Heiligenfeld GmbH

Heiligenfeld ist ausgezeichnet

Bad Kissingen | 12.04.2017

Heiligenfeld ist ausgezeichnet
Foto: Heiligenfeld GmbH

Interview mit Joachim Galuska.

Die Heiligenfeld Kliniken mit Hauptsitz in Bad Kissingen haben 2017 nach 2014, 2011 und 2007 zum vierten Mal den ersten Platz im Bereich Kliniken beim Great Place to Work®-Wettbewerb erreicht. Im Gesamtergebnis erzielte die Klinikgruppe mit ihrem Schwerpunkt auf psychosomatischer Behandlung und ihrem ganzheitlichen Ansatz unter allen teilgenommen Unternehmen den fünften Platz.

Dr. Joachim Galuska, Mitbegründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von Heiligenfeld, gibt Antworten auf die Fragen zum ganzheitlichen Ansatz, wie der Spagat aus Wachstum und Zufriedenheit unter den Mitarbeitern gelingt und wie dieser auch in der Zukunft Bestand haben kann.
 
Herr Dr. Galuska, was genau bedeutet der Begriff ganzheitlicher Ansatz?

Wir haben das Prinzip der Ganzheitlichkeit nicht nur in der Unternehmensstrategie verankert, sondern auch in der Unternehmenskultur. Ganzheitlichkeit bedeutet für uns, dass uns jeder Mensch, also Patient und Mitarbeiter, wichtig ist und wir alle Lebensbereiche berücksichtigen. Dies zeigt sich nicht nur an der Bindung unserer Mitarbeiter an unser Unternehmen – und letztlich durch Auszeichnungen wie Great place to work – sondern auch an der Zufriedenheit unserer Patienten. Unser Prinzip der Ganzheitlichkeit und unser Qualitätsanspruch kommt aber auch in anderen Prämierungen zum Ausdruck. So erzielte die Rosengarten Klinik Heiligenfeld im aktuellen Bericht zur Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund ein hervorragendes Ergebnis. Zusammen mit der Luitpoldklinik Heiligenfeld ist die Klinik zudem in der aktuellen Focus-Reha-Liste geführt. Ganzheitlichkeit bedeutet für uns auch, nachhaltig zu wirken. Hierbei handelt es sich um einen stetigen und kontinuierlichen Prozess. Wir setzen hier beispielsweise bei unserem Nachwuchs an. So fördern wir junge Mitarbeiter, indem wir eigens für diesen Personenkreis die Qualifikation "Azubi-Selbstmanagement" ins Leben gerufen haben. Hierbei handelt es sich um eine Ausbildung, die Themen, die wir zusammen mit anderen Unternehmen bestimmt haben, abdeckt, die weder im Beruf noch in der Schule gelehrt werden. Dies betrifft beispielsweise Zeit- und Informationsmanagement oder Selbstbehauptung und Selbstvertrauen. Auch hier gibt uns die Auszeichnung recht. 2014 erhielt die Fortbildung von der TÜV Süd Akademie und EuPD Research Sustainable Mangement den Deutschen Bildungspreis in der Kategorie Innovationspreis unter dem Titel „Lernen von den Besten“.
 
Wie schaffen Sie es, dass trotz Wachstum diese hohe Zufriedenheit unter ihren Mitarbeitern besteht?

Die Heiligenfeld Kliniken pflegen eine ganz besondere Unternehmenskultur. Sie basiert auf Werten, die wir zusammen als "Essenzen" definiert haben. Diese sind unter anderem Gemeinschaft, Menschlichkeit, Achtsamkeit oder Ganzheitlichkeit. So verfolgen wir das Prinzip der Ganzheitlichkeit nicht nur nach außen, also bei unseren Patienten, sondern auch nach innen.

