Roboter werden universell einsetzbar

FHWS erhält 33 Millionen Euro
für ein Center für Robotik

Stärkung der Hightech-Region mit Bereitstellung von 350
neuen Studienplätzen für regionale wie globale Unternehmen

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-
Schweinfurt (FHWS) erhält im Rahmen des Hochschul-Ausbau-
Programms der Bayerischen Staatsregierung 33 Millionen Euro
für ein Lehrzentrum sowie die Zusage für 19 neue Stellen. Geplant
ist ein neuer Studiengang für Robotik mit 350 Studienplätzen am
Standort in Schweinfurt, der in seiner Art einzigartig in
Deutschland sein wird und schwerpunktmäßig die Aspekte für die
Programmierung und die Anwendung intelligenter
Robotersysteme abdeckt.

Der Ministerrat hat ein umfassendes Maßnahmenpaket für den
Hochschulausbau in allen Regierungsbezirken beschlossen:
Neue Studiengänge sowie 9.400 zusätzliche Studienplätze sollen
in Bayern entstehen.

Robotik werde in Verbindung mit sich stark entwickelnden
künstlichen Intelligenzen (KI) unaufhaltsam in alle unsere Lebensund
Arbeitsbereiche vordringen, so FHWS-Präsident Professor
Dr. Robert Grebner. Und das werde auch nicht mehr lange auf
sich warten lassen. Rasenmäh- und Staubsaugroboter sind da
erst ein sehr bescheidener Anfang ohne viel Intelligenz. Auch
Industrieroboter sind heute so ausgelegt, dass sie zwar
hochpräzise komplexe Bewegungen ausführen und große
Massen schnell bewegen können. Dies erstreckt sich aber in
vielen Fällen auf immer wiederkehrende Bewegungen, die einmal
programmiert, ohne eigentliche Intelligenz und mit wenigen
Sensoren auskommen.

Der Freistaat Bayern investiert in seiner Digitalisierungsinitiative
sehr viel in ein Kompetenznetzwerk Künstliche Maschinelle
Intelligenz, an dem auch die FHWS als Hochschule für
angewandte Wissenschaften partizipiert. Mit neuen KI-Ansätzen
und neuen und günstigen Sensortechniken will die FHWS die
angewandte intelligente Robotik selbst in ihrem neuen Center
nach vorne bringen und mit dem Studiengang gleichzeitig die
Robotikingenieure ausbilden, die benötigt werden, um die
zukünftig im Arbeits- und im täglichen Leben zum Einsatz
kommenden Roboter zu „beherrschen“.

Mit leistungsfähigerer Intelligenz werden Roboter universeller
einsetzbar und damit ihre Tätigkeitsbereiche explosionsartig
ansteigen. Das war schon beim Computer in den 80er Jahren der
Fall, und das wird sich bei den Robotern wiederholen. Am Ende
wird jeder mehrere Roboter besitzen, so wie es sich mit
Computern, Notebooks und Smartphones abgespielt hat. Für viele
Roboter und viele Anwendungsbereiche braucht es – wie bei
Computern auch – viele Experten und hier eben Robotikexperten.

Nur ein Computer mit Armen und Beinen

Für Präsident Grebner, der selbst Informatiker ist, stellt ein Roboter nichts anderes dar als einen Computer mit Armen und Beinen (weil diese Steuersignale in Bewegung und Aktion
umsetzen, werden sie technisch auch Aktoren genannt). Natürlich
funktionieren intelligente Roboter nur mit einer gehörigen Portion
von Sensoren. Damit können sie sehen (optischer Sensor), hören
(akustischer Sensor) oder sich orientieren (GPS-Empfänger).

Damit ist auch der Robotikingenieur schon definiert, der sich als
Computerspezialist mit Sensoren und Aktoren (und damit Elektrik
und Mechanik) sehr gut auskennen muss. Genau diese
Ingenieure wollen wir an der FHWS nicht nur für die Wirtschaft und
Wissenschaft ausbilden, sondern auch motivieren, eigene Pläne
umzusetzen und in dem neuen und spannenden Robotikbereich
eigene Unternehmen gründen, so Präsident Grebner.

Er freue sich sehr über den von der Staatsregierung
beschlossenen Ausbau der FHWS und bedanke sich bei der
Unterstützung durch Politik und Wirtschaft und hier auch
insbesondere bei der IHK Würzburg-Schweinfurt, bei den
Vertretern der bayerischen Wirtschaft (vbw) sowie der
Handwerkskammer Unterfranken. Alle waren ausschlaggebend
für diese Entscheidung und standen geschlossen hinter dieser
neuen Einrichtung.

Der stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses
im Bayerischen Landtag Oliver Jörg, MdL, hat die Dringlichkeit,
Notwendigkeit und das Potential des FHWS-Robotik-Konzepts für
die Region sofort erkannt und von Anfang an unterstützt.
Es sei klar, dass ein solcher grundständiger Studiengang sehr gut
zum Hochschulstandort Schweinfurt passe, an dem die Fakultäten
Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
Grundlagen für Robotik bereits vorhanden sind. Die
Industrieumgebung sucht händeringend nach entsprechenden
Experten. Das haben viele Unternehmen aus der Region bestätigt,
so MdL Jörg.

