Bäderland

Mitarbeiter wieder leistungsstark machen

Bad Königshofen
Bad Bocklet
Bad Brückenau
Bad Kissingen
Bad Neustadt

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital jedes Unternehmens. Immer häufiger müssen sich jedoch gerade die engagiertesten Kräfte krank melden. Leistungsdruck, Hektik und Stress führen zu einem deutlichen Anstieg psychischer Belastungen.

Das klassische Burnout ist dabei nur eine unter vielen Diagnosen, selbst Rückenschmerzen haben ihre Ursache inzwischen zu 80 Prozent in der strapazierten Seele der deutschen Arbeitnehmer. Das Bäderland Bayerische Rhön, ein Zusammenschluss von fünf renommierten Kurorten im Herzen Deutschlands, bietet aufgrund dieser erschreckenden Entwicklung eine zertifizierte Auswahl an Präventionsprogrammen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge an, die vom Staat bezuschusst werden.

Gesundheit zahlt sich aus

Der Krankenstand in Deutschland lag 2009 bei 12,8 Arbeitstagen. Ein herber Verlust für die Unternehmen: Durch Fehltage wegen Krankheit sind im Jahr 2009 75 Mrd. EURO Bruttowertschöpfung bzw. 1,3 Mio. Erwerbsjahre ausgefallen, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin errechnet. Umso wichtiger ist es, Fachkräfte trotz steigender Anforderungen leistungsstark zu halten. Doch bisher beschäftigen sich nur wenige Orte in Bayern organisiert mit der Prävention im Unternehmen. Zu den Vorreitern zählt das Netzwerk „Gesundheitskompetenz10 in Franken“, eine Initiative des Tourismusverbandes Franken mit Unterstützung des Instituts für Arbeits- und Sozialhygiene. Fünf der zehn dort zusammengeschlossenen Kurorte stammen aus dem Bäderland Bayerische Rhön.

„Die finanzielle und zeitliche Investition in eine betriebliche Maßnahme zahlt sich für beide Seiten aus: Arbeitnehmer fühlen sich gesund, geschätzt und motiviert. Arbeitgeber profitieren von sinkenden Krankmeldungen und Unfallraten, einer niedrigeren Fluktuationsrate und einem verbesserten Betriebsklima“, erläutert Gunter Sauer, Sprecher des Bäderlandes Bayerische Rhön, das Engagement im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge im Unternehmen.

Gesund, geschätzt und motiviert

Ziel aller Programme ist es, Mitarbeiter mental und körperlich (wieder) fit zu machen. Neben dem Stressabbau konzentrieren sich die Programme der fünf Kurorte auf den Muskelaufbau durch gezielte Bewegung und Gewichtsabnahme durch gesunde Ernährung. „Hilfe zur Selbsthilfe“ lautet das Motto im Bäderland Bayerische Rhön. In den Präventionsschulungen lernen Arbeitnehmer, ihren Gesundheitszustand auch zu Hause selbst aktiv zu beeinflussen. „Nur wenn Mitarbeiter begreifen, dass sie selbst verantwortlich für ihre Gesundheit sind, werden sie langfristig gesünder leben“, betont Gesundheitsexperte Sauer. Für die zertifizierte Kompetenz der betrieblichen Präventionsprogramme im Bäderland Bayerische Rhön stehen das Gütesiegel „Vorbildliche Gesundheitsförderung am Kurort“ sowie die Marke „Gesundes Bayern“ in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Heilbäderverband.

Praxisnahe Präventionsprogramme

Ein Beispiel für die hochwertigen Präventionsprogramme im Bäderland Bayerische Rhön ist „Officefit – Das Präventionsprogramm für sitzende Tätigkeiten“ der Klinik Bavaria in Bad Kissingen. Das Angebot richtet sich an Arbeitnehmer mit vorwiegend sitzender Tätigkeit und legt den Schwerpunkt auf Ergonomie- und Arbeitsplatztraining. In Bad Bocklet wiederum dreht sich alles um die gesunde Ernährung. Das Programm im örtlichen Reha- und Präventionszentrum startet mit einer Analyse des Blutes auf Ernährungsmängel. Die Ergebnisse bilden dann die Grundlage für Kochkurse und Einkaufstrainings, flankiert von Sport- und Bewegungstherapie.  Speziell an Frauen richtet sich das Haus am Kurpark in Bad Königshofen mit einem Präventionsprogramm zur Behandlung psychosozialer Stressfaktoren. Das Regena Gesundheits-Ressort & Spa in Bad Brückenau wiederum will Führungskräften im Rahmen eines Vorsorge-Checks helfen, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen durch Früherkennung möglichst zu vermeiden. Präventionsprogramme zur ganzheitlichen Vorbeugung und Behandlung funktioneller Rückenprobleme bietet Bad Neustadt an. Weitere Informationen zur betrieblichen Prävention im Bäderland Bayerische Rhön gibt es unter der kostenfreien Hotline 0800 97 61 600, unter www.baederland-bayerische-rhoen.de            oder in den Kurorten direkt. Hier ist auch die Broschüre „Gesundheitskompetenz10 in Franken“ mit einer Übersicht von 16 Präventionsprogrammen in zehn Kurorten erhältlich.

