Digitalisierung: Mainfranken 4.0
In unserer neuesten Ausgabe von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN MAINFRANKEN WISSEN dreht sich alles um Digitalisierung.

Mainfranken 4.0

Digitalisierung – Schmarrn oder Schmankerl?

Digitalisierung: Mainfranken 4.0 | 04.12.2017

Symbolbild. Foto: iStock/ SectoR 2010
Symbolbild. Foto: iStock/ SectoR 2010

Kann man sich als Kleinunternehmer den Luxus der Digitalisierung überhaupt leisten? Wie soll das in der Praxis aussehen? Bringt das eigentlich auch was?

Aktuelles Schlagwort hin oder her – die tatsächliche und im Fortgang letztendlich auch gelebte Digitalisierung ist noch lange nicht im Mittelstand angekommen, da Fragen ähnlich den eingangs gestellten nach wie vor flächendeckend für Unsicherheit sorgen.

Es mangelt an Aufklärung, dieses Mal fernab von Hygiene, Sexualität oder Gesundheit-  auch wenn die Digitalisierungswelle von manchem traditionsbewussten Unternehmer durchaus als Virus der Moderne empfunden wird. Ein Virus mit dem man sich leicht im Vorbeigehen infizieren kann. Ein Virus der einiges durcheinander bringen kann und noch unzureichend erforscht ist - für den er sich nicht mit Medizin gewappnet sieht, sich vor der Notwendigkeit einer Impfung fürchtet.

Da hat man sich gerade daran gewöhnt, dass mittlerweile in jedem Büro neben dem Telefon auch ein PC zu stehen hat und neben dem bloßen Vorhandensein einer Internetverbindung auch noch deren Qualität ausschlaggebend ist, da wird von einem erwartet , nach maximal 2 Jahren die getätigten technischen Investitionen auch schon wieder als veraltet anzusehen.

Veraltet kommt sich da doch schon manch Mitt-30er vor, der eben noch dachte, seine Existenzgründung mit dem Kauf der technischen Büroausstattung bestreiten zu können, wenn er plötzlich auch noch Ordner und Drucker weitestgehend aus seinen Unternehmensräumen verbannen soll, da die Digitalisierung und damit auch das zeitgemäße Geschäftsleben nicht mehr vor dem Bildschirm aufhört.

Eine umfangreiche und zuverlässige Unternehmenssoftware, ugs. landläufig bisweilen noch als ERP-System oder Wawi bezeichnet, hat längst die Marmorhallen großer Konzerne überwunden und ist im Büro des Kleinunternehmers im Mittelstand angekommen. Ganz real und ganz selbstverständlich – so zumindest die Theorie.

Tatsache ist zwar, dass eine entsprechende Softwarelösung einen tatsächlich immensen Mehrwert durch Kosteneinsparung und Umsatzsteigerung als eines von vielen Argumenten mit sich bringt.

Tatsache ist aber auch, dass sich viele Unternehmer vor der scheinbar großen und unüberschaubaren Investition und deren ungewissen Folgen im Geschäftsalltag scheuen- sich gegen die Einbindung von etwas Unbekanntem in ihrem vertrauten Gefüge sträuben und es vorziehen, das Altbewährte, wenn auch potentiell verlustreiche unangetastet zu belassen. Die Angst vor einem Schreckgespenst – auch wenn dieses womöglich gar nicht existiert- ist derart mächtig und allgegenwärtig, dass sich der deutsche Mittelstand allzu gerne selbst ausbremst anstatt Weichen für die Zukunft zu stellen.

Wettbewerbsfähigkeit, Umsatzsteigerung und Prozessoptimierung sind Schlagworte, die mittlerweile ganz selbstverständlich im Zusammenhang mit Digitalisierung Verwendung finden und gleichzeitig auch zu deren stärksten Argumenten zählen, denen sich kein erfolgsorientierter Unternehmer entziehen kann.

Die Einführungskosten bewegen sich mittlerweile auf dem Niveau einer Fitnessstudio-Mitgliedschaft, die nicht selten weitaus spontaner und leichtfertiger abgeschlossen wird, wenngleich sie auch  mitunter mit größeren Mühen und weniger Nutzen verbunden ist. Ebenso findet auch allzu häufig eine Fehleinschätzung hinsichtlich des Aufwands statt, der betrieben werden muss, um ein entsprechendes System im Unternehmen einzubinden.

Es ist durchaus möglich, eine Softwarelösung zu implementieren, für deren Nutzung keine mehrwöchigen Mitarbeiterschulungen und kostspielige Seminare notwendig sind.

Eine kompakte etwa 3 stündige Einführung ist meistens schon völlig ausreichend und ist bereits im monatlichen Paketpreis enthalten.

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