101 Köpfe | 20.12.2011
Christian Schenk ist Geschäftsführer und steht gemeinsam mit seinem Bruder dem Würzburger Großhandel für Druckerei- und Buchbindereibedarf Sprintis Schenk vor.
Herr Schenk, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Christian Schenk, 30 Jahre alt, verheiratet, Familienvater. Seit 8 Jahren gemeinsam mit meinem Bruder Geschäftsführer der SPRINTIS Schenk GmbH & Co. KG
Handel mit Druckereibedarf? Kann man davon leben?
(lacht) Wir haben in Würzburg rund 20 Mitarbeiter, sind im vergangenen Jahr stark expandiert und wollen auch noch weiter wachsen. Würde ich unsere Produkte stückweise verkaufen, bringt das nicht den großen Umsatz, aber die Masse machts!
Worauf führen Sie Ihre deutliche Expansion zurück?
Guter Service und ein sehr günstiges, unwiderstehliches Angebot. Ich bin davon überzeugt, dass wir im Vergleich zu unseren Mitbewerber mit Abstand das beste Gesamtpaket abliefern.
Welche Rolle spielen das Internet und Suchmaschinen im Besonderen?
Schenk: Natürlich eine sehr große Rolle. Es hat noch nie gereicht nur Spitzenleistung zu bringen. Die Welt muss natürlich auch davon erfahren. Wir waren die ersten mit einem Onlineshop in der Branche, sind jung, und verstehen wie wir dieses Medium nutzen müssen.
Was halten Sie vom Standort Würzburg?
Würzburg hat alles was ein Wirtschaftsstandort braucht, ohne die vielen „Krankheiten“ die viele Großstädte jenseits der 250.000 Einwohner sonst so haben. Wir sind verkehrsmäßig günstig gelegen. Und als mein Geburtsort ist es für mich natürlich die schönste Stadt der Welt.
Und wo würden Sie gerne privat leben?
Natürlich, würde ich wie jeder andere gerne direkt am Meer leben, allerdings bin ich nach jedem Urlaub wieder froh in der Heimat zu sein. Hier leben alle meine Freunde und Verwandte. Ich kann überzeugt sagen, dass Würzburg der Platz ist an dem ich am liebsten lebe und an dem ich auch alt werden möchte.
Was ist für Sie irdisches Glück?
Meinen im August 2011 geborenen Sohn aufwachsen zu sehen. Es ist Wahnsinn, wie schnell er sich entwickelt.
Haben Sie eine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
In Geschichte war ich nie wirklich gut. Ich lebe eigentlich lieber in der Gegenwart und schaue gespannt in die Zukunft.
Zu wem können Sie aufschauen?
Dirk Nowitzki, weil er mit seinen 2,14 Meter doch deutlich größer ist als ich mit 1,70 Meter.
Welche Eigenschaften schätzen sie bei einer Frau am meisten?
Dass Sie es dauerhaft mit mir aushält und mir auch meine Macken lässt.
Welche Eigenschaften schätzen sie bei einem Mann am meisten?
Wenn man(n) sich eingestehen kann einen Fehler gemacht zu haben.
Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Reisen, egal wohin. Egal ob mit dem Auto ins Ötztal nach Österreich. Oder mit dem Flugzeug nach Hawaii. Ich entdecke gerne Neues.
Was schätzen bei Ihren Freunden am meisten?
Dass man sich nicht jeden Tag oder jede Woche sehen muss und sich trotzdem zu 100 Prozent auf sie verlassen kann, wenn man sie braucht.
Was mögen Ihre Freunde an Ihnen besonders?
Ich denke, dass es mit mir nie langweilig wird und man viel mit mir lachen kann.
Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Gerade mag ich weiße Autos, aber da würde ich nicht gleich von einer Lieblingsfarbe sprechen. Grundsätzlich mag ich es eigentlich ziemlich bunt.
Welche Tiere mögen Sie gerne?
Meine Frau hat einen Hund, also mag ich Hunde am liebsten, sonst habe ich nicht allzu viel Kontakt mit Tieren.
Was war das letzte Buch, das Sie ausgelesen haben?
Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben. Kann ich jedem empfehlen.
Welche historische Reform bewundern Sie?
Wirtschaftlich finde ich persönlich den Euro eine tolle Sache, auch wenn er uns momentan das eine oder andere mal Kopfzerbrechen bereitet.
Bitte nennen Sie Ihr nächstes, größeres Ziel?
Im firmeninternen Fußballturnier (3 gegen 3) den Pott in mein Büro zu holen.
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