SKF

Schülerinnen erforschen Inlineskates und Wälzlager

Schülerinnen erforschen Inlineskates und Wälzlager

„Forscherinnen-Camp“ bei der SKF GmbH und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Schülerinnen aus ganz Bayern haben im „Forscherinnen-Camp“ bei der SKF GmbH und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt getüftelt: Sie haben die technischen Grundlagen für Wälzlager anhand von Inlineskates untersucht und praxisbezogen erarbeitet, wodurch sie die Herausforderungen der energieeffizienten Wälzlager kennengelernt haben. Dozentinnen und junge Ingenieurinnen aus dem Unternehmen haben die sieben Schülerinnen dabei begleitet, unterstützt und inspiriert – sie sind nicht nur Ansprechpartnerinnen, sondern auch berufliche Vorbilder. Denn auf dem Weg zur Lösung ihrer Aufgabe haben sich die Mädchen auch mit der Frage auseinandergesetzt, ob eine Ingenieurinnen-Karriere für sie selbst in Frage kommt.

Immer noch zu wenig Frauen in technischen Berufen

Forscherinnen-Auftrag erfolgreich erfüllt! – hieß es von Unternehmens- und Hochschulseite bei der Abschlusspräsentation, bei der die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen ihre Ergebnisse Eltern und Ehrengästen präsentierten. Mit dabei war heute auch Michael Bischof, Leiter der Geschäftsstelle Unterfranken der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das Bildungsprojekt finanziell und ideell fördern: „Damit unsere Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in technischen Bereichen“, sagt er. „Wir möchten Frauen für diese Berufe begeistern und somit wertvolles Potenzial wecken.“ Noch interessierten sich zu wenige von ihnen für bislang männerdominierte Berufe, so Bischof weiter. Häufig, weil Mädchen gar nicht wüssten, dass sie auch im Maschinen- oder Fahrzeugbau kreativ sein oder für den Umwelt- und Klimaschutz etwas tun können.

Scheu vor Technik oft anerzogen

„Dabei ist Technik gerade auch unter dem Stichwort Industrie 4.0 selbstverständlich auch weiblich“, erklärte SKF Geschäftsführungsmitglied Wolfgang Gollbach. „Das zeigen die hervorragenden Ergebnisse, die unsere weiblichen Auszubildenden regelmäßig auch in traditionellen Männerberufen wie Industriemechaniker oder Werkstoffprüfer abliefern.“ Und auch in den Ingenieurberufen, die SKF über Duale Studiengänge anbietet, sind junge Frauen sehr erfolgreich: „Wenn die oft anerzogene Scheu vor der Technik überwunden ist, dann können die Mädels das genauso gut wie die Jungs.“

Forscherinnen-Camps für Mädchen kostenfrei

Dass das „Forscherinnen-Camp“ Wirkung zeigt, beweist eine Studie: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium ergreifen. Ebenso viele geben an, dass der Blick hinter die Kulissen der beste Weg ist, um sich zu informieren. Die Mehrheit ist überzeugt, sich auch in einer Männerdomäne durchsetzen zu können. Auftraggeber der Studie ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw), das der Projektträger der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ ist, die die „Forscherinnen-Camps“ durchführt.

An den „Forscherinnen-Camps“, die 2007 gestartet sind, beteiligen sich in diesem Jahr neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen. Sie sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, für die Mädchen kostenfrei. Weitere Informationen zu den Angeboten der Bildungsinitiative gibt es unter www.tezba.de.


Bildunterschrift:

Dass das „Forscherinnen-Camp“ Wirkung zeigt, beweist eine Studie: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium ergreifen (Fotos: bbw/Martin Hillebrand).

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Scheu vor Technik oft anerzogen

„Dabei ist Technik gerade auch unter dem Stichwort Industrie 4.0 selbstverständlich auch weiblich“, erklärte SKF Geschäftsführungsmitglied Wolfgang Gollbach. „Das zeigen die hervorragenden Ergebnisse, die unsere weiblichen Auszubildenden regelmäßig auch in traditionellen Männerberufen wie Industriemechaniker oder Werkstoffprüfer abliefern.“ Und auch in den Ingenieurberufen, die SKF über Duale Studiengänge anbietet, sind junge Frauen sehr erfolgreich: „Wenn die oft anerzogene Scheu vor der Technik überwunden ist, dann können die Mädels das genauso gut wie die Jungs.“

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Dass das „Forscherinnen-Camp“ Wirkung zeigt, beweist eine Studie: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium ergreifen. Ebenso viele geben an, dass der Blick hinter die Kulissen der beste Weg ist, um sich zu informieren. Die Mehrheit ist überzeugt, sich auch in einer Männerdomäne durchsetzen zu können. Auftraggeber der Studie ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw), das der Projektträger der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ ist, die die „Forscherinnen-Camps“ durchführt.

An den „Forscherinnen-Camps“, die 2007 gestartet sind, beteiligen sich in diesem Jahr neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen. Sie sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, für die Mädchen kostenfrei. Weitere Informationen zu den Angeboten der Bildungsinitiative gibt es unter www.tezba.de.


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Dass das „Forscherinnen-Camp“ Wirkung zeigt, beweist eine Studie: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium ergreifen (Fotos: bbw/Martin Hillebrand).

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