Malteser

445 Euro für Senioren in St. Petersburg

Würzburg | 13.11.2017

445 Euro für Senioren in St. Petersburg
Foto: Malteser

Caritas Seniorenzentrum St. Thekla: Senioren spenden Tombolaerlös vom Sommerfest.

Der Sommer ist schon lang vorbei, und doch wirkt er oftmals nach – in der Erinnerungen an die schönen Momente, die er gebracht hat. So auch bei Edeltrud Hohmann, Vorsitzende des Heimbeirats im Caritas Seniorenzentrum St. Thekla, die zusammen mit ihren Heimbeiratskolleginnen Rosalinde Jäger und Eva-Maria Nitzsche immer wieder in Erinnerungen vom vergangenen Sommerfest schwelgt. „Besonders schön finden wir Malteser es, dass Sie in jedem Jahr an andere Menschen denken, denen es nicht so gut geht wie uns hier“, freute sich Christina Gold von den Maltesern in der Diözese Würzburg bei ihrem Besuch im Seniorenzentrum.

Denn erneut hatte der Heimbeirat entschieden, dass der Tombolaerlös des Sommerfestes an die Sozialküche der Malteser St. Peterburg gehen soll, die die Würzburger Malteser partnerschaftlich betreuen. „Mit Ihrer Spende können unsere russischen Malteserfreunde etwa 400 alten Menschen dort ein warmes Mittagessen geben“, erzählte Christina Gold. Sie dankte auch dem Einrichtungsleiter Johannes Amrhein, Schriftführerin Christiane Stein und Martina Mirus, Leitung Sozialdienst, für die so treue Unterstützung: „Zusammen mit Ihnen können wir den Menschen in St. Petersburg zeigen, dass jemand in Würzburg in Nächstenliebe an sie denkt“, bedankte sich Gold.

Malteser Sozialküche in St. Petersburg: täglich bis zu 250 warme Mahlzeiten

Die Malteser Sozialküche in St. Petersburg wurde im Februar 1992 von den Maltesern aus der Diözese Würzburg und der Erzdiözese Bamberg gegründet. Derzeit werden täglich bis zu 250 warme Mahlzeiten an kinderreiche Familien, alte, bedürftige und behinderte Menschen ausgegeben. Darüber hinaus gibt es auch Obdachlosenprojekte oder Projekte für alleinerziehende junge Mütter. Die Malteserarbeit in St. Petersburg wird fast ausschließlich von Spendengeldern aus Deutschland, hauptsächlich aus Unterfranken finanziert. Eine Änderung der prekären Situation in St. Petersburg ist nicht absehbar. Im Gegenteil: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf. Die Malteser sind daher dringend auf Spenden angewiesen:

 

Bildunterschrift:

(v.i.n.r.) hinten: Johannes Amrhein, Christiane Stein, Martina Mirus, Eva-Maria Nitzsche, vorne: Christina Gold, Edeltrud Hohmann, Rosalinde Jäger (Foto: Malteser).


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