Nettoposition Ausgleichsrücklage Andere Rücklagen 1. Liquiditätsrücklage 2. Andere Rücklagen Bilanzgewinn 0,00 10.441.047,01 9.526.186,00 0,00 10.770.677,88 9.766.888,00 III. IV. 48.166,01 866.695,00 0,00 69.015,01 934.774,87 0,00 23.956.736,04 39.087,18 0,00 7.500,00 0,00 16.135.590,50 7.774.558,36 22.440.643,27 39.087,18 0,00 7.500,00 0,00 15.286.113,63 7.107.942,46 Sonderposten 1. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 2.013.543,00 2.013.543,00 2.351.278,00 2.351.278,00 III. Rückstellungen 1. 2. 3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen 14.795.134,00 12.035.025,00 0,00 2.760.109,00 14.748.111,00 12.035.025,00 0,00 2.713.086,00 Umlaufvermögen Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Unfertige Leistungen 3. Fertige Leistungen 4. Geleistete Anzahlungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Beiträgen, Gebühren Entgelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2. 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. sonstige Wertpapiere Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.315.736,25 33.652,48 33.652,48 0,00 0,00 0,00 517.399,17 388.367,87 3.937.495,80 32.415,43 32.415,43 0,00 0,00 0,00 573.764,45 4. 432.511,73 5. Verbindlichkeiten 1. 2. 3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Verbindlichkeiten 250.942,15 0,00 0,00 164.753,84 0,00 0,00 86.188,31 434.871,23 0,00 0,00 321.002,15 0,00 0,00 113.869,08 0,00 0,00 129.031,30 0,00 0,00 0,00 3.764.684,60 0,00 0,00 141.252,72 0,00 0,00 0,00 3.331.315,92 III. Rechnungsabgrenzungsposten 93.284,57 98.205,02 Rechnungsabgrenzungsposten 331.392,74 315.435,80 38.858.867,87 37.329.280,97 38.858.867,87 37.329.280,97 Würzburg, den 26. März 2012 Dieter Pfister Präsident Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer

61
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 AMTLIcHEs

62
62 AMTLIcHEs Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 änderung der Sachverständigenverordnung I. die Vollversammlung der IHk würzburgschweinfurt hat in ihrer sitzung am 5. Juli 2012 aufgrund von § 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern in der im Bundesgesetzblatt 111, Gliederungsnummer 701-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 2 des "Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntmachungen sowie der Zivilprozessordnung, des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung und der Abgabenordnung" vom 22. Dezember 2011 (BGBI. I S. 3044) und § 36 Abs. 3 und 4 der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBI. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel 3 des "Gesetzes zur Verbesserung des Austauschs von strafregisterrechtlichen Daten zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und zur Änderung registerrechtlicher Vorschriften" vom 15. Dezember 2011 (BGBI. I S. 2714) in Verbindung mit Art. 7 des Bayerischen Ausführungsgesetzes zum IHK-Gesetz (AGIHKG) vom 25. März 1958 (BayRS 701-1-W), zuletzt geändert durch das "Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ergänzung und Ausführung des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern sowie zur Aufhebung des Sachverständigengesetzes" vom 27. November 2007 (GVBI S. 785) folgende Änderung der Sachverständigenordnung beschlossen: änderung der sachverständigenordnung der IHk würzburgschweinfurt vom 12. dezember 2001, zuletzt geändert am 4. März 2010 § 2 Absatz 4 Satz 2 wird gestrichen. Satz 3 wird Satz 2 und erhält folgende Fassung: "Bei einer erstmaligen Bestellung und in begründeten Ausnahmefällen, insbesondere bei Zweifeln über die Fortdauer der persönlichen oder fachlichen Eignung des Sachverständigen, kann die Frist von fünf Jahren unterschritten werden." § 3 Absatz 2 Buchstabe b erhält folgende Fassung: "er über ausreichende Lebens- und Berufserfahrung verfügt;" Buchstabe h: Aus dem Punkt wird ein Strichpunkt. Folgender Buchstabe i wird angefügt: "er über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit entsprechend den Anforderungen des beantragten Sachgebietes verfügt." § 9 Absatz 2 Aus dem Punkt wird ein Komma. Nach dem Komma wird folgender Text angefügt: "soweit es sich nicht um Hilfsdienste von untergeordneter Bedeutung handelt." Absatz 3 wird gestrichen. Aus Absatz 4 wird Absatz 3. § 14 Absatz 1 Die Worte "der Höhe nach" werden gestrichen. §16 Nach Satz 1 wird folgender Satz 2 angefügt: "Er hat der IHK regelmäßig geeignete Nachweise darüber vorzulegen." Dieter Pfister Präsident Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer §19 Buchstabe d erhält folgende Fassung: "die voraussichtlich länger als drei Monate dauernde Verhinderung an oder Einschränkung bei der Ausübung seiner Tätigkeit als Sachverständiger, insbesondere auch aufgrund einer Beeinträchtigung seiner körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit;" § 20 Absatz 1 In Satz 1 werden nach dem Wort "Pflichten" folgende Worte eingefügt: "Sowie zur Prüfung seiner Eignung" § 22 Absatz 1 wird wie folgt geändert: Buchstabe d wird gestrichen. Buchstabe e wird Buchstabe d. Absatz 2 wird gestrichen. Absatz 3 wird Absatz 2. § 25 b § 25 b wird gestrichen. § 25 c § 25 c wird § 25 b. Absatz 1 wird Satz 1. Absatz 2 wird gestrichen. § 26 In der Überschrift werden die Worte "und Überleitungsvorschrift" gestrichen. Satz 3 wird gestrichen. II. Inkrafttreten Die vorstehenden Änderungen treten einen Tag nach ihrer Veröffentlichung in der "Wirtschaft in Mainfranken" in Kraft. IHK Würzburg-Schweinfurt 5. Juli 2012 Dieter Pfister Präsident Ausgefertigt: IHK Würzburg-Schweinfurt 5. Juli 2012 Prof. Dr. Ralf Jahn Hauptgeschäftsführer

63
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 IHk-INForMATIoN Leben Sie täglich ein attraktives Erscheinungsbild! kUNdENATTrAkTIVITäT (TEIL 2) | Unternehmer Max K. kann zufrieden sein: Sein Unternehmen unterscheidet sich von den Mitbewerbern und hat Erfolg. Er hat ein Leitbild entwickelt und Werte für sein Unternehmen definiert. Der visuelle Auftritt seines Unternehmens sorgt für eine stärkere Wahrnehmung seiner Produkte und Dienstleistungen. Max K. ist zur "Marke" geworden. s sind eine Reihe von Maßnahmen erforderlich, um für seine Kunden noch attraktiver zu werden und ein optimales Erscheinungsbild zu erreichen. Dazu gehört vor allem, gemeinsame Identität durch Corporate Identity zu schaffen. Die Identität baut auf drei wichtigen Säulen auf: Corporate Behaviour (Verhalten), Corporate Design (visuelle Darstellung) und Corporate Communication (Sprache und Botschaften). Diese drei Säulen Ihrer Corporate Identity sind von Bedeutung für Ihr Unternehmen. Je nachdem, wie Ihre Kunden diese empfinden, werden sie über die mit Ihnen gemachten Erfahrungen mit anderen sprechen, Ihre Unternehmenssprache bewerten und das Erscheinungsbild beurteilen (Corporate Image). punkten Sie mehr als mit langatmigen oder zu technischen. Wagen Sie eine originelle Ausdrucksweise. Halten Sie sich kurz, und bringen Sie Inhalte konsequent auf den Punkt. Überlassen Sie es lieber einem Marketingprofi, der aus Ihrem fundierten Fachwissen und Argumenten wirkungsvolle und verständliche Texte formuliert. Transportieren und visualisieren sie Ihre Attraktivität! Der Mensch behält mehr von dem, was er sieht. Deshalb haben viele Unternehmen ein Keyvisual. Es ist ein bestimmtes visuelles Motiv, das zusätzlich zum Logo eingesetzt wird und wirksam den Wiedererkennungswert erhöht. Vom Betrachter schnell erfasst, bleibt es stärker im Gedächtnis als eine Textinformation. Es wird mehr mit dem Produkt oder der Leistung in Verbindung gebracht als das Firmenlogo. Gute Beispiele: Apple mit seinem Apfel, Milka mit der lila Kuh, das Michelin-Männchen oder der Fuchs von Schwäbisch Hall. Ein gutes Keyvisual hat folgende Eigenschaften: Es ist einzigartig und unverwechselbar. Es ist leicht und verständlich. Es spricht die Gefühle der Zielgruppe an. Es ist in allen Medien anwendbar. bilder sagen mehr als 1.000 worte Bilder bleiben mehr im Gedächtnis haften als eine geschriebene Botschaft. Ein Mensch behält 10 Prozent von dem, was er liest, 20 Prozent von dem, was er hört, 30 Prozent vom dem, was er sieht; von dem, was er hört und sieht, aber schon 50 Prozent. Wenn er es selbst sagt, erreicht er 70 Prozent und wenn er es auch selbst tut, sogar 90 Prozent, so Prof. Mehrabian. Mit Bildern übermitteln Sie Botschaften besser. Man findet in Fotodatenbanken massenweise Bilder - auch für wenig Geld. Wenn Sie mit Bildern Emotionen wecken und wichtige Werbeinhalte erfolgreicher transportieren wollen, sollten Sie professionelle und auf Sie zugeschnittene Bilder nutzen. Auch hier gilt wie beim Schreiben von Texten: Nutzen Sie einen Profi für die richtige Visualisierung und stimmen Sie sie auf Ihr Unternehmen ab. Unterm Strich ist das günstiger und garantiert mehr Erfolg. kanälen, über die Sie Ihre Kunden erreichen können. Beispiel: Eine klassische Anzeige in einer Zeitung oder Zeitschrift, verbunden mit einem QR-Code (engl. Quick Response, schnelle Antwort), ermöglicht, Ihre Botschaft mit Hintergrundinformationen anzureichern oder den Interessenten auf Ihre Website zu lotsen. Geben Sie ihm einen Prospekt auf sein Smartphone oder stellen ein mit Emotionen erstelltes Firmenvideo bereit. Wie wichtig Onlinemedien sind, zeigt die Entwicklung von 2005 bis 2015. Die Nutzung von Mobile hat sich von 2005 mit vier Minuten zu 2010 mit 16 Minuten vervierfacht und steigert sich bis 2015 auf 24 Minuten. Online stieg von 47 Minuten im Jahr 2005 auf 69 Minuten im Jahr 2010 und wird bis 2015 mit 89 Minuten noch einmal deutlich zulegen. Trends der Medien als Herausforderung Botschaften an Kunden werden mobiler, schneller und selektiver. Ihre Sprache ist kurz und knapp und oft mit Wortkreationen versetzt. Die Visualisierung mit Bildern, Grafiken oder Animationen nimmt stark zu. Das Printprodukt wird andere Inhalte vermitteln als bisher. Das Internet nimmt eine Schlüsselrolle bei der schnellen und aktuellen Informationsbereitstellung ein. Bedenken Sie, dass Kunden immer mehr in Foren im Dialog stehen. Sie erkennen Ihre Transparenz und Ihre Glaubwürdigkeit sehr schnell. Text: Gerald Leithner Der Autor ist Gründer und Geschäftsführer der Marketingagentur Leithner GmbH & Co. KG in Ebelsbach. die kraft der sprache richtig einsetzen Fünf wertvolle Tipps sind: Mut zur Authentizität. Keine Angst vor der Leidenschaft. Nur nicht langweilen. Kurz halten. Fachwissen nicht überschätzen. Haben Sie also Mut und bleiben Sie authentisch mit Ihren Botschaften. Wählen Sie eine emotionale Ansprache, denn der Empfänger darf Ihre Leidenschaft spüren. Mit wertvollen Inhalten die Nutzung unterschiedlicher Medienkanäle Medien wie TV, Radio, Zeitungen, Magazine, Online und Mobile bieten eine Fülle von Medien-

