Mellrichstadt, Herbstadt, Unsleben und Stockheim

Gigabit-Ausbau ist gesichert

Die Förderverfahren nach der neuen Bay. Gigabitrichtlinie schreiten im Landkreis Rhön-Grabfeld weiterhin zügig voran. Nachdem bislang bereits 19 Ausbauverträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 53,2 Mio. Euro auf Grundlage der neuen Förderrichtlinie unterzeichnet werden konnten, sind zwischenzeitlich auch die Förderverfahren der Stadt Mellrichstadt sowie der Gemeinden Herbstadt, Unsleben und Stockheim so weit fortgeschritten, dass ein Abschluss der Ausbauverträge möglich wurde.

Auf Basis der jetzt unterzeichneten vier weiteren Kooperationsverträge, welche insgesamt ein Investitionsvolumen von mehr als 11,7 Mio. Euro umfassen, werden folgende Ortsbereiche ausgebaut: 

Mellrichstadt bekommt weitere 436 km neue Glasfaserleitungen

Im Ortsgebiet der Stadt Mellrichstadt werden die Innerortsbereiche von Bahra, Eußenhausen, Sondheim/Grabfeld und Mühlfeld vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. Daneben erfolgt ein Teilausbau in den Ortsgebieten von Mellrichstadt und Frickenhausen. Ein Vollausbau des gesamten Stadtgebietes war aufgrund der förderrechtlichen Vorgaben nach der Bay. Gigabitrichtlinie sowie den von Seiten des Freistaates Bayern maximal bereitgestellten Fördermitteln leider nicht möglich. Zum Ausbau der verbleibenden Adressen soll in Kürze ein weiteres Förderverfahren nach der Bundesrichtlinie für den Breitbandausbau gestartet werden.

Im Rahmen der heute beauftragten Ausbaumaßnahme werden weitere 436 km neue Glasfaserleitungen verlegt und 36 zusätzliche Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut. Das Projektvolumen liegt bei knapp 6,8 Mio. Euro. Nach Abzug der voraussichtlichen Erträge der Telekom aus dem Betrieb des FttH-Netzes und den staatlichen Fördermitteln muss die Stadt Mellrichstadt selbst noch etwa 475.000 Euro an Eigenmitteln beisteuern.

Zehn neue Verteiler für Herbstadt

Durch den heute zwischen der Gemeinde Herbstadt und der Telekom Deutschland GmbH unterzeichneten Kooperationsvertrag wurde ein vollständiger Ausbau der Gemeindeteile Ottelmannshausen und Breitensee vereinbart. Im Ortsgebiet von Herbstadt können wegen der bereits bestehenden guten Versorgung mit mehr als 100 Mbit/s im Downstream leider nicht alle Adressen gefördert mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut werden. Obwohl auch in diesem Gemeindeteil alle als förderfähig geltenden Adressen in der Ausbaumaßnahme berücksichtigt sind, erhalten nach dem aktuellen Stand insgesamt 54 Adressen keinen Glasfaser-Hausanschluss. Für diese Adressen versucht Bürgermeister Georg Rath zusammen mit den Verantwortlichen des Landkreises Rhön-Grabfeld eine Lösung für einen zeitnahen Ausbau zu finden.

Auf Grundlage des unterzeichneten Ausbauvertrages werden im Ortsgebiet der Gemeinde Herbstadt weitere 64 km Glasfaser-Leitungen verlegt und 10 neue Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut. Zur Finanzierung der Ausbaukosten i.H.v. rund 1,7 Mio. Euro muss die Gemeinde Herbstadt durch die staatlichen Fördermittel und die voraussichtlichen Einnahmen des Netzbetreibers einen Eigenanteil in Höhe von rund 133.000 Euro aufbringen.

Unsleben muss nur geringe Eigenmittel aufbringen

Im Ortsbereich von Unsleben wurden bereits im Rahmen der bisherigen Förderverfahren große Teilgebiete mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. Durch den heute unterzeichneten Ausbauvertrag kommen nochmals weitere 160 Glasfaser-Hausanschlüsse hinzu. Die verbleibenden 105 Adressen, welche aufgrund der bereits bestehenden guten Versorgung nicht mit ausgebaut werden dürfen, sollen spätestens im Zuge des nächsten Förderverfahrens nach der Bundesrichtlinie für den Breitbandausbau ebenfalls einen Glasfaser-Direktanschluss erhalten.

