Richtfest im Marktheidenfelder Stadtteil Glasofen

Rege Bürgerbeteiligung beim Umbau des Bürgerhauses

Das Richtfest für den An- und Umbau des Bürgerhauses feierten Vertreter der Stadt Marktheidenfeld zusammen mit Architekten, Handwerkern sowie Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil Glasofen.

Das Projekt des Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK) wurde in Glasofen ab 2014 unter reger Beteiligung der Bürgerschaft angegangen. Im Anschluss erfolgte die Einreichung der Planungen beim Amt für Ländliche Entwicklung, als erstes ELER-Förderprojekt von mehreren städtischen GEK-Projekten. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) fördert die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums.

Die Förderzusage des Amts für Ländliche Entwicklung aus Würzburg kam im Dezember 2017 über eine Summe von rund 830.000 Euro, im Juli 2018 begannen in Glasofen die ersten Arbeiten für den Teilabbruch, den Neubau und die Sanierung.

„In Zukunft werden hier alle Generationen, von der Kleinkind- über die Gymnastik- bis hin zur Gesangsgruppe schöne Räume für eine aktive Vereinskultur finden“, betonte Erste Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder in ihrem Grußwort. EinDankeschön richtete das Stadtoberhaupt an das Amt für Ländliche Entwicklung für die Unterstützung und Begleitung, an Architekten Johannes Hettiger, an die Lenkungsgruppe und an die ausführenden Firmen. Aufgrund der Eigenleistung der engagierten Glasofener habe man zudem bei den Abbrucharbeiten viel Geld einsparen können.

Das gesamte Gebäude wird barrierefrei sein

Zimmermann Ulrich Behl aus Triefenstein sprach mit Unterstützung seiner Tochter den Richtspruch. Architekt Johannes Hettiger von Architekturbüro Gruber Hettiger Haus betonte während einer kurzen Führung durch die Baustelle, dass das Gebäude Ende des 19. Jahrhunderts als Dorfschule erbaut wurde. Entsprechend der Architektur in der Nachbarschaft habe man den Anbau ähnlich einer Scheune mit einer luftigen Deckenkonstruktion gebaut. 

Bei einer Grundstücksfläche von 1.400 qm wird die Nettogrundfläche des Gebäudes künftig insgesamt 734 qm betragen, die sich aus 385 qm Bestandsfläche und 349 qm neugebauter Fläche zusammensetzt. Die reine Nutzfläche beträgt 562 qm, die Verkehrsfläche wie Flure und Treppenhaus 146 qm und die technische Funktionsfläche 26 qm.  

Das gesamte Gebäude wird im Erdgeschoss einschließlich der Außenanlagen barrierefrei sein. Die Baukosten für das neue Bürgerhaus Glasofen betragen rund 2,3 Mio. Euro brutto, davon werden über ELER-Förderprojekt rund 830.000 Euro abgedeckt. Die Fertigstellung ist für Dezember 2019 geplant.

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Das gesamte Gebäude wird barrierefrei sein

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Bei einer Grundstücksfläche von 1.400 qm wird die Nettogrundfläche des Gebäudes künftig insgesamt 734 qm betragen, die sich aus 385 qm Bestandsfläche und 349 qm neugebauter Fläche zusammensetzt. Die reine Nutzfläche beträgt 562 qm, die Verkehrsfläche wie Flure und Treppenhaus 146 qm und die technische Funktionsfläche 26 qm.  

Das gesamte Gebäude wird im Erdgeschoss einschließlich der Außenanlagen barrierefrei sein. Die Baukosten für das neue Bürgerhaus Glasofen betragen rund 2,3 Mio. Euro brutto, davon werden über ELER-Förderprojekt rund 830.000 Euro abgedeckt. Die Fertigstellung ist für Dezember 2019 geplant.

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