64
64 IHk-INForMATIoN Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Aus- und Weiterbildung | Berufsausbildung Ihr Ansprechpartner: Max-Martin W. Deinhard Telefon: 0931 4194-294 max-martin.deinhard@wuerzburg.ihk.de erweiterte Auflage, 2012, kartoniert, ca. 382 Seiten, ISBN 978-3-503-13876-0, 49,95 Euro. auf eine unverzügliche Vorlage des Prüfungsergebnisses hinwirken. BGH Urteil vom 27. März 2012 - IIZR171/10 delegieren Wer Aufgaben gut überträgt, schafft Freiräume für wichtige Tätigkeiten bzw. Führungsaufgaben. Das Buch "Delegieren" erläutert, wie Sie die Aufgabenverteilung unter den Mitarbeitern optimal organisieren können. Es geht auf Themen ein wie "Welche Aufgaben eignen sich zum Delegieren", "Wie werden Mitarbeiter durch Delegationen motiviert, gefördert, gefordert" und "Wie werden Delegationsgespräche richtig geführt, die Erledigung kontrolliert und eine Rückdelegation vermieden". Außerdem enthält das Buch einen Selbsttest, mit dem der Leser herausfinden kann, wo es noch Potenzial zum Delegieren gibt. Reinhold Haller: "Delegieren", Haufe Verlag, 1. Auflage, 2012, 126 Seiten, ISBN 978-3-64802541-3, 6,95 Euro. Existenzvernichtender Eingriff bei der GmbH Veräußern die Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH in der Liquidation das Gesellschaftsvermögen an eine Gesellschaft, die von ihnen abhängig ist, kann darin nur dann ein "Existenzvernichtender Eingriff" liegen, wenn die Vermögensgegenstände unter Wert übertragen werden. BGH Urteil vom 23. April 2012 - IIZR252/10 bessere berufschancen für Menschen mit behinderung Das Programm "Chancen schaffen II" ist ein Signal für eine "inklusive Arbeitswelt". Das Zentrum Bayern, Familie und Soziales (ZBFS) stellt im Auftrag des Bayerischen Sozialministeriums zusammen mit der Regionaldirektion Bayern neue Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber bei der Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung bereit. Informationen: www.zbfs.bayern.de/integrationsamt/hilfen/arbeitgeber/chancen_schaffen. html sowie www.zbfs.bayern.de/imperia/md/ content/blvf/integrationsamt/zb/2012.01.pdf klärungsumfang einer Geschäftsführerversicherung Bei der Anmeldung eines Geschäftsführers zum Handelsregister bedarf es für den Erklärungsinhalt nicht der Verwendung des Begriffs "versichern". Es ist ausreichend, wenn sich aus der Formulierung der Geschäftsführererklärung ergibt, dass es sich dabei um eine eigenverantwortliche Bekundung des Geschäftsführers handelt. Die Verwendung der Formulierung "erklären" und "abgeben" steht der Formulierung "versichern" gleich. OLG Karlsruhe Beschluss vom 20. April 2012 - 11Wx33/12 Neue Fachkräfteoffensive der bundesregierung Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie die Bundesagentur für Arbeit haben unter dem Titel "Fachkräfteoffensive" zwei Internetportale gestartet. Die Plattform www.fachkräfte-offensive.de richtet sich an Fachkräfte und Unternehmen im Inland und soll gezielte Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Entwicklung und Sicherung von Fachkräften geben. Das Auslandsportal www.make-it-in-germany.com richtet sich vor allem an junge, gut qualifizierte Fachkräfte im Ausland. das erste Mal chef Das Buch liefert anhand eines Hundert-TagePlans Ratschläge, wie die neuen Aufgaben als Chef gut bewältigt werden können. Der Autor erklärt, was bei der Mitarbeiterführung zu beachten ist, besonders ausführlich im Kapitel "Teambesprechungen". Die sechste Auflage ist in neun Kapitel unterteilt, in jedem sind Beispiele und Checklisten zu finden, um das eigene Verhalten zu überprüfen und anzupassen. Die beiliegende CD enthält unter anderem einen Fragekatalog zu Gesprächsvorbereitungen und -durchführungen sowie Tests und Fragebögen für den Alltag. Ralph Frenzel: "Das erste Mal Chef", Haufe Verlag, 6. aktualisierte Auflage, 2008, 200 Seiten, ISBN 978-3-448-9261-5, 16,80 Euro. Innovation | Umwelt Ihr Ansprechpartner: Oliver Freitag Telefon: 0931 4194-327 oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis zeitzeiche(N) 2012 Zum sechsten Mal verleiht der Netzwerk21Kongress den "Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N)". Der Preis zeichnet in den Kategorien "Initiativen", "Unternehmen", "Kommunen", "Jugend" und "Internationale Partnerschaften" herausragende Aktivitäten für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Kommune aus. Ein weiterer Preis "Zeitzeiche(N)Ideen" wird für zukunftsorientierte Konzepte und Ideen vergeben. Der Wettbewerb will Akteuren auf lokaler Ebene beim Start der Umsetzung helfen. Die Ausschreibung endet am 19. August 2012. Informationen: www.netzwerk21kongress.de Chefbücher Ihr Ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de Existenzgründung | Unternehmensförderung Ihr Ansprechpartner: Erich Helfrich Telefon: 0931 4194-317 erich.helfrich@wuerzburg.ihk.de Unternehmensbewertung der Mittel- und kleinbetriebe Personalwesen, Controlling, Finanzierung oder Marketing - all das sind Faktoren, die bei der richtigen Bewertung eines Unternehmens berücksichtigt werden müssen. Der Autor bietet einen Überblick über die Grundlagen der Unternehmensbewertung, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen. Neben unterschiedlichen Analysekriterien zeigt er empirische Verfahren oder Besonderheiten bei freiberuflichen Praxen oder jungen Unternehmen. Prof. Dr. Stefan Behringer: "Unternehmensbewertung der Mittel- und Kleinbetriebe", Erich Schmidt Verlag, 5. neu bearbeitete und pflicht des Geschäftsführers zur Einholung fachkundigen rats Verfügt der Geschäftsführer einer GmbH nicht über ausreichende persönliche Kenntnisse, die er für die Prüfung benötigt, ob er pflichtgemäß Insolvenzantrag stellen muss, hat er sich bei Anzeichen einer Krise der Gesellschaft unverzüglich unter Darstellung der Verhältnisse der Gesellschaft und Offenlegung der erforderlichen Unterlagen von einer unabhängigen, für die zu klärenden Fragestellungen fachlich qualifizierten Personen beraten zu lassen. Der Geschäftsführer darf sich nicht mit einer unverzüglichen Auftragserteilung begnügen, sondern muss auch Neuausrichtung in der Energieforschung Nach Fukushima sollen Forschungsmittel verstärkt in die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung investiert werden. Die Bundesregierung beabsichtigt deshalb, in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz Fördermittel in Höhe von