Von den anfallenden Investitionskosten für die vereinbarte Ausbaumaßnahme in Höhe von rund 790.000 Euro muss die Gemeinde Unsleben durch die staatlichen Fördermittel und die zu erwartenden Erträge des Netzbetreibers lediglich etwa 63.000 Euro aus Eigenmitteln tragen.

Vollausbau für Stockheim

Der zwischen der Gemeinde Stockheim und der Telekom Deutschland GmbH unterzeichnete Ausbauvertrag umfasst einen Vollausbau des gesamten Gemeindegebietes der Gemeinde Stockheim mit Glasfaser-Hausanschlüssen. Im Rahmen dieser Ausbaumaßnahme werden rund 100 km neue Glasfaserleitungen verlegt, 14 Netzverteiler aufgebaut und über 500 neue Glasfaser-Hausanschlüsse hergestellt. Das Projektvolumen liegt bei knapp 2,5 Mio. Euro. Nach Abzug der voraussichtlichen Erträge der Telekom aus dem Betrieb des FttH-Netzes und den staatlichen Fördermitteln muss die Gemeinde Stockheim selbst noch etwa 200.000 Euro aus Eigenmitteln finanzieren.

Zusammenfassung

Obwohl die kommunalen Haushalte der kommenden Jahre durch diese Eigenanteile nicht unerheblich belastet werden, waren die Entscheidungsgremien der Stadt Mellrichstadt sowie der Gemeinden Stockheim, Herbstadt und Unsleben von der Wichtigkeit dieser Ausbaumaßnahmen überzeugt. Der bereits aktuell sehr hohe Stellenwert einer hochbitratigen Datenanbindung wird in den kommenden Jahren immer weiter ansteigen, waren sich die anwesenden Bürgermeister einig: "Nur wenn wir unseren Bürgern/innen und Unternehmen die bestmögliche digitale Infrastruktur bieten, können wir in diesem Bereich mit den Ballungszentren Schritt halten und gleichzeitig unsere Vorteile wie z.B. niedrige Wohnungs- und Lebenshaltungskosten sowie eine intakte Natur voll ausspielen." 

Christian Kolodziej und Wolfgang Neumann (Telekom) brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die bislang bereits sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Telekom sowie den Städten und Gemeinden aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld fortgesetzt wird. Auf Seiten der Telekom ist man ebenfalls davon überzeugt, dass die Zukunft der Festnetz-Datenübertragung klar beim Glasfaser-Hausanschluss (FttH) zu sehen ist und die Stadt Mellrichstadt sowie die Gemeinden Stockheim, Herbstadt und Unsleben mit diesen Ausbauprojekten richtige und zukunftsweisende Entscheidungen getroffenen haben.

Der Projektverantwortliche von Seiten des Landkreises Rhön-Grabfeld, Frank Reichert, freute sich ebenfalls über die weiteren Vertragsabschlüsse auf Grundlage der Bay. Gigabitrichtlinie. "Gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sind wir auf einem sehr guten Weg zu einer signifikanten Steigerung der Anzahl der Glasfaser-Hausanschlüsse innerhalb unseres Landkreises", so Reichert. Mittelfristig sollen an allen Adressen im Landkreis Rhön-Grabfeld gigabitfähige Anschlüsse verfügbar werden. Die Ausbaumöglichen sind jedoch stark von den individuellen Gegebenheiten in den jeweiligen Kommunen und hier insbesondere der bereits bestehenden Versorgung abhängig.

