A3 zwischen Biebelried und Fürth

Zuschlag für sechsspurigen Ausbau erteilt

Die Autobahn 8 aus der Vogelperspektive. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das Konsortium A3 Nordbayern erhält den Zuschlag für das Projekt in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP). Baubeginn am 1. Mai 2020, Fertigstellung für Ende 2025 vorgesehen.

Autofahrer müssen sich in den nächsten fünf Jahren auf umfangreiche Bauarbeiten auf der A3 einstellen. Zwischen den Anschlusskreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen wird die Autobahn auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. Heute hat die Autobahndirektion Nordbayern den Zuschlag für das Projekt an das Konsortium A3 Nordbayern vergeben. Darin sind die beiden Unternehmen Eiffage (Paris) und Johann Bunte (Papenburg) verbunden. Sie haben sich bei der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Baubeginn ist am 1. Mai 2020, die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant. Nach Abschluss der fünfeinhalbjährigen Bauzeit wird die A3 dann von der hessischen Landesgrenze bis Nürnberg durchgehend sechsstreifig befahrbar sein.

Partnerschaft zwischen Öffentlicher Hand und Privatwirtschaft

Das Ausbauvorhaben wird als ÖPP-Projekt durchgeführt - eine öffentlich-private Partnerschaft. Es ist vom Umfang her das größte seiner Art, das bisher in Deutschland beauftragt wurde. Es erstreckt sich von Biebelried bis westlich der Main-Donau-Kanalbrücke kurz vor dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen über eine Strecke von 76 Kilometern. Darin enthalten sind der Ausbau der Autobahn auf jeweils 3 Fahrstreifen in jede Richtung. Dazu kommen der Betrieb, die Erhakltung und anteilige Finanzierung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Auch der Betrieb und die Erhaltung für den Abschnitt Fuchsberg bis Geiselwind ist Bestandteil des ÖPP-Projekts. Diese Strecke wurde bereit in den Jahren 2016 bis 2018 konventionell ausgebaut.

Entscheidung für Verfügbarkeitsmodell

Das jetzt vergebene Ausbauprojekt ist im Rahmen der öffentlich-privaten Patnerschaft als sogenanntes Verfügbarkeitsmodell konzipiert. Das bedeutet, dass von der Vertragsgestaltung her ein starker Anreiz für hochwertige Qualität und möglichst ungehinderten Verkehrsfluss gegeben ist. Das bedeutet, dass der Betreiber während der Laufzeit ein Verfügbarkeits-Entgelt erhält. Dieses ist zwar von der Verkehrsmenge unabhängig, aber der Betreiber erhält die volle Vergütung nur dann, wenn für eine vertraglich bestimmten Zeitmenge in jeden Jahr die Autobahn den Nutzern uneingeschränkt zur Verfügung steht. Ansonsten muss er Abzüge in Kauf nehmen. Dieses Modell soll sicherstellen, dass die Nutzer der Autobahn in den Genuss bestmöglicher Qualität der Strecke kommen.

Umfassende Begleitausbauten

Über den Streckenbau und Landschaftsbau hinaus umfasst das Projekt an der A3 den Brücken- und Ingenieurbau, den Umbau von insgesamt acht Anschlussstellen die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Steigerwald auf beiden Seiten sowie den Neubau von drei unbewirtschafteten, ebenfalls beidseitigen Rastanlagen mit WC-Gebäuden. Wie der Streckenausbau selbst sind diese zusätzlichen Anlagen eine Antwort auf den ständig zunehmenden Verkehr auf der A3. Die Autobahn ist eine der wichtigsten und besonders intensiv genutzen Achsen im europäischen Fernverkehr.