Wachstum findet nicht von oben nach unten statt, sondern entsteht aus der Mitte. Unsere Mitarbeiter können aktiv zur Unternehmensentwicklung von Heiligenfeld beitragen. Zugleich möchten wir das Potenzial unserer Mitarbeiter schöpfen. Eine Möglichkeit dafür bietet die regelmäßig stattfindende Organisationsentwicklung. Hierbei handelt es sich um eine Großgruppenveranstaltung, zu der sich die Mitarbeiter aus allen Bereichen treffen. Dort werden stets wechselnde Themen aus dem Unternehmen bearbeitet,  häufig in Form von Gruppenarbeiten und ohne dass die Hierarchie eine Rolle spielt. Heiligenfeld ist ein Unternehmen, das sich in einem stetigen Prozess des Lernens befindet. Die Basis dafür bilden die Mitarbeiter, die durch ihr persönliches Engagement selbst bestimmen, wo und in welcher Form Weiterentwicklung stattfindet. Auch dies geschieht periodisch in Gruppenarbeiten, mit dem Unterschied, dass die Themen aus der Belegschaft generiert werden. Die offene Kultur von Heiligenfeld kommt aber auch an anderer Stelle zum Tragen, etwa im Rahmen des sogenannten "Unternehmenscafés", das alle sechs Wochen stattfindet. Hierbei handelt es sich um eine offene Gesprächsrunde, in der Fragen und Anregungen an die Geschäftsführung gerichtet werden können. Eine weitere Möglichkeit, um in direkten Kontakt mit der Leitung des Unternehmens zu treten, bietet die monatlich stattfindende Sprechstunde. Zudem schaffen wir Gelegenheiten, auch außerhalb der Arbeitszeit zusammenzukommen, um Zeit miteinander fern vom beruflichen Kontext zu verbringen.   

Darüber hinaus verfügen wir über ein komplexes Gesundheitsmanagement sowie eine Vielzahl an Fortbildungsmöglichkeiten. Flexible Arbeitszeitmodelle ergänzen unser Angebot an unsere Mitarbeiter. Dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben, zeigt sich, indem trotz Wachstums mehr als 50 Prozent unserer Mitarbeiter länger als 5 Jahre in Heiligenfeld tätig sind. Rund 20 Prozent sind länger als 10 Jahre bei uns beschäftigt. Die Visitoren der "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ) haben bei der letzten Rezertifizierung unter anderem das außergewöhnliche Engagement all unserer Mitarbeiter hervorgehoben. Insgesamt haben wir hier ein herausragendes Ergebnis erzielt. Das KTQ führt seit 1997 auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Analysen Bewertungen des Qualitätsmanagements in Krankenhäusern durch, die als Standard im deutschen Gesundheitswesen gelten.
 
Was tun Sie, damit diese Zufriedenheit auch in Zukunft besteht?

Wir werden uns auch künftig an unseren Werten und unserer Unternehmensphilosophie orientieren. Dabei soll das Prinzip der Gemeinschaft ein wesentliches Element in Heiligenfeld bilden. Denn nur wer das Gefühl hat, dass sein Mitwirken tatsächlich Gewicht hat, wird sich auch einsetzen und engagieren. Arbeit muss also mehr sein als die bloße Erbringung von Leistung. Arbeit muss Sinn haben. Wenn wir es dauerhaft schaffen, diesen Sinn in unseren Mitarbeitern am Leben zu erhalten, dann wird auch Zufriedenheit Bestand haben. Dafür überprüfen wir uns regelmäßig selbst. So etwa in Form von Mitarbeiterbefragungen. Wir freuen uns, wenn wir auch in Zukunft bei Auszeichnungen wie Great place to work ganz vorne liegen. Aber nicht um seiner selbst willen, sondern vielmehr als Folge einer erfolgreichen und gelungenen Unternehmenspolitik, die uns darin bestätigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.

 

Bildunterschrift:

Die Heiligenfeld Kliniken mit Hauptsitz in Bad Kissingen haben 2017 nach 2014, 2011 und 2007 zum vierten Mal den ersten Platz im Bereich Kliniken beim Great Place to Work®-Wettbewerb erreicht (Foto: Heiligenfeld GmbH).

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