Hassberge | 11.07.2011

Deutschlandstipendien übergeben
Drei Studierende freuen sich über finanzielle Förderung – Fränkische geht bei der Nachwuchssuche neue Wege.
Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten drei Studierende der Studiengänge Kunststoff- und Elastomertechnik bzw. Bauingenieurwesen der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt aus den Händen von Otto Kirchner, Geschäftsführender Gesellschafter Fränkische Rohrwerke, und Prof. Dr. Heribert Weber, Präsident Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, ihre Stipendienurkunden.
Erste Einblicke ins Unternehmen
Die offizielle Übergabe bot Spendern und Stipendiaten eine erste Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen. Daneben bekamen die Vertreter der Fachhochschule und die Stipendiaten auch einen ersten Einblick in das Unternehmen Fränkische Rohrwerke.
Mehr Zugang zu qualifizierten Nachwuchskräften
Otto Kirchner freute sich in seiner Begrüßung, mit Hilfe des Deutschlandstipendiums, Studierende nach Königsberg locken zu können und dankte Prof. Dr. Weber und Kanzlerin Andra Wunder für die Möglichkeit, als Förderer auftreten zu dürfen. FRÄNKISCHE erhoffe sich durch das Hörsaal-Sponsoring und die Teilnahme am Stipendienprogramm mehr Präsenz an der Hochschule und damit Zugang zu qualifizierten Nachwuchskräften.
Beschaffung von Fachkräften wird zunehmend schwieriger
Bisher sei zwar die Beschaffung von Facharbeitern unkritisch, aber es werde zusehends schwieriger, Top-Positionen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen, so Otto Kirchner.
„Das Deutschlandstipendium gibt uns Gelegenheit, künftige Topkräfte auf FRÄNKISCHE aufmerksam zumachen und für das Unternehmen zu gewinnen“, so Kirchner weiter. „Angesichts des demographischen Wandels wird sich der Wettbewerb um Talente und leistungsfähigen Nachwuchs in Zukunft verschärfen. Wir setzen mit unseren Anwendungen und Produkten Maßstäbe.
Fränksiche: Zukunft muss gesichert werden
Um aber die Innovationskraft unseres Unternehmens langfristig sicherzustellen, brauchen wir auch in Zukunft leistungsfähigen Nachwuchs“, begründet der Geschäftsführende Gesellschafter die Teilnahme am Stipendienprogramm.
FHWS-Präsident dankt für Unterstützung
Prof. Dr. Weber dankte FRÄNKISCHE und Otto Kirchner persönlich für die Bereitschaft, die Studierenden der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt zu unterstützen. Insgesamt erhalten im Sommersemester 2011 33 Studierende der FH ein Stipendium. Gute Noten und
Studienleistungen werden bei der Auswahl der Stipendiaten ebenso beachtet wie die Bereitschaft, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.
Idee findet mehr Anhänger
Die Idee findet bei Unternehmen großen Anklang. Das zeigt schon die Zahl der förderwilligen Unternehmen. Obwohl die FH in ihrer Zusammenarbeit beim Deutschlandstipendium ausschließlich auf Unternehmen gesetzt hat, gab es am Ende mehr potentielle Förderer als aufgrund der begrenzten Co-Finanzierung durch den Bund berücksichtigt werden konnten. „Das Konzept wird in den nächsten Jahren weiter ausgebaut und ich bin optimistisch, auch für die 50-60 Studierenden im nächsten Jahr eine ausreichende Zahl an Förderern zu finden“, ist sich Prof. Dr. Weber sicher.
10.000 Studierende solle gefördert werden
Das Deutschlandstipendium fördert Studierende mit 300 EUR monatlich und wird je zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern und Unternehmen getragen. Im ersten Jahr kommt diese Förderung deutschlandweit bis zu 10.000 Studierenden zugute. Mittelfristig sollen bis zu acht Prozent aller Studierenden an deutschen Hochschulen von dem Stipendium profitieren.
Grundstein für neue Stipendienkultur ist gelegt
Mit dem Deutschlandstipendium soll der Grundstein für eine neue Stipendienkultur in Deutschland gelegt werden, die in anderen Industrienationen schon lange Gang und Gebe ist. Diese Stipendien sollen nicht nur das Verhältnis der Studierenden zu den Hochschulen verbessern, sondern auch Nachwuchskräfte frühzeitig an Unternehmen binden und somit ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchssicherung werden. Neben dem BAföG, den bedarfsgerechten Bildungsdarlehen und den Stipendien der Begabtenförderungswerke bildet das einkommensunabhängige, aber leistungsabhängige Deutschlandstipendium ab dem Sommersemester 2011 die vierte Säule der Studienfinanzierung und ist damit ein weiterer Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit.
Foto:
Die Stipendiaten zusammen mit Otto Kirchner, Geschäftsführender Gesellschafter Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG und Prof. Dr. Heribert Weber, Präsident Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt.
Foto Fränkische

Lernen Sie Persönlichkeiten aus Mainfranken kennen!
Aktuell: Susanna Khoury. Seit zehn Jahren gestaltet sie als eine der Chefredakteurinnen Monat für Monat das Kulturmagazin Leporello unter dem Dach des eigenen kunstvoll Verlages in Würzburg. Leporello ist heute das regionale Kulturmagazin, das mit Charme und jeder Menge Kultur-Know-how das Kulturgeschehen in einer bislang einzigartigen Mixtur bündelt.
intelligent service
Individuelle Lösungen, die der Energiemarkt heute bietet

Die aktuelle Ausgabe der "Wirtschaft in Mainfranken" jetzt online zum Blättern!
Hier finden Sie alle Infos für Ihren Weg aufs Börsenparkett über die Börse München, ob über einen Börsengang oder durch eine Mittelstandsanleihe - mit m:access.
Jede Woche neu: Der aktuelle Börsenausblick, Börse in 100 Sekunden.