Kitzingen | 09.01.2012
Unternehmen müssen ihre Vorzüge als Arbeitgeber klar kommunizieren - EIKONA setzt auf Employer Branding.
2011 war ein Jahr der Kontroversen – vor allem auch im Hinblick auf die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die florierende Wirtschaft verlangt nach wie vor Fachpersonal, die es, bedingt durch den demografischen Wandel, allerdings kaum noch gibt. Die Stellenprofile sind zunehmend spezialisiert, die Anzahl der Bewerber hingegen nimmt ab.
Es mangelt an Spezialisten
Es mangelt auch beim Volkacher Unternehmen EIKONA AG an IT-Spezialisten, der Markt scheint entlaubt zu sein. Die Auftragslage ist so gut wie nie zuvor bei dem Anbieter für webbasierte Software-Anwendungen, aber im Bewerber-Postfach herrscht gähnende Leere. „Einen hohen fünfstelligen Betrag haben wir dieses Jahr in die Personalsuche gesteckt, konnten aber nicht genügend Mitarbeiter gewinnen.“, erklärt Manuel Drescher, Vorstandsvorsitzender der EIKONA AG. „Das war uns lange Zeit ein Rätsel. Wir haben uns die Köpfe zerbrochen und nach Strategien gesucht.“, so Drescher weiter.
Die gesuchten Software-Entwickler haben quasi freie Auswahl in Deutschland. „In der deutschen Wirtschaft werden derzeit 38.000 IT-Experten gesucht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der freien IT-Arbeitsplätze um 10.000 angestiegen, ein Zuwachs um 36 Prozent.“ Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, die der Hightech-Verband BITKOM in Auftrag gegeben hat. (Quelle: http://www.bitkom.org/69932_69920.aspx)
Bewerber wollen umworben werden
Bewerber wollen umworben werden. Fachpersonal tummelt sich nicht auf Stellenbörsen, sie sind erfolgreich im Job und müssen aktiv gesucht werden. Personal- und Marketingabteilung der EIKONA haben umgedacht. Weg von langweiligen Stellenanzeigen in der regionalen Presse hin zur aktiven und außergewöhnlichen Personalrekrutierung. Social Media Kampagnen und Radiowerbung brachten neue Kollegen zum Bewerberwochenende Anfang November. In Teams, gebildet aus Bewerbern und EIKONA Mitarbeitern, wurden Problemstellungen gelöst. Zum Ausgleich lieferten sich die Teams auf der Kartbahn abends ein Rennen und lernten sich als Persönlichkeiten näher kennen.
Aufbau einer Arbeitgebermarke
Employer Branding, der Aufbau der Arbeitgebermarke, wird 2012 im Fokus der EIKONA AG stehen. Das junge Unternehmen will Fremden kommunizieren, was es heißt, Teil des EIKONA Teams zu sein: „Unsere Soft Skills sind es, die uns ausmachen. Das kollegiale, freundschaftliche Miteinander und das Zusammenspiel aller Fähigkeiten bringt unser Unternehmen zum Leben. Das bedeutet nicht, dass der Führungsstil ausschließlich laissez-faire ist. Wenn es die Projektlage erfordert, wird es strenger, aber wir bleiben in jedem Fall respektvoll zueinander. Wir sind momentan in einer schwierigen Situation, alle müssen Überstunden machen, weil Personal fehlt. Diese Umstände würden andere Unternehmen möglicherweise in eine tiefe Krise stürzen. Bei uns sind die Teams noch ein Stück näher zusammengerückt, jeder hilft dem anderen. Mitarbeiter übernehmen Aufgaben, die nicht in ihren Bereich fallen. Wir halten zusammen, das macht uns aus. So sind wir!“
Wir sind gut drauf - Head-Hunting kommt nicht in Frage
„Wir sind gut drauf, jung und innovativ.“ So lautet die selbstbewusste Botschaft des Unternehmens. EIKONA betrachtet sich aber auch kritisch, schärft ihr Profil. Im Kampf um die Fachkräfte aus der Region wird auf faire Mittel gesetzt, Head-Hunting kommt nicht in Frage. Stattdessen bildet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Mosbach selbst aus und geht grundlegend neue Wege im Personalmarketing.
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EIKONA-Mitarbeiter.

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Aktuell: Susanna Khoury. Seit zehn Jahren gestaltet sie als eine der Chefredakteurinnen Monat für Monat das Kulturmagazin Leporello unter dem Dach des eigenen kunstvoll Verlages in Würzburg. Leporello ist heute das regionale Kulturmagazin, das mit Charme und jeder Menge Kultur-Know-how das Kulturgeschehen in einer bislang einzigartigen Mixtur bündelt.
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