Erstes Quartal

Rhön-Klinikum steigert Umsatz und Ergebnis

Campus Bad Neustadt der Rhön-Klinikum AG

Der Klinikkonzern Rhön-Klinikum hat im ersten Quartal einen Umsatz von 311,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies gab das Unternehmen bei seiner Jahreshauptversammlung bekannt.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Umsatz damit 3,9 Prozent zu. Ein Plus stand für den in Bad Neustadt an der Saale ansässigen Konzern auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Dieses legte im ersten Quartal um 8,2 Prozent auf 27,6 Millionen Euro zu. Unterm Strich stand für die Rhön-Kliniken in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 ein Konzerngewinn von 10,4 Millionen Euro. Verglichen mit dem ersten Quartal 2017 entspricht dies einem Zuwachs von 23,8 Prozent. „Der im vergangenen Jahr konzernweit initiierte Maßnahmenplan zur Ergebnisoptimierung wirkt schrittweise“, sagte Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, bei der Vorstellung der Zahlen.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet der Klinikkonzern weiterhin einen Umsatz von rund 1,24 Milliarden Euro. Beim EBITDA rechnet das Unternehmen mit einem gegenüber 2017 deutlich höheren Wert zwischen 117,5 und 127,5 Millionen Euro.

Vom Bilanzgewinn 2017 in Höhe von 36,7 Millionen Euro wird der Konzern 40 Prozent als Dividende ausschütten, wie auf der  Jahreshauptversammlung beschlossen wurde.

Die Patientenzahl lag im Auftaktquartal 2018 bei 216.602 Patienten, ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2017 hatte der Klinikkonzern insgesamt 836.387 Patienten registriert.

Fokus liegt auf dem Rhön-Campus-Konzept

Im laufenden Jahr will Rhön-Klinikum den Fokus unter anderem auf die Weiterentwicklung und Umsetzung seines Rhön-Campus-Konzepts und die digitale Transformation legen, wie  Stephan Holzinger betonte. Daneben wolle man weiterhin das Augenmerk auf operative Verbesserungsmöglichkeiten legen.

Bis Jahresende soll nach Konzernangaben das Pilotprojekt des Rhön-Campus-Konzepts am Stammsitz des Unternehmens in Bad Neustadt an der Saale fertiggestellt sein. Bis dahin sollen auf dem Klinikareal neue Zentren für klinische und ambulante Medizin entstehen. Diese sollen es ermöglichen, niedergelassene Fachärzte und medizinische Dienstleister mit stationärer Medizin zu verknüpfen. „Der Großteil der Kliniken wird dann unter einem Dach integriert, um eine noch stärkere Vernetzung der Behandlungsschwerpunkte zu ermöglichen“, erklärte der Konzern seine Pläne.

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