Gesundheit 2017
Die Gesundheit liegt in der Region Mainfranken vielen engagierten Unternehmen, Kliniken und Therapieeinrichtungen am Herzen.

Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zwischen Wünschen und Zielen

Gesundheit | 03.11.2016

Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet. Foto: Bad Bocklet
Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet. Foto: Bad Bocklet

Unsere Kernkompetenz als Rehabilitations- und Präventionszentrum ist die Wiederherstellung und Erhaltung von Gesundheit sowie die Prävention von Erkrankungen. Dabei können wir auf Fachärzte aus den Bereichen Innere Medizin, Onkologie, Urologie, Orthopädie und Psychosomatik zurückgreifen.

Die diagnostische Eingrenzung von körperlichen und psychischen Beschwerden sowie die Durchführung von verschiedensten therapeutischen Maßnahmen durch qualifizierte Fachkräfte gehören zu unserer täglichen Arbeit. Dabei ist die Schaffung von Motivation zu Verhaltensveränderungen ein übergreifendes Ziel sowohl in der Rehabilitation wie auch in der Prävention. Mit dieser Expertise sind wir auch für Unternehmen ein kompetenter Ansprechpartner beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit sind zunehmend nicht nur für die Unternehmen sondern auch für Arbeitnehmer von Interesse. Die Wünsche, die sich damit verbinden, sind jedoch teilweise von recht unterschiedlichen Vorstellungen und Zielsetzungen geprägt. Für Arbeitgeber ist das vorrangig angestrebte Ziel von Betrieblichem Gesundheitsmanagement, die Leistungsfähigkeit und Motivation ihrer qualifizierten Mitarbeiter bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu erhalten. Die Vorstellungen zu den Maßnahmen, die Gesundheit fördern sollen, variieren dabei von punktuellen, allgemeinen Angeboten (z. B. Gesundheitstag) bis hin zu spezifischen Maßnahmen, die auf einen konkreten gesundheitlichen Aspekt einer speziellen Gruppe von Mitarbeitern (z. B.) Reduktion von Infektanfälligkeit aufgrund von Vitamin-D Mangel bei fehlendem Tageslicht) abzielen. 

Auch die Mehrzahl der Arbeitnehmer wünscht sich Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Dabei rangieren Angebote zur Entspannung oder für Rü- ckengesundheit meist höher auf der Wunschliste als z. B. ein Raucherentwöhnungsprogramm. Angebote während der Arbeitszeit werden besser angenommen als Angebote in der Freizeit. Bei der Durchführung der Maßnahmen lässt sich oft feststellen, dass Mitarbeiter, die wenig selbstfürsorglich sind und deshalb häufig schon größere gesundheitliche Probleme aufweisen oftmals nicht mit den Angeboten erreicht werden. 

Als Anbieter von Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement konnten wir in den vergangenen Jahren die Erfahrung machen, dass BGMAngebote für Unternehmen nur dann sinnvoll sind, wenn die unterschiedlichen Zielvorstellungen und Motivationen beider Seiten berücksichtigt werden. Daher müssen Maßnahmen immer individuell an den einzelnen Betrieb und die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. In Gesprächen mit Werksärzten und Personalverantwortlichen werden die Zielsetzungen und Ressourcen des Unternehmens, die gesundheitlichen Beschwerden und die Motivation der Mitarbeiter eingegrenzt. 

So können diagnostische Maßnahmen sinnvoll sein, um Mitarbeitern eine Rückmeldung zu ihrem Gesundheitszustand zu geben. Bereits eine einfache Labordiagnostik zu Blutzucker, Blutfetten, Leberund Nierenwerten kann allgemeine gesundheitliche Probleme aufdecken und zu Veränderungen motivieren. In Abhängigkeit der speziellen gesundheitlichen Fragestellungen von Mitarbeitern können aber ebenso die Diagnostik zur körperlichen Leistungsfähigkeit oder zur psychischen Gesundheit und eine entsprechende ärztliche Beratung sinnvoll sein.

Das wesentliche Element von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung von Mitarbeitern sind immer therapeutische Anregungen zu Verhaltensveränderungen. Das kann in Form von Lehrküchen und Ernährungsberatung, Wasser- und Trockengymnastik, Bewegungstherapie oder Gerätetraining stattfinden. Aber auch Entspannungstherapie und psychologische Beratung können einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Mitarbeitergesundheit leisten. 

Auch die Form der Maßnahme bezüglich Dauer und eventuell die Bereitstellung von Arbeitszeit sowie die Anzahl der Mitarbeiter in einer Maßnahme hängen letztlich von der Zielsetzung und den Möglichkeiten des Betriebes ab. So können Angebote für einzelne Mitarbeiter mit einer Dauer von einer Woche ebenso sinnvoll sein wie Angebote für Gruppen mit einer Dauer von drei Tagen.

Kontakt:

Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet
Frankenstraße 36
97708 Bad Bocklet
www.rehazentrum-bb.de

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