Knauf

Verantwortung in der Welt

Kitzingen | 14.03.2017

Verantwortung in der Welt
Foto: Knauf

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller zu Besuch bei Knauf.

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller besuchte die Knauf Zentrale in Iphofen. Ziel des Gesprächs war die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit sowie der Gründung weiterer Schulungszentren, die Knauf bereits jetzt in vielen Schwellenländern unterhält. Hier engagiert sich das Familienunternehmen mit Unterstützung des Ministeriums in der Ausbildung von Architekten und Handwerkern.

Mit seinem Besuch hatte Bundesminister Müller eine durch den Geschäftsführenden Gesellschafter Manfred Grundke und den ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos ausgesprochene persönliche Einladung angenommen. Empfangen wurde er von den Geschäftsführenden Gesellschaftern Alexander Knauf und Manfred Grundke, den Mitgliedern im Gesellschafterausschuss Baldwin Knauf und Nikolaus Knauf sowie von Bundeswirtschaftsminister a.D. Michael Glos.

120 Schulungszentren

Als führender Entwickler und Lieferant von Baustoffen ist Knauf inzwischen weltweit auf allen Kontinenten vertreten. Nach Möglichkeit wird in Werken vor Ort produziert. In 220 Werken stellt Knauf unter anderem moderne Trockenbausysteme, Putze und Zubehör, Wärmedämm-Verbundsysteme, Farben, Fließestriche, Bodensysteme und Dämmstoffe her. Insbesondere in Afrika, Asien sowie in Süd- und Mittelamerika sieht das Unternehmen sehr gute Perspektiven für die weitere Entwicklung. „Wir produzieren in allen Werken weltweit auf höchstem Niveau, entsprechend den internationalen Standards. Es ist für uns daher extrem wichtig, dass unsere Systeme nach dem gewohnten Knauf Standard auch in den Bauwerken dieser Länder eingesetzt werden“, erklären die Knauf Gesellschafter. Aus diesem Grund betreibt und unterstützt das Unternehmen in allen Märkten inzwischen über 120 Schulungszentren. Etliche davon sind auch dank Unterstützung durch das Bundesentwicklungsministeriums entstanden.

Ausbildung bei Knauf als Grundstein einer eigenen Existenzgrundlage

„Mit unseren Akademien leisten wir Pionier- und Aufbauarbeit. Wir sichern damit nicht nur die Qualität der Bauausführung, sondern bieten auch den Menschen eine echte Lebensperspektive. Dies geschieht im Einklang mit den Knauf Werten Menschlichkeit, Partnerschaft, Engagement und Unternehmergeist“, bekennen sich die Knauf Gesellschafter zur unternehmerischen Verantwortung von Knauf. Für viele teils ungelernte Kräfte in Schwellen- und Entwicklungsländern legt eine Ausbildung bei Knauf den Grundstein für die eigene Existenzgrundlage. Eine in sich abgeschlossene Berufsausbildung, wie sie in Deutschland üblich ist, gibt es dort meist nicht.

Viele Projekte ohne Entwicklungshilfeministerium nicht realisierbar

Partnerschaftliche Unterstützung findet Knauf über das Bundesentwicklungsministerium in der DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft sowie in der GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die private unternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Reformländern fördern. Die Bundesunternehmen helfen bei der Anbahnung von Kontakten genauso wie bei der Finanzierung. „Ohne diese Hilfen des Entwicklungsministeriums und seiner Fördergesellschaften wären viele Projekte in der Form nicht realisierbar“, drückten die Knauf Gesellschafter dem Bundesminister persönlich ihren Dank aus.

Neue Schulungszentren hauptsächlich in Afrika

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: „Berufliche Bildung ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung. Mit hochwertigen Ausbildungsprojekten wie in Tunesien, Irak oder Algerien ist Knauf ein starker Partner, um Perspektiven für die Jugend vor Ort zu schaffen. Das Unternehmen setzt auf eine Wertschöpfung vor Ort, wie beim Trockenbau-Ausbildungszentrum in Tunesien. Berufe, bei denen die Jobchancen mit einer erfolgreichen Ausbildung sehr gut sind, werden nachhaltig attraktiver und der Arbeitsmarkt wird langfristig strukturell verbessert.“

Zahlreiche neue Schulungszentren hat Knauf bereits projektiert, mit Schwerpunkt in den afrikanischen Ländern Ägypten, Algerien, Nigeria und Südafrika. Sie sollen auch dank der Förderung durch DEG und GIZ bis Mitte 2019 realisiert werden. Mit Freude vernahm Bundesminister Dr. Gerd Müller, dass die Knauf Geselleschafter bereits jetzt eine große Zahl weiterer Projekte in der Planung haben.

 

Bildunterschrift:

Knauf engagiert sich für die Ausbildung. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (2.v.l.) sprach mit (v.r.) Nikolaus Knauf (Gesellschafterausschuss) sowie den Geschäftsführenden Gesellschaftern Alexander Knauf und Manfred Grundke über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit. (Foto: Knauf)

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