65
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 IHk-INForMATIoN 1,3 Milliarden Euro für die Jahre 2012 bis 2015 bereitzustellen und so die Energieforschung neu auszurichten. Die Aufstockung der Mittel für erneuerbare Energien und für Energieeffizienz speist sich im Wesentlichen aus dem im Jahr 2011 eingerichteten Sondervermögen "Energieund Klimafonds" (EKF). Recht | Steuern Ihr Ansprechpartner: Jürgen Redlin Telefon: 0931 4194-313 juergen.redlin@wuerzburg.ihk.de Elektronische rechnungstellung International Ihre Ansprechpartnerin: Marion Oker Telefon: 0931 4194-353 marion.oker@wuerzburg.ihk.de Süddeutschland in Straubing. Mit mehr als 100 Teilnehmern war das erste Treffen der süddeutschen Stadtmarketingexperten im letzten Jahr in Bamberg bereits ein Erfolg. Aktuell sind im AKCS auf Landesebene 42 Stadtmarketing- und Citymanagementorganisationen vertreten, um die Interessen im Stadtmarketing zu bündeln und gegenüber der Landespolitik und anderen Verbänden zu vertreten. www.stadtmarketing-bayern.de Mit Schreiben vom 2. Juli 2012 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) die Anforderungen an die elektronische Rechnungstellung konkretisiert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Ausgestaltung eines innerbetrieblichen Kontrollsystems für die Echtheitsprüfung der übermittelten Rechnungen gelegt. Eine aufbereitete Zusammenfassung finden Sie unter: www.wuerzburg.ihk.de Veranstaltungen Ihr Ansprechpartner: Radu Ferendino Telefon: 0931 4194-319 radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de übergangsfrist bei der Gelangensbestätigung Mit Schreiben vom 1. Juni 2012 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) die Übergangsfrist bei den Beleg- und Buchnachweispflichten für die Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen (Gelangensbestätigung) erneut verlängert. Die bisherigen Nachweise können nunmehr bis zum Inkrafttreten einer erneuten Änderung des § 17a UStDV geführt werden. onlineschlichter Unter www.online-schlichter.de hat das Europäische Verbraucherschutzzentrum mit Unterstützung des Justizministeriums eine Schlichtungsstelle für den Bereich des E-Commerce eingerichtet. Wenn Onlinehändler und Verbraucher mit Sitz in Bayern, Hessen oder Baden-Württemberg vertragliche Probleme haben, kann der Verbraucher die Schlichtungsstelle anrufen. Das Verfahren wird von spezialisierten Juristen geleitet und ist kostengünstiger als der ordentliche Gerichtsweg. Deshalb kann es sinnvoll sein, dass vergleichsbereite Händler den Verbraucher um die Einleitung eines solchen Schlichtungsverfahrens bitten. study and stay in bavaria! Studierende sollen frühzeitig über ihre beruflichen Möglichkeiten in Bayern informiert werden. Das ist das Ziel der Initiative "Study and stay in Bavaria!", die der Freistaat vor Kurzem ins Leben gerufen hat. Bayern will damit dem Fachkräftemangel begegnen und im internationalen Wettbewerb die klügsten Köpfe für sich gewinnen. An der Universität Würzburg findet im Rahmen dieser Initiative am 30. Oktober 2012 eine Absolventenmesse statt. Unternehmen können sich hier dem akademischen Nachwuchs gezielt als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. "Study and stay in Bavaria!" ist eine gute Plattform für erste Gespräche und interessante Kontakte zu über 10.000 Studierenden der Universität Würzburg sowie der Fachhochschule WürzburgSchweinfurt und bietet Unternehmen die Chance, Absolventen aus dem In- und Ausland als Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Informationen: www.studyandstay.uni-wuerzburg.de/startseite/ Neue Auflage der "praktischen Arbeitshilfe" Die "Praktische Arbeitshilfe" erklärt die wichtigsten Ex- und Importformulare an Beispielen ausgefüllter Musterformulare und vermittelt Hintergrundwissen zu den Themen "Export" und "Import". Inhaltlich wurde insbesondere das Kapitel zu Ausfuhrkontrollbestimmungen und -genehmigungen aktualisiert. Zudem wurden Informationen zum "Bekannten Versender" ergänzt. Enthalten ist außerdem die aktuellste Version der Incoterms 2010. Die "Praktische Arbeitshilfe" hat sich als Hilfsmittel für Beschäftigte im Export und Versand bewährt und überzeugt vor allem durch die enthaltene FormularAusfüll-Software. Sie erhalten die "Praktische Arbeitshilfe" zum Preis von 29,95 Euro bei: Marika Gößwein, IHK, Tel.: 0931 4194-274, E-Mail: marika.goesswein@wuerzburg.ihk.de Gesetz gegen kostenfallen im Internet Am 1. August 2012 trat das "Gesetz gegen Kostenfallen im Internet" in Kraft. Nach diesem müssen Verbraucher unmittelbar vor Vertragsschluss gut lesbar und unmissverständlich auf eine Zahlungspflicht hingewiesen werden (§ 312g BGB n. F.). Alle wesentlichen Vertragsdetails sind anzuzeigen und müssen mit dem Klick auf einen Button mit der Aufschrift "Zahlungspflichtig bestellen" bestätigt werden. Erst dann kommt der Vertrag zustande ("Button-Lösung"). Händler sollten ihre Onlineshops daher zwingend auf die Einhaltung der neuen Voraussetzungen überprüfen. Existenzgründungsbörse Angebot Nachfolger gesucht (Kauf oder Pacht) für eine sehr gut eingeführte freie Automeister-Konzeptwerkstatt. Die Werkstatt verfügt über ein Reifenlager, drei Hebebühnen, vier Mitarbeiter und über 2.000 Stammkunden durch angegliederten Autohandel (gesondertes Unternehmen). WÜ-A-707 deutschland unterzeichnet EUAbkommen mit kolumbien und peru Die Bundesrepublik Deutschland hat Ende Mai 2012 in Brüssel das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru unterzeichnet. Ziel ist es, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen Marktzugangshindernisse abzubauen und die Exportchancen der europäischen und gerade auch der deutschen Unternehmen zu verbessern. Die Zustimmung des Europäischen Parlaments zum Freihandelsabkommen wird im Herbst 2012 erwartet, sodass das Abkommen voraussichtlich noch in diesem Jahr - zumindest vorläufig - in Kraft treten kann. Standortpolitik Ihr Ansprechpartner: Dr. Alexander Zöller Telefon: 0931 4194-312 alexander.zoeller@wuerzburg.ihk.de Angebot Nachfolger aus gesundheitlichen Gründen gesucht! Das einzige ortsansässige Kosmetik- und Nagelstudio mit vielen Stammkunden besteht seit elf Jahren unter anderem mit Fußpflege, Haarentfernung mit Heißwachs und Massagen. Das Studio verfügt über vier Behandlungskabinen und einen Verkaufsraum. Es liegt in bester Lage im Erdgeschoss direkt an der Straße und hat ein großes Schaufenster. WÜ-A-708 2. stadtmarketingforum süddeutschland Für den 27. und 28. September 2012 plant der Aktionskreis City- und Stadtmarketing Bayern e. V. das zweite Stadtmarketingforum chiffre-zusendung: IHK Würzburg-Schweinfurt, Mainaustraße 33, 97082 Würzburg

66
66 IHk-INForMATIoN DIE DIHK-SEI T E 0 8 · 2012 Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Neues aus Berlin und Brüssel Berlin. Bundesumweltminister Peter Altmaier und DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann wollen eine gemeinsame "Mittelstandsinitiative Energiewende" starten. Das erklärten beide bei einem Treffen in Berlin. Sie waren sich einig, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland durch die Energiewende nicht leiden darf. Ziel müsse es sein, die Versorgungssicherheit zu jeder Sekunde zu gewährleisten und die Stromkosten für alle Unternehmen in Grenzen zu halten. Der Umbau des Energiesystems sei zugleich ein großes Investitionsprogramm mit Chancen für alle Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen rechtzeitig darauf einstellen. Die Mittelstandsinitiative soll dazu beitragen, das Bewusstsein der kleinen und mittleren Unternehmen für die erkennbaren großen Herausforderungen zu schärfen. Gleichzeitig soll die Umsetzung der Energiewende in den Regionen vorangebracht und die Akzeptanz für das Mammutprojekt erhöht werden. Ganz konkret schlug DIHK-Präsident Driftmann u. a. vor, regionale "Effizienzwerkstätten" einzurichten, in denen Unternehmen gemeinsam Projekte zur Energieeinsparung entwickeln. Außerdem soll das Qualifizierungsangebot für Energiemanager und -beauftragte deutlich ausgeweitet werden. Driftmann und Altmaier für "Mittelstandsinitiative Energiewende" Bundesumweltminister Peter Altmaier will eine bessere Akzeptanz der Energiewende mit den Unternehmen des Mittelstands erreichen . Berlin. Die quantitative und qualitative Sicherung des Fachkräftenachwuchses ist für Unternehmen ein zentrales Thema. Hierzu sollen die neuen "Schul- und hochschulpolitischen Leitlinien des DIHK" beitragen. Der DIHK-Vorstand hat sie im Juni verabschiedet. Bei der Schulpolitik reichen die Vorschläge von der Sprachförderung in Kitas über Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schulabgänger bis hin zur naturwissenschaftlich-technischen und ökonomischen Bildung. Auch bei der Lehrerbildung wird Reformbedarf gesehen. In der Hochschulpolitik stehen Fragen der Qualität der Lehre und der Beschäftigungsfähigkeit der Hochschulabsolventen sowie die Entwicklung dualer und berufsbegleitender Studiengänge im Mittelpunkt. Neue schul- und hochschulpolitische Leitlinien nehmerinnen und Unternehmer aus dem Bereich der Industrie- und Handelskammern und des Handwerks die Plätze der EU-Abgeordneten im Plenarsaal des Europäischen Parlaments ein. Sie werden europapolitische Themen debattieren und über gemeinsame Positionen abstimmen. Aus Deutschland werden 96 Unternehmer mitdiskutieren. "Das Europäische Unternehmerparlament bietet den Teilnehmern die einmalige Gelegenheit, Europaabgeordnete und Kommissare direkt auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen", betont DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. "Europa braucht gerade jetzt Ideen und Vorschläge aus der Praxis und die Unterstützung der Unternehmen." bleiben. Damit kamen sie einer wesentlichen Forderung der IHK-Organisation nach. Konkret geht es um die sogenannten Auffangpositionen, die eine große Umstellung der Buchhaltung in den Unternehmen vermeiden sollen. Sie sollten ursprünglich nach einer Anfangsphase entfallen. Brüssel. Am 18. Oktober 2012 ist es wieder soweit: Das "Europäische Parlament der Unternehmen" tagt zum dritten Mal in Brüssel. Einen Nachmittag lang nehmen 750 Unter- Unternehmen diskutieren im Europäischen Parlament Berlin. Der bürokratische Aufwand bei der E-Bilanz fällt geringer aus als befürchtet! Das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium haben kürzlich öffentlich erklärt, dass die Erleichterungen bei der ab 2013 vorgeschriebenen elektronischen Übermittlung von Bilanzen an die Finanzämter dauerhaft erhalten E-Bilanz-Erleichterungen jetzt dauerhaft Berlin. Gute Nachricht: Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums ist vorzeitig bis Ende 2014 verlängert worden. Und: Ab sofort können sich auch Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern (bisher: 250 Mitarbeiter) für eine Forschungsförderung bewerben. Dafür hatte sich der DIHK eingesetzt. Seit Mitte 2008 wurden beim ZIM rund 17.500 Vorhaben mit einem Fördervolumen von über 2,2 Mrd. Euro bewilligt. DIHK-Innovationsexperte Michael Liecke: "Das Programm ist erfolgreich, weil es themen- und technologieoffen ist. Antragsbearbeitung und Abwicklung erfolgen relativ schnell und unbürokratisch. ZIM ist ein gutes Beispiel für sinnvolle staatliche Zukunftsinvestitionen." Forschungsförderung verlängert Wirtschaft im Musterland 08 · 2012

