Bayernwerk AG

Strommarkt Marienbachtal bringt neue Energie

Es ist die Innovation in der dezentralen Energieversorgung. Aus der Idee eines konsequent regionalen Energiesystems bringt die Bayernwerk Regio Energie (Bayernwerk) gemeinsam mit Partnern vor Ort sogenannte regionale Strommärkte auf den Weg. Nach Kommunen in Niederbayern und Oberfranken geht das Bayernwerk mit der Gemeinde Dittelbrunn nun auch in Unterfranken einen weiteren Schritt in die dezentrale Energiezukunft. Am Dienstag, 16. Juni, haben Bürgermeister Willi Warmuth und der Geschäftsführer der Bayernwerk Regio Energie, Thomas Oppelt, den neuen Strommarkt vorgestellt.

„Ich freue mich, dass wir im Marienbachtal ab heute einen neuen Weg in Richtung saubere und regionale Energiezukunft beschreiten können“, erklärte Willi Warmuth bei der heutigen Präsentation im Rathaus von Dittelbrunn. Stromerzeugung, Stromversorgung und Stromabnahme finden nun quasi vor Ort statt. „Ich erwarte mir durch die regionale Stromvermarktung die Sensibilisierung der Bürger für die Möglichkeit, wie bei der landwirtschaftlichen Direktvermarktung, auch den benötigten Strom direkt aus der „Nachbarschaft“ zu beziehen. Die Akzeptanz der notwendigen Erzeugungsanlagen kann damit erheblich gestärkt werden“, sagte Willi Warmuth.

100 Prozent Ökostrom aus regionaler Produktion

Mit dem Start des lokalen Strommarkts können die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde künftig die vor Ort erzeugte Energie aus 100 Prozent Ökostrom beziehen. Schon jetzt gibt es mehrere Erzeugungsanlagen in der Gemeinde, die in Form von Bürgerbeteiligungen betrieben werden und perspektivisch an den regionalen Strommarkt angeschlossen werden sollen. Ab einer Leistung von 100 Kilowatt peak (kWp) sind grundsätzlich alle Anlagenbetreiber eingeladen, am Strommarkt Marienbachtal teilzunehmen.

Vorreiter für die Energiezukunft

Nach den Worten von Thomas Oppelt wird das Marienbachtal im Landkreis Schweinfurt damit zum Vorreiter für die wirkliche Energiezukunft. Er sagte:„Es gibt ein Bedürfnis der Menschen nach regionaler Nähe, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die Menschen wollen Energie aus der Heimat. Dort erzeugt, dort verbraucht.“ Diese Nähe sei der Kern lokaler Märkte, in die auch Bürger ihre Erzeugungsanlagen einbringen oder in denen sie regenerativen Strom aus regionaler Herkunft beziehen können. Das Bayernwerk biete die Technologie, die zur Umsetzung dieser lokalen Märkte erforderlich ist.

"Echte Neuausrichtung"

Mit der Vernetzung dezentraler Erzeugung zu lokalen Märkten nehme das Energiesystem eine echte Neuausrichtung. „Wir freuen uns sehr, die Gemeinde Dittelbrunn bei dieser Entwicklung begleiten zu dürfen. Wir haben noch viel vor und möchten weitere Digitalisierungs- und Visualisierungslösungen einbauen und den Strommarkt zu einem echten physischen Strommarkt entwickeln“, erklärte Thomas Oppelt.

Kostenentlastung für die Gemeinde

Mit dem Strommarkt steigert die Gemeinde Dittelbrunn ihre Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Bürgermeister Willi Warmuth sagte: „Wir sind in der Tat eine Gemeinde der Zukunft. Denn neben dem neuen Strommarkt bin ich auch stolz darüber, dass wir zu den 200 bereits bestehenden LED-Straßenleuchten im Gemeindegebiet noch weitere 850 Leuchten auf LED-Technik in diesem Jahr umrüsten. Damit sparen wir Kosten und Kohlenstoffdioxid und entlasten unsere Bürger und das Klima.“

