Würzburg | 26.11.2010
Der Verein Hilfe durch Spaß e.V., vertreten durch die Vorsitzenden des Vereins, Andreas Menzel und Michael Ax, übergab an den Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst eine großzügige Spende von 5.000 Euro.
Diözesangeschäftsführer Frank Weber, die beiden ehrenamtlichen Leiter der offenen Trauergruppen für Kinder- und Jugendliche Gerold Weiß-Engert und Brigitte Gehlofen sowie der Hospizreferent Georg Bischof freuten sich sehr über diesen Geldsegen, denn damit können die Malteser die Ausbildung von 20 Hospizhelferinnen und – helfern finanzieren, die in diesem Jahr den Aufbaukurs für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen absolviert haben. „Da wir schon länger von Ihrer Bereitschaft wussten, uns zu unterstützen, konnten wir guten Gewissens diese Fortbildung für unsere Helfer anbieten“, erklärte Frank Weber bei der Spendenübergabe. Wie wichtig eine gute Vorbereitung auf den Dienst ist, betonten auch Brigitte Gehlofen und Gerold Weiß-Engert, die einen sehr konkreten Einblick in ihre manchmal auch sehr schwere ehrenamtliche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen gaben. Menzel und Ax zeigten sich beeindruckt: „Wir ziehen unseren Hut vor Ihrem Engagement“,
Durch das alljährliche Kinderfest im Maritim, das der Verein Hilfe durch Spaß organisiert und das auch die Malteser mit vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützen, sind die beiden Vereine bereits verbunden.
Der Verein Hilfe durch Spaß e.V. unterstützt mit dem Erlös des Kinderfestes, aber auch durch den Verkauf der jährlich limitierten Bärenedition vor allem die die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder und ein Forschungsprojekt für Gehirntumore. Die diesjährigen Teddys in Dirndl und Lederhosen, von denen Ax und Menzel je ein Exemplar dabei hatten, gibt es zum Preis von 16 Euro bei Friseur Ax, bei Schön und Endres, in der Theater-Apotheke und im wob-Shop zu kaufen.
Bildzeile:
Andreas Menzel und Michael Ax (3. und 2. von rechts) übergaben an den Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst eine großzügige Spende von 5.000 Euro. Im Bild (v. l.): Diözesangeschäftsführer Frank Weber, die beiden ehrenamtlichen Leiter der offenen Trauergruppen für Kinder- und Jugendliche Gerold Weiß-Engert und Brigitte Gehlofen sowie der Hospizreferent Georg Bischof.
Hintergrund:
Seit 1991 bilden die Malteser in der Diözese Würzburg Hospizhelferinnen und –helfer aus. Inzwischen sind es über 300 Helferinnen und Helfer, die sich in mehr als 25 Gruppen unterfrankenweit engagieren. Unter ihrem Leitsatz „Zusammen leben bis zuletzt“ widmen sie sich der kostenlosen Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden in ihrer Lebensphase sowie von Menschen in der Zeit der Trauer. Malteser Hospizhelferinnen und -helfer besuchen, hören zu, respektieren den anderen, bemühen sich, Leid mitzutragen und einfach da zu sein. Sie helfen aber auch im Alltag und binden ihre Arbeit in das soziale Umfeld der Kranken ein. Hierzu bieten die Malteser von Anfang an qualifizierte Vorbereitung, kontinuierliche Fortbildung und fachmännische Praxisbegleitung an und mühen sich um eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit Gemeinden, Sozialstationen, Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Seit 2003 gibt es die Kinder- und Jugendhospizarbeit, die sich um schwerstkranke, sterbende, aber auch um trauernde Kinder und Jugendliche kümmert – in Einzelbegleitungen und seit 2007 auch in mittlerweile zwei offenen Trauergruppen.

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Aktuell: Susanna Khoury. Seit zehn Jahren gestaltet sie als eine der Chefredakteurinnen Monat für Monat das Kulturmagazin Leporello unter dem Dach des eigenen kunstvoll Verlages in Würzburg. Leporello ist heute das regionale Kulturmagazin, das mit Charme und jeder Menge Kultur-Know-how das Kulturgeschehen in einer bislang einzigartigen Mixtur bündelt.
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