Informationen für Anrainer

Die Autobahndirektion Nordbayern hat zeitgleich mit dem Zuschlag an das Konosortium angekündigt, auf die betroffenen Landkreise und Gemeinden zuzugehen. Sie sollen dann über den vorgesehenen Bauablauf informiert werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
A3 zwischen Biebelried und Fürth

Zuschlag für sechsspurigen Ausbau erteilt

Die Autobahn 8 aus der Vogelperspektive. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das Konsortium A3 Nordbayern erhält den Zuschlag für das Projekt in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP). Baubeginn am 1. Mai 2020, Fertigstellung für Ende 2025 vorgesehen.

Autofahrer müssen sich in den nächsten fünf Jahren auf umfangreiche Bauarbeiten auf der A3 einstellen. Zwischen den Anschlusskreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen wird die Autobahn auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. Heute hat die Autobahndirektion Nordbayern den Zuschlag für das Projekt an das Konsortium A3 Nordbayern vergeben. Darin sind die beiden Unternehmen Eiffage (Paris) und Johann Bunte (Papenburg) verbunden. Sie haben sich bei der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Baubeginn ist am 1. Mai 2020, die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant. Nach Abschluss der fünfeinhalbjährigen Bauzeit wird die A3 dann von der hessischen Landesgrenze bis Nürnberg durchgehend sechsstreifig befahrbar sein.

Partnerschaft zwischen Öffentlicher Hand und Privatwirtschaft

Das Ausbauvorhaben wird als ÖPP-Projekt durchgeführt - eine öffentlich-private Partnerschaft. Es ist vom Umfang her das größte seiner Art, das bisher in Deutschland beauftragt wurde. Es erstreckt sich von Biebelried bis westlich der Main-Donau-Kanalbrücke kurz vor dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen über eine Strecke von 76 Kilometern. Darin enthalten sind der Ausbau der Autobahn auf jeweils 3 Fahrstreifen in jede Richtung. Dazu kommen der Betrieb, die Erhakltung und anteilige Finanzierung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Auch der Betrieb und die Erhaltung für den Abschnitt Fuchsberg bis Geiselwind ist Bestandteil des ÖPP-Projekts. Diese Strecke wurde bereit in den Jahren 2016 bis 2018 konventionell ausgebaut.

Entscheidung für Verfügbarkeitsmodell

Das jetzt vergebene Ausbauprojekt ist im Rahmen der öffentlich-privaten Patnerschaft als sogenanntes Verfügbarkeitsmodell konzipiert. Das bedeutet, dass von der Vertragsgestaltung her ein starker Anreiz für hochwertige Qualität und möglichst ungehinderten Verkehrsfluss gegeben ist. Das bedeutet, dass der Betreiber während der Laufzeit ein Verfügbarkeits-Entgelt erhält. Dieses ist zwar von der Verkehrsmenge unabhängig, aber der Betreiber erhält die volle Vergütung nur dann, wenn für eine vertraglich bestimmten Zeitmenge in jeden Jahr die Autobahn den Nutzern uneingeschränkt zur Verfügung steht. Ansonsten muss er Abzüge in Kauf nehmen. Dieses Modell soll sicherstellen, dass die Nutzer der Autobahn in den Genuss bestmöglicher Qualität der Strecke kommen.

Umfassende Begleitausbauten

Über den Streckenbau und Landschaftsbau hinaus umfasst das Projekt an der A3 den Brücken- und Ingenieurbau, den Umbau von insgesamt acht Anschlussstellen die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Steigerwald auf beiden Seiten sowie den Neubau von drei unbewirtschafteten, ebenfalls beidseitigen Rastanlagen mit WC-Gebäuden. Wie der Streckenausbau selbst sind diese zusätzlichen Anlagen eine Antwort auf den ständig zunehmenden Verkehr auf der A3. Die Autobahn ist eine der wichtigsten und besonders intensiv genutzen Achsen im europäischen Fernverkehr.

Informationen für Anrainer

Die Autobahndirektion Nordbayern hat zeitgleich mit dem Zuschlag an das Konosortium angekündigt, auf die betroffenen Landkreise und Gemeinden zuzugehen. Sie sollen dann über den vorgesehenen Bauablauf informiert werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben