Energiewende

Höchste Auszeichnung für die ÜZ Mainfranken

Die Überlandzentrale Mainfranken (ÜZ) gibt erneuerbarer Energie einen Wert und erhält dafür den Hauptpreis beim Bayerischen Energiepreis 2018.

Für ihr Nachhaltigkeitsprojekt „Kaltwärme-Versorgung - Erneuerbarer Energie einen Wert geben“ wurde die Energiegenossenschaft ÜZ Mainfranken Mitte November mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet. Im Germanischen Nationalmuseum überreichte der neue Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger den Hauptpreis für besonders innovative und nachhaltige Energieprojekte an die Vorstände des genossenschaftlichen Energieversorgers. „Die Energiewende gelingt nur durch eine effiziente Energieverwendung. Wir brauchen neue Ideen, wie wir die Energienutzung intelligent steuern. Wir wollen ein effizientes und nachhaltiges Energiesystem aus und für Bayern. Auch in diesem Jahr beweisen die Preisträger, dass bayerische Unternehmen und Forschungseinrichtungen hierfür hervorragend aufgestellt sind“, so der Energieminister Hubert Aiwanger. Mit der Preisverleihung wird die Vorreiterrolle der ÜZ bei der Gewinnung und Nutzung grüner Energie in einem schlüssigen Gesamtkonzept gewürdigt und betont, dass die Energiewende zwischen Main und Steigerwald aktiv vorangetrieben wird.

Die ÜZ Mainfranken setzt sich seit vielen Jahren tagtäglich mit dem Bau von regenerativen Stromerzeugungsanlagen auseinander. Der Ansatz, die Stromwende als Chance zu begreifen und eine treibhausgasfreie Energieversorgung zu forcieren, wurde bei der ÜZ in den vergangenen Jahren getreu dem Motto „Erneuerbarer Energie einen Wert geben“ konsequent verfolgt.

Regional regenerativ erzeugter Strom

Die elementarste Herausforderung bei der Umstellung der fossilen hin zu einer emissionsfreien Energieversorgung ist es, die regenerative Strombereitstellung und den Energieverbrauch zu synchronisieren. Dabei wird es immer wichtiger, regenerative Energie für die Sektoren Wärme und Mobilität bereitzustellen sowie diese mit allen verfügbaren Speichertechnologien zu kombinieren.

Daher sieht die ÜZ ihre Rolle als regionaler Akteur so, dass erneuerbarer, emissionsfreier Strom einer dauerhaften Nutzung zuzuführen ist und damit seinen Wert behält. Gemeinsam mit Kommunen entwickelt sie insbesondere die wärmetechnische Erschließung von Neubaugebieten. Das Konzept der ÜZ beruht auf dem Einsatz von regional regenerativ erzeugtem Strom zur Nutzung oberflächennaher Geothermie. Durch den Einsatz von Wärmepumpen mit kombiniertem Speicher wird die kalte Energie, die in der Erde vorhanden ist, auf Heizungswärmeniveau gebracht – daher auch der Name „Kaltwärme“. Mit dieser Technik lässt sich eine CO2-freie Heizung realisieren. Ein darauf angepasstes Tarifsystem vervollständigt das Konzept.

 „Mit dem Rundum-Sorglos-Paket der ÜZ Mainfranken aus Information, Antragstellung, Probebohrung, gemeinsamer Realisierung der Heizsysteme mit anschließendem mehrjährigen Monitoring erhalten Bauherren eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung für Jahrzehnte“, fasst Gerd Bock, Geschäftsführender Vorstand der ÜZ, den Nutzen des Projekts für Kunden zusammen.

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Die ÜZ Mainfranken setzt sich seit vielen Jahren tagtäglich mit dem Bau von regenerativen Stromerzeugungsanlagen auseinander. Der Ansatz, die Stromwende als Chance zu begreifen und eine treibhausgasfreie Energieversorgung zu forcieren, wurde bei der ÜZ in den vergangenen Jahren getreu dem Motto „Erneuerbarer Energie einen Wert geben“ konsequent verfolgt.

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Daher sieht die ÜZ ihre Rolle als regionaler Akteur so, dass erneuerbarer, emissionsfreier Strom einer dauerhaften Nutzung zuzuführen ist und damit seinen Wert behält. Gemeinsam mit Kommunen entwickelt sie insbesondere die wärmetechnische Erschließung von Neubaugebieten. Das Konzept der ÜZ beruht auf dem Einsatz von regional regenerativ erzeugtem Strom zur Nutzung oberflächennaher Geothermie. Durch den Einsatz von Wärmepumpen mit kombiniertem Speicher wird die kalte Energie, die in der Erde vorhanden ist, auf Heizungswärmeniveau gebracht – daher auch der Name „Kaltwärme“. Mit dieser Technik lässt sich eine CO2-freie Heizung realisieren. Ein darauf angepasstes Tarifsystem vervollständigt das Konzept.

 „Mit dem Rundum-Sorglos-Paket der ÜZ Mainfranken aus Information, Antragstellung, Probebohrung, gemeinsamer Realisierung der Heizsysteme mit anschließendem mehrjährigen Monitoring erhalten Bauherren eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung für Jahrzehnte“, fasst Gerd Bock, Geschäftsführender Vorstand der ÜZ, den Nutzen des Projekts für Kunden zusammen.

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