Schweinfurt | 14.03.2011
Vor dem Hintergrund eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels hat SKF als innovatives Technologieunternehmen mit „QualiTeFa“ ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt gestartet.
Den Startschuss im Rahmen eines „Kick-off-Meetings“ gab Wolfgang Sutterlüti, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung, der das Projekt bei SKF initiiert hat. Er bedankte sich für die Unterstützung im Hause insbesondere bei Wolfgang Gollbach, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor und bei Norbert Völkl, Betriebsratsvorsitzender, sowie bei Klaus Dennerlein, der als Projektleiter seitens der Verbund IQ gGmbH ebenfalls anwesend war. Nicht zuletzt galt sein Dank Matthias Tapken, Personalreferent am Standort Schweinfurt, der federführend als Leiter dieses Projektes bei SKF Ansprechpartner für die Teilnehmer in allen Belangen sein wird.
Wolfgang Sutterlüti erläuterte die Inhalte dieser Fortbildung und unterstrich die Bedeutung dieses bundesweit einzigartigen Programms. Er freue sich mit den anwesenden Mitarbeitern, die die strengen Anforderungs- und Auswahlkriterien erfüllt haben und er sei überzeugt, dass „alle – jeder für sich persönlich – von und mit dieser neuen Herausforderung erfolgreich sein wird.“
QualiTeFa
Das Auswahlverfahren dazu wurde bereits im November 2010 gestartet; interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten sich einem schriftlichen Fach- und Eignungstest unterziehen und in anschließenden Auswahlgesprächen ihre Befähigung unter Beweis stellen. Die Weiterqualifizierung beginnt Anfang März, dauert insgesamt 18 Monate und gliedert sich in drei Module: 1. Brückenlehrgang bis Juli 2011, 2. Grundlagenlehrgang von September 2011 bis April 2012 und 3. Vertiefungslehrgang von Mai 2012 bis Oktober 2012. Im kurzen Brückenlehrgang geht es um „Lernen lernen“ und um Basiswissen in Mathematik und Physik. Darüber hinaus ist ein von SKF zusätzlich organisierter Kurs „Englisch online“ verpflichtend. Die Inhalte im zweiten Teil sind Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Festigkeitslehre, Werkstoffkunde, Maschinenelemente und BWL–Grundlagen. Der dritte Teil beinhaltet die Module Industrial Engineering, Supply Chain, Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement und Konstruktion.
Die Teilnehmer haben nach erfolgreichem Abschluss Kompetenzen erworben, neue technische Herausforderungen auch auf abstrakter Ebene zu meistern.
Das Konzept „QualiTeFa“ wurde von Verbund IQ gGmbH entwickelt und wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziell unterstützt.

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