Jahresbilanz für Unterfranken

Aiwanger: "Regionalförderung bewährt sich in der Krise"

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat 2020 im Rahmen der Regionalförderung über 23 Millionen Euro Zuschüsse für Unternehmen in Unterfranken bereitgestellt. Damit wurden 85 gewerbliche Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 170 Millionen Euro unterstützt. Der Schwerpunkt lag auf klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Industrie und dem Handwerk.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Regionalförderung ist seit vielen Jahren ein Schlüsselinstrument, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken. Die Zuwendungen fließen überwiegend in den ländlichen Raum und unterstützen dort zielgerichtet mittelständische Betriebe, die in ihre Zukunft investieren. Wir sichern dadurch dauerhaft Wirtschaftskraft und Wohlstand in den Regionen. Die hohe Investitionsbereitschaft der unterfränkischen Unternehmen ist gerade in Zeiten der Corona-Krise ein starkes Signal. Mit Hilfe der eingesetzten Fördermittel haben wir im Regierungsbezirk alleine 1.995 Arbeitsplätze erhalten, aber vor allem auch 255 neue Arbeitsplätze schaffen können.“

Drei Viertel der Mittel für KMU

Die Jahresbilanz für Unterfranken zeigt, dass vor allem klein- und mittelständische Industrieunternehmen sowie Betriebe aus dem Handwerk, dem Handel und der Dienstleistungsbranche von der Regionalförderung profitierten. Sie erhielten fast drei Viertel der Fördermittel (17,3 Millionen Euro), u.a. für die Anschaffung neuer Fertigungsanlagen oder den Bau von Betriebsgebäuden. Aber auch Hotels und Gastronomiebetriebe wurden mit 5,9 Millionen Euro bei der Modernisierung der Zimmer, der Sanierung von Wellnessanlagen oder dem Ausbau der Barrierefreiheit im Gebäude bezuschusst.

Pro Euro Zuwendung 7 Euro Investitionen ausgelöst

In ganz Bayern hat das Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr 553 Investitionsmaßnahmen mit 182,2 Millionen Euro aus der Regionalförderung unterstützt. Das entspricht einer Anhebung der Förderung gegenüber 2019 um 28,4 Millionen Euro. Dadurch konnten bei den Betrieben Investitionen von über 1,2 Milliarden Euro angestoßen werden. 85 Prozent der Fördermittel gingen in den ländlichen Raum. Neben Landesmitteln speiste sich die Regionalförderung aus Geldern vom Bund (44 Millionen Euro) und von der EU (5 Millionen Euro). „Jeder Euro Zuwendung löst 7 Euro an Investitionen bei den Unternehmen aus. Die Regionalförderung hat sich in der Krise bewährt. Wir haben dadurch in ganz Bayern über 11.500 Arbeitsplätze gesichert und knapp 1.900 neue geschaffen. Die jetzt getätigten Zukunftsinvestitionen werden es dem bayerischen Mittelstand ermöglichen, die aktuellen Herausforderungen durch die Pandemie zu überwinden und neu durchzustarten“, betont Aiwanger. 

Ziel sind wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region

Die Regionalförderung ist ein bewährtes staatliches Förderinstrument, für das Mittel des Freistaats, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Bundes aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ eingesetzt werden. Ziel ist es, die Investitionstätigkeit von Unternehmen in strukturschwächeren Regionen zu steigern und dadurch dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und zu sichern. Für förderfähige Projekte können Unternehmen staatliche Zuschüsse zwischen 10 und 30 Prozent erhalten. Die Höhe der Förderung richtet sich nach Größe und Standort des Unternehmens. Die Antragstellung erfolgt bei den Bezirksregierungen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Jahresbilanz für Unterfranken

Aiwanger: "Regionalförderung bewährt sich in der Krise"

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat 2020 im Rahmen der Regionalförderung über 23 Millionen Euro Zuschüsse für Unternehmen in Unterfranken bereitgestellt. Damit wurden 85 gewerbliche Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 170 Millionen Euro unterstützt. Der Schwerpunkt lag auf klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Industrie und dem Handwerk.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Regionalförderung ist seit vielen Jahren ein Schlüsselinstrument, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken. Die Zuwendungen fließen überwiegend in den ländlichen Raum und unterstützen dort zielgerichtet mittelständische Betriebe, die in ihre Zukunft investieren. Wir sichern dadurch dauerhaft Wirtschaftskraft und Wohlstand in den Regionen. Die hohe Investitionsbereitschaft der unterfränkischen Unternehmen ist gerade in Zeiten der Corona-Krise ein starkes Signal. Mit Hilfe der eingesetzten Fördermittel haben wir im Regierungsbezirk alleine 1.995 Arbeitsplätze erhalten, aber vor allem auch 255 neue Arbeitsplätze schaffen können.“

Drei Viertel der Mittel für KMU

Die Jahresbilanz für Unterfranken zeigt, dass vor allem klein- und mittelständische Industrieunternehmen sowie Betriebe aus dem Handwerk, dem Handel und der Dienstleistungsbranche von der Regionalförderung profitierten. Sie erhielten fast drei Viertel der Fördermittel (17,3 Millionen Euro), u.a. für die Anschaffung neuer Fertigungsanlagen oder den Bau von Betriebsgebäuden. Aber auch Hotels und Gastronomiebetriebe wurden mit 5,9 Millionen Euro bei der Modernisierung der Zimmer, der Sanierung von Wellnessanlagen oder dem Ausbau der Barrierefreiheit im Gebäude bezuschusst.

Pro Euro Zuwendung 7 Euro Investitionen ausgelöst

In ganz Bayern hat das Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr 553 Investitionsmaßnahmen mit 182,2 Millionen Euro aus der Regionalförderung unterstützt. Das entspricht einer Anhebung der Förderung gegenüber 2019 um 28,4 Millionen Euro. Dadurch konnten bei den Betrieben Investitionen von über 1,2 Milliarden Euro angestoßen werden. 85 Prozent der Fördermittel gingen in den ländlichen Raum. Neben Landesmitteln speiste sich die Regionalförderung aus Geldern vom Bund (44 Millionen Euro) und von der EU (5 Millionen Euro). „Jeder Euro Zuwendung löst 7 Euro an Investitionen bei den Unternehmen aus. Die Regionalförderung hat sich in der Krise bewährt. Wir haben dadurch in ganz Bayern über 11.500 Arbeitsplätze gesichert und knapp 1.900 neue geschaffen. Die jetzt getätigten Zukunftsinvestitionen werden es dem bayerischen Mittelstand ermöglichen, die aktuellen Herausforderungen durch die Pandemie zu überwinden und neu durchzustarten“, betont Aiwanger. 

Ziel sind wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region

Die Regionalförderung ist ein bewährtes staatliches Förderinstrument, für das Mittel des Freistaats, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Bundes aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ eingesetzt werden. Ziel ist es, die Investitionstätigkeit von Unternehmen in strukturschwächeren Regionen zu steigern und dadurch dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und zu sichern. Für förderfähige Projekte können Unternehmen staatliche Zuschüsse zwischen 10 und 30 Prozent erhalten. Die Höhe der Förderung richtet sich nach Größe und Standort des Unternehmens. Die Antragstellung erfolgt bei den Bezirksregierungen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben