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50 Jahre Gasversorgung in Unterfranken

Foto gasuf

Energiewende mit regionaler Wertschöpfung: Die Gasversorgung Unterfranken GmbH (gasuf) versteht sich seit 1964 als Energieversorger aus der Region für die Region: „Wir wollen die Energiewende hier in Unterfranken aktiv mitgestalten und achten bei unseren Projekten besonders auf eine regionale Wertschöpfung“, sagt gasuf-Geschäftsführer Thomas Merker anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Unternehmens.

So baut die Gasversorgung Unterfranken seit Jahren Fernwärmenetze und Heizkraftwerke, die mit Wärme aus regenerativen Energien betrieben werden, und fördert über „Wärmecontractings“ auch den Einbau von effizienten Heizsystemen in Gebäuden. Heute versorgt das Unternehmen mit einem Erdgas-Netz von knapp 1.600 Kilometern Länge rund 3.000 regionale Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden mit Energie. Jährlich sind das rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Gas. Zusätzlich beliefert die gasuf fünf Erdgas-Tankstellen im Versorgungsgebiet zwischen Aschaffenburg und der Rhön. Der Umsatz des Unternehmens belief sich im Jahr 2013 auf rund 65 Millionen Euro.

Festabend in der Würzburger Residenz

Mit einem Festabend im Gartensaal der Würzburger Residenz feierte vor kurzem das regionale Unternehmen sein Jubiläum mit rund 180 Gästen aus Wirtschaft und kommunaler Politik der Versorger-Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg, Würzburg, Kitzingen, Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßberge und Rhön Grabfeld.  Glückwünsche zum 50-jährigen Bestehen überbrachten mit einem Grußwort Reimund  Gotzel, Vorstandsvorsitzender das Bayernwerk AG und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. Dazu ließ gasuf-Geschäftsführer Thomas Merker die letzten 50 Jahre der unterfränkischen Gasversorgung mit Anekdoten und Highlights Revue passieren. Merker: „Welcher der damals fünf Mitarbeiter hätte sich 1964 wohl vorstellen können, dass wir heute rund 30.000 Haushalte und Betriebe mit Erdgas und Wärme beliefern würden?“

Neue Beteiligungsverhältnisse

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung gab Merker bekannt, dass die Gesellschafter der Gasversorgung Unterfranken GmbH eine Neuordnung ihrer Anteilsverhältnisse beschlossen haben. Zukünftig wird sich die gasuf mehrheitlich im Besitz kommunaler Unternehmen aus Unterfranken und Südhessen befinden.

So haben die beiden Gesellschafter, die Überlandzentrale Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH (ÜZ) und die EZV Energie- und Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Wörth, ihre Gesellschaftsanteile auf 25 beziehungsweise 15 Prozent aufgestockt. Mit der HSE Entsorgung GmbH (Darmstadt) die weiterhin 11,05 Prozent an der gasuf hält, befindet sich das Unternehmen künftig mehrheitlich in kommunaler,  genossen­schaftlicher Hand. Möglich wurde dies, da die AVG Beteiligungs-GmbH aus dem Gesellschafterkreis ausgeschieden ist und ihre Anteile an die ÜZ beziehungsweise EZV veräußert hat. Der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die Bayernwerk AG, ist künftig zwar nur noch mit 48,95 Prozent an der gasuf beteiligt, bleibt aber weiterhin größter Gesellschafter. Merker ist davon überzeugt, dass mit diesen Änderungen im Gesellschafterkreis der Marktauftritt der gasuf gestärkt und die regionale Identität sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter erhöht wird.

Mit 68 Konzessionen in unterfränkischen Städten und Gemeinden sei die gasuf zu einem in der gesamten Region verwurzelten Mittelständler gewachsen, so Merker. Dabei habe man stets Wert auf Investitionen in eine moderne Energieversorgung und die Stärkung der heimischen Wirtschaft gelegt. „Wir arbeiten eng mit unseren Konzessionspartnern zusammen und sorgen mit nachhaltigen Projekten für eine zukunftsfähige und umwelt­schonende Erdgas- und Wärmeversorgung in Unterfranken“.

Die Gasversorgung Unterfranken ist unter anderem beteiligt an der Bayerischen Rhöngas GmbH, an der Gasversorgung Miltenberg-Bürgstadt GmbH, an der Fernwärmeversorgung Ochsenfurt GmbH, an der Biomassewärme Ebern GmbH sowie an der Biomethan Rhön-Grabfeld GmbH & Co. KG, über die jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Biomethan erzeugt und in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist werden.