67
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 rEGIoNALEs HASSBERGE BAD KISSINGEN || KITZINGEN || Im blickpunkt JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: Fränkische öffnet neues werk in Frankreich königsberg. Nach nur elf Monaten Bauzeit wurde Mitte Juni 2012 das neue Werk im französischen Torcyle-Grand (Region ChampagneArdenne) eingeweiht. Auf einer Produktionsfläche von 2.000 Quadratmetern fertigt Fränkische France künftig hauptsächlich Produkte für das Regenwassermanagement. Fränkische schafft dort 35 neue Arbeitsplätze. Rund 170 Gäste aus Wirtschaft und Lokalpolitik nahmen an den Feierlichkeiten teil, darunter der Präsident der Industrieund Handelskammer Aube und der Generalrat des Departements. "Wir haben uns für den Standort entschieden, um den Markt in Frankreich gut bedienen zu können und logistische Hürden zu überwinden. Damit schaffen wir nicht nur neue Arbeitsplätze vor Ort, sondern sichern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtunternehmens Fränkische und damit die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Standorten", betonte Otto Kirchner, geschäftsführender Gesellschafter. Damit ist Fränkische jetzt in zwölf Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. HAssbErGE 60 Jahre Am 5. August 2012 vollendet Christoph Stumpf, Schulleiter an der Heinrich-Thein-Schule Staatliches Berufliches Schulzentrum in Haßfurt, sein 60. Lebensjahr. bAd kIssINGEN 70 Jahre Am 25. August 2012 vollendet Prof. Dr. Dr. Peter Deeg, geschäftsführender Gesellschafter der Deegenbergklinik für Innere Krankheiten/Kardiologie/ Diabetologie/Angiologie und Orthopädie in Bad Kissingen, sein 70. Lebensjahr. 75 Jahre Horst Hornung, Hammelburg, feiert am 12. August 2012 seinen 75. Geburtstag. Am 14. August 2012 wird Dr. med. Johann-Friedrich Kalk aus Bad Kissingen 75 Jahre. Otto Kirchner und Jean-Paul Bachy beim Durchschneiden des Bandes in Trocy-le-Grand. Vorsicht toter winkel! Hassfurt. Im Rahmen der Fahrradausbildung besuchte die Klasse 4c der Grundschule Sylbach mit ihrer Lehrerin Hedwig Krumscheid die Räder Erd- und Wegebau GmbH in Haßfurt. Ziel des Besuchs war es, die Gefahren des "toten Winkels" für die Kinder in der Praxis erfahrbar zu machen. Jedes Kind hatte die Möglichkeit, einmal selbst auf dem Lkw-Sitz zu sitzen, um zu sehen, was man als Lkw- oder Omnibusfahrer tatsächlich im Spiegel sehen kann und was sich im sogenannten "toten Winkel" befindet. "Sicher eine eindrückliche Präventionsmaßnahme für die zukünftigen Fahrradfahrer im Straßenverkehr", meint die kaufmännische Geschäftsführerin Ute Wolf von der Räder Erdund Wegebau GmbH. IN kürzE AUs MAINFrANkEN 43 Jahre hat der Steinsfelder Ludwig Schramm der Maintal Konfitüren GmbH treue Dienste geleistet. Jetzt verabschiedeten ihn die Geschäftsführung mit Anne Feulner und Klaus Hammelbacher samt der ganzen Belegschaft in einer Feierstunde in den Ruhestand. Seit 1999 war Schramm für den Einkauf zuständig und kaufte so pro Jahr weltweit rund 1.900 Tonnen Früchte, aufgeteilt auf 40 verschiedene Fruchtsorten, ein. wolf-Haus feierte 110 Jahre burkardroth-Gefäll. Am 7. und 8. Juli 2012 feierte das Unternehmen Wolf-Haus ein großes Jubiläum. Seit 110 Jahren arbeitet man in Burkardroth-Gefäll im Landkreis Bad Kissingen in handwerklicher Tradition mit dem wertvollen Baustoff Holz. Begonnen hat alles im Jahr 1902 mit einem Sägewerk. Später wurde der Betrieb als Zimmereiunternehmen geführt, und heute werden in der vierten Familiengeneration energieeffiziente Häuser nach freier Architektenplanung errichtet. Bauherren, Interessenten, Freunde und Partner von Wolf-Haus waren eingeladen, die "Tage der offenen Tür" in Burkardroth-Gefäll zu nutzen, um sich über aktuelle Bautrends zu informieren. Unter anderem konnte man bei einem "Hausbau live" erleben, wie schnell und präzise ein Haus in Holztafelbauweise entsteht. zusammengehen stärkt winzer Nordheim. Nachdem die beiden Genossenschaften Divino Nordheim und Consilium Thüngersheim im Landkreis Kitzingen bereits seit April 2011 eine Abfüllkooperation eingegangen sind, haben ihre Mitgliedswinzer eine Fusion beider Unternehmen beschlossen. Die Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2012 vollzogen werden. Die Winzer versprechen sich Synergien und eine Stärkung der Mitgliedsbetriebe. Am Standort in Thüngersheim werden die Vinothek und die Traubenannahme verbleiben. Schrittweise soll der Keller mit seinen Funktionen nach Nordheim verlagert werden, wo ausreichend Kapazitäten vorhanden sind. Im kaufmännischen Bereich werden Doppelbesetzungen gestrichen, um die größtmöglichen Synergien zu erreichen. Die beiden Marken Divino Nordheim und Consilium Thüngersheim werden auch weiterhin getrennt voneinander geführt. Eine gelungene Premiere feierte Fränkische mit ihrem "Tag der Ausbildung", zu dem mehr als 500 Besucherinnen und Besucher auf das Firmengelände des Königsberger Kunststoffspezialisten kamen.

