Maschinenbauer

Kurtz Ersa verkauft Eisengießerei in Hasloch

Der Maschinenbauer Kurtz Ersa aus Kreuzwertheim verkauft seine Eisenguss-Sparte an die Rheinische Mittelstandsbeteiligungs GmbH (RMB). Die 90 Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden. „Das Konzept der RMB sieht einen Fortbestand der Arbeitsplätze vor“, erklärte Rainer Kurtz, Vorsitzender der Kurtz Ersa-Geschäftsführung.

Als Grund für den Verkauf seiner Gießerei nennt das Unternehmen, dass der Eisenguss in den letzten Jahren zunehmend an strategischer Bedeutung verloren habe. So habe die Sparte zuletzt nur noch sechs Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Ursprünglich hatte der Maschinenbauer sich das Ziel gesetzt, mit seiner Eisengießerei am Standort Hasloch einen  „signifikanten  Marktanteil in der Gewichtsklasse von bis zu zehn Tonnen Stückgewicht zu erreichen“. Dies sei jedoch nicht gelungen, weil die Wettbewerber oft über ein breiteres Gewichtsspektrum verfügten. 

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Die Gießerei wird zum 1. Oktober an den neuen Besitzer übergehen und ab dann unter dem Namen „Eisenguss Hasloch Smart Foundry GmbH“ firmieren.

Kurtz Ersa hat im Jahr 2017 einen Umsatz von 269 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 1.400 Mitarbeiter, davon etwa 1.150 am Standort Wertheim/Kreuzwertheim/Hasloch.

Die Rheinische Mittelstandsbeteiligungs GmbH ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf produzierende Unternehmen aus dem Mittelstand spezialisiert hat. Zum Portfolio des Unternehmens gehören unter anderem auch verschiedene Gießereien. So hat die RMB sich etwa im Jahr 2016 eine Minderheitsbeteiligung an der Eisenmann Druckguss GmbH aus Villingen-Schwenningen gesichert sowie im Jahr 2017 die Mehrheit an der Hulverhorn Eisengießerei GmbH. Erst kürzlich hat die Beteiligungsgesellschaft außerdem das insolvente Gießerei-Unternehmen SHW Casting Technologies  aus dem schwäbischen Königsbronn übernommen.

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Als Grund für den Verkauf seiner Gießerei nennt das Unternehmen, dass der Eisenguss in den letzten Jahren zunehmend an strategischer Bedeutung verloren habe. So habe die Sparte zuletzt nur noch sechs Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Ursprünglich hatte der Maschinenbauer sich das Ziel gesetzt, mit seiner Eisengießerei am Standort Hasloch einen  „signifikanten  Marktanteil in der Gewichtsklasse von bis zu zehn Tonnen Stückgewicht zu erreichen“. Dies sei jedoch nicht gelungen, weil die Wettbewerber oft über ein breiteres Gewichtsspektrum verfügten. 

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Die Gießerei wird zum 1. Oktober an den neuen Besitzer übergehen und ab dann unter dem Namen „Eisenguss Hasloch Smart Foundry GmbH“ firmieren.

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