Nachhaltiges Wirtschaften lohnt sich

25 Jahre Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting (WUQM)

Vom Club of Rome ging 1968 ein Impuls aus, der bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat: Mit der Publikation „Die Grenzen des Wachstums“ machte die Organisation auf den Raubbau an der Natur durch unsere Art des Wirtschaftens aufmerksam. „Das hat mich fasziniert“, sagt der Würzburger Chemiker Stefan Müssig. Nicht zuletzt dieser Lektüre ist es zu verdanken, dass Müssig zusammen mit Michael Zöller vor 25 Jahren die Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting (WUQM) gründete.

Die aktuell heiß umstrittene Frage, wie wir in Zukunft leben und wirtschaften können, ohne die Umwelt, die Natur und das Klima zu zerstören, ist also gar nicht so neu. Stefan Müssig begann bereits 1993, nach seiner Promotion als Chemiker, sich mit diesem Thema zu befassen. „Damals nahm ich an einer Fortbildung zum Umweltmanager teil“, erzählt der aus Großostheim stammende Wissenschaftler. Aus dieser Fortbildung ging eine Planspielfirma hervor, die sich „Würzburger Umweltmanagement“ nannte. Sie bildet die Keimzelle der ein Jahr später gegründeten WUQM, die am 18. Oktober 2019 auf dem Würzburger Bürgerbräu-Gelände ihr 25-jähriges Jubiläum feiert.

Zur Gründung kam es im Sommer 1994 mit dem Ja von Michael Zöller, promovierter Mineraloge, auf die Frage, ob er mitwirken wolle, die Planspielfirma in ein „echtes“ Unternehmen umzuwandeln. Michael Zöller hatte sich, ein Jahr nach Müssig, ebenfalls zum Umweltmanager fortbilden lassen. Sein Spezialgebiet war und ist das Qualitätsmanagement. So kam es zu dem bis heute bestehenden Firmennamen: Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting.

Ihre gemeinsame Aufgabe sehen die beiden WUQM-Geschäftsführer darin, Unternehmen bei der schrittweisen Umsetzung prozessorientierter Umwelt- und Qualitätsmanagementsysteme zu unterstützen. Das war in den Anfangsjahren nicht einfach. Die beiden Unternehmensberater mussten gegen einen Denkfehler angehen, der bis heute nicht ganz ausgemerzt ist, erzählt Müssig: „Oft wird Ökonomie und Ökologie als ein Widerspruch angesehen.“ Doch dem ist ganz und gar nicht so. Wer sich umweltbewusst verhält, spart Kosten für Energie, Wärme, Transport, Material und Reinigung. Was äußerst ökonomisch ist.

Betriebe, die Umweltstandards setzen wollen, müssen anfangs viele Fragen klären. Welche Mengen an Energie verbraucht das Unternehmen? Wo verpuffen Strom und Wärme? An welcher Stelle kommt es zu welchen Emissionen? Inwieweit sind diese zu vermeiden? Wie viel Abfall wird produziert? Lassen sich die Müllmengen reduzieren? Wie verhält es sich mit dem Abwasser und der Lebensdauer der hergestellten Produkte? Verschiedene Umweltmanagementsysteme helfen, diese Fragen zu beantworten. Bei der Einführung solcher Systeme nach EMAS und ISO 14001 steht das Team der WUQM beratend zur Seite.

„Einige Firmen unterstützen wir bereits seit 20 Jahren“

Immer mehr Betriebe wollen in Sachen „Nachhaltigkeit“ Flagge zeigen, denn Kunden und Geschäftspartner legen hierauf zunehmend größeren Wert. „Wobei es vor allem die inhabergeführten Mittelständler sind, die ein ökologisches Bewusstsein entwickelt haben“, sagt Michael Zöller. Sie nehmen sich auch Zeit, um entsprechende Prozesse zu implementieren. Und sie erwarten nicht, dass sich der Euro, den sie heute in Umweltschutz investieren, schon morgen in klingender Münze bezahlt macht. Umweltschutz zahlt sich zwar aus, versichert auch Zöller, allerdings oft erst mittel- bis langfristig.

„Im vergangenen Jahr betreuten wir insgesamt rund 100 Projekte“, so Zöller. In vielen Fällen handelte es sich um mittelständische Unternehmen, die seit längerem begleitet werden. „Einige Firmen unterstützen wir bereits seit 20 Jahren“, so der Experte für Qualitätsmanagement.

Mit hohem Sachverstand und viel Empathie werden die Firmen in die Lage versetzt, ihre Abläufe gemäß den Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens zu gestalten. Die einzelnen Beratungsthemen, die das WUQM-Team anbietet, werden dabei niemals isoliert betrachtet. Zöller: „Wir werden zum Beispiel beauftragt, uns um die Arbeitssicherheit in einer Firma zu kümmern, was aber nicht heißt, dass wir das Thema ‚Umweltmanagement’ völlig ausblenden.“ Fällt, während das Thema „Arbeitssicherheit“ beackert wird, ein Öko-Defizit auf, wird das angesprochen. Die WUQM versteht sich als eine Beratungsgesellschaft, die immer das Ganze im Blick hat.