68
68 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Im blickpunkt MAIN-spEssArT JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 50 Jahre Am 11. August 2012 vollendet Oliver M. Hübler, Geschäftsführer der Okalux GmbH in Marktheidenfeld, sein 50. Lebensjahr. Birgit Schirm aus Karlstadt wird am 8. August 2012 50 Jahre. 60 Jahre Dr. Thomas Klein, Geschäftsleitung Personalmanagement bei Warema Renkhoff SE in Marktheidenfeld, feiert am 14. August 2012 seinen 60. Geburtstag. KITZINGEN MAIN-SPESSART Große Lust auf Frankenwein in Japan kitzingen/repperndorf. Japan ist das wichtigste Exportland für die Winzergemeinschaft Franken. Zu Beginn des Jahres 2012 wurde dort ein Kontrakt mit einer Coffee-Shop-Kette abgeschlossen, die insgesamt 272 Läden in ganz Japan betreibt. Diese werden nun mit Bocksbeuteln aus Kitzingen beliefert und der erste Container ist bereits verkauft - ein zweiter befindet sich auf dem Seeweg nach Osten. wachstumstrend von Frost gebremst kitzingen. Der fatale Mai-Frost aus dem Jahr 2011 gerät in der Bevölkerung so langsam in Vergessenheit. In der Bilanz der Winzergemeinschaft Franken eG (GWF) ist dieser Frostschaden jedoch ein aktuelles Thema. Das Unternehmen muss zwei schwache Ernten in Folge verkraften: Nach dem 25-Prozent-Ernteminus aus 2010 kam im letzten Jahr ein weiteres Minus von vier Millionen Litern dazu. Die Winzergemeinschaft Franken schließt das Jahr 2011 mit einem Umsatz von 35,2 Millionen Euro. Darin stecken ein Umsatzrückgang von 4,8 Prozent und ein Absatzminus von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittserlös pro Flasche konnte immerhin um 8,4 Prozent gesteigert werden, was allerdings das Minus beim Umsatz nicht ausgleicht. dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 25-jährige Tätigkeit Günther Handel, Günther Schwarz und Matthias Seufert, alle Mitarbeiter der Willy Kreutz GmbH & Co. KG, Steinfeld 25 Jahre partner für kellerei- und brennereiartikel kitzingen. Die Herstellung von Wein fordert alle Sinne. Die Rebe gilt es naturgerecht zu pflegen, die Trauben in ihrer natürlichen Reife zu lesen, schonend zu pressen, ihren Saft sorgfältig zu filtern, einzukellern und mit Liebe und Geduld entwickeln zu lassen. Guter Wein ist kein Zufall - und Volbers Kellereiartikel GmbH in Kitzingen hat daran Anteil. Die Firma ist Fachhändler für Kellerei- und Brennereibedarf, Kellereimaschinen, Flaschen und Weinverpackungen aller Art in Franken und hilft dem Winzer mit der nötigen Ausstattung. Christian Meuschel, Vorsitzender des IHK-Gremialausschusses Kitzingen, überreichte anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums Unternehmenschef Alfred Volbers (links) die Ehrenurkunde der IHK und gratulierte im Namen der mainfränkischen Wirtschaft. IN kürzE AUs MAINFrANkEN Dr. Steffen Winkelmann, Finanz- und Vermögensberater bei MLP in Würzburg, wurde vom Financial Planning Standards Board e. V. (FPSB Deutschland) mit dem Zertifikat Certified Financial Planner (CFP) ausgezeichnet - dem höchsten international anerkannten Ausbildungsstandard für Finanzberater. Derzeit tragen in ganz Deutschland nur etwa 1.500 Finanzberater diesen Titel. schum stärkt standort dettelbach dettelbach-würzburg. Dettelbach hat sich zum Dreh- und Angelpunkt der Würzburger Unternehmensgruppe Schum entwickelt. Die vor einem Jahr begonnene Erweiterung des Zentrallagers ist abgeschlossen. Mit der Verdoppelung der Hochregallagerplätze verfügt Schum nun über eine Lagerkapazität von rund 90.000 Paletten-Stellplätzen. Das Würzburger Traditionsunternehmen J. E. Schum GmbH & Co. KG ist erfolgreich und wächst laufend. Mit seinen schlüsselfertigen Kleinpreis-Konzepten bedient Schum Einzelhandel und Vollsortimenter in Deutschland und Europa. Die Mainfranken sind zudem mit derzeit rund 190 Filialen der Tochterfirma EuroShop führend im deutschen EinEuro-Markt. Nun hat das Unternehmen den Standort im Landkreis Kitzingen erneut gestärkt. Bereits 2007 hatte das Unternehmen das Zentrallager Dettelbach durch den Neubau eines vollautomatischen Hochregallagers um 28.000 Plätze erweitert. Nun hat J. E. Schum erneut acht Millionen Euro investiert und das bestehende Hochregallager verdoppelt. Ab sofort verfügt Schum über eine Lagerkapazität von rund 90.000 Paletten-Stellplätzen. "Diese Investition verstehen wir als Beitrag zur Zukunftssicherung und als Bekenntnis zu unserem Standort", so Dr. Rainer Schum, der als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen in vierter Generation führt. Auch die Mitarbeiter im Landkreis dürften sich über die Aufwertung des Standortes Dettelbach freuen, die sie auch als Beitrag zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze verstehen können. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen, das als attraktiver Arbeitgeber gilt, etwa 1.500 Mitarbeiter. Hilfsprojekte der region unterstützt karlstadt. Vier regionale Hilfsorganisationen und Vereine konnten sich jeweils über eine Spende von der "Düker-Familie" freuen. Die Spenden waren anlässlich der Familientage bei den Düker-Angehörigen gesammelt worden. Dabei kamen 1.200 Euro zusammen, die auf die Karlstadter Tafel, das Kinderhaus Laudenbach, den Sozialfonds der Gemeinde Laufach und Förderverein der Volksschulen Laufach aufgeteilt wurden. Düker-Geschäftsführer Torsten Stein (links) und Betriebsratsvorsitzender Stefan Rümmer (2. v. l.) bei der Spendenübergabe .

69
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 rEGIoNALEs RHÖN-GRABFELD SCHWEINFURT Im blickpunkt JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: Neue Ausbildungswerkstatt und ein "Tag der offenen Tür" Mellrichstadt. Mit dem Neubau der Ausbildungswerkstatt wurde bei der Reich GmbH in Mellrichstadt ein weiteres wichtiges Zeichen in Richtung "Zukunft gestalten" gesetzt. Vor Kurzem wurde die neue Halle ihrem Zweck übergeben und von Ausbildungsleiter Klaus Diemar und seinen Auszubildenden bezogen. Die Halle wurde nach den neuesten energetischen Gesichtspunkten gebaut. Berücksichtigt wurden aber auch pädagogische Erkenntnisse. So sind alle Räume lichtdurchflutet mit Blick ins Grüne konzipiert und die einzelnen Ausbildungsbereiche klar strukturiert. Die Ausbildungswerkstatt enthält zu den Fertigungsräumen auch noch einen Schulungsraum sowie einen eigenen Ausbildungsraum für die Ausbildungsberufe Elektroniker und Mechatroniker. Anlässlich der Fertigstellung der neuen Ausbildungswerkstatt lud die Reich GmbH vor Kurzem Auszubildende und Eltern zu einem "Tag der offenen Tür". Blick in die neue Ausbildungswerkstatt beim "Tag der offenen Tür". rHöN-GrAbFELd 65 Jahre Peter Wukowojac aus Mellrichstadt wird am 15. August 2012 65 Jahre. scHwEINFUrT 90 Jahre Walter Weimann, Schweinfurt, feiert am 18. August 2012 seinen 90. Geburtstag. Neues wiesenfest der skF-Mitarbeiter sennfeld/schweinfurt. Die erste Auflage 2010 des neuen Wiesenfestes in Sennfeld auf dem Gelände der ehemaligen SKF-Erholungsanlage litt unter tropischen Temperaturen. Dieses Jahr aber passte das Wetter - es war warm genug, dass die zahlreichen Besucher Lust auf gekühlte Getränke hatten, gleichzeitig aber nicht zu heiß für das umfassende Rahmenprogramm. Der Sennfelder Anglerverein unterstützte die Organisatoren in jeder Hinsicht und bot Fisch vom eigenen Die glücklichen Gewinner des Heißluftballon-Wettbewerbs beim diesjährigen Wiesenfest der SKF-Mitarbeiter: Marlies Schmötzer, Gerd Biehnmüller und Silke Schmit konnten mit Ballonfahrer Günther Hübner (links) sofort abheben. Fang; darüber hinaus gab es bekannte und bewährte kulinarische Genüsse bis hin zu Cocktails in den Abendstunden. Im SKF-Truck informierten Filme über Wissenswertes aus dem Unternehmen - aus früherer Zeit bis heute. Musikalisch sorgten verschiedene Musikgruppen - zusammengesetzt aus SKFMitarbeitern - für beste Unterhaltung. Weitere Highlights waren Auftritte einer indischen Gruppe, der Hip-Hop-Girls aus Haßfurt und der vier Tenöre. IN kürzE AUs MAINFrANkEN Sulzfeld im grabfeld hat neue Auffahrten auf die weltweite Datenautobahn bekommen. Die Telekom hat das örtliche Breitbandnetz ausgebaut und die Gemeinden Hohenroth, Sulzfeld im Grabfeld und Strahlungen mit schnelleren Internetzugängen versorgt. Die Druckhaus Weppert Schweinfurt gmbH präsentiert sich seit Kurzem mit neuem Design, Logo und dem Zusatz "Zukunft drucken. Wir machen das!" im Netz. Die Expansion von Opti Wohnwelt geht weiter: Vor Kurzem hat die Unternehmerfamile Föst im badenwürttembergischen Mössingen ihre achte Niederlassung eröffnet. Dies ist bereits das zweite Standbein der Einrichtungsexperten in Schwaben. Innerhalb weniger Monate entstanden auf dem ehemaligen Gelände des Wohnzentrums Vogt im Gewerbegebiet der Blumenstadt auf einer Fläche von 16.000 Quadratmetern sowohl ein SB-Mitnahmemarkt opti-mit als auch das Haupthaus von Opti Wohnwelt mit einer Vielfalt renommierter Markenhersteller. 25 Jahre "kosmetikpraxis sylvia" schweinfurt. Sylvia Müller, gelernte Drogistin und ärztlich geprüfte Fachkosmetikerin, feiert in diesem Jahr mit ihrer "Kosmetikpraxis Sylvia" 25-jähriges Bestehen. Nach der Eröffnung im Jahre 1972 als "Kosmetiksalon Sylvia" in der damaligen elterlichen Marien-Drogerie am Hochfeld und dem Umzug in das Hauptgeschäft in der Bauerngasse, befindet sich das Unternehmen nun schon seit über einem Vierteljahrhundert in der Schweinfurter Friedrichstraße. Unternehmen luden zur "Jobs4Industry" schweinfurt. Zahlreiche Unternehmen präsentierten sich auf der Hochschul-Kontaktmesse "Jobs 4Industry" an der Hochschule in Schweinfurt. Mit einem breit gefächerten Informations- sowie Praxisangebot sprachen sie Studierende an und präsentierten sich als attraktive Arbeitgeber. An den Messeständen weckten Präsentationen, Vorstellungsgespräche, Fallstudien, der Bewerbermappen-Check sowie eine Jobwall mit offenen Stellen das Interesse der jungen Akademiker. spendenscheck für die kindertafel schweinfurt schweinfurt. Große Freude herrschte bei der Schweinfurter Kindertafel. Jürgen Bruhn und Christiane Ilgenfritz, Vorstandsmitglieder des Vereins "Von uns für uns e. V.", übergaben an Stefan Labus einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Im Verein "Von uns für uns e. V." engagieren sich SKFMitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in ihrer Freizeit für soziale Zwecke. So werden kulturelle Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Der Erlös wird an entsprechende Einrichtungen gespendet. In diesem Fall wurde die Summe von Konzerten der SKF-Big-Band "(E)motions of Swing" und der SKF-Rockband "Platform No 6" eingespielt.

