Digitalisierung: Mainfranken 4.0
In unserer neuesten Ausgabe von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN MAINFRANKEN WISSEN dreht sich alles um Digitalisierung.

Digitalisierungspartner: Siemens AG

Digitalisierungs-Turbo für den Mittelstand in Mainfranken

Digitalisierung: Mainfranken 4.0 | 30.11.2017

Foto: Siemens AG
Foto: Siemens AG

Siemens untersützt Unternehmen aller Branchen in der Region beim digitalen Wandel. Ein Schwerpunkt ist das Thema Industrie 4.0 im Mittelstand.

Seit der Gründung im Jahr 1847 steht Siemens für Elektrifizierung. Auf dieser Basis baut seit etwa fünfzig Jahren die Automatisierung auf. Und nun kommt die nächste Stufe: die Digitalisierung. Als Vorreiter von Industrie 4.0 treibt Siemens weltweit den digitalen Wandel voran – im eigenen Unternehmen wie bei den Kunden.

In der durchgängig digital arbeitenden Fabrik – Digital Enterprise – verschmelzen die virtuelle und die reale Welt. So können dort beispielsweise in einer komplett virtuellen Umgebung anhand einer integrierten Engineering-Plattform auf Basis eines „digitalen Zwillings“ Produkte, Fertigungsprozesse oder einzelne Anlagen vor dem realen Betrieb simuliert, getestet und optimiert werden. Damit steigen Innovationsgeschwindigkeit, Produktivität, Flexibilität und Qualität deutlich.

Im Zentrum stehen dabei eine immer stärkere Individualisierung von Produkten sowie Qualität, Effizienz, Geschwindigkeit und Flexibilität. Als Antwort auf diese Herausforderungen bietet Siemens seinen Kunden unter dem Dach der „Digital Enterprise“ ein ganzheitliches Portfolio von Produkten und Lösungen an. Es umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: Beginnend bei Produktdesign über die Produktionsplanung, das Produktions-Engineering, die Produktion selbst bis hin zu Services.

Die übergreifende Siemens-Plattform MindSphere als cloudbasiertes, offenes Betriebssystem für das Internet der Dinge ist das Herzstück eines ganzen Ökosystems. Es bietet Datenanalyse, Konnektivität, Werkzeuge für Entwickler, Applikationen und Services. Durch die effiziente Nutzung von gesammelten Daten schafft es die Grundlage für vollkommen neue Anwendungen, etwa für die vorausschauende Maschinenwartung. Statt erst zu reagieren, wenn eine Anlage durch ein defektes Teil bereits ausgefallen ist, kann so der notwendige Komponentenaustausch rechtzeitig erfolgen.

„Arena der Digitalisierung“ in Mainfranken

Damit diese und andere Industrie 4.0-Lösungen insbesondere für mittelständische Unternehmen erlebbar werden, hat Siemens als führender Anbieter von Automatisierungs-, Steuerungs- und elektrischer Antriebstechnik für die Industrie kürzlich in Mainfranken die „Arena der Digitalisierung“ eröffnet. In Bad Neustadt an der Saale, wo seit 80 Jahren Elektromotoren für den industriellen Einsatz gefertigt werden, wurde eine beispielhafte Laborfabrik für die Metallbearbeitung der Zukunft aufgebaut. In dem Showroom wird interessierten Kunden und Partnern auf über 800 Quadratmetern anhand von sechs Themenfeldern gezeigt, wie Industrie 4.0 ganz konkret in der Branche aussehen kann und welche Ergebnisse sich damit erzielen lassen. Darüber hinaus demonstriert die Vorzeigefabrik am Beispiel ihrer eigenen Entwicklung und einer über viele Jahre gewachsenen Produktion, wie die Digitalisierung heute schon wesentliche Vorteile bei Produktivität und Effizienz für die diskrete Fertigungsindustrie bietet. So konnten bereits 40 Prozent kürzere Durchlaufzeiten bei Prozessänderungen erreicht, Korrekturschleifen um 50 Prozent beschleunigt und Hochlaufzeiten neuer Maschinen um 60 Prozent verkürzt werden.

Mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt sowie mit der Universität Würzburg kooperiert Siemens in der Region traditionell sehr eng. So auch bei zwei vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert Projekten, die den Grundstein für ein „Zentrum für digitale Anwendungen in der Metallverarbeitung“ in Mainfranken bilden sollen. Das Forschungsprojekt „Sensorik in der Produktion“ (ProDiMe) wird vollständig an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt unter der Beteiligung von Siemens und anderer bayerischer Unternehmen umgesetzt sowie das Vorhaben „Maschinell lernendes optisches Prüfsystem“ (MoPs).

Partner der regionalen Wirtschaft

Seit fast 120 Jahren ist Siemens in der Region Mainfranken tätig und steuert heute von der Niederlassung am Rande der Würzburger Altstadt branchenübergreifend den Vertrieb seiner Produkte und Dienstleistungen. Neben den traditionellen Feldern wie Energie, Gebäudetechnik oder Verkehr konzentriert sich das Betätigungsfeld der Niederlassung stark auf die Betreuung von Partnern aus der Industrie, vor allem für Kunden in den regional stark vertretenen Branchen Maschinenbau, Papier, Gips, Zement und Zucker. Im Kompetenzzentrum für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie entwickeln die Ingenieure Software- und Automatisierungslösungen unter anderem für Brauereien. Als Partner der Wirtschaft in Mainfranken kann die Siemens-Niederlassung in Würzburg durch ihre Präsenz vor Ort schnell auf neue Anforderungen und Wünsche ihrer Kunden reagieren und hat dabei Zugriff auf das komplette Portfolio eines weltweit aktiven Konzerns mit mehr als 351.000 Mitarbeitern.

Mehr Informationen:

Siemens AG
Niederlassung Würzburg
Schweinfurter Straße. 1
97080 Würzburg
Tel.: 0931 6101-221
www.siemens.de/digitalisierung

Schwerpunkte

  • Elektrifizierung
  • Automatisierung

 

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