Bad Kissingen | 24.06.2011
Wie können sich die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld auch in einer globalisierten Welt behaupten? Antworten auf diese wichtige Frage gibt am 29. Juni eine hochrangig besetzte Veranstaltung in Bad Bocklet zum Thema „Standortfaktoren für erfolgreiche Regionen – Impulse für den ländlichen Raum“.
Schirmherr ist Martin Zeil, Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Technologie und Telemedizin als wichtige Standortfaktoren
Veranstaltet wird die Konferenz vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie zusammen mit den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld und ihrem Regionalmanagement anlässlich der Auszeichnung des Regionalmanagements der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld mit dem Titel „Bayerns Region des Jahres 2010“.
Zeil eröffnet mit Impulsreferat
Als Preis erhielt die Region nun die Möglichkeit zur Ausrichtung der Veranstaltung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums am 29. Juni in Bad Bocklet. Die Veranstaltungskosten trägt das Ministerium. Minister Martin Zeil wird die Veranstaltung mit einem Impulsreferat eröffnen, so dass die Region von höchster Stelle Informationen über Möglichkeiten ihrer wirtschaftlichen Weiterentwicklung erhalten wird.
Top-Referat: Chancen und Herausforderungen von Kooperationen und Vernetzungen
Weiterhin wird als Topreferent Prof. Dr.-Ing. Josef Nassauer, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg, über Chancen und Herausforderungen von Kooperationen und Vernetzung sprechen. Auch erfolgreiche Manager aus der Region werden zu Wort kommen. Das Thema von Dr. Ernst-Rudolf Bauer, Geschäftsführer Preh GmbH, Bad Neustadt, lautet: „Regional verwurzelt – Global aufgestellt: Hightech aus Bad Neustadt“.
Auch Telemedizin im Blickpunkt
Über die Telemedizin als Entwicklungsmöglichkeit für die Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön referiert Prof. Dr. med. Bernd Griewing, Chefarzt der Neurologischen Klinik der Rhönklinikum AG, Bad Neustadt.
Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion
Bei der Podiumsdiskussion – moderiert von Axel Robert Müller vom Bayerischen Rundfunk - werden sich auch Landrat Thomas Bold, Bad Kissingen, Landrat Thomas Habermann, Rhön-Grabfeld, Prof. Dr. Rainer Wiestner, Dekan der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der FH Würzburg-Schweinfurt, Dr. Hubert P. Büchs, Geschäftsführer Jopp GmbH, Bad Neustadt, sowie Dieter Pfister, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt einbringen.
Kontinuierlich Wettbewerbsfähigkeit verbessern
Die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld zählen zu den innovativsten Regionen Bayerns. Durch intensive Projektarbeit und die Bildung von Modellvorhaben will man den Innovations-, Bildungs- und Technologiestandard sichern und ausbauen. Ein großes Augenmerk liegt auf der Sicherung von Fachkräften und der Weiterbildung. Ebenso gewinnen der Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Unternehmen und Wissenschaft sowie die Stärkung und Entwicklung der sogenannten „weichen“ Standortfaktoren zunehmend an Bedeutung.
Regionalentwicklung stellt wichtige Weichen
Wichtige Weichen für die erfolgreiche Entwicklung stellt die Regionalentwicklung. Die Regionalmanagerinnen Dipl.-Ing. Cordula Kuhlmann und Dipl.-Biol. Ursula Schneider greifen hierfür gemeinsam mit den Kreisentwicklungsstellen der beiden Landkreise Initiativen aus der Bevölkerung und den Kommunen auf und initiieren und begleiten fachübergreifende Projekte und Netzwerke in Bereichen wie Wirtschaft, Tourismus und Kultur, Bildung und Soziales, Siedlungsentwicklung, Umwelt und Energie; diese verbessern die regionale Wettbewerbsfähigkeit und stärken die Potenziale der Region.
Zwei Landkreise vernetzten sich
„Gerade beim Regionalmanagement der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld stellen die innovativen Ansätze einen wesentlichen Bestandteil dar“, stellt Wirtschaftsminister Zeil im Grußwort zur Veranstaltung lobend heraus. Besonders das vernetzte Bearbeiten in den verschiedenen Handlungsfeldern sowie das konsequente Aufgreifen zukunftsorientierter Themen in der Region wie Elektromobilität oder Telemedizin fördere Innovationen und schaffe zusätzliche Wertschöpfung, betont der Schirmherr im Vorfeld der Konferenz, die zum intensiven Gedankenaustausch über die Weiterentwicklung von Standortfaktoren für eine erfolgreiche Regionalentwicklung einlädt.
Rahmenausstellung präsentiert Vorzeigeobjekte der Telemedizin
„Die Ausrichtung der Konferenz mit Wirtschaftsminister Zeil ist eine große Ehre für unsere Region“, freuen sich die Landräte Thomas Bold (Bad Kissingen) und Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld), die die Veranstaltung eröffnen bzw. abschließen werden. Man werde dem hohen Besuch aus München in einer Rahmenausstellung Vorzeigeobjekte aus dem Bereich der Telemedizin und der Elektromobilität präsentieren und erwarte sich von der Veranstaltung Impuls- und Initialwirkungen.
HINTERGRUND:
Regionalmanagement wird bayernweit vorerst noch bis zum Jahr 2013 gefördert
In Bayern werden mit unterschiedlichen Laufzeiten derzeit 39 Regionalmanagements gefördert, so auch das Regionalmanagement der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. 57% aller bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte sind in das durch das Wirtschaftsministerium geförderte Regionalmanagement eingebunden.
Region arbeiten eigenstädnig weiter
Für fünf Regionalmanagements ist die Förderung bereits ausgelaufen; sie arbeiten mit Mitteln der jeweiligen Regionen eigenständig weiter, um dieses wichtige Instrument der Regionalentwicklung aus eigenen Kräften weiter zu nutzen. Für die Förderung des Regionalmanagements stehen in Bayern 5 Mio. € aus Privatisierungserlösen sowie inzwischen 6 Mio. € aus dem Operationellen Programm des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (ERFE) für den Zeitraum 2007 – 2013 zur Verfügung.
Weitere Mittel aus der Landesentwicklung
Weiterhin kommen derzeit jährlich durchschnittlich ca. 700.000 € aus Mitteln der Landesentwicklung hinzu. Für das Regionalmanagement der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld läuft die Förderung Ende 2012 aus.
Bildunterschrift
Martin Zeil, Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, ist am 29. Juni in Bad Bocklet zu Gast. Mit der Schirmherrschaft für die Veranstaltung „Standortfaktoren für erfolgreiche Regionen“ zeichnet er die hervorragende Arbeit des Regionalmanagements der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld aus.
Foto Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

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