IHK-Bildungs- und Fachkräftesymposium

Starke Unternehmen brauchen kluge Köpfe

Die berufliche Bildung stand im Mittelpunkt der letzten von insgesamt acht Jubiläumsveranstaltungen der IHK Würzburg-Schweinfurt anlässlich ihres 175-jährigen Geburtstags. Auch hier blickte die Wirtschaftskammer vor allem in die Zukunft der regionalen Unternehmen.

Professor Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, sowie Markus Forschner, Vorstand der Bosch Rexroth AG, lieferten vor rund 120 Gästen Einblicke in das System und die Leistungsfähigkeit der beruflichen Bildung.

Die berufliche Aus- und Weiterbildung hat sich in Zeiten industrieller (R)evolutionen stets als Rückgrat für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und damit auch Mainfrankens erwiesen. „Mit klugen Köpfen ausgestattet, konnten die Unternehmen damals wie heute technologisch hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten“, so Klaus D. Mapara, Vizepräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt. Die Arbeitswelt der Zukunft wird aber digitaler, flexibler und vernetzter. Das Tempo der
wirtschaftlichen Veränderung ist dabei extrem rasant. Bildung nach dem Motto „business as usual“ funktioniere deshalb nicht mehr, so Mapara: „Lebenslanges Lernen, von der Ausbildung bis zum Renteneintritt, ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft - für Unternehmen und Fachkräfte.“

Berufliche Grundlagen und neue, digitale Zukunftstechnologien verknüpfen

Professor Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) beleuchtete die Herausforderungen und Perspektiven, denen sich das duale Bildungssystem stellen muss. Das BiBB begleitet die Anpassung und Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in Deutschland aus wissenschaftlicher Sicht und arbeitet mit an der Neufassung bestehender und die Entwicklung neuer Berufsbilder. Eine Herausforderung dabei ist es, berufliche Grundlagen und neue, digitale Zukunftstechnologien zu verknüpfen und darüber hinaus das Image der Beruflichen Bildung zu fördern. „Wir werden international beneidet um das System der dualen Ausbildung. Leider ist dies im Inland nicht überall so“. Deshalb sei es enorm wichtig, die Vorzüge der beruflichen Bildung zu verbreiten. Max-Martin W. Deinhard, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, betonte in diesem Kontext, dass in Mainfranken und Bayern bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht werden. „Mit der Imagekampagne Elternstolz sensibilisieren wir gezielt Eltern als erste Berater der Jugendlichen dafür, dass die berufliche Ausbildung ein hervorragender Karriereweg ist, der mit der Abschlussprüfung längst nicht aufhört“.

In seinem Vortrag „Starke Unternehmen brauchen kluge Köpfe“ stellte Markus Forschner, Vorstand der Bosch Rexroth AG dar, wie sich die Geschäftsmodelle und Prozesse in modernen Industrieunternehmen verändern, welche Strategien die Bosch Rexroth AG verfolgt und wie wichtig es ist, die Belegschaft fit zu machen – vom Auszubildenden bis zum Ausbilder. Wer für die Berufe und Aufgaben von morgen ausbilde, der könne sich nicht auf den Erkenntnissen von gestern ausruhen. „Kluge Köpfe und starke Unternehmen denken innovativ und blicken stets nach vorne.“ Eine Podiumsdiskussion rundete die Veranstaltung in der Lohrer Stadthalle ab.

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Professor Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, sowie Markus Forschner, Vorstand der Bosch Rexroth AG, lieferten vor rund 120 Gästen Einblicke in das System und die Leistungsfähigkeit der beruflichen Bildung.

Die berufliche Aus- und Weiterbildung hat sich in Zeiten industrieller (R)evolutionen stets als Rückgrat für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und damit auch Mainfrankens erwiesen. „Mit klugen Köpfen ausgestattet, konnten die Unternehmen damals wie heute technologisch hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten“, so Klaus D. Mapara, Vizepräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt. Die Arbeitswelt der Zukunft wird aber digitaler, flexibler und vernetzter. Das Tempo der
wirtschaftlichen Veränderung ist dabei extrem rasant. Bildung nach dem Motto „business as usual“ funktioniere deshalb nicht mehr, so Mapara: „Lebenslanges Lernen, von der Ausbildung bis zum Renteneintritt, ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft - für Unternehmen und Fachkräfte.“

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Professor Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) beleuchtete die Herausforderungen und Perspektiven, denen sich das duale Bildungssystem stellen muss. Das BiBB begleitet die Anpassung und Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in Deutschland aus wissenschaftlicher Sicht und arbeitet mit an der Neufassung bestehender und die Entwicklung neuer Berufsbilder. Eine Herausforderung dabei ist es, berufliche Grundlagen und neue, digitale Zukunftstechnologien zu verknüpfen und darüber hinaus das Image der Beruflichen Bildung zu fördern. „Wir werden international beneidet um das System der dualen Ausbildung. Leider ist dies im Inland nicht überall so“. Deshalb sei es enorm wichtig, die Vorzüge der beruflichen Bildung zu verbreiten. Max-Martin W. Deinhard, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, betonte in diesem Kontext, dass in Mainfranken und Bayern bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht werden. „Mit der Imagekampagne Elternstolz sensibilisieren wir gezielt Eltern als erste Berater der Jugendlichen dafür, dass die berufliche Ausbildung ein hervorragender Karriereweg ist, der mit der Abschlussprüfung längst nicht aufhört“.

In seinem Vortrag „Starke Unternehmen brauchen kluge Köpfe“ stellte Markus Forschner, Vorstand der Bosch Rexroth AG dar, wie sich die Geschäftsmodelle und Prozesse in modernen Industrieunternehmen verändern, welche Strategien die Bosch Rexroth AG verfolgt und wie wichtig es ist, die Belegschaft fit zu machen – vom Auszubildenden bis zum Ausbilder. Wer für die Berufe und Aufgaben von morgen ausbilde, der könne sich nicht auf den Erkenntnissen von gestern ausruhen. „Kluge Köpfe und starke Unternehmen denken innovativ und blicken stets nach vorne.“ Eine Podiumsdiskussion rundete die Veranstaltung in der Lohrer Stadthalle ab.

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