Energieprojekte in der Region

Eines der größeren Energieprojekte der letzten Jahre setzte die gasuf in Partnerschaft mit der Stadt Ebern im Landkreis Haßberge um. Hier wurde im Jahr 2010 ein Fernwärmenetz erreichtet, dessen zentrales Heizwerk mit Biomasse aus der Region betrieben wird und Wärme für mehrere Gewerbebetriebe liefert. Auch in Schwebheim und Gerolzhofen im Landkreis Schweinfurt wurden zwei Fernwärmeprojekte umgesetzt. Hier liefern die Energie zwei moderne Blockheizkraftwerke (BHKW), die ausschließlich mit CO2-neutralem Bio-Methan betrieben werden. Dadurch fällt die Umweltbilanz besonders günstig aus.

Im Süddeutschen Kunststoff Zentrum (SKZ) in Würzburg ging ebenfalls ein BHKW in Betrieb. Das Institut bezog die effiziente Anlage im Rahmen eines Contracting-Vertrages, bei dem die gasuf die einmaligen Kosten für Anschaffung und Inbetriebnahme komplett übernimmt. Das SKZ zahlt im Gegenzug eine monatlich Wärmepauschale.

Nicht zuletzt ist die Gasversorgung Unterfranken auch im Bereich der Erdgasmobilität engagiert: Neben fünf Erdgastankstellen im Versorgungsgebiet macht das Unternehmen die meisten Fahrzeuge seines Firmenfuhrparks mit Erdgas mobil. Dass erdgasbetriebene Autos rund 20 Prozent weniger CO2 ausstoßen als ihre benzinbetriebenen Pendants reicht dem  Unternehmen allerdings noch nicht - „wir möchten, dass das Erdgas an unseren Tankstellen 100 Prozent klimaneutral ist“, betont Merker. So sorgt die gasuf dafür, dass Emissionen an anderer Stelle gebunden werden und investiert in ein Projekt zur Aufforstung von Wäldern in Neuseeland.

Foto: gasuf

Bildzeile

Die Gesellschaftervertreter feierten den runden Geburtstag von gasuf. Im Bild (v. l.): Norbert Berres (EZV Energie und Service GmbH Untermain), Thomas Merker (Geschäftsführer der Gasversorgung Unterfranken GmbH), Michael Berninger (Bürgermeister der Stadt Erlenbach/Main, EZV Energie und Service GmbH Untermain), Reinhold Kellner (Prokurist, Gasversorgung Unterfranken GmbH), Reimund Gotzel (Bayernwerk AG), Gerd Bock (ÜZ-Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH), Edith Volz-Holterhus (Bayernwerk AG), Ludwig Schiebler (Bayernwerk AG), Klaus Stephan (Prokurist, Gasversorgung Unterfranken GmbH), Elmar Henke (Bürgermeister der Gemeinde Sommerach, ÜZ-Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH), Otmar Zisler (Bayernwerk AG).

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So baut die Gasversorgung Unterfranken seit Jahren Fernwärmenetze und Heizkraftwerke, die mit Wärme aus regenerativen Energien betrieben werden, und fördert über „Wärmecontractings“ auch den Einbau von effizienten Heizsystemen in Gebäuden. Heute versorgt das Unternehmen mit einem Erdgas-Netz von knapp 1.600 Kilometern Länge rund 3.000 regionale Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden mit Energie. Jährlich sind das rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Gas. Zusätzlich beliefert die gasuf fünf Erdgas-Tankstellen im Versorgungsgebiet zwischen Aschaffenburg und der Rhön. Der Umsatz des Unternehmens belief sich im Jahr 2013 auf rund 65 Millionen Euro.

Festabend in der Würzburger Residenz

Mit einem Festabend im Gartensaal der Würzburger Residenz feierte vor kurzem das regionale Unternehmen sein Jubiläum mit rund 180 Gästen aus Wirtschaft und kommunaler Politik der Versorger-Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg, Würzburg, Kitzingen, Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßberge und Rhön Grabfeld.  Glückwünsche zum 50-jährigen Bestehen überbrachten mit einem Grußwort Reimund  Gotzel, Vorstandsvorsitzender das Bayernwerk AG und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. Dazu ließ gasuf-Geschäftsführer Thomas Merker die letzten 50 Jahre der unterfränkischen Gasversorgung mit Anekdoten und Highlights Revue passieren. Merker: „Welcher der damals fünf Mitarbeiter hätte sich 1964 wohl vorstellen können, dass wir heute rund 30.000 Haushalte und Betriebe mit Erdgas und Wärme beliefern würden?“

Neue Beteiligungsverhältnisse

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung gab Merker bekannt, dass die Gesellschafter der Gasversorgung Unterfranken GmbH eine Neuordnung ihrer Anteilsverhältnisse beschlossen haben. Zukünftig wird sich die gasuf mehrheitlich im Besitz kommunaler Unternehmen aus Unterfranken und Südhessen befinden.

