Arbeit gegen das Vergessen

Kreisheimatpfleger in Bad Kissingen wiederbestellt

Denkmalschutzbehörden beraten, Brauchtum und Mundart bewahren und vieles mehr - das Ehrenamt, das Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen ausüben, ist nicht nur spannend und abwechslungsreich. Es ist auch enorm wichtig. Denn indem sie das regionale und bodenständige Kulturgut in all seinen Facetten erhalten, arbeiten sie gegen das Vergessen an. In der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses wurden die Heimatpfleger und -pflegerinnen Werner Eberth, Roland Heinlein, Cornelia Mence und Christian Neugebauer für weitere fünf Jahre bestellt.

„Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit leisten die Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Kultur und Identität und somit auch ein Stück Heimat werden durch sie bewahrt und an künftige Generationen vermittelt“, betonte Landrat Thomas Bold und dankte den langjährigen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. 

Bad Kissingen ist ein flächenmäßig großer Landkreis, der auch inhaltlich über viele verschiedene Facetten verfügt. Die Kreisheimatpfleger sind auf bestimmte Themenbereiche spezialisiert und können so unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte abdecken. Darüber hinaus gibt es auf Basis der geographischen Sprengel auch räumliche Zuständigkeiten der Kreisheimatpfleger. Diese richten sich nach den Zuschnitten der Altlandkreise Bad Brückenau, Bad Kissingen und Hammelburg. Die Stadt Bad Kissingen verfügt darüber hinaus auch noch über einen eigenen Stadtheimatpfleger.

Im Landkreis Bad Kissingen lässt sich eine hohe Kontinuität in der Arbeit der Kreisheimatpfleger feststellen. Alle derzeitigen Kreisheimatpfleger sind bereit seit mindestens 7 Jahren im Amt.

Ein flächendeckendes Netz von Pflegerinnen und Pflegern

In seiner Sitzung vom 25. März 2019 hat der Kreistag des Landkreises Bad Kissingen die Bestellung seiner vier ehrenamtlichen Kreisheimatpfleger bis zum 30.04.2024 verlängert.

Der dienstälteste Heimatpfleger im Landkreis ist Werner Eberth, Regierungsdirektor a.D., leidenschaftlicher Hobby-Historiker, Heimatkundler und Schriftsteller. Seit 2002 ist er als Kreisheimatpfleger tätig. Der inhaltliche Schwerpunkt seiner Arbeit liegt bei kulturellen Angelegenheiten, Heimatpflege und Heimatliteratur. Er trägt den Ehrentitel „Kreiskulturreferent“. Für sein Engagement wurden ihm der Kulturehrenbrief, das Bundesverdienstkreuz am Bande und das Landkreis-Ehrenzeichen in Silber verliehen. Roland Heinlein interessiert sich schon Berufs wegen für Geschichte. Als studierter Archäologe ist sein Fachgebiet logischerweise Archäologie, insbesondere Bodenfunde in den Altlandkreisen Hammelburg und Bad Brückenau. Heinlein engagiert sich seit 2008 als Kreisheimatpfleger.       

Seit 2007 ist Cornelia Mence Kreisheimatpflegerin. Sie gilt als Spezialistin für das Thema Judentum im Landkreis Bad Kissingen und hat zu diesem Thema schon mehrere Bücher veröffentlicht. Bereits vor ihrer Tätigkeit als Kreisheimatpflegerin wurde ihr 2005 der Kulturehrenbrief verliehen.

Christian Neugebauer gehört seit 2012 zur Runde der Kreisheimatpfleger. Sein Schwerpunkt ist der Bayerisch-Preußische Krieg 1866.

Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen gibt es natürlich nicht nur im Landkreis Bad Kissingen, sondern in ganz Bayern. Der Freistaat hat ein flächendeckendes Netz von Heimatpflegern und -pflegerinnen, die ihr Amt im öffentlichen Auftrag ausüben. Jeder bayerische Landkreis bestellt ehrenamtlich tätige Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen, die vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege sowie dem Bezirksheimatpfleger unterstützt und beraten werden.  

Arbeit gegen das Vergessen

Kreisheimatpfleger in Bad Kissingen wiederbestellt

Denkmalschutzbehörden beraten, Brauchtum und Mundart bewahren und vieles mehr - das Ehrenamt, das Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen ausüben, ist nicht nur spannend und abwechslungsreich. Es ist auch enorm wichtig. Denn indem sie das regionale und bodenständige Kulturgut in all seinen Facetten erhalten, arbeiten sie gegen das Vergessen an. In der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses wurden die Heimatpfleger und -pflegerinnen Werner Eberth, Roland Heinlein, Cornelia Mence und Christian Neugebauer für weitere fünf Jahre bestellt.

„Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit leisten die Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Kultur und Identität und somit auch ein Stück Heimat werden durch sie bewahrt und an künftige Generationen vermittelt“, betonte Landrat Thomas Bold und dankte den langjährigen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. 

Bad Kissingen ist ein flächenmäßig großer Landkreis, der auch inhaltlich über viele verschiedene Facetten verfügt. Die Kreisheimatpfleger sind auf bestimmte Themenbereiche spezialisiert und können so unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte abdecken. Darüber hinaus gibt es auf Basis der geographischen Sprengel auch räumliche Zuständigkeiten der Kreisheimatpfleger. Diese richten sich nach den Zuschnitten der Altlandkreise Bad Brückenau, Bad Kissingen und Hammelburg. Die Stadt Bad Kissingen verfügt darüber hinaus auch noch über einen eigenen Stadtheimatpfleger.

Im Landkreis Bad Kissingen lässt sich eine hohe Kontinuität in der Arbeit der Kreisheimatpfleger feststellen. Alle derzeitigen Kreisheimatpfleger sind bereit seit mindestens 7 Jahren im Amt.

Ein flächendeckendes Netz von Pflegerinnen und Pflegern

In seiner Sitzung vom 25. März 2019 hat der Kreistag des Landkreises Bad Kissingen die Bestellung seiner vier ehrenamtlichen Kreisheimatpfleger bis zum 30.04.2024 verlängert.

Der dienstälteste Heimatpfleger im Landkreis ist Werner Eberth, Regierungsdirektor a.D., leidenschaftlicher Hobby-Historiker, Heimatkundler und Schriftsteller. Seit 2002 ist er als Kreisheimatpfleger tätig. Der inhaltliche Schwerpunkt seiner Arbeit liegt bei kulturellen Angelegenheiten, Heimatpflege und Heimatliteratur. Er trägt den Ehrentitel „Kreiskulturreferent“. Für sein Engagement wurden ihm der Kulturehrenbrief, das Bundesverdienstkreuz am Bande und das Landkreis-Ehrenzeichen in Silber verliehen. Roland Heinlein interessiert sich schon Berufs wegen für Geschichte. Als studierter Archäologe ist sein Fachgebiet logischerweise Archäologie, insbesondere Bodenfunde in den Altlandkreisen Hammelburg und Bad Brückenau. Heinlein engagiert sich seit 2008 als Kreisheimatpfleger.       

Seit 2007 ist Cornelia Mence Kreisheimatpflegerin. Sie gilt als Spezialistin für das Thema Judentum im Landkreis Bad Kissingen und hat zu diesem Thema schon mehrere Bücher veröffentlicht. Bereits vor ihrer Tätigkeit als Kreisheimatpflegerin wurde ihr 2005 der Kulturehrenbrief verliehen.

Christian Neugebauer gehört seit 2012 zur Runde der Kreisheimatpfleger. Sein Schwerpunkt ist der Bayerisch-Preußische Krieg 1866.

Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen gibt es natürlich nicht nur im Landkreis Bad Kissingen, sondern in ganz Bayern. Der Freistaat hat ein flächendeckendes Netz von Heimatpflegern und -pflegerinnen, die ihr Amt im öffentlichen Auftrag ausüben. Jeder bayerische Landkreis bestellt ehrenamtlich tätige Kreisheimatpfleger und -pflegerinnen, die vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege sowie dem Bezirksheimatpfleger unterstützt und beraten werden.  

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