Warten auf die Wiedereröffnung 

Rhön Park Hotel bereitet sich für Urlaub in Corona-Zeiten vor

Aktiv Resort-Hotel hat einen eigenen Maßnahmenkatalog erstellt, Die Buchungslage ist stabil für den Sommer. Direktor Ben Baars sieht Chance auf neue Gästegruppen.

Im Rhön Park Hotel Aktiv Resort in Hausen/Roth herrscht ungewöhnliche Stille. Normalerweise genießen hier mitten im Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön bis zu 1.000 Gäste ihre Ferien oder verbringen hier ihre Tagung. Jetzt gilt die gesetzlich verordnete Auszeit im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen.

Gute Bilanz löst sich im Nichts auf

Wie ist die Situation? „Die Zimmerauslastung für das Jahr 2020 war mit 70 Prozent prognostiziert. Davon waren bereits 55 Prozent in den Büchern, das ist eine sehr gute Situation - bis Corona kam“, erläutert Direktor Ben Baars. Wegen der gesetzlich verordneten Schließung bricht die gute Bilanz des Ferien- und Tagungshotels in sich zusammen. Die Auslastung für das ganze Jahr zum Stand 28.04. ist auf ca. 33 Prozent abgestürzt. Von den geplanten 265.000 Gästen für das Jahr 2020 werden vermutlich nur 116.000 kommen – vorausgesetzt das Rhön Park Hotel Aktiv Resort darf bald wieder seine Türen öffnen. Ob das Ende Mai oder Mitte Juni sein wird, weiß man nicht.

Kleines Team hält Betrieb am Laufen

Zusammen mit einem kleinen Team wird das Hotelgebäude betriebsfähig gehalten. „Man kann bei einem so großen Haus wie dem Rhön Park Hotel Aktiv Resort nicht einfach den Schlüssel umdrehen“, weiß Baars. „Das Haus ist wie ein großes Schiff. Da kann man nicht einfach eine Vollbremsung machen oder einfach wieder aufs Gas drücken.“ Die Fixkosten laufen ja bekanntlich weiter, wenngleich versucht wird, z. B. Strom und Energie auf ein Minimum zurückzufahren, ohne dass Umsatz generiert wird.  Hinzu kommen die unerwarteten Kosten für die Infektionsschutzmaßnahmen.

Staatshilfe "Tropfen auf den heißen Stein!

Schon jetzt ist das Haus 2,2 Mio. € hinter seinem Jahresbudget. „Das ist eine immense Herausforderung für unsere Hotelindustrie.“, weiß Cornelia Baars. Die staatliche Soforthilfe ist für eine große Anlage wie das Rhön Park Hotel ein Tropfen auf dem heißen Stein. Weitere Kredite für die Zukunft findet die Geschäftsleitung zu belastend, weil man aktuell nicht einschätzen kann, wie der touristische Markt sich erholt.

Was ist positiv? Gute Unterstützung bekomme man vom örtlichen Bürgermeister und vom Landratsamt, lobt Baars. Die Politiker seien sofort zur Stelle gewesen. „Das war wirklich begeisternd!“ Ebenso hilfreich stehen die beiden finanzierenden Banken zur Seite.

Schutz für Gäste und Mitarbeiter

Wie bereitet man sich auf die Wiedereröffnung vor? Zur Vorbereitung der Wiedereröffnung wird zusammen mit den Abteilungen eine Ablaufstrategie für alle Bereiche des Hotels entwickelt, wie man Gäste und Mitarbeiter vor dem Virus schützen und dennoch einen entspannten Aufenthalt für die Gäste gewährleisten kann. Dazu gehören neben üblichen Maßnahmen, z. B. dem Maskenverkauf und Desinfektionsmittelspendern, auch Trennwände im Gastronomiebereich als Spuckschutz für Essensausgabe und Sitzbereiche. Zusätzlich wird ein großes Zelt auf der Terrasse aufgebaut, um weitere Sitzplätze zu schaffen. „Wir brauchen eine Mindestanzahl an Gästen, um den Betrieb sinnvoll wiederaufnehmen zu können.“, betont Baars.

Potentielle Gäste sind verunsichert

Was sagen die Urlaubsgäste? „Die Familien haben Fragen über Fragen und sind massiv verunsichert“, berichtet Prokuristin und Marketingleiterin Cornelia Baars. Dennoch gibt es nur wenige Stornierungen bei den Urlaubern ab Juli. Man hofft, dass der Urlaub doch Wirklichkeit wird. Das ist auch in vielen Beiträgen in den Social Media Kanälen nachzulesen. „Ganz klar, gerade Familien als unsere Hauptzielgruppe sehnen sich wegen der Ausgangsbeschränkungen und wegen des belastenden HomeSchoolings extrem nach einer Auszeit, nach Platz zum Toben und Spielen und nach Entspannung“, so Cornelia Baars.

