Kommunale Allianz Raum Marktheidenfeld

Kulturwege bringen die regionale Identität voran

Interesse am Thema Wandern steigt - Bischbrunn präsentiert aktualisierten Kulturwegeflyer

Nachhaltige Pflege der regionalen Identität: Die europäischen Kulturwege, von denen es aktuell 115 Routen gibt, sind die einzigen Lehrpfade in Deutschland, die nachhaltig betreut, aktualisiert, fortentwickelt und an die nächste Generation weitergegeben werden. Die Heimat- und Wanderfreunde Oberndorf-Bischbrunn unter der Leitung von Peter Engelhardt setzen sich dafür ein, betreuen den Weg und überprüfen die Markierungen und Tafeln. Die Gemeinde Bischbrunn hatte im Rahmen des Regionalbudgets 2020 den Antrag gestellt, mit dem der Kulturwegeflyer überarbeitet wurde.

Köhlerhandwerk im Vorübergehen

Unter der Leitung von Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessart-Projekt e.V. (ASP) war der Kulturweg durch eine Arbeitsgruppe gestaltet worden, die nun auch die Überarbeitung des Folders übernommen hat. Nach über 19 Jahren waren einige Veränderungen notwendig, seien es Wegekorrekturen oder neue Informationen, z.B. zum Köhlerhandwerk. Die gestiegene Nachfrage nach Wanderwegen hat den Kulturweg in Bischbrunn wieder in den Fokus gerückt.

Premiere vor 19 Jahren als Teil des europäischen Kulturwegs

Ursprünglich unter dem Namen „Bischbrunner Forst - Die Jagd des Prinzregenten Luitpold" wurde der europäische Kulturweg am 08. Mai 2001 eröffnet. Sechs Stationen führen durch den Staatswald bei Bischbrunn und erzählen Geschichten vom Wildpark, dem Prinzregenten Luitpold und seinen jährlichen Jagdbesuchen sowie vom örtlichen Wanderverein. Hinzu tritt ein weiter Blick auf die fränkische Landschaft in Richtung Würzburg.

Starkes Engagement

Der neue Titel „Bischbrunner Forst“ bringt die aktualisierten Inhalte auf den Punkt. Neben der kompletten Überarbeitung des Folders wurde die Starttafel am Wanderheim durch die Gemeinde Bischbrunn finanziert. „Unser Dank gilt auch dem Bischbrunner Forstwirt Norbert Köhler, der sich besonders durch Führungen und Pflege des Kulturweges ausgezeichnet hat. Auch Altbürgermeister Richard Krebs begleitet die Route seit Anbeginn mit Rat und Tat“, bedankte sich Bürgermeisterin Agnes Engelhardt für das Engagement.

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Unter der Leitung von Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessart-Projekt e.V. (ASP) war der Kulturweg durch eine Arbeitsgruppe gestaltet worden, die nun auch die Überarbeitung des Folders übernommen hat. Nach über 19 Jahren waren einige Veränderungen notwendig, seien es Wegekorrekturen oder neue Informationen, z.B. zum Köhlerhandwerk. Die gestiegene Nachfrage nach Wanderwegen hat den Kulturweg in Bischbrunn wieder in den Fokus gerückt.

Premiere vor 19 Jahren als Teil des europäischen Kulturwegs

Ursprünglich unter dem Namen „Bischbrunner Forst - Die Jagd des Prinzregenten Luitpold" wurde der europäische Kulturweg am 08. Mai 2001 eröffnet. Sechs Stationen führen durch den Staatswald bei Bischbrunn und erzählen Geschichten vom Wildpark, dem Prinzregenten Luitpold und seinen jährlichen Jagdbesuchen sowie vom örtlichen Wanderverein. Hinzu tritt ein weiter Blick auf die fränkische Landschaft in Richtung Würzburg.

Starkes Engagement

Der neue Titel „Bischbrunner Forst“ bringt die aktualisierten Inhalte auf den Punkt. Neben der kompletten Überarbeitung des Folders wurde die Starttafel am Wanderheim durch die Gemeinde Bischbrunn finanziert. „Unser Dank gilt auch dem Bischbrunner Forstwirt Norbert Köhler, der sich besonders durch Führungen und Pflege des Kulturweges ausgezeichnet hat. Auch Altbürgermeister Richard Krebs begleitet die Route seit Anbeginn mit Rat und Tat“, bedankte sich Bürgermeisterin Agnes Engelhardt für das Engagement.

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