Pünktlich zum Ausbildungsbeginn

„Bahn frei für den AzubiShuttle in Rhön-Grabfeld“

Rund 25 Auszubildende werden ab dem 01.09.2020 mit den landkreiseigenen AzubiShuttles zu Ihren Ausbildungsbetrieben in ganz Rhön-Grabfeld befördert.

Um die Rahmenbedingungen für Auszubildende zu verbessern und um die Nachwuchsakquise für Ausbildungsbetriebe vor Ort zu fördern, bietet der Landkreis Rhön-Grabfeld heuer erstmalig den „AzubiShuttle“an. Mit dem AzubiShuttle-Angebot können Auszubildende ab sofort alle Orte und Ausbildungsbetriebe in Rhön-Grabfeld erreichen. Die – zunächst vier – Kleintransporter befördern die Auszubildenden auf individuell angepassten Routen in ihre jeweiligen Lehrbetriebe. Die Spielregeln dabei sind einfach: Ausbildungsbetriebe und Auszubildende müssen in einer Pendelbeziehung stehen, die sich mit dem bereits existierenden ÖPNV-Plan in Rhön-Grabfeld nicht abbilden lässt. Die Auszubildenden buchen ein Jahresticket, welches auf das Lehrjahr bezogen ist. Die Kosten hierfür liegen bei monatlich 44 € für die einfache Fahrt und bei 66 €, wenn auch eine Rückfahrt mit dem AzubiShuttle durchgeführt wird.

Pionierprojekt im ÖPNV

„Mit dem AzubiShuttle wollen wir Pionierarbeit in der Organisation des ÖPNV leisten, denn dieses Projekt ist Bundesweit einmalig. Wir wollen den Auszubildenden die Anfahrt zu Ausbildungsbetrieben in den mit dem öffentlichen Nahverkehr schwer erreichbaren Orten ermöglichen, denn nicht jeder Azubi hat zu Beginn der Ausbildung schon einen Führerschein, geschweige denn ein Auto. Ich freue mich sehr, dass wir die heimischen Unternehmen mit dem AzubiShuttle bei der Nachwuchsgewinnung unterstützen können“, so Landrat Thomas Habermann. Viele teilnehmende Azubis betonten bei Ihrer Anmeldung, dass sie ohne dieses Angebot die Ausbildung nicht hätten antreten können. Die weiteste Beförderungsstrecke ist mit rund 30 Km einfach von Aub nach Wollbach. Eine Auszubildende wird sogar samstags mit dem Shuttle befördert.

Landkreis beschafft Fahrzeuge

Um eine auf den Arbeitsbeginn abgestimmte Beförderung der Auszubildenden anbieten zu können, wurden durch den Landkreis vier Kleintransporter angeschafft. Die Fahrten werden durch von Mitarbeiter des Kommunalunternehmens des Landkreises durchgeführt.

Da die Auszubildenden in den unterschiedlichsten Ortschaften im Landkreis wohnen, wie beispielsweise Rappershausen, Salz, Kleinbardorf, Alsleben, Eyershausen, Neustädles, Mühlfeld, Ostheim, Irmelshausen, Aub und Sandberg, war die Organisation und die Erstellung der Fahrpläne alles andere als einfach. Der Nahverkehrsbeauftragte des Landkreis Ronald Ziegler, erarbeitete Routen und Zeitpläne, die alle jungen Fahrgäste pünktlich zum Arbeitsbeginn in Ihren Lehrstätten ankommen lassen.

Förderung für den Ländlichen Raum

Das AzubiShuttle wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms „LandMobil“ – unterwegs in ländlichen Räumen“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung erhielt der Landkreis Rhön-Grabfeld im Mai 2020 einen Förderbescheid in Höhe von 170.546,08 Euro. Mittels dieses Programms unterstützt das BMEL beispielhafte Projekte, die die Mobilität von Menschen in ländlichen Räumen verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge leisten.

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Das AzubiShuttle wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms „LandMobil“ – unterwegs in ländlichen Räumen“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung erhielt der Landkreis Rhön-Grabfeld im Mai 2020 einen Förderbescheid in Höhe von 170.546,08 Euro. Mittels dieses Programms unterstützt das BMEL beispielhafte Projekte, die die Mobilität von Menschen in ländlichen Räumen verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge leisten.

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