Schaeffler

Schaeffler mit gutem Start ins Jahr

Schweinfurt | 17.05.2017

Schaeffler mit gutem Start ins Jahr
Foto: Schaeffler

Umsatz steigt um 6,9 Prozent.

Der globale Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler ist gut in das Geschäftsjahr 2017 gestartet. In den ersten drei Monaten 2017 stieg der Umsatz um 6,9 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Ohne Währungsumrechnungseffekte betrug das Wachstum 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Sparte Industrie zurück auf Wachstumskurs

Das Automotive-Geschäft verzeichnete ein Umsatzwachstum von 8,3 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro. Währungsbereinigt wuchs das Automotive-Geschäft um 7,0 Prozent und übertraf damit erneut das Wachstum der weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (+4,2 Prozent). Aus regionaler Sicht trug vor allem die starke Nachfrage in China mit einem Plus von 20,1 Prozent (währungsbereinigt: 21,9 Prozent) zu der positiven Umsatzentwicklung bei. Zu erwähnen ist zudem das Automotive Aftermarket-Geschäft, welches eine Umsatzsteigerung von 11,5 Prozent (währungsbereinigt: 9,9 Prozent) erzielte. Das Industriegeschäft entwickelte sich im ersten Quartal positiv. Die Umsätze stiegen um 2,4 Prozent auf 783 Millionen Euro (währungsbereinigt: 0,2 Prozent). Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte: „Wir sind gut in das neue Jahr gestartet. In unserem Automotive-Geschäft setzen wir unser Wachstum über dem Markt kontinuierlich fort. In unserem Industriegeschäft sind wir zurück auf Wachstumskurs.“

Region Greater China stärkster Wachstumstreiber

Alle Regionen der Schaeffler Gruppe trugen zum Wachstum bei. In der Region Europa stiegen die Umsätze um 2,9 Prozent (währungsbereinigt: 2,2 Prozent). Die Umsätze in der Region Americas legten um 9,9 Prozent zu (währungsbereinigt: 5,5 Prozent). Das größte Wachstum erzielte erneut die Region Greater China mit einem Plus von 18,3 Prozent (währungsbereinigt: 19,0 Prozent). Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik stiegen um 6,4 Prozent (währungsbereinigt: 2,2 Prozent).

Konzernergebnis steigt um rund 10 Prozent

Das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) vor Sondereffekten stieg um 3,3 Prozent auf 435 Millionen Euro (Vj.: 421 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten gemessen am Umsatz betrug 12,2 Prozent (Vj.: 12,6 Prozent). In der Sparte Automotive lag die EBIT-Marge vor Sondereffekten im ersten Quartal 2017 bei 13,1 Prozent (Vj.: 14,2 Prozent). Die EBIT-Marge in der Sparte Industrie entwickelte sich positiv und stieg auf 8,7 Prozent (Vj.: 7,1 Prozent). Das Konzernergebnis lag bei 279 Millionen Euro (Vj.: 253 Millionen Euro), was einer Steigerung von 10,3 Prozent entspricht. Das Finanzergebnis betrug im 1. Quartal 2017 minus 48 Millionen Euro (Vj.: minus 65 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg im ersten Quartal 2017 auf 0,42 Euro (Vorjahr: 0,38 Euro).

In den ersten drei Monaten 2017 erwirtschaftete die Schaeffler Gruppe einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 186 Millionen Euro (Vj.: 206 Millionen Euro). Die Investitionsauszahlungen betrugen 299 Millionen Euro (Vj.: 318 Millionen Euro). Die Investitionsquote (Investitionsauszahlungen im Verhältnis zum Konzernumsatz) lag auf dieser Basis bei 8,4 Prozent (Vj.: 9,5 Prozent). Insgesamt ergab sich ein Free Cash Flow von minus 130 Millionen Euro, der wie im Vorjahr saisonalbedingt negativ ausfiel (Vj.: minus 112 Millionen Euro).

Die Netto-Finanzschulden betrugen zum 31. März 2017 2,7 Milliarden Euro (31. Dezember 2016: 2,6 Milliarden Euro). Das Eigenkapital nahm um rund 400 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro zu. Die Ratingagentur Fitch hat am 25. April 2017 der Schaeffler AG ein Unternehmensrating von BBB- erteilt. Neben dem Rating von Moody’s kann die Schaeffler AG mit dem Rating von Fitch nun das zweite Investment Grade-Rating vorweisen.

Ausblick für das Jahr 2017 bestätigt

Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2017. Die Schaeffler Gruppe rechnet für das Gesamtjahr mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent, einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 12 bis 13 Prozent und einem Free Cash Flow von rund 600 Millionen Euro.

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