So haben die beiden Gesellschafter, die Überlandzentrale Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH (ÜZ) und die EZV Energie- und Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Wörth, ihre Gesellschaftsanteile auf 25 beziehungsweise 15 Prozent aufgestockt. Mit der HSE Entsorgung GmbH (Darmstadt) die weiterhin 11,05 Prozent an der gasuf hält, befindet sich das Unternehmen künftig mehrheitlich in kommunaler,  genossen­schaftlicher Hand. Möglich wurde dies, da die AVG Beteiligungs-GmbH aus dem Gesellschafterkreis ausgeschieden ist und ihre Anteile an die ÜZ beziehungsweise EZV veräußert hat. Der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die Bayernwerk AG, ist künftig zwar nur noch mit 48,95 Prozent an der gasuf beteiligt, bleibt aber weiterhin größter Gesellschafter. Merker ist davon überzeugt, dass mit diesen Änderungen im Gesellschafterkreis der Marktauftritt der gasuf gestärkt und die regionale Identität sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter erhöht wird.

Mit 68 Konzessionen in unterfränkischen Städten und Gemeinden sei die gasuf zu einem in der gesamten Region verwurzelten Mittelständler gewachsen, so Merker. Dabei habe man stets Wert auf Investitionen in eine moderne Energieversorgung und die Stärkung der heimischen Wirtschaft gelegt. „Wir arbeiten eng mit unseren Konzessionspartnern zusammen und sorgen mit nachhaltigen Projekten für eine zukunftsfähige und umwelt­schonende Erdgas- und Wärmeversorgung in Unterfranken“.

Die Gasversorgung Unterfranken ist unter anderem beteiligt an der Bayerischen Rhöngas GmbH, an der Gasversorgung Miltenberg-Bürgstadt GmbH, an der Fernwärmeversorgung Ochsenfurt GmbH, an der Biomassewärme Ebern GmbH sowie an der Biomethan Rhön-Grabfeld GmbH & Co. KG, über die jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Biomethan erzeugt und in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist werden.

Energieprojekte in der Region

Eines der größeren Energieprojekte der letzten Jahre setzte die gasuf in Partnerschaft mit der Stadt Ebern im Landkreis Haßberge um. Hier wurde im Jahr 2010 ein Fernwärmenetz erreichtet, dessen zentrales Heizwerk mit Biomasse aus der Region betrieben wird und Wärme für mehrere Gewerbebetriebe liefert. Auch in Schwebheim und Gerolzhofen im Landkreis Schweinfurt wurden zwei Fernwärmeprojekte umgesetzt. Hier liefern die Energie zwei moderne Blockheizkraftwerke (BHKW), die ausschließlich mit CO2-neutralem Bio-Methan betrieben werden. Dadurch fällt die Umweltbilanz besonders günstig aus.

Im Süddeutschen Kunststoff Zentrum (SKZ) in Würzburg ging ebenfalls ein BHKW in Betrieb. Das Institut bezog die effiziente Anlage im Rahmen eines Contracting-Vertrages, bei dem die gasuf die einmaligen Kosten für Anschaffung und Inbetriebnahme komplett übernimmt. Das SKZ zahlt im Gegenzug eine monatlich Wärmepauschale.

Nicht zuletzt ist die Gasversorgung Unterfranken auch im Bereich der Erdgasmobilität engagiert: Neben fünf Erdgastankstellen im Versorgungsgebiet macht das Unternehmen die meisten Fahrzeuge seines Firmenfuhrparks mit Erdgas mobil. Dass erdgasbetriebene Autos rund 20 Prozent weniger CO2 ausstoßen als ihre benzinbetriebenen Pendants reicht dem  Unternehmen allerdings noch nicht - „wir möchten, dass das Erdgas an unseren Tankstellen 100 Prozent klimaneutral ist“, betont Merker. So sorgt die gasuf dafür, dass Emissionen an anderer Stelle gebunden werden und investiert in ein Projekt zur Aufforstung von Wäldern in Neuseeland.

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Die Gesellschaftervertreter feierten den runden Geburtstag von gasuf. Im Bild (v. l.): Norbert Berres (EZV Energie und Service GmbH Untermain), Thomas Merker (Geschäftsführer der Gasversorgung Unterfranken GmbH), Michael Berninger (Bürgermeister der Stadt Erlenbach/Main, EZV Energie und Service GmbH Untermain), Reinhold Kellner (Prokurist, Gasversorgung Unterfranken GmbH), Reimund Gotzel (Bayernwerk AG), Gerd Bock (ÜZ-Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH), Edith Volz-Holterhus (Bayernwerk AG), Ludwig Schiebler (Bayernwerk AG), Klaus Stephan (Prokurist, Gasversorgung Unterfranken GmbH), Elmar Henke (Bürgermeister der Gemeinde Sommerach, ÜZ-Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH), Otmar Zisler (Bayernwerk AG).

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