Trainings und Coachings im technischen Bereich

101 Köpfe: Christoph Schalk

101 Köpfe | 09.02.2015

Christoph Schlak
Christoph Schalk

Christoph Schalk führt seit 20 Jahren eine Unternehmensberatung. Der Schwerpunkt des Würzburger Diplom-Psychologen sind Trainings und Coachings zur Entwicklung von Ingenieuren und Führungskräften im technischen Bereich.

Herr Schalk, was macht die Arbeit aus Ihrer Sicht so spannend bzw. interessant?

Die Mischung macht’s: Interessante Menschen und spannende Projekte, Konzeption und Umsetzung, die Arbeit vor Ort und unterwegs. Und das Miterleben von notwendigen Veränderungen bei Einzelnen, in Teams und in ganzen Unternehmen. Die Bandbreite meiner Tätigkeit ist wirklich sehr groß, das ganze Anwendungsspektrum der Psychologie ist darunter: In Business und Non-Profit, bei Einzelpersonen, Teams und Unternehmen.

Wo liegen die wesentlichen Herausforderungen Ihrer Arbeit?

Ich muss mich oft blitzschnell in unterschiedliche Menschen, Prozesse, Gruppen und Situationen in Unternehmen hineinversetzen können. Gedankliche Flexibilität und Empathie sind deshalb sehr wichtig, um täglich den Spagat unserer Angebotsbandbreite gut zu meistern.

Wen beraten Sie und was ist Ihr Job?

Ich bin zum einen geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung NCD International GmbH & Co. KG in Würzburg. Im Kern geht es hier um Organisationsdiagnose und Organisationsentwicklung für mittelständische Unternehmen, aber auch Non-Profit-Organisationen. Wir sind weltweit in 70 Ländern tätig und haben ein großes Netz von nationalen Repräsentanten und Beratern. Zusätzlich bin ich Inhaber der Trainingsfirmen CoachNet und Coach4Ing. Hier biete ich Workshops zu Führungsthemen an, außerdem Coaching für Einzelpersonen und Teams. Ich bin auch ausgebildeter Mediator, helfe also bei Konflikten.

Kann man sich auch als Privatpersonen an Sie wenden, wenn man Probleme im Alltag hat?

Ja, sowohl fürs Coaching als auch im therapeutischen Bereich. Im Kurzzeitcoaching und in der Kurzzeittherapie reichen oft zwei bis vier Termine aus. Wir sind spezialisiert auf die Behandlung von Ängsten, wie etwa Zahnbehandlungsangst, Flug- oder Prüfungsangst. Oder es kommen Personen zu mir, die innere Konflikten und Blockaden haben, oder sich in einer persönlichen Krise befinden, die sie nach Trauer, Trennung oder Krankheit durchleben. Was immer wieder vorkommt: Manche meiner Kunden haben Motivations- und Antriebsmangel oder Probleme mit dem Selbstbild.

Welche Dienstleistung hat bei Ihren Kunden an Bedeutung gewonnen und warum?

Das Coaching. Es ist ein zunehmend etablierter und effektiver Weg, um Veränderungen in Angriff zu nehmen und Ziele zu erreichen.

Woran machen Sie den Erfolg Ihrer Arbeit fest?

Wenn meine Kunden ihre Ziele erreicht haben. Die werden in der Auftragsklärung am Anfang genau definiert. Ansonsten freut es mich einfach, wenn mir ein Coaching-Kunde sagt: “Sie sind schon wirklich richtig gut”, weil er in einer komplexen Situation neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt hat. Oder wenn mir der Personalleiter eines großen Unternehmens sagt, dass das Team enorm von der Konfliktmediation profitiert hat. Oder wenn eine frisch verliebte Seniorin, die lebenslang Panik vor dem Zahnarzt hatte, nach einem einzigen Therapietermin sich die Zähne sanieren lässt.

Was wollen Sie 2015 umsetzen?

Schalk: Wir arbeiten mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften FHWS in Würzburg-Schweinfurt zusammen, um ein Diagnose-Tool zur Messung von tatsächlich gelebten Werten zu entwickeln.

Was bringt Sie auf die sprichwörtliche Palme?

Lärm. Ich hab’s lieber ruhig.

Worüber können Sie herzlich lachen?

Über die Witze meines 13-jährigen Sohns, die er aus der Schule mitbringt.

Wie sieht für Sie ein erholsames Wochenende aus?

Auch hier eine gute Mischung: Bewegung in der Natur, am liebsten beim Kajakfahren. Dann Zeit mit den Kindern. Und Zeit für mich, wenn ich in Ruhe etwas lese.

Wann haben Sie zuletzt einen handgeschriebenen Brief verfasst?

Ende Januar! Ich hatte auf einer Dienstreise mitbekommen, dass der Mann der „guten Seele“ an der Hotelrezeption kürzlich gestorben ist. Da ich regelmäßig in diesem Hotel bin und sie etwas kenne, habe ich ihr einen Kondolenzbrief geschrieben.

Ihr größtes Talent?

Zuhören und gute Fragen stellen.

Gibt es eine historische Gestalt, die Sie beeindruckt?

Hildegard von Bingen. Sie ist ein Vorbild für Lebensweisheit.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Ich habe nicht nur ein Motto, sondern gleich mehrere. Für unterschiedliche Situationen und unterschiedliche Lebensphasen ist das eine hilfreiche Möglichkeit, um gut voranzukommen

www.coach4ing.com

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