Bereits aktuell kann sich die Breitbandversorgung im Landkreis Rhön-Grabfeld aber durchaus sehen lassen. Mit einer Anbindung von mehr als 96 % aller Anschlüsse mit mehr als 50 Mbit/s im Downstream ist die Versorgung im Landkreis schon heute als überdurchschnittlich zu bewerten und man braucht sich auch vor den Ballungszentren nicht zu verstecken.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Mellrichstadt, Herbstadt, Unsleben und Stockheim

Gigabit-Ausbau ist gesichert

Die Förderverfahren nach der neuen Bay. Gigabitrichtlinie schreiten im Landkreis Rhön-Grabfeld weiterhin zügig voran. Nachdem bislang bereits 19 Ausbauverträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 53,2 Mio. Euro auf Grundlage der neuen Förderrichtlinie unterzeichnet werden konnten, sind zwischenzeitlich auch die Förderverfahren der Stadt Mellrichstadt sowie der Gemeinden Herbstadt, Unsleben und Stockheim so weit fortgeschritten, dass ein Abschluss der Ausbauverträge möglich wurde.

Auf Basis der jetzt unterzeichneten vier weiteren Kooperationsverträge, welche insgesamt ein Investitionsvolumen von mehr als 11,7 Mio. Euro umfassen, werden folgende Ortsbereiche ausgebaut: 

Mellrichstadt bekommt weitere 436 km neue Glasfaserleitungen

Im Ortsgebiet der Stadt Mellrichstadt werden die Innerortsbereiche von Bahra, Eußenhausen, Sondheim/Grabfeld und Mühlfeld vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. Daneben erfolgt ein Teilausbau in den Ortsgebieten von Mellrichstadt und Frickenhausen. Ein Vollausbau des gesamten Stadtgebietes war aufgrund der förderrechtlichen Vorgaben nach der Bay. Gigabitrichtlinie sowie den von Seiten des Freistaates Bayern maximal bereitgestellten Fördermitteln leider nicht möglich. Zum Ausbau der verbleibenden Adressen soll in Kürze ein weiteres Förderverfahren nach der Bundesrichtlinie für den Breitbandausbau gestartet werden.

Im Rahmen der heute beauftragten Ausbaumaßnahme werden weitere 436 km neue Glasfaserleitungen verlegt und 36 zusätzliche Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut. Das Projektvolumen liegt bei knapp 6,8 Mio. Euro. Nach Abzug der voraussichtlichen Erträge der Telekom aus dem Betrieb des FttH-Netzes und den staatlichen Fördermitteln muss die Stadt Mellrichstadt selbst noch etwa 475.000 Euro an Eigenmitteln beisteuern.

Zehn neue Verteiler für Herbstadt

Durch den heute zwischen der Gemeinde Herbstadt und der Telekom Deutschland GmbH unterzeichneten Kooperationsvertrag wurde ein vollständiger Ausbau der Gemeindeteile Ottelmannshausen und Breitensee vereinbart. Im Ortsgebiet von Herbstadt können wegen der bereits bestehenden guten Versorgung mit mehr als 100 Mbit/s im Downstream leider nicht alle Adressen gefördert mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut werden. Obwohl auch in diesem Gemeindeteil alle als förderfähig geltenden Adressen in der Ausbaumaßnahme berücksichtigt sind, erhalten nach dem aktuellen Stand insgesamt 54 Adressen keinen Glasfaser-Hausanschluss. Für diese Adressen versucht Bürgermeister Georg Rath zusammen mit den Verantwortlichen des Landkreises Rhön-Grabfeld eine Lösung für einen zeitnahen Ausbau zu finden.

Auf Grundlage des unterzeichneten Ausbauvertrages werden im Ortsgebiet der Gemeinde Herbstadt weitere 64 km Glasfaser-Leitungen verlegt und 10 neue Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut. Zur Finanzierung der Ausbaukosten i.H.v. rund 1,7 Mio. Euro muss die Gemeinde Herbstadt durch die staatlichen Fördermittel und die voraussichtlichen Einnahmen des Netzbetreibers einen Eigenanteil in Höhe von rund 133.000 Euro aufbringen.

Unsleben muss nur geringe Eigenmittel aufbringen

Im Ortsbereich von Unsleben wurden bereits im Rahmen der bisherigen Förderverfahren große Teilgebiete mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. Durch den heute unterzeichneten Ausbauvertrag kommen nochmals weitere 160 Glasfaser-Hausanschlüsse hinzu. Die verbleibenden 105 Adressen, welche aufgrund der bereits bestehenden guten Versorgung nicht mit ausgebaut werden dürfen, sollen spätestens im Zuge des nächsten Förderverfahrens nach der Bundesrichtlinie für den Breitbandausbau ebenfalls einen Glasfaser-Direktanschluss erhalten.

