vbw fordert mehr Engagement beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft

Fieber: „Durch Innovationen Kosten senken, Umwelt entlasten und Arbeitsplätze sichern“

Ziel der Kreislaufwirtschaft muss es aus Sicht der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sein, Produkte und Ressourcen solange wie wirtschaftlich möglich zu nutzen und durch Wiederverwendung in einem Kreislauf zu halten.

„Im zirkulären Wirtschaften steckt beachtliches Potenzial für unsere Wertschöpfung und neue Beschäftigungsfelder. Zudem können damit Abfälle, Emissionen und Energieverbrauch verringert werden. Das ist besonders mit Blick auf die aktuell schwierige Energielage ein wichtiger Baustein. Auch angesichts steigender Rohstoffpreise und stockender Lieferketten muss es beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft noch mehr Engagement geben. Dafür bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes, der ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen gleichermaßen berücksichtigt“, sagte Wolfgang Fieber, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, beim 19. Wirtschaftsforum Mainfranken gemeinsam mit der Region Mainfranken GmbH im Austausch mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Erfolgreiche Kreislaufwirtschaftspolitik muss nach Ansicht der vbw innovationsgetrieben sein. Dabei dürfen Innovationen nicht durch praxisferne Vorgaben gehemmt werden. „Vielmehr sind sie unter der Prämisse der Technologieoffenheit zu fördern“, fordert Fieber und sagt weiter: „Entscheidend ist, den gesamten Produktlebenszyklus im Blick zu haben. Das betrifft Ressourcenschonung durch Multirecycling genauso wie die positiven Effekte aufgrund von innovativen Produkten und Prozessen, aber auch den Energieeinsatz für den Recyclingprozess und viele weitere Aspekte. Nur wenn Deutschland in diesem Bereich für Innovationen sorgt, entsteht ein Zukunftsmarkt, der den Bedarf an natürlich begrenzten Rohstoffen verringern, Kosten senken, die Umwelt entlasten sowie Wachstum und Arbeitsplätze sichern kann.“

Der materialintensive Bausektor kann in besonderem Maße vom kreislaufgerechten Wirtschaften profitieren. Allein im Bausektor entstehen jährlich rund 228 Millionen Tonnen Abfall. Die vbw plädiert dafür, dass Neubauten und Sanierungsprojekte künftig mit Hinblick auf ihren gesamten Lebenszyklus entworfen, realisiert und bei Zeiten demontiert werden. Vor allem die öffentliche Hand kann durch zielgerichtete Ausschreibungen nachhaltiges Bauen forcieren: „Ein wichtiges Zeichen ist der konsequente Einsatz von Sekundärrohstoffen und generell das Ausschöpfen technischer Möglichkeiten im staatlichen Bauwesen – auch im Sinne des Klimaschutzes. Hieraus können neue Märkte entstehen, auf denen recyceltes Material zu wettbewerbsfähigen Preisen und Qualitätsstandards angeboten wird“, so Fieber abschließend.

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vbw fordert mehr Engagement beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft

Fieber: „Durch Innovationen Kosten senken, Umwelt entlasten und Arbeitsplätze sichern“

Ziel der Kreislaufwirtschaft muss es aus Sicht der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sein, Produkte und Ressourcen solange wie wirtschaftlich möglich zu nutzen und durch Wiederverwendung in einem Kreislauf zu halten.

„Im zirkulären Wirtschaften steckt beachtliches Potenzial für unsere Wertschöpfung und neue Beschäftigungsfelder. Zudem können damit Abfälle, Emissionen und Energieverbrauch verringert werden. Das ist besonders mit Blick auf die aktuell schwierige Energielage ein wichtiger Baustein. Auch angesichts steigender Rohstoffpreise und stockender Lieferketten muss es beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft noch mehr Engagement geben. Dafür bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes, der ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen gleichermaßen berücksichtigt“, sagte Wolfgang Fieber, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, beim 19. Wirtschaftsforum Mainfranken gemeinsam mit der Region Mainfranken GmbH im Austausch mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Erfolgreiche Kreislaufwirtschaftspolitik muss nach Ansicht der vbw innovationsgetrieben sein. Dabei dürfen Innovationen nicht durch praxisferne Vorgaben gehemmt werden. „Vielmehr sind sie unter der Prämisse der Technologieoffenheit zu fördern“, fordert Fieber und sagt weiter: „Entscheidend ist, den gesamten Produktlebenszyklus im Blick zu haben. Das betrifft Ressourcenschonung durch Multirecycling genauso wie die positiven Effekte aufgrund von innovativen Produkten und Prozessen, aber auch den Energieeinsatz für den Recyclingprozess und viele weitere Aspekte. Nur wenn Deutschland in diesem Bereich für Innovationen sorgt, entsteht ein Zukunftsmarkt, der den Bedarf an natürlich begrenzten Rohstoffen verringern, Kosten senken, die Umwelt entlasten sowie Wachstum und Arbeitsplätze sichern kann.“

Der materialintensive Bausektor kann in besonderem Maße vom kreislaufgerechten Wirtschaften profitieren. Allein im Bausektor entstehen jährlich rund 228 Millionen Tonnen Abfall. Die vbw plädiert dafür, dass Neubauten und Sanierungsprojekte künftig mit Hinblick auf ihren gesamten Lebenszyklus entworfen, realisiert und bei Zeiten demontiert werden. Vor allem die öffentliche Hand kann durch zielgerichtete Ausschreibungen nachhaltiges Bauen forcieren: „Ein wichtiges Zeichen ist der konsequente Einsatz von Sekundärrohstoffen und generell das Ausschöpfen technischer Möglichkeiten im staatlichen Bauwesen – auch im Sinne des Klimaschutzes. Hieraus können neue Märkte entstehen, auf denen recyceltes Material zu wettbewerbsfähigen Preisen und Qualitätsstandards angeboten wird“, so Fieber abschließend.

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