Finanzielle Unterstützung für finanz- und strukturschwache Kommunen

300.000 Euro Bedarfszuweisung für den Landkreis Bad Kissingen

Dass der Landkreis Bad Kissingen in diesem Jahr 300.000 Euro an Bedarfszuweisungen erhalten wird, war schon seit einer Weile bekannt. Jetzt konnte Landrat Thomas Bold ganz offiziell den Bewilligungsbescheid vom bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker entgegennehmen.

„Mit diesen Hilfen trägt der Freistaat Bayern zur Konsolidierung und Finanzierung der Kommunen bei. Das kommt den Menschen vor Ort und der gesamten Region zugute!“, so Landrat Thomas Bold.

Neben der Gesamtsumme für den Landkreis von 300.000 Euro gibt es für einzelne Kommunen besonderen Grund zu Freude:    

Die Stadt Bad Kissingen erhält mit 2.250 000 Euro die höchste Einzelzuweisung in ganz Unterfranken. Daneben gehen 1.700.000 Euro an die Stadt Münnerstadt und 1.380.000 Euro an die Stadt Bad Brückenau.        

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Bedarfszuweisungen bzw. Stabilisierungshilfen sind Teil des Kommunalen Finanzausgleichs im Freistaat, der 2019 ein Rekordvolumen von über 9,97 Milliarden Euro erreicht. Auch in diesem Jahr geht jeder vierte Euro aus dem Staatshaushalt an Gemeinden, Städte, Landkreise und Bezirke.

Von den Bedarfszuweisungen bzw. Stabilisierungshilfen profitieren sowohl Landkreise, als auch Städte und Gemeinden. Die 2012 eingeführten Stabilisierungshilfen sollen besonders finanz- und strukturschwache Kommunen als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei der Konsolidierung ihrer Haushalte unterstützen und Handlungsspielräume eröffnen. 

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