70
70 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Im blickpunkt Dr. Klaus geißdörfer (38), Leiter Branchenmanagement Industrial OEM, und Rudolf Lenhart (47), Leiter Geschäftsbereich Pendellager und Werkleitung Schweinfurt, werden ab 1. September 2012 in die Geschäftsleitung der Sparte Industrie berufen. Sie berichten an Robert Schullan, Vorsitzender der Geschäftsleitung Industrie und Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG. Rainer Hundsdörfer, Bereichsvorstand Industrie und Vorsitzender der Geschäftsleitung Industrie, wird die Schaeffler AG zum 31. August 2012 verlassen. Dr. Klaus Geißdörfer (links) und Rudolf Lenhart (rechts). WÜRZBURG Vs als 40. Mitglied der IJF begrüßt würzburg. Die VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG sind zum 1. Juli 2012 der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e. V. (IJF) beigetreten - und damit das 40. Mitglied der vor 1,5 Jahren gestarteten Nachwuchsförderinitiative. "Wir freuen uns auf gemeinsame Aktivitäten mit der IJF zur gezielten Nachwuchsakquise und -förderung", sagte Dr. Axel Haberer, Marketingleiter der VS, zum Start der Kooperation. Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e. V. am Uni Campus Hubland Nord hat sich die Nachwuchsförderung im technischen Bereich zur Aufgabe gemacht. Das Unternehmen VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG ist marktführender mittelständischer Hersteller von Schul-, Büro-, Objekt-, und Systemmöbeln. Neben dem Sitz in Tauberbischofsheim ist das Unternehmen mit Töchterfirmen in den USA, Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten vertreten. zehn Jahre IT-Lösungen für Logistik, Handel und produktion würzburg. Der IT-Dienstleister Salt Solutions feierte im Juni 2012 sein zehnjähriges Bestehen. Dank innovativer IT-Systeme und strikter Kundenorientierung gelang dem mittelständischen Unternehmen eine nachhaltige Erfolgsgeschichte. Den nötigen hoch qualifizierten Nachwuchs sichert sich der Spezialist für Produktions- und Logistiksysteme durch langjährige Kooperationen mit der Universität Würzburg und der Fachhochschule WürzburgSchweinfurt. Die Salt Solutions GmbH wurde 2002 in Dresden und Oberpfaffenhofen bei München von den Gesellschaftern Dr. Bernhard Blüthner, Markus Honold und Dieter Heyde gegründet. Heute zählt das Unternehmen über 300 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro an den vier Standorten Würzburg, Dresden, München und Düsseldorf. Schaeffler erhält den Stahl-Innovationspreis 2012 in der Kategorie "Produkte aus Stahl" für das Fliehkraftpendel. Seit mehr als 20 Jahren werden von dem Stahl-InformationsZentrum Düsseldorf/Bühl alle drei Jahre herausragende Produktinnovationen aus Stahl mit dem Stahl-Innovationspreis ausgezeichnet. Zum 4. Mal fand der "Tag der Ausbildung" beim Baustoff-Hersteller Knauf in Iphofen statt. Unter dem Motto "Ausbildung bei Knauf - wissen was geht!", öffnete das Unternehmen seine Türen, um Schülern, Absolventen, Eltern und allen Interessierten die umfangreichen und vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen auch die neuen Möglichkeiten des "Dualen Studiums". 25 Jahre "Mister cadillac" würzburg. Sein 25-jähriges Jubiläum als nebengewerblicher Hobby-Musiker feierte vor Kurzem Günter Haas, alias "Mister Cadillac". Der Name ist eine Widmung an die Zeit der Tanzmusik mit internationalen Hits und auch deutschen Schlagern, welche heute noch das Publikum begeistern und zum Tanzen oder Mitsingen animieren, verbunden mit dem Zugeständnis an qualitative Musik, die nicht unbedingt laut, aber klangvoll angenehm ins Ohr geht und sich wie ein Cadillac vom Alltäglichen unterscheidet. Heute tritt er mit ein oder zwei Keyboards, Akkordeon und sonorem Gesang über nur einen Power-Mixer und angenehmen klangvollen Boxen auf - oder Akkordeon pur - und erscheint auf Wunsch auch mit dem besagten Cadillac, durch den er Gründungs- und Vorstandsmitglied des bundesweiten "Classic Cadil- lac Clubs Deutschland e. V." wurde. Dieser Club wurde 1990 unter dem Vereinsregister 1375 in Würzburg gegründet. würzbUrG JUbILArE Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK WürzburgSchweinfurt danken für das langjährige Engagement im IHK-Ehrenamt und gratulieren: 60 Jahre Am 16. August 2012 vollendet Eckhardt Mainka aus Würzburg sein 60. Lebensjahr. 70 Jahre Ernst Kleider aus Würzburg feiert am 30. August 2012 seinen 70. Geburtstag. 80 Jahre Jacob Jobst, Würzburg, wird am 7. August 2012 80 Jahre. strategische Vertriebspartnerschaft besiegelt würzburg/bamberg. Die Ape Labs Lichtprodukte GmbH aus Eisingen im Landkreis Würzburg und das Bamberger Musikversandhandelsunternehmen Thomann haben eine Vertriebspartnerschaft besiegelt. Durch die Partnerschaft wendet sich Ape Labs mit ihrem Scheinwerfer-Sortiment der Marke "Mobilight" direkt an Musiker, Event- und Medienunternehmen, Verleiher von Licht- und Tontechnik, Dekorationsfirmen und Messebauer, Kommunen und auch an Privatpersonen. "Wir freuen uns sehr, unsere Scheinwerfer zusammen mit Thomann international zu vermarkten", kommentiert Julius Schrenk, Gründer und Geschäftsführer der Ape Labs Lichtprodukte GmbH, die Zusammenarbeit. Knapp drei Jahre ist Ape Labs in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von akkubasierten LEDLeuchten für die Eventbranche aktiv. 2009 gründete Schrenk das Unternehmen und stellte erstmals seine Produkte auf der prolight+sound Messe in Frankfurt vor. Ape-Labs-Gründer Julius Schrenk aus Eisingen. Aktuelle Entwicklungen im Urlaubsrecht würzburg. Die jüngsten Entwicklungen im Urlaubsrecht standen im Mittelpunkt des 7. Würzburger Forums Arbeitsrecht der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht der Universität Würzburg. Über 200 Gäste kamen in die alte Universität Würzburg, um mit Prof. Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht a. D., über die Entwicklung im Urlaubsrecht zu diskutieren. Prof. Franz Josef Düwell hat den Umbau des deutschen Urlaubsrechts nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Jahr 2009 an entscheidenden Stellen maßgeblich mitgestaltet.

