Investition von 110 Millionen Euro

Schaeffler eröffnet Logistikzentrum in Kitzingen

Das neue Distributionszentrum von Schaeffler in Kitzingen

Der Industriezulieferer Schaeffler hat sein neues europäisches Logistikzentrum in Kitzingen in Betrieb genommen. Bis Mitte nächsten Jahres soll die Zahl der Arbeitsplätze am Standort auf 200 verdoppelt werden.

 

Der in Herzogenaurach ansässige Konzern hat rund 110 Millionen Euro für den Neubau im conneKT-Technologiepark in Kitzingen ausgegeben. „Mit der Investition in Kitzingen geht es uns vor allem darum, die gesamte globale Lieferkette kosteneffizienter, schneller und flexibler zu machen", sagte Schaeffler-Vorstandsvorsitzender Klaus Rosenfeld. Damit trage das neue Logistikzentrum unmittelbar zur Verbesserung der Lieferfähigkeit und zur Sicherung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns bei.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Neubaus für Unterfranken. „Das ist eine Rieseninvestition für Schaeffler und gut für den Standort Unterfranken und Bayern insgesamt“, sagte der CSU-Politiker bei der Eröffnung des Versandzentrums.

Rund 25.000 Quadratmeter Lagerfläche

Zu dem Distributionszentrum gehören ein 38,5 Meter hohes Hochregallager mit Platz für 28.000 Euro-Paletten sowie ein automatischen Behälterlager mit knapp 95.000 Behälterplätzen. Nach Angaben des Konzerns können an 20 Rampen täglich bis zu 85 Lastwagen be- und entladen werden. Die Nutzfläche der Lagerhalle beträgt 25.000 Quadratmeter. Baubeginn war im Oktober 2016.

Strategiepaket bis 2022

Der Neubau in Kitzingen ist als „Europäisches Distributionszentrum Mitte“ Teil einer Initiative des Konzerns zum Ausbau seines europäischen Logistiknetzwerks. So sollen künftig von Kitzingen aus Standardprodukte von Schaeffler innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Auftragseingang an Kunden in Europa zugestellt werden können.

Der Ausbau der Logistik ist Teil der von Schaeffler 2016 gestarteten Strategie „Agenda 4 plus One“. Diese umfasst insgesamt 20 Einzelinitiativen. Durch das Programm will der Konzern sein Ergebnis bis zum Jahr 2022 um rund 300 Millionen Euro verbessern.

Im vergangenen Jahr hat Schaeffler einen Umsatz von rund 14 Milliarden Euro erwirtschaftet (2016: 13,3 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis lag bei 980 Millionen Euro, nach 859 Millionen Euro im Jahr 2016. Nebens seinem Stammsitz in Herzogenaurach und dem Standort in Kitzingen unterhält der Industrie- und Automobilzulieferer in Bayern noch zehn weitere Niederlassungen. Weltweit beschäftigt das Industrieunternehmen rund 90.000 Mitarbeiter.

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Investition von 110 Millionen Euro

Schaeffler eröffnet Logistikzentrum in Kitzingen

Das neue Distributionszentrum von Schaeffler in Kitzingen

Der Industriezulieferer Schaeffler hat sein neues europäisches Logistikzentrum in Kitzingen in Betrieb genommen. Bis Mitte nächsten Jahres soll die Zahl der Arbeitsplätze am Standort auf 200 verdoppelt werden.

 

Der in Herzogenaurach ansässige Konzern hat rund 110 Millionen Euro für den Neubau im conneKT-Technologiepark in Kitzingen ausgegeben. „Mit der Investition in Kitzingen geht es uns vor allem darum, die gesamte globale Lieferkette kosteneffizienter, schneller und flexibler zu machen", sagte Schaeffler-Vorstandsvorsitzender Klaus Rosenfeld. Damit trage das neue Logistikzentrum unmittelbar zur Verbesserung der Lieferfähigkeit und zur Sicherung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns bei.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Neubaus für Unterfranken. „Das ist eine Rieseninvestition für Schaeffler und gut für den Standort Unterfranken und Bayern insgesamt“, sagte der CSU-Politiker bei der Eröffnung des Versandzentrums.

Rund 25.000 Quadratmeter Lagerfläche

Zu dem Distributionszentrum gehören ein 38,5 Meter hohes Hochregallager mit Platz für 28.000 Euro-Paletten sowie ein automatischen Behälterlager mit knapp 95.000 Behälterplätzen. Nach Angaben des Konzerns können an 20 Rampen täglich bis zu 85 Lastwagen be- und entladen werden. Die Nutzfläche der Lagerhalle beträgt 25.000 Quadratmeter. Baubeginn war im Oktober 2016.

Strategiepaket bis 2022

Der Neubau in Kitzingen ist als „Europäisches Distributionszentrum Mitte“ Teil einer Initiative des Konzerns zum Ausbau seines europäischen Logistiknetzwerks. So sollen künftig von Kitzingen aus Standardprodukte von Schaeffler innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Auftragseingang an Kunden in Europa zugestellt werden können.

Der Ausbau der Logistik ist Teil der von Schaeffler 2016 gestarteten Strategie „Agenda 4 plus One“. Diese umfasst insgesamt 20 Einzelinitiativen. Durch das Programm will der Konzern sein Ergebnis bis zum Jahr 2022 um rund 300 Millionen Euro verbessern.

Im vergangenen Jahr hat Schaeffler einen Umsatz von rund 14 Milliarden Euro erwirtschaftet (2016: 13,3 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis lag bei 980 Millionen Euro, nach 859 Millionen Euro im Jahr 2016. Nebens seinem Stammsitz in Herzogenaurach und dem Standort in Kitzingen unterhält der Industrie- und Automobilzulieferer in Bayern noch zehn weitere Niederlassungen. Weltweit beschäftigt das Industrieunternehmen rund 90.000 Mitarbeiter.

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