Um die Stellung Bayerns im Industriebereich national wie
international zu stärken, sei das Nachhalten von entsprechenden
Kompetenzen auf akademischem Niveau unumgänglich. Bayern
sowie die Region Unterfranken als eine von zehn Hightech‐
Regionen Europas benötigten eine stabile Versorgung der
angesprochenen Robotik-Kompetenzen. Dazu werden der neue
Studiengang und das Lehrzentrum entscheidend beitragen.

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ist ein neuer Studiengang für Robotik mit 350 Studienplätzen am
Standort in Schweinfurt, der in seiner Art einzigartig in
Deutschland sein wird und schwerpunktmäßig die Aspekte für die
Programmierung und die Anwendung intelligenter
Robotersysteme abdeckt.

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Neue Studiengänge sowie 9.400 zusätzliche Studienplätze sollen
in Bayern entstehen.

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Arbeitsbereiche vordringen, so FHWS-Präsident Professor
Dr. Robert Grebner. Und das werde auch nicht mehr lange auf
sich warten lassen. Rasenmäh- und Staubsaugroboter sind da
erst ein sehr bescheidener Anfang ohne viel Intelligenz. Auch
Industrieroboter sind heute so ausgelegt, dass sie zwar
hochpräzise komplexe Bewegungen ausführen und große
Massen schnell bewegen können. Dies erstreckt sich aber in
vielen Fällen auf immer wiederkehrende Bewegungen, die einmal
programmiert, ohne eigentliche Intelligenz und mit wenigen
Sensoren auskommen.

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sehr viel in ein Kompetenznetzwerk Künstliche Maschinelle
Intelligenz, an dem auch die FHWS als Hochschule für
angewandte Wissenschaften partizipiert. Mit neuen KI-Ansätzen
und neuen und günstigen Sensortechniken will die FHWS die
angewandte intelligente Robotik selbst in ihrem neuen Center
nach vorne bringen und mit dem Studiengang gleichzeitig die
Robotikingenieure ausbilden, die benötigt werden, um die
zukünftig im Arbeits- und im täglichen Leben zum Einsatz
kommenden Roboter zu „beherrschen“.

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einsetzbar und damit ihre Tätigkeitsbereiche explosionsartig
ansteigen. Das war schon beim Computer in den 80er Jahren der
Fall, und das wird sich bei den Robotern wiederholen. Am Ende
wird jeder mehrere Roboter besitzen, so wie es sich mit
Computern, Notebooks und Smartphones abgespielt hat. Für viele
Roboter und viele Anwendungsbereiche braucht es – wie bei
Computern auch – viele Experten und hier eben Robotikexperten.

Nur ein Computer mit Armen und Beinen

Für Präsident Grebner, der selbst Informatiker ist, stellt ein Roboter nichts anderes dar als einen Computer mit Armen und Beinen (weil diese Steuersignale in Bewegung und Aktion
umsetzen, werden sie technisch auch Aktoren genannt). Natürlich
funktionieren intelligente Roboter nur mit einer gehörigen Portion
von Sensoren. Damit können sie sehen (optischer Sensor), hören
(akustischer Sensor) oder sich orientieren (GPS-Empfänger).

Damit ist auch der Robotikingenieur schon definiert, der sich als
Computerspezialist mit Sensoren und Aktoren (und damit Elektrik
und Mechanik) sehr gut auskennen muss. Genau diese
Ingenieure wollen wir an der FHWS nicht nur für die Wirtschaft und
Wissenschaft ausbilden, sondern auch motivieren, eigene Pläne
umzusetzen und in dem neuen und spannenden Robotikbereich
eigene Unternehmen gründen, so Präsident Grebner.

Er freue sich sehr über den von der Staatsregierung
beschlossenen Ausbau der FHWS und bedanke sich bei der
Unterstützung durch Politik und Wirtschaft und hier auch
insbesondere bei der IHK Würzburg-Schweinfurt, bei den
Vertretern der bayerischen Wirtschaft (vbw) sowie der
Handwerkskammer Unterfranken. Alle waren ausschlaggebend
für diese Entscheidung und standen geschlossen hinter dieser
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Notwendigkeit und das Potential des FHWS-Robotik-Konzepts für
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zum Hochschulstandort Schweinfurt passe, an dem die Fakultäten
Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
Grundlagen für Robotik bereits vorhanden sind. Die
Industrieumgebung sucht händeringend nach entsprechenden
Experten. Das haben viele Unternehmen aus der Region bestätigt,
so MdL Jörg.

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international zu stärken, sei das Nachhalten von entsprechenden
Kompetenzen auf akademischem Niveau unumgänglich. Bayern
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