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Strommarkt Marienbachtal bringt neue Energie

Es ist die Innovation in der dezentralen Energieversorgung. Aus der Idee eines konsequent regionalen Energiesystems bringt die Bayernwerk Regio Energie (Bayernwerk) gemeinsam mit Partnern vor Ort sogenannte regionale Strommärkte auf den Weg. Nach Kommunen in Niederbayern und Oberfranken geht das Bayernwerk mit der Gemeinde Dittelbrunn nun auch in Unterfranken einen weiteren Schritt in die dezentrale Energiezukunft. Am Dienstag, 16. Juni, haben Bürgermeister Willi Warmuth und der Geschäftsführer der Bayernwerk Regio Energie, Thomas Oppelt, den neuen Strommarkt vorgestellt.

„Ich freue mich, dass wir im Marienbachtal ab heute einen neuen Weg in Richtung saubere und regionale Energiezukunft beschreiten können“, erklärte Willi Warmuth bei der heutigen Präsentation im Rathaus von Dittelbrunn. Stromerzeugung, Stromversorgung und Stromabnahme finden nun quasi vor Ort statt. „Ich erwarte mir durch die regionale Stromvermarktung die Sensibilisierung der Bürger für die Möglichkeit, wie bei der landwirtschaftlichen Direktvermarktung, auch den benötigten Strom direkt aus der „Nachbarschaft“ zu beziehen. Die Akzeptanz der notwendigen Erzeugungsanlagen kann damit erheblich gestärkt werden“, sagte Willi Warmuth.

100 Prozent Ökostrom aus regionaler Produktion

Mit dem Start des lokalen Strommarkts können die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde künftig die vor Ort erzeugte Energie aus 100 Prozent Ökostrom beziehen. Schon jetzt gibt es mehrere Erzeugungsanlagen in der Gemeinde, die in Form von Bürgerbeteiligungen betrieben werden und perspektivisch an den regionalen Strommarkt angeschlossen werden sollen. Ab einer Leistung von 100 Kilowatt peak (kWp) sind grundsätzlich alle Anlagenbetreiber eingeladen, am Strommarkt Marienbachtal teilzunehmen.

Vorreiter für die Energiezukunft

Nach den Worten von Thomas Oppelt wird das Marienbachtal im Landkreis Schweinfurt damit zum Vorreiter für die wirkliche Energiezukunft. Er sagte:„Es gibt ein Bedürfnis der Menschen nach regionaler Nähe, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die Menschen wollen Energie aus der Heimat. Dort erzeugt, dort verbraucht.“ Diese Nähe sei der Kern lokaler Märkte, in die auch Bürger ihre Erzeugungsanlagen einbringen oder in denen sie regenerativen Strom aus regionaler Herkunft beziehen können. Das Bayernwerk biete die Technologie, die zur Umsetzung dieser lokalen Märkte erforderlich ist.

"Echte Neuausrichtung"

Mit der Vernetzung dezentraler Erzeugung zu lokalen Märkten nehme das Energiesystem eine echte Neuausrichtung. „Wir freuen uns sehr, die Gemeinde Dittelbrunn bei dieser Entwicklung begleiten zu dürfen. Wir haben noch viel vor und möchten weitere Digitalisierungs- und Visualisierungslösungen einbauen und den Strommarkt zu einem echten physischen Strommarkt entwickeln“, erklärte Thomas Oppelt.

Kostenentlastung für die Gemeinde

Mit dem Strommarkt steigert die Gemeinde Dittelbrunn ihre Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Bürgermeister Willi Warmuth sagte: „Wir sind in der Tat eine Gemeinde der Zukunft. Denn neben dem neuen Strommarkt bin ich auch stolz darüber, dass wir zu den 200 bereits bestehenden LED-Straßenleuchten im Gemeindegebiet noch weitere 850 Leuchten auf LED-Technik in diesem Jahr umrüsten. Damit sparen wir Kosten und Kohlenstoffdioxid und entlasten unsere Bürger und das Klima.“

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