Stadt Würzburg

20 Jahre Würzburger Kulturstiftung: Oberbürgermeister überreicht Dr. Gert Fricke den „Tanzenden Schäfer“

Würzburg | 29.12.2017

20 Jahre Würzburger Kulturstiftung: Oberbürgermeister überreicht Dr. Gert Fricke den „Tanzenden Schäfer“
Foto: Stadt Würzburg

Gäbe es die Würzburger Kulturstiftung nicht, beeindruckende Ausstellungen wie „Aufstand! Der Zyklus ‚Bauernkrieg‘ von Käthe Kollwitz“ wären nicht im Museum im Kulturspeicher zu sehen.

Die Würzburger Kulturstiftung gibt es seit nunmehr 20 Jahren. Oberbürgermeister Christian Schuchardt begrüßte die Mitglieder von Vorstand und Kuratorium der Würzburger Kulturstiftung anlässlich des Jubiläums. Im Rahmen dieser kleinen Feierstunde überreichte er Dr. Gert Fricke, Mitglied des Kuratoriums wie auch langjähriger Vorsitzender des „Freundeskreises Kulturspeicher e.V.“, den „Tanzenden Schäfer“.

Impulsgeber für die Gründung der Kulturstiftung war Bürgermeister Dr. Adolf Bauer. Mit einem Grundstock von 1,089 Millionen DM wurden seit 1997 über 466.000 Euro ausgeschüttet, um Projekte des Museums im Kulturspeicher zu fördern. Vor allem die erste Wechselausstellung des Museums im Kulturspeicher im Jahr 2002 „Drehen, kreisen, rotieren“ wurde von der Stiftung maßgeblich unterstützt. 17 Sonderausstellungen förderte die Stiftung in der Folge, darunter „Tradition und Propaganda“ zu Kunst der Nazi-Zeit, aber eben auch die aktuelle Ausstellung mit den grafischen Blättern aus dem Käthe Kollwitz Museum Köln. Diese ist noch bis 14. Januar zu erleben. Mitglied des Kuratoriums ist das städtische Kultur-, Schul- und Sportreferat, Dr. Gert Fricke, Dr. Klaus Mapara (Krick-Verlagsgruppe), Sabine Unckell (Hotel Würzburger Hof) und Dr. Esther Kneimeyer-Pereira (Universität Würzburg). Dem Stiftungsvorstand gehören der Oberbürgermeister, ein Vertreter der IHK Würzburg-Schweinfurt (Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn), ein Vertreter der Handwerkskammer Unterfranken (Präsident Hugo Neugebauer), die Universität Würzburg (Kanzler Dr. Uwe Klug) und ein Vorstandsmitglied der Sparkasse Mainfranken (Vorstandsvorsitzender Bernd Fröhlich) an.

Ein fördernder Enthusiast

Dr. Gert Fricke ist dem Museum im Kulturspeicher noch länger verbunden als das Bestehen der Kulturstiftung. Seit nunmehr 25 Jahren sei er „fördernder Enthusiast“, mittlerweile Ehrenvorsitzender des Freundeskreises, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Dr. Fricke trieb seit den 1990er-Jahren die Neuaufstellung der Städtischen Galerie voran und gehörte zu denjenigen, die die Chancen der qualitativ einmaligen Sammlung Ruppert erkannten, wie auch des Hafenspeichers.“ Als Pionier der ersten Stunde stand er für die Idee der Volunteers, für die damalige Museumsszene war dies völliges Neuland. Aktuell sind 162 Personen ehrenamtliche Volunteers für das Museum im Kulturspeicher.

„Die Erfolge des Museums sind auch Ihre Erfolge“, sagte Schuchardt, als er den „Tanzenden Schäfer“ überreichte: Bei der Begründung zur Preisvergabe des Bayerischen Museumspreises 2005 wurde besonders die Bedeutung von Freundeskreis und Volunteers hervorgehoben. Einige Kunstwerke wurden für das Museum im Kulturspeicher durch den Freundeskreis erworben, wie das Aquarell von Hans Reichel, die Plastik von Marg Moll, die Mitfinanzierung des Reliefs von Stephan Balkenhol oder des Aquarells von Erich Heckel.

 

Bildunterschrift: 

Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder der Würzburger Kulturstiftung im Museum im Kulturspeicher bei der Übergabe des „Tanzenden Schäfers“ an Dr. Gert Fricke: v.li. Dr. Henrike Holsing (stv. Leiterin Museum im Kulturspeicher), Helga Fricke, Bernd Fröhlich (Vorstandsmitglied Sparkasse Mainfranken), Dr. Gert Fricke, Prof. Dr. Ralf Jahn (IHK Würzburg-Schweinfurt), Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Kulturreferent Muchtar Al Ghusain, Dr. Marlene Lauter (Direktorin Museum im Kulturspeicher), MdL Oliver Jörg, Sabine Unckell (Hotel Würzburger Hof), Sybille Linke (Leiterin Fachbereich Kultur Stadt Würzburg).

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