71
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 rEGIoNALEs WÜRZBURG Im blickpunkt würzbUrG dIENsTJUbILArE Die Ehrenurkunde der IHK WürzburgSchweinfurt für langjährige treue Dienste wurde verliehen an: Für 40-jährige Tätigkeit Inge Hüttl, Mitarbeiterin der Anton Kern GmbH, Würzburg Im Bild (v. l.): Achim Kalweit, Geschäftsführer Distelhäuser Brauerei, Georg Rosenthal, 1. Vorsitzender des WFV, Frank Störzbach, Marketingleitung Distelhäuser Brauerei, und Reinhard Peter, 2. Vorsitzender des WFV. distelhäuser neuer sponsoring-partner des wFV würzburg. Wenn die Spieler des Würzburger Fußball Vereins (WFV) zum Start der neuen Saison auflaufen, treten sie in einem neuen Outfit an: Auf dem Trikot des BayernligaVereins ist dann "Distelhäuser" zu lesen. Die Brauerei aus dem Taubertal wird neuer Hauptsponsor des Vereins, wo nach eigenem Slogan "der Fußball in Würzburg zu Hause ist". Die neue Partnerschaft zwi- schen dem WFV und den Distelhäusern ist zunächst auf drei Jahre angelegt, losgelöst von der Ligazugehörigkeit der ersten Mannschaft. Vor Kurzem haben Georg Rosenthal und Reinhard Peter als Vorsitzende des Vereins und Achim Kalweit für die Distelhäuser den Sponsorenvertrag unterzeichnet. IN kürzE AUs MAINFrANkEN Mit Wirkung zum 1. Juli 2012 hat der Verwaltungsrat der Sparkasse Mainfranken Rainer Ankenbrand zum stellvertretenden Vorstandsmitglied ernannt. Der Dipl.-Volkswirt ist seit 1987 in der Sparkasse Würzburg tätig, war von 1992 bis 2008 Leiter der Unternehmensentwicklung und ist seit 2008 Bereichsleiter für Marketing/Vertriebssteuerung/Kommunikation der Sparkasse Mainfranken Würzburg. zwölf E.oN bayern-Auszubildende freigesprochen würzburg. "Seien Sie flexibel und mobil, und erhalten Sie sich Ihre Neugierde - das wird Ihnen viele Chancen eröffnen", diesen Tipp gab Ludwig Schiebler, Mitglied der Geschäftsleitung von E.ON Bayern, den zwölf Absolventen mit auf den Weg ins Berufsleben. Er überreichte bei der Feierstunde die Zeugnisse an sieben Elektroniker für Betriebstechnik und fünf Kauffrauen für Bürokommunikation und betonte: "Fachliche Kompetenz ist wichtig, aber nicht alles: Was Sie im Berufsleben immer benötigen werden, sind Teamfähigkeit, Toleranz und die Fähigkeit zur offenen Kommunikation." Stolz ist Schiebler auf das gute Ergebnis des Jahrgangs: Zweimal wurde die Note eins und sechsmal die Note zwei erreicht. Insgesamt fünf Absolventen erhielten zudem als Anerkennung ihrer besonders guten Leistungen eine Prämie von E.ON Bayern. Am 1. September 2012 starten weitere neun junge Menschen mit E.ON Bayern in Würzburg ins Berufsleben. Ludwig Schiebler, Mitglied der Geschäftsleitung (2. v. l.), freut sich über die guten Prüfungsergebnisse. Rainer Ankenbrand bayla und Lebenshilfe unterstützen Arbeit der klinikclowns würzburg. Spezielle Biere und Weine für besondere Anlässe gebraut und abgefüllt gibt es viele, aber einen Fruchtsaft, bei dem man beim Trinken noch Gutes tut, gibt es bisher noch nicht! Doch in Kürze wird es durch die Kooperation der Mainfränkischen Werkstätten und des Bayla (Bayerischer Landesausschuss für gärungslose Früchte) den ersten Fruchtsaft mit dem Konterfei der Würzburger Klinikclowns geben. Mit dem Erlös soll dann die Arbeit der Klinikclowns unterstützt werden, die seit Ende der 1990er-Jahre kranke Kinder in der Würzburger Uni-Kinderklinik und der Kinderklinik am Mönchberg besuchen und für kurze Zeit Sorgen und Kummer vergessen machen. Patrik Dietz (3. v. r.) führte die Gäste aus den Mainfränkischen Werkstätten und die Klinikclowns durch die Bayla. Die DAK-gesundheit überzeugt im neuen Kassenvergleich von Focus Money auch in diesem Jahr durch hervorragende Angebote. "Für drei von acht Kundengruppen bekommen wir beim Service und den Leistungen Spitzennoten", sagt Servicezentrumsleiter Michael Freimann. Laut Focus Money finden Familien, Sportler sowie Selbstständige bei der DAKGesundheit den besten Service und maßgeschneiderte Leistungen. Wolfram Struth heißt der neue Vorsitzende des Stadtmarketings "Würzburg macht Spaß" e. V. Einstimmig wurde der Geschäftsführer der Galeria Kaufhof bei der Mitgliederversammlung zum Nachfolger von Friedhelm Bröske gewählt. benefizgala im Maritim Hotel hilft blindeninstitut würzburg. Im April 2012 richtete das Maritim Hotel Würzburg nun bereits zum zweiten Mal eine große Benefizgala zugunsten der Blindeninstitutsstiftung Würzburg aus. Zahlreiche Gäste kamen, um einen unterhaltsamen Abend mit vielerlei Köstlichkeiten aus der Küche von Küchendirektor Klaus Koch und einem bunten Unterhaltungsprogramm zu verbringen. Der Erlös des Abends ging an die Blindeninstitutsstiftung und wird von dieser ideal für zukünftige Renovierungsarbeiten im Freizeithaus Fladungen eingesetzt werden können. Hoteldirektor Walter Pint, Küchendirektor Klaus Koch und Verkaufsleiterin Sonja Melanie Kemena freuten sich, den Scheck persönlich am "Tag der offenen Tür" überreichen zu dürfen. Spendenübergabe beim "Tag der offenen Tür" auf dem Gelände des Blindeninstituts Würzburg: (v. l.) Dr. Marco Bambach, Vorstand Blindeninstitut, Klaus Koch, Küchendirektor Maritim, Walter Pint, Hoteldirektor Maritim, Johannes Spielmann, Vorstand Blindeninstitut, und Sonja Melanie Kemena, Verkaufsleiterin Maritim. Der Automobilzulieferer Wolverine Advanced Materials setzt in seinen Lagerprozessen auf mobile Systeme und Software von Salt Solutions aus

72
72 rEGIoNALEs Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Im blickpunkt Würzburg. Wolverine Advanced Materials ist die deutsche GmbH und ein Tochterunternehmen des US-amerikanischen Konzerns und fertigt am Standort Öhringen Dichtungen und Dämpfungsbleche für die Automobilindustrie. Kunden sind unter anderem Premiummarken wie BMW. Rainer Thide verantwortet seit Juli 2012 Vogel Corporate Media am Standort Berlin. Stefan Rühling, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vogel Business Media: "Ich freue mich, dass wir mit Rainer Thide einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten für Corporate Publishing gefunden haben. Mit seiner Erfahrung wird er unser viertes Geschäftsfeld Services weiter ausbauen und vorantreiben. Wir sehen im Markt großes Potenzial und haben als Fachmedienhaus dafür beste Voraussetzungen." 6.000 Bierfreunde weltweit haben das "beste Bier Deutschlands" gesucht - und gefunden. Es kommt aus dem Taubertal und heißt Distel Spezial. 30 Jahre im Unternehmen: Am 1. Juli 2012 konnte Apotheker Michael Klingner auf 30 Jahre Betriebszugehörigkeit in der Bavaria Apotheke Höchberg zurückblicken. WÜRZBURG 40 Jahre bei s.oliver rottendorf. Sie kennt s.Oliver wie kaum ein anderer Mitarbeiter: Irene Beetz aus Eßfeld feierte bei dem Mode- und Lifestyleunternehmen aus Rottendorf ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum. Anlässlich ihres Ehrentages wurde sie von s.OliverInhaber Bernd Freier persönlich beglückwünscht und bekam einen großen Blumenstrauß von Reinhold Werthmann, Director HR Capital Management, überreicht. "So ein langjähriges Jubiläum gibt es heutzutage nicht mehr oft und wir sind stolz darauf, dass uns Irene Beetz als loyale und geschätzte Mitarbeiterin über all die Jahre die Treue gehalten hat. Sie ist fast von Beginn an mit dabei und ein wandelndes Lexikon, was unsere Firmengeschichte betrifft." Die heute 61-Jährige wechselte aus dem Steuerberatungsbüro, das für s.Oliver anfangs tätig war, nur drei Jahre nach Firmengründung in das aufstrebende Modeunternehmen. Dort war sie für Bereiche wie Lohnabrechnung und Buchhaltung zuständig, baute unter anderem die betriebseigene Kantine mit auf und ist gegenwärtig in der Personalabteilung tätig. Erfolgreiche drupa belebt Geschäft würzburg. Bei der 87. ordentlichen Hauptversammlung des weltweit zweitgrößten Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) im Vogel Convention Center in Würzburg konnte der Vorstandsvorsitzende Claus Bolza-Schünemann den zahlreich anwesenden Aktionären von einem erfolgreichen Verlauf der Mitte Mai 2012 zu Ende gegangenen Branchen-Leitmesse drupa berichten. Die in Düsseldorf unterschriebenen Aufträge summierten sich auf einen dreistelligen Millionen-EuroBetrag, wovon der seriennahe Bogenoffsetbereich besonders profitierte. Das Nachmessegeschäft entwickelt sich ebenfalls erfreulich. Mitgliederförderung ist das Hauptziel Höchberg. Nicht nur in New York oder Berlin, auch in Höchberg und Umgebung wird das "Internationale Jahr der Genossenschaften 2012" gefeiert. Bei ihrer Vertreterversammlung stimmte die Raiffeisenbank Höchberg eG ihre Mitgliedervertreter auf das von den Vereinten Nationen ausgerufene Festjahr ein. Vorstand Christian Bauer hob hervor, die Weltorganisation lade Genossenschaften ein, selbstbewusst zu sein. "Auch die Finanzkrise bestätigt uns darin, eine Bank zu sein, die der Gesellschaft gute Dienste leistet." Vorstandsvorsitzender Norbert Dorbath betonte, Hauptziel von Kreditgenossenschaften sei es nicht, möglichst viel Geld zu verdienen, sondern die Mitglieder so zu fördern, dass sie ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen. Vogel startet Innovationsportal würzburg. Die größten aufstrebenden Märkte für deutsche Exporte liegen in Asien. Vogel Business Media ist mit seinen Fachmedien Partner aller wichtigen Exportbranchen und startet deshalb eine offene Plattform, um den Austausch rund um Asiens "Emerging Markets" voranzubringen. Zentraler Punkt der "Open Innovation Plattform" sind vier Themengebiete: Plagiate, Markterschließung, Wissensmanagement und Auslandstätigkeit. Auf www.think-tankasia.de können Interessierte ihre Meinung äußern, Fragen stellen oder Beiträge bewerten. Im Bild (v. l.): Vorstand Christian Bauer, Vorstandsvorsitzender Norbert Dorbath, Oberrevisor Richard Kienel, Aufsichtsratsvorsitzender Peter Stichler, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Raimund Fischer, Aufsichtsrat Erich Kees und Aufsichtsrat Heribert Endres. Große Vorteile im Verbund würzburg. Das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt, die Theresienklinik Würzburg und die GeomedKlinik Gerolzhofen sind ab sofort Mitglieder in der Genossenschaft "Klinik-Kompetenz-Bayern" (KKB). Ziel der Genossenschaft ist es, die kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken besser miteinander zu vernetzen. Dadurch soll die flächendeckende Klinikversorgung in Bayern dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert werden. Die KKB will die Wettbewerbsfähigkeit und die Marktposition der einzelnen Mitgliedskliniken durch Know-howTransfer und Erfahrungsaustausch stärken. Die einzelnen Kliniken bleiben selbstständig. Die Main-Klinik Ochsenfurt ist Gründungsmitglied des Klinikverbundes. würzburger Firmenlauf in achter Auflage würzburg. Der Würzburger Firmenlauf "WÜ2RUN" erlebte seine achte Auflage mit rund 2.500 Teilnehmern bei einer abendlichen Laufveranstaltung auf die Runde entlang des Mains. Unter dem Motto "So läuft's Business in Würzburg" absolvierten laufbegeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, Behörden, Hochschulen und anderen Einrichtungen den rund sieben Kilometer langen Lauf. Vom Würzburger Dallenbergbad führte die Laufstrecke entlang der Mergentheimer Straße vorbei am Zollhäuschen, unter der Löwenbrücke hindurch bis über die Alte Mainbrücke. Gewendet wurde am Vierröhren- brunnen. Dann ging es wieder zurück zum Zieleinlauf am Dallenbergbad.

