Digitalisierung: Mainfranken 4.0
In unserer neuesten Ausgabe von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN MAINFRANKEN WISSEN dreht sich alles um Digitalisierung.

Digitalisierungspartner: ems Computersysteme

Überleben im Digitalisierungs-Dschungel?

Digitalisierung: Mainfranken 4.0 | 30.11.2017

Symbolbild. Foto: Val_lva /iStock
Symbolbild. Foto: Val_lva /iStock

Der bekannte Zukunftsforscher Gerd Leonhard hat die These aufgestellt, dass wir in den nächsten 20 Jahren mehr Änderungen erleben werden als in den 300 Jahren davor. Mehr und mehr traditionelle Geschäftsmodelle verschwinden von der Bildfläche und werden durch neue, innovative Ansätze ersetzt.

Durch Industrie 4.0 wird ähnlich dem Carsharing die Verfügbarkeit von Maschinen-Laufzeit zum ergänzenden Produkt.

Betrachten wir als Beispiel dazu das Modell Car-Sharing. Bisher haben Automobilhersteller lediglich Fahrzeuge über Vertriebspartner verkauft. Viele Hersteller haben ein weiteres Geschäftsmodell in ihr Portfolio aufgenommen: Sie bieten die Verfügbarkeit eines Autos an, nicht mehr nur das Produkt selbst. Statt ein eigenes Auto zu besitzen, mieten Anwender kurzfristig ein Fahrzeug aus der Flotte eines Car-Sharing-Anbieters.

Ebenso ein zweites Beispiel ein Maschinenbau Unternehmen. Bisher hat der Hersteller seine Produkte verkauft und mit Wartungsverträgen ergänzt. In Zukunft jedoch kann unser Maschinenhersteller seinen Kunden die uneingeschränkte Verfügbarkeit seiner Produkte garantieren indem er die Maschine per Sensornetzwerk und Fernanalyse permanent überwacht und bei nahenden Defekten frühzeitig die Wartung einleitet.

Das Geschäftsmodell der Zukunft ergänzt den reinen Produktverkauf durch fortlaufende, nutzenorientierte Service-Angebote.

Vernetzte Systeme sind die Zukunft

Betrachten wir die Beispiele aus technischer Sicht. Car-Sharing-Modelle gibt es vom Ansatz her schon seit Jahrzehnten: Wir kennen sie als Autovermietungen. Wenn Sie ein Auto mieten wollen, müssen Sie extra zu einer Filiale des Anbieters fahren und dort jedes Mal aufs Neue ein bürokratisches Prozedere über sich ergehen lassen. Mit einem Car-Sharing-Account suchen Sie sich dagegen per Smartphone ein Fahrzeug, steigen ein und fahren los. Möglich macht dies die Vernetzung Ihres User-Accounts mit den Sensoren des Fahrzeugs.

Und wie sieht es mit unserem Maschinen-Hersteller aus? Dieser wird in Zukunft seine Produkte mit einer Vielzahl von Sensoren ausstatten, die jedes Einzelteil der Maschine genau überwachen und bei Änderungen Alarm schlagen. Wenn beispielsweise die Betriebstemperatur zu sehr steigt, eine Komponente zu langsam reagiert oder Feuchtigkeit in einem Bereich gemessen wird, in den sie nicht gehört, kann der Anbieter die Wartung veranlassen, bevor ein Defekt auftritt.

Digitale Geschäftsmodelle in der Praxis

Der Car-Sharing-Anbieter kann mit Hilfe der verteilten Sensoren in seinen Fahrzeugen eine Vielzahl von Analysen durchführen: Wie weit fahren Kunden im Schnitt? Wann müssen die Fahrzeuge getankt werden? In welchem Gebiet werden viele Fahrzeuge gebucht? Wo weniger? Diese Fragen sind die Basis für strategische Entscheidungen. Damit das passiert, müssen die Sensordaten jedoch in aufbereiteter Form einem Menschen zur Verfügung stehen. Ein ERP-System ist perfekt dafür geeignet, diese Aufgabe zu erfüllen. Statt sich durch die Rohdaten zu wühlen, könnten Entscheider einfach das Info-Cockpit der ERP-Lösung befragen.

Und wie sieht es mit unserem zweiten Beispiel aus? Der Maschinen-Hersteller erhält Rohdaten aus Hunderten Sensoren, die ihm Analysen aller Maschinen erlauben, die sich derzeit im Einsatz befinden. Daraus kann er wiederum Handlungsempfehlungen ableiten: Welche Konfiguration ist besonders leistungsstark? Welche verkürzt den Wartungszyklus? Welche Umweltfaktoren erhöhen die Abnutzung?