Hintergrund: Betriebliche Gesundheitsvorsorge… Wer zahlt?

Vertragspartner für die Durchführung von Präventionsprogrammen ist grundsätzlich das Unternehmen. Mit Hinweis auf die Gesetzgebung (§ 3 Nr. 34 EStG) steht jedem Unternehmen steuerfrei pro Mitarbeiter und Jahr ein Betrag in Höhe von 500 EURO für Maßnahmen der Gesundheitsförderung zur Verfügung. Weiterhin beteiligen sich die Krankenkassen auf Antrag und bei Vorliegen von Präventionskonzepten durch Übernahme von Kosten an der Finanzierung (Sozialgesetzbuch V, § 20). Idealerweise sollten sich aber auch Arbeitnehmer an der Finanzierung der Präventionsprogramme beteiligen. Bewährt hat sich zum Beispiel das Einbringen von Urlaubstagen bzw. die Übernahme eines finanziellen Anteils. 

Bildunterschriften:

Fit für den Job machen die Kurorte im Bäderland Bayerische Rhön mit qualifizierten Programmen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Speziell an gestresste Frauen richtet sich das Angebot in Bad Königshofen. Foto Kurbetriebs GmbH Bad Königshofen

Das Bäderland Bayerische Rhön macht Mitarbeiter wieder fit für den Job. In Bad Bocklet liegt der Fokus auf der gesunden Ernährung wie im Reha- und Präventionszentrum (im Bild). Foto Staatsbad Bad Bocklet GmbH

Fit für den Job machen die Kurorte im Bäderland Bayerische Rhön mit qualifizierten Programmen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Das Staatsbad Bad Brückenau konzentriert sich hierbei neben Burn-Out- und Bewegungsprogrammen insbesondere auf Gesundheitstrainings für Führungskräfte. Foto Staatsbad Bad Brückenau, Kurverwaltung

Die Anforderungen im Beruf sind häufig so hoch, dass Burnout droht. Wie man als Arbeitnehmer aktive Gesundheitsvorsorge betreiben kann, zeigen die fünf Kurorte des Bäderlandes Bayerische Rhön in qualifizierten Programmen zur betrieblichen Prävention. Das Staatsbad Bad Kissingen stellt hierbei die Stärkung des Muskel- und Skelettsystems in den Vordergrund. Foto Staatsbad Bad Kissingen GmbH

Umfassende Programme zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge bietet das Bäderland Bayerische Rhön in seinen fünf Kurorten. Bad Neustadt konzentriert sich hierbei vor allem auf die Behandlung funktioneller Rückenprobleme. Foto Tourismus und Stadtmarketing Bad Neustadt GmbH

 

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Das klassische Burnout ist dabei nur eine unter vielen Diagnosen, selbst Rückenschmerzen haben ihre Ursache inzwischen zu 80 Prozent in der strapazierten Seele der deutschen Arbeitnehmer. Das Bäderland Bayerische Rhön, ein Zusammenschluss von fünf renommierten Kurorten im Herzen Deutschlands, bietet aufgrund dieser erschreckenden Entwicklung eine zertifizierte Auswahl an Präventionsprogrammen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge an, die vom Staat bezuschusst werden.

Gesundheit zahlt sich aus

Der Krankenstand in Deutschland lag 2009 bei 12,8 Arbeitstagen. Ein herber Verlust für die Unternehmen: Durch Fehltage wegen Krankheit sind im Jahr 2009 75 Mrd. EURO Bruttowertschöpfung bzw. 1,3 Mio. Erwerbsjahre ausgefallen, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin errechnet. Umso wichtiger ist es, Fachkräfte trotz steigender Anforderungen leistungsstark zu halten. Doch bisher beschäftigen sich nur wenige Orte in Bayern organisiert mit der Prävention im Unternehmen. Zu den Vorreitern zählt das Netzwerk „Gesundheitskompetenz10 in Franken“, eine Initiative des Tourismusverbandes Franken mit Unterstützung des Instituts für Arbeits- und Sozialhygiene. Fünf der zehn dort zusammengeschlossenen Kurorte stammen aus dem Bäderland Bayerische Rhön.