Von den anfallenden Investitionskosten für die vereinbarte Ausbaumaßnahme in Höhe von rund 790.000 Euro muss die Gemeinde Unsleben durch die staatlichen Fördermittel und die zu erwartenden Erträge des Netzbetreibers lediglich etwa 63.000 Euro aus Eigenmitteln tragen.

Vollausbau für Stockheim

Der zwischen der Gemeinde Stockheim und der Telekom Deutschland GmbH unterzeichnete Ausbauvertrag umfasst einen Vollausbau des gesamten Gemeindegebietes der Gemeinde Stockheim mit Glasfaser-Hausanschlüssen. Im Rahmen dieser Ausbaumaßnahme werden rund 100 km neue Glasfaserleitungen verlegt, 14 Netzverteiler aufgebaut und über 500 neue Glasfaser-Hausanschlüsse hergestellt. Das Projektvolumen liegt bei knapp 2,5 Mio. Euro. Nach Abzug der voraussichtlichen Erträge der Telekom aus dem Betrieb des FttH-Netzes und den staatlichen Fördermitteln muss die Gemeinde Stockheim selbst noch etwa 200.000 Euro aus Eigenmitteln finanzieren.

Zusammenfassung

Obwohl die kommunalen Haushalte der kommenden Jahre durch diese Eigenanteile nicht unerheblich belastet werden, waren die Entscheidungsgremien der Stadt Mellrichstadt sowie der Gemeinden Stockheim, Herbstadt und Unsleben von der Wichtigkeit dieser Ausbaumaßnahmen überzeugt. Der bereits aktuell sehr hohe Stellenwert einer hochbitratigen Datenanbindung wird in den kommenden Jahren immer weiter ansteigen, waren sich die anwesenden Bürgermeister einig: "Nur wenn wir unseren Bürgern/innen und Unternehmen die bestmögliche digitale Infrastruktur bieten, können wir in diesem Bereich mit den Ballungszentren Schritt halten und gleichzeitig unsere Vorteile wie z.B. niedrige Wohnungs- und Lebenshaltungskosten sowie eine intakte Natur voll ausspielen." 

Christian Kolodziej und Wolfgang Neumann (Telekom) brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die bislang bereits sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Telekom sowie den Städten und Gemeinden aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld fortgesetzt wird. Auf Seiten der Telekom ist man ebenfalls davon überzeugt, dass die Zukunft der Festnetz-Datenübertragung klar beim Glasfaser-Hausanschluss (FttH) zu sehen ist und die Stadt Mellrichstadt sowie die Gemeinden Stockheim, Herbstadt und Unsleben mit diesen Ausbauprojekten richtige und zukunftsweisende Entscheidungen getroffenen haben.

Der Projektverantwortliche von Seiten des Landkreises Rhön-Grabfeld, Frank Reichert, freute sich ebenfalls über die weiteren Vertragsabschlüsse auf Grundlage der Bay. Gigabitrichtlinie. "Gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sind wir auf einem sehr guten Weg zu einer signifikanten Steigerung der Anzahl der Glasfaser-Hausanschlüsse innerhalb unseres Landkreises", so Reichert. Mittelfristig sollen an allen Adressen im Landkreis Rhön-Grabfeld gigabitfähige Anschlüsse verfügbar werden. Die Ausbaumöglichen sind jedoch stark von den individuellen Gegebenheiten in den jeweiligen Kommunen und hier insbesondere der bereits bestehenden Versorgung abhängig.

Bereits aktuell kann sich die Breitbandversorgung im Landkreis Rhön-Grabfeld aber durchaus sehen lassen. Mit einer Anbindung von mehr als 96 % aller Anschlüsse mit mehr als 50 Mbit/s im Downstream ist die Versorgung im Landkreis schon heute als überdurchschnittlich zu bewerten und man braucht sich auch vor den Ballungszentren nicht zu verstecken.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben