Kitzingen | 25.01.2012
Keine Nominierung
Der mainfränkische Filmproduzent Matthias Triebel ist am Dienstag nicht für den Oscar in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert worden.
„Das ist sehr schade, aber wenigstens ist mit Wim Wenders noch ein deutscher Filmproduzent (Pina) dabei“, sagt Triebel kurz nach der Bekanntgabe als fairer Verlierer.
Dennoch ist es für den 44-jährigen Unternehmer aus Bergrheinfeld ein Riesenerfolg, kam er doch mit seiner Produktion über die britische Affenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall in die Shortlist der besten 15 Dokumentarfilme der Welt. „Das muss man auch erst mal schaffen“, so Triebel, der seinem gesamten Team, nicht zuletzt Drehbuchautor und Regisseur Lorenz Knauer, für hervorragende Arbeit dankte.
Fiebern im Kinosaal
Im Kinosaal des Cineworld im Mainfrankenpark Dettelbach, wo Triebel mit zahlreichen Gästen und Fans der Bekanntgabe live entgegenfieberte, wurde dem Mainfränkischen Filmemacher dennoch großer Applaus zuteil. Zudem hatten sich zahlreiche Fernseh- und Radioteams sowie Pressevertreter ein Stelldichein für Interviews gegeben.
Kein Livestream
Übrigens: nicht geklappt hat es auch mit dem geplanten Livestream zur Bekanntgabe der Nominierungen direkt aus Hollywood. Das Ergebnis wurde dann auch über andere Direktkanäle bekannt wie Facebook oder Twitter, die auf den zahlreichen eingeschalteten Smartphones im Kinosaal auf Hochtouren arbeiteten.