Castell

Fürsten-Familien ausgezeichnet

Verdienste um die Umwelt

Die Bayerische Staatsmedaille wurde an die fürstlichen Familien Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen für Verdienste um die Umwelt verliehen.

Die Waldbewirtschaftung, wie sie in den Wäldern der fürstlichen Familien betrieben wird, fördert eine große Artenvielfalt im Baumbestand. Die Mischung aus unterschiedlichsten heimischen Hölzern, deren Sorten zum Teil sehr langsam wachsen, unterscheidet die behutsame auf lange Zeit angelegte Bewirtschaftung von Wald, im Vergleich zu schnell wachsenden Monokulturen. Die nachhaltig bewirtschaften Wälder sind bei Stürmen weitaus widerstandsfähiger und fördern die Artenvielfalt von Tieren, die in der abwechslungsreichen Waldumgebung ihr natürliches Schutzreservoire und Nahrung finden.

Gedanken zur Nachhaltigkeit

„Bei der Betrachtung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit kommt es stets auf den Zeithorizont an“ so Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell. Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist im Haus Castell bereits seit Jahrhunderten ein wichtiger Grundsatz, lange bevor das Thema Nachhaltigkeit im öffentlichen Bewusstsein breiten Raum gefunden hat. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Generationenübergreifendes Denken ist der wichtigste Grundgedanke für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt“ davon ist Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen überzeugt. „Ein Gang durch einen Wald mit großer Artenvielfalt ist für Menschen und Tiere gleichermaßen eine Freude.“

Zur Nachahmung anregen

Dr. Marcel Huber überreicht die Staatsmedaille an Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen und Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell in München. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit möchte damit ein herausragendes Beispiel der Waldbewirtschaftung auszeichnen und zur Nachahmung anregen.

Zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland, Waldbesitzer und Studenten der Forstwirtschaft haben sich bereits bei Führungen durch die Wälder der Castell’schen Forste Inspiration und Anregung für das eigene Engagement in Sachen Nachhaltigkeit geholt.

Alternative Anlageformen

Unter dem Eindruck der Finanzkrise sind es auch verstärkt Wirtschaftsjournalisten und Investoren, die sich für die interessante, wenn auch sehr langfristig angelegte Investition in Forst als Alternative oder Ergänzung zu anderen Finanz-Anlageformen interessieren. Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell meint dazu „Man muss Geduld haben und sollte nie versucht sein, das Brot seiner Kinder zu essen.“. Ein Prinzip, dass die fürstlichen Familien auch in ihren anderen Betrieben verfolgen. Die Castell’s führen ihre Bank wie ihren Wald.

Foto:

Unser Bild zeigt (v. l.): Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell, Dr. Marcel Huber (Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit) und Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen.

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„Bei der Betrachtung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit kommt es stets auf den Zeithorizont an“ so Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell. Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist im Haus Castell bereits seit Jahrhunderten ein wichtiger Grundsatz, lange bevor das Thema Nachhaltigkeit im öffentlichen Bewusstsein breiten Raum gefunden hat. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Generationenübergreifendes Denken ist der wichtigste Grundgedanke für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt“ davon ist Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen überzeugt. „Ein Gang durch einen Wald mit großer Artenvielfalt ist für Menschen und Tiere gleichermaßen eine Freude.“

Zur Nachahmung anregen

Dr. Marcel Huber überreicht die Staatsmedaille an Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen und Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell in München. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit möchte damit ein herausragendes Beispiel der Waldbewirtschaftung auszeichnen und zur Nachahmung anregen.

Zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland, Waldbesitzer und Studenten der Forstwirtschaft haben sich bereits bei Führungen durch die Wälder der Castell’schen Forste Inspiration und Anregung für das eigene Engagement in Sachen Nachhaltigkeit geholt.

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Unter dem Eindruck der Finanzkrise sind es auch verstärkt Wirtschaftsjournalisten und Investoren, die sich für die interessante, wenn auch sehr langfristig angelegte Investition in Forst als Alternative oder Ergänzung zu anderen Finanz-Anlageformen interessieren. Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell meint dazu „Man muss Geduld haben und sollte nie versucht sein, das Brot seiner Kinder zu essen.“. Ein Prinzip, dass die fürstlichen Familien auch in ihren anderen Betrieben verfolgen. Die Castell’s führen ihre Bank wie ihren Wald.

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Unser Bild zeigt (v. l.): Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell, Dr. Marcel Huber (Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit) und Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen.

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