Rhön-Grabfeld | 19.08.2010
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Gute Nachrichten für alle Bezieher von Erdgas als Wärmelieferant: die Bayerische Rhöngas senkt zum 1. Oktober erneut ihre Preise, und das obwohl die Energiekosten allgemein steigen.
Das Heizen im kommenden Winter wird also billiger. Möglich gemacht haben die günstigeren Erdgaspreise die guten Einkaufsverhandlungen des regionalen Energie-Dienstleisters.
„Wir haben im Frühjahr erneut gut mit unseren Lieferanten Beschaffungsverträge mit besseren Konditionen verhandelt. Die Einsparungen geben wir natürlich gerne an unsere Kunden weiter“, berichten die Rhöngas-Geschäftsführer Thomas Merker und Helmut Grosser. Nicht allen in der Branche sei dies geglückt, betonen die Spezialisten stolz. Viele andere Anbieter müssten sogar ihre Preise erhöhen. Nicht so bei der Rhöngas, die rund 6.500 Abnehmer im Landkreis Rhön-Grabfeld mit umweltfreundlichem Gas versorgt: Ab 1. Oktober kostet die Kilowatt-Stunde 0,24 Cent brutto weniger. „Außerdem werden wir die Gaspreise auch über den kommenden Winter stabil halten“, versprechen Merker und Grosser schon jetzt. Ausgenommen von der Preissenkung sind lediglich rund 100 Kunden mit Sonderpreisen und Preissystem Rhön. Die Energieberater der Rhöngas empfehlen derzeit den Kunden einen Wechsel zum preisgünstigeren System „rhön-grabfeld“.
Beim Preisvergleich weit vorne
Einen Preisvergleich mit dem Wettbewerb, der im Fernsehen mit Millionenaufwand für ihre angeblich günstigen Tarife wirbt, scheut die Rhöngas nicht. Im Gegenteil: Sie fordert Kunden dazu auf, das Gas- und Strom-Portal http://www.verivox.de/ für einen Preis-Check zu nutzen. „Die Versorgung unserer Kunden geht grundsätzlich vor Gewinnmaximierung“, unterstreichen die Geschäftsführer. Allerdings sollen Verbraucher beim Preisvergleich nicht die berühmten Äpfel mit Birnen vergleichen. Bei verivox beispielsweise solle man darauf achten, dass bei den Konditionen keine Vorauskasse, Boni oder Kautionen angekreuzt sind. Dies verfälscht natürlich den Preisvergleich. Hinzu kommt, dass Kunden der Bayerischen Rhöngas von der räumlichen Nähe ihres Energielieferanten profitieren und jederzeit den Service eines Energieberaters im Rahmen eines persönlichen Gesprächs nutzen können.
Leitungsnetz wächst
Ziel der Rhöngas ist die Grundversorgung aller Bürger im Landkreis Rhön-Grabfeld. Dies ist insbesondere im ländlichen Raum durch lange Leitungsnetze mit relativ wenig angeschlossenen Haushalten aufwändiger und kostenintensiver als in dichter besiedelten Ballungszentren. Die Rhöngas hat in den letzten 35 Jahren ein weitläufiges Leitungsnetz mit einer Länge von rund 360 km aufgebaut, das kontinuierlich erweitert wird. Denn die Nachfrage nach der umweltfreundlichen Alternative zum Öl wächst ständig. Immer mehr Verbraucher schätzen den niedrigen Schadstoffausstoß und die höhere Effizienz von Erdgas gegenüber anderen fossilen Brennstoffen. Auch die Einwohner des Landkreises Rhön-Grabfeld erkennen dies. Die Bayerische Rhöngas begrüßt jedes Jahr rund 100 Neukunden, die künftig Erdgas von der Bayerischen Rhöngas beziehen.
Erneuerbare Energien als weiteres Standbein
Weiterhin intensiviert die Bayerische Rhöngas GmbH ihr Engagement im Bereich der regenerativen Energien. So ist das Unternehmen neben dem Überlandwerk Rhön, den Stadtwerken Bad Neustadt und dem Landkreis Rhön-Grabfeld hauptverantwortlich bei der Planung und Errichtung der Biomasse-Wärmeversorgung in Bad Neustadt. Zudem hat die Bayerische Rhöngas rund 2,2 km Wärmeleitungen von den Biogasanlagen in Mellrichstadt und Unsleben zur Versorgung der Kunden Rhönmalz und Gärtnerei Förster gelegt. Darüber hinaus ist die Bayerische Rhöngas für den Betrieb der Hackschnitzelanlage des Mellrichstädter Gymnasiums und Hauptschule verantwortlich. Und nicht zuletzt betreibt die Bayerische Rhöngas seit rund zwei Jahren eine Erdgastankstelle in Bad Neustadt-Herschfeld, deren Akzeptanz kontinuierlich steigt. Neuestes Projekt ist die Biomasse-Wärmeversorgung Oberelsbach GmbH & Co.KG, die sich derzeit im Aufbau befindet. „Wir wollen auch nachhaltige Wärme- und Energieversorgung leisten“, unterstreicht Thomas Merker abschließend. Und auch künftig lege man ein großes Augenmerk auf erneuerbare Energien, dieser Bereich solle ein weiteres Standbein der Rhöngas werden.
Weitere Informationen bei der Bayerischen Rhöngas GmbH unter T. 09771/622 40-202 oder http://www.rhoengas.de/.
Hintergrund
Die Bayerische Rhöngas GmbH wurde im Jahr 1972 gegründet. Ziel war es, für den Landkreis Rhön-Grabfeld – wo wirtschaftlich möglich - ein flächendeckendes Erdgasnetz aufzubauen und Bürgern so eine Alternative zu anderen fossilen Brennstoffen zu bieten. Die Investitionen in Leitungsnetze und gas- sowie wärmetechnische Anlagen betrugen im Jahr 2009 rund 630.000 EURO. Die Bayerische Rhöngas GmbH befindet sich zu 50% im kommunalen Besitz (Landkreis Rhön-Grabfeld, Stadt Mellrichstadt, Überlandwerk Rhön, Stadt Bad Neustadt) und zu weiteren 50% im Besitz der Gasversorgung Unterfranken GmbH (gasuf). Mit 6.500 Kunden bzw. 9.000 versorgten Haushalten hat die Bayerische Rhöngas GmbH im Landkreis Rhön-Grabfeld die Marktführerschaft. Rund 950 Anschlüsse entfallen auf Kunden im gewerblichen oder industriellen Bereich.
Bildunterschrift
Gute Nachrichten haben die Geschäftsführer der Bayerischen Rhöngas, Thomas Merker (l.) und Helmut Grosser (r.) für ihre 6.500 Kunden im Landkreis Rhön-Grabfeld: Das Heizen mit Gas wird im Winter billiger. Foto Tonya Schulz