73
Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Wirtschaft in Mainfranken 8|2012 rEGIoNALEs 73 Marktteil Lagerzelte Weiterbildung SCHWEINFURT || WÜRZBURG Seminare in Iphofen TEAMFÜHRUNG KUNDENORIENTIERUNG PERSONALFÜHRUNG Tel. 09871-706460 www.helmutheim.de Fertigbau Im blickpunkt Jubilare Lagerzelte RÖDER HTS HÖCKER GmbH verkauf@roeder-hts.de Tel.: +49 (0) 60 49 / 95 10-0 Top Konditionen - Leasing und Kauf Fax +49 (0) 60 49 / 95 10-20 www.roeder-hts.de HIER HABEN SIE DEN BEWEIS ...dass auch kleine Anzeigen gelesen werden! Industriebau Datenträgervernichtung Anzeigen-Hotline 0931 6001-1800 Anzeigenbeispiel Das regionale Magazin 05|12 Kommunikation Größe: 90x63 mm Preis SW: 321,30 EUR Preis 4c: 471,30 EUR CrossmediaPakete für den Mittelstand MAINFRAN exklusiv_KEN 05/12 Für eine verstärkte und dauerhafte Werbewirkung in der Wirtschaft in Mainfranken und auf B4B MAINFRANKEN. Infohotline: 0931/6001-1800 Inserentenverzeichnis advotec. Patent- und Rechtsanwälte . ............................. U4 Bader Fonds 10 GmbH & Co.KG...........................................13 Beckhäuser Personal & Lösungen ....................................OBF BHS CONSULTING & SOLUTIONS GmbH .......................OBF BID Bayerischer Inkasso Dienst AG..................................OBF Concert Media ...........................................................................19 CrossWind energy systems....................................................36 Daimler AG Mercedes Benz NL Mainfranken .................43 Distler Immobilien ....................................................................48 EIKONA AG..................................................................................37 Eschenbach Zeltbau GmbH & Co.KG ..............................OBF Hagenauer GmbH .....................................................................44 Helmut Heim Coaching Entwicklung Gespräch Training ............................. Marktteil HF Büro- und Vertriebsleistungen ...................................OBF HORNA GmbH Verpackungen ..............................................41 Hotel Reiterhof ..........................................................................23 Hotel Wastlhof ..........................................................................23 Immobilienservice Hiller ........................................................47 iWelt AG.......................................................................................38 Karl Fischer & Söhne GmbH & Co.KG .................. Marktteil Lichtraum GmbH ......................................................................34 medioton e.K. .............................................................................36 M-net Telekommunikations GmbH....................................35 NÜRNBERGER Lebensversicherung AG .....................42, 45 Personalberatung + Vermittlung Alexandra Suhl ......OBF Reinhart Immobilien Marketing ..........................................49 Röder HTS Höcker GmbH ......................................... Marktteil schuberts messe + mehr .....................................................OBF SEW-EURODRIVE GmbH & Co.KG ..................................... U2 SOLOX Die Verwaltungsaufwand-Optimierer ...............39 Sport- & Ferienhotel Riedlberg............................................13 Steinmetz Einrichtungen GmbH .........................................37 SYBAC Industriebau GmbH ..................................... Marktteil Team Weber GmbH .................................................................... 5 Telesys Kommunikationstechnik GmbH ...........................38 VOSS CONSULTING GbR.........................................................34 Wagert GmbH ............................................................................ 11 Wolf System GmbH.................................................... Marktteil OBF = Online-Branchenführer

74
74 VorscHAU 2012 | IMprEssUM Wirtschaft in Mainfranken 08|2012 Impressum Herausgeber Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Mainaustraße 33 97082 Würzburg Telefon 0931 4194-0 Telefax 0931 4194-100 Internet: www.wuerzburg.ihk.de sEpTEMbEr 2012 Titelthema: MAINFRANKEN VERNETZT Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin: 10.08. 20.08. 23.08. 05.09. okTobEr 2012 Titelthema: RATGEBER RECHT Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin: 10.09. 18.09. 20.09. 05.10. redaktion | IHk Radu Ferendino, Telefon 0931 4194-319 E-Mail: wim@wuerzburg.ihk.de ISSN 0946-7378 redaktion | vmm wirtschaftsverlag Elmar Behringer Sedanstraße 27 97082 Würzburg Telefon 0931 4194 -565 E-Mail: elmar.behringer@vmm-wirtschaftsverlag.de Mitarbeiter der redaktion Verlag Annemarie Schneider, Petra Mildenberger, Stefan Pfister, Michael Horling, Ralph Bauer, Hans-Peter Hepp vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Berner Straße 2 97084 Würzburg Telefon 0931 6001-1800 Telefax 0931 6001-1804 Anzeigenleitung Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion Firmenhighlights aus und für unsere Wirtschaftsregion MAINFRANKEN exklusiv_ 09/12 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V MAINFRANKEN exklusiv_ 10/12 K O M PA K T | Ü B E R S I C H T L I C H | I N F O R M AT I V Daniela Dobresko E-Mail: daniela.dobresko@vmm-wirtschaftsverlag.de Telefon 0931 6001-1801 Mediabetreuung Layout Sabrina Thiele, Telefon 0931 6001-1802 Birgit Eckenweber (Disposition), Telefon 0931 6001-1803 Cornelia Anders VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG: o   Schweinfurt o   Finanzen o   Veranstaltung, Events & Partyservice o T    agungen, Seminare, Messen und Ausstellungen o Personal- & Zeitarbeit o   UnternehmeninMainfranken VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG: o W    ürzburg o M    arketing, Werbung & Druck Sonderseiten: Beschriftungen o V    ersicherungen o S    ervice- & Dienstleistungen o I   ndustrie- & Maschinenbau o R    und ums Automobil Titelbild Winora bildbearbeitung Peter Besel Technik Sven Hauber Anzeigenkompendium Florian Steinkohl Anzeigensatz Lektorat Adnan Badnjevic Gaby Feldmann Anzeigendisposition Daniela Hettler Geschäftsführer Andres Santiago, Renate Dempfle druck und Vertrieb Erscheinungsweise Vogel Druck & Medienservice, 97204 Höchberg, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier jeweils am 5. des Monats verbreitete Auflage: 13.824 Exemplare (2. Quartal 2012) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Wirtschaft in Mainfranken ist das offizielle Organ der IHK Würzburg-Schweinfurt und wird IHKzugehörigen Unternehmen auf Wunsch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühren geliefert. Mit Namen oder Zeichen versehene Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der IHK Würzburg-Schweinfurt wieder. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung. Haftung für Druckfehler ausgeschlossen, soweit dies nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung der Redaktion in irgendeiner Form reproduziert oder in Maschinen, insbesondere Datenverarbeitungsanlagen, übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendungen bleiben vorbehalten. Jede im Bereich eines gewerblichen Unternehmens hergestellte oder benützte Kopie dient gewerblichen Zwecken gemäß § 54 (2) UrhG und verpflichtet zur Gebührenzahlung an die VG Wort, Goethestraße 49, 80336 München.

75
BUSINESSFORBUSINESS. Das Wirtschaftsleben unserer Region. MAINFRANKEN Larisa Buga und Detlef Gloede, die Macher und Denker von CCM BugaGloede & Friends Less Money? Better Marketing - Wir sind die einzigen in Mainfranken, die strukturiert und ökonomisch nach dem Marketing-Management-Prozess arbeiten. Unser Marketing-Mix erreicht sein Ziel immer! Mit Kommunikation, die ankommt. In allen Kanälen. Wir bauen auf das Netzwerk B4B MAINFRANKEN. Für uns steht fest, dass dieser Kommunikationsweg eine richtig gute Empfehlung ist. Unternehmen. Menschen. Perspektiven. ven. v Das Wirtschaftsleben unserer Region. on. o www.B4BMAINFRANKEN.de

76
Visionen. Werte. Sicherheit. Sie spielen gerne aktiv vorne mit, haben innovative Ideen und eine starke Marke - wir sorgen dafür, dass Ihre Ideen sicher sind und einzigartig bleiben. Als moderne Patent- und Rechtsanwaltskanzlei beraten, unterstützen und vertreten wir Sie mit über 50 Mitarbeitern national und international bei allen Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes. Mit unseren Büros in Würzburg, München, Gießen, Siegen, Straubing und Passau agieren wir schnell, flexibel und direkt. Denn: Einzigartige Ideen verdienen einzigartigen Schutz. Patent- und Rechtsanwälte Beethovenstraße 5 97080 Würzburg www.advotec.de wuerzburg@advotec.de