In Deutschland gibt es nicht viele Berater, die ihr Metier so gut beherrschen wie Stefan Müssig und Michael Zöller. Das zeigt sich auch daran, dass die WUQM Workshops anbietet, die bundesweit einzigartig sind. Das gilt allen voran für das Methodentraining EMASeasy™ und Ecomapping®, das vom 11. bis 13. November 2019 neuerlich organisiert wird. Dabei erfahren die Teilnehmer, wie sie ihre Mitarbeiter von Beginn an in den Prozess des Managementsystems mit einbinden können

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Die aktuell heiß umstrittene Frage, wie wir in Zukunft leben und wirtschaften können, ohne die Umwelt, die Natur und das Klima zu zerstören, ist also gar nicht so neu. Stefan Müssig begann bereits 1993, nach seiner Promotion als Chemiker, sich mit diesem Thema zu befassen. „Damals nahm ich an einer Fortbildung zum Umweltmanager teil“, erzählt der aus Großostheim stammende Wissenschaftler. Aus dieser Fortbildung ging eine Planspielfirma hervor, die sich „Würzburger Umweltmanagement“ nannte. Sie bildet die Keimzelle der ein Jahr später gegründeten WUQM, die am 18. Oktober 2019 auf dem Würzburger Bürgerbräu-Gelände ihr 25-jähriges Jubiläum feiert.

Zur Gründung kam es im Sommer 1994 mit dem Ja von Michael Zöller, promovierter Mineraloge, auf die Frage, ob er mitwirken wolle, die Planspielfirma in ein „echtes“ Unternehmen umzuwandeln. Michael Zöller hatte sich, ein Jahr nach Müssig, ebenfalls zum Umweltmanager fortbilden lassen. Sein Spezialgebiet war und ist das Qualitätsmanagement. So kam es zu dem bis heute bestehenden Firmennamen: Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting.

Ihre gemeinsame Aufgabe sehen die beiden WUQM-Geschäftsführer darin, Unternehmen bei der schrittweisen Umsetzung prozessorientierter Umwelt- und Qualitätsmanagementsysteme zu unterstützen. Das war in den Anfangsjahren nicht einfach. Die beiden Unternehmensberater mussten gegen einen Denkfehler angehen, der bis heute nicht ganz ausgemerzt ist, erzählt Müssig: „Oft wird Ökonomie und Ökologie als ein Widerspruch angesehen.“ Doch dem ist ganz und gar nicht so. Wer sich umweltbewusst verhält, spart Kosten für Energie, Wärme, Transport, Material und Reinigung. Was äußerst ökonomisch ist.

Betriebe, die Umweltstandards setzen wollen, müssen anfangs viele Fragen klären. Welche Mengen an Energie verbraucht das Unternehmen? Wo verpuffen Strom und Wärme? An welcher Stelle kommt es zu welchen Emissionen? Inwieweit sind diese zu vermeiden? Wie viel Abfall wird produziert? Lassen sich die Müllmengen reduzieren? Wie verhält es sich mit dem Abwasser und der Lebensdauer der hergestellten Produkte? Verschiedene Umweltmanagementsysteme helfen, diese Fragen zu beantworten. Bei der Einführung solcher Systeme nach EMAS und ISO 14001 steht das Team der WUQM beratend zur Seite.

„Einige Firmen unterstützen wir bereits seit 20 Jahren“

Immer mehr Betriebe wollen in Sachen „Nachhaltigkeit“ Flagge zeigen, denn Kunden und Geschäftspartner legen hierauf zunehmend größeren Wert. „Wobei es vor allem die inhabergeführten Mittelständler sind, die ein ökologisches Bewusstsein entwickelt haben“, sagt Michael Zöller. Sie nehmen sich auch Zeit, um entsprechende Prozesse zu implementieren. Und sie erwarten nicht, dass sich der Euro, den sie heute in Umweltschutz investieren, schon morgen in klingender Münze bezahlt macht. Umweltschutz zahlt sich zwar aus, versichert auch Zöller, allerdings oft erst mittel- bis langfristig.

„Im vergangenen Jahr betreuten wir insgesamt rund 100 Projekte“, so Zöller. In vielen Fällen handelte es sich um mittelständische Unternehmen, die seit längerem begleitet werden. „Einige Firmen unterstützen wir bereits seit 20 Jahren“, so der Experte für Qualitätsmanagement.

Mit hohem Sachverstand und viel Empathie werden die Firmen in die Lage versetzt, ihre Abläufe gemäß den Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens zu gestalten. Die einzelnen Beratungsthemen, die das WUQM-Team anbietet, werden dabei niemals isoliert betrachtet. Zöller: „Wir werden zum Beispiel beauftragt, uns um die Arbeitssicherheit in einer Firma zu kümmern, was aber nicht heißt, dass wir das Thema ‚Umweltmanagement’ völlig ausblenden.“ Fällt, während das Thema „Arbeitssicherheit“ beackert wird, ein Öko-Defizit auf, wird das angesprochen. Die WUQM versteht sich als eine Beratungsgesellschaft, die immer das Ganze im Blick hat.

In Deutschland gibt es nicht viele Berater, die ihr Metier so gut beherrschen wie Stefan Müssig und Michael Zöller. Das zeigt sich auch daran, dass die WUQM Workshops anbietet, die bundesweit einzigartig sind. Das gilt allen voran für das Methodentraining EMASeasy™ und Ecomapping®, das vom 11. bis 13. November 2019 neuerlich organisiert wird. Dabei erfahren die Teilnehmer, wie sie ihre Mitarbeiter von Beginn an in den Prozess des Managementsystems mit einbinden können

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