vbw zum „Arbeitsmarkt 2025“

Brossardt: „Fachkräfte sichern und qualifizieren, Wirtschaft von Fesseln befreien“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht zur Stabilisierung des Arbeitsmarkts drei zentrale Herausforderungen: Den Fachkräftebedarf der Unternehmen decken, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Anforderungen der digitalen Transformation qualifizieren und die Wirtschaft von Fesseln befreien. Das sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld des Kongresses „Arbeitsmarkt 2025“, auf dem die vbw Bezirksgruppe Unterfranken mit Direktkandidaten verschiedener Parteien in Marktheidenfeld diskutierte.

Brossardt erklärte weiter: „Die Arbeitslosenquote lag im Mai 2021 in Bayern bei 3,6 Prozent. Bayern liegt hier bundesweit auf Platz 1. In Unterfranken lag die Quote bei 3,2 Prozent. Der Arbeitsmarkt ist also robust. Bereits jetzt ist spürbar, dass der Fachkräftemangel zurückkehren und zu einer zentralen Herausforderung für die Wirtschaft werden wird.“

Weiter fordert die vbw, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Anforderungen der digitalen Transformation zu qualifizieren. „Mit der Corona-Pandemie hat sich die Geschwindigkeit der digitalen Transformation massiv erhöht. In diesem Prozess werden Arbeitsplätze wegfallen, aber an anderer Stelle entstehen viele neue Jobs. Für diese neuen Jobs müssen die Beschäftigten fit gemacht werden. Die Unternehmen investieren bundesweit bereits über 41 Milliarden Euro pro Jahr in die Weiterbildung. Um noch mehr Mitarbeiter zu qualifizieren, brauchen die Betriebe einen direkten und unbürokratischen Zugang zur Weiterbildungsförderung durch die Arbeitslosenversicherung“, so Brossardt.

Zur „Entfesselung der Wirtschaft“ fordert die vbw einen zukunftsfähigen Rechtsrahmen. „Die Unternehmen brauchen mehr Flexibilität, gerade im Aufschwung. Daher muss an die Stelle der täglichen Höchstarbeitszeit eine wöchentliche Betrachtung treten: Unternehmen müssen im digitalen Zeitalter in der Lage sein, schnell auf individuelle Kundenwünsche aus aller Welt zu reagieren. Das starre deutsche Arbeitszeitrecht benachteiligt sie aber im globalen Wettbewerb. Zudem muss die Politik jede weitere Regulierung des Arbeitsmarkts unterlassen. Ein politisch definierter Mindestlohn oder Verschärfungen im Befristungsrecht schwächen die Nachfrage nach Arbeitskräften und bringen den Arbeitsmarkt aus dem Gleichgewicht“, schloss Brossardt.

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Brossardt erklärte weiter: „Die Arbeitslosenquote lag im Mai 2021 in Bayern bei 3,6 Prozent. Bayern liegt hier bundesweit auf Platz 1. In Unterfranken lag die Quote bei 3,2 Prozent. Der Arbeitsmarkt ist also robust. Bereits jetzt ist spürbar, dass der Fachkräftemangel zurückkehren und zu einer zentralen Herausforderung für die Wirtschaft werden wird.“

Weiter fordert die vbw, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Anforderungen der digitalen Transformation zu qualifizieren. „Mit der Corona-Pandemie hat sich die Geschwindigkeit der digitalen Transformation massiv erhöht. In diesem Prozess werden Arbeitsplätze wegfallen, aber an anderer Stelle entstehen viele neue Jobs. Für diese neuen Jobs müssen die Beschäftigten fit gemacht werden. Die Unternehmen investieren bundesweit bereits über 41 Milliarden Euro pro Jahr in die Weiterbildung. Um noch mehr Mitarbeiter zu qualifizieren, brauchen die Betriebe einen direkten und unbürokratischen Zugang zur Weiterbildungsförderung durch die Arbeitslosenversicherung“, so Brossardt.

Zur „Entfesselung der Wirtschaft“ fordert die vbw einen zukunftsfähigen Rechtsrahmen. „Die Unternehmen brauchen mehr Flexibilität, gerade im Aufschwung. Daher muss an die Stelle der täglichen Höchstarbeitszeit eine wöchentliche Betrachtung treten: Unternehmen müssen im digitalen Zeitalter in der Lage sein, schnell auf individuelle Kundenwünsche aus aller Welt zu reagieren. Das starre deutsche Arbeitszeitrecht benachteiligt sie aber im globalen Wettbewerb. Zudem muss die Politik jede weitere Regulierung des Arbeitsmarkts unterlassen. Ein politisch definierter Mindestlohn oder Verschärfungen im Befristungsrecht schwächen die Nachfrage nach Arbeitskräften und bringen den Arbeitsmarkt aus dem Gleichgewicht“, schloss Brossardt.

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