„Die finanzielle und zeitliche Investition in eine betriebliche Maßnahme zahlt sich für beide Seiten aus: Arbeitnehmer fühlen sich gesund, geschätzt und motiviert. Arbeitgeber profitieren von sinkenden Krankmeldungen und Unfallraten, einer niedrigeren Fluktuationsrate und einem verbesserten Betriebsklima“, erläutert Gunter Sauer, Sprecher des Bäderlandes Bayerische Rhön, das Engagement im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge im Unternehmen.

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Praxisnahe Präventionsprogramme

Ein Beispiel für die hochwertigen Präventionsprogramme im Bäderland Bayerische Rhön ist „Officefit – Das Präventionsprogramm für sitzende Tätigkeiten“ der Klinik Bavaria in Bad Kissingen. Das Angebot richtet sich an Arbeitnehmer mit vorwiegend sitzender Tätigkeit und legt den Schwerpunkt auf Ergonomie- und Arbeitsplatztraining. In Bad Bocklet wiederum dreht sich alles um die gesunde Ernährung. Das Programm im örtlichen Reha- und Präventionszentrum startet mit einer Analyse des Blutes auf Ernährungsmängel. Die Ergebnisse bilden dann die Grundlage für Kochkurse und Einkaufstrainings, flankiert von Sport- und Bewegungstherapie.  Speziell an Frauen richtet sich das Haus am Kurpark in Bad Königshofen mit einem Präventionsprogramm zur Behandlung psychosozialer Stressfaktoren. Das Regena Gesundheits-Ressort & Spa in Bad Brückenau wiederum will Führungskräften im Rahmen eines Vorsorge-Checks helfen, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen durch Früherkennung möglichst zu vermeiden. Präventionsprogramme zur ganzheitlichen Vorbeugung und Behandlung funktioneller Rückenprobleme bietet Bad Neustadt an. Weitere Informationen zur betrieblichen Prävention im Bäderland Bayerische Rhön gibt es unter der kostenfreien Hotline 0800 97 61 600, unter www.baederland-bayerische-rhoen.de            oder in den Kurorten direkt. Hier ist auch die Broschüre „Gesundheitskompetenz10 in Franken“ mit einer Übersicht von 16 Präventionsprogrammen in zehn Kurorten erhältlich.

Hintergrund: Betriebliche Gesundheitsvorsorge… Wer zahlt?

Vertragspartner für die Durchführung von Präventionsprogrammen ist grundsätzlich das Unternehmen. Mit Hinweis auf die Gesetzgebung (§ 3 Nr. 34 EStG) steht jedem Unternehmen steuerfrei pro Mitarbeiter und Jahr ein Betrag in Höhe von 500 EURO für Maßnahmen der Gesundheitsförderung zur Verfügung. Weiterhin beteiligen sich die Krankenkassen auf Antrag und bei Vorliegen von Präventionskonzepten durch Übernahme von Kosten an der Finanzierung (Sozialgesetzbuch V, § 20). Idealerweise sollten sich aber auch Arbeitnehmer an der Finanzierung der Präventionsprogramme beteiligen. Bewährt hat sich zum Beispiel das Einbringen von Urlaubstagen bzw. die Übernahme eines finanziellen Anteils. 

Bildunterschriften:

Fit für den Job machen die Kurorte im Bäderland Bayerische Rhön mit qualifizierten Programmen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Speziell an gestresste Frauen richtet sich das Angebot in Bad Königshofen. Foto Kurbetriebs GmbH Bad Königshofen

Das Bäderland Bayerische Rhön macht Mitarbeiter wieder fit für den Job. In Bad Bocklet liegt der Fokus auf der gesunden Ernährung wie im Reha- und Präventionszentrum (im Bild). Foto Staatsbad Bad Bocklet GmbH

Fit für den Job machen die Kurorte im Bäderland Bayerische Rhön mit qualifizierten Programmen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Das Staatsbad Bad Brückenau konzentriert sich hierbei neben Burn-Out- und Bewegungsprogrammen insbesondere auf Gesundheitstrainings für Führungskräfte. Foto Staatsbad Bad Brückenau, Kurverwaltung

Die Anforderungen im Beruf sind häufig so hoch, dass Burnout droht. Wie man als Arbeitnehmer aktive Gesundheitsvorsorge betreiben kann, zeigen die fünf Kurorte des Bäderlandes Bayerische Rhön in qualifizierten Programmen zur betrieblichen Prävention. Das Staatsbad Bad Kissingen stellt hierbei die Stärkung des Muskel- und Skelettsystems in den Vordergrund. Foto Staatsbad Bad Kissingen GmbH

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