Die digitale Transformation muss Chefsache sein

Die Beispiele, über die wir hier gesprochen haben, bilden natürlich nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten ab, die Industrie 4.0 dem Mittelstand bietet. Heute können wir noch gar nicht genau abschätzen, wie stark die digitale Revolution die Arbeitswelt der Zukunft wirklich formen wird.

Fest steht nur, dass auch in Zukunft ERP-Systeme ein fester Bestandteil jeder modernen IT-Infrastruktur sein werden – als zentraler Informations-Hub, der es Ihnen erlaubt, komplexe Netzwerke zu überblicken.

Genau wie die ERP-Einführung ist die Digitalisierung eine Entwicklung, bei der das ganze Unternehmen an einem Strang ziehen muss. Erklären Sie die Industrie 4.0 also zur Chefsache.

APplus Sieger des Wettbewerbs „ERP-System des Jahres 2017 ERP als Treiber der Digitalisierung“

Am 18. Oktober 2017 wurden im Rahmen des zehnten ERP-Kongresses in Frankfurt die Auszeichnungen im Wettbewerb ERP-System des Jahres 2017 vergeben. In der, im Vorfeld als Königsdisziplin bezeichneten, wichtigen Kategorie „ERP als Treiber der Digitalisierung“ siegte APplus. 

Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, wissenschaftlicher Leiter des „Center for Enterprise Research“ an der Universität Potsdam und Mitglied der Fachjury begründete die Entscheidung: „(...) Asseco Solutions hat das Thema Geschäftsmodellinnovation erkannt, die durch Digitalisierung möglich wird (...) Und das war der Jury mit 782,9 Punkten auszeichnungswert“.

Für APplus war es seit 2012 die insgesamt 5. Auszeichnung in Folge im Rahmen des Wettbewerbs „ERP-System des Jahres“. 

„Das Thema Digitalisierung treibt unsere Kunden und den gesamten Markt. Dies spüren wir deutlich in den täglichen Gesprächen mit unseren Kunden und im Rahmen von Terminen mit Interessenten. Diese Auszeichnung bestätigt für diesen Wandel gut aufgestellt zu sein und ist uns als APplus Partner gleichzeitig Ansporn diesen Weg konsequent weiterzugehen“, so Ernst Schwert, Geschäftsführer der ems Computersysteme GmbH.

Die EMS Computersysteme GmbH wurde im Jahr 1991 gegründet. Heute blicken wir auf viele erfolgreiche und innovative Jahre zurück. Dieser Erfolg ist unser Ansporn, uns mit genau dieser Energie auch in Zukunft zu verbessern und so unsere Kunden kontinuierlich zu stärken.

Als erfahrenes und innovatives Systemhaus und Beratungsunternehmen sind wir auf die Optimierung der Geschäftsprozesse sowie der begleitenden IT-Projekte spezialisiert. Unsere Profis aus den Bereichen Beratung, ERP und IT arbeiten zuverlässig und effektiv an der perfekten Lösung für Ihr Unternehmen.

Kernkompetenzen

Ergänzend zu unseren umfassenden Beratungsleistungen bieten wir konkrete Business-Software-Lösungen zur Planung und Steuerung von komplexen Geschäftsprozessen. Diese Lösungen realisieren wir, als Partner der Asseco Solutions AG, auf Basis des ERP-Systems APplus und SCS sowie der integrierten Partner-Produkte DUALIS Ganttplan, CSS eGecko, ProCAD, d3 d.velop und vielen mehr.

Wir bieten Ihnen ebenso umfassenden IT-Support für Ihr Unternehmen. Unsere zertifizierten IT-Experten kümmern sich um jeden Schritt bei der Einrichtung Ihrer Netzwerke: Von der Planung bis hin zur Wartung Ihrer IT-Systeme sind wir als Ihr IT-Dienstleister vor Ort in Würzburg für Sie da. Egal, ob es sich um die Einrichtung eines einzelnen Arbeitsplatzes oder um die Konzeption eines Servercluster handelt. Sie profitieren von unserer langjährigen Erfahrung bei der Einrichtung von Server und Netzwerkkomponenten. Wir übernehmen die Konzeption für eine passende IT-Infrastruktur und sorgen auch für die Beschaffung der richtigen Hardware und Software, die Ihren Anforderungen entsprechen. Der Aufbau und die Einrichtung Ihrer IT-Infrastruktur gehört auch zu unserem Portfolio.

Das Team

Unser Team besteht aus 20 hoch motivierten Beratungs-, ERP– und IT-Profis in Würzburg.

Mehr Informationen:

ems Computersysteme GmbH
Goerdelerstraße 4
97084 Würzburg

Tel.: 0931 7978-20
Fax: 0931 7978-218

info(at)ems-computer.de
www.ems-computer.de

Schwerpunkte

  • IT-Systeme
  • Sicherheit und Datenschutz
  • Innovative Softwarelösungen
  • Kommunikation
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