J. E. Schumm

Traditionsunternehmen J.E. Schum wird 140 Jahre

Würzburg | 05.12.2017

Traditionsunternehmen J.E. Schum wird 140 Jahre
Foto: dino/IHK

Lieferant für den europäischen Einzelhandel.

Vielen Würzburgern ist das 1993 geschlossene Einzelhandelsgeschäft am Schmalzmarkt noch in guter Erinnerung. Dieses war die erste Betriebsstätte des 1877 gegründeten Würzburger Traditionsunternehmens J.E. Schum. Heute ist die Schum-Gruppe einer der großen Nonfood-Lieferanten des europäischen Einzelhandels und ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Am Unternehmenshauptsitz in Würzburg und in Dettelbach im Landkreis Kitzingen, wo Schum zwei Zentrallager mit einem Logistikvolumen von 90.000 Paletten-Stellplätzen unterhält, sind 600 der insgesamt über 2.500 Mitarbeiter in Europa und Asien beschäftigt. Und der Großhändler expandiert weiter: Aktuell wird die Logistikfläche in Dettelbach um weitere 12.000 qm erweitert.

Standardisierte Lösungen nach fertigen Themenplänen

Was weniger bekannt ist: Bereits seit den 70er Jahren hat sich Schum darauf spezialisiert, Kernprobleme des filialisierten Einzelhandels im Nonfood-Bereich zu lösen - und diese Probleme heißen vor allem Zeit und Personal: Über 30.000 Kunden aus ganz Europa bieten die Würzburger heute standardisierte Lösungen nach fertigen Themenplänen an. Einzelhändler wie Edeka, Rewe oder Real müssen nur noch die fertigen Paletten mit Haushaltswaren oder saisonalen Waren wie etwa Gartenutensilien oder aktuell Weihnachtsbedarf platzieren, auspacken und verkaufen.

300 "Ein-Euro-Shops"

Darüber hinaus hat sich die 2004 gegründete Schum-Tochtergesellschaft EuroShop GmbH & Co. KG zu einem der bundesweit bedeutenden Player im Kleinpreisbereich entwickelt. Das Geschäftskonzept besteht darin, eine Vielzahl an Waren des täglichen Bedarfs ausschließlich für einen Euro zu verkaufen. Erst letztes Jahr hatte das Unternehmen in der Würzburger Eichhornstraße Deutschlands größten EuroShop als Flagship-Store mit einer Verkaufsfläche von 600 m² auf zwei Etagen eröffnet. Der kürzlich 300sten fertiggestellten Filiale sollen noch in diesem Jahr weitere folgen.

Nächstes Ziel: 500 Ein-Euro-Shops

„Wir wollen unser Wachstum mit attraktiv gestalteten Ein-Euro-Shops behutsam fortsetzen.“, teilt der Geschäftsführende Gesellschafter der Firmengruppe Dr. Rainer Schum mit. Ziel sei es, mit EuroShop flächendeckend in Deutschland vertreten zu sein. Schum plant Filialen in guten Innenstadtlagen in deutschen Städten mit mehr als 40.000 Einwohnern. „Das nächste Zwischenziel sind bundesweit 500 Läden.“, erläutert Dr. Schum die Strategie. Ziel sei es zudem, die Saisonsortimente weiter zu vergrößern und ständig Neuheiten in den Läden vorzuhalten. Bereits heute führt EuroShop neben Eigenmarken auch Markenartikel bekannter Hersteller.

Mit Julia und Christian Schum, den Kindern von Dr. Rainer Schum, ist seit 2009 bereits die 5. Generation im Familienunternehmen in Verantwortung, zu dessen Erfolg traditionell die Ausbildung des eigenen Nachwuchses maßgeblich beiträgt. Das Unternehmen sucht laufend Fachkräfte und bietet Interessierten die Möglichkeit, von seiner langjährigen Erfahrung im Großhandel zu profitieren.


Bildunterschrift:

Geschäftsführer Dr. Rainer Schum (re.) freut sich über die Glückwünsche der mainfränkischen Wirtschaft anlässlich des 140. Firmenjubiläums und die Ehrenurkunde aus den Händen von IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn (Foto: dino/IHK).

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