„Transformation gestalten“

Runder Tisch nimmt Wirtschaftsstandort Schweinfurt 2030 ins Visier

Transformation gestalten – zu diesem Thema kamen am 23. Oktober 2020 auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber, Staatssekretär Gerhard Eck und Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remeléim Großen Sitzungssaal des Rathauses Vertreter aus Wirtschaft und Industrie, Handwerkskammer und Hochschule sowie der Regierung von Unterfranken und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zusammen.

Im Vordergrund stand ein erster Austausch zum Zukunftsthema Strukturwandel und des künftigen Wirtschaftsstandorts Schweinfurt. Konkret wurden die Fragen aufgeworfen: Was sind die Herausforderungen in den Unternehmen? Welche Netzwerke oder Cluster werden benötigt? Welche Infrastruktur braucht Schweinfurt.

High-Tech und Digitalisierung als Treiber

Einem Impulsvortrag zum Thema „Robotik/Digitale Produktion – Schweinfurts Zukunft“ von Prof. Dr. Robert Grebner, Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt folgten zwei Beiträge zum einen der Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber und zum anderen des Vertreters des Staatsministeriums, Dr. Klaus-Peter Potthast zur möglichen finanziellen Unterstützung sowohl durch den Bund als auch durch den Freistaat Bayern. Letztere ist zum Beispiel durch die erst kürzlich von Ministerpräsident Dr. Markus Söder ausgerufene High-Tech-Agenda Bayern gegeben.

Herausforderungen durch den Wandel der Autobranche

„Die derzeitige Transformation in der Autobranche stellt auch unsere heimische Zulieferindustrie vor neue Herausforderungen. Der Bund unterstützt diesen Prozess mit einem zwei Milliarden Euro starken Förderkonzept für Zukunftsinvestitionen, Forschung und Entwicklung sowie regionale Innovationscluster. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass auch die Wirtschaftsregion Schweinfurt von diesen Mitteln profitiert. Deshalb habe ich Unternehmen, Wissenschaft und Verbände über die Eckpunkte des Förderkonzeptes frühzeitig informiert, damit diese aus einer Pole-Position heraus in die Antragstellung starten können“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Weisgerber.  

Bürokratie macht Firmen das Leben schwer

Erste Diskussionspunkte, die im anschließenden Austausch aller Teilnehmer angesprochen wurden, waren unter anderem die zunehmende Bürokratisierung, die ansässigen Unternehmen zahlreiche Prozesse erschweren, ein Umdenken und entsprechend eine Flexibilisierung im Bereich Arbeitszeiten, wie zum Beispiel eine einfache Erweiterung des Home-Office, sowie die Vision des Ledward Geländes als Kreativtreffpunkt, als Lern- und Freizeitort für deutsche und ausländische Unternehmen, als Treffpunkt, der junge Menschen wieder für die Themen Technik, Forschung und Entwicklung begeistert und auch als  Vernetzungsareal mit kurzen Wegen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen, z. B. durch die Errichtung und Etablierung eines Technologieparks.

"Beginn eines wichtigen Dialogs"

„Dieser Runde Tisch ist ein wichtiges Instrument, alle Räder, die Schweinfurts Zukunft bewegen sollen, um die Stadt in die richtige Richtung zu steuern, zusammen zu bringen und miteinander zu verbinden. Nur wenn wir uns gemeinsam bewegen, können wir etwas erreichen. Dazu braucht es neben der Politik auch und gerade die Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Forschung, Handel und Handwerk. Ich danke daher allen Teilnehmern für die Bereitschaft, Probleme anzusprechen, Kritik zu äußern, Vorschläge und Ideen einzubringen, kurz: an diesem Prozess aktiv teilzunehmen. Dieser Runde Tisch war der Beginn eines wichtigen Dialogs“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé im Anschluss.

Bereits Ende November wollen sich die Teilnehmer zu einem erneuten Austausch treffen.

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Bereits Ende November wollen sich die Teilnehmer zu einem erneuten Austausch treffen.

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