Was ist mit Tagungen? „Ob die Firmen ab Mitte September wieder kommen, ist fraglich.“, konstatiert Cornelia Baars realistisch. Sie hofft, dass zumindest Betriebe aus der Region ihre Veranstaltungen live bei ihr im Haus abhalten und nicht auf Videokonferenzen ausweichen. Sofern die gesetzlichen Auflagen für Versammlungen umsetzbar sind.

Hoffnung auf "Deutschland-Urlauber"

Werden neue Gäste kommen? Cornelia Baars sieht gute Chancen für Deutschlandurlaub und damit auch die Chance auf neue Gäste für das Rhön Park Hotel Aktiv Resort. „Ich rechne damit, dass gerade in der Hauptsaison viele Strandurlauber den Weg zu uns finden.“, ist sie zuversichtlich.

Was passiert mit den Ausbauplänen? Die Indoor-Anlage Rudis Abenteuerland wird fertig modernisiert. Die Pläne für die Multifunktionshalle RhönArena werden zwar realisiert, aber zeitlich nach hinten datiert, bis man die Perspektiven für den Tourismus besser einschätzen kann.  Gleiches gilt für den Umbau der Minigolfanlage. Die Renovierung der Zimmer soll turnusmäßig ab November 2021 weitergehen.

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Kleines Team hält Betrieb am Laufen

Zusammen mit einem kleinen Team wird das Hotelgebäude betriebsfähig gehalten. „Man kann bei einem so großen Haus wie dem Rhön Park Hotel Aktiv Resort nicht einfach den Schlüssel umdrehen“, weiß Baars. „Das Haus ist wie ein großes Schiff. Da kann man nicht einfach eine Vollbremsung machen oder einfach wieder aufs Gas drücken.“ Die Fixkosten laufen ja bekanntlich weiter, wenngleich versucht wird, z. B. Strom und Energie auf ein Minimum zurückzufahren, ohne dass Umsatz generiert wird.  Hinzu kommen die unerwarteten Kosten für die Infektionsschutzmaßnahmen.

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Schon jetzt ist das Haus 2,2 Mio. € hinter seinem Jahresbudget. „Das ist eine immense Herausforderung für unsere Hotelindustrie.“, weiß Cornelia Baars. Die staatliche Soforthilfe ist für eine große Anlage wie das Rhön Park Hotel ein Tropfen auf dem heißen Stein. Weitere Kredite für die Zukunft findet die Geschäftsleitung zu belastend, weil man aktuell nicht einschätzen kann, wie der touristische Markt sich erholt.

Was ist positiv? Gute Unterstützung bekomme man vom örtlichen Bürgermeister und vom Landratsamt, lobt Baars. Die Politiker seien sofort zur Stelle gewesen. „Das war wirklich begeisternd!“ Ebenso hilfreich stehen die beiden finanzierenden Banken zur Seite.

Schutz für Gäste und Mitarbeiter

Wie bereitet man sich auf die Wiedereröffnung vor? Zur Vorbereitung der Wiedereröffnung wird zusammen mit den Abteilungen eine Ablaufstrategie für alle Bereiche des Hotels entwickelt, wie man Gäste und Mitarbeiter vor dem Virus schützen und dennoch einen entspannten Aufenthalt für die Gäste gewährleisten kann. Dazu gehören neben üblichen Maßnahmen, z. B. dem Maskenverkauf und Desinfektionsmittelspendern, auch Trennwände im Gastronomiebereich als Spuckschutz für Essensausgabe und Sitzbereiche. Zusätzlich wird ein großes Zelt auf der Terrasse aufgebaut, um weitere Sitzplätze zu schaffen. „Wir brauchen eine Mindestanzahl an Gästen, um den Betrieb sinnvoll wiederaufnehmen zu können.“, betont Baars.

Potentielle Gäste sind verunsichert

Was sagen die Urlaubsgäste? „Die Familien haben Fragen über Fragen und sind massiv verunsichert“, berichtet Prokuristin und Marketingleiterin Cornelia Baars. Dennoch gibt es nur wenige Stornierungen bei den Urlaubern ab Juli. Man hofft, dass der Urlaub doch Wirklichkeit wird. Das ist auch in vielen Beiträgen in den Social Media Kanälen nachzulesen. „Ganz klar, gerade Familien als unsere Hauptzielgruppe sehnen sich wegen der Ausgangsbeschränkungen und wegen des belastenden HomeSchoolings extrem nach einer Auszeit, nach Platz zum Toben und Spielen und nach Entspannung“, so Cornelia Baars.

Was ist mit Tagungen? „Ob die Firmen ab Mitte September wieder kommen, ist fraglich.“, konstatiert Cornelia Baars realistisch. Sie hofft, dass zumindest Betriebe aus der Region ihre Veranstaltungen live bei ihr im Haus abhalten und nicht auf Videokonferenzen ausweichen. Sofern die gesetzlichen Auflagen für Versammlungen umsetzbar sind.

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