Kitzingen | 03.09.2010
nqtjnaw
Die Iphofener Knauf Gips KG lobte nach großem Erfolg im Jahr 2008 auch in diesem Jahr den bundesweiten Knauf Diamant Award aus – diesmal erweitert um den Sonderpreis „Ästhetik in Trockenbau“. Ein erster Preis ging auch nach Mainfranken.
Der Knauf Diamant Award ist eine Auszeichnung für Architektur- und Innenarchitekturkonzepte mit hochwertigem Trockenbau. Laut Knauf wird der Preis wird für beispielhafte gestalterische Leistungen bei Neubauten, Sanierungen und Umnutzungen verliehen, die unter Verwendung von Knauf Diamant im Innen- wie im Außenbereich nach dem 1. Januar 2008 fertiggestellt wurden. Als Preissumme wurden 2010 insgesamt 25.000 Euro für den Knauf Diamant Award 2010 sowie 10.000 Euro für den Sonderpreis „Ästhetik in Trockenbau“ zur Verfügung gestellt.
Überreicht wurden die insgesamt 26 Sieger-Urkunden im Rahmen eines Pressetages vom Vorsitzenden der Knauf Geschäftsleitung, Klaus Koch, im Knauf Casino in Hüttenheim im Landkreis Kitzingen, das sich rund 40 Meter unter Tage im Stollen eines Bergwerks zum Abbau von Gipsstein befindet. Jährlich werden dort in einem mittlerweile 160 Kilometer langen Tunnelsystem 200 Tonnen Anhydrit abgebaut.
Das Baugewerbe sei derzeit im Wandel hin zu leichteren und immer leistungsfähigeren Materialien – „und wir brauchen wieder eine Aufbruchstimmung“, forderte Koch. Der Trend „im Bau“ gehe klar zu hochwertigen Konstruktionen mit erhöhten Anforderungen an Schall- und Brandschutz aber auch an Oberflächenqualität und Gestaltung.
In der Kategorie Design wurden innovative Architektur- und Innenraumkonzepte mit hohem gestalterischen Anspruch ausgezeichnet. Den ersten Preis gewannen Finckh-Architekten BDA aus Stuttgart (in Zusammenarbeit mit dem Trockenbauunternehmen: Vohmann Trockenbau, Auenwald) mit einem Einfamilienhaus-Objekt in Wolpersthausen, das laut Jury trotz eines engen Budgets hohen Anspruch an Architektur und Gestaltung konsequent präsentiert.
In der Kategorie Bauphysik stehen anspruchsvolle technische Lösungen mit besonderer bauphysikalischen Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Gewonnen hat in dieser Kategorie das Karlstadter Architekturbüro Werner Haase (Lkr. Main-Spessart) unter der Projektleitung der Architekten Manuela Jatz und Holger Kess (Trockenbau: Mike Georgi, Baugeschäft GmbH, Grünhainichen). Die mainfränkischen Energiespar-Spezialisten haben bei der Generalsanierung eines Gymnasiums in Sonthofen verdeutlicht, „dass differnzierte Anforderungen an Schall- und Brandschutz, Akustik, Ästhetik und Robustheit mit modernen Trockenbau-Systemen nutzungsorientiert und praxisgerecht erfüllt werden können“, so die Fachjury. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen galt es unter anderem als Vorgabe, einen passivhausähnlichen Standard zu erreichen.
Erstmals vergab die Knauf Gips KG den Sonderpreis „Ästhetik in Trockenbau“ für gestalterisch anspruchsvolle und exakt ausgeführte Raumkonzepte. Beim Sonderpreis spielte es keine Rolle, welche Knauf Systeme zum Einsatz kamen. Den ersten Platz belegten die Architekten Meixner Schlüter Wendt aus Frankfurt (Trockenbau: Heinrich Bollmann GmbH, Aschaffenburg) mit dem in signifikanter „Spiral-Band-Struktur“ gestalteten Ordnungsamt in Frankfurt am Main.
Knauf Diamant
Hinter der Bezeichnung Knauf Diamant steht eine funktionsoptimierte Gipsplatte, die als Feuerschutz- und Feuchtraumplatte entsprechend der DIN 18180 zugelassen ist. Die biegeweiche, aber zugleich oberflächenharte Platte, eignet sich für Bauteile mit hohen Anforderungen an Schall- und Brandschutz sowie an die mechanische Belastbarkeit.
Bild: Die Preisträger aller Kategorien des Knauf Diamant Award 2010.