Cstell Bank

Jahresüberschuss der Fürstlich Castell’sche Bank kräftig gestiegen

Castell Bank Pressekonferenz

Als älteste Bank Bayerns blickt die Fürstlich Castell’sche Bank mit großer Zufriedenheit auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. Der Gewinn konnte von 2,1 Millionen Euro (2011) auf 6,1 Millionen Euro deutlich gesteigert werden. Dies entspricht einer Eigenkapitalrendite von über zehn Prozent.

Damit habe sich die Bank in ihren eigenen Zielen, mit Blick auf Basel III-Planungen eine Kernkapitalquote zwischen sechs und acht Prozent zu erreichen, selbst übertroffen und die eigene Kapitalausstattung weiter gestärkt – durch einen Beschluss der Hauptversammlung soll der überwiegende Teil des  Jahresergebnisses thesauriert werden, so der Bankvorstand bei der Vorstellung der Bilanzzahlen in Casteller Schloss. „Das war perspektivisch für uns ein sehr wichtiges Jahr“, betonte  Dr. Sebastian Klein, seit kurzem neuer Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank.

IT ausgelagert

Zu dem guten Jahresergebnis hätten alle Kundenbereiche der Bank beigetragen - so stiegen sowohl das Zins- und Beteiligungs-,  als auch das Provisionsergebnis gegenüber dem Vorjahr. Zudem profitierte die Bank von einem reduzierten Sachaufwand – wie zum Beispiel der Auslagerrung der gesamten IT - sowie positiven Effekten aufgrund der Entspannung auf den Anleihemärkten im 2. Halbjahr 2012.

"Hinter uns liegt ein gutes Geschäftsjahr"

„Hinter uns liegt ein gutes Geschäftsjahr. Das stärkt unsere Position als älteste Privatbank Bayerns, die seit 1774  ausschließlich in Familienbesitz ist“, betonten die Eigentümer S.D. Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen und S.E. Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell. Dennoch reiche eine lange Geschichte nicht aus. Tradition dürfe nicht zur Gewohnheit werden, so S.E. Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell, der sich neben Wein-  und Waldwirtschaft,  nachhaltig zum Bank-Geschäftsfeld bekennt – „ich fühle mich momentan sehr wohl“.   

Konservativer Geschäftsansatz steht weiterhin im Vordergrund

„Dass wir für unsere Kunden überdurchschnittliche und robuste Anlageergebnisse gerade auch in schwankenden Marktsituationen erzielen konnten, ist für uns sehr wichtig. Unseren konservativen Ansatz werden wir konsequent weiterverfolgen“, betonte  Dr. Sebastian Klein. Dafür stehe nicht zuletzt das Gründungsjahr der Bank - 1774, das als bankinterne „Initiative 1774“ den Bankkunden sowie Qualität und Stabilität noch stärker in den Mittelpunkt der Geschäfte stellt.

Verhaltene Zuversicht

Nach einem sogenannten „Rekordjahr 2012“ zeigt sich die Castell’sche Bank für das laufende Jahr verhalten zuversichtlich. Insbesondere das niedrige Zinsumfeld stelle eine besondere Herausforderung für kleinere Banken dar, so Bankvorstand Klaus Vikuk - „im scharfen Zins-Wettbewerb der Großen können und wollen wir nicht mithalten“.

Die Fürstlich Castell’sche Bank ist an 17 Standorten in Franken sowie Heilbronn, Mannheim, München und Ulm mit Filialen und Niederlassungen präsent. Die Bilanzsumme (31. Dezember 2012) beträgt 1.078 Millionen Euro. Die Bank befindet sich zu jeweils 50 Prozent im Alleinbesitz der Fürstenhäuser Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen.

Text/Foto Elmar Behringer

Foto

Bei der Vorstellung der Bilanzzahlen 2012 in der Bibliothek des Casteller Schlosses: (v. l.)   Bankvorstand Klaus Vikuk, S.D. Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen, Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Klein und  S.E. Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell.

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Damit habe sich die Bank in ihren eigenen Zielen, mit Blick auf Basel III-Planungen eine Kernkapitalquote zwischen sechs und acht Prozent zu erreichen, selbst übertroffen und die eigene Kapitalausstattung weiter gestärkt – durch einen Beschluss der Hauptversammlung soll der überwiegende Teil des  Jahresergebnisses thesauriert werden, so der Bankvorstand bei der Vorstellung der Bilanzzahlen in Casteller Schloss. „Das war perspektivisch für uns ein sehr wichtiges Jahr“, betonte  Dr. Sebastian Klein, seit kurzem neuer Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank.

IT ausgelagert

Zu dem guten Jahresergebnis hätten alle Kundenbereiche der Bank beigetragen - so stiegen sowohl das Zins- und Beteiligungs-,  als auch das Provisionsergebnis gegenüber dem Vorjahr. Zudem profitierte die Bank von einem reduzierten Sachaufwand – wie zum Beispiel der Auslagerrung der gesamten IT - sowie positiven Effekten aufgrund der Entspannung auf den Anleihemärkten im 2. Halbjahr 2012.

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Konservativer Geschäftsansatz steht weiterhin im Vordergrund

„Dass wir für unsere Kunden überdurchschnittliche und robuste Anlageergebnisse gerade auch in schwankenden Marktsituationen erzielen konnten, ist für uns sehr wichtig. Unseren konservativen Ansatz werden wir konsequent weiterverfolgen“, betonte  Dr. Sebastian Klein. Dafür stehe nicht zuletzt das Gründungsjahr der Bank - 1774, das als bankinterne „Initiative 1774“ den Bankkunden sowie Qualität und Stabilität noch stärker in den Mittelpunkt der Geschäfte stellt.

Verhaltene Zuversicht

Nach einem sogenannten „Rekordjahr 2012“ zeigt sich die Castell’sche Bank für das laufende Jahr verhalten zuversichtlich. Insbesondere das niedrige Zinsumfeld stelle eine besondere Herausforderung für kleinere Banken dar, so Bankvorstand Klaus Vikuk - „im scharfen Zins-Wettbewerb der Großen können und wollen wir nicht mithalten“.

Die Fürstlich Castell’sche Bank ist an 17 Standorten in Franken sowie Heilbronn, Mannheim, München und Ulm mit Filialen und Niederlassungen präsent. Die Bilanzsumme (31. Dezember 2012) beträgt 1.078 Millionen Euro. Die Bank befindet sich zu jeweils 50 Prozent im Alleinbesitz der Fürstenhäuser Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen.

Text/Foto Elmar Behringer

Foto

Bei der Vorstellung der Bilanzzahlen 2012 in der Bibliothek des Casteller Schlosses: (v. l.)   Bankvorstand Klaus Vikuk, S.D. Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen, Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Klein und  S.E. Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell.

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